Kumulative Updates für Windows 10 1903 und 1909 gestartet

Microsoft hat den Dezember Patch-Day mit einem neuen kumulativen Update für die aktuelle Windows 10 Version 1903 aka Mai 2019 Update und Version 1909 aka November Update gestartet. Das Update behebt Sicherheitslücken, adressiert Probleme und bringt Verbesserungen.

Microsoft hat den regulären Dezember Patch-Day 2019 mit einem kumulativen Update für das Windows 10 Mai Update aka Version 1903 und Version 1909 November Update eingeläutet. Veröffentlicht wurde das sogenannte B-Update, das also sicherheitsrelevante Änderungen mit sich bringt und daher allen Nutzern dringend empfohlen wird.

Wenige Änderungen enthalten

Soweit bekannt ist, sind nur wenige Änderungen in diesem Patch enthalten. Die neue Build­nummern lauten 18362.535 und 18363.535. Alle Änderungen führt Microsoft in der Knowledge Base im Eintrag KB4530684. Bei den sicherheits­relevanten Änderungen nennt das Unternehmen unter anderem Fehlerbehebungen für den Windows Kernel und für Windows Virtualisierung.

Microsoft empfiehlt, dass vorab das neueste Service Stack Update (SSU / KB4524569) installiert ist, bevor das neueste kumulative Update (LCU) geladen wird. Wer Windows Update verwendet, erhält automatisch die neueste SSU mit angeboten, wenn es noch nicht installiert ist.

Um das eigenständige Paket für die neueste SSU zu erhalten, kann man im Microsoft Update-Katalog danach suchen. Auch das eigenständige Paket für das kumulative Update ist dort zu finden.

Highlights

Aktualisierungen zur Verbesserung der Sicherheit, wenn Windows grundlegende Funktionen ausführt.

Verbesserungen und Korrekturen

Dieses Sicherheitsupdate enthält Qualitätsverbesserungen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

Behebt ein Problem, das auf einigen Geräten den Fehler 0x3B in cldflt.sys verursachen kann.

Behebt ein Problem, das die Erstellung eines lokalen Benutzerkontos mit dem Input Method Editor (IME) für Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch verhindern könnte. Dieses Problem tritt auf, wenn ein neues Windows-Gerät während der Out of Box Experience (OOBE) eingerichtet wird.

Sicherheitsupdates für Windows Virtualisierung, Windows Kernel, die Microsoft Scripting Engine und Windows Server.

macOS Catalina 10.15.2 veröffentlicht

Apple hat iOS 12.4.4 und 13.3 sowie iPadOS 13.3 nebst watchOS 6.1.1 veröffentlicht. Aber auch das Desktop-System macOS Catalina bekommt ein Update, nämlich das auf Version 10.15.2. Das „macOS Catalina 10.15.2“-Update verbessert laut Apple die Stabilität, Zuverlässigkeit und Leistung des Mac. Nehmt euch etwas Zeit, das Update ist (in meinem Fall) 3,5 GB groß und die Installation braucht ja auch etwas Zeit.

Dieses Update enthält folgende Fehlerbehebungen und Verbesserungen:

App „Musik“

• Die Spaltendarstellung der Übersicht zur Verwaltung der Musikmediathek ist wieder verfügbar

• Löst ein Problem, das verhindern kann, dass Albumcover angezeigt werden

• Behebt ein Problem, das die Einstellungen des Musik-Equalizers während der Wiedergabe zurücksetzen kann

iTunes Remote

• Fügt Unterstützung für das Fernbedienen der Apps „Musik“ und „TV“ auf dem Mac per iPhone oder iPad hinzu

App „Fotos“

• Löst ein Problem, bei dem einige .AVI- und .MP4-Dateien als nicht unterstützt erscheinen

• Behebt ein Problem, bei dem neu erstellte Ordner nicht in der Darstellung „Alben“ angezeigt werden

• Korrigiert ein Problem, bei dem manuell sortierte Bilder eines Albums möglicherweise in falscher Reihenfolge gedruckt oder exportiert werden

• Behebt ein Problem, bei dem das Werkzeug zum Zoomen und Zuschneiden nicht in der Druckvorschau funktioniert

Mail

• Korrigiert ein Problem, bei dem anstatt der Einstellungen von Mail ein leeres Fenster angezeigt wird

• Löst ein Problem, bei dem Widerrufen beim Empfangen gelöschter E-Mails nicht verwendet werden kann

Sonstiges

• Verbessert die Zuverlässigkeit beim Synchronisieren von Büchern und Hörbüchern auf deinem iPad oder iPhone mit dem Finder

• Behebt ein Problem, bei dem Erinnerungen möglicherweise in der intelligenten Liste „Heute“ der App „Erinnerungen“ in falscher Reihenfolge sind

• Löst ein Problem, bei dem die Eingabe in der App „Notizen“ möglicherweise nur verlangsamt funktioniert

Xiaomi launcht RedmiBook 13 mit Comet Lake-CPU und Nvidia-GPU ab 615 Euro

Das RedmiBook 13 ist nicht das erste Notebook der Redmi-Fraktion, schon im Frühjahr startete die Xiaomi-Tochter mit dem RedmiBook 14 ihr erstes Notebook, damals noch mit Intels 9. Core-Generation, Ende August folgte dann ein Update auf Intels 10. Core-Generation. Nun folgt also auch ein etwas kleinerer Bruder, der gleich mit den Comet Lake-CPUs von Intel startet.

Im 1,23 kg leichten Chassis mit maximal 17,8 mm Bauhöhe steckt ein 13,3 Zoll großes IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung und 89 Prozent Screen-to-Body-Ratio, sprich dünnen Rändern. Auf der chinesischen Mi-Webseite sind zwei Konfigurationen gelistet, eine mit Core i5-10210U-CPU, die andere mit Core i7-10510U-Prozessor, beide jeweils mit 8 GB RAM, einer 512 GB SSD sowie einer dedizierten Nvidia Geforce MX250-GPU. Die günstigere der beiden ist ab dem 12. Dezember um 4.800 Yuan (615 Euro) zu haben, die Core i7-Version kommt auf 5500 Yuan (707 Euro).

Abgesehen von Dual-Band-WLAN und Bluetooth 5 steht HDMI 1.4, 2x USB 3.1 (USB-A) sowie ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung, USB-C oder gar Thunderbolt 3 fehlen aber. Der 40 Wh-Akku soll laut Redmi für 8,5 Stunden Websurfen reichen und ist in 35 Minuten wieder zur Hälfte geladen. Windows 10 ist installiert, aber in einer China-Version, wenn man das RedmiBook13 aus China importiert. Manche Webseiten erwähnen auch eine noch günstigere RedmiBook 13-Variante ohne Nvidia-GPU um 4.200 Yuan (540 Euro), die haben wir auf der Xiaomi-Webseite aber (noch) nicht gefunden. 

Xiaomi Mi 10: Neues Smartphone-Flaggschiff erhält Snapdragon 865

Der chinesische Hersteller bestätigt nicht nur die Existenz des kom­men­den Flaggschiffs Xiaomi Mi 10, sondern auch erste Details zur ver­bau­ten Hardware. Mit dem Qualcomm Snapdragon 865 setzt man auf den neu­es­ten und wahrscheinlich aktuell stärksten Chip am Markt.

Den Qualcomm Snapdragon Tech Summit auf Hawaii nutzte Xiaomi als Bühne, um be­reits vorab über das im ersten Quartal 2020 erwartete Mi 10 zu sprechen. Im Mittelpunkt stand einzig und allein der ebenso vorgestellte Qualcomm Snapdragon 865-SoC, der das neue Xiaomi Mi 10 antreiben wird. Erst gestern berichteten wir ausführlich über die technischen Details des neuen Snapdragon-Gespanns, das auf acht Prozessorkerne mit einer maximalen Taktrate von bis zu 2,84 GHz setzen wird.

Deutlich mehr Leistung und technische Möglichkeiten

Qualcomm selbst verspricht eine bis zu 25 Prozent höheren CPU-Leistung, während die im Chip integrierte Adreno 650-Grafikeinheit um 20 Prozent zulegen soll. Ebenso soll man die Energieeffizienz des gesamten System-on-a-Chip um 25 bis 35 Prozent gesteigert haben. Der Snapdragon 865 wird seine Performance soweit ausspielen können, dass zukünftig die Nutzung von QHD+-Displays mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz kein Problem darstellen sollen und ebenso der schnellere LPDDR5-Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen kann.

Genug Leistungsreserven und technische Mög­lich­kei­ten, die dem kommenden Xiaomi Mi 10 zu einem noch besseren Preis-Leistungs-Ver­hält­nis verhelfen könnten. Dass beim chi­ne­si­schen Konzern auch das Thema 5G mit an ers­ter Stelle steht, damit haben Experten be­reits gerechnet. Im nächsten Jahr will man laut ei­ge­nen Aussagen mehr als zehn Smart­phones prä­sen­tie­ren, die über den schnelleren In­ter­net-Stan­dard verfügen sollen. Eines der ersten Mo­del­le könnte das ebenso angekündigte Red­mi K30 sein, das mit dem frischen Snap­dra­gon 765-Chip ausgestattet sein wird.

Zu den weiteren technischen Daten der Android-Smartphones Xiaomi Mi 10 und Redmi K30 äußerte sich der Her­stel­ler noch nicht. Letzteres könnte allerdings bereits am 10. Dezember offiziell vorgestellt werden, während das Mi 10 wahrscheinlich vor dem MWC 2020 Ende Fe­bruar in Gän­ze präsentiert wird.

Nokia 2.3 vorgestellt: Unterdurchschnittliche Hardware für zu viel Geld

HMD Global hat mit dem Nokia 2.3 eine Neuauflage seines günstigen Ein­stei­ger-Smartphones vorgestellt, bei dem man vor allem damit wirbt, für wenig Geld möglichst viel bieten zu wollen. Allerdings scheitert das Un­ter­neh­men damit im Fall des Nokia 2.3 angesichts der für knapp 130 Euro gebotenen Hardware.

Das Nokia 2.3 ist kurz vor dem unteren Ende des Produktportfolios von HMD angesiedelt. Das Unternehmen vermarktet als Lizenznehmer eine ganze Reihe eigener Smartphones mit Android unter dem Namen Nokia und will mit dem Nokia 2.3 erneut im unteren Preissegment punkten. Allerdings könnte die Ausstattung für den oben genannten Preis durchaus besser sein, denn im Vergleich zu Produkten von Herstellern wie Xiaomi liegt das neue Nokia-Modell deutlich schlechter in Sachen Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Gerät bietet ein 6,2 Zoll großes LCD mit 1520 x 720 Pixeln Auflösung und einer relativ kleinen Aussparung am oberen Rand, in der man hier eine Frontkamera mit fünf Megapixeln Auflösung von F/2.4-Blende integriert. Auf der Rückseite sitzen zwei weitere Kameras und ein LED-Blitz, die allerdings auch keine Leistungswunder sein dürften, da wir es hier ja mit einem Einsteigergerät zu tun haben.

Die Hauptkamera des Nokia 2.3 nutzt einen 13-Megapixel-Sensor mit F/2.2-Blende, der mit einem einfachen 2-Megapixel-Sensor für Tiefeninformationen kombiniert wird. Gemeinsam sollen die Kameras unter anderem für die Funktion “Recommended Shot” genutzt werden, um aus automatisch vor und nach dem Auslösen durch den Nutzer aufgenommenen Fotos jeweils das Beste auszuwählen.

Unter der Haube steckt im Nokia 2.3 einfacher Quadcore-SoC in Form des MediaTek Helio A22. Der vierkernige Chip erreicht maximal 2,0 Gigahertz und wird mit spärlichen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert, die sich immerhin per MicroSD-Kartenslot erweitern lassen. Außerdem wird Dual-SIM-Support geboten.

Das Nokia 2.3 wird mit einem immerhin 4000mAh großen Akku amgeboten, der zwar für lange Laufzeiten sorgt, aber auch lange braucht, um wieder neu aufgeladen zu werden. So liefert HMD Global nur ein 5-Watt-Netzteil mit, mit dem das Smartphone über den MicroUSB-Port geladen wird. Das Gerät ist in Kürze in den Farben “Sand”, Grün und Grau auch in Deutschland zu haben, wobei HMD wie erwähnt 129 Euro dafür verlangt.

Da das neue Nokia auch am Android One-Programm teilnimmt, dürfte es demnächst auch das Update auf Android 10 geben. Ausgeliefert wird aber mit Androind 9.

Samsung Galaxy Note 10: Mit der Quad-Kamera zum Profi-Knipser

Nicht nur die enorme Leistung und der smart einsetzbare S-Pen ge­hö­ren zu den Vorteilen des Samsung Galaxy Note 10+. Die integrierte Quad-Ka­mera mit 3D-Tiefenoptik sorgt für Profi-Aufnahmen und Spezial­effekte sowohl bei Schnapp­schüssen, als auch in Videos. Schon lange bleibt die klobige Digital- oder Spiegelreflexkamera zu Hause, schließlich hat man mit Smartphones wie dem Galaxy Note 10+ die beste Knipse direkt in der eigenen Ho­sen­ta­sche. Das Power-Kamerasystem von Samsung besteht aus insgesamt fünf Sensoren. Ei­ne der besten Selfies-Kameras am Markt findet auf der Front Platz und vier Objektive bil­den die Quad-Kamera mit 3D-Tiefenoptik an der Rückseite.

Starke Knipse: Eine der besten Kameras in einem Smartphone

Vom Ultra-Weitwinkel bis hin zum Teleobjektiv mit zweifachem Zoom überzeugen die Ka­me­ras des Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+ nicht nur uns, sondern auch die spe­zia­li­sier­ten Tester von DxOMark. In der Top-5-Bestenliste ist die neue Note-Serie gleich doppelt ver­tre­ten. Die Experten sagen: “Das Galaxy Note 10+ 5G ist ein echter Alleskönner und er­mög­licht bei nahezu allen Lichtverhältnisse eine optimale Bild- und Videoqualität.”

Doch es kommt nicht nur einfach auf gute Fotos an, die Quad-Kamera des Samsung Galaxy Note 10+ will mehr und kann mehr. Zum Beispiel passt sich die Blende des Weit­win­kel­ob­jek­tivs selbstständig der Umgebung an. Nachts können deutlich hellere Bilder entstehen, wäh­rend im Tageslicht noch mehr Details und Schärfe ins Spiel gebracht werden. Typische Grau­schlei­er, die man von vielen Fotos kennt, entfernen das Note 10 und Note 10+ mit der smar­ten Sze­nen­op­ti­mie­rung. Und das Beste: Keine komplizierte Einstellung, einmal tippen und der Schnappschuss gelingt.

Videos beeindrucken in 4K HDR und mit 3D-Funktionen

Beste Aufnahmen zeigen sich natürlich nicht nur bei Fotos, sondern auch in Videos mit einer Auflösung bis hin zum hochauflösenden 4K UHD. Auf Knopfdruck lassen sich Effekte wie eine Hintergrundunschärfe und knackige Farben per HDR 10+-Technik hinzuschalten. Mit dem Au­dio-Zoom ist es außerdem möglich Sound hervorzuheben und Hin­ter­grund­ge­räu­sche aus­zu­blen­den. Oder aber man profitiert von der optimierten Videostabilisierung und nutzt das Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+ als vielseitige Action Cam.

Und wem das noch nicht genug ist, der bekommt mit der VGA-3D-Tiefenkamera ein Tool zur Seite gestellt, das mit Hilfe von Augmented Reality (AR) nicht nur 360-Grad-Aufnahmen von Objekten ermöglicht, sondern sogar alle wichtigen Informationen dazu liefert. Wer also zum Beispiel für seine Liebsten gerade die Weihnachtsgeschenke verpackt, der kann sie mit dem neuen Galaxy Note 10+ ausmessen und das optimale Paket für den Versand finden. So wün­schen wir es uns: Technik, die den Alltag bereichert und nicht einfach nur Spielerei ist.

Windows 10X wird im Internet of Things zum Einsatz kommen

Microsoft hat Windows 10X bereits bestätigt, es ist ein modularer und schlanker Ableger des aktuellen Betriebssystems des Redmonder Konzerns. Offiziell bestätigt ist Windows 10X bisher nur für Geräte wie Surface Neo, doch Microsoft dürfte damit weitaus mehr vorhaben.

Es gibt einige, die Windows 10X als “Nachfolger” von Windows 10 sehen und bezeichnen, das ist aber etwas zu viel des Guten. Ableger trifft die Sache wohl schon besser, denn direkte Konkurrenz wird sich Microsoft nicht machen wollen. Klar ist allerdings auch: Allzu viel ist zu Windows 10X derzeit auch nicht bekannt, weshalb auch wieder alles möglich ist.

So gab es im Herbst Berichte, wonach Windows 10X auch auf Laptops landen könnte, hier liegt der Schluss nahe, dass Microsoft das Betriebssystem als Chrome OS-Alternative positionieren will. Doch auch hier gilt aber das Motto: Erstmal abwarten, erwägen und planen ist nicht gleich veröffentlichen.

IoT-Bestätigung

Aktuell wird nun ein Einsatzgebiet vermeldet, das eine neue “Front” aufmacht und die zur modularen Natur von Windows 10X definitiv passt. Denn Windows Latest hat in einer Stellenausschreibung auf LinkedIn entdeckt, dass Windows 10X die Basis für das Internet of Things (IoT)-Betriebssystem der nächsten Generation sein soll.

Allzu viel verrät die die Stellenausschreibung, bei der ein Software Engineer II gesucht wird, zum Thema Betriebssystem zwar nicht, die zuvor genannte Formulierung ist aber so wortwörtlich vermerkt: “Sie werden das IoT-Betriebssystem der nächsten Generation auf Basis von Windows 10X bauen.”

Derzeit hat Microsoft für Internet of Things-Anwendungen die Windows 10 IoT Core genannte Version. Diese hat eine simplifizierte Benutzeroberfläche, auf der man auf Geräten wie Raspberry Pi eine einzelne UWP-App ausführen kann.

Qualcomm Snapdragon 865: Neue Kamerafunktionen können vom Chip profitieren

Qualcomm hat bekanntlich neue Prozessoren gezeigt, darunter den Snapdragon 765, den 765G sowie den Snapdragon 865. Höher, schneller und performanter – was anderes haben wir auch sicher nicht erwartet. Spannend ist, was der Qualcomm Snapdragon 865 theoretisch in Sachen Fotos und Videos verarbeiten kann – mal sehen, wann wir die ersten Smartphones in der Ausstattung sehen, denn der Snapdragon 865 ist ja bereits im ersten Quartal 2020 zu haben.

Der ISP, also der Bildprozessor des Snapdragon 865, arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 2 Gigapixel pro Sekunde und bietet neue Kamerafunktionen und -funktionen. Nutzer können in 4K HDR mit über einer Milliarde Farbtönen aufnehmen, 8K-Videos aufzeichnen oder auch 200-Megapixel-Fotos schießen.

Sie können auch die Vorteile der Gigapixel-Geschwindigkeiten nutzen, um die Dinge zu verlangsamen und jede Millisekunde Detail mit unbegrenzter hochauflösender Zeitlupen-Videoaufnahme bei 960 fps aufzunehmen – aber dies bei 720p. Qualcomm sagt aus, dass Dolby Vision so brillantes HDR-Material erstellt, dass es quasi direkt für die Leinwand ist. Zusammen mit der Qualcomm AI Engine der fünften Generation kann der Gigapixel-Geschwindigkeits-ISP auch intelligent verschiedene Hintergründe, Personen und Objekte identifizieren.

Das hört sich gut an, denn gerade der Bereich Bild und Video kann ordentlich Leistung für sich beanspruchen. Dennoch macht natürlich nicht der Qualcomm Snapdragon 865 das Bild oder das Video alleine, sondern die Software und die Kamera-Hardware auch (und ihr natürlich). Von daher muss man mal abwarten, welche Hersteller die wirklich perfekte Symbiose aus allen Komponenten herstellen wollen.

Android 10: Oxygen OS 10.0.1 für das OnePlus 6 und das 6T

Ihr seid Besitzer eines OnePlus 6 oder des OnePlus 6T? Dann habt ihr vielleicht das Update-Dilemma mitbekommen. Erst wurde Anfang November Android 10 angekündigt, allerdings pausierte man die Verteilung kurze Zeit später. Nun hat man dann direkt ein weiteres Update veröffentlicht, welches großartig nichts Neues im Changelog bietet außer der Fehlerbehebung, aber immerhin kommt das große Update ja nun – rund 1.800 MB Download werden fällig.

Sollte das Update noch nicht bei euch zu finden sein, dann habt keine Sorge, die Updates gehen immer in Wellen raus, die erste erreicht immer erst nur ein paar Prozent der Benutzer, bevor dann breiter verteilt wird. Wer nicht warten will, der kann auch schauen, ob via des Oxygen Updater etwas angeboten wird.

System

• Upgraded to Android 10

• Brand new UI for Android 10

• Updated Android security patch to 2019.10

• Fixed the fingerprint identification issue

• Fixed the animation lag for fingerprint unlock

• Fixed the automatic reboot issue after upgrade

Camera

• Improved the performance and fixed known issues

WiFi Connectivity

• Fixed the 5Ghz WiFi connection

Radeon RX 5600 XT: AMDs dritte Grafikkarte mit 7-nm-GPU Navi 10

Die Radeon RX 5500 XT soll wohl nicht AMDs einzige neue Mittelklasse-Grafikkarte in den kommenden Monaten bleiben. Für den Bereich zwischen 200 und 300 Euro bereitet AMD laut der Webseite Videocardz die Radeon RX 5600 XT vor, welche die Lücke zur Radeon RX 5700 schließt. Auch heise online hat aus Herstellerkreisen von dem Modell gehört.

Im chinesischen Chiphell-Forum spricht der oft gut informierte Nutzer wjm47196 von einem dritten Ableger mit Navi-10-GPU. Die Radeon RX 5600 XT nutzt demnach den gleichen Grafikchip wie die Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700, allerdings in einer stärker beschnittenen Variante. Videocardz nennt 6 GByte GDDR6-Speicher an 192 Leiterbahnen. Die Anzahl der Shader-Rechenkerne sollte zwischen der Radeon RX 5700 (2304 Shader) und Radeon RX 5500 (1408 Shader) liegen.

AMDs Gegenstück zur GeForce GTX 1660 SUPER

Die Radeon RX 5600 XT dürfte mit Nvidias GeForce GTX 1660 SUPER und GeForce GTX 1660 konkurrieren, deren Leistung die Radeon RX 5500 nicht erreicht. AMD kann somit noch jene Navi-10-GPUs verkaufen, die sich wegen zu vieler Belichtungsfehler nicht als Radeon RX 5700 eignen. Der Einsatz von teildeaktivierten Siliziumchips ist vor allem bei neuen Fertigungsprozessen sinnvoll, bei denen die Ausbeute noch nicht optimal ausfällt – hier im Fall von TSMCs 7-nm-Prozess N7.

Videocardz spricht von einer Vorstellung der Radeon RX 5600 XT Anfang 2020, womöglich im Umfeld der CES (7.-10. Januar). Die Retail-Version der Radeon RX 5500 XT dagegen soll nächste Woche im Handel erscheinen. Zudem sind weiterhin High-End-Grafikkarten mit der Chipserie Navi 20 im Gespräch, zu denen es auf der CES 2020 erste Informationen geben soll.