Apple plant neue Display-Technologie für iPhones

Apple plant, in Zukunft ein iPhone mit einem MicroLED-Display auf den Markt zu bringen – das bedeutet mehr Helligkeit, niedrigeren Stromverbrauch sowie ein verbessertes Kontrastverhältnis.

Das jedenfalls berichtet Macrumors im Anschluss an einen Artikel der taiwanischen Publikation Digitimes (hinter Paywall). Außer den schon beschriebenen Vorzügen gegenüber jetzigen OLED-Displays würde das weitere Vorteile bringen.

Demnach werde freilich die Apple Watch Ultra das erste Apple-Gerät mit MicroLED sein, erst dann gefolgt von iPhone und iPad: “Beginnend mit der Apple Watch plant Apple die weitere Einführung von MicroLED-Displays in iPhone und iPad “, zitiert Macrumors die Digtimes. Einige Quellen aus der IT-Branche prognostizieren demzufolge, “dass die Apple Watch Ultra bis Ende 2024 oder 2025 das bestehende OLED-Display nicht mehr verwenden wird, da es durch das von Apple selbst entwickelte MicroLED-Display ersetzt wird”.

Technologie bei Apple wohl erst ab 2025
Eine Apple Watch Ultra mit MicroLED-Displays sei aber erst im Jahr 2025 zu erwarten – das erste iPhone mit dieser Technologie dürfte wohl noch einige Jahre später erscheinen. Alle vier iPhone 15-Modelle, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen, dürften weiterhin OLED-Displays verwenden.

Das erste Apple-Gerät mit einem OLED-Display war die ursprüngliche Apple Watch, gefolgt vom iPhone X. Die ersten iPad- und Mac-Modelle mit OLED-Displays könnten Gerüchten zufolge nächstes Jahr auf den Markt kommen, so Macrumors. Der Übergang zu MicroLED könnte demnach ähnlich verlaufen wie die Umstellung von kleineren auf größere Geräte.

Nvidia und Microsoft wollen KI-Entwicklung beschleunigen

Nvidia will seine AI Enterprise Software in Microsofts Azure Learning Platform integrieren, um Unternehmen bei der Entwicklung generativer KI-Lösungen zu unterstützen.

Eine End-to-End-Cloud-Plattform für die Erstellung, Bereitstellung und Verwaltung von KI-Anwendungen für große Sprachmodelle soll laut Nvidia durch die Integration der Nvidia-AI-Enterprise-Plattform in Azure Machine Learning entstehen. Zudem arbeitet das Unternehmen im Rahmen des Project Helix mit Dell zusammen. Project Helix soll Unternehmen eine Reihe von Komplettlösungen für den Einsatz von generativer KI vor Ort offerieren.

Integration in Azure
Mit der Integration von Nvidia AI Enterprise in Azure wollen Microsoft und Nvidia eine sichere, unternehmenstaugliche Plattform aufbauen, die es Azure-Anwendern ermöglicht, maßgeschneiderte Anwendungen schnell zu erstellen, bereitzustellen und zu verwalten. Hierzu kommen, so die Partner, mehr als 100 Nvidia AI-Frameworks und -Tools zum Einsatz, die von Nvidia AI Enterprise unterstützt werden.

Umfang der Integration
Dazu zählen beispielsweise vortrainierte Modelle und Entwicklungstools wie Nvidia RAPIDS zur Beschleunigung von Data Science Workloads. Die Tools beinhalten unter anderem das Large Language Model Framework NeMo oder die NeMo Guardrails Software zur Erstellung sicherer generativer KI-Chatbots.

Mit Azure Machine Learning könnten Entwickler, wie es heißt, Anwendungen von Tests bis hin zur Bereitstellung skalieren, während sie die Datenverschlüsselung, Zugriffskontrolle und Compliance-Zertifizierungen von Azure Machine Learning nutzen. Dabei ergänze AI Enterprise Azure Machine Learning um sichere, produktionsreife KI-Funktionen.

Technical Preview
Anwender, die Interesse an dieser Integration haben, können über die Nvidia Community Registry, Zugang zu einer Technical Preview erhalten. Allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Hardware für KI On Premises
Mit Project Helix soll dagegen der KI-Einsatz On Premises unterstützt werden. Hierzu wollen die beiden Unternehmen eine Reihe von Komplettlösungen mit vorgefertigten Tools auf der Grundlage der Infrastruktur und Software von Dell und Nvidia bereitstellen.

Die Hardware
Das Angebot umfasst eine getestete Kombination aus Hardware und Software, die alle von Dell erhältlich sein werden. Dazu zählen etwa PowerEdge-Server wie der PowerEdge XE9680 und der PowerEdge R760xa von Dell sowie die H100 Tensor Core GPUs von Nvidia.

Project-Helix-kompatible Hardware soll ab Juli unter dem Label Dell Validated Designs vermarktet werden.

49-Euro-Ticket in Apple Wallet speichern

Das 49-Euro-Ticket – oder auch Deutschlandticket – ist endlich verfügbar. Doch wie bekomme ich das Ticket nun in Apple Wallet auf meinem iPhone?

Seit dem 1. Mai 2023 können Sie beim Regionalverkehr auf das 49-Euro-Ticket (Deutschlandticket) zurückgreifen. Für iPhone-Nutzer stellt sich nun die Frage, wie man die eigene Fahrkarte mit der Wallet-App auf dem iPhone synchronisieren kann.

Die Wallet-App hat einen bedeutenden Vorteil gegenüber jeder Dritt-App: Die Anwendung kann man per Doppeltipp der Seitentaste aufrufen und so Zeit bei der Suche nach dem Ticket sparen.

Das Problem bei der Integration in iOS und folglich in iPhone-Wallet ist ein heilloses Wirrwarr der regionalen Verbunde: Jeder davon hat natürlich eine eigene App. Welche von denen die Integration unterstützt und welche nicht, bleibt eher dem Zufall überlassen.

Gehören Sie zu den Glücklichen, die in einer der eher fortschrittlichen Regionen wohnen, müssen Sie lediglich Ihr Deutschlandticket in Ihre Verkehrsverbund-App einpflegen und danach das Ticket in Apple Wallet hinzufügen. Doch leider haben wir bislang nur wenige Verkehrs-Apps gefunden, die das können:

Regionale Verkehrsapps mit Apple-Wallet-Integration
BVG Tickets: Bus und Bahn Berlin

D-Ticketshop von APG – Das Ticket wird per Mail geschickt, gleichzeitig stellt der Betreiber eine Passkit-Datei, also eine passende Apple-Wallet-Datei zur Verfügung, diese kann man per einem Klick in iPhone-Wallet integrieren.

HVV – Abo per Abo-Ride-Seite bestellen

WSW Ticket – Wuppertaler Stadtwerke

VRS Ticketshop – Das Deutschlandticket kann man im Webshop des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg kaufen, eine passende Wallet-Datei kommt per Mail.

Beim MVG prüft man derzeit die Möglichkeit, die Wallet-App zu integrieren. Die Pressestelle konnte uns aber nicht beantworten, ob und wann eine solche Integration tatsächlich umgesetzt wird.

DB Navigator nutzen
Wer das Deutschlandticket direkt bei der Deutschen Bahn bestellt hat, kann das Ticket in die App “DB Navigator” einpflegen und von dort aus in Apple Wallet auf dem iPhone übertragen. Dazu wählt man im Bereich “Meine Tickets” das Plus-Symbol aus und fügt einen Auftragscode (bei jedem DB-Ticket dabei) sowie den eigenen Namen ein.

Deutschlandticket-App verspricht Apple-Wallet-Integration
Es gibt zwar eine allgemeine Deutschlandticket-App, doch bislang versprechen die Entwickler von HanseCom GmbH eine Apple-Wallet-Integration für eins der kommenden App-Updates.

QR-Code vom Deutschlandticket in eine Wallet-Datei umwandeln
Es gibt natürlich unzählige Apps im App Store, die den QR-Code von Ihrem Deutschlandticket in eine Passkit-Datei umwandeln und so das Ticket für die Wallet-App auf dem iPhone bereitstellen.

Wir haben etwa die App “Pass2U” ausprobiert, dort gibt es bereits Vorlagen für das Deutschlandticket aus Ihrer Verbunds-App. Aufpassen müssen Sie bei den Apps, die dynamische QR-Codes erstellen; diese laufen bereits nach einigen Minuten oder Stunden ab.

Apple plant Journal-App in iOS 17

Die neue App soll Apples Dienste nutzen, um ein vollständiges Bild Ihres Tages zu zeichnen.

Nachdem in der vergangenen Woche zahlreiche Details über iOS 17 durchgesickert sind, behauptet ein neuer Bericht, dass Apple an einer brandneuen App für das nächste iPhone-Betriebssystem arbeitet: einer Journaling-App. Dem Wall Street Journal zufolge soll der Konkurrent von Day One “den Nutzern helfen, den Überblick über ihr tägliches Leben zu behalten”.

In dem Bericht wird behauptet, dass die neue App mit dem Codenamen Jurassic, “es den Nutzern ermöglicht, ihre täglichen Aktivitäten als Teil ihrer Bemühungen auf dem Markt für mentale und körperliche Gesundheitstechnologie zusammenzustellen.” Die App wird eine viel engere Integration mit dem Rest der Apple-Apps bieten, mit der Möglichkeit, das Verhalten zu analysieren, um zu bestimmen, wie ein typischer Tag aussieht, einschließlich Gesundheit, Standort, Textnachrichten, Telefonanrufe, Kalenderereignisse und “ob ein bestimmter Tag etwas außerhalb der Norm enthielt”, so der Bericht.

Tiefere Integration ins System
Damit hätte die App einen großen Vorteil gegenüber den derzeitigen Journaling-Apps, die nur auf bestimmte Teile des Telefons zugreifen können. Das WSJ schreibt, dass die App “mit allen iPhones funktionieren wird, die mit Apples kommendem Betriebssystem iOS 17 ausgestattet sind”. Es ist unklar, ob es eine Mac-Komponente wie die Freeform-App geben wird, die in iOS 16.2 und macOS 13.1 eingeführt wurde.

Journaling-Apps sind seit langem ein Grundnahrungsmittel für iPhone-Nutzer, mit Penzu, Day One, 1SE und anderen beliebten Apps, die Millionen von Downloads verzeichnen. Apples Vorstoß in den Journaling-Bereich wird die App-Hersteller sicher verärgern, die Apple oft beschuldigen, beliebte App-Kategorien zu “Sherlocken”. Der Begriff wurde populär, nachdem Apple seine eigene Such-App Sherlock 3 veröffentlicht hatte, um mit der ähnlichen Watson-App in Mac-OS X zu konkurrieren.

Die WWDC beginnt am Montag, den 5. Juni, mit einer Keynote-Präsentation, auf der die neuesten Versionen von iOS, iPadOS, macOS, watchOS und mehr vorgestellt werden, darunter auch die erwartete Einführung des neuen AR-Headsets. Aus dem Bericht geht nicht hervor, ob diese neue Journaling-App eine Funktion des Headsets sein wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Macworld.com und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Periskop-Kamera mit 6-fach-Zoom?

Wenige Monate vor der Vorstellung verdichten sich die Gerüchte um die Teleskop-Kamera im iPhone 15 Pro Max.

Bereits seit geraumer Zeit wird spekuliert, dass Apple mit dem iPhone 15 seine Smartphone-Reihe weiter diversifizieren wird. Während es bisher nennenswerte Unterschiede nur zwischen normalen und Pro-Modellen gegeben hat, soll künftig auch zwischen dem iPhone Pro und dem iPhone Pro Max eine deutliche Lücke entstehen.

In erster Linie soll das die Kamera betreffen, diese soll nämlich im iPhone 15 Pro Max noch ein Periskop-Objektiv erhalten. Erste Gerüchte zu den Plänen kursierten bereits Anfang 2021, dann wiederholte Ming-Chi Kuo sie im Sommer 2022 und zuletzt im März dieses Jahres.

Auf Twitter will nun der User @URedditor, der bereits in der Vergangenheit eine solide Quelle für Informationen gewesen ist, diese Gerüchte bestätigen, und zwar aus unabhängiger Quelle. Zum Zoom-Faktor, den Ming-Chi Kuo mit 5-6x beziffert, äußert er sich jedoch nicht.

Da dieses Gerücht inzwischen immer wieder aus verschiedenen Quellen an die Öffentlichkeit dringt, halten wir es für sehr wahrscheinlich, dass es sich im September bewahrheitet, wenn Apple das iPhone 15 offiziell vorstellt.

Dass Apple die Periskop-Kamera nur dem iPhone 15 Pro Max spendieren will, ist ärgerlich, aber in der Branche nicht unüblich: Die Konstruktion benötigt deutlich mehr Platz als ein gewöhnliches Smartphone-Kamera-Objektiv, weshalb die Kamera auch bei der Konkurrenz bisher nur in den größten Modellen vorkommt. Samsung steckt sie beispielsweise bereits seit drei Jahren nur in die Ultra-Variante des Galaxy S21/S22/S23, die kleineren Geräte müssen auch dort ohne auskommen. Dass dadurch ein Anreiz entsteht, zur teuersten Ausführung zu greifen, ist natürlich ein positiver Nebeneffekt für Unternehmensbilanz.

HP erobert Spitzenposition bei stationären PCs

Bei den Channel Excellence Awards 2023 konnte HP in der Kategorie „Stationäre Clients“ gewinnen. Das Segment hat sich nach großen Verlusten zum Beginn der Pandemie wieder stabilisiert und punktet insbesondere im Behördengeschäft.

Als 2020 die Corona-Pandemie so richtig ins Rollen kam, waren Desktop-PCs nicht mehr gefragt. Beim Aufbau hybrider Arbeitsplatzstrukturen waren mobile Geräte angesagt. Das auf den Channel spezialisierte Markforschungsunternehmen Context verzeichnete 2020 “einen starken Einbruch” der Zahlen im Markt für stationäre Clients.

Mittlerweile scheint sich die Marktlage aber zu beruhigen. So berichtet Context von anziehender Nachfrage bei All-In-Ones und Mini-PCs. Insbesondere das Geschäft mit Behörden und öffentlichen Auftraggebern stabilisiert sich.

Regionale Fertiger mit guten Plätzen
Bei den von ChannelPartner in Zusammenarbeit mit Context vergebenen Channel Excellence Awards hat HP den Spitzenplatz erobert. Im Vorjahr war der amerikanische Hersteller noch auf dem dritten Platz. Damit tauscht HP mit Fujitsu die Plätze. Für die Japaner reichte es in diesem jahr nur für Platz drei. Dazwischen behauptet sich Lenovo auf dem zweiten Platz.

Erfreulich sind auch die guten Platzierungen von regionalen Assemblierern. Der mittlerweile zu Thomas-Krenn gehörende PC-Fertiger Extra Computer mit der Eigenmarke Exone kommt hinter Dell auf den fünften Rang, dicht gefolgt von Bluechip auf dem sechsten Platz. Extra Computer fertigt im schwäbischen Giengen-Sachsenhausen, Bluechip im sächsischen Meuselwitz.

Die Kategorie “Stationäre Clients” umfasst Workstations, stationäre Endgeräte, z.B. Desktops und All-in-Ones.

Weitere Informationen, wie die Ergebnisse zustande gekommen sind, sowie eine Übersicht über alle Distributions- und Herstellerkategorien der Channel Excellence Awards 2023 finden Sie hier. Die Ergebnisse des Vorjahrs zum Vergleich können Sie hier nachlesen.

Devolo bündelt Wi-Fi-6-Repeater

Der Netzwerkhersteller hat zwei Mesh-Bundle geschnürt, die jeweils zwei schnelle Wi-Fi-6-fähige Repeater für den Heimgebrauch enthalten.

Der Aachener Netzwerkhersteller Devolo bringt zwei Bundles aus jeweils zwei Wi-Fi-6- und Mesh-fähigen WLAN-Repeatern auf den Markt. Das erste Paket enthält zwei Repeater 3000. Mit einem Preis von 179,90 Euro kostet es 20 Euro weniger als zwei separate Repeater.

Das zweite Bundle enthält zwei Repeater 5400. Es kostet 269,90 und damit 30 Euro weniger als die einzelnen Repeater. Die Bundles sind exklusiv nur im Online-Shop des Herstellers erhältlich.

Die WLAN-Repeater von Devolo funken mit bis zu 3 GBit/s beziehungsweise 5,4 MBit/s. Sie unterstützen sowohl WPA3 als auch WPA2 und haben zusätzlich einen beziehungsweise zwei Gigabit-Ports für den Anschluss verkabelter Endgeräte. Die Einbindung der Repeater ins lokale Mesh lässt sich mit einer von Devolo bereitgestellten Smartphone-App erledigen.

Final Cut und Logic kommen endlich auf das iPad

Apple hat angekündigt, in zwei Wochen seine Profi-Software wie Final Cut Pro und Logic Pro auf das iPad zu bringen.

Die beiden Profi-Apps für Videografen und Musiker stehen in zwei Wochen auch für das iPad zur Verfügung. Final Cut Pro und Logic Pro kann man sich im App Store auf dem iPad ab dem 23. Mai 2023 herunterladen, der Hersteller gewährt einen kostenlosen Zeitraum von einem Monat, danach muss man die beiden Apps abonnieren.

Denn anders als bei den Mac-Pendants sind die iPad-Apps im Monats- oder Jahres-Abo verfügbar. Der Preis ist jedoch recht fair: Für Final Cut Pro und Logic Pro verlangt Apple entweder 4,99 Euro pro Monat oder 49 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Auf dem Mac kostet Logic Pro 199 Euro, Final Cut Pro gleich 349,99 Euro.

Final Cut Pro für iPad – die Details
Final Cut Pro ist für die iPads mit M1 und neuer verfügbar. Das bedeutet keine Begrenzung nur für Pro-Modelle, denn auch das iPad Air der fünften Generation, vorgestellt im März 2022, hat einen M1 eingebaut bekommen. Erwartungsgemäß unterstützt Final Cut Pro für iPadOS das Magic Keyboard und entsprechende Shortcuts sowie den Apple Pencil. Mit ive Drawing sind handschriftliche Untertitel und Grafiken möglich, die App unterstützt auch die Howering-Funktion des Apple Pencil, indem man den Bildschirm bedient, ohne ihn zu berühren.

Mit Final Cut Pro auf dem iPad kann man iMovie-Projekte importieren, genauso möglich ist der Export in die entsprechende App auf dem Mac. Apropos Mac: Mit der mobilen Version für iPad hat Apple die Einstiegshürde für angehende Profis gesenkt. Das iPad Air der 5. Generation kann man mittlerweile für 659 Euro kaufen, das App-Abo kostet weniger als ein Abo für das Apple TV+! Der größte Konkurrent in dem Bereich, Adobes Premiere Pro gibt es übrigens bisher nur für macOS und nicht für iPadOS, hier hat sich Apple einen Vorsprung verschafft.

Logic Pro für iPad – Die Details
Auch Musiker, DJs und weitere Audio-Kreative können sich freuen: Logic Pro wird ab dem 23. Mai ebenfalls für das iPad zur Verfügung gestellt. Der Preis ist gleich wie bei Final Cut Pro – 4,99 Euro pro Monat oder 49 Euro pro Jahr. Die Anforderungen an die Hardware sind noch niedriger als bei der Video-Software, selbst iPads mit A12 Bionic werden unterstützt. Das ind alle iPads Pro ab dem Jahr 2018, iPad Air 3, iPad Mini 4 und iPad 8 und neuer!

Neben den üblichen Features wie professionelle Instrumente, Mixer und Live-Loops verspricht Apple auch Unterstützung für Profi-Hardware. MIDI-Interfaces und Controller von Apogee, Focusrite, Novation, Universal Audio werden unterstützt. Nach Wunsch funktioniert Logic Pro mit Magic Keyboard und Apple Pencil.

Interessanterweise kursierten erst vor zwei Wochen Gerüchte zu den Profi-Apps von Apple auf dem iPad: Der Leaker Analyst941 hat diese verbreitet. Allerdings hat der Leaker beteuert, Final Cut Pro käme nicht vor 2024, also mit iPadOS 17 und Logic Pro nicht vor 2025. Manchmal ist Apple weiter, als die Leaker es sich vorstellen können.

Asus Zenbook S 13 OLED ab sofort verfügbar

Das momentan dünnste 13,3 Zoll OLED-Notebook der Welt sei das neue Asus S 13 OLED, verkündet der taiwanische Hersteller stolz und hat das Leichtgewicht in den deutschsprachigen Markt gebracht.

Wie die bereits hier vorgestellten Brüder und Schwestern der Zenbook-Serie von Asus, hat auch das neue Asus Zenbook S 13 OLED neueste Technologie mit OLED-Display in einem ansprechenden, nachhaltigen Gehäuse vereint. Es ist mit einem Zentimeter Profilstärke, laut Asus, das dünnste 13.3 Zoll-Notebook der Welt und wiegt gerademal ein Kilogramm.

Klein, stark, leicht und scharf
Trotz seiner zierlichen Maße bietet das Asus Zenbook S 13 OLED maximal einen Intel Core i7-1355U-Prozessor mit integrierter Intel Iris Xe Grafik. Dazu kommen bis zu 32 GB LPDDR5 RAM als Arbeitsspeicher und eine schnelle SSD nach PCIe 4.0-Standard für herausragende Leistung. Dazu passend sind auch die Anschlüsse mit zwei Thunderbolt 4, USB 3.2 und HDMI 2.1 und Audio-Buchsen ausgestattet. KI-Kamera und Mikro, Harman/Kardon, WiFi 6E und Bluetooth 5.3 machen die Kommunikation perfekt.

Das mit 2,8 K-Pixeln aufgelöste OLED-Touchscreen-Display kommt im 16:10-Format, das eine größere vertikale Arbeitsfläche bietet. Eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, 0,2 ms Reaktionszeit und 550 Nits Spitzenhelligkeit versprechen ein grandios scharfes Bilderlebnis. Die Farbraumabdeckung von 100 Prozent DCI-P3 sorgt zudem für eine realitätsgetreue Darstellung und bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit für reichlich Mobilität.

Google zeigt sein erstes Falt-Handy

“May The Fold Be With You”: Am Star-Wars-Tag, eine Woche vor der Google I/O, hat die Company ihr erstes Falt-Handy vorgestellt. Das ist bereits bekannt.

Nächsten Mittwoch, am 10. Mai, veranstaltet Google ab 19 Uhr wieder die Entwicklerkonferenz Google I/O. Eine der spektakulärsten Neuvorstellungen auf dieser I/O wird das neue Falt-Handy von Google sein: Das Pixel Fold. Denn Google hat das Fold jetzt offiziell angeteasert – in Anspielung auf den gestrigen Star-Wars-Tag unter dem Slogan “May The Fold Be With You”.

Der Tweet enthält auch einen Link zu einer Seite im Google Store, auf der Sie sich mit Ihrer Mailadresse registrieren können, um über alle Google-Neuerungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Im außerdem bereitgestellten Youtube-Video erkennen Sie durchaus Details des Designs und der Gestaltung und Sie sehen das Google Fold auch im komplett ausgeklappten Zustand. Dann ist es faktisch ein Tablet. Die Verkaufsbezeichnung des neuen Falt-Smartphones ist dank des Hashtags “PixelFold” ebenfalls bekannt.

Technische Details beziehungsweise Spezifikationen sind aus dem Teaser-Video dagegen nicht zu erkennen. In US-Medien ist aber schon länger davon die Rede, dass der ausgeklappte Bildschirm eine Bildschirmdiagonale von 7,6 Zoll (ca. 19 cm) haben soll. Zusammengeklappt soll der Bildschirm auf der Außenseite 5,8 Zoll (ca. 15 cm) groß sein. Der Google-Tensor-G2-Prozessor soll das Smartphone antreiben.

Was lange währt…
Mit diesem offiziellen Teaser bestätigt Google die schon länger kursierenden Gerüchte um das erste Falt-Handy von Google. Bisher sind ausklappbare Smartphones ein Nischenprodukt, vor allem Samsung versucht sich auf diesem Gebiet. Daneben gibt es auch einige chinesischer Anbieter, doch als Massenprodukt konnten sich die teuren Falt-Smartphones bisher nicht durchsetzen. Aber Apple beispielsweise bietet kein ausklappbares iPhone an.