i7book: Dieses kompakte Notebook mit Alu-Gehäuse und i7-Prozessor kostet nur 430 Dollar

Wir haben bereits mehrmals über den Hersteller Alldocube berichtet. Dieser bietet insbesondere Tablets zu günstigen Preisen an, wobei die Produkte in unseren Tests zwar zum Teil deutliche Schwächen, aber auch bisweilen große Stärken offenbarten.

Mit dem i7Book bringt der Hersteller nun ein neues Notebook auf den Markt. Konkret ist das Modell mit einem 14,1 Zoll großen IPS-Display mit besonders schlankem Rand ausgestattet. Dieser messen Herstellerangaben zufolge nur fünf Millimeter, den Blickwinkel gibt Alldocube mit den IPS-typischen 178° horizontal und vertikal an. Die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln.

Intern kommt ein Intel Core i7-6660U zum Einsatz, dessen vier Rechenkerne mit bis zu 3,4 GHz takten sollen. Der Prozessor kann auf einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen, die verbaute SSD misst 256 Gigabyte, wobei Windows 10 vorinstalliert ist. Die Anbindung an ein Netzwerk erfolgt drahtlos via WiFi 802.11 a/b/g/n/ac, wobei das Modul auch Bluetooth 4.2 unterstützt.

Für die Anbindung externer Speichermedien steht sowohl ein microSD-Kartenleser als auch drei USB 3.0-Ports bereit, dazu kommt ein Typ C-Anschluss. Ein HDMI-Port erlaubt den Anschluss eines externen Displays, ein klassischer Kopfhöreranschluss steht bereit.

Der 4.500 mAh starke Akku soll bis zu acht Stunden durchhalten. Das 32,2 x 21,2 Millimeter große und knapp 1,6 Zentimeter dicke Gerät soll ein 1,35 Kilogramm auf die Waage bringen und ist ab sofort für rund 430 Euro direkt aus Asien erhältlich. Wie üblich können weitere Einfuhrabgaben anfallen. Passende Tastaturaufkleber auch für die deutsche Sprache werden mitgeliefert.

Dell Latitude 5310 im Test: Business-Notebook mit langen Akkulaufzeiten

Die Latitude-5000-Reihe steht für Business-Notebooks der Mittelklasse. Uns liegt mit dem Latitude 5310 das aktuelle 13,3-Zoll-Modell der Serie vor. Gegenüber dem Vorgängermodell hat sich wenig geändert. Dell ersetzt primär die Whiskey-Lake-Prozessoren durch Comet-Lake-Modelle. Zu den Konkurrenten zählen Geräte wie das HP EliteBook 830 G7, das Fujitsu Lifebook U939, das Dynabook Portégé X30L-G und das Lenovo ThinkPad X13.

Gehäuse – Das 5310 kommt mit einem schicken Metallgehäuse

Die Technik des 5310 ist in ein schickes Metallgehäuse verpackt, das ohne Schnörkel daherkommt. Das Chassis ist in einem hellen Silbergrau gehalten. Eine Ausnahme stellt der schwarze Displayrahmen dar. Dell setzt durchgehend auf matte Oberflächen. Der Akku ist fest verbaut. Eine Wartungsklappe gibt es nicht. An die Innereien gelangt man nach Demontage der Unterschale – dazu später mehr.

Das Latitude zeigt sich gut verarbeitet. Die Spaltmaße stimmen, es sind keine Materialüberstände und/oder scharfe Kanten zu spüren. Luft nach oben besteht bei der Stabilität. So lässt sich die Baseunit neben der rechten und der linken Seite der Tastatur durchbiegen. Auch kann die Baseunit etwas verdreht werden. Das Ganze bewegt sich aber noch gerade im Rahmen. Gleiches gilt für den Deckel. Druck auf die Deckelrückseite führt nicht zu Bildveränderungen. Die straffen Scharniere halten den Deckel fest in Position. Eine Ein-Hand-Öffnung ist mit ein wenig Finger-Hand-Arm-Akrobatik möglich. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei 180 Grad.

Innerhalb unseres Vergleichsfeldes stellt das Latitude eines der kompaktesten Geräte dar. In Sachen Gewicht liegt es weitgehend gleichauf mit den meisten Konkurrenten. Das Portégé X30L und das Lifebook U939 fallen aus der Reihe und bringen deutlich weniger Gewicht auf die Waage als die Konkurrenz.

Ausstattung – Latitude ohne Thunderbolt 3

Dell hat dem 13,3-Zöller die nötigsten Schnittstellen spendiert. Die zwei Typ-A-USB-Steckplätze arbeiten nach dem USB-3.2-Gen-1-Standard. Der Typ-C-USB-Steckplatz (USB 3.2 Gen 2) unterstützt Power Delivery und Displayport per USB-C. Somit verfügt das Notebook zusammen mit dem HDMI-Anschluss über zwei Videoausgänge. Das Notebook kann sowohl über den Typ-C-USB-Anschluss als auch über den proprietären Dell-Netzteil-Steckplatz mit Energie versorgt werden. Optional bietet Dell statt eines USB-3.2-Gen-2-Steckplatzes einen Thunderbolt-3-Anschluss.

SDCardreader

Der verbaute MicroSD-Speicherkartenleser zählt mit Transferraten von 191 MB/s (Kopieren großer Datenblöcke) bzw. 145 MB/s (Übertragung von 250 jpg-Bilddateien zu je rund 5 MB) zu den pfeilschnellen Vertretern seiner Art. Wir ermitteln die Datenraten mittels einer Referenzkarte (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB).

Kommunikation

Der WLAN-Chip (AX201) der Firma Intel unterstützt die WLAN-Standards 802.11a/b/g/n/ac/ax. Die unter optimalen Bedingungen (keine weiteren WLAN-Geräte in der näheren Umgebung, geringer Abstand zwischen Notebook und Server-PC) ermittelten Übertragungsgeschwindigkeiten fallen hervorragend aus. Für drahtgebundene Netzwerkverbindungen ist ein Gigabit-Controller (I219-LM) zuständig, der ebenfalls von Intel stammt. Dieser erledigt seine Aufgaben reibungslos.

Dell hält für das Latitude optional ein LTE-Modem bereit – unser Testgerät kommt ohne Modem. Es könnte aber nachgerüstet werden. LTE-Antennen und SIM-Karten-Schlitz sind vorhanden.

Webcam

Die Webcam (0,9 MP; max. 1.280 x 720 Bildpunkte) produziert keine überzeugenden Bilder – genau wie die Kameras der Konkurrenz. Zudem hapert es bei der Farbgenauigkeit. Mit einer Abweichung von fast 33 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) mehr als deutlich verfehlt.

Sicherheit

Die uns zur Verfügung gestellte Ausstattungsvariante des 5310 bringt einen Smartcard- sowie einen Fingerabdruckleser zur biometrischen Zugangssicherung mit. Der Fingerabdruckleser ist in den Einschaltknopf eingelassen. Zudem befindet sich ein Trusted Platform Module (2.0) an Bord.

Zubehör

Dem Notebook liegen die üblichen Dokumente bei: eine Schnellstartanleitung und Garantieinformationen. Dell hält allerdings diverses kostenpflichtiges Zubehör bereit. Besitzer des Latitude dürften die verschiedenen Dockinglösungen wie beispielsweise das Dell Dock WD19 am interessantesten finden. Zu einem Preis von etwa 160 Euro kann das Latitude um viele Schnittstellen erweitert werden.

BIOS

Das BIOS des Rechners bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten bezüglich Sicherheit, Verwaltung, Hardware und Energie. So kann beispielsweise die Anzahl der aktiven CPU-Kerne festgelegt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die maximale Displayhelligkeit sowohl für den Netz- als auch den Akkubetrieb festzulegen.

Wartung

An die Hardware gelangt man nach der Demontage der Unterschale. Dazu werden alle Schrauben auf der Geräteunterseite gelöst. Anschließend kann die Unterschale mit Hilfe eines flachen Spatels abgehebelt werden. Es empfiehlt sich, im Bereich der Scharniere zu beginnen. Anschließend besteht Zugriff auf die Arbeitsspeicherbänke, die SSD, den Akku, das WLAN-Modul und den Lüfter.

Garantie

Das Latitude ist mit einer einjährigen Vor-Ort-Garantie ausgestattet. Dell bietet umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten an. So ist ein vierjähriger ProSupport mit Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag für etwa 371 Euro (zum Testzeitpunkt ist das Paket zeitlich begrenzt auf etwa 178 Euro rabattiert) zu haben.

Eingabegeräte – Eine Tastenbeleuchtung ist vorhanden

Tastatur

Dell stattet das Latitude mit einer beleuchteten Chiclet-Tastatur aus. Die konkav gewölbten, glatten Tasten bieten einen mittleren Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Dazu gesellt sich ein angenehmer Tastenwiderstand. Während des Tippens gibt die Tastatur bestenfalls minimal nach. Als störend hat es sich nicht erwiesen. Die “Enter”- sowie die Pfeiltasten dürften etwas größer ausfallen. Die Tastenbeleuchtung bietet zwei Helligkeitsstufen, die mittels einer Funktionstaste gewählt werden. Die Tastatur hat alles in allem einen guten Eindruck hinterlassen.

Touchpad

Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Touchpad, das eine Fläche von etwa 10 x 5,3 cm belegt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Das Pad reagiert auch in den Ecken auf Eingaben. Die glatte Oberfläche macht den Fingern das Gleiten leicht. Die zwei separaten Maustasten besitzen einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. 

Display – Dell verbaut ein IPS-Panel

Der matte 13,3-Zoll-Bildschirm des Latitude arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Helligkeit (293,1 cd/m²) und Kontrast (927:1) gehen in Ordnung, sollten – gemessen am Preisniveau des Notebooks – aber deutlich besser ausfallen. Wir sehen Werte jenseits von 300 cd/m² bzw. 1000:1 als gut an. Die Konkurrenten haben durchgehend hellere, kontrastreichere Bildschirme an Bord. Positiv: Das Display zeigt kein PWM-Flimmern.

Der Bildschirm zeigt im Auslieferungszustand eine akzeptable Farbdarstellung. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von knapp 7 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) aber verfehlt. Unter einem Blaustich leidet das Display nicht. Die Farbräume AdobeRGB (59 Prozent) und sRGB (93 Prozent) werden nicht vollständig abgebildet.

Dell bestückt das 5310 mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien ist ein Ablesen des Displays möglich, wenn die Sonne nicht allzu hell strahlt.

Leistung – Genug für Office und Internet

Das Dell Latitude 5310 zählt zu den 13,3-Zoll-Business-Notebooks der Mittelklasse. Der verbaute Prozessor bietet genug Rechenleistung für Office- und Internetanwendungen. Unser Testgerät ist für knapp 1.300 Euro zu bekommen. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar.

Prozessor

Der kleine Dell-Rechner hat einen Core-i5-10310U-Vierkernprozessor an Bord, der auf Intels Comet-Lake-Architektur basiert. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,7 GHz. Mittels Turbo ist eine Steigerung auf 4 GHz (vier Kerne) bis 4,4 GHz (ein Kern) möglich. Hyperthreading (zwei Threads pro Kern) wird unterstützt.

Die Multi-Thread-Tests der Cinebench-Benchmarks bearbeitet der Prozessor für kurze Zeit mit 3,4 bis 4 GHz. Dann sinkt der Takt schrittweise auf 3,2 bis 3,3 GHz. Die Single-Thread-Tests werden mit 4 bis 4,4 GHz durchlaufen. Im Akkubetrieb liegen die Taktraten bei 1,8 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bzw. 1,4 bis 1,8 GHz (Single-Thread).

Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb dauerhaft zum Einsatz kommt, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks für mindestens 30 Minuten in einer Schleife laufen lassen. Die Resultate verbleiben durchgehend auf relativ konstanter Höhe. Der CPU-Turbo kommt auf mittlerem Niveau zum Einsatz.

System Performance

Das System arbeitet flink und flüssig. Der Prozessor stellt genug Leistung für Office- und Internetanwendungen bereit. Eine leichte Steigerung der Gesamtleistung wäre durch die Aktivierung des Dual-Channel-Modus zu erreichen. Dazu müsste ein zweites Arbeitsspeichermodul in das Notebook eingebaut werden.

DPC-Latenzen

In unserem standardisierten Latency-Monitor-Test (Websurfen, 4k-Videowiedergabe, Prime95 High-Load) konnten wir Auffälligkeiten bei den DPC-Latenzen beobachten. Das System scheint nicht für Video- und Audiobearbeitung in Echtzeit geeignet zu sein.

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD (M.2-2280) der Firma SK Hynix, die insgesamt 512 GB Speicherplatz zur Verfügung stellt. Die Transferraten fallen gut aus. Platz für weitere Massenspeicher bietet das Notebook nicht.

Grafikkarte

Für die Grafikausgabe ist Intels UHD-Graphics-620-Grafikkern zuständig. Die GPU unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten zwischen 300 und 1.150 MHz. Die 3D-Mark-Resultate bewegen sich auf einem normalen Niveau für die GPU. Eine Leistungssteigerung wäre durch die Aktivierung des Dual-Channel-Modus zu erreichen.

Gaming Performance

Die Hardware kann einige der Spiele, die sich in unserer Datenbank befinden, flüssig auf den Bildschirm bringen – mit niedrigen Auflösungen und geringen Qualitätseinstellungen. Das umfasst Titel, die nur moderate Anforderungen an die Hardware stellen. Eine Steigerung der Bildwiederholraten wäre durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) zu erreichen. Aber auch dann wären aktuelle, leistungshungrige Kracher wie Mafia Definitive Edition nicht spielbar.

Emissionen – Lärm- und Wärmeentwicklung auf akzeptablem Niveau

Geräuschemissionen

Im Leerlauf und bei geringer Last steht der Lüfter oftmals still und es herrscht Lautlosigkeit. Unter Last dreht er auf. So registrieren wir während des Stresstests einen maximalen Schalldruckpegel von 41,2 dB(A).

Temperatur

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeiten CPU bzw. GPU für einige Sekunden mit 1,8 bis 2,8 GHz bzw. 1.150 MHz. Dann sinken die Geschwindigkeiten auf 1,4 GHz (CPU) bzw. 1.050 MHz (GPU) und verbleiben auf diesem Niveau. Das gilt für den Netz- und den Akkubetrieb. Der Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir überprüfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil läuft. 

Übermäßig stark erwärmt sich das Latitude nicht. Während des Stresstests registrieren wir an einigen Messpunkten Temperaturen jenseits von 40 Grad Celsius. Im Alltagsbetrieb liegen die Werte durchweg im grünen Bereich.

Lautsprecher

Die Stereolautsprecher haben ihren Platz im vorderen Bereich der Geräteunterseite gefunden. Sie produzieren insgesamt einen ordentlichen Klang. Die Maximallautstärke fällt recht gering aus.

Energieverwaltung – Das Latitude bietet hervorragende Akkulaufzeiten

Energieaufnahme

Auffälligkeiten bezüglich des Energiebedarfs bestehen nicht. Im Leerlauf messen wir eine maximale Leistungsaufnahme von 6,9 Watt. Während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) steigt der Wert für wenige Sekunden auf bis zu 58 Watt. Die Nennleistung des Typ-C-USB-Netzteils beträgt 65 Watt. 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeiten fallen hervorragend aus. Unseren WLAN- (Aufruf von Webseiten mittels eines Skripts) bzw. Videotest (Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, FHD) läuft in einer Schleife) beendet der 13,3-Zöller nach 12:40 h bzw. 17:06 h. Die ermittelte Maximallaufzeit liegt bei etwas über 26 Stunden.

Fazit

Das Latitude stellt einen ausdauernder Begleiter für den Arbeitsalltag dar. Eine Akkuladung sollte das Gerät durch den Tag bringen. Energie könnte durch das mitgelieferte Typ-C-USB-Netzteil oder ein proprietäres Dell-Netzteil nachgetankt werden.

Der verbaute Core-i5-Prozessor stellt mehr als genug Rechenleistung für Office- und Internetanwendungen bereit. Wärme- und Lärmentwicklung bewegen sich auf einem akzeptablen Niveau.

Der CPU stehen 8 GB Arbeitsspeicher (1x 8 GB, Single-Channel-Modus, max. 32 GB) zur Seite. Hier bietet sich der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls an, um so den Dual-Channel-Modus zu aktivieren. Eine NVMe-SSD (512 GB) sorgt für ein flink und flüssig werkelndes System. Ein Tausch der SSD gegen ein schnelleres und/oder großkapazitiveres Modell wäre machbar. Aufrüst- und Wartungsmaßnahmen erfordern eine Demontage der Unterschale.

Der Bildschirm (FHD, IPS) punktet mit matter Oberfläche, stabilen Blickwinkeln, akzeptabler Farbdarstellung und ordentlicher Farbraumabdeckung. Helligkeit und Kontrast gehen grundsätzlich in Ordnung. Nichtsdestotrotz gebietet das Preisniveau des Notebooks mehr. Dell hält für das Latitude optional ein LTE-Modem bereit. Unser Testgerät kann kein Modem vorweisen. Es könnte aber nachgerüstet werden. LTE-Antennen und SIM-Karten-Schlitz sind vorhanden.

Erstes Notebook mit diskreter Intel-Xe-GPU zeigt sich

Bisher verwendet Intel die erste Xe-GPU auf Basis der sparsamen Xe-LP-Architektur nur in den mobilen Tiger-Lake-Prozessoren. In den GPU-Benchmarks zeigt sich eine Verdopplung der Leistung gegenüber dem Vorgänger. Wie auch bei AMDs Renoir-Prozessoren bedeutet eine derart starke integrierte Grafikeinheit, dass die langsamen diskreten Kombilösungen damit überflüssig werden.

Bereits bekannt ist, dass Intel die DG1 (Discrete Graphics 1) in ein Endkundenprodukt überführen will. Diese existiert bislang nur als Software Development Vehicle (SDV) oder eben in integrierter Forum in den Tiger-Lake-Prozessoren. Nun gibt es erste konkrete Hinweise dazu. ASUS hat die Produktseite des Vivobook Flip 14 online gestellt. Auf dieser ist die Rede von “First Intel Discrete Graphics”. Die genaue Produktbezeichnung lautet Iris Xe Max.

Im ASUS Vivobook Flip 14 wird die Iris Xe Max mit den Tiger-Lake-Modellen Core i5-1135G7 oder Core i7-1165G7 kombiniert. Verbaut sind zudem 8 oder 16 GB an LPDDR4X. Üblicherweise nutzt die integrierte Grafikeinheit ebenfalls diesen Speicher, der mit 64 GB/s an die Xe-LP-Architektur angebunden ist. Diese Bandbreite ist einer der Gründe, warum die Iris-Xe-Grafik doppelt so schnell wie der Vorgänger ist.

Für die Iris-Xe-Max-Variante bekommt die GPU aber eigenen Speicher spendiert. ASUS spricht hier konkret von 4 GB an Videospeicher. Dabei dürfte es sich um GDDR6 handeln, den Intel im kommenden Jahr auch für die größere Xe-HPG-Variante verwenden will. Damit dürfte auch die Speicherbandbreite höher ausfallen, wenngleich wir keinerlei Informationen über die breite des Speicherinterface haben.

Genauere technische Details zur Iris-Xe-Max-GPU gibt es nicht. Bisherigen Informationen zufolge kommt hier die gleiche Ausbaustufe mit 96 EUs zum Einsatz, wie bei den schnellsten Tiger-Lake-Prozessoren. Allerdings dürfte eine dedizierte GPU bei gleicher Ausbaustufe wesentlich höher takten, da sie eine ebenso höhere Leistungsaufnahme und Abwärme produzieren darf. Bei den Tiger-Lake-Prozessoren haben wir für einen Core i7-1185G7 bei einem Takt von 1,35 GHz eine Leistungsaufnahme maximal 14 W gemessen – nur für die integrierte GPU. Die dedizierte Variante dürfte sich deutlich mehr genehmigen dürfen, ohne das CPU-Package zu kompromittieren.

Ob und wann Intel die Iris Xe Max offiziell vorstellen wird, ist aktuell nicht bekannt. Offen ist auch die Frage, ob ASUS mit dem Vivobook Flip 14 nur vorgeprescht ist und ob bzw. wann es auch weitere Modelle geben wird.

Apple: Acht neue Mac-Modelle zeigen sich bei der EEC

AppleInsider hat acht neue Einträge in der Datenbank der EEC entdeckt, die zu bislang nicht veröffentlichten Macs gehören, denn die Datenbank gibt als Beschreibung an, dass es sich um “Personal Computer der Marke Apple” handelt. Drei dieser Modellnummer, nämlich A2147, A2158 und A2182, wurden bereits zuvor bei der EEC registriert, damals allerdings noch mit macOS Catalina, die neuen Einträge geben jedoch bereits macOS Big Sur als Betriebssystem an.

Die fünf Modellnummern A2348, A2438, A2439, A2337 und A2338 sind komplett neu. Wie üblich geben die Einträge keinerlei Details über die Produkte an sich preis. Apple hat aber bereits offiziell angekündigt, dass ein erster Mac auf Basis eines intern entwickelten ARM-Chips noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird.

Einem Leaker zufolge sollen am Event heute Abend zwar keine ARM-Macs vorgestellt werden, wenn es heute keine Überraschung gibt dürfte es aber nicht viel länger als ein paar Wochen dauern, bis die Macs der nächsten Generation enthüllt werden. Gerüchten zufolge wird entweder ein 12 Zoll MacBook oder aber ein 13 oder 14 Zoll MacBook Pro auf Basis einer angepassten Version des Apple A14 Bionic den Anfang machen.

Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon ist offiziell: Ultraleichtes Notebook mit Intel Tiger Lake & QHD-Display

Vor einigen Tagen hat sich das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon bereits in einem Leak gezeigt, nun ist das Ultrabook ganz offiziell auf der Webseite des Herstellers zu finden. Allerdings gibt es noch keine näheren Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit in Deutschland und Österreich – einem Bericht von Liliputing zufolge wird das Intel Evo Notebook zumindest vorläufig nur in Australien, Indonesien, Japan, Malaysia, Neuseeland, Thailand und Vietnam verfügbar sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gerät auch nach Europa kommt, denn das Yoga Slim 7i Carbon kann sich durchaus sehen lassen. Wie der Name schon sagt wird das maximal 14,9 Millimeter dicke Gehäuse aus Carbon gefertigt – das neue Material selbst soll 40 Prozent leichter und 25 Prozent robuster als noch beim Vorgänger sein. Das Resultat: Das Notebook wiegt knapp unter einem Kilogramm, extreme Temperaturen, Staub oder Stürze aus einer Höhe von bis zu 76 Zentimetern sollen dem Laptop nichts ausmachen.

Das Herzstück des Yoga Slim 7i Carbon ist das 13,3 Zoll große Display im 16:10-Format mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel, die maximale Helligkeit wird vom Hersteller mit 300 Nits spezifiziert, der sRGB-Farbraum kann vollständig dargestellt werden. Die beleuchtete Tastatur bietet einen Hub von einem vollen Millimeter, die Webcam unterstützt den Login über Windows Hello.

Im Inneren findet man einen nicht näher benannten Intel Core i7-Chip der aktuellen Tiger Lake-Serie inklusive der Intel Iris Xe Graphics, bis zu 16 GB LPDDR4x-Arbeitsspeicher, eine maximal 1 TB fassende M.2 PCIe SSD und einen 50 Wh fassenden Akku, der über USB-C mit maximal 65 Watt geladen werden kann. Zur Ausstattung gehören auch Wi-Fi 6, Bluetooth 5.0, zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse, ein extra USB-C-Port und ein AUX-Anschluss.

ASRock NUC Box: Mini-PCs mit Tiger-Lake-Prozessoren und viel USB

ASRock hat drei Mini-PCs mit Intels Kombiprozessoren Tiger Lake-U alias Core i-1100G vorgestellt. Sie nutzen den gleichen Unterbau in Form eines “4×4”-Mainboards und unterscheiden sich beim verlöteten Prozessor. ASRock verbaut wahlweise die beiden Vierkerner Core i7-1165G7 beziehungsweise Core i5-1135G7 oder den Zweikerner Core i3-1115G4. Mit dabei: eine moderne Gen12-Grafikeinheit, beim Core i7 und Core i5 Iris Xe Graphics genannt.

Gehäuse und Mainboard-Layout stimmen mit den Schwestermodellen 4X4 Box-4000 überein, in denen AMDs Ryzen-4000-Kombiprozessoren (Renoir) sitzen. Die Serien unterscheiden sich anschlussseitig bei den Übertragungsgeschwindigkeiten: ASRocks NUC-Box-Baureihe setzt rückseitig auf zweimal USB 3.2 Gen 2 Typ A (10 GBit/s), HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und 2,5- plus 1-Gigabit-Ethernet; rückseitig auf dreimal USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s), darunter zwei Typ-C-Ports mit DisplayPort-1.4-Alt-Mode, und Audioklinke.

Nutzer können an ASRocks NUC Box somit drei Ultra-HD-Monitore (3840 × 2160 Pixel) mit bis zu 144 Hertz anschließen sowie einen vierten mit 60 Hertz. Die Schwesterserie 4X4 Box-4000 muss sich rückseitig mit USB 2.0 Typ A und DisplayPort 1.2a begnügen. Die vorderen USB-C-Anschlüsse beherrschen DisplayPort 1.2a statt 1.4. Unterm Strich reicht das für viermal Ultra HD mit 60 Hertz.

Aktiv gekühlt

Die Kühlung erfolgt mittels kleinem Kühlkörper und Radiallüfter, der die Abwärme hinten aus dem Gehäuse befördert. ASRock bietet künftig zwar auch lüfterlöse Varianten aus der iBOX-Serie an, die es erfahrungsgemäß aber nicht in den Einzelhandel schaffen. Das Gleiche gilt für die separat verkauften 4×4- und Mini-STX-Mainboards mit aufgelöteten Tiger-Lake-Prozessoren.

Bei den NUC-Box-PCs handelt es sich um Barebone-Systeme. Käufer müssen das RAM (Dual-Channel DDR4-3200 SO-DIMMs) und Datenträger (je einmal 2,5-Zoll-Schacht und M.2 mit PCI-Express-Anbindung) selbst erwerben. Ein Intel-Kärtchen mit Wi-Fi 6 (WLAN 802.11ax) und Bluetooth 5.0 befindet sich an Bord.

Außer ASRock hat bisher Gigabyte eigene Mini-PCs mit Tiger-Lake-CPUs angekündigt. Details zu Intels kommenden NUCs 11 sind bereits aufgetaucht. Liefertermine oder Preise nennt allerdings noch keiner der genannten Hersteller.

Asus ROG Strix XG32VC: Gekrümmter Monitor mit 170 Hertz zeigt sich

Rund um den Gaming-Monitor ROG Strix XG32VC von Asus sind nun Details bekanntgeworden. Der 31,5-Zoll-Monitor bietet eine Bildwiederholrate von 170 Hertz.

Auf der Webseite von Asus sind nun Details zum neuen ROG Strix XG32VC gesichtet worden. Der gekrümmte Monitor mit VA-Panel liefert auf 31,5 Zoll eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Die Refreshrate beträgt 170 Hertz. Neben AMD Freesync Premium wird auch Nvidia G-Sync Compatible unterstützt. Als Reaktionszeit gibt Asus eine Millisekunde an.

Asus ROG Strix XG32V mit KVM-Support und USB-C-Hub

Der integrierte USB-C-Hub kann auch dazu benutzt werden, um mit fünf Volt und 2,5 Ampere ein externes Gerät, wie etwa ein Smartphone mit Strom zu versorgen. Zudem kann ein Notebook daran anzuschließen und so den Bildschirm zu erweitern. Falls man zwei Geräte mit dem Monitor verbunden hat, kann via Maus und Tastatur dank KVM-Support einfach hin- und hergewechselt werden, ohne ein OSD-Menü mit Tasten am Monitor nutzen zu müssen.

Der Asus ROG XG32VC bietet neben einem HDMI 2.0-Anschluss, einen Displayport 1.2, einmal USB-Typ-C und einen USB 3.0-Hub. Zur Audioausgabe kann ein Headset mittels 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden. Der Gaming-Monitor lässt sich in der Höhe um 10 Zentimeter sowie in der Neigung verstellen. Zudem kann der ROG XG32VC geschwenkt werden. Was der Asus ROG XG32VC kostet und wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Sammlung zum kommenden Asus ROG Strix XG32VC:

Auf der Webseite von Asus sind nun Details zum neuen ROG Strix XG32VC gesichtet worden. Der gekrümmte Monitor mit 31,5 Zoll bietet eine Refreshrate von 170 Hz und eine WQHD-Auflösung.

Neben AMD Freesync Premium wird auch Nvidia G-Sync Compatible unterstützt.

Falls man zwei Geräte mit dem Monitor verbunden hat, kann via Maus und Tastatur dank KVM-Support einfach hin- und hergewechselt werden, ohne ein OSD-Menü mit Tasten am Monitor nutzen zu müssen.

Was der Asus ROG Strix XG32VC kostet und wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Muss Microsoft jetzt zittern? Surface Pro bekommt starke Konkurrenz

Neue Konkurrenz für das Surface Pro von Microsoft: Der finnische Hersteller Eve möchte seine V-Serie neu auflegen und hat dazu bereits einige interessante Details präsentiert. Kann Eve mit der zweiten Generation des 2-in-1-Tablets endlich das einlösen, was schon lange versprochen wurde? 4K-HDR-Display, Intel Tiger Lake-U und moderne Anschlüsse klingen vielversprechend.

Eve V: Neue Konkurrenz für das Microsoft Surface Pro

Mit der zweiten Generation des Eve V soll alles besser werden. Der Hersteller hat nun eine deutlich erweiterte Variante angekündigt, mit der der 2-in-1-Tablet-Markt durchgeschüttelt werden soll. Das Eve V mit Windows 10 verfügt über eine abnehmbare Tastatur, einen Stylus und einen Kickstand, möchte aber vor allem mit seinem Display und Prozessor überzeugen.

Highlight dürfte der Bildschirm werden, der in der Diagonale auf 13,4 Zoll kommt und je nach Modell mit 4K oder Full HD auflöst. Das IGZO-Panel kommt dabei auf ein Bildverhältnis von 16:10, eine Helligkeit von 500 Nits und kann HDR10-Inhalte darstellen. Der Stylus bietet bis zu 4.096 Druckstufen.

Beim Prozessor hat man sich für einen neuen Tiger Lake aus dem Hause Intel entschieden, wobei man das genaue Modell noch nicht verraten hat. Für die Grafik ist die GPU Intel Iris Xe Graphics verantwortlich, die mehr leistet als die Intel UHD Graphics 620, die in älteren Modellen verbaut ist. Hinzu kommen viele Anschlüsse: Zwei Thunderbolt 4-Ports (USB-C), ein USB-C 3.1-Anschluss sowie ein microSD-Kartenleser und ein SIM-Kartenleser. Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6 (802.11ax) sind mit dabei, ebenso wie vier Lautsprecher.

Eve V: Preis des 2-in-1-Tablets noch nicht bekannt

Wann und zu welchem Preis das 2-in-1-Tablet auf den Markt kommen wird, hat der Hersteller noch nicht verraten. Eve dürfte es beim Eve V vor allem darum gehen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Kunden der ersten Generation beschwerten sich nicht selten über lange Lieferzeiten und Probleme mit der Hardware. Eve zufolge habe man nun das Geschäftsmodell geändert und sei durch Rückendeckung großer Investoren nicht mehr in finanziellen Schwierigkeiten.

Asus ROG Strix G17 G712LWS im Test: Leistungsfähiger Gamer mit integrierter Lichtshow

Das Asus ROG Strix G17 G712LWS zählt zu den 17,3-Zoll-Gaming-Notebooks der Oberklasse. Der Rechner wird von einem Core-i7-10750H-Prozessor und einem GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern angetrieben. Es handelt sich hierbei um das baugleiche Schwestermodell des bereits von uns getesteten Asus ROG Strix G GL731GU. Zu den Konkurrenten zählen Geräte wie das Schenker XMG Pro 17, das MSI GL75 10SFR, das Lenovo Legion Y740-17IRHg und das Acer Predator Helios 300 PH317-54.

Da das G712LWS und das GL731GU baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen sind dem Testbericht zum Asus ROG Strix G GL731GU zu entnehmen.

Display – 144-Hz-IPS

Das matte 17,3-Zoll-Display arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Helligkeit (300 cd/m²) und Kontrast (1.042:1) gehen in Ordnung. Darüber hinaus liefert das 144-Hz-Panel kurze Reaktionszeiten. Positiv: Der Bildschirm zeigt kein PWM-Flimmern.

Schon im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine sehr ordentliche Farbdarstellung. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von 3,01 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) haarscharf verfehlt. Unter einem Blaustich leidet das Display nicht. Mittels einer Kalibrierung werden Verbesserungen erreicht: So sinkt die Farbabweichung auf 1 und die Graustufen werden ausgewogener dargestellt. Die Farbräume AdobeRGB (66 Prozent) und sRGB (90 Prozent) werden nicht vollständig abgebildet.

Das Notebook ist mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel bestückt. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien ist ein Ablesen des Displays möglich, wenn die Sonne nicht allzu hell strahlt.

Leistung – Genug für die nächsten Jahre

Asus hat mit dem ROG Strix G17 G712LWS ein 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment, das jedes aktuelle Spiel flüssig auf den Bildschirm bringt. Für unser Testgerät werden knapp 2.000 Euro fällig. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar.

Testbedingungen

Das vorinstallierte Armoury-Crate-Kontrollcenter ermöglicht die Wahl eines Energieprofils. Wir haben unseren Test bei aktivem Profil “Leistung” durchgeführt. Einige Benchmarks haben wir zusätzlich unter dem “Turbo”-Profil durchlaufen lassen. Für die Akkutests nutzten wir die Windows-Energieschemata.

Prozessor

Asus stattet das Strix mit einem Core-i7-10750H-Sechskernprozessor (Comet Lake) aus. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 4,3 GHz (sechs Kerne) bis 5 GHz (ein Kern) gesteigert werden. Hyperthreading (zwei Threads pro Kern) wird unterstützt.

Den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks bearbeitet der Prozessor mit 4,2 GHz. Der Single-Thread-Test wird mit 4,3 bis 4,6 GHz durchlaufen. Im Akkubetrieb liegen die Taktraten bei 2,6 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bzw. 3,2 bis 3,5 GHz (Single-Thread).

Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb dauerhaft genutzt wird, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks für mindestens 30 Minuten in einer Schleife laufen lassen. Die Resultate fallen vom ersten zum dritten Durchlauf hin leicht ab und verbleiben dann auf relativ konstanter Höhe. Der Turbo kommt auf hohem Niveau zum Einsatz. Etwas höhere Taktraten werden bei der Nutzung des Armoury-Crate-Profils “Turbo” erreicht.

System Performance

Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Die guten PC-Mark-Resultate verraten, dass der Rechner über mehr als genug Leistung für alle gängigen Anwendungsbereiche bietet – und das über die nächsten Jahre hinweg.

DPC-Latenzen

In unserem standardisierten Latency-Monitor-Test (Websurfen, 4K-Videowiedergabe, Prime95 High-Load) konnten wir Auffälligkeiten bei den DPC-Latenzen beobachten. Das System scheint nicht für Video- und Audiobearbeitung in Echtzeit geeignet zu sein.

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD (M.2-2280) der Firma Intel, die 1 TB Speicherplatz bereitstellt. Die SSD liefert insgesamt gute Transferraten. Zu den Spitzenmodellen zählt sie nicht. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Notebook bietet Platz für zwei weitere M.2-2280-SSDs. RAID 0 wird unterstützt.

Grafikkarte

Der GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern gehört der GPU-Oberklasse an. Er kann auf schnellen GDDR6-Grafikspeicher (8.192 MB) zurückgreifen. Der im Prozessor integrierte UHD-Graphics-630-Chip ist aktiv, und das Notebook arbeitet mit Nvidias Umschaltgrafiklösung Optimus.

Nvidia sieht für diese DirectX-12-GPU einen Taktbereich zwischen 1.140 MHz (Basis) und 1.380 MHz (Boost) vor. Höhere Geschwindigkeiten sind machbar, wenn die GPU eine festgelegte Temperatur- und/oder Energieschwelle nicht erreicht. So registrieren wir ein Maximum von 1.994 MHz. Der Witcher-3-Test wird mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1.525 MHz bzw. 1.596 MHz (Turbo) durchlaufen.

Die Resultate in den 3D-Mark-Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für die hier verbaute GPU. Das Armoury-Crate-Turbo-Profil lässt die Werte leicht steigen.

Gaming Performance

An der Gaming-Front bestehen keine Probleme. Die verbaute CPU-GPU-Kombination bringt alle aktuellen Spiele in Full-HD-Auflösung und mit maximalen Qualitätseinstellungen flüssig auf den matten Bildschirm. Auch Auflösungen jenseits von Full HD sind bei Anschluss eines entsprechenden Monitors möglich. Das Armoury-Crate-Profil “Turbo” bewirkt einen leichten Anstieg der Bildwiederholraten.

Um zu überprüfen, ob die Bildwiederholraten über einen längeren Zeitraum weitgehend konstant bleiben, lassen wir das Spiel “The Witcher 3” für etwa 60 Minuten mit Full-HD-Auflösung und maximalen Qualitätseinstellungen laufen. Die Spielfigur wird nicht bewegt. Ein Einbruch der Bildwiederholraten ist nicht festzustellen.

Emissionen – Das Strix wird laut unter Last

Geräuschemissionen

Die Lüfter arbeiten im Leerlauf überwiegend mit niedrigen Geschwindigkeiten. Die dabei entstehende Geräuschkulisse fällt akzeptabel aus. Unter Last drehen die Lüfter auf. So registrieren wir einen maximalen Schalldruckpegel von 53 dB(A) (Stresstest). Ohne ein Headset macht das Spielen keinen Spass.

Temperatur

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) absolvieren CPU und GPU mit 2,5 GHz bzw. 1.470 MHz. Der Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir überprüfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil läuft.

Das G17 erwärmt sich spürbar, aber nicht übermäßig stark. Während des Stresstests registrieren wir an zwei Messpunkten Temperaturen oberhalb von 50 Grad Celsius. Etwas geringer fällt die Erwärmung bei der Durchführung des Witcher-3-Tests aus. Im Alltagsbetrieb liegen die Werte im grünen Bereich.

Energieverwaltung – Die Akkulaufzeiten des G712LWS gehen in Ordnung

Energieaufnahme

Im Leerlauf registrieren wir eine maximale Leistungsaufnahme von 25 Watt. Der Stresstest lässt den Bedarf auf bis zu 230 Watt steigen. Während der Durchführung unseres Witcher-3-Tests messen wir eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 186 Watt. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 230 Watt.

Akkulaufzeit

Das Strix liefert sehr ordentliche Akkulaufzeiten. Unseren WLAN-Test (Aufruf von Webseiten mittels eines Skripts) bzw. Videotest (Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, FHD) läuft in einer Schleife) beendet der 17,3-Zöller nach 5:30 h bzw. 7:06 h.

Fazit

Die leistungsfähige Hardware des Strix G17 bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Kompromisse bezüglich Auflösung und Qualitätsniveau müssen nicht eingegangen werden.

Der Hingucker des Notebooks findet sich in der LED-Leiste, die drei Seiten der Unterschale umfasst. Das Farbschema kann individuell an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Das Speicherplatzangebot (1 TB) kann erweitert werden. Zusätzlich zu der vorhandenen NVMe-SSD finden noch zwei weitere M.2-Modelle Platz. RAID 0 wird unterstützt. Auch der Arbeitsspeicher (2x 8 GB, Dual-Channel-Modus) kann ausgebaut werden. Allerdings ist laut der Asus-Webseite bei 32 GB Schluss. Viele Konkurrenten unterstützen bis zu 64 GB.

Wartungs- und Aufrüstmaßnahmen erfordern eine Demontage der Unterschale. Dies ist grundsätzlich machbar. Allerdings ist die Unterschale über zwei Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden. Es muss also mit Vorsicht vorgegangen werden. Die Kabel lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl lösen und wieder befestigen.

Der Full-HD-Bildschirm (IPS, 144 Hz) punktet mit matter Oberfläche, stabilen Blickwinkeln, ausreichender Helligkeit, gutem Kontrast, kurzen Reaktionszeiten und einer sehr ordentlichen Farbdarstellung.

Das runde Schnittstellenangebot umfasst drei Typ-A-USB-3.2-Gen-1-Steckplätze, die alle an der linken Gehäuseseite zu finden sind. Zumindest einen Anschluss hätte Asus an der rechten Seite verbauen sollen. Ein Thunderbolt-3-Anschluss zählt nicht zur Ausstattung. Es gibt nur einen Typ-C-USB-3.2 Gen-2-Steckplatz, der Displayport per USB-C unterstützt.

Lenovo ThinkBook: Zehn neue Notebooks mit Intel-CPUs sowie AMD Ryzen

Neben den ThinkPads aktualisiert Lenovo umfassend sein Brot- und Buttergeschäft mit ThinkBooks. Sowohl Intel als auch AMD kommt zum Zug, eine noch breitere Auswahl mit 13-, 14- und 15-Zoll-Modellen inklusive eines komplett neuen 2-in-1 Yoga Convertible ist mit von der Partie.

Die Aushängeschilder der Neuvorstellung sind die neuen Intel-Notebooks mit Tiger-Lake-Prozessoren. Das ThinkBook 13s „Gen 2 i“ mit optionalem WQXGA-Display im 16:10-Format und Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent ist nach Intel-evo-Kriterien aufgebaut. Ab Ende November soll es ab 820 Euro verfügbar sein. Das mit 14,9 mm exakt genau so dicke ThinkBook 14s „Gen2 i“ ist kein evo-Notebook mehr, bietet aber eine fast identische Ausstattung. Einen Preis oder die Verfügbarkeit nennt Lenovo hier bisher nicht.

Das reguläre ThinkBook 14 „Gen 2 i“ ist mit 17,9 mm weniger dünn, darf dafür aber neben Tiger-Lake-Prozessoren optional eine GeForce MX 450 mit 2 GByte GDDR6 aufnehmen. Exakt das darf auch das 15-Zoll-Modell ThinkBook 15 „Gen 2 i“, dessen Besonderheit integrierte drahtlose ThinkBook Kopfhörer sind, die im Laptop verstaut werden können. Beide Notebooks starten im November ab 699 Euro.

Mit dem ThinkBook 15p ist zudem ein knapp 2 cm dicker „Comet-Lake-Brotkasten“ mit GTX 1650 Ti neu im Portfolio von Lenovo, das ab November für 999 Euro starten soll. Die neue ThinkBook-E-Serie in 14 und 15 Zoll wird erst ab Anfang 2021 ab rund 800 Euro verfügbar sein.

Heraus aus der Masse sticht noch das neue 14-Zoll-Yoga, welches mindestens 939 Euro kostet. Laut Hersteller ist es das erste 2-in-1 Convertible ThinkBook, das sich dennoch zu einem Arbeitstier umfunktionieren lässt, Stift-Unterstützung inklusive. Zwei SSD-Bänke, bis zu 40 GByte RAM und ein Tiger-Lake-Prozessor sind die wichtigsten Merkmale des 1,5 Kilogramm schweren Full-HD-Geräts.

AMD-Pendants in fast allen Bereichen

Lenovo konnte man zuletzt als einem von bisher wenigen Herstellern zugute halten, diverse Notebooks in nahezu identischer Form einmal mit Intel und parallel dazu mit AMD zu bestücken. Das setzt sich heute in fast allen Bereichen fort, denn AMD Ryzen 4000 Renoir wird es in den neuen ThinkBooks 13s Gen 2 a, 14 Gen 2 a, 14s Gen 2 a sowie 15 Gen 2 a geben. Lediglich das ThinkBook 14s Yoga und 15p bleiben Intel vorbehalten.

Problematisch wird bei den ThinkBooks mit AMD einmal mehr aber die Verfügbarkeit, Renoir-APUs sind an vielen Stellen ein knappes Gut. Das ThinkBook 14 Gen 2 a und 15 Gen a kommen erst Ende 2020 ab 649 Euro auf den Markt, zum interessanten Modell, dem 13s Gen 2 a, gibt es für den EMEA-Raum noch keinen Ausblick, auch das 14s Gen 2 a kommt nur „in ausgewählten Märkten“ zum Einsatz, die noch bestimmt werden müssen.