HP: Neue Gaming-Systeme mit Erweiterungsmöglichkeiten und optionaler Wasserkühlung vorgestellt

HP ist nicht nur als Hersteller von Komplettsystemen, Monitoren und Druckern für Geschäftskunden bekannt, sondern bietet unter der Omen-Marke auch ein umfangreiches Produkt-Portfolio für Gamer an.

Konkret handelt es sich beim Omen 25L und Omen 35L um leistungsstarke Komplettsysteme für Videospieler. Das 30-Liter-Modell ist dabei mit einer Front und einem Seitenteil aus Hartglas ausgestattet, wobei das System dem ATX-Format entspricht.

Die Modelle sind sowohl mit Intel- als auch AMD-Prozessoren verfügbar, in der besten Ausstattungsvariante kommt ein Intel Core i9-10900K respektive AMD Ryzen 9 3900 zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher misst maximal 64 Gigabyte, wobei XMP-kompatibler RAM von HyperX mit einer Taktfrequenz von 3.200 MHz und RGB-Beleuchtung zum Einsatz kommt.

Als Grafikkarte kommt – wiederum in der Top-Konfiguration – eine GeForce RTX 2080 Ti oder AMD Radeon RX 5700 XT zum Einsatz, eine bis zu zwei Terabyte große PCIe-SSD aus dem Hause Western Digital verspricht kurze Ladezeiten. Eine SATA-HDD kann verbaut werden.

Optional ist eine Wasserkühlung erhältlich, standardmäßig verbaut ist neben WiFi auch Gigabit-Ethernet, mehrere USB Typ C-Schnittstellen und eine Herstellerangaben zufolge umfangreich konfigurierbare RGB-Beleuchtung. Mitgeliefert werden eine Tastatur und Maus.

Der HP Omen 25L soll ab Mai zu Preisen ab 1.199 Euro verfügbar sein, der große Bruder mit dem 30-Liter-Gehäuse startet für 400 Euro mehr. Die genauen Preise der einzelnen Ausstattungsvarianten wurden noch nicht kommuniziert.

Leak: Das HP Omen 15 2020 zeigt sich im neuen Design mit einem Ryzen 7 4800H

Auf der britischen HP-Webseite ist ein neues HP Omen 15 aufgetaucht, bei dem es sich im Vergleich zu seinem Vorgänger (ab 1.499 Euro auf Amazon) um ein komplettes Redesign handelt, unserer Meinung nach sieht das neue Gehäuse ein ganzes Stück schicker und moderner aus. HP verzichtet dabei komplett auf das Numpad, die Bildschirmränder werden etwas schmaler, das Omen-Logo unter dem Display wurde durch einen schlichten Schriftzug ersetzt.

Der Eintrag spricht darüber hinaus von einem AMD Ryzen 7 4800H und einer Nvidia GeForce RTX 2060 – eine ordentliche Ausstattung für Gaming-Enthusiasten, wie bei allen Ryzen-Notebooks darf man laut AMD aber leider mit keiner Option für eine GeForce RTX 2070 oder gar für eine GeForce RTX 2080 rechnen. Dazu gibt’s 16 GB DDR4-3200-Arbeitsspeicher und eine 512 GB fassende PCIe SSD sowie Unterstützung für AMD FreeSync und Omen Tempest Cooling. Als Extras gibt’s Lautsprecher von Bang & Olufsen sowie eine “super lange Akkulaufzeit”.

Der Preis für diese spezielle Konfiguration mit der Modellnummer 15-EN0008NA wird in Großbritannien mit 1.199 britischen Pfund angegeben, das entspricht etwa 1.374 Euro. Wie Einträge bei 3DMark und Geekbench belegen wird es auch eine Variante mit einem Ryzen 5 4600H, einer GeForce GTX 1660 Ti und 8 GB Arbeitsspeicher geben. Die genauen Preise und Spezifikationen der unterschiedlichen Modelle sind noch nicht bekannt, bis zum Verkaufsstart dürfte es aber nicht mehr allzu lange dauern.

Macbook Pro wird laut und langsam, wenn man es von der “falschen” Seite auflädt

IT-Riese Apple mag zwar ein Faible für eigene Anschlüsse haben, zumindest bei seinen Laptops und Tablets entdeckt der Konzern aber zunehmend den USB-C-Standard für sich. So auch beim aktuellen Macbook Pro, das gleich vier solcher Ports inklusive Thunderbolt-3-Support mitbringt und dafür alle anderen Steckmöglichkeiten abseits der Kopfhörerbuchse eliminiert.

Während sich manche nun darüber ärgern, dass sie jetzt Adapterlösungen für den Anschluss von Geräten mit dem rechteckigen USB-A-Anschluss benötigen, verspricht die Umstellung in anderer Hinsicht mehr Komfort. Für das Aufladen des Notebooks soll man das Kabel des Netzteils an jedem der vier Ports anstecken können. Zumindest in der Theorie der offiziellen Supportdokumente. Laut Nutzerberichten stehen dem praktische Probleme entgegen, schreibt “Techspot”.

Seitenwechsel

Betroffene haben festgestellt, dass es in einem wohl nicht ungewöhnlichen Szenario dazu kommt, dass die CPU-Auslastung plötzlich ansteigt und gleichzeitig der Lüfter hochdreht, selbst wenn die Temperatur des Prozessors in unkritischen Bereichen bleibt. Das Macbook Pro wird laut und langsam, wenn man auf der linken Seite gleichzeitig das Ladegerät und ein Peripheriegerät eingesteckt hat. Auch ein Neustart hilft nicht dagegen. Betroffen ist neben dem aktuellen Modell auch das Macbook Pro mit 15-Zoll-Display aus dem Jahr 2017.

Auf der rechten Seite tritt das Phänomen allerdings nicht auf. Die Lösung des Problems, zumal Apple hierzu weder einen Patch veröffentlicht noch angekündigt hat, besteht also darin, das Ladegerät nur rechtsseitig anzuschließen. Peripherie mit hohem Bedarf an Strom und Datenbandbreite – etwa ein externer Bildschirm – sollte man dann nur gegenüberliegend anstecken, um erhöhter Wärmeentwicklung auf einer Seite vorzubeugen.

Die LG Gram Leichtgewichts-Notebooks starten in Deutschland

Es dürfte Freunde leichter Notebooks besonders freuen, dass nun endlich auch hierzulande die LG Gram-Serie offiziell startet. Vor Jahren war LG praktisch der einzige Anbieter, der superleichte Notebooks unter 1000 Gramm Gewicht anzubieten hatte – folglich auch die Bezeichnung “Gram” – nur leider primär in LGs Heimat Südkorea und den USA, später dann auch in Spanien.

Anfang des Jahres deutete sich bereits an, dass die Südkoreaner nun offenbar auch weitere Märkte mit ihren Notebooks erschließen wollen, abgesehen von der italienischen LG-Seite gab es die LG Gram-Serie etwa auch auf der britischen LG-Webseite. Wie man sich nun selbst vergewissern kann, findet man die Notebooks in aktueller Version mittlerweile auch in der deutschen Landesversion.

Konkret angeboten wird das LG Gram 17 17Z90N, mit 1.350 Gramm der leichteste 17 Zöller weltweit in zwei Varianten. Das LG Gram 15 15Z90N wiegt 1.130 Gramm, das LG Gram 14 14Z90N nur 999 Gramm. Mittlerweile unterbieten zwar sowohl das Acer Swift 5 als auch Asus Expertbook B9450 diese Gewichtsklasse, bei den 15 Zoll und 17 Zoll-Notebooks führt aber nach wie vor LG ohne viel Konkurrenz. Alle drei Notebooks gibt es mit aktuellen Ice Lake-CPUs von Intel, Thunderbolt 3-Support, großen Akkus und leichten MIL-STD-geprüften Magnesium-Chassis. 

Wer bei beim Preisvergleicher Geizhals sucht, findet auch bereits erste Händler, die alle drei Modelle gelistet haben, allerdings noch ohne Verfügbarkeit. Das LG Gram 17 gibt es mit Core i5-1035G7, 8 GB RAM und 512 GB Speicher für 1.399 Euro, mit Core i7-1065G7, 16 GB RAM und 1 TB SSD um 1.649 Euro. Das LG Gram 15 ist aktuell nur mit Core i5-1035G7, 8 GB RAM und 512 GB SSD um 1.249 Euro zu finden, das LG Gram 14 mit Core i5-1035G7, 8 GB RAM und nur 256 GB SSD um 1.149 Euro. Günstig ist das alles nicht, aber das war die LG Gram-Reihe leider nie.

MSI Bravo 15 und 17: Spieler-Notebook wird mit Renoir und Navi schlanker

Auf das Ende 2019 enthüllte Spieler-Notebook mit CPU und dGPU von AMD, dem Modell Alpha 15, folgt mit dem Bravo 15 bei MSI eine aufgewertete Refresh-Variante. Bei der CPU erfolgt der Wechsel mit dem Ryzen 7 4800H hin zu Renoir und 8 Kernen, wohingegen weiterhin eine RX 5500M im 15-Zoll-Notebook steckt. Ein 17″-Modell ist neu.

Auf das Alpha 15 folgt das Bravo in zwei Formaten

Auch mit dem aktualisierten Bravo-Modell zielt MSI auf eine eher preisbewusste Käuferschicht, die im Spieler-Notebook eine Auflösung von 1.920 × 1.080 Bildpunkten (Full-HD) präferieren. Das Modell Bravo 15 setzt dabei auf ein Panel mit einer Diagonale von 15,6 Zoll, während das fortan auch größer angebotene Gaming-Notebook als Bravo 17 mit einem 17,3-Zoll-Display bestückt ist.

Ryzen 7 4800H und Radeon RX5500M vereint im Spieler-Notebook

Das Bravo 15 und Bravo 17 setzen als größte Neuerung gleichermaßen auf eine CPU der Ryzen-4000-Serie, die aus AMDs aktueller Generation mobiler 7-nm-Prozessoren (Renoir) stammt und in Form des Ryzen 7 4800H mit acht Kernen und 16 Threads bei einem Turbotakt von maximal 4,2 GHz samt Vega7-GPU aufwartet. Eine hohe Effizienz bei einem Basistakt von 3,0 GHz und gleichzeitig hohem Turbo-Takt von bis zu 4,3 GHz in der 35-Watt-Klasse, hat der leicht schnellere Ryzen 9 4900HS bereits in einem ersten Test mit dem Asus Zephyrus 14 bewiesen.

MSI Bravo 15

MSI paart die im Prozessor integrierte GPU (Vega 7) mit der aus dem Alpha bereits bekannten mobilen Grafikkarte von AMD, der Radeon RX 5500M, die auf Basis der RDNA-Architektur ebenfalls im 7-nm-Fertigungsverfahren hergestellt wird und auf einer Fläche von 158 mm² mit 6,4 Milliarden Transistoren aufwartet. Zudem bietet die mobile Navi-GPU 1.408 Shader-Einheiten und 4 GB GDDR6 VRAM.

DDR4-RAM mit 3.200 MHz wird zum Standard

Beim Arbeitsspeicher wird eine weitere Neuerung im Vergleich zum aktuellen Alpha-Modell sichtbar, denn MSI setzt fortan nicht mehr auf DDR4-RAM mit 2.666 MHz sondern in der Bravo-Familie auf schnelleren Speicher im SO-DIMM-Formfaktor mit einer Geschwindigkeit von 3.200 MHz. Lediglich bei den angebotenen Kapazitäten bleibt es bei den bisher üblichen Varianten mit 8 GB in der Grundausstattung und 16 GB für die hochpreisigeren Konfigurationen. Die größeren Konfigurationen des Bravo 15 und Bravo 17 setzen hingegen wie im gehobenen Notebook-Segment üblich immer auf erweiterbare 16 GB RAM im Dual-Channel-Betrieb. Als Massenspeicher sind im Bravo 15 unverändert immer PCIe-SSDs im M.2-Format mit Unterstützung für NVMe und einer Kapazität von 512 GB verbaut.

MSI Bravo 17

Im Bravo 15 ist ein 120-Hz-Panel in der Grundausstattung

Beiden Notebooks gemein ist die für den 15-Zoll- respektive 17-Zoll-Bildschirm verwendete Panel-Technik, die der Hersteller als „IPS-level“ bezeichnet und die dem aktuell vorliegendem Datenblatt zufolge mit 1080p-Auflösung, AMD FreeSync und 120 Hz aufwartet. Das Vorgängermodell Alpha wurde von MSI parallel auch in einigen Konfigurationen mit einem schnelleren Panel, das eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bietet, aufgelegt. Ob diese Option noch zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Die Farbraumabdeckung beziffert MSI auf geringe 45 Prozent NTSC.

Das neue Gehäuse ist schlanker und leichter

Im Zuge des Upgrade bei der Technik hat MSI auch die Gehäuse der Bravo-Familie neu aufgelegt. Zwar bleibt der optische Auftritt mit der Farbe Schwarz, was der Hersteller „Aluminum Black“ nennt, nahezu identisch, doch misst das neue Bravo 15 im Vergleich zum Vorgängermodell Alpha 15 anstatt 27 mm nur noch 21,6 mm in der Höhe. In der Tiefe hingegen legt das Bravo mit 248 mm zu 255,7 mm leicht zu. Die Länge des Gehäuses ist mit 358 mm jedoch unverändert geblieben. Und auch auf das Gewicht haben die Anpassungen bei der Hardware Auswirkungen, denn während das Alpha 15 noch 2,3 kg wog, kommt das Bravo 15 mit einem vergleichsweise kleinem 51-Wh-Akku laut MSI nur noch auf 1,86 kg und ist somit mehr als 400 Gramm leichter. Für das 17-Zoll-Modell Bravo 17 sind derzeit noch keine offiziellen Datenblätter veröffentlicht.

Auch Wi-Fi 6 und schnelles USB 3.2 Gen 2 sind neu

Zu den geänderten Ausstattungsdetails beider Bravo-Modellvarianten gehören ebenso aufgewertetes WLAN, das nun auch den neuesten Standard Wi-Fi 6 (früher IEEE 802.11ax) und Bluetooth 5.1 unterstützt, sowie einen schnellen USB-Port über Typ C nach dem Standard 3.2 Gen 2 (20 Gbit/s). Darüber hinaus sind dreimal USB Typ A, ein HDMI-Ausgang, einmal Gigabit-LAN (RTL8111HS-CG) und eine 720p-Frontkamera verbaut. Eine einfarbig beleuchtete Tastatur zählt genau wie zwei Stereo-Lautsprecher mit 2 × 2 Watt Ausgangsleistung zu den eher üblichen Merkmalen dieser Produktgruppe.

Bravo-Serie in Nordamerika schon vorbestellbar

MSI bewirbt das Bravo 15 in der Basisversion in Nordamerika mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 929 US-Dollar (vor Steuern). Das Bravo 17 soll zum Marktstart ab 1.099 US-Dollar (vor Steuern) kosten. Vorbestellungen sollen über autorisierte Händler in der Region ab sofort möglich sein. Für den deutschen Markt sind bislang keine näheren Informationen bekannt. Hierzulande kostet das Vorgängermodell mit Ryzen 7 3750H, 8 GB RAM (DDR4-2400), Radeon RX 5500M und 120-Hz-Display ab 949 Euro. Besser ausgestattet mit 16 GB RAM und schnellerem 144-Hz-Panel steigt der Preis des Alpha 15 auf mindestens 1.219 Euro.

Lenovo ThinkPad T14, T14s & X13: AMD-Versionen haben doch keinen Thunderbolt-Port

Thunderbolt 3 war und ist einer der großen Vorteile von Laptops mit Intel-CPUs. Schließlich ermöglicht dieses Feature spezielle Zubehörteile wie externe GPUs. Und da es von Intel entwickelt wurde, war und ist der Standard nicht bei AMD Laptops verfügbar.

Aufgrund dieser Hintergrundgeschichte war die Ankündigung der neuen AMD ThinkPads von Lenovo ein wichtiger Meilenstein. In den Datenblättern von Lenovo ThinkPad T14, ThinkPad T14s und ThinkPad X13 war Thunderbolt 3 nämlich in den Datenblättern gelistet, das erste mal bei einem ThinkPad-Laptop mit AMD CPUs.

Bedauerlicherweise hat sich herausgestellt, dass die Datenblätter, die uns Lenovo im Februar aushändigte, ziemlich fehlerbehaftet waren, zum Beispiel was den angeblich fehlenden RJ45-Ethernet-Port beim ThinkPad T14 betraf.

Wie sich herausstellte, war der scheinbar vorhandene Thunderbolt-3-Port bei dem AMD-Renoir-Versionen von ThinkPad T14, ThinkPad X13 und ThinkPad T14s auch ein solcher Fehler. Wir haben nämlich ein aktualisiertes Datenblatt für T14 und T14s gefunden, das bei beiden nur USB 3.1 Gen 2 Typ C statt Thunderbolt 3 listet. Auf Nachfrage hat uns Lenovo bestätigt, dass die ersten Datenblätter auch in dieser Hinsicht fehlerhaft waren.

Lenovo hat der Presse einfach falsche Datenblätter gegeben. Eine enttäuschende und beschämende Situation, nicht nur für Lenovo, sondern auch für uns – schließlich haben wir unsere Leser auf Basis der Informationen, die wir hatten, falsch informiert.

Huawei MateBook D 14 im Test: Eleganter Begleiter fürs mobile Arbeiten

Im Februar 2020 wurde das neue Huawei MateBook D 14 vorgestellt. Mittlerweile hat uns der chinesische Hersteller ein Testmuster zukommen lassen. Ich habe das Notebook ein wenig für meinen Arbeitsalltag beansprucht und konnte somit einige Eindrücke sammeln.

Das Huawei MateBook D 14 ist ein Notebook, das im Bezug auf das Innenleben wenig aus dem Rahmen fällt. So setzt Huawei auf den Prozessor AMD Ryzen 5 3500U und die integrierte GPU AMD Radeon Vega 8. Damit spielt man, was die Leistung betrifft, im Mittelklasse-Bereich, den Intel etwa mit seinen Core i5 ebenfalls beackert. Für Gamer ist dieser Laptop also definitiv nichts, so wird er aber auch nicht vermarktet. Die restlichen, technischen Daten könnt ihr der folgenden List entnehmen.

Technische Daten des Huawei MateBook D 14

Display: 14 Zoll,IPS- LCD, 1.920 x 1.080 Pixel

Betriebssystem: Windows 10 Home

Prozessor: AMD Ryzen 5 3500U

GPU: AMD Radeon Vega 8 Graphics

RAM 8 GByte DDR4

Speicherplatz: 512 GByte (SSD)

Akku: 56 Wh (aufladbar via USB Typ-C mit 65 Watt)

Abmessungen / Gewicht: 22,5 x 214,8 x 15,9 mm / 1.380 g

Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, HDMI 2.0b, zweimal USB Typ-C (3.2 Gen1), USB Typ-A (2.0), 3,5-mm-Audio, Bluetooth 4.1

Besonderheiten: Fingerabdruckscanner im Power-Button, Gehäuse aus Aluminium, Webcam mit 1 Megapixel, zwei Mikrofone und vier Lautsprecher

Lieferumfang: Notebook, Netzteil mit passendem Kabel, Kurzanleitung, Garantiekarte

Preis: 699 Euro

Das Huawei MateBook D 14 trägt eine Preisempfehlung von 699 Euro. Ok, Spieler schauen zur Seite, wie ich bereits erklärte. An wen wendet sich Huawei dann mit diesem Gerät? Nun, das schlanke, wertige Design sowie die ordentliche Leistung sollen Office- und Multimedia-Anwender überzeugen. Schauen wir uns also doch mal die Optik und Haptik genauer an.

Ausstattung und Verarbeitung

Huawei hat was auf dem Kasten, was das Design betrifft – da hatte Caschy ja auch viel Lob für das jüngst veröffentlichte P40 Pro übrig. Und auch das MateBook D 14 spielt da auf einem sehr hohen Niveau. Das Gehäuse aus Aluminium wirkt wie aus einem Guss – keine scharfen Kanten, keine unnötigen Spalte, sauber verarbeitete Anschlüsse. Sieht klasse aus und fühlt sich haptisch hochwertig an, kann man nicht anders sagen.

Auch die Tastatur gefällt mir insgesamt gut: An vielen Notebooks bekomme ich beim Tippen Probleme, weil mir die Keys zu eng beieinander liegen. Huawei setzt auf recht große Tasten, da habe ich selten daneben gegriffen. Allerdings ist der Anschlagsweg mir etwas zu kurz und die Oberfläche der Tasten fühlt sich für mich etwas zu weich an – Geschmackssache, ob man das mag. Das Touchpad ist ebenfalls funktional, auch wenn ich zum Arbeiten am Notebook immer eine Maus vorziehe.

Rechts sitzen am Gehäuse einer der beiden Ports für USB Typ-A sowie der Kopfhöreranschluss. Links findet ihr einen weiteren Anschluss für USB Typ-A plus den Port für USB Typ-C, der sowohl zum Laden als auch zum Übertragen von Daten verwendbar ist. Ebenfalls zu finden ist hier die HDMI-Schnittstelle. Eigentlich stört mich nur eines: der weiße Huawei-Schriftzug unter dem Screen, welchen ich mir etwas dezenter wünschen würde. Zudem werden einige Anwender am MateBook D 14 einen Slot für Speicherkarten schmerzlich vermissen.

Die Leistung im Alltag

Ich betone nochmals: Das Huawei MateBook D 14 eignet sich kaum zum Spielen: Das scheitert vor allem an der Grafikleistung aber auch an der Kühlung. In performanten Gaming-Notebooks ist viel mehr Raum vorhanden, um effizient zu kühlen. Das schlanke Notebook von Huawei setzt da andere Schwerpunkte mit den schmalen Belüftungsschlitzen an der Unterseite und dem fast geräuschlosen Betrieb.

Manch einer will vielleicht aber trotzdem einen Vergleichswert haben. Da kommen dann GFXBench und das allseits beliebte Cinebench ins Spiel. Unten findet ihr meine Testergebnisse:

Um es zu überschlagen: Die Ergebnisse zeigen, dass die GPU-Leistung der integrierten AMD Radeon Vega 8 Graphics in GFXBench in etwa auf einem Level mit einer GeForce GTX 460 aus dem Jahr 2010 spielt. Klingt erst einmal nicht so berühmt, bedenkt man aber, dass das vor zehn Jahren eine Desktop-Mittelklasse-Grafikkarte gewesen ist und wir hier über den integrierten Grafikchip einer APU sprechen, dann ist das schon in Ordnung.

Cinebench ist eher CPU-lastig und sagt uns, dass das Huawei MateBook D 14 da mit seinem AMD Ryzen 5 3500U beispielsweise einen Intel Core i5-3550 überflügelt – dabei handelt es sich allerdings um eine früher Desktop-CPU aus dem Jahr 2012. Generell ist die Leistung aber außerhalb des Gamings wirklich ausreichend.

Und im Alltag? Das MateBook D 14 lässt sich für Office- und Multimedia-Aufgaben nutzen und ist dabei unauffällig – was ich als Kompliment meine. Auch das gleichzeitige Arbeiten mit Office, Thunderbird Chrome, Todoist, Telegram, dem Adobe Acrobat Reader sowie Affinity Photo läuft einwandfrei – das ist für mich nämlich die typische Kombination geöffneter Anwendungen, wenn ich beim Arbeiten sitze. Kein Problem für Huaweis MateBook D14.

Ein Kompliment möchte ich dabei auch dem Display machen: Das IPS-LCD zeigt unter normalen Bedingungen und auch bei der Videowiedergabe keine Probleme mit Bleeding und bietet satte Farben und Kontraste. Gut, die Auflösung hätte ich mir höher gewünscht, aber man kann eben nicht alles haben. Genießt meine Meinung zum Bildschirm aber natürlich mit etwas Vorsicht, denn da kann es immer eine gewisse Serienstreuung geben.

Durch die Corona-Krise kann man sich nicht so unkompliziert wie sonst an die frische Luft zum Arbeiten setzen. Trotzdem stapfte ich im Testzeitraum einmal zur Kieler Förde, setzte mich vor den Landtag und schrieb ein wenig vor mich hin – immerhin ein Arbeitsvorgang. Auch bei Sonneneinstrahlung ist das Display sehr gut lesbar. Da passt alles.

Besonderheiten

Im Power-Button des MateBook D 14 sitzt ein Fingerabdruckscanner – damit kann man dann Windows 10 entsperren, statt sich seines Passworts oder PINs zu bedienen. Funktioniert super, die Erkennung ist schnell und genau. Interessant ist auch die Frontkamera untergebracht – wer sich das Notebook auf den ersten Blick betrachtet, sucht jene nämlich an den üblichen Positionen am Bildschirmrand vergeblich. Stattdessen ruht die Webcam in einer Taste des Keyboards.

Drückt ihr den Button, dann ploppt die Kamera nach oben. Nun hat das aber Vor- und Nachteile. Wer sich um seine Privatsphäre sorgt, wird die einklappbare Cam sicherlich begrüßen. Allerdings sorgt die Platzierung in der Tastatur dafür, dass ihr bei Videochats nicht gerade aus dem vorteilhaftesten Winkel abgelichtet werdet – schräg von unten. Deswegen kann man sich streiten, ob dieses Design wirklich so ausgereift ist.

Huawei verbaut im MateBook D 14 auch Lüfter, jene sind aber so gut wie nie wirklich hörbar. Selbst wer mal ein Gelegenheitsspiel zockt, wird sie kaum wahrnehmen. Trotzdem bleibt das System offenbar kühl genug, denn plötzliche Leistungseinbrüche durch aggressives Heruntertakten waren nicht zu verzeichnen. Ach ja, erwähnt sei auch, dass die Lautsprecher des MateBook D14, wie bei den meisten Notebooks dieser Art, eher zweckmäßig ausfallen – ein Headset sollte man also in der Regel griffbereit halten.

Akkulaufzeiten? Mit dem MateBook D 14 kann man gut über fast den ganzen Arbeitstag kommen, wenn man im Web hantiert, Office-Programme nutzt und ab und zu mal etwas Bildbearbeitung betreibt. Sechs Stunden hielt der mobile Kamerad bei mir stets in etwa durch. Natürlich weichen die Laufzeiten aber stark ab, je nachdem was ihr am Laptop so treibt und wie ihr z. B. auch die Helligkeit konfiguriert.

Bloatware? Nein, Huawei hat einzig und allein seinen PC-Manager vorinstalliert, der Treiber aktualisieren kann und auf mögliche Probleme hinweist. Letzteres ist eher sinnfrei, beispielsweise mahnte mich der Manager, ich solle doch automatische Treiber-Updates aktivieren und nannte das als Problem. Sonst halte ich derlei Software für die meisten Anwender für Unfug, kann aber manchem Laien vielleicht helfen sein System auf dem neuesten Stand zu halten.

Mein Fazit

Das Huawei MateBook D 14 ist ein haptisch wie optisch extrem hochwertiges Notebook, das mir in diesem Bezug sehr gut gefallen hat. Weniger begeistert bin ich von der Unterbringung der Webcam: Wer auf den Datenschutz achtet, freut sich zwar, doch da die ausklappbare Kamera auf der Tastatur sitzt und somit von schräg unten auf den Nutzer gerichtet ist, muss man hier selbst den letzten Rest Eitelkeit über Bord werfen, will man sich an einen Videochat wagen.

Für Spieler ist das MateBook D 14 nichts, so wird es aber auch nicht beworben. Was ich mir trotzdem gewünscht hätte, wäre eine höhere Auflösung als 1080p . Der Screen punktet jedoch mit stabilen Bickwinkeln, sattem Schwarz, guten Kontrasten und zeigt auch keine auffälligen Probleme mit Bleeding. Praktisch finde ich übrigens auch, dass sich das MateBook D 14 via USB Typ-C aufladen lässt.

Insgesamt handelt es sich beim Huawei MateBook D 14 meiner Ansicht nach um ein sehr elegantes und hochwertig verarbeitetes Notebook für Office- und Multimedia-Anwender, dessen Benutzung Spaß gemacht hat – von mir bekommt es eine Empfehlung.

Das Display des XPS 13 9300 kann um 20 Prozent heller sein als Dell angibt, allerdings sind dafür ein paar Klicks erforderlich

Dell hat die neue XPS-13-9300-Reihe im klassischen Muschelschalendesign, die im Vergleich zur XPS-13-7390-Reihe aus dem Vorjahr ein komplett neues Design besitzt, vor kurzem auf den Markt gebracht. Bei der neuen Generation haben potenzielle Käufer die Wahl zwischen einem FHD+- und einem 4K-UHD+-Display, deren Helligkeit jeweils mit 500 cd/m² angegeben ist. Wie unsere Messungen bei zwei separaten FHD+-Konfigurationen gezeigt haben, kann die Helligkeit mit ca. 600 cd/m² jedoch sogar noch höher ausfallen.

Der Haken ist, dass die maximale Helligkeit des Displays im Batteriebetrieb automatisch von 600 auf die angegebenen 500 cd/m² fällt. Den Umgebungslichtsensor in den Anzeigeeinstellungen von Windows zu deaktivieren schafft hier keine Abhilfe, was für diejenigen, die ihren Laptop oft im Freien verwenden möchten, frustrierend sein kann.

Um die vollen 600 cd/m² auch im Batteriebetrieb abrufen zu können, muss man zusätzlich zum Umgebungslichtsensor in der vorinstallierten Intel-Graphics-Command-Center-Software noch weitere Energiesparoptionen deaktivieren. Dazu öffnet man die Intel-Software, klickt in der linken Spalte auf ‘System’, dann auf den Tab ‘Power’, aktiviert anschließend ‘Display Power Savings’ und deaktiviert dort wie im Screenshot unten gezeigt ‘Enhanced Power Saving’. Nur dann verbleibt die Grenze für die Bildschirmhelligkeit unabhängig von der Stromquelle bei 600 cd/m².

Die Tatsache, dass man sich durch einige schwer zu findende Einstellungen hangeln muss, um die automatische Helligkeitssteuerung zu deaktivieren ist etwas irritierend, vor allem, da es hierfür keine Anleitung gibt. Das Intel Graphics Control Center ist erst wenige Monate alt und bietet schon jetzt mehr Anpassungsmöglichkeiten als das Intel Graphics Control Panel, das es im Laufe der Zeit ersetzen soll. Daher empfehlen wir Nutzern, sich schon jetzt mit der neuen Software vertraut zu machen, da sie in nächster Zeit höchstwahrscheinlich auf allen neuen Intel-Ultrabooks vorinstalliert sein wird.

Das neue Dell XPS 13 9300 ist ein tolles Subnotebook, aber welche Ausstattung macht Sinn?

Wir haben kürzlich das brandneue Dell XPS 13 9300 in der Einstiegsversion für 1.500 Euro getestet. Dafür gibt es einen modernen Core-i5-Prozessor von Intel, 8 GB RAM und 512 GB PCIe-SSD-Speicher. Außerdem ist das Basismodell eine der wenigen Konfigurationen mit dem sehr guten matten IPS-Panel (1.920 x 1.200 Pixel, 16:10). Standardmäßig an Bord sind immer schnelles Wi-Fi 6, ein Fingerabdruckscanner und sehr gute Stereo-Lautsprecher.

Für viele Nutzer reicht diese Konfiguration vollkommen, doch im Online-Shop von Dell sind die Konfiguration sehr eingeschränkt, weshalb man hier gut abwägen sollte. Das matte IPS-Panel mit schwarzem Gehäuse ist derzeit zum Beispiel ausschließlich mit dem kleinen Core i5 und 8 GB RAM verfügbar. Wer also zum Beispiel 16 GB RAM möchte, muss zwangsläufig auch den größeren Core i7 bezahlen und bei fast allen Modellen entweder für das spiegelnde Full-HD-Panel mit Touch oder aber das spiegelnde UHD-Modell entscheiden. Der hochauflösende Bildschirm dürfte aber deutlich mehr Energie benötigen und damit die Akkulaufzeiten verkürzen.

Wenn es um die Prozessorleistung geht, reicht der kleinere Core i5 für die meisten Nutzer vollkommen aus. Ein Upgrade auf den Core i7 macht aus Sicht der CPU-Leistung nur wenig Sinn, da auch der Core i5 schon deutlich unter seinen Möglichkeiten arbeitet und auch nicht die Leistung des alten XPS 13 9380 mit dem älteren Core i5 erreicht. Allerdings könnte der Core i7 für manche Nutzer dennoch interessant sein, da er auch die deutlich schneller integrierte Grafikeinheit mit sich bringt. Die ideale Kombination wäre eigentlich das matte Panel mit dem i7 und 16 GB RAM, welches es im deutschen Online-Shop derzeit aber nur in Weiß für rund 1.800 Euro gibt.

Wir werden versuchen, die weiteren Modelle des neuen XPS 13 so schnell wie möglich zu testen, bis dahin verweisen wir für ausführliche Informationen auf unseren umfangreichen Testbericht der Basisversion. Übrigens bietet Dell die verschiedenen Konfigurationen des XPS 13 auch mit Linux an, sehr gut!

Acer Predator CG552K: Erster 55 Zoll 4K OLED Monitor mit 120 Hz

Acer hat mit dem Predator CG552K einen spannenden Gaming-Monitor vorgestellt. Denn das Display beherrscht nicht nur 4K, sondern auch 120 Hz und nutzt ein OLED-Panel.

Der neue Gaming-Monitor Predator CG552K protzt allerdings auch mit 55 Zoll Diagonale, sodass er schon manchem Fernseher Konkurrenz machen kann. OLED-Monitore sind dabei aktuell noch sehr ungewöhnlich, sodass mancher Zocker hier vielleicht aufhorcht. Gezeigt hat Acer den neuen Bildschirm auf der CES 2020. Auch AMD FreeSync und Nvidia G-Sync (nur Kompatibilität) finden Unterstützung.

Der Acer Predator CG552K löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und erreicht eine maximale Helligkeit von 400 Nits. Zudem kann er 98,5 % des DCI-P3-Farbraumes darstellen – mit einer Genauigkeit von Delta E<1. Dank des OLED-Panels sind natürlich unendliche Kontraste vorhanden und sehr tiefes Schwarz. Zudem soll eine Reaktionszeit von 0,5 ms möglich sein. Die Bildfrequenz von 120 Hz ist ebenfalls ein Mehrwert.

Acer setze laut einigen Quellen bereits auf HDMI 2.1 als Schnittstelle, sodass auch VRR unterstützt wird. In den Specs ist aber wieder HDMI 2.0 angegeben, was derzeit etwas verwirrt. Ob auch HDR10 Unterstützung findet, ist leider offen. Da Acer keine Angaben macht, sieht es wohl leider so aus, dass der Predator CG552K scheinbar ohne HDR auskommen muss. Dies ist natürlich ein erheblicher Nachteil, da Games wie „Shadow of the Tomb Raider“ mittlerweile auch am PC von HDR profitieren.

Acer will Einbrennen am Predator CG552K verhindern

Damit der OLED-Monitor beim Zocken keine Einbrenneffekte erleidet, gerade bei Spielen ist das Risiko ja aufgrund vieler statischer Anzeigen erhöht, implementiert Acer einige Sensoren, welche z. B. auch die Helligkeit je nach Raumumgebung justieren sollen. Als Schnittstellen sind wiederum DisplayPort 1.4, dreimal HDMI 2.0, USB Typ-C sowie USB 2.0 / 3.0 an Bord. Selbst Stereo-Lautsprecher mit 10 Watt sind vorhanden.

Im Handel soll der neue Acer Predator CG552K ab dem dritten Quartal 2020 zu haben sein. Für die USA ist bereits ein Preis von 2.999 US-Dollar bestätigt, während in Europa offenbar 2.699 Euro anfallen werden. Für einen OLED-Monitor mit den genannten Spezifikationen und bei 55 Zoll Diagonale wirkt der Preis fair. Immerhin kostet ein OLED-Pendant von Alienware gleich einige Hundert Euro mehr.