Das sollte man beim Kauf eines neuen Gaming-Laptops beachten

Hier erfahren Sie alle wichtigen Kriterien, die beim Kauf eines neuen Gaming-Laptops unbedingt zu beachten sind!

Mit Gaming Laptops ist man mobil. Die hochwertigen Kandidaten unter den Spiele-Notebooks schließen die Lücke zwischen Gaming Computern und konventionellen Laptops. In ihnen sind die neuesten Hardware-Komponenten verbaut. Deshalb können sie eine sinnvolle Investition darstellen, unabhängig davon, ob man in der Profiliga spielt oder die Sache eher als Hobby betreibt.

Es ist aber nicht leicht, den Überblick bei den leistungsstarken neuen Gaming Laptops zu behalten, da der Markt sich in einem ständigen Wandel befindet. Hier finden Sie die wichtigsten Kriterien um eine optimale Kaufentscheidung treffen zu können.

Die wichtigsten Kaufkriterien für ein Gaming-Notebook:
Kaufkriterium 1: Der Preis

Ein Gaming-Laptop kostet Minimum 900 Euro. Aber für diesen Betrag gibt es schon Geräte mit erstaunlich hochwertiger Hardware! In dieser Preisspanne können wir das DELL G15 5515 für knapp 930 Euro und das ASUS TUF Gaming F15 für circa 890 Euro empfehlen. In beiden Modellen ist die RTX 3050 verbaut und mit dieser Karte geben die Games richtig Speed. Die RTX 3050 wird von 4 GB GDDR6-Grafikspeicher unterstützt und hat den neuen GA 107-Chip!

Weitere Gaming-Laptops in dieser Preisklasse arbeiten mit 3050 Ti oder gleich mit 3060 für das Zocken in Full-HD. Einen Preisschritt weiter nach oben befinden sich unter anderem das HP Omen 16 für knappe 1.500 Euro und das MSI Katana GF66 für fast 1.600 Euro.

Wer mehr als 2.000 Euro investieren kann und möchte, der bekommt Gaming-Laptops der High-End-Stufe. Auf diesem Level bleiben dank RTX 3080-GPU keine Gamer-Erwartungen unerfüllt. Für circa 2.199 Euro sind das MSI GP66 Leopard und das Acer Predator Helios 300 mit der Highend-Stufe der Grafikprozessoren zu haben.

Kaufkriterium 2: Die Grafikkarte

Im Info-Teil zum Thema Preis wurde schon deutlich, dass die Grafikkarte DAS Bauelement schlechthin für den Gaming-Laptop darstellt. Denn mit diesem Stück Hardware steht und fällt die Gaming-Performance.

Wer sich heutzutage ein nicht ganz aktuellen Gaming-Laptop mit RTX-2000er-Karten zulegen will, spart nicht wirklich. Dazu ist die Differenz im Preis zur aktuellen RTX-Generation einfach zu klein. Es lohnt sich also nicht, smarte Gamer schauen deshalb direkt nach Laptops mit aktuellen RTX-3000er-Karten. Dafür bekommen sie nicht nur eine um Klassen bessere Performance, die neuen Karten glänzen auch mit weiteren Kompetenzen! Diese bahnbrechenden Fähigkeiten beginnen beim “Whisper Mode 2.0”, in diesem Modus kann der Gamer bestimmen, wie laut der Lüfter maximal zu hören sein darf. Die Performance bleibt davon unbeeinträchtigt, weil ein Künstliche Intelligenz sich um die Einhaltung der Lautstärke kümmert.

Mit “Dynamic Boost 2.0” wird via KI das Energiemanagement zwischen CPU, Grafikspeicher und Grafikkarte höchst effizient abgestimmt. Diese neue Technologie bringt unendlich viel für die Performance, da damit endlich die Stromversorgung von GPU und CPU bedarfs

Kaufkriterium 2: Die Grafikkarte

Im Info-Teil zum Thema Preis wurde schon deutlich, dass die Grafikkarte DAS Bauelement schlechthin für den Gaming-Laptop darstellt. Denn mit diesem Stück Hardware steht und fällt die Gaming-Performance.

Wer sich heutzutage ein nicht ganz aktuellen Gaming-Laptop mit RTX-2000er-Karten zulegen will, spart nicht wirklich. Dazu ist die Differenz im Preis zur aktuellen RTX-Generation einfach zu klein. Es lohnt sich also nicht, smarte Gamer schauen deshalb direkt nach Laptops mit aktuellen RTX-3000er-Karten. Dafür bekommen sie nicht nur eine um Klassen bessere Performance, die neuen Karten glänzen auch mit weiteren Kompetenzen! Diese bahnbrechenden Fähigkeiten beginnen beim “Whisper Mode 2.0”, in diesem Modus kann der Gamer bestimmen, wie laut der Lüfter maximal zu hören sein darf. Die Performance bleibt davon unbeeinträchtigt, weil ein Künstliche Intelligenz sich um die Einhaltung der Lautstärke kümmert.

Mit “Dynamic Boost 2.0” wird via KI das Energiemanagement zwischen CPU, Grafikspeicher und Grafikkarte höchst effizient abgestimmt. Diese neue Technologie bringt unendlich viel für die Performance, da damit endlich die Stromversorgung von GPU und CPU bedarfsgerecht gelöst wird. Auch “Resizable Bar” ist ein technologischer Fortschritt, den wir beim Zocken nicht mehr missen möchten. Die CPU hat dank Resizable Bar unmittelbaren Zugriff auf den Arbeitsspeicher einer Grafikkarte.

Und das ganz große Thema, um die sich die Welt des Gamings zur Zeit dreht, ist selbstverständlich das Raytracing. Diese Grafiktechnologie berechnet Lichtstrahlen so unfassbar wirklichkeitstreu und zaubert damit Bilder von überwältigender Realität auf den Bildschirm. Der sogenannte “Heilige Gral der PC-Grafik” kann mit Karten, die sich im 3000er Bereich bewegen, gespielt werden, wenn im Laptop DLSS 2.0 unterstützt wird.

Kaufkriterium 3: Die GPU

Die Wahl der GPU ist abhängig von der Bildschirmauflösung und den Games. Spieler, deren Vorlieben eher bei älteren Games liegen, wie zum Beispiel Fortnite, CS:GO oder den ersten Versionen von Call of Duty, sind mit einer 3050 oder auch höchstens einer 3050 TI in Kombination mit Full-HD bestens ausgestattet.

Aber wer gerne Games auf Konkurrenzbasis mit 165 Hertz in einer Auflösung von 1920 X 1080 Pixel und/oder Triple-A-Computergames spielt, der sollte schon zu einem Laptop mit RTX 3060 greifen. (Die Version 3060 schafft 30 Prozent mehr Bilder pro Sekunde als die Karte mit 3050 Ti). Gamer mit höheren Ansprüchen, die auch in WQHD zocken möchten, müssen dementsprechend mehr in die Hardware investieren. Denn für WQHD sollte es im Idealfalle eine RTX 3080 sein oder mindestens eine 3070.

Apropos WQHD: Wir empfehlen ein WQHD-Display mit der 1.440p Auflösung bei 165 Hz. Denn ein UHD-Bildschirm erzielt sogar bei einem 17 Zoll wenig Nutzen. Es ist sogar eine unnötige Belastung für die verfügbare Kapazität an Rechenleistung.

Kaufkriterium 4: Die CPU

Zum Spielen sind sechs Rechenkerne ideal, aber vier arbeiten in der Regel schon ganz ordentlich.

Wichtig für das Spielen auf dem mobilen Gerät: Im Namen der CPU sollte das H-Suffix enthalten sein, denn das garantiert einen absolut leistungsstarken Prozessor für mobile Computer. Die H-Regel gilt übrigens für AMD, wie auch für Intel. (Erfreulicherweise braucht der Käufer sich in diesem Fall nicht durch unterschiedliche Produktbezeichnungen der beiden Hersteller zu wühlen).

Falls Ihre Wahl auf eine CPU von Intel fallen sollte, empfehlen wir den Kauf eines Produktes aus der 11. Generation, denn die älteren CPUs können bei der Rechenleistung nicht mit den aktuellen vom Hersteller AMD mithalten. Fällt die Kaufentscheidung für eine CPU von AMD, dann sind die Ryzen ab 4.000 empfehlenswert. Nach oben ist natürlich wie immer Luft, aber weniger als 4.000 sollte es nicht sein, erst ab dieser Generation kann das Laptop mit anderen mithalten und eine Power-Performance abliefern.

Kaufkriterium 5: RAM und Speicher

16 GB Arbeitsspeicher sind heute das Minimum für Gamer. Beim Datenspeicher sollte es sich mindestens um die Größe von 512 GB handeln. Ideal ist eine SSD mit 1 TB! Alternativ zum richtig großen Speicher mit einem TB können Sie auch beim Kauf zunächst sparen, wenn Sie ein Laptop mit einem kleineren Speicher erwerben, aber gleichzeitig darauf achten, das es sich um ein Gerät handelt, das man später einfach aufrüsten kann.

Kaufkriterium 6: Akku-Laufzeit und das Gewicht des Laptops

Gaming-Laptops werden nie Rekordwerte in Sachen Akkupower erreichen. Die offiziellen Zahlen der Hersteller orientieren sich in der Regel an der erreichten Laufzeit des Akkus bei der Wiedergabe von Videos. Doch Spielen und Videowiedergabe lassen sich in der Realität nun mal nicht vergleichen, was den Stromverbrauch betrifft. Auch die besten Gaming-Laptops mit den besten Akkus sind nach etwa 2 Stunden am Rande ihrer Kräfte.

Leichte Laptops bringen etwas unter 2.000 Gramm auf die Waage. Doch mehr Gewicht ist ein Zeichen für mehr verbaute Qualitäts-Hardware. Hochleistungsbauteile erzeugen mehr Wärme und benötigen deshalb mehr Raum zur Abkühlung. Und dieser zusätzliche Raum erhöht das Gewicht. Deshalb wiegen High-End-Gaming-Laptops meist knappe 3.000 Gramm.

Kaufkriterium 7: Größe und Technologie des Displays

Zum Spielen brauchen Sie ein Notebook mit mindestens 144 Hz mit Full HD, oder im idealen (und natürlich auch kostspieligeren) Fall ein Notebook mit 165 Hz in WQHD.

Und für die Größe gilt eigentlich, dass 17 Zoll ein idealer Wert ist. Dagegen spricht nur, dass ein Laptop mit dieser Display-Größe schwerer ist, als seine kleineren Kollegen. Sollten Sie gerne unterwegs sein mit Ihrem Laptop, dann sollten Sie auch bedenken, dass die Mehrzahl der PC-Taschen und Rucksäcke für Inhalte konstruiert sind, die nur 15,6 Zoll an Platz beanspruchen.

In Sachen Technologie des Displays empfehlen wir ein IPS-Display. Ein Panel mit IPS bringt hohe Farbqualität und eine große Farbpalette mit. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Blickwinkelstabilität. Diese umfasst bis zu 180 Grad, was gerade für Gamer ein wichtiger Faktor ist.

Kaufkriterium 8: Die TGP

Mit der Abkürzung TGP ist die maximal mögliche thermische Verlustleistung der kompletten Grafikeinheit gemeint. Es ist logisch, dass mit einem Plus an TGP, also mehr Gaming-Power auch mehr Wärme und ein höherer Stromverbrauch entstehen.

Samsung Galaxy Tab S8 vorgestellt

Samsung hat seine neue Tablet-Serie Galaxy Tab S8 bestehend aus drei Geräten offiziell vorgestellt. Hier finden Sie alle Infos.

Neben der Top-Smartphone-Serie Galaxy S22 hat Samsung auch seine Tablet-Reihe Galaxy Tab S8 unter dem Motto “Work & Play” am 9. Februar vorgestellt. Die Modelle orientieren sich an der S22-Reihe, heißt: Es gibt ein Galaxy Tab S8, ein Tab S8+ und ein Tab S8 Ultra. Das Ultra-Modell ist aber nicht nur am besten ausgestattet, es ist auch mit seiner enormen Display-Größe von 14,6 Zoll das größte Gerät der neuen Tablet-Generation.

Die Ausstattung im Detail
Leistung + Speicher: Alle drei Modelle sind mit dem schnellsten Qualcomm-Chip Snapdragon 8 Gen 1 ausgestattet, um die Performance müssen Sie sich also keine Gedanken machen. Hinzu kommen mindestens 8 GB RAM, der Arbeitsspeicher erhöht sich je nach gewählter Speichervariante, wie Sie der Tabelle entnehmen können. Das Ultra-Modell bietet sogar satte 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Jedes Tab-S8-Modell bietet die Möglichkeit, den Speicher via Micro-SD-Karte zu erweitern.

Display + Design + S Pen: Während das Galaxy Tab S8 nur mit einem TFT-Bildschirm arbeitet, spendiert Samsung dem Tab S8+ und Tab S8 Ultra ein farbintensives und kontraststarkes Super-AMOLED-Display, dessen Auflösung auch jeweils höher ist als beim kleinsten Modell. Daher eignen sich diese noch mehr, wenn Sie beispielsweise Filme sehen wollen oder auch Spiele auf dem Tablet zocken.

Alle drei Modelle haben jetzt einen Armor-Aluminium-Rahmen, der laut Samsung nicht nur leichter, sondern auch deutlich stabiler gegen Verbiegungen ist und zeitgleich weniger Kratzer zulässt. Der Samsung-eigene Stift S Pen ist bei jedem Tab-S8-Gerät im Lieferumfang enthalten und findet seinen Platz auf der Rückseite des Geräts, wenn Sie ihn nicht benötigen.

Laut Samsung hat der S Pen eine so niedrige Latenzzeit, dass das Gefühl entsteht, man schreibe mit einem richtigen Stift auf Papier. Ob das wirklich stimmt, werden wir demnächst in unserem ausführlichen Test klären.

Videotelefonie: Das Tab S8 Ultra hat als einziges Modell gleich zwei 12-Megapixel-Kameras auf der Vorderseite für noch bessere Videotelefonie, alle drei Geräte filmen übrigens in 4K. Integriert ist eine Auto-Framing-Technologie, die Sie während des Gesprächs immer im Fokus hält und gleichzeitig den Bildausschnitt ran- und rauszoomt.

Samsung verbaut außerdem gleich drei Mikrofone, die eine Technik zur Rauschunterdrückung nutzen, um etwa Hintergrundgeräusche herauszufiltern. Und für den Sound haben alle drei Geräte vier Lautsprecher mit Dolby Atmos.

Arbeiten: Sehr praktisch ist natürlich, dass Sie die Tab-S8-Geräte auch kabellos als Zweitmonitor nutzen können, wenn Sie einen kompatiblen Samsung-Laptop nutzen. Und dank Samsung DeX können Sie das Tab S8 auch einfach mit einem externen Display verbinden und auf diesem mit einer extra angepassten Desktop-Oberfläche arbeiten. Natürlich können Sie auch per Bluetooth etwa Tastatur und Maus verknüpfen.

Mit der Funktion Quick Share können Sie zudem schnell und kabellos Dateien, Fotos und Videos zwischen Ihrem Smartphone (zum Beispiel Galaxy S22) mit dem Tab S8 teilen. Und praktisch ist auch, dass Sie mit den Geräten und den Galaxy Buds eine Auto-Switch-Funktion nutzen können, wodurch der Wechsel vom Smartphone auf das Tablet und umgekehrt fließend ist.

Preise und Marktstart
Alle drei Galaxy Tab S8-Geräte sind ab dem 25. Februar 2022 in Deutschland verfügbar. Zwischen dem 9. und 24. Februar können Sie ein Tab S8 vorbestellen. Wer im Samsung-Shop während der Vorbestellphase ein Tablet ordert, der bekommt zusätzlich eine Tauschprämie in Höhe von 200 Euro für sein Altgerät sowie bis zu 500 Euro an Wert dafür. Gratis gibt es noch das Book Cover Keyboard Slim für das Galaxy Tab S8 und S8+ dazu, Besteller eines Tab S8 Ultra erhalten das Book Cover Keyboard.

iPhone SE 3 und iPad Air 5 bei Behörde registriert

Die Eurasische Wirtschaftskommission ist eine gute und zuverlässige Quelle für kommende Apple-Produkte.

In der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission wurden drei neue Einträge veröffentlicht: Dabei handelt es sich um “Smartphones” und “Tablets” der Marke Apple, die mit iOS 15 funktionieren. Demnach will Apple im Eurasischen Wirtschaftsraum ein neues iPhone mit den Modellnummern A2481, A2482, A2483, A2484, A2595, A2626, A2631, A2636, A2641, A2783, A2784 verkaufen. In dieser Reihe aus elf Modellnummern sind nur drei tatsächlich neu und noch nirgendwo mit dem iPhone in Verbindung gebracht. Die Reihe A2481 bis A2484 sind iPhone-13-Modelle von Mini bis Max mit 5G-Modem, das auch Millimeterwellen unterstützt. Bis dahin hat Apple solche iPhones in den USA verkauft.

Die vier weiteren iPhone-13-Modelle (AA2626, A2631, A2636, A2641) haben ein Modem mit 5G-NR-Bandbreiten, die Apple in Kanada, Mexiko und Japan verkauft hat. Es bleiben also drei Modellnummer (A2595, A2783, A2784) für das kommende iPhone SE 3, das für Ende März oder Anfang April 2022 prognostiziert wurde. Demnach wird das neue Smartphone eine Mischung aus dem iPhone 11 und iPhone 8 werden, angereichert mit dem 5G-Modem. Mehr dazu lesen Sie hier: ” Das iPhone SE 3 dreht das Rad, ohne es neu zu erfinden”.

Ungereimtheiten beim iPad
Bei den iPads findet sich in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission gleich zwei aktuelle Beiträge mit mehreren Modellnummern. Der eine Beitrag führt Nummer A2437, A2589, A2591, A2757, A2761, A2766, A2777, ein weiterer – Nummer A2436, A2588, A2696, A2759. Alle elf Modellnummern finden sich nicht in der Datenbank von Everymac – die Webseite führt einen Katalog aller Apple-Produkte aufgedröselt nach Modellen mit ihren Modellnummern. Was das für ein ominöses iPad sein kann, kann man sich leicht denken: Die Auguren prognostizieren ein iPad Air der fünften Generation mit einem 5G-Modul. Allerdings entfallen bei Everymac auf jedes neue iPad Air nur vier Modellnummern, Apple hat aber gleich elf neue registriert. Ob wir bei der Frühlings-Keynote ein aktualisiertes iPad (ohne Air, Mini und Pro) erwarten können, muss man noch abwarten. Die neuesten Gerüchte prognostizieren jedoch die Veröffentlichung erst gegen Ende 2022.

Aldi Nord verkauft erneuerte Apple-Produkte

Bei Aldi Nord bietet sich nächste Woche ein wahres Schnäppchen: Eine Apple Watch lässt sich dort wesentlich günstiger erwerben als etwa auf Amazon. Das steckt dahinter.

Bei Aldi können Apple-Fans bald ein richtiges Schnäppchen machen: Der Discounter verkauft scheinbar ein “getarntes” Apple-Produkt zu günstigen Preisen, wie dem Branchendienst “Giga” zuerst aufgefallen ist.

In den Prospekten von Aldi Nord werden derzeit Smart Watches angeboten, bei denen es sich offenbar um Apple Watches handelt.

Gebrauchte Apple-Produkte, aber generalüberholt
Die digitalen Uhren stammen demnach von der niederländischen Firma Renewd, die gebrauchte Apple-Produkte wie iPhones oder Watches generalüberholt und zu wesentlich günstigeren Preisen anbietet: Die ab dem 27. Januar angebotene Apple-Watch 3 von Renewd soll nur 169 Euro kosten, eine vergleichbare Apple-Watch auf Amazon kostet aktuell etwa 200 Euro.

Laut Prospekt wartet die “erneuerte Apple Watch” mit Retina-OLED-Display und einer Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden auf. Die wasserfeste Uhr bietet einen Herzfrequenzsensor, einen virtuellen Assistenten und Bluetooth. Auf die Uhr stehen zudem zwei Jahre Garantie.

Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard

Microsoft will sein Xbox-Geschäft aufwerten. Der Konzern holt sich mit dem fast 70 Milliarden Dollar schweren Kauf von Activision Blizzard aber auch eine Kontroverse um den Vorwurf von sexueller Belästigung ins Haus.

Redmond (dpa) – Mega-Übernahme in der Spielebranche: Populäre Games wie “Call of Duty” und “Candy Crush” sollen künftig von Microsoft kommen. Der Software-Riese hinter der Spielekonsole Xbox kauft dafür den Spieleanbieter Activision Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar.

Microsoft ist bereit, für Activision Blizzard einen heftigen Aufpreis zu zahlen: Das Gebot von 95 Dollar je Aktie liegt gut 45 Prozent über dem Schlusskurs von 65,39 Dollar am vorherigen US-Handelstag am Freitag. Die Spielefirma werde damit insgesamt mit 68,7 Milliarden Dollar (60,4 Mrd Euro) bewertet, wie Microsoft am Dienstag mitteilte.

Der umstrittene Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, werde weiter an der Spitze der Spielefirma bleiben, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Das “Wall Street Journal” berichtete allerdings wenige Stunden später unter Berufung auf informierte Personen, er solle gehen, wenn die Übernahme abgeschlossen ist.

Kotick war in den vergangenen Monaten nach Vorwürfen von sexueller Belästigung und Diskriminierung bei dem Unternehmen in die Kritik geraten. Unter anderem wurde ihm vorgehalten, nicht entschieden genug gegen Fehlverhalten von Managern eingeschritten zu sein.

Activision Blizzard war im Sommer vom US-Bundesstaat Kalifornien verklagt worden. Der Konzern habe eine sexistische Unternehmenskultur gefördert, bei der Frauen systematisch benachteiligt würden, kritisierte die für die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen in dem Bundesstaat zuständige Behörde DFEH. Die Firma wies die Vorwürfe zunächst weit von sich, beauftragte dann aber doch eine Anwaltsfirma mit der Aufklärung der Vorwürfe.

In der Industrie wurde auch immer wieder die Frage aufgeworfen, ob ein Neuanfang bei Activision Blizzard mit Kotick an der Spitze überhaupt möglich sei. Er hielt sich jedoch mit Rückhalt seines Verwaltungsrates fest im Chefsessel. Nach Abschluss der Übernahme soll Activision Blizzard nun Microsofts Spiele-Chef Phil Spencer unterstellt werden, der damit Koticks Boss wäre.

Microsoft rechnet mit einem Abschluss des Deals bis Ende seines nächsten Geschäftsjahres, das bis Mitte 2023 läuft. Vorher muss unter anderem noch die Zustimmung der Wettbewerbshüter eingeholt werden. Die Aktie stieg im US-Handel am Dienstag zeitweise auf gut 82 Dollar, noch deutlich entfernt von den gebotenen 95 Dollar – was eine gewisse Skepsis der Anleger zeigt.

Microsoft, das bereits Spielestudios mit bekannten Titeln wir “Doom” und “Minecraft” unter seinem Dach hat, würde seine Marktposition mit Activision Blizzard deutlich stärken. Games der Firma locken monatlich knapp 400 Millionen Spieler an. Rund 245 Millionen davon entfallen auf den vor einigen Jahren übernommenen “Candy Crush”-Anbieter King.

Die Spielebranche befindet sich aktuell in einem großen Wandel. Zum einen verlagert sich mehr Geschäft von Konsolen und PCs auf Smartphones. Dort sind die Games meist zwar kostenlos zu spielen – viele Nutzer geben aber Geld für zusätzliche Inhalte oder Hilfen aus. Diese kleinen Beträge addieren sich angesichts der Größe des Smartphone-Marktes zu beträchtlichen Summen.

Zum anderen gehört Microsoft zu den Plattform-Anbietern, die versuchen, Spiele-Streaming im Markt zu etablieren. Die Spiele laufen dabei eigentlich nicht auf den Geräten der Nutzer, sondern auf Servern im Netz. Das Modell bietet die Aussicht auf fortlaufende Abo-Einnahmen statt des einmaligen Verkaufs einer Konsole. Allerdings sind schnelle und reaktionsfreudige Internet-Verbindungen eine Grundvoraussetzung für das Modell, das bisher noch ein Nischenangebot ist.

Microsofts Geschäft mit der Xbox-Konsole wurde zuletzt – wie auch beim Konkurrenten Sony mit seiner Playstation – stark von den globalen Engpässen bei Chips und anderen Bauteilen zurückgehalten. Xbox- und Playstation-Geräte der neuesten Generation sind mehr als ein Jahr nach der Markteinführung nach wie vor schwer zu bekommen.

Activision Blizzard profitierte wie auch andere Branchenplayer zeitweise von der Corona-Pandemie, in der Menschen mehr Zeit mit Videospielen und Smartphone-Games verbringen. Zuletzt verbuchte die Firma im Ende September abgeschlossenen Quartal ein leichtes Umsatzplus auf gut zwei Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Jahresvergleich um rund sechs Prozent auf 639 Millionen Dollar zu.

Diese Fehler besser vermeiden

Lithium-Ionen-Akkus sitzen mittlerweile fest im Gehäuse von Smartphones und Tablets. Schon deswegen zahlt sich der fachgerechte Umgang damit schnell aus – denn mit einem beschädigten Akku wird in der Regel das ganze Gerät unbrauchbar. Um die Lebensdauer der Energiezellen zu verlängern, und um die maximale Kapazität möglichst lange zu erhalten, können Sie ein paar einfache Regeln beachten.

Nächtliches Aufladen schadet dem Akku – manchmal
Klar, die meisten Nutzer machen es so: Vor dem Schlafengehen schließen wir das Smartphone ans Ladegerät an, beim Aufstehen steht das Handy dann mit maximaler Ladung zum Einsatz bereit, der Lithium-Akku präsentiert sich mit kräftigen 100 Prozent. Tatsächlich geht es dem Akku in diesem Moment aber gar nicht so gut, schon die vorhergehenden Stunden waren eine Tortur. Das hat einen einfachen Grund: Weil das Gerät in der Regel nach ein, zwei Stunden voll geladen ist, wird es vom Ladegerät (bis zum Aufstehen) noch viele Stunden am Kapazitätslimit gehalten. Tröpfchenladung und der Überladungsschutz verhindern zwar ernste Schäden, alleine das regelmäßige und stundenlange “Verweilen” des Akkus auf dem hohen Ladungsniveau wirkt sich aber negativ aus: Die chemische Alterung der Batterie wird beschleunigt.

Weil mit steigender Ladung auch die Spannung im Akku zunimmt, haben die Lithium-Zellen so eine Art Komfort-Zone – und die liegt zwischen 30 und 70 Prozent der maximalen Energie-Speicherkapazität. Jenseits dieses Fensters liefert der Akku zwar noch zuverlässig Strom, die interne Abnutzung nimmt aber zu und der nächste Austausch rückt näher.

Das Problem der nächtlichen Energie-Überdosis ist Herstellern und App-Entwicklern längst bekannt, auf beiden Seiten gibt es Initiativen zur Gesundheitspflege der ionisierten Stromspeicher. Während Apple, OnePlus und Co. dem Energiemanagement neuerer Modelle einen (optionalen) Eigenschutz verpassen, ermöglichen verschiedene Android-Apps ähnliche Funktionen auch auf älteren Geräten. Nächtliches Aufladen wird damit völlig unproblematisch.
Manche Geräte schützen sich selbst: Neuen Initiativen der Hersteller
Für Nutzer neuerer Smartphones gibt es gute Nachrichten: Hersteller wie Huawei, Sony, Google oder Apple haben sich den lädierten Akkus angenommen und speisen neue Schutzfunktionen in ihre Produktserien ein.

OnePlus

Hier steht der noch neue Akku-Wächter unter dem Namen “Optimiertes Aufladen” ab OxygenOS 10.0 zur Verfügung. Die Funktion können Sie unter “Einstellungen/Akku” einfach zuschalten. Das Smartphone merkt sich dann, zu welcher Uhrzeit Sie morgens üblicherweise aus dem Bett klettern und erledigt den kritischen letzten Ladungsschritt von 80 auf 100 Prozent erst kurz vor dem Aufstehen – also so spät wie möglich.

Google

Google bietet für seine Geräte ab Pixel 4 ebenfalls einen integrierten Akku-Schutz beim Aufladen. Unter “Einstellungen/Akku/Intelligenter Akku” finden Sie die Funktion “Adaptives Laden”. Wer sein Gerät damit nach 21 Uhr auflädt und gleichzeitig einen Wecker zwischen 5 und 10 Uhr morgens stellt, hat beim Aufstehen ein frisch geladenes Smartphone in der Hand: Die vollständige Ladung wird dabei erst kurz vorm Klingeln des Weckers abgeschlossen.

Samsung

Bei Samsung finden wir eine entsprechende Funktion bisher leider nur bei ausgewählten Tablets wie dem Galaxy Tab S6 oder Galaxy Tab S7 . Unter “Einstellungen/Gerätewartung/Akku” ist die Funktion “Akku schützen” zu finden. Die Koreaner haben sich eine bemerkenswerte Lösung ausgedacht: Bei aktivierter Funktion wird hier nicht etwa der Ladungsprozess neu gestaltet, das Gerät definiert einfach die maximale Kapazität des Akkus um – auf 85 Prozent. Nach einem Neustart klettert die Anzeige beim Laden dann zwar wieder auf 100 Prozent, das tatsächliche physische Ladungsniveau bleibt aber auf 85 Prozent der maximalen Kapazität begrenzt.

Apple/iPhone

Nutzer eines iPhones haben seit iOS 13 die Möglichkeit, ihrem Akku unter die Arme zu greifen. Das klappt mit der Funktion “Optimiertes Laden der Batterie”. Auch damit soll vor allem das Zeitfenster reduziert werden, indem der Akku stark geladen ist. Das vollständige Aufladen über 80 Prozent wird dabei in bestimmten Situationen verzögert oder gar nicht erst durchgeführt – wenn das iPhone etwa ausrechnet, dass der nächste Ladezyklus früh genug ansteht. Bei Apple ist die Funktion auch vom eigenen Standort abhängig, so sollen Energielücken etwa auf Reisen oder im Urlaub vermieden werden.

Huawei

Bei Huawei hört der Akku-Assistent auf den Namen “Smart Charge” und steht ab EMUI 9.1 beziehungsweise Magic UI 2.1 zur Verfügung. “Unter Einstellungen/Akku/Weitere Einstellungen” lässt sich die Funktion zuschalten, das Aufladen des Gerätes wird damit nachts pauschal bei 80 Prozent beendet und erst vor dem Aufstehen abgeschlossen. Auch hier werden Nutzungsverhalten und gegebenenfalls ein gestellter Wecker in die Planung einbezogen.

Sony

Sony setzt schon seit einigen Jahren auf einen sorgsamen Umgang mit dem verbauten Energielieferanten. Die Funktion “Batteriepflege” finden Sie bei vielen Modellen hier ebenfalls in den Akku-Einstellungen. Das Gerät lernt dabei, wann und wie lange Nutzer das Ladekabel anschließen und passt das Ende der Aufladung so ab, dass es zeitlich mit dem Trennen der Stromzufuhr zusammenfällt. Auch eine Höchstladung von 80 oder 90 Prozent lassen sich die Sony-Geräte vorschreiben.

Verschleiß vorbeugen: Mit Android-Apps
Sie haben kein sehr neues Smartphone, Ihr Hersteller hat noch keinen Akku-Schutz implementiert oder Sie möchten sich Ihre Schutzfunktionen gerne aussuchen? Kein Problem, dann helfen Sie sich eben selbst, dafür gibt es mehrere einfache Möglichkeiten. Und keine Sorge: Bei keiner dieser Lösungen müssen Sie nachts den Wecker stellen, um ein Ladekabel aus der Steckdose zu ziehen.

Der schnellste und einfachste Weg zu mehr Kontrolle über den Android-Akku führt über unsere App-Teststrecke. In den besten Akku-Apps für Android finden Sie hilfreiche Tools rund um den mobilen Energiegeber. Mit Apps wie “AccuBattery” oder dem “Akku Saver” passen Sie etwa Ladungsströme an oder erhalten eine Warnung, sobald ausgewählte Energieniveaus erreicht sind. Um das Aufladen bei einem bestimmten Prozentsatz automatisch zu beenden, eignet sich auch die App “Battery Charge Limit [ROOT]” – die setzt aber Root-Zugriff voraus.

Verschleiß vorbeugen: Per Hardware
Wer weder vom Hersteller noch vom Play Store Hilfe bekommt, der kann den Ladungsprozess mobiler Geräte auch per Hardware regeln. Dafür gibt es einen kleinen USB-Switch Namens “Chargie”, der einfach als Brücke zwischen Ladegerät und Smartphone gesteckt wird. Mit einer zugehörigen App stellen wir Kapazitätslimits damit prozentgenau ein, der Bluetooth-Stecker liefert anschließend den entsprechenden Ladungsstrom – und kein Watt mehr. “Chargie” gibt’s für rund 30 Euro auf der Webseite des Anbieters .

Tipps & Tricks für einen langlebigen Akku: Diese Fehler vermeiden
Auch jenseits vom nächtlichen Laden kann man im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus einiges falsch machen. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks bleibt das Kernbauteil länger leistungsfähig:

Möglichst lange “gesunde” Ladungsniveaus halten: Denken Sie daran, dass der chemische Alterungsprozess des Akkus jenseits von 30 bis 70 Prozent Ladung wesentlich schneller vorangeht. Es lohnt sich also, komplett entladene Geräte zumindest kurz aufzuladen. Zudem sollten sie es möglichst vermeiden, zu früh die Steckdose zu suchen: Ein halbvoller Akku muss zum Beispiel nur geladen werden, wenn Sie auf die verlängerte Laufzeit anschließend auch angewiesen sind.

Sehr hohe und tiefe Temperaturen meiden: Lithium-Ionen-Akkus vertragen weder sehr hohe noch sehr niedrige Temperaturen gut. Versuchen Sie es also zu vermeiden, Smartphones oder Tablets jenseits von -10 bis +40 °C zu betreiben – auch das Aufladen sollten Sie bei solchen Temperaturen besser unterlassen.

Häufiges Schnellladen vermeiden: Schnelladen ist sicher komfortabel, für Ihren Akku ist es aber nicht immer die beste Wahl: Mit den damit verbundenen hohen Stromstärken geht meist auch ein hoher Temperaturanstieg einher. Wer also nicht zeitnah auf das mobile Gerät angewiesen ist, kann sich beim Laden Zeit lassen. Auch das Entfernen von Handy-Hüllen kann den Temperaturanstieg beim Aufladen mindern.

Lithium-Akkus niemals restlos entleeren oder leer lagern: Wenn man Lithium-Akkus restlos erschöpft, spricht man von Tiefenentladung. Dabei kann die Spannung des Akkus soweit sinken, dass die Energiezelle schwer beschädigt wird. Im normalen Gebrauch ist das Risiko dafür aber relativ gering, oft geht das Phänomen eher auf defekte Hardware zurück. Sie sollten Ihre Akkus aber nach Möglichkeit nicht leer lagern: Zur Aufbewahrung eignet sich eine Schutzladung von 70 Prozent.

Meiden Sie billige Ladegeräte und Kabel: Beim Kauf von Ladekabeln und entsprechenden Steckern kann es sich lohnen, den einen Euro mehr auszugeben. Hier ist es entscheidend, dass die gekaufte Hardware über eine Ladungs-Steuerung verfügt und dass es sich dabei nicht um eine minderwertige Billig-Schaltung handelt – sonst droht Überladung.

Fazit:
Langes Laden und hohe Ladungsniveaus sollten Sie bei Lithium-Ionen-Akkus möglichst vermeiden, denn die damit verbundene hohe Spannung kann den internen Kapazitätsverlust beschleunigen – egal zu welcher Tageszeit. Viele neuere Geräte mit entsprechenden Schutzfunktionen können den Ladungsverlauf inzwischen aber selbst schonend regeln, Apps und Steuergeräte von Drittanbietern eignen sich ebenfalls zur Akku-Pflege. Auch Umsicht hilft: Wer das Smartphone nur dann voll auflädt, wenn er die maximale Laufzeit tatsächlich benötigt, der erweist seinem Akku bereits einen großen Dienst.

Digital Detox: Was das ist und wer es macht

Finger weg vom Handy! Leichter gesagt als getan? Wer eine bewusste Bildschirm- und Medienpause einlegt, tut sich selbst einen Gefallen. Davon berichten auch einige Stars.

Eine digitale Entgiftung beziehungsweise sogenannten Digital Detox zu machen, ist derzeit im Trend. Doch was das genau heißt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Während es für die einen damit getan ist, bewusst ein paar Stunden täglich auf Bildschirm-Zeit zu verzichten, ziehen sich andere für eine gewisse Zeit ganz aus den Sozialen Medien zurück. Darum sind die gezielten Offline-Zeiten gut für die Gesundheit.

Klare Gedanken fassen
Prominente Beispiele für digitale Auszeiten gibt es inzwischen viele, sie alle berichten davon, wie gut ihnen der Digital Detox getan hat. Vergangenen Februar sagte etwa der Sänger Max Giesinger (33) zur spot on news zu seiner viermonatigen Auszeit von der digitalen Bildfläche: “Ich kann es wirklich jedem raten, mindestens einmal im Jahr für ein paar Wochen eine Social-Media-Auszeit zu nehmen. Ich habe mich letztes Jahr an meinem Geburtstag [3. Oktober 2020, Red.] dazu entschlossen, erst mal nicht mehr online zu gehen, solange es sich nicht wieder danach anfühlt. Daraus wurden dann vier Monate. Es war sehr spannend zu sehen, wie viel Zeit ich plötzlich wieder hatte und wie kreativ ich wurde. Da sprudelten plötzlich die Ideen und ich hatte nicht so einen ‘Dauerdunst’ im Kopf. Viele glauben, dass man permanent mit der ganzen Welt connected sein muss. Aber daraus resultiert genau das Gegenteil: Man ist gar nicht mehr richtig da. ‘Zombie-Modus’ on”, so der Musiker.

Mit dem Digital-Detox-Vorhaben tun sich aber nicht alle gleich leicht: Sängerin Lena Meyer-Landrut deutete schon Ende November 2019 an, sich aus den Sozialen Medien zurückziehen zu wollen. Wenige Wochen später meldete sie sich mit einem vorläufig letzten Post auf Instagram: “Verabschiede mich hiermit, breche auf zu nem kleinen Social Media detox”. Doch schon kurz danach kehrte die ESC-Siegerin von 2010 zurück ins Netz, ehe sie ein gutes Jahr später den nächsten Versuch unternahm: Über Nacht löschte Meyer-Landrut im Mai vergangenen Jahres ihren kompletten Instagram-Feed.

Wenn man die Welt nur noch durch den Bildschirm sieht
Inzwischen ist Lena ebenso zurück in den Sozialen Medien wie Giesinger oder der internationale Superstar Ed Sheeran (30), der sich das erste Mal 2017 für eine längere Zeit eine digitale Auszeit nahm: “Ich sehe die Welt nur noch durch einen Bildschirm und nicht mehr durch meine Augen”, schrieb der Sänger damals bei Instagram. 2020 wiederholte er den Digital Detox, um “zu reisen, schreiben und lesen”.

Damit lebt Sheeran vor, was etwa die deutsche Techniker Krankenkasse empfiehlt: Hat man sich einmal darauf festgelegt, wie die Auszeit genau aussehen soll, sei es demnach wichtig, “Aktivitäten für die neu geschaffene Zeit zu planen. Das sollten Dinge sein, die einem Spaß machen und/oder gut für einen sind, zum Beispiel spazieren gehen, baden, künstlerisch aktiv werden, lesen, kochen, Gesellschaftsspiele mit den Mitbewohnern spielen, Rätsel lösen – was auch immer gut tut.”

Apps, um der App-Abhängigkeit zu entkommen? Das geht!
Die ständige Erreichbarkeit versetzt uns in ständige Alarmbereitschaft und mit der Angst, etwas zu verpassen, ziehen uns die digitalen Geräte immer wieder magisch an. Dem zu widerstehen, ist nicht einfach – dabei weisen DAK, AOK und Co. allesamt daraufhin, dass User auf Dauer ihre Aufmerksamkeitsspanne ruinieren.

Wer das alleine nicht schafft und Hilfe braucht, findet nicht zuletzt bei den Krankenkassen Hilfe, die Barmer etwa bietet seit 2017 das sogenannte “Digi-Camp” an, das junge Menschen im verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone und sozialen Medien schulen soll.

Zu guter Letzt können auch Apps wie “SPACE – Break phone addiction, stay focused” ( Android / iOS) oder “Digital Detox: Focus & Live” ( Android) bei der Selbstkontrolle helfen.

BSI findet keine Sicherheitslücken in Xiaomi-Smartphones

Nach einer Warnung der Cyberabwehr in Litauen vor Smartphones von Xiaomi hat das zuständige Bundesamt die Geräte aus China unter die Lupe genommen. Dabei stellte die Behörde keine Auffälligkeiten fest.

Bonn (dpa) – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Smartphones von Xiaomi weder Sicherheitslücken noch Hinweise auf Zensurfunktionen entdeckt.

Das teilte die Behörde am Freitag in Bonn mit und bestätigte einen entsprechenden Bericht des Deutschlandfunks. Das BSI hatte die Geräte aus China über mehrere Monate hinweg untersucht, weil zuvor die litauische Cyberabwehr vor Sicherheitslücken und eingebauten Zensurfunktionen in chinesischen Mobiltelefonen gewarnt hatte. Die Litauer hatten sich konkret auf das Modell Xiaomi Mi 10T 5G bezogen.

Das BSI habe bei der Untersuchung “relevanter Geräte” keine Auffälligkeiten festgestellt, erklärte der BSI-Sprecher. Es sei auch keine Übertragung von Filterlisten festgestellt worden. Deshalb seien keine weiteren Nachforschungen oder andere Maßnahmen bezüglich der Xiaomi-Smartphones erforderlich. Das Ergebnis der Untersuchungen beziehe sich auf Deutschland.

Ein Sprecher von Xiaomi begrüßte die BSI-Stellungnahme. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigten das Engagement von Xiaomi für eine transparente und verantwortungsbewusste Geschäftstätigkeit, bei der die Privatsphäre und die Sicherheit der Kunden oberste Priorität hätten. “Sie hat bewiesen, dass wir alle EU- und nationalen Datenschutz- und Sicherheitsgesetze sowie alle geltenden EU-Normen für unsere Produkte einhalten.”

Arbeitsspeicher für Laptops – das müssen Sie wissen

5 Tipps zum Arbeitsspeicher für Laptops: Welche Größe und Frequenz brauchen Sie wirklich und wie rüsten Sie ältere Notebooks nach.

Tipp 1: Dual-Channel

Achten Sie grundsätzlich darauf, dass in ihrem Laptop zwei Speichermodule verbaut sind. Dadurch ist gewährleistet, dass das RAM im flotten Dual-Channel-Modus arbeitet – sprich auf zwei Speicherriegel parallel zugreifen kann. Allerdings ist bei vielen Einsteiger-Notebooks meist nur ein Speicherriegel verbaut oder im ungünstigsten Fall nur ein RAM-Steckplatz vorhanden – in diesem Fall können Sie den schnellen Dual-Channel-Modus gar nicht nutzen.

DDR4-RAM wird immer teurer: Jetzt schnell zuschlagen

Tipp 2: Speichermenge

Bei Notebooks für den Office-Einsatz und einfache Multimedia-Aufgaben wie Bildbearbeiten reicht ein Laptop mit insgesamt 8 Gigabyte (2 x 4 GB) Arbeitsspeicher. Für Gaming-Laptops empfehlen wir 16 GB setzen, weniger ist heutzutage eigentlich nicht mehr sinnvoll. Für Gamer machen mehr als 16 gb aber meistens auch keinen Sinn. Machen Sie überwiegend Videoschnitt oder professionelle Bildbearbeitung, dann können auch 32 GB oder im Extremfall noch mehr hilfreich sein.

RAM optimieren: So reizen Sie Ihren Arbeitsspeicher aus

Tipp 3: Speichertempo

Je schneller die RAM-Geschwindigkeit, desto flüssiger laufen Programme. Laptops mit leistungsschwachen CPUs wie Intels Celeron oder Pentium sowie älteren AMD-CPUs bis zur Ryzen-3000er-Serie unterstützen meistens nur Speicherfrequenzen bis maximal 1866 MHz. Eine Ausnahme stellen er Ryzen 5 3500U sowie der Ryzen 7 3700U & 3750U dar, die bereits mit 2400 MHz laufen. Das gilt auch für die meisten Intel-CPUs der 10. Core-Generation. Die Ryzen-4000-Baureihe arbeitet mit 2666 MHz. Die Ryzen-5000-Serie sowie die meisten Notebooks mit Intels 11. Core-Generation laufen mit 3200 MHz. Und die höchsten Speicherfrequenzen zwischen 3733 bis 4266 MHz fahren Notebooks mit dem Intel Core i7-1165G7.

Flotter RAM: So wichtig ist der Takt für den Gaming-PC

Tipp 4: Speichertechnik

Aktueller Strand der Arbeitsspeicher-Technik ist DDR4 mit 8fachem Prefetch – das heißt jede Lesevorgang liest acht Datenbits pro Datenpin aus und gibt ihn in einen Datenburst der Länge 8 aus. In Laptops kommt der kompaktere Standard SO-DIMM mit 260 Signalkontakten zum Einsatz. Mit Intels 12.Core-Generation kommt allerdings ab November 2021 auch DDR5-Speicher auf den Markt – der noch schneller und energieeffizienter arbeitet – es könnte sich also lohnen erst einmal unabhängige Tests abzuwarten.

RAM aufrüsten: Den besten Arbeitsspeicher finden

Tipp 5: Speicher nachrüsten

Einen RAM-Riegel kann man schnell dazustecken oder austauschen, sofern die Speichermodule bei Ihrem Notebook nicht fest verlötet sind. Das kommt zum Glück nicht so oft vor. Ob sich der Speicher eines Geräts aufrüsten lässt, ist normalerweise im Datenblatt respektive der Produktbeschreibung beschrieben. Ansonsten steht das auch in jedem Testbericht.

Aus in Schleswig-Holstein: “Kein Grund, an Luca festzuhalten”

Als erstes Bundesland wird Schleswig-Holstein nicht die Lizenz für die Nutzung der Luca-App verlängern. Es gebe keinen Grund, “an Luca festzuhalten”. Die Nutzung war zuletzt deutlich gesunken.

Als erstes Bundesland hat Schleswig-Holstein einen Vertrag für die Nutzung der Kontaktnachverfolgungs-App Luca gekündigt. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung”. Sönke Schulz, Geschäftsführer des schleswig-holsteinischen Landkreistages, erklärte demnach der Tageszeitung, es bestehe “kein Grund, an Luca festzuhalten”, da man eine Pflicht zur Erhebung von Kontaktdaten aufgehoben habe und auch nicht absehbar sei, dass sich dies künftig ändere.

Die zuständigen Gesundheitsämter hätten allerdings “positive Rückmeldungen zur Nutzung von Luca gegeben”, bevor die Pflicht aufgehoben worden war. Zwar gebe es keine genauen Zahlen zur Nutzung, diese habe sich danach aber deutlich reduziert.

“Wir als Luca-System sind außen vor”
Bei Luca handelt es sich um eine App und ein angebundenes System, das während der Corona-Pandemie eine möglichst reibungslose Kontaktrückverfolgung gewährleisten soll. An dem Projekt sind auch die Fantastischen Vier beteiligt. Zuletzt war unter anderem Kritik aufgekommen, nachdem die Polizei nach einem tödlichen Sturz in Mainz Daten über das System ausgewertet hatte. Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte daraufhin eingeräumt, dass dies nicht rechtmäßig war.

Von diesem Vorfall habe man bei Luca “keine Kenntnis […]. Das liegt daran, dass Luca selbst auf diese Daten unter keinen Umständen zugreifen kann”, heißt es auf dem Blog der App. “Zugriff auf Daten erhält man nur, wenn Nutzer, Gesundheitsamt und das Lokal gemeinsam ihre Schlüssel teilen”, erklärte Smudo (53) von den Fantastischen Vier der “Bild”. Und weiter: “Der Nutzer macht dies nach der Corona-Verordnung beim Betreten des Lokals, der Betreiber nur auf Anfrage eines Gesundheitsamtes. Wir als Luca-System sind außen vor und können in dem Prozess keine Daten lesen.”

Verständnis für vereinzelte Aufrufe aus der Politik, die App zu deinstallieren, hat der Rapper nicht. “Ich halte es für verantwortungslos, dass ein Aufruf von ein bis zwei mir bisher nicht bekannter Politiker dazu führen könnte, dass mitten in der pandemischen Lage Menschen die Luca-App löschen”, erklärte er weiter. Die Anwendung helfe effektiv mit, “Infektionsketten zu unterbrechen, gerade im Blick auf Omikron”.