Apple stellt iPhone 12 Pro und Pro Max vor

Das iPhone 12 Pro kommt im selben Design wie das normale iPhone 12 daher, wird aber mit besseren Materialien produziert. Ein Edelstahl-Rahmen soll das Finish in vier verschiedenen Farben noch edler machen.

MagSafe, Ceramic Shield, Super Retina XDR Display, A14 Bionic und Co. sind natürlich mit an Bord. Die Displays sind bei fast denselben Größen dennoch gewachsen. Das kleine Modell hat nun 6,1 Zoll zu bieten statt bisher 5,8 Zoll, das große 6,7 Zoll.

Deep Fusion wird nun auf allen Kameras verfügbar sein, war im iPhone 11 Pro nur in der Hauptkamera verfügbar. Neben der Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Kamera kommt das 12 Pro auch mit einer Telefoto-Kamera.

Der LiDAR-Scanner aus dem iPad zieht nun ebenfalls auf dem iPhone 12 Pro Max ein und ermöglicht ein besseres AR-Erlebnis und Foto- und Video-Effekte. Auch die Zeit, die der Auto-Fokus braucht, wird damit verkürzt. Bei Porträt-Fotos wird das Bokeh ebenfalls natürlicher gesetzt.

Das Pro Max hat ein noch besseres Kamera-System als das iPhone 12 Pro. Auch ein neues optisches Stabilisierungssystem ist mit an Bord, soll ein Feature namens Sensor Shift ermöglichen, um Wackler noch besser auszugleichen und die Low-Light-Performance zu erhöhen.

Die Kamera kann nun AppleProRAW aufnehmen, ein von Apple entwickeltes RAW-Format, das auch Deep Fusion und andere Apple-Features ermöglicht. Das neue Format soll jedoch erst später in diesem Jahr kommen. Drittanbieter-Apps können ebenfalls mit diesem Format arbeiten.

Das iPhone 12 Pro und Pro Max kann auch in 10 Bit HDR-Video aufnehmen – sogar Dolby Vision HDR. Auch das Editieren in Dolby Vision ist direkt in der Fotos-App möglich, Das kann bisher noch kein Gerät.

Das iPhone 12 Pro wird in Silber, Schwarz, Gold und Blau zu haben sein, kostet ab 999 US-Dollar (128 GB). Das iPhone 12 Pro Max kommt in denselben Farben, kostet ab 1099 US-Dollar (128 GB). Die Smartphones können ab 16. Oktober bestellt werden, kommen eine Woche später zum Kunden.

Deutsche Preise und weitere Details reichen wir selbstverständlich nach!

Update:

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max werden in 128 GB-, 256 GB- und 512 GB-Modellen in Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau ab 1.120 Euro inkl. MwSt. bzw. 1.217,50 Euro inkl. MwSt. erhältlich sein.

Kunden in Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Japan, den USA und mehr als 30 weiteren Ländern und Regionen können das iPhone 12 Pro ab Freitag, 16. Oktober ab 14 Uhr vorbestellen, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 23. Oktober. Die Vorbestellung für das iPhone 12 Pro Max beginnt am Freitag, 6. November ab 14 Uhr lokaler Ortszeit, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 13. November.

Das MagSafe-Ladegerät, die Ledertasche mit MagSafe und die Silikonhülle und Clear Case für das iPhone 12 Pro sind ab Freitag, 16. Oktober erhältlich. Das iPhone 12 Pro Ledercase ist ab Freitag, 6. November erhältlich. Das MagSafe Duo-Ladegerät und die Lederhülle werden zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein.

So könnte das Oppo Find X3 Pro mit Under-Display-Kamera in 2021 aussehen

Designpatente müssen natürlich nicht immer Einzug in kommende Smartphone-Generationen finden, doch zumindest die niederländische Webseite LetsGoDigital rechnet damit, dass die bei der chinesischen Patentbehörde CNIPA entdeckten Designpatente von Oppo durchaus bereits einen Vorgeschmack auf das Design eines künftigen, bei Amazon ab 1000 Euro erhältlichen, Oppo Find X2 Pro-Nachfolger geben könnten.

Oppo war ja einer der ersten Hersteller, die Prototypen einer Under-Screen-Camera (USC) vorführten, haben sich mit der Technologie allerdings noch nicht auf den Massenmarkt getraut, ganz im Gegensatz zu den Kollegen von ZTE, die das Axon 20 5G mit unter dem Display versteckter Frontkamera durchaus bereits in China verkaufen. Doch 2021 ist wohl mit einem Oppo-Phone mit USC zu rechnen, ebenso wie bei Xiaomi übrigens.

Sieht man sich eines der Designpatente (unten) näher an, erinnern insbesondere die Seitenflächen durchaus auch an Xiaomis Mi Mix Alpha-Konzept mit seinem Rundum-Display, nur dass sich letzteres im Fall des Oppo-Designs nicht über die Ränder hinaus auf die Rückseite zieht. Das an den Seiten besonders breit wirkende Waterfall-Display lässt keinen Platz mehr für Buttons, weswegen Oppo einen Einschalter an der Oberseite und zwei längliche Button-Flächen an der Rückseite integriert hat, möglicherweise für die Lautstärkeregelung.

Sehr dünn und symmetrisch wirken zudem die Ränder an Ober- und Unterseite des länglich wirkenden AMOLED-Displays, an der Rückseite ist Platz für eine Triple-Cam im vertikalen Design inklusive LED-Blitz. 

Honor 9A im Test: Rettet der Riesen-Akku durchs Embargo?

Wenn ein neues Testgerät seinen Weg auf meinen Schreibtisch findet, folgt ihm häufig die Ernüchterung. Schon wieder ein günstiges Smartphone ohne große Besonderheiten? Erstmal die üblichen Testkriterien ansetzen und schon macht das Handy einen schlechten Eindruck. Aber nicht jeder ist ein verwöhnter, 27-jähriger Tech-Journalist, der bei jedem Knarzen die Nase rümpft. Und gibt man dem Honor 9A eine Chance, stellt sich tatsächlich eine Art Faszination für Smartphones der unteren Preisklasse ein. Kann mich das günstige Handy ohne Google-Dienste auch auf Dauer überzeugen?

Honor 9: Preis und Verfügbarkeit

Google schlägt bei einer Suche zum Honor 9A direkt eine zweite Suche nach dem Preis vor und tatsächlich ist dieser das offensichtlichste Kaufargument für das Fon. Lag die unverbindliche Preisempfehlung erst bei rund 150 Euro, ist der Preis inzwischen auf knapp 130 Euro gefallen. Wer also nicht viel für ein Handy ausgeben will, der bekommt zum Spottpreis einen großen Akku, eine solide Verarbeitung und einige Probleme aufgrund fehlender Google-Dienste. Doch dazu später mehr.

Zu Kaufen gibt es das Honor 9A im Netz in zwei Farbvarianten, von denen Ihr die strahlend blaue auf den Bildern in diesem Testbericht seht. Alternativ könnt Ihr Euch für eine schwarze Ausführung entscheiden.

Hier überzeugt das Honor 9A

Sorgenfreiheit

Ich erinnere mich daran, wie vor knapp zwei Jahren mein Google Pixel 3 XL per Post im Hamburger WG-Zimmer angekommen was. Ich traute mich kaum, das Smartphone ohne Schutzhülle oder Displayschutzfolie anzuschalten. Wäre dem teuren Handy etwas zugestoßen, hätte das einen Verlust von knapp 800 Euro bedeutet. Jahre später habe ich den Kauf einige Male bereut – immer dann, wenn der zu teure Handyvertrag am Ende des Monats abgebucht worden ist. Die Sorgfalt, die teure und empfindliche Technik von seinem Besitzer voraussetzt, bereitet seinen Nutzern Sorgen und das kann recht anstrengend sein.

Diese Sorgen gibt es beim Honor 9A kaum. Natürlich sind 130 bis 150 Euro immer noch viel Geld, das Handy wird aber schon nach einigen Tagen zum simplen Gebrauchsgegenstand. Ein Werkzeug, das die Vielzahl der Funktionen teurerer Alternativen beherrscht und einem nicht viel Sorgen bereitet. Hier liegt die große Stärke des Honor 9A, wobei dieser Vorteil auch auf viele andere Smartphones unter 150 Euro zutrifft. Als weitere Auffälligkeit wirkt das Honor 9A äußerst robust.

Robustheit und Verarbeitung

Honor setzt bei der Konstruktion des 9A auf ein Kunststoffgehäuse, in dem ein kratzfestes 6,3 Zoll-Display eingelassen ist. Eine Zertifizierung als Gorilla Glas konnte ich für das Honor 9A nicht finden. Dafür aber auch keine großen Spaltmaße oder unschöne Geräusche, wenn das Handy mit ein bisschen Gewalt verbogen wird. Zusammen mit einem recht dicken Gehäuse, das 9A misst 159.1 x 74.1 x 9 Millimeter (LxBxH), und einem soliden Gewicht von 185 Gramm ergibt sich ein überraschend hochwertiger Gesamteindruck. 

Die spiegelnde Rückseite gaukelt einem zusammen mit dem hohen Gewicht sogar fast vor, ein Handy mit gläserner Rückseite zu nutzen. Kann man sich ein wenig mit diesem Irrglauben anfreunden, fühlt sich das Handy nicht wirklich an wie ein preisgünstiges Smartphone. Das helle 6,3-Zoll-Display mit schmalen Displayrändern und Wassertropfen-Notch bestätigt den positiven (Erst)eindruck.

Akkulaufzeit

Wo andere Handys durch Glaselemente an Gewicht gewinnen, drückt beim Honor 9A ein großer Akku auf die Waage. Satte 5.000 Milliamperestunden bietet die Batterie des Smartphones und ist somit selbst mit Blick auf die Smartphone-Oberklasse üppig. Zusammen mit der vergleichsweise geringen Auflösung des Bildschirms sind die Akkulaufzeiten erstklassig. Und das, obwohl der genutzte Prozessor nicht als sonderlich stromsparend gilt.

Ich vermute, den meisten Nutzern wird der Akku des Honor 9A auch mal gerne durch einen zweiten Tag ohne Aufladen helfen. Dabei gehe ich von einer Nutzung von gelegentlichen Telefonaten, WhatsApp-Nachrichten, zeitweiligem Surfen und vielleicht noch einer einstündigen YouTube-Session am Abend aus. Mit der Akku-Power sparsam umzugehen, ist leider dennoch ratsam. Denn wenn das Honor 9A einmal leer ist, dauert das Aufladen wahnsinnig lange. Bei einem 10-Watt-Netzteil über Micro-USB ist das aber auch kein Wunder. Erste Kritik an der Technik macht sich breit.

Hauptkamera bei guten Lichtverhältnissen

Doch bevor es um die negativen Eigenschaften des Honor 9A geht, noch ein paar Worte zur Kamera. Bei guten Lichtverhältnissen können sich die Ergebnisse der Triple-Kamera auf der Rückseite nämlich echt sehen lassen. Dabei war ich überrascht, wie gut das Handy mit herausfordernden Lichtverhältnissen bei Sonnenschein umgehen kann. Dabei ist die Auflösung mit 13 Megapixeln für die bloße Betrachtung völlig ausreichend, die Offenblende von f/1.8 hingegen großartig. Google nutzt in seinen sehr guten Kamera-Smartphones der Pixel-Serie ein vergleichbares Setup. Im Testbericht des Google Pixel 4a findet Ihr zahlreiche Testfotos. Der Porträtmodus des Honor 9A arbeitet dank zusätzlicher Kamera zur Tiefenerkennung zuverlässig und liefert gute Ergebnisse.

Eine variable Brennweite realisiert Honor mit einer zusätzlichen Ultraweitwinkelkamera, die jedoch nur eine Auflösung von 5 Megapixeln bietet. Im direkten Vergleich sind die Farben zudem deutlich schwächer als bei der Hauptkamera. Diese stattet Honor zusätzlich mit einem Digitalzoom aus, der bei zweifacher Vergrößerung gute Ergebnisse liefert. Bei höheren Zoomstufen nimmt die Qualität stark ab.

Die Kamera-App zeichnet sich zusätzlich durch ihre Einfachheit aus. Neben einem professionellen Modus mit vielen Einstellungsmöglichkeiten kann ich mir gut vorstellen, dass auch unerfahrene Smartphone-Fotografen dem Honor 9A solide Schnappschüsse entlocken können. Der gute Eindruck schwindet allerdings, wenn Ihr zur Frontkamera wechselt oder wenn rund um das Honor 9A die Dunkelheit einkehrt.

Hier überzeugt das Honor 9A nicht

Lahme Performance und alte Technik

An dieser Stelle muss ich auch im Testbericht dunkle Töne anschlagen, denn über allen positiven Eigenschaften hängt eine tiefschwarze Wolke: Der viel zu langsame Mediatek MT6762R Helio P22-Prozessor. Dieser sorgt in der Nutzung ständig für saftige Ruckler. Mal stockt das System, mal bleibt das Kamerabild stecken und in Mobile Games wie Asphalt 9 müsst Ihr trotz geringer Grafikeinstellungen mit herben Rucklern und langen Ladezeiten rechnen.

Allgemein fährt Honor bei der Technik des Honor 9A einen ziemlichen Sparkurs. Das Smartphone wird über einen Micro-USB-Anschluss geladen, verfügt nur über 64 Gigabyte internen Speicher, ist nicht gegen Wasser und Staub geschützt und hängt auch mit WiFi 802.11 b/g/n und Bluetooth 5.0 hinterher. Der rückseitig platzierte Fingerabdrucksensor ist praktisch, aber recht beschwerlich. Auf kabelloses Laden und eine Schnellladefunktion müsst Ihr ebenfalls verzichten. Letztere hätte dem Handy aufgrund des großen Akkus gutgetan, denn beim Aufladen kriecht die Prozentanzeige des Akkus langsam nach oben. Dass im Datenblatt des Honor 9A dann plötzlich NFC steht, überrascht im Test recht positiv. Da das Smartphone aber nicht zu Google Pay kompatibel ist, fehlt ein wichtiger Einsatzzweck.

Kameraqualität bei schlechtem Licht und bei Selfies

Liefert gerade die Hauptkamera bei gutem Licht brauchbare Ergebnisse, nimmt die Qualität in dunkleren Umgebungen sehr stark ab. Die Bilder weisen ein starkes Rauschen auf und sind insgesamt sehr blass. Zusätzlich zum Rauschen ist die Gefahr von Verwackeln hoch. Darüber hinaus zeigt sich der Autofokus in der Dunkelheit zunehmend unzuverlässig. Beim Fokussieren zeigt das Handy dann einen roten Kasten an und man weiß nicht ganz, auf welcher Einstellung der Fokus nun stecken geblieben ist.

Gleiches gibt es über die Frontkamera des Honor 9A zu schreiben. Bei einer Auflösung von 8 Megapixeln und einer Offenblende von f/2.0 zwar keine Überraschung, doch fehlt beispielsweise ein Porträtmodus beim Wechsel auf die Selfie-Kamera komplett. Als kleines Trostpflaster ist die Rückseite des Honor 9A aber spiegelnd genug, dass sich ganz gute Selfies mit der rückseitigen Kamera aufnehmen lassen. Ist dabei genug Licht vorhanden, lassen sich dem Handy doch noch gute Selbstporträts entlocken.

Software ohne Google

Das leidige Thema unter jedem Testbericht aktueller Huawei-Smartphones: die fehlende Unterstützung der Google-Dienste. Ähnlich wie bei hochpreisigen Geräten wie dem Huawei P40 Pro oder dem Honor 30 Pro+ nimmt das US-Embargo gegenüber Huawei der Hardware viel Wind aus den digitalen Segeln. Wenn diese wie beim Honor 9A dann noch viele Mängel wie langsame Prozessoren aufweisen, schwinden die Argumente für den Griff zum Kompromiss gänzlich. Denn während sich P40 Pro+ und Honor 30 Pro+ zumindest durch sehr gute Kameras und schnieke Sonderfunktionen auszeichnen, bietet das Honor 9A keine wirklichen Kaufargumente.

Die Huawei AppGallery, die Petal Search und der Huawei-Browser samt Möglichkeit zur erleichterten APK-Installation finden sich auch auf dem Honor 9A. Doch auch diese Anwendungen leiden unter der langsamen Systemperformance und die mit dem Embargo verbundenen Umwege sind besonders nervig. Wo also schon die Hardware Wünsche offen lässt, ist auch die Software defizitär.

Abschließendes Urteil

Ein günstiger Preis kann kein alleiniger Kaufgrund für ein Smartphone sein – zumindest nicht, wenn es in der gleichen Preisklasse bessere Modelle gibt. Genau das ist das Problem des Honor 9A, das mit nur 130 Euro zwar günstig ist, potenzielle Käufer aber trotz des geringen Preises nicht wirklich zufriedenstellt. Hierfür ist der Prozessor zu träge und die Nachteile aktueller HMS-Smartphones ohne Google-Dienste zu weitreichend. Kurz und knapp empfehlen wir hier eine Alternative.

Alternativen zum Honor 9A

Als Akku-Alternative gibt es für einen kleinen Aufpreis das Motorola Moto G8 Power, das ebenfalls mit 5.000 Milliamperestunden glänzt. Da das Smartphone einen leistungsstärkeren Qualcomm Snapdragon 665-Prozessor besitzt, ist die Performance dem Honor 9A deutlich überlegen. Zudem ist der Akku über ein Netzteil mit 18 Watt deutlich schneller wieder voll. Wem eine lange Akkulaufzeit nicht unbedingt wichtig ist, der findet mit dem Alcatel 3L eine preiswerte Alternative mit mehr Leistung und vor allem mit Google-Diensten. Das Smartphone schlägt laut Preisvergleich mit rund 130 Euro zu Buche. Weitere Alternativen zum Honor 9A gibt es in unserer Bestenliste für Smartphones unter 200 Euro.

Samsung legt nach: Smartphone-Geheimtipp wird noch besser

Samsung will weiter Gas geben und seine Smartphones immer mehr verbessern. Besonders in einem Bereich soll ein neues Modell optimiert werden und damit den Status als bezahlbaren Geheimtipp weiter stärken. GIGA hat die Details.

Samsung Galaxy A72 mit fünf Kameras geplant

Das Samsung Galaxy A51 und Galaxy A71 gehören zu den beliebtesten Android-Smartphones auf der Welt. Kein Wunder, bieten sie doch eine sehr gute Ausstattung zu einem attraktiven Preis. Sie sind aber schon länger auf dem Markt erhältlich und werden in den kommenden Monaten Nachfolger erhalten. Zumindest zum Galaxy A72 ist nun ein spannendes Detail aufgetaucht. Laut neuesten Informationen soll das Handy nämlich erstmals mit einer fünffachen Kamera auf der Rückseite ausgestattet sein. Samsung legt beim Nachfolger also noch einmal einen Sensor nach.

Das Samsung Galaxy A72 könnte dabei die Mittelklasse aufmischen, denn die 64-MP-Hauptkamera soll in etwa die Bildqualität des Galaxy S20 bieten. Damit würde das südkoreanische Unternehmen in der Preisklasse vermutlich eine der besten Smartphone-Kameras verbauen. Mit dem fünften Sensor steigt zudem die Variabilität des Handys beim Fotografieren. So soll neben der 64-MP-Hauptkamera ein 8-MP-Teleobjektiv verbaut sein, das einen optischen Dreifachzoom ermöglicht. Dazu gibt es einen 12-MP-Superweitwinkel, 5-MP-Macrosensor und 5-MP-Sensor für Bokeh-Aufnahmen. Damit dürften alle Einsatzzwecke abgedeckt sein, die man mit einem Handy abdecken möchte. Für Seflies wird im Übrigen eine 32-MP-Kamera erwartet.

Samsung Galaxy A72 und der Preis

Das Samsung Galaxy A71 kam für 469 Euro in Deutschland auf dem Markt. Damit wildert das Handy im Preisbereich des OnePlus Nord, Google Pixel 4a und einigen China-Handys, die noch erscheinen werden. Der Markt in diesem Preisbereich ist hart umkämpft, sodass Samsung technisch nachlegen muss. Weitere Details zum Prozessor oder dem Akku fehlen noch. Zuletzt hat Samsung aber besonders beim Akku gezeigt, dass dort keine Kompromisse mehr gemacht werden. Man kann also von einem großen Akku ausgehen. GIGA wird euch informieren, wenn weitere Details auftauchen.

LG K71: Neues Smartphone mit 6,81-Zoll-Display

Neuheit von LG: Der südkoreanische Konzern hat mit dem K71 still und leise ein weiteres XXL-Handy vorgestellt. Was das Gerät bietet, verrät Ihnen COMPUTER BILD.

Während die Technikwelt über LGs Entscheidung diskutierte, das Einsteiger-Handy LG K42 ohne viel Tamtam vorzustellen, bereitete das Unternehmen eine weitere Präsentation vor: Die Rede ist vom K71, das LG kurz darauf ebenfalls still und heimlich auf seiner Internetseite einpflegte. Auffallend dabei: Das Display ist mit 6,81 Zoll nicht nur rund 3 Prozent größer als das des K42, sondern auch deutlich schärfer (2460×1080 Pixel). Was das Smartphone außerdem auf dem Kasten hat? Die Infos!

LG K71 mit MediaTek-Prozessor

Das für viele Smartphone-Nutzer Wichtigste zuerst: der Prozessor, der für die Rechenarbeiten zuständig ist. LG setzt den vorliegenden Informationen nach auf den MT6765 mit acht Rechenkernen (bis zu 2,3 Gigahertz), der auch im Honor 8A steckt. Unterstützung erhält der Chip des in Taiwan ansässigen Herstellers MediaTek von einem 4 Gigabyte (GB) großen Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beläuft sich auf 128 GB und lässt sich mittels microSD-Speicherkarte erweitern.

Fünf Kameras an Bord des LG-Smartphones

Das Highlight ist die Kameraausstattung: LG verbaut auf der Geräterückseite neben der Hauptkamera mit 48 Megapixeln (MP) einen 118-Grad-Weitwinkelsensor, der mit 5 MP auflöst. Als Tiefensensor für Porträtaufnahmen mit Bokeh-Effekt dient laut Hersteller eine ebenfalls mit 5 MP auflösende Kamera. Für Selfies steht eine 32-MP-Kamera zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung des Smartphones gehört neben Bluetooth 5.0, WLAN und LTE ein 4.000 Milliamperestunden fassender Akku. Als Betriebssystem kommt Android 10 mit LGs hauseigener UX-Nutzeroberfläche zum Einsatz.

Ist das LG K71 nicht für den europäischen Markt?

Das Smartphone ist den vorliegenden Informationen nach derzeit vorerst nur in Honduras und El Salvador erhältlich. Wie viel der Hersteller dort für das LG K71 verlangt, ist ebenso ungewiss wie die Frage, ob es auch in Deutschland verfügbar sein wird.

Das neue Galaxy S20 FE: Ein Samsung-Flaggschiff, das wir verdient haben

Besitzer des Galaxy S20 müssen jetzt ganz stark sein: Samsung hat die Neuauflage des aktuellen Flaggschiffs als “Fan Edition” in kunterbunten Farben präsentiert. Das Besondere: Die 5G-Version kommt mit Top-Prozessor von Qualcomm. Endlich ein Galaxy S20, das hierzulande mit dem Snapdragon 865 erhältlich ist. Wenn das mal keine echte “Fan Edition” ist!

Samsung-Fans sind sich schon lange einig: Die in den USA angebotenen Galaxy-Smartphones mit Qualcomm-Prozessor sind einen Ticken “besser” als die europäische Version mit Samsungs hauseigenem Exynos-SoC. Das ewige Trauern um den Snap in Galaxy-Modellen wird mit der neuen Fan Edition des Galaxy S20 ein Ende haben. Denn zum Preis von 730 Euro können Galaxy-Fans das S20 mit Snapdragon 865 und 5G-Modem mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher ab heute erwerben. 

Das bedeutet allerdings nicht das Ende des Streits “Snapdragon vs. Exynos”. Ohne 5G kommt das Galaxy S20 FE nämlich nach wie vor mit dem Exynos 990. Zwei Versionen stehen hier zur Verfügung: 6 GB + 128 GB Speicher zum Preis von 633 Euro oder 8 GB RAM + 256 GB für 719 Euro. Das Galaxy S20 mit Snapdragon-Prozessor kommt also nicht als 256 GB-Version nach Deutschland. 

Ansonsten tut sich nicht viel bei der Neuauflage des Samsung-Smartphones. Das S20 FE kommt mit drei Kameras auf der Rückseite (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel und Tele) sowie der Weitwinkel-Kamera an der Front mit 32-Megapixel-Auflösung. Das AMOLED-Display unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und bietet eine Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixeln. Der 4.500-mAh-Akku wird per Kabel bis 25 Watt oder bis 15 Watt über induktives Laden mit neuem Storm versorgt; außerdem stehen ein Fingerabdrucksensor und ein MicroSD-Kartenslot für Speicherkarten bis 1 TB zur Verfügung.

Galaxy S20 FE: Preisverfall macht sich jetzt bemerkbar

Das wichtigste optische Unterscheidungsmerkmal der Galaxy S20 Fan Edition zur Standard-Version sind die Gehäusefarben. Samsung setzt auf bunte Pastellfarben und knallige Töne, und verpasst dem S20 damit einen frischen, jugendlichen Touch. Sechs neue Farben stehen bei der 4G- und 5G-Version zur Auswahl: Cloud Lavender, Cloud Mint, Cloud Navy, Cloud White, Cloud Red, Cloud Orange. 

Besonders interessant sind die Preise der S20-Fan-Edition: Das kleinste Modell mit Exynos-Prozessor und 128 GB Speicher kostet 633 Euro. Das Pendant mit 8 GB RAM kostete bei der Vorstellung im Frühjahr 899 Euro. Die größere Variante der 4G-Version kostet 719 Euro und bietet 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Eine 12-GB-RAM-Version fehlt also bei der Fan Edition. Das Galaxy S20 mit Snapdragon 865 wird zum Preis von 730 Euro auf den Markt kommen. Interessenten können das bunte Galaxy-Smartphone ab heute im Onlineshop von Samsung vorbestellen. Ausgeliefert wird das Handy dann ab dem 2. Oktober, und andere Händler werden das Gerät listen.

LG G8s ThinQ: Nun auch mit Android 10

Im vergangenen Jahr mit Android 9 erschienen, bekommt das LG G8s ThinQ, passend zum Start von Android 11, nun auch eine neue Android-Version verpasst. Im konkreten Fall – nicht überraschend – nur Android 10, nicht aber Android 11. LG liefert passend zu Android 10 auch noch den halbwegs aktuellen Sicherheitspatch mit dem Stand 1. August mit. Solltet ihr also ein LG G8s ThinQ euer Eigen nennen, dann schaut einmal nach, ob das Update angekommen ist.

Motorola razr 5G: Neues Klapp-Smartphone für 1499,99 Euro

Erst kürzlich sickerten ja alle technischen Daten und auch viele Bilder des neuen Motorola razr 5G durch. Nun wurde das Klapp-Smartphone dann auch offiziell vorgestellt. Das razr 5G wird in Deutschland unter anderem bei der Telekom angeboten. Der Preis für das neue Modell hat sich allerdings gewaschen: 1.499,99 Euro sollt ihr löhnen.

Das razr 5G verfügt auch im geschlossenen Zustand über ein Quick-View-Display. Damit lassen sich ohne Aufklappen etwa Nachrichten verschicken, Videogespräche führen und Apps bedienen. Motorola will das Smartphone auch damit bewerben, dass es im Gegensatz zu den meisten aktuellen Modellen für die Hosentasche tauglich sei. Die Schnellansichtsanzeige verfügt bei dem neuen razr 5G jetzt zudem über eine Navigationsleiste am unteren Rand, welche die Gesten von Android 10 imitiert.

NFC für kontaktloses Bezahlen ist ebenfalls vorhanden und dank des Qualcomm Snapdragon 765G auch das namensgebende 5G. Der Fingerabdruckscanner sitzt laut Motorola doch nicht, wie zuvor aus der Gerüchteküche vernommen, im Display, sondern an der Rückseite. Klappt ihr das razr 5G auf, kommt ein 6,2“-Flex-View-Display zum Vorschein. Zugeklappt kann das Quick-View-Display auch von euch angepasst werden. Acht Apps wurden für das App-Panel ausgewählt: Kamera, Nachrichten, Taschenrechner, Keep, Google News, Google Home und YouTube. Jede beliebige App kann jedoch auf dem Quick-View-Display ausgeführt werden, ihr könnt das also auch selbst nachträglich umstellen.

Das große Display lässt sich dank eines speziellen Scharnierdesigns so zusammenklappen, dass kein Spalt bleibt. Ein Falt-Test habe laut Motorola gezeigt, dass das razr 5G für bis zu 200.000 Klappvorgänge ausgelegt sei. Auch tolle Fotos verspricht Motorola über seine 48-MP-Kamera, das muss man aber natürlich in der Praxis begutachten. Ihr könnt die Hauptkamera auch für Selfies nutzen und erblickt dann auf dem Quick-View-Display eine Vorschau. Aber auch aufgeklappt findet ihr nun eine 20-MP-Kamera vor.

Das motorola razr 5G ist ab dem 14. September zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.499,99 EUR ausschließlich in der Farbe Schwarz in Deutschland erhältlich. Es wird zudem in Kombination mit MagentaMobil-Verträgen bei der Telekom angeboten, zum Beispiel im Tarif MagentaMobil M mit Gerät für 585,58 Euro. Für 0,97 EUR ist das razr 5G in den Magenta Mobil L & XL Tarifen erhältlich, wenn zusätzlich die Hero-Handy-Option gewählt wurde.

Unten findet ihr dann noch die technischen Daten des Motorola razr 5G. Ich denke da werden sich die Verkaufszahlen wegen des Preises in Grenzen halten. Ein interessantes Experiment ist das Smartphone aber allemal.

Motorola razr 5G – Technische Daten

Display: Haupt-Display (Flex-Display): Klappbares 6,2″-pOLED-Display, HD (2142 x 876), 373 ppi, CinemaVision (21:9) / Externes Touch-Display: 2,7″-gOLED-Display (600 x 800), 370 ppi, 4:3-Format

OS: Android 10

SoC: Qualcomm Snapdragon 765G

GPU: Adreno 630

RAM: 8 GByte

Speicherplatz: 256 GByte

Hauptkamera: 48 MP (Weitwinkel, f/1.8, OIS)

Frontkamera: 20 MP (Weitwinkel, f/2.2)

Akku: 2.800 mAh (Schnellaufladung mit 15 Watt)

Abmessungen (H x B x T): 90,8 x 72,6 x 16 mm (zugeklappt) / 168,6 x 7,6 x 7,9 mm (aufgeklappt)

Gewicht: 190 g

Schnittstellen: 4G LTE, 5G, USB-C (3.0), GPS, Dual-SIM (SIM + eSIM), Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, NFC

Besonderheiten: Schutzklasse IPx8, Fingerabdruckscanner an der Rückseite, Klapp-Design

Lieferumfang: motorola razr 5G, razr Earbuds, USB-C-Kabel, Quick-Start-Guide, 15W-TurboPower-Ladegerät, USB-C auf 3,5-mm-Klinke-Adapter, SIM-Tool-Kit

Preis: 1.499,99 Euro

Google Pixel: Das sind die neuen Funktionen mit Android 11

Google hat Android 11 veröffentlicht. Heißt: Die Hersteller von Android-Smartphones sollen sich jetzt einmal ordentlich ins Zeug legen, damit Nutzer das neue System auch auf ihre Smartphones bekommen. Aber nicht nur generell Android 11 als finale Version ist da, Android 11 auf den Pixel-Smartphones ist noch einmal eine andere Nummer. Ein paar Mal im Jahr wird das Pixel mit Software-Updates aufgefrischt, die neue Funktionen, Tricks und Apps auf das Smartphone bringen. So auch nun.

Nutzer können jetzt die Live-Ansicht mit Standortfreigabe in Google Maps verwenden, um sich leicht mit Freunden im echten Leben zu treffen. Wenn eure Freunde sich dafür entschieden haben, euch ihren Standort mitzuteilen, tippt einfach auf ihren Avatar in Maps und dann auf Live View auf der rechten Seite des Bildschirms. Ihr seht dann, wo sie sich im Verhältnis zu euch befinden und wie weit sie entfernt sind.

Vermutlich nicht ganz so interessant für uns: Das neue Smart Reply auf der Tastatur des Pixels macht das Tippen einfacher, indem es hilfreiche Vorschläge gibt, wenn man Chat-Anwendungen verwendet. Im Moment nur in englischer Sprache für Gboard-Nutzer und auch nicht in allen Chat-Apps.

Jetzt kann das Pixel auf der Grundlage eurer täglichen Routine App-Vorschläge machen. Es empfiehlt Apps, die ihr zu verschiedenen Tageszeiten verwendet, wie z. B.Google Maps für den Nachmittagsspaziergang oder die Medien-Apps, die ihr abends verwendet.

Euer Pixel bietet nun auch bequemere Möglichkeiten, Text und Bilder auszuwählen oder einen Screenshot mit neuen Übersichtsaktionen zu machen.

Zu guter Letzt kann das Pixel euch mit neuen intelligenten Vorschlägen für Ordnernamen helfen, das Gerät zu organisieren. Gruppiert Apps schnell nach Themen, wie Fotografie, Nachrichten, Navigation, Fitness und mehr.

Vorstellung des iPhone 12 ab 12. Oktober

Vier neue iPhone-Modelle hat Apple angeblich in Vorbereitung, die Vorstellung soll in der Woche ab dem 12. Oktober erfolgen.

Eine Keynote vor Publikum wird auch im Herbst 2020 nicht möglich sein, Apple wird es sich aber nicht nehmen lassen, die neue iPhone-Generation in einer Show zu präsentieren. Ende Juli hatte Finanzchef Luca Maestri bereits erklärt, die Telefone kämen in diesem Jahr aufgrund der Verzögerungen durch die Pandemie ein wenig später, der recht gut informierte Leaker Jon Prosser will nun genaue Daten erfahren haben.

Demnach werde Apple die iPhones 12 und 12 Pro in der Woche ab dem 12. Oktober präsentieren, die iPhone 12 werde man noch in der gleichen Woche vorbestellen können, die Auslieferung geschehe ab der Woche darauf. Der 12. Oktober ist ein Montag und dürfte daher nicht der Top-Favorit für den eigentlichen Termin sein, eher stellt Apple die Geräte am 13. oder 14. Oktober vor, die Vorbestellung würde dann ab dem Freitag, 16. Oktober möglich sein und die ersten Geräte ab dem 23. Oktober bei den Kunden landen.

Die iPhone 12 Pro kämen dann erst im November, ein genaues Datum stehe noch nicht fest. Zuvor werde Apple schon die Apple Watch Series 6 und neue iPads per Pressemeldung ankündigen, das passiere bereits in der Woche ab dem 7. September, die in normalen Zeiten für eine große Show im Steve Jobs Theater in Cupertino an sich prädestiniert gewesen wäre. Auch dies wird dann eher am Dienstag oder Mittwoch passieren, 8. oder 9. September.