Neues Windows 10-Build startet “Multi-Apps-Erfahrung” für Android

Microsoft hat eine weitere Vorschau-Version im Windows 10 Insider-Programm veröffentlicht. Dabei testet man im Dev-Channel jetzt die vor einiger Zeit angekündigte Option, mehrere Android-Apps gleichzeitig auf dem Windows-Desktop zu nutzen.

Das hat Windows-Manager Brandon LeBlanc jetzt in einem Blogbeitrag für die Windows Insider bestätigt. Die Möglichkeit, mit einem Samsung-Smartphone, der Begleiter-App “Ihr Smartphone” und einer Windows 10 Vorschau-Version Android-Apps auf dem PC zu nutzen, ist eines der interessantesten neuen Funktionen, an denen Microsoft derzeit arbeitet.

“Multi-Apps-Erfahrung” gestartet

Mit dem neuen Windows 10 Insider Preview-Build 20257 (FE_RELEASE) kann man nun auch mit mehreren Android-Apps gleichzeitig auf dem Windows-PC arbeiten. Die “Multi-Apps-Erfahrung” kann damit nun von allen Insidern, die sich für den Dev Channel entschieden haben, ausprobiert werden. Die Anwendungen werden dazu in separaten Fenstern gestartet, so dass Sie mit mehreren Anwendungen gleichzeitig interagieren können. Die “Ihr Smartphone”-App muss dabei im übrigen nicht geöffnet sein.

Die Multi-Apps-Funktion ist auf unterstützten Samsung Galaxy-Handys (Note20 5G, Note20 Ultra 5G, Z Fold2 5G, Z Flip, Z Flip 5G), auf denen Android 10 mit Link to Windows (LTW)-Integration läuft, verfügbar. Die nötigen Änderungen wurden dafür bereits in der vergangenen Woche serverseitig gestartet.

Neben der Neuerungen bringt das Insider-Update eine Vielzahl an Fehlerbehebungen. Ganz ausgemerzt ist die lange Liste an Problemen aber nicht.

Zu den weiteren bekannten Problemen gehört:

Wir prüfen Berichte über den Aktualisierungsprozess, die über längere Zeiträume hängen, wenn versucht wird, ein neues Build zu installieren.

Live-Vorschauen für angeheftete Sites sind noch nicht für alle Insider aktiviert, so dass Sie möglicherweise ein graues Fenster sehen, wenn Sie mit der Maus über die Miniaturansicht in der Taskleiste fahren. Wir arbeiten weiter daran, dieser Erfahrung den letzten Schliff zu geben.

Wir arbeiten daran, die neue Taskleisten-Erfahrung für bestehende angeheftete Sites zu aktivieren. In der Zwischenzeit können Sie die Site aus der Taskleiste lösen, sie von der Seite edge://apps entfernen und dann neu anheften.

Wir untersuchen Berichte, dass einige Benutzer den Fehler 0x80070426 sehen, wenn sie sich mit ihrem Microsoft-Konto bei verschiedenen Anwendungen anmelden. Wenn er bei Ihnen auftritt, kann ein Neustart Ihres PCs dies beheben.

Wir untersuchen ein Problem, bei dem nach diesem Build keine Laufwerke unter Einstellungen > System > Speicher > Laufwerke und Volumes verwalten angezeigt werden. Als Workaround können Sie Ihre Datenträger mit dem klassischen Datenträgerverwaltungstool verwalten.

Wir untersuchen Berichte, dass einige Bildschirme fälschlicherweise schwarzen Text auf dunklen Hintergründen anzeigen, wenn das Dunkle Theme aktiviert ist.

SSDs verursachen Bluescreens: Erstes massives Problem im Windows 10 Oktober Update

Mit Windows 10 20H2 hat Microsoft kürzlich das zweite große Funktionsupdate für das beliebte Betriebssystem in diesem Jahr veröffentlicht. Das kommt trotz seiner kleinen Größe mit einigen deutlich sichtbaren Neuheiten. Doch wo ein Windows-Update ist, sind auch die Probleme nicht weit. Ein Bluescreen im Zusammenspiel mit SSDs sticht heraus.

Bereits seit Mitte August war es fertig, am 20. Oktober hat Microsoft das Windows 10 Oktober Update final veröffentlicht. In den nächsten Wochen und Monaten soll das Update, das auch als Windows 10 20H2 bekannt ist, nach und nach an alle Nutzer ausgerollt werden. Zwei Mal jährlich gibt es für Nutzer von Windows 10 ein größeres Funktionsupdate. Das Oktober Update ist vergleichsweise schlank und sollte schnell installiert sein, bietet aber dafür jede Menge sichtbare Neuerungen, darunter auch das neu entworfene Startmenü.

Ungeduldige können sich die neue Windows 10 Version zum Beispiel per Media Creation Tool einfach herunterladen – wir raten aber, die ersten Wochen noch abzuwarten. Denn es kommt nicht selten vor, dass bei Funktionsupdates der ein oder andere fiese Bug enthalten ist. Bereits jetzt führt Microsoft im offiziellen Katalog einige Probleme auf, ein Bluescreen im Zusammenspiel mit SSDs sticht dabei heraus.

Windows 10 20H2: Diese Bugs und Probleme sind bekannt

Zu jedem Update führt Microsoft eine offizielle Liste mit bekannten Problemen, die Nutzern Orientierung geben. Schon mit dem Release waren zwei “Known Issues” bei Windows 10 20H2 gelistet, die allerdings auch schon beim Vorgänger Windows 10 2004 auftraten. Es geht dabei um Audio-Treiber, die Fehlermeldungen und sogar Bluescreens verursachen können.

Neu hinzugekommen ist ein Problem, das im Zusammenspiel von Oktober Update und SSDs ebenfalls Bluescreens heraufbeschwören kann. Betroffen sind davon Thunderbolt NVMe SSDs, die unter Windows 10 20H2 einen Stop-Fehler mit der Meldung “DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION (e6) An illegal DMA operation was attempted by a driver being verified.” verursachen können. Da Windows 10 20H2 sehr eng mit dem Vorgänger verwandt ist, tritt das Problem auch unter Windows 10 2004 auf. Microsoft hat die Verteilung des Updates auf entsprechende System jetzt gestoppt. Bis Ende November will Microsoft eine Problemlösung am Start haben.

Untersucht wird von Microsoft außerdem ein weiterer Bug, der beim Update dazu führt, dass Windows-Installationen sämtliche Zertifikate verlieren. Dieses Problem tritt in Firmen auf, die Update-Management-Tools einsetzen. Hierzu soll es in den kommenden Wochen einen Fix geben.

Von Problemen betroffen? Windows 10 20H2 deinstallieren

Viele Probleme, die ein größeres Windows-Update mit sich bringt, beschränken sich nur auf einen kleinen Teil der Nutzer. Gehören Sie jedoch zu diesen und haben einen Bug erwischt, der das Arbeiten mit dem betroffenen Rechner unmöglich macht, hilft nur eines: Die Deinstallation des Updates.

Das ist zum Glück unter Windows 10 relativ einfach möglich. Zur Deinstallation navigieren Sie in den Einstellungen zu “Windows Update” und klicken dort auf “Updateverlauf anzeigen”. Oben finden Sie die Option “Updates deinstallieren”. In der anschließend angezeigten Liste suchen Sie nach dem entsprechenden Update und wählen mit einem Rechtsklick die Option “Deinstallieren” aus. Damit werden Sie die Probleme, die das Update verursacht hat, wieder los. Wir raten Ihnen, Windows 10 20H2 allerdings wieder zu installieren, sobald der betreffende Bug gefixt ist.

Must-Have für Windows 10: Dieser Dateimanager ist viel besser als der Explorer

Microsoft bastelt seit Jahren an einer Explorer App mit flacherem Design und klarerer Struktur. Doch wirklich vorwärts geht da schon länger nichts mehr. Wie man es machen könnte, zeigt Files UWP. Von dieser kostenlosen Explorer App mit schickem Design und pfiffigen Features sollte sich Microsoft eine Scheibe abschneiden.

Beim Datei Explorer in Windows scheiden sich die Geister. Die einen wollen mehr Power-Features, die anderen lieber cooleres Design oder schnellere Kopiervorgänge. Was schon wieder in Vergessenheit geraten ist: Microsoft versteckt in Windows 10 seit dem Creators Update eine Datei-Explorer App. Sie können den abgespeckten Datei-Manager mit der passenden Verknüpfung aktivieren, versprechen Sie sich aber nicht zu viel von der App, sie ist auch unter dem aktuellsten Windows 10 nicht wirklich brauchbar.

Besser macht es Files UWP, eine kostenlose Explorer-Alternative, die es auch über den Microsoft Store gibt. Sie kombiniert schickes Design mit nettes Detailfunktionen. Hier sollte Microsoft sich mal was abschauen.

Klasse Design

Wenn Apps unter Windows gegen die klassischen Programme antreten, stehen zwei Dinge meist fest: Die Klassiker haben mehr Features, die Apps sehen dafür viel schicker aus. Das ist auch bei Files UWP so. Versteckte Dateien lassen sich zum Beispiel gar nicht erst anzeigen, ebensowenig die Größe von Ordnern. Wer also einen Power-Ersatz für den Explorer sucht, ist hier falsch. Doch Files UWP ist richtig schick, zeigt ein schönes flaches Design mit minimalistischen Icons, schmaler Menüleiste, Tabs und klar strukturierten Kontextmenüs.

Damit Files UWP auf das Dateisystem zugreifen darf, verlangt Windows eine explizite Erlaubnis durch den Nutzer. Beim ersten Zugriffsversuch führt Sie die App zu den entsprechenden Einstellungen. Sie finden den Aktivierungsschalter unter “Datenschutz/Dateisystem”.

Durchdachte Funktionen

Auch wenn der Entwickler selbst sagt, dass Files UWP eine Preview ist, sind viele grundlegende Funktionen an Bord. Beispielsweise werden alle Laufwerke eingebunden, es gibt eine Verknüpfung mit OneDrive sowie eine Anzeige von Favoriten und Ordnern, auf die man kürzlich zugegriffen hat. Dark- und Light-Modus sowie eine Seitenleiste im Acrylic-Design verstehen sich fast schon von selbst.

Es wird auch mit den Funktionen: Über einen eigenen Button kann man in der Datei-Hierarchie nach oben navigieren, aktuelle Pfade lassen sich einfach kopieren und während eines Löschvorgangs wird jetzt auch eine Fortschrittsanzeige eingeblendet. Ordner und auch Dateien lassen sich für den schnelleren Zugriff festpinnen und wer will, öffnet aus Files UWP heraus ganz einfach den ausgewählten Ordner auf der Kommandozeile. Aber noch funktionieren nicht alle Einstellungen, etwa gibt es zum Einblenden versteckter Ordner einen Schalter, der sich aber nicht nutzen lässt, ebenso ist noch keine Suchfunktion implementiert.

Windows 10: Zwei frische Probleme mit dem Oktober-2020-Update

Microsoft hat das Oktober-Update für Windows 10 vor rund zwei Wochen freigegeben und wie üblich gibt es auch bei der neuesten Aktualisierung diverse Bugs – glücklicherweise allerdings nichts Schwerwiegendes. Kleinere Fehler gibt es aber, nun hat Microsoft zwei weitere bestätigt.

Bugs und Oktober-Update ist eine Kombination, die bei Microsoft schlechte Erinnerungen zurückbringt, denn vor zwei Jahren musste im Herbst die damalige Aktualisierung von Windows 10 aufgrund schwerwiegender Fehler zurückgezogen werden. Das ist 2020 nicht der Fall, dennoch läuft auch dieses Jahr nicht alles perfekt.

Probleme mit Office-Updates

Wie Windows Latest berichtet, hat Microsoft nun bestätigt, dass die aktualisierte Version des Betriebssystems an einem Problem leidet, bei dem Office-Produkte nicht aktualisiert werden können. In einem Support-Dokument teilte der Redmonder Konzern mit, dass es hier zu einem Zertifikatsverlust kommt. Dieses Problem tritt offenbar dann auf, wenn man das System per ISO oder einem Medien-Installations-Tool aktualisiert – also nicht, wenn die Daten per Windows Update ausgeliefert werden.

Konkret geht es hier um Updates für Microsoft Office 365, die herkömmliche Standalone-Version von Office sollte also keine Probleme bereiten. Nach der Installation des Oktober-2020-Updates bekommen Nutzer eine Benachrichtigung, dass der Office 365-Download gescheitert sei (“Download of Office 365 file failed, error =”).

Einen Workaround gibt es bislang nicht, wer davon betroffen ist, der muss den Oktober-Patch deinstallieren, Office aktualisieren und den Oktober-Patch erneut aufspielen.

In einem weiteren Support-Dokument bestätigt Microsoft einen weiteren Bug mit einem Zertifikatsverlust, hierbei kann es zu Problemen beim Zugriff auf einige Apps, Dienste oder Webseiten kommen. Generell empfiehlt Microsoft deshalb, vorerst auf Updates per USBs, DVDs oder ISOs zu verzichten.

Viel schicker als Microsoft: Geniales Tool lässt Windows 10 wie iOS aussehen

So sehr viele Fans an Windows 10 hängen, eins muss man Apple lassen: Das Design von macOS und iOS sind hervorragend. Kein Wunder, dass Windows-Nutzer die schicken Systemkomponenten ebenfalls haben wollen. Mit einem Tool lässt sich nun der komplette Windows-Desktop dem Apple-Stil nachempfinden und die Widgets von iOS 14 nachrüsten.

Auch der festgefahrenste Windows-Fan muss zugeben: Was das Design der Betriebssysteme betrifft, hat Apple seit Jahren die Nase vorn. Windows 10 ist keine Schönheit, macOS und iOS hingegen schon – vor allem die neuen Versionen iOS 14 und macOS Big Sur. Mit an Bord sind jede Menge schicker Widgets, die den Desktop in eine echte Augenweide verwandeln. Die beste Nachricht? Dank fleißiger Fans lassen sich die Widgets auch auf Windows 10 nutzen.

Das iOS 14 Theme für Windows 10 bringt die besten Widgets und Hintergründe aus iOS 14 und macOS auf Windows 10. Anders als bei anderen Themes wird hier auch kein Patcher benötigt, der Systemfiles überschreibt, sondern lediglich das Desktop-Tool Rainmeter. Damit lassen sich selbstgebaute oder heruntergeladene Widgets, genannt Skins, auf dem Desktop platzieren.

iOS 14 Widgets für Windows 10 mit Rainmeter

Das iOS 14 Theme für Windows 10 bringt neben einem passenden Hintergrund jede Menge Widgets mit. Darunter sind Wetter, Bibliothek, Notizen, Uhr, Musikwiedergabe sowie eine To-Do-Liste und ein Systemmonitor. Die einzelnen Widgets lassen sich auch anpassen. So können Sie mittels der Koordinaten einen eigenen Ort für die Wetteranzeige einstellen oder den RSS-Feed mittels Link wechseln.

Auch die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Wer Rainmeter bereits installiert hat, muss nur noch die Skin-Datei öffnen, anwenden und sich durch das leicht verständliche Tutorial klicken. Dabei können Sie Hintergründe anpassen, die Sprache wechseln oder zwischen Dark und Light Mode wählen.

TaskbarX: So ergänzen Sie den Look perfekt

Nicht nur iOS 14, sondern auch das kommende macOS 11 namens Big Sur lässt sich in Windows 10 nahezu perfekt nachbauen. Neben den passenden Widgets und dem Hintergrund, die über das Theme geliefert werden, können Sie mit den richtigen Tools auch das charakteristische Dock am unteren Menürand ergänzen. Wer die Windows-Taskleiste behalten möchte, sollte zu TaskbarX greifen. Damit zentrieren Sie die Icons und erhalten einen transparenten Stil. Wollen Sie die komplette Taskleiste ersetzen, helfen Tools wie Nexus und RocketDock.

Auch die für macOS typische Menüleiste am oberen Bildschirmrand lässt sich nachbauen – hier hilft auch wieder Rainmeter. Mit Skins wie Droptop ist die Leiste im Nu installiert.

Diese sieben versteckten Windows-Funktionen sollten Sie kennen

Diktierfunktion, „Fenster schütteln“ oder virtuelle Desktops: Einige nützliche Funktionen von Windows 10 sind vielen Nutzern gänzlich unbekannt. Doch es kann sich lohnen, sie zu aktivieren. Denn beim Arbeiten hat das oft viele Vorteile.

Sie arbeiten mit Windows 10 und glauben, sich gut auszukennen? Dann lassen Sie uns doch mal schauen. Einige Funktionen sind selbst langjährigen Nutzerinnen und Nutzern unbekannt.

Entweder, weil sie standardmäßig deaktiviert sind oder, weil sich einem das Potenzial vieler Features noch nicht erschlossen hat. Sieben unbekannte, aber äußerst nützliche Funktionen im Überblick.

Virtuelle Desktops von Windows 10

Sie sind besonders hilfreich für alle, die mit vielen offenen Anwendungen, Fenstern oder in verschiedenen Tätigkeitsbereichen arbeiten. „So kann man zum Beispiel einen Arbeitsdesktop und einen privaten Desktop einrichten“, sagt Sebastian Klöß vom IT-Branchenverband Bitkom.

Die Einrichtung eines weiteren Desktops ist kinderleicht: Man muss einfach unten links in der Taskleiste auf die Schaltfläche „Aktive Anwendungen“ klicken und anschließend ganz oben links auf „Neuer Desktop“. Unter „Aktive Anwendungen“ sind aber auch alle geöffneten Programmfenster miniaturisiert auf einen Blick zu sehen.

Wenn man es nicht ausgeschaltet hat, kann man in der Ansicht sogar herunterscrollen und sieht die Aktivitäten der letzten Tage. „Windows 10 merkt sich nämlich, was wir in der Vergangenheit gemacht haben“, sagt Klöß. Mit Angabe des Datums findet sich dann dort beispielsweise das zuletzt bearbeitete Word-Dokument.

Windows 10: „Fenster schütteln“

Diese spannende Funktion hilft, wenn viele Fenster gleichzeitig geöffnet sind, sagt Klöß. Wer mit der linken Maustaste ein Fenster an seiner oberen Leiste „festhält“ und schüttelt, minimiert nach und nach alle anderen Fenster.

Erweiterte Zwischenablage unter Windows 10

Sie wurde mit der Windows-10-Version 1809 eingeführt. „Die Funktion ist standardmäßig nicht aktiviert und bleibt daher vielen Anwendern verborgen“, sagt Jörg Hähnle, Windows-Sachbuchautor und Betreiber des Hilfeportals Paules-PC-Forum.de. Vor dem Update war es nur möglich, genau ein Element in die Zwischenablage aufzunehmen, nun sind es bis zu 25.

Allerdings muss die Zwischenablage einmalig durch den Nutzer oder die Nutzerin in den Windows-Einstellungen aktiviert werden. Dort findet sich unter „System“ die Einstellung „Zwischenablage“. „Der Zwischenablageverlauf kann nun auf der rechten Seite im gleichnamigen Abschnitt aktiviert werden“, erläutert Hähnle.

Die Elemente fügt man weiter wie gewohnt mit der Tastenkombination „Strg+C“ oder über die rechte Maustaste und „Kopieren“ der Ablage hinzu. Über die Tastenkombination „Windows+V“ lässt sich der Zwischenablageverlauf einsehen.

„Eine Liste zeigt alle bisher abgelegten Elemente an“, erklärt Hähnle. Nutzer können so das gewünschte Element auswählen und einfügen. „Es ist überdies sogar möglich, Einträge dauerhaft in der Liste zu speichern, sodass diese auch bei einem Neustart des Rechners wieder zur Verfügung stehen.“

Nachtmodus von Windows 10

„Der Nachtmodus unter Windows 10 reduziert den Blauanteil des vom Bildschirm abgegebenen Lichts und sorgt so für einen wärmeren Farbton“, erklärt Hähnle. Das soll für einen besseren Schlaf sorgen.

Der Nachtmodus könne aber auch am Tag problemlos genutzt werden. Er lässt sich aktivieren, indem man mit der rechten Maustaste auf den Desktop klickt und dann die „Anzeigeeinstellungen“ wählt. Dort findet er sich unter „Farbe“.

Dort lässt sich nicht nur die Start- und Endzeit für den Nachtmodus einstellen, sondern auch die Stärke des Filters dosieren. „Bei der ersten Verwendung ist der Nachtmodus gewöhnungsbedürftig“, sagt Hähnle. Aber nach einigen Minuten habe sich das Auge an das Bild gewöhnt.

Die Diktierfunktion von Windows 10

Wer unter Windows 10 etwas schreiben möchte, muss nicht zwingend tippen. „Unter Windows 10 kann man sehr einfach Texte einsprechen und sich so einiges an Tipparbeit sparen“, sagt Hähnle.

Die Diktierfunktion lässt sich zum Beispiel in Programmen wie Wordpad nutzen und kann mit der Tastenkombination „Windows+H“ gestartet werden. Spricht man „Diktat beenden“ aus, endet die Transkription.

Voraussetzung ist natürlich ein angeschlossenes Mikrofon, bei Laptops ist meist eines integriert. Allerdings, so schränkt Hähnle ein, müsse man die Texte im Nachhinein noch einmal kontrollieren. Windows erkenne nicht immer alle gesprochenen Wörter fehlerfrei. Hintergrundgeräusche verschlechtern das Ergebnis.

Digitale Post-its anlegen

Kleine Notizen lassen sich in Windows 10 bequem über die Funktion „Kurznotizen“ anlegen. Die „Zettel“ finden sich im Startmenü und sind mit einem einfachen Mausklick erstellt. Sie können dann frei auf dem Desktop platziert und in ihrer Größe sowie Farbe angepasst werden.

„Statt auf Klebezetteln auf dem Monitorrand finden sich die Notizen dann auf dem Desktop“, erklärt Jörg Hähnle. Die virtuellen Notizen können aber anders als Papier-Post-its durchsucht werden.

Seiten vergrößern

Nicht nur fürs Schreiben und Notieren hat Windows 10 praktische Anwendungen im Repertoire, sondern auch fürs Lesen. „Die Texte auf vielen Internetseiten sind sehr klein gehalten und gerade bei längeren Texten kann das Lesen schon mal für die Augen anstrengend werden“, beschreibt Hähnle das Problem.

Doch indem man die Strg-Taste gedrückt hält und dazu das Mausrädchen dreht, lassen sich Internetseiten vergrößern und verkleinern. Dieser Trick funktioniert im Prinzip in allen Browsern.

Die eingestellte Schriftgröße wird dann automatisch für den nächsten Besuch der Webseite gespeichert. Mit der Tastenkombination „Strg+0“ wird die Größe wieder auf den Standardwert zurückgesetzt.

Versteckt in Android 10: Kennen Sie diesen cleveren WLAN-Trick?

Das Abtippen des WLAN-Kennworts beim Besuch bei Freunden und Familie kann ganz schön nervig sein. Mit ein paar einfachen Tricks können Nutzer dieses Ärgernis umgehen – wir zeigen Ihnen hier, wie es geht. Wie Sie am besten vorgehen, wenn Sie ihren WLAN-Code vergessen oder verlegt haben, erfahren Sie außerdem im Video.

Wer beim Besuch von Freunden oder Familie das eigene Datenvolumen bei der Smartphone-Nutzung nicht beanspruchen will, kann die Gastgeber nach deren Netzwerkschlüssel oder WLAN-Kennwort fragen, um deren Heim-Internet auch am Mobilgerät zu nutzen. Das Vorlesen und Abtippen der oft sehr langen Zeichenfolge kann dabei ganz schön nervig sein. Mit einem simplen Trick lässt sich diese umständliche Weitergabe des Kennworts jedoch umgehen.

Smartphone-Nutzer, die mindestens Android 10 auf ihrem Gerät installiert haben, können das eigene WLAN nämlich in wenigen Schritten als QR-Code darstellen, den Gäste dann abscannen können, um direkt Zugriff auf das WLAN zu bekommen.

WLAN per QR-Code teilen: So geht’s

In den Einstellungen Ihres Android-Smartphones wählen Sie zunächst den Punkt “Verbindungen” und anschließend “WLAN” an. Hier sehen Sie nun direkt das von Ihnen genutzte WLAN-Netzwerk mit dem Sie aktuell verbunden sind – durch Antippen des Zahnrads öffnen Sie dessen Einstellungen.

Ganz unten am Screen finden Sie nun das Zeichen für den QR-Code. Tippen Sie dieses an, wird ihnen der QR-Code Ihres Heim-WLANS direkt angezeigt. Besucher können diesen nun einfach mit der Handykamera oder einer Scanner-App abscannen und werden direkt mit dem WLAN verbunden.

Auch ohne Android 10 möglich – aber umständlicher

Besitzen Sie kein Android-Smartphone mit Android 10 oder höher, können Sie QR-Codes für Besucher auch auf andere Art und Weise erstellen. Wer eine FritzBox sein Eigen nennen kann, kann über die Seite fritz.box nach Eingabe der Zugangsdaten die Optionen “WLAN” und anschließend “Sicherheit” aufrufen. Am unteren Rand des Screens finden Sie die Option “Info-Blatt ausdrucken”. Klickt man diese an, können Sie Ihre Daten sowie einen QR-Code sehen. Diesen können Sie entweder ausdrucken oder als Bild auf dem Rechner speichern, um den Code für Ihr WLAN stets parat zu haben.

Keine FritzBox im Haus? Auf der Webseite Qifi.org können Sie sich ebenfalls einen QR-Code erstellen lassen. Dafür geben Sie unter “SSID” den Namen Ihres Netzwerks und unter “Key” Ihren Netzwerkschlüssel ein. Zusätzlich müssen Sie Ihre Verschlüsselung angeben – diese ist in den meisten Fällen das voreingestellte “WPA/WPA2”. Durch Klick auf “Generate” wird Ihnen Ihr QR-Code erstellt, welchen Sie wiederum ausdrucken oder speichern können.

Windows 10: Microsoft blockt Zugang zu Teilen der Systemsteuerung

Der Redmonder Konzern arbeitet seit dem Start von Windows 10 und genau genommen sogar noch länger daran, die Systemsteuerung durch ein “modernes” Interface zu ersetzen. Diesem Ziel kommt man Stück für Stück näher, nun hat man einen weiteren Schritt genommen.

Ob man nun die gute alte Systemsteuerung oder die neuen Einstellungen von Windows 10 bevorzugt oder auch “nur” mit letzterem zurechtkommt – eine Wahl hat man hier nicht. Denn Microsoft hat diesen Schritt längst beschlossen, ein Zurück gibt es definitiv nicht mehr. Deshalb geht manchen die Umstellung auch zu langsam, ganz nach dem Motto: Bringen wir es einfach schnell hinter uns.

Alte System-Seite nicht länger erreichbar

Nun berichtet Windows Latest, dass es der Systemsteuerung nun wieder etwas mehr an den Kragen geht: Denn in Preview-Builds wurden bereits früher Verweise auf “Hide_System_Control_Panel” entdeckt, Microsoft hat später auch bestätigt, dass das Oktober-2020-Update für Windows 10 die System-Seite im Control Panel, also der Systemsteuerung entfernt.

Für Nutzer mit Windows 10 October 2020 Update oder neuer bedeutet das nun, dass sie aktiv daran gehindert werden, auf die bisherige System-Seite zugreifen zu können. Microsoft hat hier eine Flag implementiert, die Nutzer von System in der Systemsteuerung in Richtung About (“PC-Infos”) in der Einstellungs-App umleitet.

Bisher ließ sich das noch umgehen, doch in den neuesten Previews hat Microsoft alle Shortcuts entfernt, die den Zugang zu den eigentlich bereits gesperrten Bereichen ermöglicht haben. Konkret bedeutet das, dass man nicht länger per Rechtklick im Datei-Explorer auf Eigenschaften klicken und so auch zum System gelangen kann.

Derzeit testet Microsoft außerdem ähnliche Umleitungen, die den Zugriff auf Programme und Features unterbinden und die Nutzer in Richtung Apps & Features in den Einstellungen leiten. In den nächsten Monaten werden sicherlich weitere Schritte dieser Art dazukommen.

Windows Neu-Installation endlich überflüssig: WinToHDD klont Ihr Betriebssystem

Wer mit seinem PC auf eine neue Festplatte oder SSD umsteigen will, kann Windows entweder komplett neu aufsetzen oder einfach klonen. Die zweite Variante ist deutlich einfacher – vor allem mit einem praktischen Gratis-Helfer wie WinToHDD.

Wer jemals die Festplatte seines PCs gewechselt hat, der weiß, wie langwierig so ein Umzug sein kann. Denn für gewöhnlich sieht der Prozess so aus: Backup der wichtigen Nutzerdateien anlegen, System mit neuer Festplatte/SSD neu aufsetzen und dann die gesicherten Daten wieder einspielen. Der Grund: So startet man mit einem frischen System ohne Altlasten. Es gibt aber auch eine Abkürzung: Das Klonen der aktuellen Installation. WinToHDD ist ein kleines Tool, das Ihnen dabei hilft.

Das ist jetzt in Version 4.8 erschienen – das Update liefert die Unterstützung für das neue Windows 10 20H2. Darüber hinaus haben die Entwickler ein paar Bugfixes mitgeliefert. Den kompletten Changelog finden Sie auf der offiziellen Herstellerseite.

WinToHDD: Windows-Kopie anfertigen

WinToHDD funktioniert schon ab Windows Vista und erledigt seinen Job zuverlässig. Trotzdem sollten Sie niemals auf Backups verzichten, denn auch das Klonen kann grundsätzlich schief gehen. Am einfachsten hängen Sie die neue Festplatte oder SSD per USB-Gehäuse an Ihr aktuelles System oder bauen sie als zusätzliches Laufwerk ins Gehäuse ein, wenn Sie noch Platz haben.

Starten Sie WinToHDD und klicken dann auf “System klonen”. WinToHDD zeigt Ihnen dann einen Überblick über Ihr System an, also welche Windows-Version Sie haben, Infos über System- und Boot-Partitionen sowie den BIOS-Modus. Jetzt müssen Sie nur noch das Ziel für die Windows-Kopie wählen. WinToHDD bietet keinen zusätzlichen Schnick-Schnack, kann zum Beispiel den Klon nicht verkleinern, im Gegenteil. Die neue Festplatte bzw. SSD muss rund 20 Prozent mehr Platz bieten als die vorhandene. Im Tool können Sie System- und Bootpartition trennen oder beides auf eine Partition legen. Eine Zusatzoption erlaubt eine sektor-basierte Festplattenkopie.

Windows im laufenden Betrieb klonen

Dann klicken Sie “Weiter” und bestätigen die Warnmeldung mit “Ja”. Nach ein paar Minuten kommt noch einmal eine Warnmeldung, die ankündigt, dass die neue Festplatte/SSD jetzt komplett überbügelt wird. Ein Klick auf “Ja” lässt WinToHDD das System klonen. Damit das klappt, war lange Zeit ein Reboot fällig; seit Version 3 ist das nicht mehr nötig. Eine Prozentanzeige gibt Hinweise auf die Klon-Dauer, die je nach Größe der Installation stark variiert. Zum Schluss müssen Sie nur noch die Boot-Reihenfolge im BIOS ändern und können dann die geklonte Festplatte/SSD testen.

Windows neu installieren ohne DVD oder USB-Stick

WinToHDD hat auch noch andere Funktionen parat, die in manchen Situationen nützlich sind. So kann man mit der Software Windows ohne DVD oder USB-Stick neu installieren, entweder um eine bestehende Installation zu ersetzen oder um eine zweite Installation aufzusetzen.

Einzig ein Image der entsprechenden Windows-Version ist dafür nötig. Unterstützt werden dabei verschiedene Formate, etwa klassische ISO-Dateien, aber auch ESD oder WIM. Aktuelle Windows-Images können Sie sich zum Beispiel mit dem Microsoft Windows ISO Downloader gratis und legal direkt von Microsoft laden.

Windows 10 20H2: Trick aktiviert wieder “System” in Systemsteuerung

In Window 10 20H2 fehlt “System” in der Systemsteuerung. So können Sie diesen Bereich aktivieren und wieder nutzen.

Microsoft liefert aktuell an alle Windows-10-Nutzer nach und nach mit Windows 10 20H2 (Windows 10 Version 2004 Build 19042.572+) das zweite große Feature-Update in diesem Jahr aus. Aufmerksame Nutzer dürften dabei auch eine Änderung in der klassischen Systemsteuerung bemerkt haben. Dort hat Microsoft nämlich den Bereich “System” (unter System und Sicherheit) verändert.

Wer auf “System” klickt, bei dem öffnet sich nicht das gewohnte Fenster in der klassischen Ansicht innerhalb der Systemsteuerung, sondern es wird der entsprechende Bereich in den Windows-10-Einstellungen im Modern-UI-Fenster geöffnet. Der Eintrag “System” in der Systemsteuerung fungiert also quasi nur noch als “Link” zum entsprechenden Bereich in den Einstellungen von Windows 10.

Es gibt zwei Wege, um wieder das alte “System”-Fenster anzeigen zu lassen:

Weg 1) Rufen Sie die “Systemsteuerung” auf – etwas in dem Sie rechts neben den Start-Button einfach “Systemsteuerung” eingeben. Geben Sie dann in der Adresszeile des Systemsteuerungsfensters folgenden Pfad ein

Systemsteuerung\System und Sicherheit\System

Weg 2) Legen Sie auf dem Desktop einen neuen Link an (Rechtsklick auf den Desktop, dann “Neu, Verknüpfung”). In dem sich anschließend öffnenden Fenster geben Sie als Speicherort des Elements

explorer shell:::{BB06C0E4-D293-4f75-8A90-CB05B6477EEE} 

ein. Dann geben Sie der Verknüpfung einen sinnvollen Namen, wie etwa “System”. Über einen Klick auf dieses Icon auf dem Desktop gelangen Sie dann schneller in den gewünschten Bereich der Systemsteuerung.

Unter “System” in der “Systemsteuerung” werden alle wichtigen Hardware-Informationen zum verwendeten PC angezeigt. Außerdem sind diesem Fenster auch die verwendete Windows-10-Variante, der Computername und die Arbeitsgruppe zu entnehmen. Ganz unten wird auch noch angezeigt, ob Windows 10 erfolgreich aktiviert ist. All das sind auch Details, die sich den Windows-10-Einstellungen unter “System” und “Info” entnehmen lassen. Das dürfte auch der Grund sein, warum die Windows-10-Entwickler dies Änderung in der Systemsteuerung vorgenommen haben. Neu ab Windows 10 20H2: Unter “Info” können die Gerätespezifikationen mit einem Klick auf den Button “Kopieren” auch in die Zwischenablage kopiert werden.