LG Gram 2021: Alle Spezifikationen im Tabellenvergleich, Teaservideo und Renderbilder der 14, 16 und 17 Zoll Leichtgewichts-Laptops

Heute hat LG die Nachfolger der drei LG Gram-Modelle des Jahres 2020 präsentiert, die als 14 Zoll, 15 Zoll und 17 Zoll-Modell erstmals auch in Deutschland zu haben waren. Nur der 17 Zöller war in diesem Jahr im 16:10-Format, das ändert sich 2021, alle drei Modelle werden fortan im höheren 16:10-Format vertikal mehr Displayfläche liefern, auch die Ränder wurden – wenngleich nur wenig – im Vergleich zu den Vorgängern reduziert.

2021 besteht die Serie aus drei 16:10-Laptops mit 14 Zoll, 16 Zoll und 17 Zoll-Display, bei denen LG auch das Chassis modernisiert hat. Ausgemustert wurde etwa der DC-Ladeport, stattdessen gibt es einen zweiten USB-C-Anschluss für 65 Watt USB-C Power Delivery, beide USB-C Ports sind dank Tiger Lake-Chip auch Thunderbolt 4-fähig. LG macht trotz Low-Weight-Anspruch und dem Trend zu immer dünneren Notebooks nicht bei der Reduktion der Anschllüsse mit, USB-A, Micro-SD-Slot und HDMI sind weiterhin an Bord.

Viele kleine und größere Verbesserungen

Beim Chassis hat LG auch sonst einiges geändert, was schon die gelungene K-poppige Präsentation und das erste Unboxing-Video gezeigt hatte. Jetzt wo auch alle technischen Daten auf der südkoreanischen Webseite verfügbar sind, können wir auch konkrete Details nennen, die unten schön im Tabellenvergleich aufgelistet sind. Interessant etwa der Größenvergleich zwischen dem neuen 16 Zöller 16Z90P und dem spirituellen Vorgänger, dem 15,6 Zoll 15Z90N. LG hat das Gehäuse in der Breite um 2 mm reduziert und dafür in der Tiefe um 18 mm aufgestockt, was den Platz für das 55 Prozent größere Trackpad erklärt.

Die Stereolautsprecher liefern nun nicht mehr nur schwache 1,5 Watt sondern 2x 5 Watt DTS Ultra-Sound, damit ist ein Makel der Vorgänger behoben, auch die hintergrundbeleuchtete Tastatur soll mit 1,65 mm Tastenhub nun noch etwas besser geworden sein, das alles natürlich auf Basis aktueller Intel Tiger Lake- und EVO-Technologie mit Intel Xe-Grafik – wer dedizierte Grafik oder AMD Ryzen sucht, wird bei LG traditionell nicht fündig. Dafür liefert LG einmal mehr einen SSD-Erweiterungsslot am Mainboard, die Webcam bleibt leider auch hier nur HD-fähig. Last but not least: Gewichtsmäßig gibt es hier keine Überraschungen, außer dass LG mit dem LG Gram 16 wohl den leichtesten 16 Zöller am Markt anbietet.

Konfigurationen und Vergleichstabelle

In Südkorea gibt es aktuell sieben LG Gram 16-Modelle, sieben LG Gram 17-Varianten und zwei LG Gram 14-Versionen, wobei sich die alle nur durch die jeweils verbauten Speicher, CPU, RAM und die Gehäusefarben unterscheiden. Das kleinste im Bunde gibt es aktuell nur mit Core i5 und 8/256 GB Speicher. Was LG 2021 in Europa anbieten wird, wissen wir noch nicht, auch die Preise dürften hierzulande wohl anders ausfallen – günstig sind LG Laptops leider nicht, das wird auch 2021 so bleiben, wie ein Leak aus Südkorea bereits vor dem Launch zeigte.

LG Gram 2021 Alle Spezifikationen im Vergleich

LG Gram 14 14Z90PLG Gram 16 16Z90PLG Gram 17 17Z90P
Display35,5 cm40,6 cm43,1 cm
Auflösung1920×1080 (soll wahrscheinlich 1200 sein)2560×16002560×1600
CPUIntel 11th Gen Tiger LakeIntel 11th Gen Tiger LakeIntel 11th Gen Tiger Lake
Core i5-1135G7Core i5-1135G7Core i5-1135G7
Core i7-1165G7Core i7-1165G7
GPUIntel Iris XeIntel Iris XeIntel Iris Xe
RAM8 GB LPDDR4 4266 Mhz8 oder 16 GB LPDDR4 4266 Mhz8 oder 16 GB LPDDR4 4266 Mhz
Speicher256 GB M.2 NVMe + Erweiterungs-Steckplatz256 GB oder 1 TB M.2 NVMe + Erweiterungs-Steckplatz256 GB oder 1 TB M.2 NVMe + Erweiterungs-Steckplatz
Tastaturhintergrundbeleuchtet, 79 Tastenhintergrundbeleuchtet, 97 Tasten (Nummernblock)hintergrundbeleuchtet, 100 Tasten (Nummernblock)
AnschlüsseKopfhörer 3,5mm, 2xUSB 3.1, HDMI, 2x USB-C/TB4, UFS (Micro-SD)Kopfhörer 3,5mm, 2xUSB 3.1, HDMI, 2x USB-C/TB4, UFS (Micro-SD)Kopfhörer 3,5mm, 2xUSB 3.1, HDMI, 2x USB-C/TB4, UFS (Micro-SD)
FunkWi-Fi 6 und Bluetooth Intel AX201Wi-Fi 6 und Bluetooth Intel AX201Wi-Fi 6 und Bluetooth Intel AX201
Audio5W Stereolautsprecher, DTS Ultra5W Stereolautsprecher, DTS Ultra5W Stereolautsprecher, DTS Ultra
DiversesEVO, Fingerabdrucksensor im Power Button, HD-WebcamEVO, Fingerabdrucksensor im Power Button, HD-WebcamEVO, Fingerabdrucksensor im Power Button, HD-Webcam
Akku72 Wh, 65 Watt USB-C Charging80 Wh, 65 Watt USB-C Charging80 Wh, 65 Watt USB-C Charging
Maße314 x 216 x 16,8 mm356 x 244 x 16,8 mm381 x 261 x 17,8 mm
Gewicht999 Gramm1190 Gramm1350 Gramm
Farben (Südkorea)Schwarz, WeißSchwarz, Weiß, SilberSchwarz, Weiß, Silber
BetriebssystemWindows 10 HomeWindows 10 HomeWindows 10 Home

Samsung bringt neue Gaming-Monitore der Reihe Odyssey

Samsung erweitert seine Serie von Odyssey-Gaming-Monitoren. Neu stoßen nun die Modelle G3 und G5 zu den bereits erhältlichen G7 und G9. Der G5 mit 27 Zoll Diagonale im Curved-Design ist ab sofort im Handel zu haben. Er legt WQHD als Auflösung an und nutzt 144 Hz. Im Frühjahr 2021 soll der G3 im Flat-Design mit 24 und 27 Zoll Diagonale folgen. Auch weitere Versionen des G5 mit 32 und 34 Zoll sind für das Frühjahr 2021 angedacht.

Um weiter auf den Samsung Odyssey G5 einzugehen: Der 27-Zoller bringt 2.560 x 1.440 Pixel mit und unterstützt neben AMD FreeSync auch HDR10. Als Krümmungsradius gibt man 1000R an. Die Reaktionszeit betrage nur 1 ms (MPRT). Die Variante des G5 mit 34 Zoll soll dann sogar mit WQHD im Format 21:9 auflösen und die Bildwiederholrate auf 165 Hz erhöhen.

Der G3 stapelt da etwas tiefer und setzt auf Full HD – immerhin ebenfalls mit 144 Hz und AMD FreeSync. Als Reaktionszeit nennt Samsung erneut 1 ms (MPRT). Als weiteres Merkmal nennt Samsung einen höhenverstellbaren Standfuß. Alle weiteren Daten des Samnung Odyssey G3 findet ihr hier auf der Produktseite. Preise gibt Samsung da noch nicht an, allerdings sollten die G3 und G5 sicherlich bald bei ersten Händlern gelistet sein.

Das billige HP Pavilion ist eigentlich gar nicht mehr so schlecht

HP hat den Consumer-Bereich grob in drei Klassen unterteilt, für die es jeweils eine passende Serie gibt: die Einstiegs-Serie Pavilion, die Mittelklasse-Serie Envy und die High-End-Serie Spectre. Grundsätzlich empfehlen wir eher Mittel- oder Oberklassemodelle, da die meisten Nutzer ihre Laptops einige Jahre lang behalten möchten. Sich so lange mit einem billigen Laptop herumschlagen zu müssen kann ärgerlich sein, vor allem da es hier auch häufiger zu wirklichen Problemen kommt.

Manchmal muss es aber etwas preiswertes sein. In dem Fall gehören die neuesten HP-Pavilion-Modelle sicherlich zur besseren Wahl. Die älteren Modelle waren noch dick, klobig und schrien regelrecht nach Plastik – sie entsprachen ihrem billigen Preisschild. Das neue 2020er Pavilion 13 hingegen hat sich einige Features von den teureren Envy- und Spectre-Modellen abgeschaut und bietet etwa schmale Bildschirmränder und ein moderneres Aussehen im Faux-Unibody-Look, das an das Envy 13 erinnert, und täuscht so über seinen geringen Preis hinweg.

Alle High-End-Features sind natürlich nicht vorhanden. Es fehlt etwa das Gehäuse aus Aluminium, die Unterstützung von Thunderbolt, und die guten Wartungsmöglichkeiten.

Test MSI Prestige 14 Evo Laptop: Intel holt auf

Wer im Preisbereich zwischen 1.000 und 1.500 Euro ein leistungsfähiges und gleichzeitig kompaktes Business-Notebook für den mobilen Einsatz sucht, könnte am MSI Prestige 14 Evo Gefallen finden. Das von uns getestete Modell A11M-005, welches knapp 1.300 Euro kostet, bietet mit dem Core i7-1185G7 einen modernen Quad-Core-Chip aus Intels Tiger-Lake-Generation. Diesem stehen 16 GB DDR4-RAM und eine 512 GB große M.2-SSD zur Seite. Als Display dient ein mattes Full-HD-Panel auf IPS-Basis mit Slim-Bezel-Design. Das Gerät wurde in enger Zusammenarbeit mit Intel entwickelt (Evo Plattform).

Zu den Konkurrenten des Prestige 14 Evo zählen andere 14-zöllige Business-Geräte ohne dGPU wie das Asus Zenbook 14 UX425EA (Core i7-1165G7), das Lenovo Yoga Slim 7-14ARE (Ryzen 7 4800U), das HP EliteBook 845 G7 (Ryzen 7 Pro 4750U) und das Acer Swift 3 SF314-42-R4XJ (Ryzen 7 4700U). Alle genannten Laptops tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsgeräte auf.

Gehäuse

Auf den ersten Blick erinnert das 14 Evo sehr stark an das „konventionelle“ Prestige 14. Bei genauerem Hinsehen bzw. Anfassen zeigen sich allerdings ein paar Unterschiede. So erhält das 14 Evo nicht nur ein etwas stabileres Touchpad, sondern auch ein anderes Tastaturlayout sowie eine feinere Tastenbeschriftung. An der Schnittstellenausstattung und -verteilung hat MSI ebenfalls geschraubt (Thunderbolt 4 statt Thunderbolt 3, Cardreader verschoben, 1 USB-Port weniger).

Ansonsten weist das Gehäuse dieselben Charakteristiken auf. Durch den großflächigen Metalleinsatz wirkt das Chassis sehr hochwertig, wenngleich die Verarbeitung noch einen Tick besser sein könnte (der Übergang zwischen Ober- und Unterschale ist etwas unsauber). Die Stabilität fällt für ein derart kompaktes Gerät ordentlich aus, wobei sich die Oberflächen bei kräftigerem Druck an manchen Stellen teils spürbar durchbiegen. Im Alltag stört dieses Manko jedoch kaum.

Apropos kompakt: Mit einer Grundfläche von 31,9 x 21,5 cm und einer Bauhöhe von gerade einmal 1,6 cm nimmt der 14-Zöller auf dem Schreibtisch bzw. in der Tasche nicht besonders viel Platz weg. Das geringe Gewicht (nur 1,2 kg) trägt ebenfalls zur Transporttauglichkeit bei. Weitere Pluspunkte gibt es für das schicke Design. Das Prestige 14 Evo macht in jeder Umgebung eine gute Figur.

Ausstattung

Schnittstellen

Bei den Anschlüssen folgt MSI dem „Apple Trend“ und stattet das 14 Evo mit nur einer Handvoll Schnittstellen aus. Neben zwei modernen Thunderbolt-4-Ports, welche auf der linken Seite sitzen und auch zum Laden des Notebooks dienen, beherbergt der 14-Zöller noch einen USB-2.0-Port vom Typ A, einen microSD-Slot und eine 3,5-mm-Buchse für Kopfhörer und Mikrofone, die jeweils auf der rechten Seite untergebracht sind. Auf einen RJ45-Port müssen Käufer ebenso verzichten wie auf eine Kesington-Lock-Öffnung und dedizierte Bildausgänge. Externe Monitore werden per DisplayPort/HDMI-auf-USB-C-Adapter respektive Kabel an die Thunderbolt-Ports angeschlossen.

Kommunikation

Für die drahtlose Kommunikation war im Testgerät der AX201-Chip von Intel zuständig. Das Wi-Fi-6-Modell beherrscht neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n/ac/ax auch Bluetooth 5.1. Den Geschwindigkeitstest mit unserem Referenzrouter Netgear Nighthawk AX12 (1 m Abstand) meisterte das 14 Evo mit sehr guten 1.110 Mbit/s beim Senden und 1.260 Mbit/s beim Empfangen, was den zweiten bzw. dritten Rang im Konkurrenzfeld bedeutet.

Webcam

Während die Webcam-Qualität bei Multimedia- und Gaming-Geräten eher unwichtig ist, kommt ihr im Business-Bereich schon eine gewisse Relevanz zu. In dieser Hinsicht sollte MSI noch deutlich nachlegen. Laut unseren Messungen können weder die Farbdarstellung noch die Bildschärfe überzeugen (siehe Fotos).

Zubehör

Der Lieferumfang beschränkt sich auf die üblichen Infohefte und das Netzteil (65-Watt-Modell). Letzteres ist mit rund 6,5 x 6,5 x 3 cm überraschend klein und handlich, was dem Transport zugutekommt.

Wartung

Die Wartung hinterlässt gemischte Gefühle. Zwar lassen sind die auf dem Gehäuseboden befindlichen Kreuzschrauben recht schnell entfernen, allerdings kann die Unterschale danach nur mit einem flachen Werkzeug (z. B. einer Spachtel) und einer ordentlichen Portion Muskelkraft aus der Verankerung gehebelt werden. Im Inneren des Gehäuses erwartet Käufer ein sehr aufgeräumtes Bild: Direkt neben dem großen Akku tummeln sich der M.2-Slot und das Funkmodul. Das Kühlsystem besteht aus einem Lüfter und zwei Heatpipes. Wer auf den unteren Bildern nach RAM-Bänken sucht, wird leider enttäuscht. Der komplette Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard verlötet und kann entsprechend nicht ausgetauscht oder erweitert werden – schade.

Garantie

Die Garantie erstreckt sich über 24 Monate. Es handelt sich dabei um einen klassischen Pickup- & Return-Service.

Eingabegeräte

Tastatur

Als Keyboard verwendet MSI ein Chiclet-Modell, das abseits von ein paar Ausnahmen angenehm üppig bemessen ist im Bezug auf die Tastengröße. Allerdings müssen Käufer aufgrund des eingeschränkten Platzes ohne Nummernblock auskommen. Das Tippgefühl erweist sich als recht gut, was Druckpunkt und Anschlag betrifft. Lautstärkemäßig bewegt sich das Keyboard im Mittelfeld, ist also weder leise noch besonders laut.

Mit dem Layout konnten wir uns nicht ganz anfreunden. Für ein deutsches Gerät ist die Tastenanordnung – wie man es von vielen anderen MSI Modellen kennt – sehr eigenwillig (einzeiliges Enter, verschobene ><|-Taste, …). Durch die Abweichungen vom Standard fällt eine gewisse Eingewöhnungszeit an. Am meisten gestört haben uns dabei die arg schmalen und zusammenhängenden Fn-/Strg-Tasten. Für nächtliche Einsatze oder Einsätze bei schlechtem Licht bietet das 14 Evo übrigens eine weiße Tastaturbeleuchtung, welche in mehreren Stufen geregelt werden kann.

Touchpad

Für 14-Zoll-Verhältnisse ist das Touchpad sehr groß geraten. Zwar hält sich die Höhe mit rund 6,5 cm in Grenzen, knapp 14 cm Breite verdienen jedoch Respekt und erleichtern das Zurücklegen von längeren Mausstrecken. Der Multi-Touch-Support funktionierte im Test einwandfrei. Dank der glatten Oberfläche lassen sich Inhalte mit zwei Fingern komfortabel zoomen und scrollen. Im linken oberen Eck des Touchpads hat MSI zudem einen Fingerabdrucksensor eingearbeitet.

Display

Um die Bildwiedergabe kümmert sich – wie eingangs erwähnt – ein mattes IPS-Panel, das mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst, was für das Notebook-Format genau richtig ist.

Während der Schwarzwert (0,18 cd/m²) und der Kontrast (mehr als 1.600:1) zu überzeugen wissen, bleibt die Leuchtkraft hinter den Erwartungen bzw. Möglichkeiten zurück. Durchschnittlich 277 cd/m² sind primär für Innenräume und nicht für Outdoor-Aufenthalte geeignet – ärgerlich angesichts des mobilen Charakters. Mit Ausnahme des Acer Swift 3 schaffen alle Konkurrenten rund 400 cd/m².

Beim Thema Farbdarstellung platziert sich das 14 Evo in der Mitte des Testfelds. Mit einem DeltaE-2000-Wert von 2,95 (ColorChecker @Calman) ist das Display noch knapp im Idealbereich. Der Farbraum muss sich ebenfalls keine Kritik anhören: 93 % sRGB und 71 % AdobeRGB-Abdeckung dürften die meisten Käufer zufriedenstellen. Hinzu kommt eine IPS-typisch gute Blickwinkelstabilität.

Zum Zocken eignet sich der 14-Zoll-Screen indes kaum. Mit einer Reaktionszeit von 33 ms (black-to-white) respektive 60 ms (grey-to-grey) schaltet das Panel recht langsam.

Testbedingungen

Im vorinstallierten MSI Center hat man die Möglichkeit, auf verschiedene Soft- und Hardware-Aspekte Einfluss zu nehmen. Am interessantesten ist dabei das Menü User Scenario, welches vier Profile beinhaltet. Sofern nicht anders erwähnt, wurden all unsere Messungen im Modus Balanced durchgeführt, welcher nach der Einrichtung automatisch aktiv ist.

Leistung

Um den Preis von über 1.000 Euro zu rechtfertigen und eine hohe Mobilität zu gewährleisten, greift MSI auf potente Stromspar-Komponenten zurück. Hier wäre vor allem die brandneue Tiger-Lake-CPU zu nennen, welche mit der erstaunlich flotten iGPU Iris Xe Graphics G7 aufwarten kann, wie wir gleich noch näher sehen werden. 16 GB RAM sollten den meisten Business-Kunden ebenfalls für mehrere Jahre genügen. Die 512-GB-SSD lässt sich theoretisch durch ein größeres Modell ersetzen.

Prozessor

Der Core i7-1185G7 ist ein idealer Begleiter für Nutzer, die sowohl auf Leistung als auch auf Akkulaufzeit Wert legen. Das 28-Watt-Modell bietet 12 MB L3-Cache sowie 4 Kerne und kann per Hyper-Threading bis zu 8 Threads parallel bearbeiten. Eine der größten Verbesserungen im Vergleich zur Vorgänger-Architektur Comet Lake stellt der verkleinerte Fertigungsprozess dar. Um halbwegs auf AMDs 7-nm-Technik aufzuschließen, verwendet Intel jetzt endlich kein 14-nm-Verfahren mehr, sondern wechselt immerhin auf 10 nm.

Der Basistakt des Quad-Cores beträgt 3,0 GHz, wobei mittels Turbo Boost bis zu 4,8 GHz möglich sind, was für eine Stromspar-CPU ziemlich viel ist. Wie sich der Prozessor unter Last verhält, haben wir anhand unseres Cinebench Loops getestet.

Dort offenbaren sich zwei Dinge. Erstens: Während der Silent-Modus die Leistung deutlich drosselt, bringt der High-Performance-Modus im MSI Center kaum Vorteile. Zweitens: Der Core i7-1185G7 kann zwar ungefähr an den Ryzen 7 4700U heranreichen (8C/8T), gegen den Ryzen 7 Pro 4750U und den Ryzen 7 4800U (jeweils 8C/16T), welche oft in ähnlichen teuren Laptops stecken, hat der Intel Chip jedoch keine Chance – zumindest nicht in Multi-Thread-Anwendungen.

System Performance

Nicht zuletzt dank der NVMe-SSD trumpft das Prestige 14 Evo mit einer sehr guten Systemleistung auf. 4.894 Punkte im PCMark 10 könnten auch von einem Multimedia- oder Gaming-Notebook stammen. Auch subjektiv reagiert das Betriebssystem (Windows 10 Home 64 Bit) flott, seien es nun Ladezeiten, Übertragungen, Installationen oder Boot-Vorgänge.

DPC-Latenzen

Obwohl das 14 Evo die niedrigsten Latenzwerte im Testfeld besitzt, ist es laut dem Tool LatencyMon nicht unbedingt für Audio- und Videobearbeitung in Echtzeit geeignet.

Massenspeicher

Beim verbauten Massenspeicher geht MSI keine Kompromisse ein. Das 512-GB-Drive von Phison lässt die Samsung- und Intel SSDs der Konkurrenzgeräte im CrystalDiskMark und im AS SSD Benchmark teils deutlich hinter sich.

Grafikkarte

Für Grafikberechnungen ist die im Prozessor integrierte Xe Graphics G7 verantwortlich. Der DirectX-12-fähige Chip kommt auf 96 Ausführungseinheiten und taktet mit 400 bis 1.350 MHz.

Wie die Grafik-Benchmarks belegen, ist die Leistung für iGPU- und vor allem Intel Verhältnisse überraschend gut. Sowohl im 3DMark 11 als auch im aktuellen 3DMark setzt sich das 14 Evo an die Spitze des Vergleichsfelds. AMDs Vega 7 wird jeweils um mindestens 20 % abgehängt (maximaler Vorsprung: knapp 90 %), eine Vega 8 rechnet mindestens 10 % langsamer. Auch das ebenfalls mit einer Iris Xe G7 bestückte Asus Zenbook 14 muss sich etwas geschlagen geben.

Ob die Grafik-Performance über längere Zeiträume konstant bleibt, haben wir gut 60 Minuten mit dem Rollenspiel The Witcher 3 überprüft (FullHD, maximale Details). Hier ließen sich keinerlei Framerate-Einbrüche beobachten.

Gaming Performance

Obwohl das 14 Evo durchaus spielefähig wäre, ist der 14-Zöller definitiv keine Gaming-Plattform. Zum einen reicht die Leistung in modernen Titeln oft nur für minimale Settings und 1.280 x 720 Bildpunkte. Zum anderen laufen viele Games – wohl aufgrund von Treiberproblemen – generell nicht sauber. So hatten wir in einigen Fällen mit Abstürzen (Cyberpunk 2077, Horizon Zero Dawn, Dirt 5, Assassin’s Creed Valhalla, Call of Duty Cold War) und/oder massiven Grafikfehlern (Ghost Recon Breakpoint, Watch Dogs Legion) zu kämpfen. Ältere bzw. anspruchslosere Spiele wie zum Beispiel Dota 2 und Fifa 21 lassen sich hingegen in guter Optik und mit der nativen Auflösung genießen.

Emissionen

Geräuschemissionen

Wenngleich das 14 Evo unter Last lauter als seine Konkurrenten wird, ist die Geräuschkulisse im 3D-Betrieb mit 39 bis 43 dB(A) akzeptabel. Im Idle-Modus steht der Gehäuselüfter – abgesehen von zwischenzeitlichen Auftourphasen – ganz still. Komplett lautlos ist das Gerät allerdings nie. So trat unser Testgerät durch ein ziemlich markantes Spulenfiepen in Erscheinung. Je nach Gehör und persönlichem Empfinden kann sich dieses Geräusch als störend erweisen.

Temperatur

Bei der Hitzeentwicklung zieht das 14 Evo ebenfalls am Vergleichsfeld vorbei. Die höchste Grafikleistung führt im 3D-Betrieb auch zu den höchsten Temperaturen. Angesichts einer Bodentemperatur von maximal 61 °C sollte man den 14-Zoll-Spross bei Volllast nicht unbedingt auf den Schoß nehmen. Maximal 54 °C im Witcher-3-Test sind ebenso recht viel. Allerdings dürften die meisten Anwender ihren Business-Laptop nur selten derart auslasten. Unter normalen Bedingungen bleiben die Gehäuseoberflächen ziemlich kühl. Mehr als 30 °C konnten wir dem Chassis im Idle-Modus nicht entlocken.

Lautsprecher

Die Soundqualität wird dem Kaufpreis leider nicht gerecht. Laut unserer Audio-Analyse hapert es speziell beim Bass und bei mittleren Tönen. Die Maximallautstärke ist mit 75 dB ebenfalls bescheiden. Das konkurrierende Zenbook 14 schneidet über fast alle Tonbereiche hinweg besser ab und lässt sich höher aufdrehen (bis zu 87 dB). Zum Mediengenuss sollte man beim 14 Evo entsprechend Kopfhörer oder externe Speaker anstöpseln.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Auch wenn die Konkurrenz etwas weniger Strom benötigt, würden wir den Energiebedarf als ordentlich bezeichnen. 5 bis 11 Watt im Idle-Modus sprechen für gute Akkulaufzeiten. Unter Last gab unser Messgerät zwischen 39 und 65 Watt aus.

Akkulaufzeit

Mit 52 Wh liegt die Akkukapazität im Bereich der Konkurrenz, welche auf 48 bis 67 Wh kommt. Bei praxisnahen Szenarien ist die Laufzeit des 14 Evo mehr als solide. In unserem Wlan-Test mit reduzierter Displayleuchtkraft (ca. 150 cd/m²) machte der 14-Zöller erst nach rund 7,5 Stunden schlapp. Noch besser sieht es allerdings bei den Vergleichsgeräten aus: Diese erreichen im Wlan-Test zwischen zehn und 13 Stunden. Nur im Idealfall (geringe Auslastung & Helligkeit) lassen sich aus dem Akku des MSI Laptops über zehn Stunden herausquetschen.

Fazit

Mit der Tiger-Lake-Generation versucht Intel, die Performance-Lücke zu AMD zu schließen, was längst überfällig war.

Der Plan geht dabei jedoch nur teilweise auf. Während die Grafikleistung im Falle des Core i7-1185G7 (Iris Xe Graphics G7) einen großen Sprung nach vorne macht, ist die Prozessorleistung in Relation zu den Kosten weiterhin bei AMD besser. Der Hauptkonkurrent bietet im entsprechenden Preisbereich schon Achtkerner mit 16 Threads anstelle von Vierkernern mit acht Threads, was bestimmte Anwendungen mit einer deutlich höheren Performance belohnen. Außerdem sind die AMD Modelle energieeffizienter (geringere Erwärmung, höhere Akkulaufzeit).

Ansonsten hat sich MSI eher auf den Mobilitäts- als auf den Profiaspekt konzentriert. Dem kompakten und leichten Gehäuse fallen die Anschlussvielfalt und die Wartungs- bzw. Upgrade-Möglichkeiten (verlöteter RAM) zum Opfer. Die Qualität der Webcam und der Lautsprecher könnte man ebenfalls bemängeln. Dafür punktet das Prestige 14 Evo unter anderem mit einem schicken Design und einem großen Touchpad.

AOC Agon AG493UCX: 32:9-Monitor mit 5.120 × 1.440 erreicht Deutschland

Mit dem Agon AG493UCX bringt AOC einen großen Gaming-Monitor auf den Markt. Mit 5.120 × 1.440 Pixeln auf einer Diagonale von 49 Zoll entspricht die Bildfläche zwei nebeneinander stehenden WQHD-Displays mit 27 Zoll. Das gewölbte VA-Panel arbeitet mit 120 Hz Bildwiederholrate. Zur üppigen Ausstattung zählt USB-C samt KVM-Switch.

Jetzt doch in Deutschland

Der AOC Agon AG493UCX ist kein Unbekannter, denn bereits vor einem Jahr tauchte der Monitor in China auf. Auf Nachfrage der Redaktion hieß es damals, dass das Produkt nicht in Deutschland erscheint. Dies hat sich offensichtlich geändert, denn jetzt teilt AOC die sofortige Verfügbarkeit zum UVP von 1.089 Euro im deutschsprachigen Raum mit. Erste Händler unterbieten den UVP und listen den Monitor ab 971 Euro.

Zweimal WQHD mit 27 Zoll in einem Gerät

Der AG493UCX liefert mit 5.120 × 1.440 Pixeln die gleiche Auflösung und annähernd gleiche Bildfläche wie zwei nebeneinander stehende WQHD-Bildschirme mit je 27 Zoll. Damit schließt er sich der Riege von Monitoren wie Dell U4919DW (Test), LG 49WL95C (Test), Philips 499P9H (Test) oder Samsung C49RG90 (Test) an. Samsungs neuerer Odyssey G9 LC49G95T liefert die gleiche Auflösung mit extremer Krümmung und 240 Hz.

Das VA-Panel des AG493UCX ist mit einem Radius von 1,8 Metern (1800R) nach heutigen Maßstäben nur leicht gewölbt. Die besagte Auflösung bedeutet ein sehr breites Seitenverhältnis von 32:9 und eine Pixeldichte von 109 ppi. Spiele sollen dank 120 Hz, 1 ms MPRT und FreeSync Premium Pro mit geringen Schlieren (Ghosting), sowie ruckelfrei und ohne „Bildzerreißen“ (Tearing) dargestellt werden. Die Helligkeit soll maximal 550 cd/m² erreichen, was zusammen mit 90 Prozent Abdeckung des DCI-P3-Farbraums für eine Zertifizierung nach DisplayHDR-400-Standard genügt. AOC nennt ein statisches Kontrastverhältnis von 3.000:1, was für ein VA-Panel üblich ist.

Viele Anschlüsse und KVM-Switch

Mit zweimal DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.0, einem Audioausgang sowie insgesamt vier USB-Ports von denen einer USB-Typ-C entspricht, herrscht Anschlussvielfalt. Die USB-C-Buchse ermöglicht den Betrieb eines Mobilcomputers mit nur einem einzigen Kabel, denn sowohl Daten als auch Bildsignale und Strom (bis 65 Watt) lassen sich darüber übertragen. Zusätzlich bietet der AOC-Bildschirm einen integrierten KVM-Switch: Zwei an den Monitor angeschlossene Systeme lassen sich über dieselbe mit dem Monitor über USB verbundene Peripherie (Maus/Tastatur) bedienen. Zur weiteren Ausstattung zählen integrierte Lautsprecher, verschiedene Game-Modi und ein Standfuß mit Höhenverstellung.

Neuer Mini-PC: Der Shuttle DH470 erlaubt die Installation einer Festplatte und unterstützt Core i9-Prozessoren

Shuttle ist als Hersteller von kompakten PC-Systemen bekannt, wobei das Unternehmen insbesondere Barebones anbietet, Nutzer sich also um die Bestückung der Systeme mit Arbeitsspeicher und Festplatten selbst kümmern müssen.

Beim DH470 handelt es sich dabei ebenfalls um ein kompaktes System, welches konkret 190 x 165 x 43 Millimeter misst und Intel-Prozessoren der Comet Lake S-Generation unterstützt. Das Modell soll Core i3-, i5, i7-, i9-, Pentium- und Celeron-CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt aufnehmen können. Zur Installation von Arbeitsspeichers stehen zwei SO-DIMM-Slots bereits, welche zusammen bis zu 64 Gigabyte DDR4-RAM aufnehmen können.

Dazu kommt Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk und eine NVMe-SSD im M.2 2280-Format. Der zweite M.2-Slot entspricht dem 2230-Standard und kann etwa zur Installation einer WiFi-Karte genutzt werden. Wird auf das 2,5-Zoll-Laufwerk verzichtet, kann stattdessen auch ein 4G-Modem verbaut werden. Herstellerangaben zufolge können bis zu drei 4K-Bildschirme gleichzeitig angebunden werden, wozu HDMI 2.0 und DisplayPort zur Verfügung steht.

Die Anbindung an ein Netzwerk erfolgt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, für externe Speichermedien und Peripheriegeräte stehen jeweils vier USB 3.2 Gen 2- und USB 3.2 Gen 1-Ports bereit, von denen einer Typ C-Anschluss ausgeführt ist. Ein SD-Kartenleser ist verbaut. Das Modell ist ab sofort erhältlich, als Einstiegspreis gibt Shuttle 302 Euro an – für den Vorgänger werden aktuell noch rund 225 Euro aufgerufen.

Wie üblich wird auch ein verhältnismäßig umfangreiches Zubehör-Sortiment angeboten, darunter befindet sich auch eine Kabellösung zum Anschalten des Systems aus der Ferne.

Das HP Envy 13 sieht schick aus, überzeugt aber nicht in allen Belangen

Das HP Envy 13 der Modellgeneration 2020 ist ein rundum solide ausgestattetes Subnotebook mit 13,3 Zoll großem Display. Auf dem Papier punktet es unter anderem mit Intel Core i7-10510U, NVIDIA GeForce MX350 und 16 GB DDR4-2666 RAM. Hier hat HP im Vergleich zum Vorjahres-Testkandidaten HP Envy 13-aq0003ng einiges nachgelegt. Auch das optisch ansprechende und hochwertig verarbeitete Metallgehäuse weiß zu überzeugen.

Im Test des HP Envy 13 zeigte sich dann aber, dass HP ein paar Prozent liegen lässt. Die Performance kann in einigen Punkten nicht ganz mit ähnlich ausgestatteter Subnotebooks mithalten. So bleibt das Gerät im Test meist unter dem Schnitt der mit der Nvidia GeForce MX350 ausgestatteten Konkurrenz zurück. Bei der Arbeitsperformance kann das Gerät zumindest zum Teil andere Notebooks mit der gleichen CPU hinter sich lassen. Bei der Ausdauer des Akkus gibt es bessere Alternativen.

Letztendlich ist das HP Envy 13-ba0001ng ein grundsolides Notebook, dass den meisten alltäglichen Aufgaben gewachsen ist. Auch einige Games laufen mehr oder weniger flüssig darauf. Pluspunkte gibt es für das kompakte und edle Gehäuse sowie den hellen und kontrastreichen IPS-Bilderschirm, der allerdings aufgrund der Spiegelungen nicht wirklich für die Nutzung draußen geeignet ist. Wen das nicht stört, macht mit dem Envy 13 wenig verkehrt.

Weitere Eindrücke und zahlreiche Benchmarkergebnisse gibt es in unserem Test des HP Envy 13.

Chuwi LarkBook: Neues und dünnes Billig-Notebook wiegt nur mehr 1 Kilogramm

Nach der LarkBox kommt das LarkBook. Chuwi wird in den nächsten Tagen einen neuen Laptop präsentieren, zu dem bereits jetzt vorab einiges bekannt ist. Der 13,3 Zöller mit Full-HD IPS-Display mit maximal 220 nits Helligkeit hat vier – angeblich hochwertige – Lautsprecher für DTS-Sound sowie Dual-Mikros an Bord und arbeitet, einmal mehr, auf Basis des nun schon etwas älteren Gemini Lake Intel N4120 Celeron-Prozessors mit 2,4 Ghz Turbo-Takt und vier Atom-Kernen. 

Schnell ist das zwar nicht gerade, für Bürotätigkeiten im Home Office reicht das aber wohl aus, auch auf Reisen – soll ja 2021 mal wieder möglich sein – dürfte das LarkBook als guter Begleiter dienen, denn es wiegt gerade mal 1 Kilogramm und misst nur 11,9 mm in der Höhe. Das ist durchaus im Bereich der besten ultraleichten und ultradünnen Konkurrenten etwa im Stil eines LG Gram oder eines Acer Swift 5, die allerdings auch mit Intels Tiger Lake-Prozessor erhältlich und damit natürlich deutlich performanter (aber wohl auch teurer) sind.

Das Gehäuse ist laut Chuwi aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung um das geringe Gewicht zu ermöglichen. Weitere Details zum Chuwi LarkBook sind aktuell noch nicht bekannt, bis zum offiziellen Launch in aktuell sechs Tagen gibt es allerdings einen 50 US-Dollar Coupon und eine Gratis-Tragetasche, wenn man auf der Pre-Launch-Webseite sein Interesse bekundet und sich in den Newsletter einträgt. Auch an einem Gewinnspiel nimmt man so teil. Den Preis für das LarkBook hat Chuwi bis dato noch nicht verraten.

Ryzen 7 4700U entfesselt – Lenovo legt der APU des Yoga 7 Slim 14ARE05 keine Zügel an

Lenovo hat mit dem Yoga Slim 7 14ARE05 ein kompaktes 14-Zoll-Notebook im Sortiment, das uns nicht unbekannt ist. Wir haben mit dem Yoga Slim 7 14ARE05 (Ryzen 7 4800U) und dem Yoga Slim 7 14IIL05 (Core i7-1065G7, GeForce MX350) bereits zwei baugleiche Schwestermodelle getestet.

Unser aktuelles Testgerät hat eine Ryzen-7-4700U-APU an Bord, die sich aus einem Achtkernprozessor und einer Vega-7-iGPU zusammensetzt. Die Leistungsentfaltung der APU lässt sich über drei Leistungsmodi (“Intelligente Kühlung”, “Höchstleistung”, “Akkusparmodus”) steuern. Da Lenovo der APU großzügige Powerlimits gewährt, durchläuft die CPU unsere Cinebench-R15-Schleife konstant mit hoher Turbogeschwindigkeit. So werden bei aktivem “Höchstleistung”-Modus dauerhaft Ergebnisse um 1.150 Punkte herum erreicht. Die 3D-Mark-Resultate zählen zu den Besten, die wir bisher mit der Vega-7-GPU ermitteln konnten.

Der APU stehen 16 GB Arbeitsspeicher (Dual-Channel-Modus) zur Seite. Eine Erweiterung des Speichers ist nicht möglich; er ist fest verlötet und es gibt keine Arbeitsspeicherbänke. Bietet die vorhandene 1-TB-NVMe-SSD zu wenig Platz, könnte eine zweite NVMe-SSD eingebaut werden. Gut: Das Notebook erwärmt sich kaum und produziert über den gesamten Lastbereich hinweg nur wenig Lärm.

Die Akkulaufzeiten fallen gut aus. Eine Akkuladung genügt für eine WLAN-Laufzeit von knapp 11 Stunden. Energie wird per Typ-C-USB nachgetankt. Das mitgelieferte Netzteil kann an beide vorhandenen Typ-C-USB-Steckplätze (1x USB 3.2 Gen 1, 1x USB 3.2 Gen 2) angeschlossen werden. Beide unterstützen Power Delivery 3.0.

Weitere Information und viele Benchmarkergebnisse hält unser Testbericht zum Lenovo Yoga Slim 7 14ARE05 82A20008GE bereit.

Das HP EliteBook x360 830 G8 Convertible kombiniert einen 1.000 Nits hellen Touchscreen mit Intel Tiger Lake

Neben der neuen EliteBook 800 G8-Serie hat HP auch eine 2-in-1-Variante des EliteBook 830 G8 vorgestellt, deren Ausstattung sich kaum vom regulären Modell unterscheidet. Auch dieses Notebook ist mit einem nicht näher benannten Intel Tiger Lake-SoC samt integrierter Intel Iris Xe iGPU sowie mit einer maximal 2 TB fassenden PCIe M.2 SSD ausgestattet, der DDR4-3.200-Arbeitsspeicher ist beim x360 auf maximal 32 GB beschränkt.

Ein Highlight ist der 13,3 Zoll große, entspiegelte 1.080p-Touchscreen, dieser wird nämlich durch Corning Gorilla Glass 5 vor Kratzern geschützt, im Topmodell kommt ein 1.000 Nits helles Panel mit HP Sure View zum Einsatz. HP gibt im Kleingedruckten zwar an, dass die Sure View-Technologie, die das Einsehen des Bildschirms von der Seite verhindert, die tatsächliche Helligkeit reduziert, in unserem ausführlichen Test einer älteren Variante dieses Displays konnten aber dennoch beachtliche 692 Nits erreicht werden, auch wenn die Ausleuchtung suboptmal war.

Im Basismodell setzt das Unternehmen aber wie gehabt auf ein mit 250 Nits eher unterdurchschnittlich helles Display, eine Variante mit einer Helligkeit von 400 Nits wird ebenfalls angeboten. Wi-Fi 6, Bluetooth 5, zweimal Thunderbolt 4, zweimal USB-A, HDMI 2.0, ein 53 Wh fassender Akku, eine 720p-Webcam, Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen sowie ein optionaler Fingerabdrucksensor und eine Infrarot-Webcam – die übrige Ausstattung ist identisch mit dem EliteBook 830 G8. Das Convertible ist 17,9 Millimeter dünn und 1,35 Kilogramm leicht.

Preise und Verfügbarkeit

HP gibt an, dass das EliteBook x360 830 G8 noch im Dezember ausgeliefert werden soll, die Preise werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.