TECNO Phantom V Fold2 5G im Praxistest: Leichtes Foldable, großer Akku und die richtige BL-25MT Ersatzbatterie

Falt-Smartphones sind längst keine reine Technik-Demonstration mehr. Entscheidend ist inzwischen, ob ein Foldable im Alltag tatsächlich angenehmer zu benutzen ist als ein klassisches Smartphone. Genau an diesem Punkt wird das TECNO Phantom V Fold2 5G interessant.

Das Gerät kombiniert ein 7,85-Zoll-AMOLED-Innendisplay mit einem 6,42-Zoll-Außendisplay, wiegt nur 249 g und besitzt einen 5750-mAh-Akku. Dazu kommen 70-W-Schnellladen, 15-W-Wireless-Charging und drei 50-MP-Kameras. Die offiziellen technischen Daten bestätigen außerdem den Dimensity 9000+, 512 GB Speicher sowie die 5,5 bis 6,08 mm Gehäusedicke im aufgeklappten Zustand.

Der interessante Teil dieses Tests liegt deshalb nicht nur bei Display, Kamera und Performance. Wir schauen uns auch an, was die große Akkukapazität langfristig bedeutet und worauf Besitzer achten sollten, wenn irgendwann eine BL-25MT Ersatzbatterie benötigt wird.

Unser erster Eindruck: Ein Foldable, das nicht unnötig schwer wirkt

Der größte Fortschritt des Phantom V Fold2 ist für mich nicht der Prozessor und auch nicht die Kamera.

Es ist das Gewicht.

Mit 249 g gehört das Gerät zu den leichteren großen Foldables. TECNO gibt im aufgeklappten Zustand eine Dicke von 5,5 bis 6,08 mm an; zusammengeklappt sind es rund 11,78 bis 11,98 mm.

Das klingt zunächst nach einer reinen Zahlenspielerei, ist im Alltag aber deutlich spürbar.

Ein schweres Foldable wird nach einigen Stunden schnell anstrengend. Das Phantom V Fold2 fühlt sich dagegen eher wie ein großes Premium-Smartphone an, das zusätzlich einen Tablet-Modus besitzt.

Genau diese Balance macht das Gerät interessant.


Zwei Displays, aber kein Kompromiss beim Außendisplay

Aufgeklappt steht ein 7,85-Zoll-AMOLED-Display mit 2296 × 2000 Pixeln zur Verfügung. Außen befindet sich ein 6,42-Zoll-AMOLED-Panel mit 2550 × 1080 Pixeln. Beide Displays unterstützen bis zu 120 Hz LTPO.

Damit kann das Phantom V Fold2 zwei sehr unterschiedliche Rollen übernehmen.

Das Außendisplay eignet sich für:

  • Nachrichten
  • Telefonie
  • Navigation
  • Webseiten
  • Social Media
  • schnelle Antworten

Das große Innendisplay ist dagegen ideal für:

  • PDF-Dokumente
  • Tabellen
  • Videokonferenzen
  • Multitasking
  • Streaming
  • Bildbearbeitung
  • längeres Lesen

Das ist meiner Meinung nach die sinnvollste Art, ein Foldable zu nutzen: Man muss es nicht ständig öffnen, kann aber jederzeit auf eine deutlich größere Arbeitsfläche wechseln.


120 Hz und LTPO: sinnvoller als eine permanente Höchstleistung

Eine hohe Bildwiederholrate ist bei einem großen Display angenehm, verursacht aber gleichzeitig zusätzlichen Energiebedarf.

LTPO löst dieses Problem zumindest teilweise, weil die Bildwiederholrate dynamisch angepasst werden kann.

Beim Lesen eines statischen Dokuments muss das Panel nicht permanent mit 120 Hz arbeiten. Beim Scrollen oder bei Animationen kann die Frequenz dagegen wieder erhöht werden.

Gerade beim Phantom V Fold2 ist das wichtig, weil das große Innendisplay deutlich mehr Fläche besitzt als ein normales Smartphone-Panel.


Leistung: Dimensity 9000+ statt Benchmark-Jagd

Im Inneren arbeitet der MediaTek Dimensity 9000+.

Der Chip ist heute nicht mehr die jüngste High-End-Plattform, aber das bedeutet nicht, dass das Phantom V Fold2 langsam wäre.

Im Alltag sind:

  • Chrome
  • YouTube
  • Office
  • Messenger
  • PDF
  • Navigation
  • Multitasking

kein Problem.

Viel wichtiger ist, dass 12 GB physischer RAM vorhanden sind. TECNO bewirbt das Gerät teilweise als 24-GB-RAM-Konfiguration, wobei 12 GB davon über eine Speichererweiterung bereitgestellt werden. Die offiziellen Angaben nennen ausdrücklich 512 GB ROM und 24 GB RAM mit 12 GB erweitertem RAM.

Das sollte man nicht mit 24 GB physischem LPDDR-RAM verwechseln.

Für ein Foldable sind 12 GB echter RAM allerdings bereits eine solide Grundlage.


Gaming: gut, aber kein Gaming-Smartphone

Wer gelegentlich anspruchsvolle Android-Spiele spielt, wird mit dem Dimensity 9000+ zufrieden sein.

Bei langen Gaming-Sessions muss man jedoch berücksichtigen, dass das große Innendisplay mehr Grafikfläche bedeutet und entsprechend mehr Energie benötigen kann.

Das Phantom V Fold2 ist deshalb eher ein:

Produktivitäts-Foldable mit Gaming-Funktion

als ein:

Gaming-Smartphone mit Faltmechanismus.

Diese Unterscheidung ist wichtig.


Kamera: Drei 50-MP-Sensoren statt einer einzelnen starken Kamera

TECNO stattet die Rückseite mit drei 50-MP-Kameras aus:

  • 50 MP Hauptkamera
  • 50 MP Porträtkamera
  • 50 MP Ultraweitwinkel

Dazu kommen zwei 32-MP-Frontkameras. Die offizielle Produktseite bestätigt außerdem den OV50H-Hauptsensor mit OIS, eine 115°-Ultraweitwinkelkamera und eine 2-fache optische Porträtkamera.

Das ist für ein Foldable eine überzeugende Ausstattung.

Die Hauptkamera ist für normale Fotos zuständig, während die beiden anderen Brennweiten das System deutlich vielseitiger machen.

Besonders die 2-fache Porträtkamera gefällt mir für:

  • Personen
  • Produkte
  • Essen
  • Architekturdetails

Die Ultraweitwinkelkamera ist dagegen bei Reisen und Innenaufnahmen praktisch.


Der Akku ist der heimliche Star

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der beim Phantom V Fold2 besonders wichtig ist:

5750 mAh.

TECNO gibt für das Gerät eine typische Akkukapazität von 5750 mAh an. Hinzu kommen 70 W Ultra Charge und 15 W schnelles Wireless Charging.

Damit gehört der Akku zu den auffälligsten Merkmalen des Smartphones.

TECNO nennt unter Laborbedingungen unter anderem bis zu 9,22 Stunden TikTok-Nutzung und 19,03 Stunden Facebook-Nutzung. Außerdem sollen 50 % Ladestand in weniger als 20 Minuten und eine vollständige Ladung in etwa 50 Minuten möglich sein.

Natürlich sind solche Werte keine Garantie für die tatsächliche Laufzeit. Displayhelligkeit, 5G, Kamera, Spiele, Temperatur und App-Nutzung beeinflussen den Verbrauch erheblich.

Trotzdem ist die Richtung klar: TECNO wollte beim Phantom V Fold2 nicht nur ein dünnes Foldable bauen, sondern gleichzeitig ausreichend Energiereserven bereitstellen.


Warum der große Akku später zum Thema werden kann

Ein Akku ist ein Verschleißteil.

Selbst ein hochwertiger Lithium-Ionen-Akku verliert nach vielen Ladezyklen einen Teil seiner ursprünglichen Kapazität.

Bei einem normalen Smartphone ist der Austausch schon nicht völlig trivial. Bei einem Foldable ist er deutlich anspruchsvoller.

Der Grund liegt in der Konstruktion.

Im Inneren müssen unter anderem:

  • Scharnier
  • flexible Leitungen
  • Mainboard
  • Kameramodule
  • Display
  • Lautsprecher
  • Akku-Komponenten

auf engstem Raum untergebracht werden.

Deshalb sollte man beim Kauf eines Ersatzakkus für das Phantom V Fold2 wesentlich genauer hinschauen.


BL-25MT: Nicht einfach nach der Kapazität kaufen

Wer nach einem BL-25MT Akku sucht, sollte eine wichtige Unterscheidung kennen.

Die offizielle Gesamtkapazität des Phantom V Fold2 beträgt 5750 mAh typisch. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass jede einzelne als BL-25MT bezeichnete Batterie beziehungsweise jedes einzelne Modul die komplette 5750-mAh-Konfiguration darstellt.

Bei einem BL-25MT Ersatzakku müssen deshalb mehrere Faktoren zusammenpassen:

  • Phantom V Fold2 5G / AE10
  • Akku-Modell
  • Bauform
  • Anschluss
  • Flexkabel
  • elektrische Spezifikation
  • Schutzschaltung
  • tatsächlicher Lieferumfang

Wer einen BL-25MT Ersatzakku benötigt, kann das passende Ersatzteil hier prüfen: BL-25MT Ersatzbatterie bei Batteriewelt

Die Produktbezeichnung sollte dabei immer mit dem tatsächlich im Smartphone vorhandenen Akku verglichen werden.


Wie schwierig ist der Akkuwechsel?

Meine Einschätzung:

Schwierigkeitsgrad: 5/5

Das ist keine Reparatur, die ich einem Anfänger empfehlen würde.

Beim Öffnen eines Foldables bestehen mehrere Risiken gleichzeitig.

Ein falscher Arbeitsschritt kann im schlimmsten Fall zu Schäden an:

  • OLED-Display
  • Flexkabeln
  • Scharnier
  • Mainboard
  • Akkuzellen

führen.

Besonders kritisch ist die Tatsache, dass der Akku nicht isoliert in einem großen, frei zugänglichen Innenraum liegt.


Ein Foldable verlangt eine andere Reparaturstrategie

Bei einem klassischen Smartphone kann man häufig relativ direkt von der Rückseite zum Akku gelangen.

Beim Phantom V Fold2 muss dagegen die gesamte interne Konstruktion berücksichtigt werden.

Das bedeutet:

Nicht nur der Akku ist empfindlich – die Umgebung des Akkus ist es ebenfalls.

Deshalb sind Temperaturkontrolle, Werkzeugwahl und Demontagereihenfolge entscheidend.

Wer bereits Erfahrung mit Smartphone-Reparaturen besitzt, sollte trotzdem nicht davon ausgehen, dass ein Foldable genauso aufgebaut ist wie ein herkömmliches Gerät.


Besonders gefährlich: Metallwerkzeuge am Akku

Beim Entfernen eines Lithium-Akkus sollte niemals unnötige mechanische Gewalt angewendet werden.

Ein Schraubendreher oder eine Metallklinge kann die Zellhülle beschädigen.

Bei einem beschädigten Akku besteht das Risiko eines internen Kurzschlusses und einer starken Wärmeentwicklung.

Daher gilt beim BL-25MT Akkuwechsel:

Nicht stechen, nicht knicken, nicht gewaltsam hebeln und keine beschädigte Zelle weiterverwenden.

Wenn der Akku bereits aufgebläht ist, sollte die Reparatur nicht als DIY-Projekt durchgeführt werden.


Was passiert nach dem Einbau?

Ein neuer Phantom V Fold2 Akku sollte nach der Montage nicht einfach sofort endgültig verklebt werden.

Zunächst sollte ein Funktionstest erfolgen.

Wichtige Prüfpunkte sind:

  • Akkuerkennung
  • normales Laden
  • 70-W-Laden
  • Wireless Charging
  • Innenbildschirm
  • Außendisplay
  • Touch
  • Kameras
  • WLAN
  • Bluetooth
  • NFC
  • Lautsprecher
  • Mikrofon
  • Fingerabdrucksensor

Besonders das Innendisplay verdient Aufmerksamkeit.

Schon ein beschädigtes Flexkabel kann zu Displayfehlern oder Touch-Problemen führen.


Und was ist mit der Wasserdichtigkeit?

TECNO gibt für das Phantom V Fold2 eine IP54-Einstufung an und nennt zusätzlich einen stärker geschützten USB-C-Bereich sowie abgedichtete Seitentasten und einen abgedichteten Mittelrahmen.

Nach einer Öffnung des Smartphones sollte man jedoch nicht einfach davon ausgehen, dass die ursprüngliche Werksabdichtung wieder vollständig hergestellt wurde.

Das ist bei einem Akkuwechsel ein wichtiger Punkt.

Eine neue Klebeschicht bedeutet nicht automatisch eine nachweisbare Wiederherstellung des ursprünglichen Schutzes.


Akkuwechsel bedeutet nicht „12 Stunden laden“

Nach dem Einbau eines BL-25MT Ersatzakkus ist keine klassische „Aktivierung“ durch langes Laden erforderlich.

Lithium-Ionen-Akkus benötigen keine zwölfstündige Erstladung.

Sinnvoller ist:

  • normal benutzen
  • hohe Temperaturen vermeiden
  • intelligente Ladefunktionen nutzen
  • unnötige Tiefentladungen vermeiden

Für die Lebensdauer ist Hitze wesentlich relevanter als eine vermeintliche Erstkalibrierung.


Was gefällt uns am Phantom V Fold2 besonders?

Das geringe Gewicht

249 g sind für ein großes Foldable hervorragend.

Die zwei großen Displays

Beide Bildschirme sind für den Alltag brauchbar und nicht nur als Ergänzung gedacht.

Die Akkukapazität

5750 mAh geben dem Gerät eine wichtige Ausdauerreserve.

Das Ladesystem

70 W per Kabel plus 15 W Wireless Charging ist eine sehr praktische Kombination.

Das Kamerasystem

Drei 50-MP-Kameras machen die Ausstattung ungewöhnlich komplett.

512 GB Speicher

Für langfristige Nutzung ist die Kapazität angemessen.


Wo liegen die Schwächen?

Der Dimensity 9000+ ist inzwischen technisch überholt, wenn man ihn mit den neuesten Flaggschiff-Plattformen vergleicht.

Auch die Reparierbarkeit ist keine Stärke.

Ein BL-25MT Akkuwechsel ist wesentlich komplexer als der Akkutausch bei einem normalen Smartphone.

Dazu kommt die empfindliche Foldable-Innenanzeige. Wer das Gerät viele Jahre nutzen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die technischen Daten achten, sondern auch auf die spätere Wartung.


Unser Urteil

Das TECNO Phantom V Fold2 5G ist ein Foldable, das vor allem durch seine Balance überzeugt.

Es ist:

leicht genug für den Alltag,

groß genug für produktives Arbeiten,

ausdauernd genug für lange Nutzung

und

schnell genug für moderne Android-Anwendungen.

Die 5750-mAh-Batterie ist dabei ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts. Genau deshalb sollte ein späterer Austausch nicht improvisiert werden.

Wer einen BL-25MT Akku benötigt, sollte zuerst die Teilenummer und die tatsächliche Akku-Konfiguration des eigenen Geräts überprüfen. Ein passendes BL-25MT Ersatzteil ist hier zu finden: BL-25MT bei Batteriewelt ansehen

Bewertung

KategorieBewertung
Design4,5/5
Gewicht5/5
Innendisplay4,5/5
Außendisplay4,5/5
Performance4/5
Kamera4/5
Akkulaufzeit5/5
Ladegeschwindigkeit4,5/5
Multitasking5/5
Scharnier4,5/5
Schutz3,5/5
Reparierbarkeit2/5
Akkuwechsel2/5

Gesamt: 8,8/10

Fazit: Ein interessantes Foldable mit einem Akku, den man langfristig im Blick behalten sollte

Das Phantom V Fold2 5G zeigt ziemlich deutlich, wohin sich große Foldables entwickeln: weniger Gewicht, größere Arbeitsfläche und bessere Akkureserven.

Mit 249 g, zwei 120-Hz-LTPO-Displays, 5750 mAh, 70 W Ladeleistung, 15 W Wireless Charging und einem 50-MP-Dreifachkamerasystem bietet TECNO ein technisch sehr interessantes Gesamtpaket. Die wichtigsten Kerndaten werden auch durch die offiziellen TECNO-Spezifikationen bestätigt.

Wer das Smartphone langfristig einsetzen möchte, sollte den Akku jedoch als Verschleißkomponente betrachten. Wenn die ursprüngliche Laufzeit nach vielen Ladezyklen deutlich nachlässt, kann ein passender BL-25MT Ersatzakku eine interessante Möglichkeit sein, die Nutzungsdauer des Geräts zu verlängern.

Dabei gilt: Erst die Teilenummer und Kompatibilität prüfen, dann bestellen und den Einbau möglichst einem erfahrenen Foldable-Techniker überlassen.

Für die Prüfung des BL-25MT Ersatzakkus steht folgende Produktseite zur Verfügung: Batteriewelt – BL-25MT Ersatzakku