Samsung lässt Smartphones Stimme der Nutzer imitieren

Die Ideen ist nicht neu, konnte sich bislang aber nicht recht durchsetzen. Nun startet Samsung einen neuen Versuch. Bei Bedarf soll das Handy selbst täuschend echt unliebsame Telefonate erledigen.
Samsung experimentiert bei seinen Smartphones mit der Fähigkeit, die Stimme der Nutzer zu imitieren. Die Funktion ist zunächst nur im Heimatmarkt Südkorea verfügbar und lediglich auf dem neuesten Modell Galaxy S23, wie der weltgrößte Smartphone-Anbieter am Mittwoch mitteilte. Die vom Computer erzeugte Stimme kann zum Beispiel Anrufe beantworten, wenn man gerade nicht sprechen kann oder will.

Der Nutzer kann dann seine Äußerungen als Text eintippen, damit sie von der Software vorgelesen werden. Diese Funktion ist inzwischen auch auf Englisch verfügbar, wenn auch noch ohne die Stimm-Imitation. Samsung kündigte am Mittwoch auch weitere Verbesserungen für seinen hauseigenen Sprachassistenten Bixby an, der im Schatten von Konkurrenztechnik wie Google Assistant oder Amazons Alexa steht.

Die Idee, den Computer für sich bei Anrufen sprechen zu lassen, ist nicht neu. So hatte Google bereits 2018 eine Software mit dem Namen Duplex vorgestellt, die im Auftrag der Nutzer automatisch etwa einen Friseur-Termin oder eine Reservierung im Restaurant buchen konnte und dabei von einem Menschen nicht zu unterscheiden war. Nach Kritik fand sie bisher keine Verbreitung.

Was Apple die Bauteile für das iPhone 14 Pro Max kosten

Alles wird teurer, in US-Dollar sind aber die iPhone-Preise stabil geblieben. Obwohl Apple mehr für Komponenten ausgibt.

Das iPhone 14 Pro Max mit 128 GB Speicher verkauft Apple in den USA für 1.099 US-Dollar, der Euro-Preis von 1.449 Euro ist wegen des zuletzt starken US-Dollars so hoch wie nie. Apple bezahlt für die Komponenten 464 US-Dollar, haben die Marktforscher von Counterpoint Research ausgerechnet.

Das ist mehr als das, was Apple für das iPhone 13 Pro Max im Einkauf ausgeben musste, aber nicht viel mehr, sondern nur 3,7 Prozent – etwas mehr als 17 US-Dollar.

Was teurer geworden ist – und was günstiger
Der A16 Bionic kostet Apple der Analyse zu Folge 11 US-Dollar mehr als der A15 im letzten Jahr, die etwas größer gewordene Kamera wurde um 6,30 US-Dollar teurer. Insgesamt trägt die Kamera nun 11 Prozent zu den Gesamtkosten bei, die Prozessoren 20 Prozent – der Anstieg betrug jeweils einen Prozentpunkt. Etwas günstiger ist für Apple der Einkauf der Mobilfunkkomponenten geworden, deren Anteil beträgt nun 13 Prozent und nicht mehr 14 Prozent.

Schon beim Wechsel von iPhone 12 auf iPhone 13 war die Kostensteigerung moderat gewesen, berichtet Counterpoint Research. Einen großen Zuwachs gab es jedoch beim Wechsel von iPhone 11 auf iPhone 12, Apple musste 21 Prozent mehr aufwenden. Hauptgrund dürften das neue Design und vor allem 5G gewesen sein, das jetzt von immer mehr Herstellern angenommen wird, weshalb die Preise dafür fallen.

iPhone Ultra wohl erst mit iPhone 16

Laut Tim Cook sind Kunden bereit, auch mehr für iPhones zu zahlen, wenn das Gerät genügend Kaufargumente bietet.

Es hat sich bereits in den ersten Tagen nach dem Verkaufsstart des iPhone 14 abgezeichnet: Die Pro-Modelle wie iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max waren bei den Käufern sehr beliebt, das iPhone 14 Plus dagegen hat sich zu einem Verkaufsflop entwickelt. Bei den aktuellen Quartalsergebnissen vergangene Woche hat Tim Cook auf die Fragen von Journalisten und Analysten bestätigt, dass die Preiserhöhungen bei den aktuellen 14er-Modellen kein Problem für den Absatz darstellen. Im Gegenteil glaube Cook daran, dass “… die Menschen sogar gewillt sind, ihre (finanziellen) Grenzen auszureizen, um das Beste in der Kategorie zu bekommen.”

Womit Apple die Kundschaft zum teuren Geräte verlocken will – und wann
Es gab bereits Gerüchte, dass Apple sein iPhone Pro Max in ein Ultra umbenennt und exklusive Funktionen damit anbietet, damit die potenziellen Kunden genügend Anreize haben, das teure iPhone zu erwerben. Mark Gurman spekuliert nun darüber, dass Apple das rumorte Ultra-iPhone nicht statt des Pro Max vorstellt, sondern als Erweiterung der Reihe gleichzeitig. Dies würde den durchschnittlichen iPhone-Verkaufspreis abermals nach oben treiben.

Laut Gurman führt Apple interne Diskussionen über ein fünftes Modell in der iPhone-Reihe, mit dem möglichen Start im Jahr 2024. Bislang sind die Alleinstellungsmerkmale eines solchen iPhone 16 Ultra nicht bekannt. Gurman vermutet jedoch einen schnelleren Chip im Inneren, Kameraverbesserungen und womöglich ein größeres Display. Das angedachte iPhone 15 Pro Max soll sich ebenfalls stärker von seinem kleineren Bruder, dem iPhone 15 Pro, unterscheiden. Vor allem soll das neue Periskop-Zoom nur dem iPhone 15 Pro Max vorbehalten bleiben.

Apple hat im Laufe der Jahre die Preise für seine iPhones kontinuierlich angehoben. Das iPhone X kratzte 2017 zum ersten Mal an der Tausender-Grenze, mittlerweile sind die Preise im niedrigen vierstelligen Bereich für ein iPhone eher eine Norm als eine Ausnahme. Besonders auffallend ist dies mit den aktuellen iPhones 14 geworden: Das Pro Max kostet 1.449 Euro, ein Preissprung von 200 Euro im Vergleich zum Vorgänger, dem iPhone 13 Pro Max. Für das 1-TB-Modell des Pro Max ist es nun möglich, über 2000 Euro auszugeben. Das kommende iPhone Ultra wird voraussichtlich noch teurer.

Dieses Google-Maps-Feature kommt jetzt aufs iPhone

Die immersive Ansicht will Usern das Gefühl geben, direkt vor Ort zu sein. Außerdem soll die Dynamic Island auf dem iPhone 14 Pro unterstützt werden.

Die immersive Ansicht (“Immersive View”) von Google ist so etwas wie das nächste große Ding für seine Karten-App Maps – denn hier verbinden sich künstliche Intelligenz und Maschinen-Technologie, um ein eindrucksvolles Bild von Städten, Straßen und sogar Innenansichten bestimmter Gebäude nahtlos auf die Bildschirme zu bringen.

Dies berichtet Google zusammenfassend im Firmenblog. Die neue Funktion fügt demnach Milliarden von Streetview- und Luftbildern zusammen, um ein digitales Modell der Welt zu erstellen. Außerdem werden Informationen über das digitale Modell gelegt, wie etwa Details über das Wetter, den Verkehr und die Auslastung eines Ortes. So lässt sich mit einem einfachen Schieberegler über dem Bild erwarteter Regen einblenden oder voraussichtliche Besuchszahlen anzeigen.

Auch Museen oder Restaurants in der Nähe tauchen auf, inklusive einer visuellen Fahrt in die Räume hinein, wenn dies bereits unterstützt ist. Für die immersiven Ansichten werden sogenannte neuronale Strahlungsfelder (NeRF) eingesetzt. Dies ist eine fortschrittliche KI-Technik, die gewöhnliche Bilder in 3D-Darstellungen umwandelt. Mit NeRF kann Google nach eigener Auskunft den gesamten Kontext eines Ortes reproduzieren, darunter Beleuchtung, Textur von Materialien und Ansichten vom Hintergrund.

Immersiv checken, ob eine Bar für ein Date passt
So lasse sich erkennen, ob die stimmungsvolle Beleuchtung einer Bar die richtige Atmosphäre für ein Date bietet oder ob die Aussicht in einem Café der ideale Ort für ein Mittagessen mit Freunden wäre. Immersive View wird ab sofort in London, Los Angeles, New York, San Francisco und Tokio eingeführt. In den kommenden Monaten soll es für noch mehr Städte freigeschaltet werden, unter anderem in Amsterdam, Dublin, Florenz und Venedig.

Dazu kommt das Erkunden und Navigieren mit AR, sowohl drinnen wie draußen. “Search with Live View” nutzt demnach KI und Augmented Reality. Damit soll man leichter Dinge in der Umgebung finden, wie Geldautomaten, Restaurants, Parks und Bahnhöfe, indem man einfach auf der Straße vor Ort sein Mobiltelefon hochhebt. Die App zeigt dann Informationen an wie wann ein Ort geöffnet ist, ob er gerade besetzt ist und wie gut er bewertet wurde. Auch diese Funktion wurde zunächst in den oben genannten Städten freigeschaltet.

Navigation auch in komplexen Flughäfen
Eine besondere Unterstützung soll Augmented Reality mit Google Maps sein, wenn man sich an kompelxen Orten wie einem unbekannten Flughafen zurechtfinden muss. Bereits im Jahr 2021 hat Google dafür “Indoor Live View” in den USA, Zürich und Tokio eingeführt. Die Funktion verwendet AR-gestützte Pfeile, um die korrekte Richtung zu zeigen, damit man schnell und sicher die nächsten Toiletten, Lounges, Taxistände, Autovermietungen und vieles mehr finden kann, so Google. In den kommenden Monaten soll Live View in mehr als 1.000 neuen Flughäfen, Bahnhöfen und Einkaufszentren in Barcelona, Berlin, Frankfurt, London, Madrid, Melbourne, Paris, Prag, São Paulo, Singapur, Sydney und Taipeh zum Einsatz kommen.

Speziell E-Autos mit “Google built-in” erhalten ebenfalls neue Google-Maps-Funktionen. So lassen sich damit Ladestopps auch bei kurzen Routen hinzufügen, indem Google allgemein für alle Strecken Empfehlungen zum Laden gibt.

Unterstützung von Live Activities und Dynamic Island
Und schließlich soll man eine Wegbeschreibung auf einen Blick erhalten, unabhängig davon, welches Verkehrsmittel man benutzt – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der neuen übersichtlichen Wegbeschreibung könne man seine Reise direkt von der Routenübersicht oder dem Sperrbildschirm aus verfolgen und sieht aktualisierte Ankunftszeiten und weiß, wo als nächstes abzubiegen ist. Diese Informationen sind zwar nicht an sich neu, sie waren aber bisher nur sichtbar, wenn man sein Smartphone entsperrte, die App öffnete und den umfassenden Navigationsmodus verwendete. Entscheidet man sich für einen anderen Weg, aktualisiert die Funktion die Route automatisch, verspricht Google. Diese übersichtlichen Wegbeschreibungen sollen in den kommenden Monaten weltweit für Android und iOS eingeführt und werden auch mit Live-Aktivitäten unter iOS 16.1 und höher kompatibel sein.

Spannend besonders für iPhone-User ist, dass nach einem Bericht von Macrumors mit Live Activities auch die Dynamic Island ab dem iPhone 14 Pro unterstützt werden soll.

So teuer ist Ihr iMac im Home Office

Beim Stromverbrauch gilt der iMac als sparsam, das gilt aber nicht für alle Modelle.

Ein iMac verbraucht tatsächlich recht viel Strom, die Kosten hängen aber stark vom Modell ab. Wie Apple auf seiner Homepage ausführlich auflistet, beeindrucken vor allem die neuen ARM-Modelle mit niedrigen Werten: So verbraucht der iMac 24-Zoll mit M1-CPU selbst unter Volllast maximal 84 Watt. Ist nur der Finder aktiv (Apple bezeichnet den Zustand als “inaktiv” oder “idle”), sind es nur 43 W.

Weit mehr Strom verbrauchen Sie nämlich, wenn Sie noch einen Intel-iMac 5K nutzen. Je nach Grafikkarte und CPU liegt der Stromverbrauch dann bei bis zu 295 Watt, inaktiv sind es bis zu 74 Watt.

Das ist die Auslastung im Alltag
“Inaktiv” meint dabei, dass der Rechner eingeschaltet, aber nur der Finder geöffnet ist – etwa wenn Sie nur einen Text lesen. Maximallast ist laut Apple dagegen die maximal mögliche Stromaufnahme, die bei maximaler CPU- oder GPU-Last erreicht werden kann – beispielsweise beim Rendern eines Videos. Bearbeiten Sie aber nur eine Excel-Datei, liegt die Auslastung bei einem modernen Modell eher im Bereich “Inaktiv”.

Der Stromverbrauch aller aktuellen Macs hängt sehr stark von der individuellen Auslastung und Ihren Energieeinstellungen (zu finden unter “Systemeinstellungen > Energie sparen”) ab. Das macht die Berechnung des Verbrauchs schwierig, ist aber gerade die Stärke moderner Macs, da immer nur die gerade benötigte Leistung abgerufen wird. Auch der Wechsel zur ARM-Plattform hat hier einen positiven Effekt. So berichtete ein Anwender, der von einem iMac Pro zum iMac 24 wechselte, dass sein Stromverbrauch in der Praxis um 4000 Wattstunden (Wh) pro Tag sank – das sind immerhin Stromkosten von 1,50 Euro pro Tag. Das ist allerdings auch ein Extrembeispiel. So kann der 2017 vorgestellte iMac Pro schließlich unter Last bis zu 370 Watt verbrauchen, ein 28-Kern-Mac Pro sogar bis zu 902 Watt.

So hoch sind die Stromkosten für den iMac
Im Alltag werden Sie Ihr Office-iMac wohl maximal zehn Stunden pro Tag aktiv nutzen. Beim iMac 24 Zoll ergibt dies einen täglichen Stromverbrauch von 430 bis 840 Wattstunden, beim iMac 5K sind es 740 bis 2950 Wattstunden.

Bei dem in Deutschland aktuell durchschnittlichen Preis von 37,30 Cent/kWh multipliziert man diesen Stromverbrauch in kWh mit dem Strompreis: Also 37,30 Cent x 0,430 kWh = 16,039 Cent ergibt den minimalen Wert. 37,30 Cent x 0,840 = 31,332 Cent Maximalkosten. Die Nutzung des iMacs mit 24 Zoll kostet folglich zwischen 16 bis 31 Cent pro Tag ­oder 5 bis 10 Euro im Monat (bei täglicher Nutzung).

Der iMac 5K ist kostspieliger: Hier sind es zwischen 27,602 bis 110 Cent pro Tag oder 9 bis 34 Euro im Monat (bei täglicher Nutzung). Beim 5K-iMac sollte man nach unserer Schätzung mit knapp 20 Euro Stromkosten im Monat rechnen. (Wir rechnen außerdem mit 31 Tagen pro Monat, da Sie ihren iMac vielleicht auch am Wochenende privat nutzen.)

Beim Ruhezustand verbrauchen die iMacs nur wenig Strom, der iMac 24-Zoll knapp 5 Watt. Das ist vernachlässigbar und entspricht knapp 8 Euro im Jahr.

Kosten im Home Office: Arbeiten Sie das ganze Jahr über im Home-Office, dann sammeln sich hier einige Kosten an. Gehen wir von 250 Arbeitstagen aus (in Bayern) im Jahr 2022 abzüglich 30 Tage Urlaub, ergeben sich 220 Tage, an denen der iMac aktiv ist. Bei maximal zehn Stunden Laufzeit am Tag ergeben sich so jährliche Kosten in Höhe von rund 68 Euro für den iMac 24 Zoll und bis zu 242 Euro für den iMac 5K.

Warum ist der iMac 5K so stromhungrig?
Der iMac 5K hat zwei Nachteile: Er hat wenig effiziente Intel-CPUs, stromhungrige Grafikkarten und vor allem ein großes und helles 5K-Display – das ist toll bei der täglichen Arbeit, beim Stromverbrauch aber ein Nachteil. Das 24-Zoll-Display des ARM-iMacs ist dagegen schon durch die kleinere Bildschirmfläche sparsamer. Trotzdem bleibt der Bildschirm das Modul mit dem größten Verbrauch. So verbraucht der Mac Mini mit der gleichen CPU im Modus “Idle” oder Inaktiv nur noch 6,8 Watt und maximal 39 Watt – aber eben ohne Monitor. Apples neues Studio Display dagegen verbraucht im Betrieb kontinuierlich 30,3 Watt.

In der Praxis lässt sich also durch den Umstieg von Intel auf ARM durchaus Geld sparen. Die große Stärke von Apples neuer ARM-CPUs ist schließlich der Energieverbrauch. Sie können ihre Leistung dynamisch anpassen, besitzen zusätzliche stromsparende CPU-Kerne für Alltagsaufgaben und können rechenintensive Aufgaben wie Video-Decoding auf einen effizienten Spezialchip auslagern. Anders als bei den Intel-CPUs läuft die CPU deshalb seltener mit Maximallast. Selbst der genügsamste iMac ist aber immer noch stromhungriger als ein Macbook Air. Beim weniger Strom verbrauchenden Macbook Air kommen wir auf knapp 3,6 Cent pro Akku-Aufladung oder Nutzungstag – gegenüber 16 Cent beim iMac 24-Zoll.

Fazit
Apples aktuelle Macbooks und Macs sind erstaunlich sparsam, selbst die Kosten für einen alten 5K-iMac bleiben nach unserer Meinung noch im Rahmen. Vor allem im Vergleich mit älteren Geräten fällt der niedrige Stromverbrauch der neuen ARM-Macs positiv auf. Auch bei steigenden Stromkosten muss man sich um die Stromkosten seiner Apple-Geräte deshalb wenig Sorgen machen – und sollte eher Beleuchtung, Küchengeräte und Heizung überprüfen.

Warum das iPhone 14 doch ein bisschen revolutionär ist

Fast alle wollen das iPhone 14 Pro, weil das reguläre 14er ja nur ein langweiliges Update ist – Apple tritt denn entgegen.

An den Lieferzeiten des iPhone 14 Pro gegenüber dem des iPhone 14 hatte man deutlich gesehen, dass die meisten Kunden lieber ein paar Dollar, Pfund und Euro mehr ausgaben – das iPhone 14 sieht von außen auch fast genau so aus wie das iPhone 13. Insbesondere die Unterschiede der Kamera sind marginal.

Gegenüber dem Sydney Morning Herald versucht nun Apples Senior Director of iPhone Design, Richard Dinh, dem Eindruck entgegen zu wirken, das 14er wäre langweilig und brächte nur ein paar bereits bei früheren Pro-Modellen bewährte Technologien, wie im Jahr 2022 den A15-Prozessor mit mehr Kernen.

Die Pro-Reihe sei zwar “fantastisch”, man müsse sich bei der Entwicklung der regulären iPhones aber nicht nur daran orientieren, sondern setze eigene Schwerpunkte.

Wie sich das 14er von seinen Vorgängern unterscheidet
Was bisher nicht oder nur kaum bekannt war: Apple hat beim iPhone 14 den Innenraum kräftig umgestaltet, was zu einer Gewichtsreduktion führt und zu niedrigeren Kosten bei der Reparatur.

Dinh führt das im Detail aus: “Seit dem iPhone 5 verwenden wir ein einzelnes Gehäuse, das sogenannte Bucket-Design, und seit dem iPhone 8, mit der Einführung des kabellosen Aufladens, haben wir das hintere Glas hinzugefügt, das fest mit dem Aluminiumgehäuse verbunden ist. Das bedeutete, dass bei Reparaturen an diesen internen Komponenten zuerst das Display und möglicherweise auch andere Teile entfernt werden mussten, um an die internen Komponenten zu gelangen, insbesondere an die, die sich auf der Rückseite befinden.”

Jetzt aber sei das iPhone 14 um eine zentrale Struktur aus Aluminium herum gebaut, das zum einen für eine bessere Wärmeabfuhr ermögliche und zum anderen von beiden Seiten an etwaige defekte Komponenten herankommen lasse.

Man schaffe zudem mehr Platz, gegenüber dem iPhone 13 Pro Max sei das iPhone 14 Plus etwa auch 40 Gramm leichter geworden, obwohl man ein größeres Kameramodul eingebaut habe, das eine bessere Lichtausbeute bringe. So habe auch die Frontkamera einen Auto-Fokus bekommen können.

Chromebook-Markt bricht ein

2022 wurden weltweit fast 48 Prozent weniger Chromebooks verkauft als im Vorjahr. Laut den Zahlen der Marktforscher von Canalys ist erst im vierten Quartal 2022 eine leichte Besserung zu erkennen.

Chromebooks belegen im weltweiten PC- und Notebook-Markt nur eine Nische. Laut dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Canalys wurden 2022 weltweit rund 435 Millionen PCs und Tablets verkauft, knapp 18 Millionen davon waren Chromebooks.

Trotzdem konnte der Chromebook-Markt Jahr für Jahr zulegen. Doch damit war 2022 Schluss: Während der Gesamtmarkt für PCs und Tablets im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent zurück gegangen ist, musste der Chromebook-Markt mit einem Minus von fast 48 Prozent einen massiven Einbruch verzeichnen.

HP holt im Q4 wieder auf
Von den Top fünf der Chromebook-Produzenten hat Acer bei den Stückzahlen mit einem Rückgang von 17,6 Prozent am wenigsten gelitten. Auch Dell kam mit minus 17,7 Prozent noch einigermaßen glimpflich davon. Eklatant sind die Rückgänge bei Lenovo mit minus 54,4 Prozent, Asus mit minus 47,9 Prozent und HP mit minus 65,6 Prozent.

Das schlägt sich auch im Ranking nieder: So hat sich bei den Marktanteilen 2022 Acer an die Spitze gesetzt, gefolgt von Lenovo und HP. Allerdings konnte HP im vierten Quartal 2022 wieder aufholen und die Anzahl der im Vergleich zum Vorjahresquartal vertriebenen Geräte mehr als verdoppeln. Damit ist HP unter den großen Anbietern der einzige mit Zuwachs im Q4.

Wachstum ab 2024
Ishan Dutt, Senior Analyst bei Canalys, führt die leichte Erholung gegen Jahresende auf “starke Preisnachlässe im Einzelhandel” und “eine Belebung im Bildungsbereich” zurück. Die Kaufzurückhaltung der privaten Kunden und die schleppende Expansion in kommerziellen Umgebungen stellen laut Dutt aber weiterhin “eine Herausforderung” für den Markt dar.

So hoffen die Hersteller auf die anstehenden Erneuerungszyklen im Bildungsbereich, insbesondre in den Schlüsselmärkten Japan, USA und Europa. Canalys-Analyst Dutt bremst aber die Erwartungen: “Durch den Druck auf die Budgets des öffentlichen Sektors wird es dieses Jahr nur vereinzelt Chancen geben, da die Hersteller und der Channel vor Schulanfang zunächst die Lagerbestände abbauen wird”, lautet seine Prognose.

Signifikantes Wachstum wird sich laut Canalys erst wieder 2024 einstellen, da dann die während der Pandemie beschafften Geräte das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. “Es wird auch die Möglichkeit geben, höherwertige Produkte zu liefern, da Schüler und Lehrer höhere Erwartungen an Geräte haben”, meint Dutt. Da nun aber digitale Lehrpläne “fest im Bildungssystem verankert” sind, rechnet der Analyst für die Zukunft mit einer “beständigen und zyklischen Nachfrage” bei Chromebooks.

Welches Notebook ist besser für den Business-Alltag?

Die Unterschiede zwischen Mac und PC schrumpfen, doch die Entscheidung zwischen PC und Mac als Business-Notebook ist noch immer viel mehr als eine Lifestyle-Entscheidung. Sie ist auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

PC oder Mac – seit über 40 Jahren müssen Nutzer, die einen neuen Rechner benötigen, mit dieser Entscheidung ringen. Im Business-Bereich dominierten in der Vergangenheit Windows-PCs, während vor allem Kreative im Text-, Bild- und Video-Bereich auf Macs setzten. Diese Trennlinie löst sich allerdings auf, Macs werden auch im Business-Bereich immer beliebter. Die Premium-Notebooks der Macbook-Reihe sind edel verarbeitet und dabei ausgesprochen funktional und zuverlässig – kein Wunder, dass so mancher Mitarbeiter sie dem Windows-Pendants vorzieht. Gibt es überhaupt noch ein “besser” für den Business-Einsatz?

Ähnlichkeiten und Unterschiede
Der größte Unterschied zwischen Mac und PC liegt tatsächlich im Betriebssystem: MacOS ist 1984 fester Bestandteil eines jeden Macs. Genau wie Windows hat das Betriebssystem eine Evolution durchgemacht: MacOS 13 ist ein ebenso modernes Betriebssystem wie Windows, mit einer leicht bedienbaren Oberfläche.

Der große Unterschied zwischen beiden Systemen ist – neben der Bedienung – der Kern: MacOS setzt – wie etwa Linux – auf ein Unix-System, Windows ist eben Windows, wobei das eher für die IT-Abteilung relevant ist. Deutlich wichtiger ist der (derzeitige) Performance-Unterschied: Apple setzt bei seinen Notebooks inzwischen auf hauseigene ARM-Prozessoren, die besonders leistungsstark und energieeffizient sind. Damit sind Akkulaufzeiten von bis zu 22 Stunden möglich – Werte, von denen die meisten PC-Notebooks derzeit nur träumen können.

Die Sache mit der Software
In der Vergangenheit war der Mac in Sachen Standard-Anwendungen oft problematisch. Inzwischen ist das kein Thema mehr: Standards wie Microsoft Office, die Adobe-Programme oder das in vielen Unternehmen nach wie vor verwendete Lotus Notes (beziehungsweise IBM- oder HCL-Notes) sind für MacOS erhältlich. Das gleiche gilt für Messenger und Konferenz-Software wie Zoom oder Teams oder das “digitale Büro” Slack. Moderne Anwendungen für den Business-Bereich sind ohnehin meist Web- und cloudbasiert, entsprechende Client-Software liegt in aller Regel für MacOS vor.

Altlasten können problematisch werden
Anders sieht es bei in vielen Unternehmen reichlich vorhandenen “Altlasten” aus: An so manchem Arbeitsplatz existieren aufwändige Office-Makros, die schon seit vielen Jahren im Einsatz sind und wichtige Säulen des Unternehmens sind. Diese sind oft nicht mit Microsoft Office für Mac kompatibel: Aus technischen Gründen hat MacOS zum Beispiel andere Pfade als Windows, auch viele einbezogene Funktionen gibt es nicht auf dem Mac. Das kann zu Problemen führen, die aufwändige Anpassungen oder sogar die Neuerstellung der Makros erfordern kann. Die gute Nachricht: Moderne Office-Versionen sind für Mac und Windows identisch, neu erstellte Automatisierungen sollten also auf beiden Plattformen laufen.

Auch so manche Anwendungssoftware – etwa Abrechnungssysteme, Kommunikationslösungen, Datenbanken, Produktkatalog-Software oder CAD-Tools – kann problematisch sein, weil sie nur für Windows erhältlich ist. Setzt das Unternehmen speziell ans Unternehmen angepasste Legacy-Software ein, kann ein Mac-Notebook auch hier zum Problem werden. Daher ist es wichtig, vor dem Einsatz eines Macbooks alle vom Mitarbeiter eingesetzte Software auf Mac-Kompatibilität zu prüfen. Im Notfall kann aber auch auf dem Mac ein “Windows im Fenster” installiert werden, etwa über die Software Parallels.

Anschaffungs- und Betriebskosten: Vorsicht, Falle!
Viele IT-Abteilungen bügeln den Wunsch nach einem Mac mit dem Argument der Kosten ab: Macbooks sind im Vergleich zu PCs sehr teuer in der Anschaffung: Mindestens 1.200 Euro kostet derzeit das absolute Einstiegsmodell Macbook Air M1. Für diese Summe gibt es wirklich viel PC-Notebook – und das in vergleichbarer Hardwarequalität.

Allerdings ist es wichtig, neben den Anschaffungs- oder Leasingkosten auch die Folgekosten im Blick zu behalten – und hier schneiden Macbooks typischerweise deutlich besser ab als ihre PC-Pendants: Egal ob Sicherheit, Geschwindigkeit oder die durch solidere Software und Hardware weniger auftretende Produktivitätsausfälle: Im laufenden Betrieb sind Macbooks meist deutlich solider als Windows-Notebooks.

Allerdings zum hohen Preis der fehlenden Nachrüstbarkeit: Wenn Macs angeschafft werden, sollten sie daher auf zukünftige Anforderungen der rund 5 bis 8 Jahre Einsatz konfiguriert werden, was natürlich wieder den Anschaffungspreis in die Höhe schießen lässt. Eine von Apple kommissionierte Forester-Studie weist aktuellen Macbooks allerdings ein enormes Potential zur Kostensersparnis im laufenden Betrieb aus.

Schnittstellen und Zubehör: Hier kann der Mac zum Problem werden
Grundsätzlich setzen moderne Notebooks – egal ob Mac oder PC – mehr und mehr auf die USB-C- oder (baugleiche) Thunderbolt Schnittstelle und WLAN. USB-C und Thunderbolt unterscheiden sich hauptsächlich über die unterstützte Geschwindigkeit. Der Vorteil dieser Schnittstelle: Sie erlaubt mittels Adapter den Anschluss aller möglichen anderen Schnittstellen, vom klassischen USB über Monitor-Anschlüsse wie HDMI bis hin zu Ethernet und Audio-Schnittstellen. Damit sind Macbook und Windows-Notebooks zunächst gleichermaßen für den Anschluss an Peripherie geeignet.

Standard-Hardware, die ohne Treiber auskommt – Beamer, Monitore, Mäuse und Tastaturen – stellen für beide Plattformen kein Problem dar. Kritisch wird es allerdings bei Druckern: Der Mac zeigt sich oft störrisch bei der Unterstützung mancher Modelle, wenn es keinen passenden Treiber gibt. Noch problematischer wird es bei Scannern, auch wenn es hier Software-Lösungen wie VueScan zum Nachrüsten gibt. Als Faustregel gilt: Windows first! Je spezifischer die Hardware oder Peripherie, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine Mac-Treiber für das Gerät vorliegen – und der Mac das Gerät dadurch nicht ansteuern kann.

Ohnehin ist der Mac in Sachen Zubehör oft schlecht aufgestellt: Gerade günstige oder sehr spezifische Zusatz-Hardware ist selten mit Mac-Treibern ausgestattet. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass MacOS in vielen Fällen eine Basis-Kompatibilität mitbringt, die zum Beispiel den Einsatz eines Druckers – sofern es sich um ein älteres Modell handelt oder er AirPrint unterstützt – ohne zusätzliche Treiber ermöglicht.

Performance: Hier sind Macbooks ohne Tadel
Gesetzt dem Fall, dass alle gewünschten Anwendungen und Peripheriegeräte für den Business-Einsatz des Notebooks sowohl für den Mac, als auch für den PC vorliegen, spricht natürlich – vom Kaufpreis abgesehen – nur noch wenig gegen den Einsatz eines Macs: Die Geräte gelten als Produktivitätsmaschinen, weil sich die Nutzer mangels Problemen “drumherum” deutlich besser auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Und nicht nur das: Aktuelle ARM-Macbooks mit Apple-Silicon-Technologie, also Geräte mit M-Prozessoren, sind extrem performant: Hier gibt es kaum noch Flaschenhälse, die den Mitarbeiter in Sachen Performance behindern. Und durch die hohe Effizienz der Prozessoren und die damit verbundene hohe Akkulaufzeit sind die Macbooks natürlich auch deutlich flexibler einsetzbar und in Situationen betriebsbereit, in denen mancher PC-Notebook-Nutzer noch nach dem Ladestecker sucht. Daraus resultiert insgesamt natürlich ein hohes Return of Investment (RoI), inklusive einer gewissen Zufriedenheit der Mitarbeiter, die sich gerade bei hochbezahlten Mitarbeitern schnell bezahlt machen dürfte.

Entscheidung zwischen Windows und MacOS
Am Ende des Tages lässt sich die Entscheidung zwischen Windows- oder Mac-Notebook im Business-Alltag vor allem auf zwei Fragen herunterbrechen: Wie viel wollen Sie investieren? Und funktionieren alle gewünschten geschäftlichen Anwendungen auf dem jeweiligen System? Anwendungsseitig ist der Windows-PC hier immer die sichere Bank: Er garantiert hohe Kompatibilität zu Hard- und Software bei relativ niedrigen Kosten. Das Macbook ist zunächst ein teures Prestigeobjekt, kann seine Anschaffungskosten aber, sofern der Einsatzzweck passt, durchaus amortisieren. Wer die Entscheidung fällen muss, sollte also vor allem darauf schauen, ob die gewünschten Anwendungsszenarien mit dem Mac möglich sind – dann spricht nichts gegen ein Macbook im Business-Einsatz.

Tablets im Business-Einsatz 2023

Tablets sind leicht und funktional – und haben dank der Stift-Funktion im Alltag deutliche Vorteile gegenüber klassischen Notebooks. Doch wer ein Tablet für den Business-Einsatz sucht, steht schnell vor der Frage: iPad, Windows oder Android?

Tablet-Rechner sind für viele Menschen längst Teil des Alltags: Als großflächige Alternative zum Smartphone oder handlicher Notebook-Ersatz sind sie aus dem Privatleben kaum noch wegzudenken. Doch wie sieht es im beruflichen Alltag aus? Hier punkten Tablets vor allem durch ihr geringes Gewicht, ihre einfache Handhabung – und die Stift-Unterstützung.

All dies befähigt Tablets unter anderem dazu, das papierlose Büro voranzutreiben: Sie eignen sich genauso gut zum Abarbeiten von Checklisten, wie als Notizblock in Meetings oder Kundengespräch, eignen sich als Scanner und können natürlich längst auch für Verträge und Unterschriften eingesetzt werden. Je nach Einsatzzweck sind sie zudem inzwischen durchaus in der Lage, vollwertige Notebook-PCs und -Macs zu ersetzen, denn viele wichtige Standard-Anwendungen sind längst auch auf dem Tablet angekommen.

Welches Betriebssystem darf’s denn sein?
Kurzum: Es gibt viele gute Gründe, auch im professionellen Umfeld ein Tablet einzusetzen. Allerdings stellt sich hier schnell die Frage nach dem richtigen Betriebssystem: Windows, Android – oder doch lieber iPadOS? Diese Frage ist nicht immer einfach zu beantworten, denn alle drei Systeme haben ihre Stärken und Schwächen – sind dabei aber allesamt für den professionellen Einsatz in Unternehmen, Inhouse wie im Kundentermin, geeignet.

Integrierbarkeit in Geschäftsprozesse und Infrastruktur
Vorab: Es gibt nicht “das perfekte Tablet” für den Business-Einsatz. Denn es gibt natürlich eine Reihe von Kriterien, die den Einsatz dieses oder jenes Tablet-Betriebssystems zwingend erforderlich machen: Die Integrierbarkeit in bestehende Unternehmensprozesse, ferner die Infrastruktur und bestimmte Software, die zum Einsatz kommen muss, sowie deren Verfügbarkeit auf der jeweiligen Plattform. Zusätzlich sollte auch der geplante Einsatzzweck bedacht werden: Sollen die Tablets als Notebook-Ersatz dienen – oder sie nur in bestimmten Bereichen ergänzen? Das ist oft auch eine Kostenfrage.

Kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige sind hier natürlich flexibel und können gegebenenfalls bei Bedarf einfach die App wechseln, natürlich immer mit Blick auf DSGVO und andere Gesetze und Vorschriften für die Datenlagerung und -verwendung. In größeren Unternehmen ist die Auswahl neuer Apps und Anwendungen aber oft ein langwieriger Prozess, weshalb hier die Anwendung die Entscheidung für das richtige Tablet treibt: Windows, iPad oder Android, das entscheiden in diesem Fall vor allem die Compliance und die IT-Abteilung.

Die Kompatibilitätsprobleme schwinden
Die gute Nachricht: Standard-Anwendungen für den Office-Alltag – etwa Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Outlook, Slack, Zoom oder der Adobe Reader – sind längst für alle Plattformen erhältlich. Auch VPN und andere Sicherheitsmaßnahmen sind in allen Systemen integrierbar. Die zunehmende Zahl von Web- und cCoud-basierten Lösungen sorgt für mehr Entscheidungsfreiheit, denn moderne Browser, noch dazu mit ähnlichem technischen Unterbau, gibt es mit Microsoft Edge, Google Chrome und Apple Safari auf allen drei Systemen. Kurzum: Die Kompatibilitätsprobleme schwinden und die Auswahl einer bestimmten Plattform muss keine Sackgasse mehr sein.

Drei Geräteklassen, drei Software-Hersteller
Grundsätzlich können Tablets heutzutage in drei Klassen einsortiert werden: Mini-Tablets und klassische Tablets unterhalb von 10 Zoll Bilddiagonale, klassische Tablets zwischen 10 und 12 Zoll und Hybride oder Convertibles mit größeren Bildschirmen. Alle Typen gibt es mit Windows, iPadOS oder Android, bei allen steigen Preis und Gewicht, aber auch die Qualität bei der Verwendbarkeit als Notebook-Ersatz mit der Größe.

Apple: Langlebig, breite Unterstützung, hoher Preis
Zunächst ein Blick auf die Mutter aller Tablets, das iPad: Das bietet Apple inzwischen in vielen Größen und Varianten an, die sich aber nur in der (immer hohen) Qualität der Hardware und Größe des Bildschirms unterscheiden. Als Betriebssystem kommt immer iPadOS zum Einsatz, das sich durch seine weite Verbreitung und die hohe Zahl an Apps problemlos in viele geschäftliche Abläufe integrieren lässt.

Apple-Tablets gelten als flott, weitestgehend sicher und werden mindestens 5 Jahre von Apple mit System- und Sicherheitsupdates versorgt.

Diese Vorteile haben natürlich ihren Preis, selbst die günstigste iPad-Variante ist deutlich teurer als so manches vergleichbare Android- oder Windows-Gerät. Zudem ist Apples iPadOS-Betriebssystem stark eingeschränkt: Was nicht per App oder im Browser machbar ist, geht schlicht nicht.

Windows: Flexibel und in allen Preisklassen erhältlich
Windows-Tablets gibt es eher in größeren Bildschirmgrößen und in Form von Convertibles und Hybriden. Da Windows nicht an einen bestimmten Hardware-Hersteller gebunden ist, gibt es hier eine breite Auswahl an Endgeräten in allen Preis- und Größenklassen, allerdings zeigt Windows auf dem Tablet vor allem dort seine Stärke, wo ein Notebook ersetzt werden soll.

Premium-Geräte wie das Surface Pro von Microsoft sind preislich auf einem ähnlichen Niveau wie vergleichbare Apple-Lösungen, haben aber den großen Vorteil, dass hier mit Windows 11 ein vollwertiges Betriebssystem arbeitet mit allen Vor- und Nachteilen. Das ist für den Tablet-Betrieb nicht immer optimal, dafür garantieren Windows-Tablets die reibungslose Integration in die IT-Infrastruktur des Unternehmens.

Auch anwendungsseitig ist Windows nach wie vor die Nummer 1, wodurch viele professionelle Anwendungen nach wie vor nur für Windows erhältlich sind.

Android: Preiswerte Innovation
Durch die Dominanz von Windows- und iPad-Tablets haben “klassische” und hochpreisigere Android-Tablets inzwischen einen schweren Stand. Stattdessen dominiert das Betriebssystem inzwischen vor allem im Bereich besonders kleiner, leichter und preiswerter Tablets den Markt. Gleichzeitig gibt es auch eine Menge Premium-Smartphones mit Android, die durch einen großen oder sogar faltbaren Bildschirm samt Stift-Unterstützung gleichzeitig für den Betrieb als Tablet und Smartphone geeignet sind. Innovative Lösungen kommen ebenfalls oft aus dem Android-Lager.

Die große Stärke von Android ist seine Flexibilität: Es gibt keine Smartphone- oder Tablet-Größenklasse, die nicht auch mit Android erhältlich ist. Natürlich gibt es auch hier “Billigheimer” und Premium-Geräte, allerdings bietet das System auch “Exoten”, etwa besonders robuste Geräte, die speziell für den Einsatz auf Baustellen oder in Industrieunternehmen entwickelt wurden.

Ähnlich wie bei iPadOS ist das Betriebssystem an vielen Stellen deutlich beschränkter als Windows-Tablets, zudem sind für Android nicht immer alle Apps erhältlich. Ansonsten ist Android aber immer dort eine gute Alternative, wo Apple zu beschränkt und Windows zu komplex ist.

Zusatz-Hardware im Auge behalten
Je nach Einsatzzweck ist es im Geschäftsalltag natürlich oft notwendig, hier und da Peripherie anzuschließen: Drucker, Maus- und Tastatur, externe Bildschirme, Fernsehgeräte oder Beamer. Grundsätzlich gibt es hier dank der weiten Verbreitung des USB-C-Anschlusses samt seiner Adaptierbarkeit älterer Anschlüsse wie HDMI oder VGA inzwischen nur noch selten Einschränkungen gegenüber “normalen” PCs: Alle Tablet-Systeme können mit dieser Art von Peripherie via Bluetooth oder sogar USB umgehen. In Sachen Tastatur und Maus/Trackpad gibt es zudem für die meisten Geräte passende mobile Lösungen seitens der Hersteller oder von Drittanbietern.

Gerade der Druck am Office-Drucker und -Scanner kann sich allerdings als Problem erweisen: Während Windows-Tablets hier ebenso reibungslos eingerichtet werden können, sind Android und iPadOS an dieser Stelle oft stark eingeschränkt: Wenn die passende App des Drucker-Herstellers fehlt, lassen sich beide Betriebssysteme nur über Umwege wie AirPrint, einen webbasierten Printserver oder PDF-Austausch zur Zusammenarbeit mit dem Drucker und Scanner bewegen.

Die Entscheidung: es kommt auf den Einsatz und die Präferenzen an
Am Ende des Tages eignen sich alle Tablet-Plattformen mehr oder weniger gut für den Geschäftsalltag. Es hängt stark vom geplanten Einsatzzweck und der Infrastruktur ab, welche Lösung eingesetzt werden kann und soll. Windows-Tablets sind hier, vor allem als Convertibles oder Hybride, definitiv die sicherste Bank: Dank ihres vollwertigen Betriebssystems sind sie für alle Aufgaben geeignet, die auch ein normaler Office-Rechner erfüllt – und können ihn damit ersetzen.

Apples iPads sind dem Premium-Segment zuzuordnen und glänzen als Tablets vor allem durch Prestige, Sicherheit und einfache Bedienung. Im Kundentermin und als möglichst “reibungslose” Ergänzung zu einer bestehenden Windows- oder Mac-Infrastruktur im Unternehmen eignen sie sich hervorragend, sind aber teuer.

Android-Tablets bilden die Brücke zwischen beiden Plattformen: Sollen eher günstige, besonders handliche, robuste oder flexible Lösungen zum Einsatz kommen und ist hauptsächlich der Einsatz als Tablet gedacht, sind sie sicherlich die beste Wahl.

Noch mehr Spaß mit WhatsApp: Wie erstellt man eigene Sticker?

Auf WhatsApp aus allen möglichen Bildern individuelle Sticker zu machen und zu versenden, ist bei vielen Usern beliebt. So einfach funktioniert es.
Ist der Junggesellenabschied oder der Urlaub mit Freunden nicht noch ein bisschen schöner, wenn in der gemeinsamen WhatsApp-Gruppe nach der Veranstaltung jemand Sticker der gemeinsamen Zeit postet? Und wenn am 14. Februar der Valentinstag ansteht, freut sich die Partnerin oder der Partner mit Sicherheit ebenfalls über einen persönlichen Sticker-Gruß. Der weltweit größte Messenger macht es inzwischen simpel, aus jedem Bild einen Sticker anzufertigen. So klappt’s.

Um eigene Sticker zu erstellen, müssen die Bilder, die zu einem Sticker werden sollen, auf einem Laptop oder PC liegen. Auf diesem ist entweder die PC-Version von WhatsApp zu installieren oder, noch einfacher, die Browser-Version zu öffnen. Für den ersten Login müssen User ihr Smartphone bereithalten und dort über die drei Menüpunkte in der rechten oberen Ecke die Option “verbundene Geräte” aufrufen. Anschließend öffnet sich die Kamera des Handys, mit der man den QR-Code im Browser oder Desktop-App abscannt. Der Login erfolgt danach automatisch.

Sticker in Sekundenschnelle erstellen
Im Anschluss klickt man einfach auf die Büroklammer links des Textfeldes. Im sich daraufhin öffnenden Pop-up-Menü wählt man den Punkt “Sticker” (dunkelblau). WhatsApp öffnet dann die übliche Übersicht der Dateien des Computers oder Laptops. Nach der Wahl des Bildes wird dieses vergrößert dargestellt und man kann es nach Lust und Laune ausschneiden, beschriften oder mit weiteren Stickern kombinieren. Ist das Bild nach Wunsch zu einem Sticker bearbeitet, fehlt nur noch ein Klick auf das Senden-Symbol.

Der Sticker wird dann automatisch in den Chat gepostet, von dem aus man das Sticker-Menü aufgerufen hat. Für die Zukunft ist es unter den kürzlich verwendeten Stickern hinterlegt. Zurück auf dem Smartphone kann man den Sticker danach anklicken und zu seinen Favoriten speichern, um ihn dauerhaft zur Verfügung zu haben.

Für eigenständige Alben braucht es externe Software oder Know-how
Wer sich hingegen ein komplettes Album erstellen möchte, muss auf eine der externen Apps zurückgreifen, auf die WhatsApp aus der mobilen Version heraus verlinkt. Dazu einfach auf das Emoji-Icon neben dem Textfeld klicken, Sticker auswählen und danach auf das kleine Plus-Symbol in der unteren rechten Bildschirmecke. Es öffnet sich das Menü “Alle Sticker”. Fängt man in diesem zu scrollen an, erscheint am unteren Bildschirmrand die Option “Sticker Apps Entdecken”.

Wer diese Option anklickt, wird von WhatsApp in den App- oder Playstore geschickt, wo es eine große Auswahl an Apps gibt, mit denen sich Sticker und Stickeralben erstellen lassen. Alternativ bietet WhatsApp eine Anleitung an, wie man ein Stickeralbum als eigenständige App in den App- oder Playstore lädt, um es anschließend für WhatsApp herunterladen zu können.