iPhones und Samsung-Handys werden in Russland knapp

Wegen Sanktionen gehen in Russland Smartphones aus. Offenbar reichen im Land die Vorräte für wenige Monate aus.

Wie der “Spiegel” berichtet, gehen in Russland langsam Smartphones von Apple und Samsung aus. Die aktuellen Vorräte würden für einige Wochen ausreichen, aktuell ist die Rede von maximal drei Monaten. Dies geht aus einem BND-Bericht vor, den der Blog “The Pioneer” veröffentlicht hat. Der BND-Bericht bestätigt die Aussagen von russischen Einzelhändlern im Bereich Elektronik vom Ende März gegenüber der RBK: Ein Vertreter von “Citylink”, einer Einzelhandel-Kette in Russland hat die Vorräte von Apple- und Samsung-Geräten auf zwei bis drei Monate eingeschätzt. Eine anonyme Quelle eines vergleichbaren Wettbewerbers hat diese Einschätzung bestätigt.

Im Einzelhandel gibt es bereits Knappheit bei den Modellen der Reihen iPhone 11 und iPhone 12, diese sind von 2019 respektive 2020, die Vorräte dafür sind traditionell recht knapp. Die Knappheit führt zu gestiegenen Preisen: Ein iPhone 12 Pro Max kostet in Russland fast wie ein neues iPhone 13 Pro Max vor einem halben Jahr.

Samsung und Apple machen fast die Hälfte des Smartphone-Marktes in Russland aus: Samsung war 2021 mit 32,1 Prozent der größte Smartphone-Verkäufer, Apple stand auf Platz drei mit 15,2 Prozent.

Die Sanktionen wirken
Aufgrund von Sanktionen hat sich der russische Smartphone-Markt in den letzten März-Wochen fast halbiert, im Vergleich zu den Umsätzen noch Anfang Februar: In der Woche vom 14. bis 20. Februar 2022 wurden 744.000 Smartphones verkauft, in der nächsten Woche – 703.000 Handys, in der ersten Märzwoche – 476.000 Smartphones, vom 7. bis 13. März dann 380.000 Geräte. Dazu wird die Auswahl auf dem Markt deutlich knapper, einige Modelle sind ganz verschwunden, die Verteilung verschiebt sich Richtung Einstiegs- bis Mittelklasse-Geräte, noch 2021 wurden auf dem russischen Markt teurere Profi-Geräte bevorzugt. Das geht aus einer Auswertung des Mobilfunkanbieters MTS vor: Der Handy-Markt in Russland ist 2021 bei der Gerätezahl um zwei Prozent geschrumpft, bei den Umsätzen dagegen um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

Derweil hat russische Regierung Grauimporte legalisiert, um Knappheit wegen der Sanktionen etwas auszubügeln. Laut einem Beschluss vom 29. März 2022 ist die Wareneinfuhr ins Land ohne Erlaubnis des Herstellers oder anderen Rechteinhabers erlaubt. Die russische Regierung nennt diese Praxis “Parallelimport”.

iPhone, Pixel und Co.: Das Handy einfach mieten?

Jahr für Jahr erscheinen neue Premium-Smartphones, manche Händler bieten deshalb die Möglichkeit zum Mieten der Geräte an. Lohnt sich das?
Smartphone-Hersteller werfen beinahe im Quartalstakt neue Geräte auf den Markt, häufig übertreffen sie sich gegenseitig nur in Details. Eine Möglichkeit, um ständig in Besitz aktueller Spitzentechnologie zu sein, ist, die Geräte für einen begrenzten Zeitraum zu mieten. Google und Apple schielen sogar in Richtung eines eigenen Abo-Services für ihre Technik. Wie die Mietservices funktionieren und ob sie sich lohnen:

Unterschiede beim Preis
Nicht alle Menschen können oder wollen es sich leisten, ihr Smartphone jedes Jahr gegen ein anderes auszutauschen. Unter anderem für sie positionieren sich Anbieter wie Grover, Smieten oder Lendis mit dem Angebot, Smartphones und andere Technik für begrenzte Zeiträume zu mieten – sowohl privat als auch gewerblich. Ob sich das in Sachen Preis lohnt, hängt von der Dauer und dem Modell der Leihe ab: Für ein Pixel 6 von Google variiert die Preisspanne bei Grover zwischen 54,90 Euro für einen Monat und monatlich 27,90 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten; das iPhone 13 einen Monat zu mieten, kostet 104,90 Euro, im 18-Monate-Modell ist es für 39,90 Euro pro Monat zu haben.

Wer sich dazu entschließt, das Gerät doch behalten zu wollen, dem rechnet Grover bezahlte Mieten als Raten auf den Kaufpreis an. In diesem Fall kann eine Miete lukrativ sein, weil das Gerät einen Wiederverkaufswerts hat. Diesen eingerechnet bezahlt man unterm Strich nur unwesentlich mehr als bei einem Neukauf. Im Falle eines Pixel 6 etwa vermacht Grover nach 28 Monaten Miete (781,20 Euro) dem Mieter das Gerät für einen symbolischen Euro, bei einem iPhone 13 sind es 26 Raten (1.037,40 Euro). Der einzige Nachteil: Kunden können bei Grover nicht sicher sein, ob sie ein neues Gerät auspacken dürfen oder eine “refurbished”-Variante erhalten, also ein zuvor verliehenes Smartphone, das in neuwertigem Zustand erneut vermietet wird.

Flexibilität dank Miete – für einen Preis
Zum Vergleich: Das Pixel 6 ist im Google Store neu aktuell für 569 Euro zu haben, das iPhone 13 bietet Apple für 899 Euro an, Samsungs S22 kostet derzeit 849 Euro. Im jeweiligen Online-Store der Hersteller finden Interessierte ebenfalls Angebote von Ratenzahlungen, die in der Regel auf eine Dauer von 24 Monaten angelegt und unterm Strich etwas günstiger als die Mietangebote sind – dafür aber auch keinen umfangreichen Geräteschutz bieten. Ein solcher ist bei Grover inbegriffen, der Eigenanteil an den Reparaturkosten beträgt für den Mieter zehn Prozent.

Praktisch sind Mietangebote vor allem bei kurzfristigen Mieten, etwa wenn ein zusätzliches Gerät während eines Urlaubs oder einer Geschäftsreise benötigt wird. In diesem Fall greifen Grover und Co. jedoch richtig zu und verlangen für einen Monat Miete circa zehn Prozent des Hersteller-Neupreises.

Google und Apple positionieren sich gegen Grover und Samsung
Mittelfristig zeigen manche Hersteller selbst Interesse daran, das Geschäftsmodell von Grover und Co. zu untergraben und ihre Kunden stärker direkt an sich zu binden. Google bietet in den USA bereits den jederzeit kündbaren Pixel Pass an, bei dem Abonnenten ebenfalls per monatlicher Zahlung das Gerät abbezahlen und nach zwei Jahren die Option auf das Nachfolger-Smartphone haben. Mitinbegriffen sind dann auch andere Service-Abos von Google, etwa YouTube Premium oder Google One.

Apple spielt mit ähnlichen Gedanken, wie das Wirtschaftsportal “Bloomberg” meldete. Demnach sei bereits Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres mit der Einführung eines Abo-Services für Apple-Hardware zu rechnen. Samsung hingegen hat Ende 2020 eine Kooperation mit Grover bekanntgegeben und lagert den Mietservice seitdem an den deutschen Verleih-Riesen aus. Dieser wiederum kooperiert inzwischen mit Elektronikmärkten wie Media Markt oder Saturn, um die Smartphone-Leihen in deren Filialen anbieten zu können.

iPhone, Pixel und Co.: Das Handy einfach mieten?

Jahr für Jahr erscheinen neue Premium-Smartphones, manche Händler bieten deshalb die Möglichkeit zum Mieten der Geräte an. Lohnt sich das?
Smartphone-Hersteller werfen beinahe im Quartalstakt neue Geräte auf den Markt, häufig übertreffen sie sich gegenseitig nur in Details. Eine Möglichkeit, um ständig in Besitz aktueller Spitzentechnologie zu sein, ist, die Geräte für einen begrenzten Zeitraum zu mieten. Google und Apple schielen sogar in Richtung eines eigenen Abo-Services für ihre Technik. Wie die Mietservices funktionieren und ob sie sich lohnen:

Unterschiede beim Preis
Nicht alle Menschen können oder wollen es sich leisten, ihr Smartphone jedes Jahr gegen ein anderes auszutauschen. Unter anderem für sie positionieren sich Anbieter wie Grover, Smieten oder Lendis mit dem Angebot, Smartphones und andere Technik für begrenzte Zeiträume zu mieten – sowohl privat als auch gewerblich. Ob sich das in Sachen Preis lohnt, hängt von der Dauer und dem Modell der Leihe ab: Für ein Pixel 6 von Google variiert die Preisspanne bei Grover zwischen 54,90 Euro für einen Monat und monatlich 27,90 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten; das iPhone 13 einen Monat zu mieten, kostet 104,90 Euro, im 18-Monate-Modell ist es für 39,90 Euro pro Monat zu haben.

Wer sich dazu entschließt, das Gerät doch behalten zu wollen, dem rechnet Grover bezahlte Mieten als Raten auf den Kaufpreis an. In diesem Fall kann eine Miete lukrativ sein, weil das Gerät einen Wiederverkaufswerts hat. Diesen eingerechnet bezahlt man unterm Strich nur unwesentlich mehr als bei einem Neukauf. Im Falle eines Pixel 6 etwa vermacht Grover nach 28 Monaten Miete (781,20 Euro) dem Mieter das Gerät für einen symbolischen Euro, bei einem iPhone 13 sind es 26 Raten (1.037,40 Euro). Der einzige Nachteil: Kunden können bei Grover nicht sicher sein, ob sie ein neues Gerät auspacken dürfen oder eine “refurbished”-Variante erhalten, also ein zuvor verliehenes Smartphone, das in neuwertigem Zustand erneut vermietet wird.

Flexibilität dank Miete – für einen Preis
Zum Vergleich: Das Pixel 6 ist im Google Store neu aktuell für 569 Euro zu haben, das iPhone 13 bietet Apple für 899 Euro an, Samsungs S22 kostet derzeit 849 Euro. Im jeweiligen Online-Store der Hersteller finden Interessierte ebenfalls Angebote von Ratenzahlungen, die in der Regel auf eine Dauer von 24 Monaten angelegt und unterm Strich etwas günstiger als die Mietangebote sind – dafür aber auch keinen umfangreichen Geräteschutz bieten. Ein solcher ist bei Grover inbegriffen, der Eigenanteil an den Reparaturkosten beträgt für den Mieter zehn Prozent.

Praktisch sind Mietangebote vor allem bei kurzfristigen Mieten, etwa wenn ein zusätzliches Gerät während eines Urlaubs oder einer Geschäftsreise benötigt wird. In diesem Fall greifen Grover und Co. jedoch richtig zu und verlangen für einen Monat Miete circa zehn Prozent des Hersteller-Neupreises.

Google und Apple positionieren sich gegen Grover und Samsung
Mittelfristig zeigen manche Hersteller selbst Interesse daran, das Geschäftsmodell von Grover und Co. zu untergraben und ihre Kunden stärker direkt an sich zu binden. Google bietet in den USA bereits den jederzeit kündbaren Pixel Pass an, bei dem Abonnenten ebenfalls per monatlicher Zahlung das Gerät abbezahlen und nach zwei Jahren die Option auf das Nachfolger-Smartphone haben. Mitinbegriffen sind dann auch andere Service-Abos von Google, etwa YouTube Premium oder Google One.

Apple spielt mit ähnlichen Gedanken, wie das Wirtschaftsportal “Bloomberg” meldete. Demnach sei bereits Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres mit der Einführung eines Abo-Services für Apple-Hardware zu rechnen. Samsung hingegen hat Ende 2020 eine Kooperation mit Grover bekanntgegeben und lagert den Mietservice seitdem an den deutschen Verleih-Riesen aus. Dieser wiederum kooperiert inzwischen mit Elektronikmärkten wie Media Markt oder Saturn, um die Smartphone-Leihen in deren Filialen anbieten zu können.

Russisches Parlament beklagt Blockade seines Youtube-Kanals

Der Youtube-Kanal der Staatsduma ist nicht mehr aufrufbar. Google, zu dem Youtube gehört, erklärt die Blockade mit Sanktionen und sich daraus ergebenden Handelsbestimmungen.
Russlands Parlament hat die Blockade seines Kanals auf der Videoplattform Youtube beklagt und eine möglicherweise baldige Sperrung von Youtube in Russland angedeutet.

Youtube habe über die Sperrung der Seite informiert, auf der bislang etwa Übertragungen von Plenarsitzungen gezeigt wurden, teilte die Staatsduma am Samstag im Netzwerk VKontakte mit. Der Youtube-Kanal der Staatsduma war am Samstag tatsächlich nicht mehr aufrufbar.

Der US-Konzern Google, zu dem Youtube gehört, erklärte die Blockade laut der russischen Agentur Interfax mit Sanktionen und sich daraus ergebenden Handelsbestimmungen. Die USA hatten als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Ende März die gesamte Staatsduma auf ihre Sanktionsliste gesetzt.

Russlands Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin behauptete, IT-Unternehmen würden von US-Behörden zu einem “Informationskrieg” gegen Moskau gezwungen. “Das können wir nicht zulassen”, schrieb Wolodin auf Telegram.Seit dem Einmarsch ins Nachbarland Ukraine ist Russland in den vergangenen Wochen massiv gegen ausländische Social-Media-Plattformen vorgegangen. Viele Nutzer befürchten, dass nach der Blockade von Facebook, Instagram und Twitter bald auch Youtube in Russland abgeschaltet werden könnte. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, schrieb nun auf Telegram: “Anscheinend hat Youtube sein eigenes Urteil unterzeichnet. Speichert eure Inhalte, übertragt sie auf russische Plattformen. Und zwar schnell.”

Apple macht in Köln neue Aufnahmen für Kartendienst

Mit Rucksack ausgestattet laufen wieder Teams für Apple durch Köln. Anders als die Kamerafahrzeuge machen sie Aufnahmen in Parks und Fußgängerzonen für Apples Kartendienst auf.
Apple bringt Technik für Aufnahmen zur Verbesserung seines Kartendienstes nach Deutschland zurück. Von Montag an sollen vier Teams mit Kamera-Rucksäcken in Köln unterwegs sein – voraussichtlich bis Anfang Juli.

Ab 22. April kommen auch wieder Kamerafahrzeuge hinzu, wie der iPhone-Konzern mitteilte.

Menschen mit Rucksäcken schickt Apple vor allem in Fußgängerzonen oder Parks. Die Rucksäcke nehmen nicht nur Fotos auf, sondern tasten die Umgebung auch mit Laserradaren ab, wie sie etwa in selbstfahrenden Fahrzeugen eingesetzt werden. Mit Hilfe der Daten erstellt Apple detailreichere Karten und integriert sie in den Dienst Straßenansichten ähnlich wie beim Konkurrenzangebot Google Street View.

Erste Aufnahmen mit den Kamera-Rucksäcken in Deutschland hatte Apple im vergangenen Sommer in Berlin, München und Hamburg gemacht. Die Autos kommen bereits seit einigen Jahren auf deutsche Straßen. Gesichter und Autokennzeichen werden in den Aufnahmen standardmäßig unkenntlich gemacht. Anwohner können beantragen, ihr Haus in den Aufnahmen zu verpixeln.

Terra Mobile 360-13 von Wortmann

Das 2in1-Notebook Terra Mobile 360-13 des Herstellers und Distributors Wortmann verspricht Spitzenqualität und Leistung zum günstigen Preis.

Mit der langen Akkulaufzeit von acht Stunden ist das Terra Mobile 360-13 ein multifunktionales Gerät in hochwertiger Optik und ideal für Präsentationen. Sein 13,3 Zoll großes Full-HD Multitouch IPS-Display kommt im edlen Aluminiumgehäuse. Um 360 Grad drehbar, lässt es sich sekundenschnell vom Notebook in ein Tablet verwandeln. Für handschriftliche Notizen oder Zeichnungen hat Wortmann einen optionalen Stift im Angebot.

Flexibel, leicht, erweiterbar
Das Terra Mobile 360-13 wird durch einen Intel Mobile Core i3 CPU der 11. Generation angetrieben der mit UHD-Grafik ausgestattet ist. Darüber hinaus besitzt es 8 GB DDR4 RAM, 256 GByte SSD sowie Anschlüsse für USB 3.2, USB 3.1, Micro-SD, WLAN und Bluetooth. Im Erweiterungsschacht findet optional eine weitere M.2 SATA SSD Platz. Als Betriebssystem kommt Windows 11 zum Einsatz.

In Verbindung mit der optionalen Terra USB-C Dockingstation 800 kann sich das Terra Mobile 360-13 der Wortmann AG in einen leistungsstarken Arbeitsplatz verwandeln. Das Notebook lässt sich über die Dockingstation laden und kann damit zwei 4K-Monitore unterstützen.

Das Wortmann Terra Mobile 360-13 ist mit Windows Home oder Professionell für die unverbindliche Preisempfehlung von 749 Euro respektive 799 Euro inklusive Mehrwertsteuer ab sofort in Hüllhorst bestellbar. Der passende aktive Stift ist für 48 Euro erhältlich, die erwähnte Dockingstation soll 229 Euro kosten.

Darknet-Marktplatz abgeschaltet – Geldwäsche-Verdacht

Das Geschäft mit geklauten Daten, Dokumenten und Betäubungsmitteln florierte über den illegalen “Hydra Market” seit mehr als sieben Jahren. Nun wurde die russischsprachige Plattform abgeschaltet.
Drogen, Geldwäsche, gestohlene Daten: Der weltweit größte illegale Marktplatz im Darknet ist von deutschen Behörden abgeschaltet worden.

Es seien Server in Deutschland und Bitcoins im Gesamtwert von 23 Millionen Euro sichergestellt worden, teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag mit. Ermittelt werde gegen bislang unbekannte Betreiber und Administratoren der Plattform mit dem Namen “Hydra Market”. Sie stehen unter anderem unter dem Verdacht der gewerbsmäßigen Geldwäsche. Die Ermittlungen laufen seit August 2021, mehrere US-Behörden seien beteiligt gewesen.

Die russischsprachige Plattform sei mindestens seit 2015 über das sogenannte Tor-Netzwerk erreichbar gewesen. Gehandelt worden sei vor allem mit illegalen Betäubungsmitteln, aber es ging auch um weltweit ausgespähte Daten, gefälschte Dokumente sowie digitale Dienstleistungen. Einen aktuellen Bezug zum Krieg in der Ukraine gebe es nicht, sagte der Pressesprecher der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, Sebastian Zwiebel.

Rund 17 Millionen Kunden- und mehr als 19.000 Verkäuferkonten seien auf der Plattform registriert gewesen. Das Darknet ist ein versteckter Teil des Internets, der nur über bestimmte Software erreichbar ist und nicht von den üblichen Suchmaschinen gefunden wird.

Großer Erfolg der Ermittler
Zwiebel sprach von einem riesigen Erfolg der Ermittler. Wie groß die Plattform gewesen sei, lasse sich alleine an den Umsätzen ablesen: Im Jahr 2020 seien mindestens 1,23 Milliarden Euro erzielt worden – dies habe “Hydra Market” zum umsatzstärksten illegalen Marktplatz der Welt gemacht. Es sei auch ein Dienst zur Verschleierung digitaler Transaktionen namens “Bitcoin Bank Mixer” angeboten worden und habe Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden “immens erschwert”.

Nach den Betreibern und Administratoren wird weiter international gefahndet. Es sei bislang noch keine Identität einzelner handelnder Personen bekannt. “Von daher sind die Ermittlungen auch noch lange nicht abgeschlossen”, sagte Zwiebel.

Wo in Deutschland die Server beschlagnahmt wurden, wollten die Ermittler unter Verweis auf das noch laufende Verfahren nicht mitteilen. Darauf, dass weitere im Ausland stünden, gebe es aktuell keine Hinweise. Auf der Webseite des Marktplatzes wurde am Dienstag ein Sicherstellungsbanner veröffentlicht. Darauf heißt es in mehreren Sprachen: “Die Plattform und der kriminelle Inhalt wurden beschlagnahmt.”

Der Milliarden-Umsatz alleine der einen Plattform zeige das Ausmaß des Kriminalitätsphänomens, sagte Zwiebel. “Das ist ein Phänomen, das nach wie vor sehr, sehr groß ist und uns auch in Zukunft beschäftigen wird.” Um Online-Kriminellen auf die Spur zu kommen, gebe es ein permanentes Monitoring im Darknet und anderen Plattform wie etwa Telegram.

Die Zentralstelle ZIT kann immer wieder Schläge gegen Online-Kriminelle bekannt geben. Erst vergangenen Freitag hatte die ZIT die Anklage mehrerer Männer mitgeteilt, die eine Darknet-Plattform für Kinderpornografie mit mehr als 400.000 Mitgliedern betrieben haben sollen.

Samsung benennt Z-Handys um

Elektronik-Hersteller Samsung streicht in mehreren Ländern den Z-Namenszusatz für seine Falt-Smartphones.

Samsung hat, wie viele andere Elektronik-Unternehmen, Stellung zur aktuellen Situation in der Ukraine bezogen und bestätigt, keine Smartphones mehr in Russland verkaufen zu wollen. Der Konzern streicht nun außerdem den Z-Namenszusatz für seine faltbaren Smartphones Galaxy Z Flip 3 und Galaxy Z Fold 3 in mehreren Ländern.

Samsung entfernt Z-Namenszusatz
Auf den Samsung-Websites für Lettland, Estland und Litauen werden die Geräte nun nur noch als Galaxy Fold 3 und Galaxy Flip 3 bezeichnet. In den URLs der Seiten ist der Z-Zusatz jedoch noch zu finden. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die Änderungen kurzfristig vorgenommen wurden. Seltsam ist auch, dass auf der ukrainischen Website von Samsung der Z-Namenszusatz noch verwendet wird. Eine offizielle Stellungnahme seitens Samsung gibt es nicht. Unklar ist zudem, ob der Namenszusatz in den nächsten Wochen international oder nur in bestimmten Ländern gestrichen wird.

Z als Synonym für russisches Militär
Den Mutmaßungen zufolge hat Samsung das Z aus dem Namen seiner Smartphones gestrichen, weil das Z-Symbol in den vergangenen Wochen zum Synonym für das russische Militär bei seinem Angriffskrieg auf die Ukraine geworden ist. Samsung könnte die Namen seiner Smartphones also geändert haben, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und Kunden in den ehemaligen Sowjetländern nicht zu verärgern.

World Backup Day 2022: Warum und wie Daten sichern?

Am World Backup Day rufen die Veranstalter des inoffiziellen Feiertags dazu auf, Sicherheitskopien seiner Daten anzufertigen. Das steckt dahinter.
Der World Backup Day feiert 2022 seinen zehnten Geburtstag. Seit 2012 soll der Tag die Menschen dazu animieren, Backups von ihren wichtigsten Daten zu erstellen. Denn der Verlust seiner Daten ist nicht nur ärgerlich, sollten sie in die falschen Hände geraten, kann es auch gefährlich werden. Um den schlimmsten Fall zu umgehen, sollten also regelmäßige Updates Routine sein. Darauf gilt es zu achten.

Alles an einem Ort – macht das auch bei Daten Sinn?
Auf den gängigen PC- und Laptop-Betriebssystemen haben sowohl Apple als auch Microsoft Backup-Funktionen integriert. Im Gegensatz zu früheren Jahren werben die Software-Riesen inzwischen jedoch vermehrt mit der Option, sein Backup in der firmeneigenen Cloud zu speichern. Hierbei gilt Vorsicht, denn sollte der Account gehackt oder die Zugangsdaten verloren gehen, ist auch das Backup in Gefahr.

Experten raten deshalb weiterhin zur klassischen Sicherheitskopie auf einem physischen Speichermedium. Auch dieses ist jedoch pfleglich zu behandeln und regelmäßig zu nutzen: Ältere HDD-Festplatten liegen häufig zu lange unbenutzt herum, was zu einem Datenverlust führen kann. Auf der Homepage des World Backup Day heißt es deshalb: “Vergessen Sie nicht, Ihre physische Festplatte jedes Jahr zu aktualisieren.” Moderne SSD-Festplatten und Flash-Speicher sind daher weiterhin die erste Wahl, sie garantieren teilweise bis zu zehn Jahre Datensicherheit.

Lieber ein Backup zu viel als eines zu wenig
Fotos, Videos und Co. kopieren User am besten regelmäßig auf ein physisches Speichermedium, wenn sie auf Nummer sicher gehen möchten. Denn häufig speichern die integrierten Backup-Funktionen von Smartphones die Sicherungen bei einem internen Cloud-Dienst, was die gleichen Probleme wie bei Computern und Laptops mit sich bringen kann. Diese Backup-Dienste sind zwar nicht per se schlecht, für vollständige Sicherungskopien empfehlen die Veranstalter des World Backup Day jedoch separate Accounts bei Anbietern wie Acronics, Backblaze, iDrive oder LiveDrive – sowohl für PC- und Laptop als auch Smartphone- oder Tablet-Backups.

Samsung stellt drei neue Budget-Handys vor

Mit dem Galaxy M33 5G, dem Galaxy M23 5G und dem Galaxy A13 hat Samsung drei neue Smartphones vorgestellt.

Samsung erweitert seine Galaxy-A- und seine Galaxy-M-Familien um neue Smartphone-Modelle. Das Galaxy M23 und das Galaxy M33 bieten jeweils ein TFT-Display im 6,6-Zoll-Format und einer Auflösung von 2.408 x 1080 Pixeln. Beide Bildschirme verfügen über eine maximale Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. 5G-Konnektivität ist bei beiden M-Modellen ebenfalls an Bord.

Achtkern-Prozessor und großer Akku
Zur weiten Ausstattung des Galaxy M23 (hier bei Amazon vorbestellbar) und des M33 gehören ein Akku mit 5.000 mAh, der sich mit bis zu 25 Watt schnell laden lässt. Im Gehäuse werkeln ein nicht näher benannter Achtkern-Prozessor und vier Gigabyte RAM beim M23 sowie sechs Gigabyte RAM beim M33. Der interne Speicher bietet 128 Gigabyte und kann per Micro-SD-Karte erweitert werden.

Gute Kamera-Ausstattung und Android 12
Beide M-Smartphones verfügen über eine Frontkamera mit acht Megapixeln, die in einer Teardrop-Notch am oberen Display-Rand untergebracht ist. Im Galaxy M33 verbaut Samsung eine Vierfach-Kamera. Diese besteht aus einem Hauptsensor mit 50 Megapixeln, einer Superweitwinkel-Kamera mit acht Megapixeln, einer Makrokamera mit zwei Megapixeln und einem Tiefensensor mit zwei Megapixeln. Beim günstigeren M23 wird die Makrokamera gestrichen. Die übrige Kamera-Ausstattung ist identisch.

Als mobiles Betriebssystem kommt bei allen drei Modellen Android 12 mit der Bedienoberfläche One UI 4.1 zum Einsatz. Das Galaxy M23 ist ab sofort für 289 Euro in Deutschland erhältlich. Das M33 erscheint am 8. April für 349 Euro.

Einsteiger-Modell ab 189 Euro
Das mit 189 Euro günstigste der drei neuen Smartphones trägt den Namen Galaxy A13. Für den geringeren Preis müssen Käufer einige Abstriche hinnehmen. So verfügt der Bildschirm nur über 60 Hz Bildwiederholfrequenz. Das Smartphone lässt außerdem 5G-Support vermissen.

Der Arbeitsspeicher bietet vier Gigabyte und der interne Speicher ist mit 64 Gigabyte relativ knapp bemessen. Der Akku fasst ebenfalls 5.000 mAh, kann jedoch nur mit maximal 15 Watt schnell geladen werden. Die Kamera-Ausstattung ist mit der des Galaxy M33 nahezu identisch. Lediglich die Auflösung der Superweitwinkel-Kamera wurde von acht auf fünf Megapixel reduziert. Das Galaxy A13 ist ab 25. März in Deutschland erhältlich.