Naga Left-Handed: Razer sucht Interessenten für eine Linkshänder-MMO-Maus

Linkshänder sind bei der Wahl einer passenden, ergonomischen Maus seit jeher stark eingeschränkt. Razer kündigt nun die Produktion der gespiegelten MMO-Maus Naga für das kommende Jahr an. Überraschend erscheint der Schritt im Hintergrund einer vor rund einem Jahr gescheiterten Kickstarter-Kampagne.

Linkshänder-Mäuse ergeben ökonomisch keinen Sinn

Denn bereits im September 2018 suchte Razer Interessenten einer dedizierten Linkshänder-Maus und startete eine Kickstarter-Kampagne, deren Ziel von 990.000 US-Dollar jedoch weit verfehlt wurde. Als Grund der zunächst übertrieben anmutenden Kosten erklärt der Hersteller den Herstellungsprozess: Viele Bestandteile moderner Mäuse werden im Spritzgussverfahren gefertigt, was entsprechend angepasste Maschinen voraussetzt – das Spiegeln einer bereits für Rechtshänder existierenden Maus kostet Razer also fast genau so viel, wie die Anfertigung einer neuen Rechtshänder-Maus. Letztere besitzt aber eine rund neunmal größere Zielgruppe, woraus sich ableiten lässt, dass Linkshänder-Mäuse ökonomisch einfach keinen Sinn ergeben. Hinzu kämen erneut nötige Tests und Zertifizierungsverfahren.

Trotzdem bietet Razer nun eine Registrierung für einen Newsletter an, um einerseits Interessenten auf dem Laufenden zu halten und andererseits die Nachfrage besser abschätzen zu können. Derzeit befindet sich die Naga Left-Handed Edition noch in der Entwicklung, im Jahr 2020 soll das Projekt dann in die Produktion gehen. Das Unternehmen rühmt sich derweil damit, als einziger Hersteller überhaupt bei High-End-Gaming-Mäusen auch an Linkshänder zu denken. Ein Blick auf den entsprechenden Filter des Preisvergleichs bestätigt diese Aussage weitgehend.

MMO-Maus mit drei verschiedenen Seitenteilen

Die klassische Version der Razer Naga Trinity bewirbt Razer derweil als MOBA- und MMO-Maus, da der modulare Aufbau den Wechsel zwischen drei im Lieferumfang enthaltenen Seitenteilen ermöglicht. Diese bieten je nach Vorliebe zwei, sieben oder gleich zwölf mechanische Seitentasten. Als Sensor kommt der PixArt PMW-3389 mit bis zu 16.000 dpi zum Einsatz. Optisch wartet das kabelgebundene Eingabegerät mit RGB-Beleuchtung auf, die ebenso wie die dpi- und Tasten-Einstellungen über Razers eigene Synapse-Software konfiguriert werden kann. Ob diese Spezifikationen auch für die Left-Handed Edition gelten werden, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.

LG-Patent zeigt massives Kamera-Upgrade

Die Zeit der einfachen Kameras ist vorbei. Das Zeitalter der Multikameras hat begonnen. Die iPhones 11 Pro und Pro Max sind jeweils mit einer Dreifachkamera ausgestattet, nun kommen Smartphones mit noch mehr Linsen auf den Markt. Ein LG-Patent deutet nun an, dass der koreanische Hersteller mit einer Penta-Kamera nachziehen will. 

Wie “91mobiles” berichtet, könnte LG eine Penta-Kamera mit fünf Objektiven planen. Darauf deutet jedenfalls ein Patent hin, das dem Portal vorliegt. Das Patent ist eigentlich kein neues, es ging schon im März 2018 und im Mai 2019 durch die Medien. Jetzt hat das Patent alle nötigen Ratifizierungen erhalten. Steht die Umsetzung nun kurz bevor?

Fünffach-Kameras sind ein heißes Pflaster: Immerhin ist Nokia beim 9 PureView grandios gescheitert und liefert mit dem 9.1 PureView eine verbesserte Version nach. Gerade erst auf dem Markt erschienen und ebenso mit einem fünffachen Kameraaufbau ausgestattet: Das gerade erschienene Xiaomi Mi Note 10. Da will LG anscheinend mitmischen und springt auf den Zug der Multikameras auf.

LG-Patent offenbart Penta-Kamera

Auf der Konzeptzeichnung des Patentantrags seht ihr auf der Rückseite des Smartphones drei vertikal übereinander platzierte kreisrunde Aussparungen. Es wird diskutiert, ob eine davon Platzhalter für einen Fingerabdrucksensor sein könnte – da die meisten modernen Smartphones aber mit einem In-Display-Sensor ausgestattet sind, deutet alles eher auf Löcher für Kameralinsen. Darüber liegt eine horizontal angeordnete Öffnung mit zwei weiteren Kameras an der Seite und einem Element in der Mitte, das für einen Blitz stehen könnte. Auf der Front deuten gestrichelte Linien zwei Selfie-Kameras an. Hier könnt ihr das Patent begutachten.

Auf der Unterseite offenbart das Patent eine ovale Öffnung, hinter der sich möglicherweise ein USB-C-Anschluss verbirgt. Daneben wird durch eine gestrichelte Linie eine runde Öffnung angedeutet, die für einen 3,5 Millimeter Klinkenanschluss stehen könnt.

Um welche Art Kamera es sich bei den fünf dann handelt, ist noch unklar. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung besser gelingt als beim Nokia 9 PureView – das Smartphone hatte trotz der fünf Linsen nicht einmal ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Falls LG aber aus den Fehlern von Nokia die richtigen Schlüsse gezogen hat, können wir uns auf ein sehr spannendes neues Gerät freuen.

Shuttle XPC Slim: Lüfterloser 1,3-Liter-PC jetzt mit Intel Whiskey Lake

Shuttle erweitert seine Modellreihe XPC Slim um vier neue Modelle der DS10-Serie. Der passive Mini-PC erhält zudem ein Upgrade auf Prozessoren vom Typ Whiskey Lake mit zwei bis vier Kernen und maximal acht Threads. Als lüfterloser Barebone konzipiert, verspricht die Modellreihe XPC Slim einen wartungsarmen 24/7-Dauerbetrieb.

Als Nachfolger der DS77-Serie, den lüfterlosen 1-Liter-Mini-PCs auf Kaby-Lake-Basis, ergänzen die Modelle DS10U, DS10U3, DS10U5 und DS10U7 die Produktfamilie der Mini-PCs des Unternehmens. Die Preise beginnen bei 284 Euro als unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Celeron, i3, i5 und i7 vom Typ Whiskey Lake-U

Herzstück des kleinsten der vier neuen Systeme, des DS10U, ist ein Intel Celeron 4205U mit zwei Kernen, die ohne SMT auskommen müssen und mit 1,8 GHz Takt arbeiten. Der DS10U3, der DS10U5 und der DS10U7 verraten schon anhand ihrer Modellbezeichnungen welcher Prozessor-Typ verbaut wurde.

Die drei größeren Vertreter der DS10-Serie setzen auf einen Core i3-8145U (Test) mit bis zu 3,9 GHz, 2 Kernen und 4 Threads sowie 4 MB Cache, einen Core i5-8265U (3.9 GHz, 4 Kerne, 8 Threads, 6 MB Cache) sowie einen Core i7-8565U, der bis zu 4,6 GHz Takt erreicht, 8 MB Cache besitzt und dank Intels Simultaneous Multithreading ebenfalls mit bis zu 8 Threads arbeitet. Die drei größeren Modelle verfügen über eine UHD-620-Grafiklösung, wohingegen das kleine Modell auf eine Grafikeinheit vom Typ HD-610 zurückgreift.

Passive Kühlung ohne Lüfter

Die vier Modelle der DS10-Serie werden passiv gekühlt und verzichten gänzlich auf einen Lüfter, was die Modellreihe XPC Slim laut Shuttle auf Grund ihrer geringen Anfälligkeit für Staub zudem für den 24/7-Dauerbetrieb prädestiniert. Der Anwender sollte hierzu selbstverständlich ein Laufwerk auswählen, welches ebenfalls für den 24/-7-Betrieb ausgelegt und spezifiziert wurde. Dann eigne sich der Mini-PC auch speziell für den Einsatz „unter widrigen Umgebungsbedingungen“, so der taiwanische Hersteller.

Bei Abmessungen von 200 × 165 × 395 mm (T × B × H) bietet das 1,5 Kilogramm schwere Stahlgehäuse Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk in Form einer Festplatte oder SSD, einen M.2- sowie zwei DIMM-Slots für Arbeitsspeichermodule vom Typ SO-DIMM und insgesamt 32 GB DDR4-2400 (PC-19200). Ein zweiter M.2-Slot ist bereits mit einem WLAN-Modul belegt, welches mit IEEE 802.11b/g/n/ac im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band funkt. Auf der Rückseite wartet die DS10-Serie mit zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, zwei Mal USB 2.0 DisplayPort 1.2 sowie HDMI-2.0a-Anschlüssen auf. An der Front runden ein Cardreader (unterstützt SD, SDHC, SDXC), jeweils zwei USB-2.0- und USB-3.1-Gen-2-Anschlüsse sowie zwei RS-232-Schnittstellen die Anschlussvielfalt ab.

Preise und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für das DS10U liegt bei 284 Euro, das DS10U3 soll für 533 Euro zu haben sein, für das DS10U5 werden 662 Euro aufgerufen und das DS77U7 schlägt laut Shuttle mit 847 Euro zu Buche. Wie bei der Vorgängerserie DS77 befinden sich eine VESA-Halterung sowie Standfüße im Lieferumfang der Mini-PCs.

WhatsApp mit praktischer Sicherheitsfunktion: So aktivieren Sie das neue Feature

Auf dem iPhone geht es schon länger, nun sind auch Android-Nutzer dran: Sie können WhatsApp-Chats nun per Fingerabdruck schützen. CHIP erklärt, wie Sie die neue Fingerprint-Funktion sofort installieren können. Wenn Sie immer als Erster die neuesten Features ausprobieren möchten, sollten Sie WhatsApp Betatester werden. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen im Video.

Über mehrere Monate hatte WhatsApp die neue Fingerabdruck-Funktion über WhatsApp-Beta getestet.

Die Vielzahl an Android-Smartphones, die es auf dem Markt gibt, erschweren das Ausrollen neuer Funktionen – und zwar weltweit.

Nun scheint der US-Gigant mit dem Ergebnis zufrieden zu sein und hat das Tool weltweit ausgerollt. CHIP zeigt, wie Sie es bekommen.

So aktivieren Sie die Fingerprint-Funktion auf Ihrem Android-Gerät

Nun die Einleitung ist plausibel. Sie brauchen zunächst die aktuellste WhatsApp-Version. Diese finden Sie hier. Nach dem Update tippen Sie auf “Einstellungen”, wählen dann “Account” aus. Die Fingerabdruck-Sperre ist dann unter “Datenschutz” versteckt.

Aktivieren Sie “Entsperren mit Fingerabdruck” und bestätigen Sie Ihren Fingerabdruck. User können einstellen, ob sie die Sperre nach einer Minute oder nach 30 Minuten eintreten soll.

Ist die Fingerabdruck-Sperre aktiviert, müssen User den Messenger zunächst entsperren und können die Nachricht dann lesen. Eingehende WhatsApp-Anrufe oder Video-Anrufe können weiterhin ohne Entsperrung angenommen werden.

Übrigens: Falls das Update bei Ihnen nicht verfügbar ist, können Sie dennoch Fingerprint nutzen. Sie brauchen dazu lediglich eine zusätzliche App. Mit dem Tool App Lock für Android können Sie WhatsApp und andere Anwendungen auf Ihrem Smartphone einfach mit einer PIN-Sperre, einem Muster oder Ihrem Fingerabdruck schützen.

WhatsApp testet Funktion über WhatsApp-Beta

Über 1,5 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt nutzen WhatsApp fast jeden Tag. Auch deshalb versucht der Messenger sich stets weiterzuentwickeln.

User können die neuen Funktion bereits vorab testen. Dazu brauchen sie lediglich WhatsApp-Beta. Das Programm können Sie hier downloaden.

Huawei P20 Pro: EMUI 10 und Android 10: Das Betaprogramm ist da

Nutzer eines Huawei P20 Pro kommen auch in den Genuss, EMUI 10 basierend auf Android 10 ausprobieren zu können. Wie bei den anderen Modellen, für die die Beta schon bereitsteht, gibt es auch bei diesem Modell nur begrenzte Plätze für das Ausprobieren, 400 sind es im Fall des P20 Pro erst einmal. Kann natürlich sein, dass die bald schon voll sind, probiert einfach mal euer Glück über die Beta-App, die dafür auf eurem Gerät installiert sein muss. Und nutzt die Beta bitte nur, wenn euch im Zweifelsfall ein Totalverlust eurer Daten egal ist oder ihr ein Backup habt – denn bei einer Beta kann immer etwas schiefgehen.

Nvidia Jetson Xavier NX: AI-Computer mit Xavier-SoC kommt in Kreditkartengröße

Nvidia schrumpft sein derzeit leistungsfähigstes SoC auf die Größe einer Kreditkarte und bietet den AI-Computer im neuen Format als Jetson Xavier NX an. Das mit Xavier-SoC ausgestattete Modul kann zum Beispiel in Robotern, Drohnen, Fertigungslinien und anderen IoT-Systemen zum Einsatz kommen. Der Preis liegt bei 399 US-Dollar.

Jetson Xavier NX positioniert sich in Nvidias Sortiment kompakter AI-Rechner zwischen Jetson TX2 und Jetson AGX Xavier. Darüber hinaus gibt es am unteren Ende seit Frühjahr mit dem Jetson Nano ein Modell für Einsteiger. Dort kommt auf einer 45 × 70 mm großen Platine Nvidias Tegra X1 zum Einsatz. Dieselben Abmessungen hat nun auch Jetson Xavier NX, wobei hier das deutlich leistungsfähigere Xavier-SoC verbaut ist.

Jetson Xavier NX nutzt kleines Xavier-SoC

Bislang war Nvidias Xavier-SoC nur über den Jetson AGX Xavier zu bekommen, dessen Startpreis für die kleine Version bei 729 Euro liegt. Das System wird in zwei Varianten angeboten: Jetson AGX Xavier 8 GB und Jetson AGX Xavier. Unterschiede gibt es aber nicht nur beim RAM (8 GB versus 16 GB), sondern auch bei CPU, GPU und Nvidias Deep Learning Accelerator (NVDLA), wobei letztere die INT8-Leistung in TOPS und die FP16-Leistung in TFLOPS bestimmen. Beide SoCs werden bei TSMC in 12 nm gefertigt.

Bis zu 21 TOPS INT8-Leistung

Kurz vorab erklärt: Jetson AGX Xavier 8 GB nutzt das kleinere der beiden Xavier-SoCs mit einer Volta-GPU, die 384 CUDA-Cores und 48 Tensor-Cores bietet. Die kommt im Gegensatz zum großen Xavier-SoC mit 512 CUDA-Cores und 64 Tensor-Cores auf 11,1 TOPS (INT8) respektive 5,5 TFLOPS (FP16) statt 22 TOPS und 11 TFLOPS. Auch die NVDLA-Engines sind mit 8,2 TOPS (INT8) respektive 4,1 TFLOPS (FP16) nicht ganz so leistungsstark wie beim großen Xavier-SoC, wo sie auf 10 TOPS respektive 5 TFLOPS kommen. Die CPU setzt sich aus sechs statt acht der von Nvidia entwickelten Carmel-Cores zusammen, denen mit 6 MB (L2) und 4 MB (L3) etwas weniger Cache zur Verfügung steht. Weitere Unterschiede zwischen beiden Varianten listet Nvidia hier auf.

Im konkreten Fall des neuen Jetson Xavier NX hängt die INT8-Gesamtleistung berechnet aus TOPS von CUDA- und Tensor-Cores sowie NVDLA-Engines vom zulässigen Energiebedarf ab. Das Modul lässt sich mit 10 Watt bei 14 TOPS oder 15 Watt bei 21 TOPS betreiben. In puncto Effizienz skaliert das System zumindest auf diesen beiden Stufen linear nach oben. Die FP16-Leistung gibt Nvidia mit insgesamt 6 TFLOPS an. Das Jetson AGX Xavier 8GB kommt auf insgesamt 9,6 TFLOPS.

Pinkompatibel zum Jetson Nano

Entwickler, die zuvor auf dem Jetson Nano künstliche neuronale Netz und die Datenverarbeitung mehrerer Sensoren laufen ließen, können dank Pinkompatibilität mit geringem Aufwand zum leistungsfähigeren Jetson Xavier NX wechseln, da sich auch der Formfaktor nicht verändert hat. Da Jetson Xavier NX erst im März des kommenden Jahres auf den Markt kommen soll, können Entwickler das Jetson AGX Xavier Developer Kit nutzen, das per Software-Patch die Emulation eines Jetson Xavier NX erlaubt.

Benchmarks gegen Google, Habana, Intel und Qualcomm

Parallel zur Vorstellung des Jetson Xavier NX hat Nvidia aktuelle Benchmark-Ergebnisse mit MLPerf 0.5 für die Leistung im Rechenzentrum und fürs Edge-Computing veröffentlicht. Im Offline-Szenario, bei dem das Inferencing mit Daten vom Festspeicher stattfindet, landet Nvidia mit der Titan RTX (Test) bei Außerachtlassung des Energiebedarfs vor Intels Xeon Platinum 9282, dem Goya-Prozessor von Habana und Googles Cloud TPU v3. Das gleiche gilt für das Server-Szenario mit Daten aus dem Internet. Als Hintergrund: Die Titan RTX kommt auf 280 Watt, der Xeon Platinum 9282 auf 400 Watt, der Goya auf 200 Watt und Googles TPU v3 auf etwa 200 bis 225 Watt.

Beim Edge-Computing vergleicht Nvidia das Xavier-SoC mit Qualcomms Snapdragon 855 und Intels Core i3-1005G1, wobei auch hier bei Außerachtlassung des Energiebedarfs der erste Platz eingenommen wird. Nvidias Chip kommt auf 30 Watt, der Snapdragon 855 auf geschätzt um die 5 Watt und der Core i3-1005G1 auf 15 Watt.

Nvidias Jetson Xavier NX bietet bei gängigen neuronalen Netzen die 15-fache Leistung eines Jetson TX2 bei geringerem Energiebedarf und kompakteren Abmessungen.

Mechanische Tastaturen: MSI Vigor GK50 mit Kalih-Low-Profile-Switches kommt

Mechanische Tastaturen erfreuen sich bei Gamern großer Beliebtheit. Von MSI kommt noch vor Ende November mit der Vigor GK50 ein neues mechanisches Tastaturmodell in den Handel, das als Besonderheit relativ flache Tasten hat. Ermöglicht wird dies durch Low-Profile-Switches von Kalih, die fühl- und hörbare Klicks sowie auch eine Beleuchtung bieten.

MSI Vigor GK50

MSI bringt etwa ab Mitte November eine neue mechanische Tastatur auf den Markt. Die MSI Vigor GK50 punktet dabei mit Low-Profile-Switches von Kalih, die 34 Millimeter hoch sind. Dies sorgt neben einem flachen Design für einen kürzeren Tastenhub – das heißt, dass man die Taste nicht so weit herunterdrücken muss wie bei normalen Switches. Für geübte Gamer kann dies in hektischen Multiplayerpartien einen kleinen Vorteil bieten. MSI verwendet dabei Kalih-Switches, die ein fühl- und hörbares Klicken bieten, so dass man als Nutzer hört und fühlt, ob man die Taste bereits weit genug heruntergedrückt hat. Auch eine zu MSIs Magic Light kompatible RGB-Beleuchtung ist bei der MSI Vigor GK50 vorhanden, und das Aluminiumgehäuse sorgt für ein edles Äußeres. Angesichts der Preisempfehlung von 99 Euro sehen wir als weitere mit Low-Profile ausgewiesene mechanische Alternativen aktuell nur die Sharkoon PureWriter RGB (ab 75 Euro) und die Cooler Master SK630 Tenkeyless (ab 120 Euro) als Konkurrenten.

Mechanische Tastaturen: Phoenix aus der Asche

Erst seit wenigen Jahren sind mechanische Tastaturen wieder weit verbreitet und vor allem bei Gamern beliebt. Letztere sind für die Wiederauferstehung mitverantwortlich, denn Empfehlungen unter Gamern sorgten dafür, dass Hersteller den Trend erkennen konnten und mechanische Tastaturen erneut zum Massenprodukt machten. An sich waren solche Tastaturen nämlich bereits totgesagt, da sie deutlich teurer als so genannte Rubberdome-Tastaturen sind. Der Unterschied: Bei letzteren gibt es eine sehr günstig herzustellende Gummimatte mit kleinen Kuppeln für jede Taste – drückt man eine Taste, so drückt man die Kuppel herunter, diese löst auf der Platine der Tastatur einen Kontakt aus. Durch das Gummimaterial hebt sich die Kuppel wieder und drückt die Taste zurück in die Ausgangsposition.

Bei einer mechanischen Tastatur gibt es hingegen für jede Taste eine eigene kleine Konstruktion mit einer Metallfeder, welche die Taste wieder hochdrückt – dies ist freilich relativ teuer, aber es fühlt sich für viele Nutzer besser an, zudem leiern Rubberdome-Tastaturen in der Regel schneller, aber auch nur schleichend und daher von vielen unbemerkt aus. Inzwischen gibt es über 400 mechanische Modelle mit deutschem Tastaturlayout zur Auswahl, von der Office-Tastatur ab etwa 30 Euro bis hin zu Gamer-Modellen für 250 Euro.

Thermaltake Level 20 HT: Vitrinen-Gehäuse präsentiert Hardware auf 144 Litern

Das Level 20 HT ist ein Gehäuse, das konzeptuell einer Vitrine gleicht: Wichtige Komponenten sind von vorne komplett sichtbar und werden zur Schau gestellt. Sichtbarkeit gewährleisten neben dem Aufbau vier gläserne Seitenteile.

Damit das Mainboard in voller Breite betrachtet werden kann, wird es um 90 Grad gekippt, sodass das I/O-Shield zur Oberseite des Level 20 HT zeigt. Vor dem Mainboard findet sich Platz für Pumpen und Ausgleichsbehälter einer Wasserkühlung sowie unterhalb der Platine für Lüfter. Netzteil und Festplatten werden in einem geräumigen Abteil hinter dem Mainboard-Tray versteckt – was das Volumen auf rund 144 Liter treibt.

Versteck für Komponenten

Dort finden sich zwei HDD-Käfige für je zwei 2,5/3,5″-HDDs. Diese können entfernt werden, um Raum für Radiatoren zu schaffen. Eine Montageposition für ein weiteres 2,5″-Laufwerk bietet das Level 20 HT unabhängig der Laufwerkskäfige im vorderen Bereich. CPU-Kühlern und Grafikkarten macht Thermaltake in diesem Gehäuse keine Einschränkungen, Netzteilen nur bedingt: Es gibt nur wenige Modelle, die länger als 200 Millimeter sind und den Ausbau eines HDD-Käfigs zur Nutzung voraussetzen.

Ausgeliefert wird das Vitrinen-Gehäuse mit zwei unbeleuchteten 140-mm-Lüftern im Deckel, die Luft aus jeweils einem der beiden Segmente ausblasen. Weitere Lüfter können am Boden, der Seite sowie am Heck nachgerüstet werden. Radiatoren können bis zu einer Größe von 360 mm an Boden und Seite genutzt werden. Weniger üppig ist das I/O-Panel ausgestattet. Hier bietet der Tower einen USB-Typ-C-, zwei USB-3.0-, aber auch zwei ältere USB-2.0-Anschlüsse an, die in der von Thermaltake anvisierten Preisklasse kaum mehr zu finden sind.

Preis und Verfügbarkeit

Das Level 20 HT kann in den Farben Schwarz und Weiß aktuell über den Shop auf der Thermaltake-Homepage für rund 220 Euro bezogen werden. Händler listen das Modell derzeit noch nicht.

Thermaltake Level 20 HT
Mainboard-Format:E-ATX, ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H):503 × 468 × 613 mm (144,30 Liter)
Seitenfenster
Material:Stahl, Glas
Nettogewicht:20,38 kg
I/O-Ports:2 × USB 3.0, 1 × USB 3.0 Type C, 2 × USB 2.0, HD-Audio
Einschübe:4 × 3,5″/2,5″ (intern)
1 × 2,5″ (intern)
Erweiterungsslots:8
Lüfter:Heck: 2 × 140/120 mm (optional)
Deckel: 2 × 140/120 mm (optional) (2 × 140 mm inklusive)
Seitenteil rechts: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (optional)
Boden: 3 × 120 mm (optional)
Staubfilter:Deckel, Boden, Heck
Kompatibilität:CPU-Kühler: 260 mm
GPU: 400 mm
Netzteil: 200 mm

Fossil Hybrid HR: Smartwatch mit Allways-on-Display und Uhrwerk

Die Hybrid HR kombiniert ein Always-On-Display mit einem klassischen Uhrwerk mit Zeigern. Der Akku soll rund zwei Wochen ohne erneutes Laden durchhalten.

Das US-Unternehmen Fossil Group hat mit der Hybrid HR eine neue Smartwatch-Serie vorgestellt. Die Smartwatch soll neuartige Features mit dem Stil der Traditionsmarke kombinieren. Das Gehäuse der Hybrid HR ist entsprechend klassisch gehalten. Auch die gewohnten Zeiger sowie das Zifferblatt der Uhr deuten nicht sofort auf eine Smartwatch hin.

Hinter den Zeigern befindet sich jedoch ein immer aktives monochromatisches Display. Auf dem runden Bildschirm lassen sich Textnachrichten, Anruferinformationen oder App-Benachrichtigungen anzeigen. Dazu kommen dynamische Informationen zum aktuellen Wetter oder einer zweiten Zeitzone.

Hintergründe, Gesundheit und Betriebssystem

Durch das Display lässt sich die Hybrid HR mit verschiedenen Hintergrundbildern individualisieren, auch sollen sich die Knöpfe der Uhr nach Wunsch belegen lassen. So können beispielsweise Benachrichtigungen zeitweise deaktiviert werden. Die Uhr zählt Schritte, Herzschlag, Kalorien und aktiv verbrachte Zeiten ihres Trägers. Dadurch sollen sich Workouts, Schlaf und Fitness-Fortschritt überwachen lassen. Als Betriebssystem kommt die intern entwickelte HR-Plattform zum Einsatz. Eine GPS-Funktion oder die Bezahlmöglichkeit etwa mit Google Pay fehlen.

Die Hybrid HR soll mit einer Aufladung und allen aktivierten Funktionen über zwei Wochen lang durchhalten. Der Akku mit 55 mAh soll sich zudem in einer Stunde komplett aufladen lassen. Die Hybrid-Smartwatches von Fossil sind mit Android 5.0 und iOS 9.0 oder neueren Versionen kompatibel.

Einstiegspreis bei 199 Euro

Die Hybrid HR wird ab 199 Euro über Fossil.com gelistet. Dabei stehen fünf unterschiedliche Modelle in den Farben Roségold, Grau, Dunkelbrau und Schwarz zur Wahl. Zusätzliche Armbänder werden ab 24,50 Euro angeboten. Eine direkte Bestellung ist aktuell aber noch nicht möglich. Interessenten können sich per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn der Artikel auf Lager ist. Außerdem soll die Uhr in ausgewählten Geschäften weltweit angeboten werden.

OnePlus 7 Pro: OxygenOS Beta 5 veröffentlicht

Besitzer eines OnePlus 7 Pro, die mit der Beta unterwegs sind, bekommen aktuell einen frischen Download angeboten. Die Beta 5 kommt als 113 MB großes OTA-Update daher und bietet ein paar Neuerungen. Verbessert werden zum Beispiel die Toucheingaben bei Spielen. Ebenso sollte die Navigationsleiste bei Nutzung des Dark Modes nun in der korrekten Farbe dargestellt werden.

Hinzugefügt wurden laut Changelog auch Privatsphäre-Alarme für Apps, die Zugriff auf Kamera, den Standort oder ähnliche Berechtigungen haben. Darüber hinaus gibt es auch Stabilitätsverbesserungen und es werden weitere Fehler behoben. Nicht nur im System, sondern auch in der Wetter-App.

Wer noch nicht auf der Beta ist, diese aber ausprobieren möchte, findet den Download direkt bei OnePlus. Zum Zeitpunkt des Beitrags wird dort allerdings noch die Beta 4 zum Download angeboten.