PEAQ Classic C150 im Test: 15,6-Zoll-Notebook und Akku-Wechsel

Das PEAQ Classic C150 ist ein klassisches 15,6-Zoll-Notebook, das ursprünglich vor allem für Office-Anwendungen, Multimedia und den Einsatz zu Hause entwickelt wurde. Anders als moderne Ultrabooks setzt das Gerät auf ein traditionelles Notebook-Konzept mit großem Full-HD-Display, vollständiger Tastatur inklusive Nummernblock, SSD-Speicher und zahlreichen klassischen Anschlüssen.

Besonders interessant ist das Modell heute für Besitzer älterer Geräte, die ihren Laptop weiterhin für Word, Excel, Web-Browsing oder Videos verwenden möchten. Während die Hardware inzwischen deutlich in die Jahre gekommen ist, kann ein verschlissener Akku häufig noch ersetzt werden.

Wer nach einem passenden Ersatz sucht, sollte insbesondere auf die genaue Akku-Bezeichnung achten. Ein häufig gelistetes Modell ist der PEAQ Classic C150 Akku.

PEAQ Classic C150: Technische Ausstattung im Überblick

Das Classic C150 wurde in unterschiedlichen Konfigurationen angeboten. Deshalb sollte man beim Kauf eines gebrauchten Geräts nicht ausschließlich nach dem Modellnamen gehen.

Eine frühe Version verfügt beispielsweise über:

  • Intel Core i3-5005U
  • 8 GB RAM
  • 256 GB SSD
  • Intel HD Graphics 5500
  • 15,6-Zoll-Full-HD-IPS-Display
  • 1920 × 1080 Pixel
  • mattes Display
  • integrierter Nummernblock
  • Li-Polymer-Akku

Spätere Varianten wurden unter anderem mit Intel Core i7-6560U beziehungsweise Core i7-7560U, 8 GB RAM und bis zu 512 GB SSD angeboten.

Damit ist das PEAQ Classic C150 kein eindeutig auf eine einzige Hardwarekonfiguration festgelegtes Notebook. Wer Ersatzteile bestellt, sollte deshalb immer die Daten des eigenen Geräts und insbesondere die Angaben auf dem Originalakku überprüfen.

Design und Verarbeitung

Mit Abmessungen von ungefähr 375 × 243 × 19,8 mm gehört das C150 eindeutig zur klassischen 15,6-Zoll-Klasse. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff und wirkt im Vergleich zu modernen Aluminium-Notebooks eher zweckmäßig.

Das ist allerdings nicht unbedingt ein Nachteil. Die große Gehäusefläche ermöglicht eine vollständige Tastatur mit separatem Nummernblock. Für Büroarbeiten, Tabellenkalkulationen und die Eingabe von Zahlen ist dieses Layout weiterhin praktisch.

Wer hauptsächlich mit Excel, Word oder ähnlichen Programmen arbeitet, profitiert vom großzügigen Arbeitsbereich und der klassischen Tastatur.

Die Kehrseite: Das Notebook ist nicht auf maximale Mobilität ausgelegt. Schmale Displayrahmen, besonders kompakte Abmessungen und ein ultradünnes Gehäuse waren bei dieser Gerätegeneration noch keine Priorität.

15,6-Zoll-Full-HD-IPS-Display

Einer der interessanteren Punkte des PEAQ Classic C150 ist das 15,6-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln.

Für ein älteres Office-Notebook ist Full HD weiterhin eine brauchbare Auflösung. Dokumente, Tabellen und Webseiten lassen sich übersichtlich darstellen, und auch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Fenster ist angenehmer als bei älteren 1366×768-Panels.

Die matte Oberfläche ist ebenfalls praktisch. Reflexionen durch Fenster oder künstliche Beleuchtung werden reduziert, was insbesondere bei längeren Office-Sitzungen angenehm sein kann.

Natürlich darf man von einem älteren Notebook keine modernen Eigenschaften wie 120-Hz- oder 144-Hz-Wiedergabe, besonders schmale Rahmen oder eine außergewöhnlich große Farbraumabdeckung erwarten.

Für klassische Büroaufgaben ist das Display jedoch weiterhin brauchbar.

Leistung: Für Office noch geeignet

In der Basisversion arbeitet das C150 mit einem Intel Core i3-5005U. Der Prozessor verfügt über zwei Kerne und vier Threads und gehört inzwischen klar zu einer älteren Intel-Generation.

Zusammen mit 8 GB RAM und einer SSD reicht die Ausstattung dennoch für typische Aufgaben aus:

  • Microsoft Word
  • Microsoft Excel
  • PowerPoint
  • E-Mail
  • Web-Browsing
  • PDF-Dokumente
  • Videowiedergabe
  • einfache Bildbearbeitung

Bei anspruchsvolleren Aufgaben stößt die Plattform dagegen schnell an ihre Grenzen.

Moderne 3D-Spiele, aufwendige Videobearbeitung, komplexe 3D-Anwendungen oder dauerhaft hohe Rechenlast gehören nicht zu den Stärken des C150.

Bei den späteren Core-i7-Varianten ist die Rechenleistung zwar höher, trotzdem handelt es sich auch hier um ältere mobile Intel-Plattformen.

Aus heutiger Sicht sollte man das Notebook daher vor allem als Office- und Alltagsgerät betrachten.

Anschlüsse: Klassisch statt modern

Bei den Anschlüssen zeigt sich besonders deutlich, aus welcher Zeit das C150 stammt.

Je nach Konfiguration gehören unter anderem dazu:

  • 2 × USB 3.1 Gen 1
  • HDMI
  • 3,5-mm-Audioanschluss
  • microSD-Kartenleser
  • M.2-Erweiterungsmöglichkeit

WLAN und Bluetooth 4.2 stehen ebenfalls zur Verfügung.

Ein USB-C-Anschluss fehlt. Für aktuelle Peripheriegeräte ist das weniger komfortabel als bei modernen Notebooks. Wer jedoch noch klassische USB-Mäuse, Tastaturen, USB-Sticks oder HDMI-Monitore verwendet, kommt mit dem vorhandenen Anschlussangebot gut zurecht.

Interessant ist außerdem die Möglichkeit zur M.2-Speichererweiterung. Das kann bei einem gebrauchten C150 sinnvoll sein, wenn die ursprüngliche SSD inzwischen zu klein geworden ist.

Der Akku: 53,2 Wh im Neuzustand

Der Akku gehört zu den wichtigsten Komponenten eines älteren C150.

Laut den verfügbaren technischen Angaben kommt ein Li-Polymer-Akku mit folgenden Werten zum Einsatz:

EigenschaftAngabe
AkkutypLi-Polymer
Spannung7,6 V
Kapazität7000 mAh
Energie53,2 Wh

Die 7000-mAh-Angabe sollte bei einem Notebook allerdings nicht direkt mit der Kapazität eines Smartphone-Akkus verglichen werden. Aussagekräftiger ist die Energieangabe von 53,2 Wh.

Mit zunehmendem Alter verliert ein Lithium-Akku jedoch an nutzbarer Kapazität. Ein C150, das viele Jahre verwendet wurde, wird deshalb möglicherweise nur noch einen Bruchteil seiner ursprünglichen Akkulaufzeit erreichen.

Wann braucht das PEAQ Classic C150 einen neuen Akku?

Nicht jeder kurze Akkubetrieb bedeutet automatisch, dass die Batterie sofort ausgetauscht werden muss. Bestimmte Symptome sind jedoch typische Hinweise auf einen stark gealterten Akku.

Dazu gehören:

  • deutlich verkürzte Laufzeit
  • Akku lädt nicht mehr vollständig
  • Notebook schaltet sich trotz angezeigter Restladung plötzlich aus
  • starke Schwankungen der Ladeanzeige
  • Betrieb nur noch mit angeschlossenem Netzteil
  • Akku wird ungewöhnlich warm
  • Gehäuse wölbt sich

Besonders ernst sollte man eine sichtbare Wölbung nehmen.

Ein aufgeblähter Lithium-Polymer-Akku sollte nicht weiter normal verwendet oder mechanisch zusammengedrückt werden.

Welcher Ersatzakku passt zum C150?

Bei der Suche nach einem Ersatzteil taucht unter anderem die Bezeichnung UTL-4440140-2S2P auf. Auch Varianten wie UTL-4440140 beziehungsweise 4440140-2S2P werden als kompatible Bezeichnungen angeboten.

Wer einen UTL-4440140-2S2P Ersatzakku für das C150 sucht, sollte trotzdem nicht ausschließlich anhand des Notebooknamens bestellen.

Entscheidend sind insbesondere:

  • Spannung
  • Kapazität
  • Part Number
  • Stecker beziehungsweise Anschluss
  • Bauform
  • Position des Anschlusskabels

Am sichersten ist es, vor der Bestellung das Etikett des vorhandenen Akkus zu kontrollieren.

Der UTL-4440140-2S2P Akku wird mit 7,6 V und 7000 mAh beziehungsweise 53,2 Wh angegeben. Diese Werte sollten mit dem vorhandenen Akku abgeglichen werden.

Akkuwechsel beim PEAQ Classic C150

Anders als bei älteren Smartphones mit austauschbarer Rückabdeckung besitzt das C150 einen fest eingebauten Akku.

Für den Austausch muss deshalb das Notebook geöffnet werden.

1. Notebook vollständig ausschalten

Zuerst Windows vollständig herunterfahren.

Anschließend:

  • Netzteil entfernen
  • USB-Geräte abziehen
  • Speicherkarte entfernen
  • Display schließen
  • Notebook umdrehen

Das Netzteil des Geräts arbeitet laut den angegebenen Spezifikationen mit 19 V / 2,1 A.

2. Unterseite öffnen

Nach dem Entfernen der Schrauben kann die Bodenabdeckung vorsichtig gelöst werden.

Dabei empfiehlt sich ein Kunststoff-Plektrum oder ein entsprechendes Kunststoffwerkzeug. Metallische Werkzeuge können Kratzer verursachen oder interne Komponenten beschädigen.

Die Schrauben sollten nach Position sortiert aufbewahrt werden, da unterschiedliche Schraubenlängen vorhanden sein können.

3. Akku lokalisieren

Nach dem Öffnen ist der flache Li-Polymer-Akku im Inneren des Geräts sichtbar.

Bei einem Originalakku mit den angegebenen Spezifikationen sind 7,6 V, 7000 mAh und 53,2 Wh wichtige Vergleichswerte.

Vor dem Ausbau sollte geprüft werden, ob der Akku aufgebläht, beschädigt oder anderweitig auffällig ist.

4. Akkuanschluss trennen

Der Akku ist über einen Anschluss mit dem Mainboard verbunden.

Der Stecker sollte vorsichtig am Steckergehäuse gelöst werden. Nicht am Kabel ziehen.

Auch ein metallischer Schraubendreher sollte möglichst nicht direkt an den elektrischen Kontakten eingesetzt werden.

5. Alten Akku entfernen

Je nach Ausführung kann der Akku zusätzlich mit Schrauben oder Klebematerial befestigt sein.

Beim Entfernen darf der Akku nicht:

  • durchstochen
  • stark gebogen
  • zusammengedrückt
  • mit scharfen Werkzeugen beschädigt

werden.

Bei einem stark aufgeblähten Akku ist besondere Vorsicht erforderlich. In diesem Fall kann eine professionelle Reparatur sinnvoller sein.

6. Neuen Akku einsetzen

Der neue Akku wird in der ursprünglichen Position eingesetzt.

Vor dem endgültigen Verschließen sollte kontrolliert werden, dass:

  • der Akku flach liegt
  • keine Kabel eingeklemmt werden
  • keine scharfen Gehäuseteile auf den Akku drücken
  • der Anschluss korrekt ausgerichtet ist

Erst anschließend wird der Akku angeschlossen.

Ein PEAQ Classic C150 Ersatzakku sollte dabei immer hinsichtlich Spannung, Kapazität und Anschluss mit dem Originalteil verglichen werden.

Funktion nach dem Akkuwechsel prüfen

Nach dem Einbau muss das Notebook nicht sofort vollständig verschraubt werden.

Zunächst kann geprüft werden, ob das Gerät startet und ob Windows den Akku korrekt erkennt.

Wichtig sind insbesondere:

Wird der Akku erkannt?

Wird der Akku geladen?

Verändert sich die Ladeanzeige korrekt?

Unter Windows kann zusätzlich ein Batteriebericht erstellt werden. Dazu lässt sich in der Eingabeaufforderung folgender Befehl verwenden:

powercfg /batteryreport

Im anschließend erzeugten Bericht sind unter anderem „Design Capacity“ und „Full Charge Capacity“ interessant.

Akkulaufzeit im Alltag

Die tatsächliche Laufzeit hängt stärker vom Nutzungsszenario ab, als es die reine Kapazitätsangabe vermuten lässt.

NutzungTypische Belastung
Wordniedrig
Excelniedrig bis mittel
Web-Browsingmittel
Videomittel
hohe CPU-Auslastunghoch
Spielesehr hoch

Auch Bildschirmhelligkeit, WLAN, Hintergrundprogramme, SSD-Aktivität und Prozessorlast beeinflussen die Laufzeit.

Ein neuer Akku mit 53,2 Wh stellt deshalb keine Garantie für eine bestimmte Laufzeit dar. Er schafft vielmehr die Voraussetzung dafür, dass das Notebook wieder näher an seine ursprüngliche Akkuleistung herankommt.

Lohnt sich das C150 im Jahr 2026 noch?

Das hängt stark vom Zustand des jeweiligen Geräts ab.

Wenn Display, Mainboard, Tastatur, SSD und Scharniere noch funktionieren und lediglich der Akku verschlissen ist, kann ein Austausch durchaus sinnvoll sein.

Das gilt insbesondere dann, wenn das Notebook hauptsächlich für:

  • Word
  • Excel
  • E-Mail
  • Web-Browsing
  • PDF-Dateien
  • Streaming

eingesetzt wird.

Anders sieht es aus, wenn gleichzeitig mehrere teure Defekte vorhanden sind. Eine Kombination aus aufgeblähtem Akku, beschädigtem Display, defekter SSD und beschädigten Scharnieren kann den wirtschaftlichen Nutzen einer Reparatur deutlich reduzieren.

Auch die ältere Intel-Plattform sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Fazit zum PEAQ Classic C150

Das PEAQ Classic C150 ist ein klassisches 15,6-Zoll-Notebook, das vor allem mit seinem großen Full-HD-IPS-Display, der vollständigen Tastatur, dem Nummernblock, SSD-Speicher und den traditionellen Anschlüssen punktet.

Die Leistung der älteren Intel-Prozessoren reicht für einfache Office- und Multimedia-Aufgaben noch aus, ist aber für moderne anspruchsvolle Anwendungen deutlich begrenzt.

Interessanter ist das Gerät heute vor allem dann, wenn es bereits vorhanden ist und zuverlässig weiterverwendet werden soll. In diesem Fall kann ein neuer Akku einen deutlichen Unterschied machen.

Der UTL-4440140-2S2P Ersatzakku mit 7,6 V, 7000 mAh und 53,2 Wh ist eine mögliche Ersatzlösung für entsprechende C150-Akkukonfigurationen. Vor dem Kauf sollte jedoch immer die Kennzeichnung des vorhandenen Akkus kontrolliert werden.

Wer also noch ein funktionierendes C150 besitzt, muss das Notebook nicht allein wegen eines schwachen Akkus aussortieren. Mit einem passenden PEAQ Classic C150 Akku kann das ältere Notebook weiterhin als praktische Office-, Surf- und Multimedia-Maschine eingesetzt werden.

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