Das billige HP Pavilion ist eigentlich gar nicht mehr so schlecht

HP hat den Consumer-Bereich grob in drei Klassen unterteilt, für die es jeweils eine passende Serie gibt: die Einstiegs-Serie Pavilion, die Mittelklasse-Serie Envy und die High-End-Serie Spectre. Grundsätzlich empfehlen wir eher Mittel- oder Oberklassemodelle, da die meisten Nutzer ihre Laptops einige Jahre lang behalten möchten. Sich so lange mit einem billigen Laptop herumschlagen zu müssen kann ärgerlich sein, vor allem da es hier auch häufiger zu wirklichen Problemen kommt.

Manchmal muss es aber etwas preiswertes sein. In dem Fall gehören die neuesten HP-Pavilion-Modelle sicherlich zur besseren Wahl. Die älteren Modelle waren noch dick, klobig und schrien regelrecht nach Plastik – sie entsprachen ihrem billigen Preisschild. Das neue 2020er Pavilion 13 hingegen hat sich einige Features von den teureren Envy- und Spectre-Modellen abgeschaut und bietet etwa schmale Bildschirmränder und ein moderneres Aussehen im Faux-Unibody-Look, das an das Envy 13 erinnert, und täuscht so über seinen geringen Preis hinweg.

Alle High-End-Features sind natürlich nicht vorhanden. Es fehlt etwa das Gehäuse aus Aluminium, die Unterstützung von Thunderbolt, und die guten Wartungsmöglichkeiten.

Test MSI Prestige 14 Evo Laptop: Intel holt auf

Wer im Preisbereich zwischen 1.000 und 1.500 Euro ein leistungsfähiges und gleichzeitig kompaktes Business-Notebook für den mobilen Einsatz sucht, könnte am MSI Prestige 14 Evo Gefallen finden. Das von uns getestete Modell A11M-005, welches knapp 1.300 Euro kostet, bietet mit dem Core i7-1185G7 einen modernen Quad-Core-Chip aus Intels Tiger-Lake-Generation. Diesem stehen 16 GB DDR4-RAM und eine 512 GB große M.2-SSD zur Seite. Als Display dient ein mattes Full-HD-Panel auf IPS-Basis mit Slim-Bezel-Design. Das Gerät wurde in enger Zusammenarbeit mit Intel entwickelt (Evo Plattform).

Zu den Konkurrenten des Prestige 14 Evo zählen andere 14-zöllige Business-Geräte ohne dGPU wie das Asus Zenbook 14 UX425EA (Core i7-1165G7), das Lenovo Yoga Slim 7-14ARE (Ryzen 7 4800U), das HP EliteBook 845 G7 (Ryzen 7 Pro 4750U) und das Acer Swift 3 SF314-42-R4XJ (Ryzen 7 4700U). Alle genannten Laptops tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsgeräte auf.

Gehäuse

Auf den ersten Blick erinnert das 14 Evo sehr stark an das „konventionelle“ Prestige 14. Bei genauerem Hinsehen bzw. Anfassen zeigen sich allerdings ein paar Unterschiede. So erhält das 14 Evo nicht nur ein etwas stabileres Touchpad, sondern auch ein anderes Tastaturlayout sowie eine feinere Tastenbeschriftung. An der Schnittstellenausstattung und -verteilung hat MSI ebenfalls geschraubt (Thunderbolt 4 statt Thunderbolt 3, Cardreader verschoben, 1 USB-Port weniger).

Ansonsten weist das Gehäuse dieselben Charakteristiken auf. Durch den großflächigen Metalleinsatz wirkt das Chassis sehr hochwertig, wenngleich die Verarbeitung noch einen Tick besser sein könnte (der Übergang zwischen Ober- und Unterschale ist etwas unsauber). Die Stabilität fällt für ein derart kompaktes Gerät ordentlich aus, wobei sich die Oberflächen bei kräftigerem Druck an manchen Stellen teils spürbar durchbiegen. Im Alltag stört dieses Manko jedoch kaum.

Apropos kompakt: Mit einer Grundfläche von 31,9 x 21,5 cm und einer Bauhöhe von gerade einmal 1,6 cm nimmt der 14-Zöller auf dem Schreibtisch bzw. in der Tasche nicht besonders viel Platz weg. Das geringe Gewicht (nur 1,2 kg) trägt ebenfalls zur Transporttauglichkeit bei. Weitere Pluspunkte gibt es für das schicke Design. Das Prestige 14 Evo macht in jeder Umgebung eine gute Figur.

Ausstattung

Schnittstellen

Bei den Anschlüssen folgt MSI dem „Apple Trend“ und stattet das 14 Evo mit nur einer Handvoll Schnittstellen aus. Neben zwei modernen Thunderbolt-4-Ports, welche auf der linken Seite sitzen und auch zum Laden des Notebooks dienen, beherbergt der 14-Zöller noch einen USB-2.0-Port vom Typ A, einen microSD-Slot und eine 3,5-mm-Buchse für Kopfhörer und Mikrofone, die jeweils auf der rechten Seite untergebracht sind. Auf einen RJ45-Port müssen Käufer ebenso verzichten wie auf eine Kesington-Lock-Öffnung und dedizierte Bildausgänge. Externe Monitore werden per DisplayPort/HDMI-auf-USB-C-Adapter respektive Kabel an die Thunderbolt-Ports angeschlossen.

Kommunikation

Für die drahtlose Kommunikation war im Testgerät der AX201-Chip von Intel zuständig. Das Wi-Fi-6-Modell beherrscht neben den WLAN-Standards 802.11 a/b/g/n/ac/ax auch Bluetooth 5.1. Den Geschwindigkeitstest mit unserem Referenzrouter Netgear Nighthawk AX12 (1 m Abstand) meisterte das 14 Evo mit sehr guten 1.110 Mbit/s beim Senden und 1.260 Mbit/s beim Empfangen, was den zweiten bzw. dritten Rang im Konkurrenzfeld bedeutet.

Webcam

Während die Webcam-Qualität bei Multimedia- und Gaming-Geräten eher unwichtig ist, kommt ihr im Business-Bereich schon eine gewisse Relevanz zu. In dieser Hinsicht sollte MSI noch deutlich nachlegen. Laut unseren Messungen können weder die Farbdarstellung noch die Bildschärfe überzeugen (siehe Fotos).

Zubehör

Der Lieferumfang beschränkt sich auf die üblichen Infohefte und das Netzteil (65-Watt-Modell). Letzteres ist mit rund 6,5 x 6,5 x 3 cm überraschend klein und handlich, was dem Transport zugutekommt.

Wartung

Die Wartung hinterlässt gemischte Gefühle. Zwar lassen sind die auf dem Gehäuseboden befindlichen Kreuzschrauben recht schnell entfernen, allerdings kann die Unterschale danach nur mit einem flachen Werkzeug (z. B. einer Spachtel) und einer ordentlichen Portion Muskelkraft aus der Verankerung gehebelt werden. Im Inneren des Gehäuses erwartet Käufer ein sehr aufgeräumtes Bild: Direkt neben dem großen Akku tummeln sich der M.2-Slot und das Funkmodul. Das Kühlsystem besteht aus einem Lüfter und zwei Heatpipes. Wer auf den unteren Bildern nach RAM-Bänken sucht, wird leider enttäuscht. Der komplette Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard verlötet und kann entsprechend nicht ausgetauscht oder erweitert werden – schade.

Garantie

Die Garantie erstreckt sich über 24 Monate. Es handelt sich dabei um einen klassischen Pickup- & Return-Service.

Eingabegeräte

Tastatur

Als Keyboard verwendet MSI ein Chiclet-Modell, das abseits von ein paar Ausnahmen angenehm üppig bemessen ist im Bezug auf die Tastengröße. Allerdings müssen Käufer aufgrund des eingeschränkten Platzes ohne Nummernblock auskommen. Das Tippgefühl erweist sich als recht gut, was Druckpunkt und Anschlag betrifft. Lautstärkemäßig bewegt sich das Keyboard im Mittelfeld, ist also weder leise noch besonders laut.

Mit dem Layout konnten wir uns nicht ganz anfreunden. Für ein deutsches Gerät ist die Tastenanordnung – wie man es von vielen anderen MSI Modellen kennt – sehr eigenwillig (einzeiliges Enter, verschobene ><|-Taste, …). Durch die Abweichungen vom Standard fällt eine gewisse Eingewöhnungszeit an. Am meisten gestört haben uns dabei die arg schmalen und zusammenhängenden Fn-/Strg-Tasten. Für nächtliche Einsatze oder Einsätze bei schlechtem Licht bietet das 14 Evo übrigens eine weiße Tastaturbeleuchtung, welche in mehreren Stufen geregelt werden kann.

Touchpad

Für 14-Zoll-Verhältnisse ist das Touchpad sehr groß geraten. Zwar hält sich die Höhe mit rund 6,5 cm in Grenzen, knapp 14 cm Breite verdienen jedoch Respekt und erleichtern das Zurücklegen von längeren Mausstrecken. Der Multi-Touch-Support funktionierte im Test einwandfrei. Dank der glatten Oberfläche lassen sich Inhalte mit zwei Fingern komfortabel zoomen und scrollen. Im linken oberen Eck des Touchpads hat MSI zudem einen Fingerabdrucksensor eingearbeitet.

Display

Um die Bildwiedergabe kümmert sich – wie eingangs erwähnt – ein mattes IPS-Panel, das mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst, was für das Notebook-Format genau richtig ist.

Während der Schwarzwert (0,18 cd/m²) und der Kontrast (mehr als 1.600:1) zu überzeugen wissen, bleibt die Leuchtkraft hinter den Erwartungen bzw. Möglichkeiten zurück. Durchschnittlich 277 cd/m² sind primär für Innenräume und nicht für Outdoor-Aufenthalte geeignet – ärgerlich angesichts des mobilen Charakters. Mit Ausnahme des Acer Swift 3 schaffen alle Konkurrenten rund 400 cd/m².

Beim Thema Farbdarstellung platziert sich das 14 Evo in der Mitte des Testfelds. Mit einem DeltaE-2000-Wert von 2,95 (ColorChecker @Calman) ist das Display noch knapp im Idealbereich. Der Farbraum muss sich ebenfalls keine Kritik anhören: 93 % sRGB und 71 % AdobeRGB-Abdeckung dürften die meisten Käufer zufriedenstellen. Hinzu kommt eine IPS-typisch gute Blickwinkelstabilität.

Zum Zocken eignet sich der 14-Zoll-Screen indes kaum. Mit einer Reaktionszeit von 33 ms (black-to-white) respektive 60 ms (grey-to-grey) schaltet das Panel recht langsam.

Testbedingungen

Im vorinstallierten MSI Center hat man die Möglichkeit, auf verschiedene Soft- und Hardware-Aspekte Einfluss zu nehmen. Am interessantesten ist dabei das Menü User Scenario, welches vier Profile beinhaltet. Sofern nicht anders erwähnt, wurden all unsere Messungen im Modus Balanced durchgeführt, welcher nach der Einrichtung automatisch aktiv ist.

Leistung

Um den Preis von über 1.000 Euro zu rechtfertigen und eine hohe Mobilität zu gewährleisten, greift MSI auf potente Stromspar-Komponenten zurück. Hier wäre vor allem die brandneue Tiger-Lake-CPU zu nennen, welche mit der erstaunlich flotten iGPU Iris Xe Graphics G7 aufwarten kann, wie wir gleich noch näher sehen werden. 16 GB RAM sollten den meisten Business-Kunden ebenfalls für mehrere Jahre genügen. Die 512-GB-SSD lässt sich theoretisch durch ein größeres Modell ersetzen.

Prozessor

Der Core i7-1185G7 ist ein idealer Begleiter für Nutzer, die sowohl auf Leistung als auch auf Akkulaufzeit Wert legen. Das 28-Watt-Modell bietet 12 MB L3-Cache sowie 4 Kerne und kann per Hyper-Threading bis zu 8 Threads parallel bearbeiten. Eine der größten Verbesserungen im Vergleich zur Vorgänger-Architektur Comet Lake stellt der verkleinerte Fertigungsprozess dar. Um halbwegs auf AMDs 7-nm-Technik aufzuschließen, verwendet Intel jetzt endlich kein 14-nm-Verfahren mehr, sondern wechselt immerhin auf 10 nm.

Der Basistakt des Quad-Cores beträgt 3,0 GHz, wobei mittels Turbo Boost bis zu 4,8 GHz möglich sind, was für eine Stromspar-CPU ziemlich viel ist. Wie sich der Prozessor unter Last verhält, haben wir anhand unseres Cinebench Loops getestet.

Dort offenbaren sich zwei Dinge. Erstens: Während der Silent-Modus die Leistung deutlich drosselt, bringt der High-Performance-Modus im MSI Center kaum Vorteile. Zweitens: Der Core i7-1185G7 kann zwar ungefähr an den Ryzen 7 4700U heranreichen (8C/8T), gegen den Ryzen 7 Pro 4750U und den Ryzen 7 4800U (jeweils 8C/16T), welche oft in ähnlichen teuren Laptops stecken, hat der Intel Chip jedoch keine Chance – zumindest nicht in Multi-Thread-Anwendungen.

System Performance

Nicht zuletzt dank der NVMe-SSD trumpft das Prestige 14 Evo mit einer sehr guten Systemleistung auf. 4.894 Punkte im PCMark 10 könnten auch von einem Multimedia- oder Gaming-Notebook stammen. Auch subjektiv reagiert das Betriebssystem (Windows 10 Home 64 Bit) flott, seien es nun Ladezeiten, Übertragungen, Installationen oder Boot-Vorgänge.

DPC-Latenzen

Obwohl das 14 Evo die niedrigsten Latenzwerte im Testfeld besitzt, ist es laut dem Tool LatencyMon nicht unbedingt für Audio- und Videobearbeitung in Echtzeit geeignet.

Massenspeicher

Beim verbauten Massenspeicher geht MSI keine Kompromisse ein. Das 512-GB-Drive von Phison lässt die Samsung- und Intel SSDs der Konkurrenzgeräte im CrystalDiskMark und im AS SSD Benchmark teils deutlich hinter sich.

Grafikkarte

Für Grafikberechnungen ist die im Prozessor integrierte Xe Graphics G7 verantwortlich. Der DirectX-12-fähige Chip kommt auf 96 Ausführungseinheiten und taktet mit 400 bis 1.350 MHz.

Wie die Grafik-Benchmarks belegen, ist die Leistung für iGPU- und vor allem Intel Verhältnisse überraschend gut. Sowohl im 3DMark 11 als auch im aktuellen 3DMark setzt sich das 14 Evo an die Spitze des Vergleichsfelds. AMDs Vega 7 wird jeweils um mindestens 20 % abgehängt (maximaler Vorsprung: knapp 90 %), eine Vega 8 rechnet mindestens 10 % langsamer. Auch das ebenfalls mit einer Iris Xe G7 bestückte Asus Zenbook 14 muss sich etwas geschlagen geben.

Ob die Grafik-Performance über längere Zeiträume konstant bleibt, haben wir gut 60 Minuten mit dem Rollenspiel The Witcher 3 überprüft (FullHD, maximale Details). Hier ließen sich keinerlei Framerate-Einbrüche beobachten.

Gaming Performance

Obwohl das 14 Evo durchaus spielefähig wäre, ist der 14-Zöller definitiv keine Gaming-Plattform. Zum einen reicht die Leistung in modernen Titeln oft nur für minimale Settings und 1.280 x 720 Bildpunkte. Zum anderen laufen viele Games – wohl aufgrund von Treiberproblemen – generell nicht sauber. So hatten wir in einigen Fällen mit Abstürzen (Cyberpunk 2077, Horizon Zero Dawn, Dirt 5, Assassin’s Creed Valhalla, Call of Duty Cold War) und/oder massiven Grafikfehlern (Ghost Recon Breakpoint, Watch Dogs Legion) zu kämpfen. Ältere bzw. anspruchslosere Spiele wie zum Beispiel Dota 2 und Fifa 21 lassen sich hingegen in guter Optik und mit der nativen Auflösung genießen.

Emissionen

Geräuschemissionen

Wenngleich das 14 Evo unter Last lauter als seine Konkurrenten wird, ist die Geräuschkulisse im 3D-Betrieb mit 39 bis 43 dB(A) akzeptabel. Im Idle-Modus steht der Gehäuselüfter – abgesehen von zwischenzeitlichen Auftourphasen – ganz still. Komplett lautlos ist das Gerät allerdings nie. So trat unser Testgerät durch ein ziemlich markantes Spulenfiepen in Erscheinung. Je nach Gehör und persönlichem Empfinden kann sich dieses Geräusch als störend erweisen.

Temperatur

Bei der Hitzeentwicklung zieht das 14 Evo ebenfalls am Vergleichsfeld vorbei. Die höchste Grafikleistung führt im 3D-Betrieb auch zu den höchsten Temperaturen. Angesichts einer Bodentemperatur von maximal 61 °C sollte man den 14-Zoll-Spross bei Volllast nicht unbedingt auf den Schoß nehmen. Maximal 54 °C im Witcher-3-Test sind ebenso recht viel. Allerdings dürften die meisten Anwender ihren Business-Laptop nur selten derart auslasten. Unter normalen Bedingungen bleiben die Gehäuseoberflächen ziemlich kühl. Mehr als 30 °C konnten wir dem Chassis im Idle-Modus nicht entlocken.

Lautsprecher

Die Soundqualität wird dem Kaufpreis leider nicht gerecht. Laut unserer Audio-Analyse hapert es speziell beim Bass und bei mittleren Tönen. Die Maximallautstärke ist mit 75 dB ebenfalls bescheiden. Das konkurrierende Zenbook 14 schneidet über fast alle Tonbereiche hinweg besser ab und lässt sich höher aufdrehen (bis zu 87 dB). Zum Mediengenuss sollte man beim 14 Evo entsprechend Kopfhörer oder externe Speaker anstöpseln.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Auch wenn die Konkurrenz etwas weniger Strom benötigt, würden wir den Energiebedarf als ordentlich bezeichnen. 5 bis 11 Watt im Idle-Modus sprechen für gute Akkulaufzeiten. Unter Last gab unser Messgerät zwischen 39 und 65 Watt aus.

Akkulaufzeit

Mit 52 Wh liegt die Akkukapazität im Bereich der Konkurrenz, welche auf 48 bis 67 Wh kommt. Bei praxisnahen Szenarien ist die Laufzeit des 14 Evo mehr als solide. In unserem Wlan-Test mit reduzierter Displayleuchtkraft (ca. 150 cd/m²) machte der 14-Zöller erst nach rund 7,5 Stunden schlapp. Noch besser sieht es allerdings bei den Vergleichsgeräten aus: Diese erreichen im Wlan-Test zwischen zehn und 13 Stunden. Nur im Idealfall (geringe Auslastung & Helligkeit) lassen sich aus dem Akku des MSI Laptops über zehn Stunden herausquetschen.

Fazit

Mit der Tiger-Lake-Generation versucht Intel, die Performance-Lücke zu AMD zu schließen, was längst überfällig war.

Der Plan geht dabei jedoch nur teilweise auf. Während die Grafikleistung im Falle des Core i7-1185G7 (Iris Xe Graphics G7) einen großen Sprung nach vorne macht, ist die Prozessorleistung in Relation zu den Kosten weiterhin bei AMD besser. Der Hauptkonkurrent bietet im entsprechenden Preisbereich schon Achtkerner mit 16 Threads anstelle von Vierkernern mit acht Threads, was bestimmte Anwendungen mit einer deutlich höheren Performance belohnen. Außerdem sind die AMD Modelle energieeffizienter (geringere Erwärmung, höhere Akkulaufzeit).

Ansonsten hat sich MSI eher auf den Mobilitäts- als auf den Profiaspekt konzentriert. Dem kompakten und leichten Gehäuse fallen die Anschlussvielfalt und die Wartungs- bzw. Upgrade-Möglichkeiten (verlöteter RAM) zum Opfer. Die Qualität der Webcam und der Lautsprecher könnte man ebenfalls bemängeln. Dafür punktet das Prestige 14 Evo unter anderem mit einem schicken Design und einem großen Touchpad.

Huawei Mate 40 Pro: Innenleben könnte Reparatur erschweren, so Experten

Während zahlreiche Nutzer vom Huawei Mate 40 Pro überzeugt sind, sehen zumindest Experten Probleme, wenn eine Smartphone-Reparatur notwendig wird.

Wer ein Huawei Mate 40 Pro sein Eigen nennt, ist mit den Funktionen, der Ausstattung und der Bedienung des Gerätes höchstwahrscheinlich zufrieden. Fachleute und User gleichermaßen äußern sich bisher positiv über das Gerät. Der genauere Blick ins Innere des Gerätes hinterlässt aber zumindest einige Experten kritisch, denn es könnte zu Problemen kommen, sollte das Handy einmal kaputt gehen. Einer schnellen und unkomplizierten Smartphone-Reparatur sollen zumindest gewisse Hindernisse im Weg stehen.

Huawei Mate 40 Pro: Deshalb könnte die Smartphone-Reparatur problematisch sein

Ein Huawei Mate 40 Pro kostet derzeitig im günstigen Fall rund 1.160 Euro. Für ein neues Flaggschiff längst nicht mehr ungewöhnlich, dennoch sollte die Anschaffung eines hochpreisigen Gerätes immer gut den eigenen Ansprüchen entsprechend abgewogen werden. Fachleute von iFixit haben das Handy beispielsweise für einen Test der Reparaturfähigkeit auseinandergenommen und dabei ein eher überraschendes Urteil getroffen: 4 von 10 Punkten auf dem Reparierbarkeitsindex (10 ist am einfachsten zu reparieren laut iFixit).

Zu möglichen Komplikationen im Falle einer notwendigen Smartphone-Reparatur kann es demnach unter anderem aufgrund der Verglasung von Vorder- und Rückseite kommen. Diese in Verbindung mit dem sehr starken Kleber, den Huawei den Experten zufolge verwendet hat, könnte es schwerer machen, das Handy zu öffnen. iFixit merkt diesbezüglich an, das die bisherige Methode nicht funktioniert hat: “Unser übliches Rezept von erhitzen, anheben und aufschneiden funktioniert heute nicht: Der Kleber will sich einfach nicht lösen lassen.”

Vor allem beim Ausbau des Display gab es Probleme: “Nach noch mehr gesprungenem Glas und extrem viel fluchen und hebeln kriegen wir das Display endlich abgelöst. (…) Du kannst es drehen, wie du es willst, ein Displayaustausch beim Mate 40 Pro wird schrecklich. Wir können noch nichtmal sagen, dass wir überrascht sind, nur sehr enttäuscht. (…) Mit einem letzten Seufzer entfernen wir den Fingerabdrucksensor unter dem Display. Du kannst ihn nicht ersetzen, ohne dass du das Display zerstörst.”

Unübersichtliches Innenleben, aber auch ein großer Pluspunkt

Ein weiterer Stolperstein für die Experten: Das Innenleben des Huawei Mate 40 Pro ist “ein wenig unordentlicher aus als in den neuen iPhones”, wie es in den Aufzeichnungen zum Teardown heißt. Beispielhaft dafür ist ein Flachbandkabel nahe des Power Buttons, den die Experten übersehen und unbemerkt gekappt hatten. Zum Vergleich: Die iPhone 12-Serie hat von iFixit ebenfalls ein eher schlechtes Urteil bekommen mit 6 von 10 Punkten. Samsungs Galaxy Note 20 und Note 20 Ultra erhielten sogar nur 3 von 10 Punkten.

Dennoch verfügt das Huawei Mate 40 Pro über einen sehr große Pluspunkt im Hinblick auf eine Smartphone-Reparatur. So sind viele Teile modular und selbst Bestandteile wie die Handykamera sind inzwischen auf diese Art konzipiert. Das macht sie einfach erreichbar und austauschbar: “Alle größeren Komponenten sind so modular, dass die einzeln ersetzt werden können (…).” Leicht sei dies zwar nicht, aber auf jeden Fall von Vorteil. Der ausführliche Bericht von iFixit beschreibt sämtliche Einzelschritte des Teardown im Detail.

Der Preis für verschiedene Formen der Smartphone-Reparatur setzt Huawei laut eigener Übersicht folgendermaßen an (Modell Mate 40 Pro Dual SIM 8GB+256GB (NOH-NX9) Silver) zuzüglich. Arbeits-, Transport-, und sonstige Kosten:

Frontkamera: 89,41 Euro

Gehäuse: 103,34 Euro

Display: 276,71 Euro

Mainboard/Hauptplatine: 512,07 Euro

Kamera: 165,27 Euro

Was die Huawei Mate 40-Serie sonst noch kann und nicht kann, ist aber ebenso interessant. Vielleicht möchtest du aber auch noch bis zum kommenden Huawei Mate 50 warten. Erste Spekulationen gibt es schon. Die künftig geplante Technologie für Huaweis Kameras könnte besonders beeindruckend werden.

AOC Agon AG493UCX: 32:9-Monitor mit 5.120 × 1.440 erreicht Deutschland

Mit dem Agon AG493UCX bringt AOC einen großen Gaming-Monitor auf den Markt. Mit 5.120 × 1.440 Pixeln auf einer Diagonale von 49 Zoll entspricht die Bildfläche zwei nebeneinander stehenden WQHD-Displays mit 27 Zoll. Das gewölbte VA-Panel arbeitet mit 120 Hz Bildwiederholrate. Zur üppigen Ausstattung zählt USB-C samt KVM-Switch.

Jetzt doch in Deutschland

Der AOC Agon AG493UCX ist kein Unbekannter, denn bereits vor einem Jahr tauchte der Monitor in China auf. Auf Nachfrage der Redaktion hieß es damals, dass das Produkt nicht in Deutschland erscheint. Dies hat sich offensichtlich geändert, denn jetzt teilt AOC die sofortige Verfügbarkeit zum UVP von 1.089 Euro im deutschsprachigen Raum mit. Erste Händler unterbieten den UVP und listen den Monitor ab 971 Euro.

Zweimal WQHD mit 27 Zoll in einem Gerät

Der AG493UCX liefert mit 5.120 × 1.440 Pixeln die gleiche Auflösung und annähernd gleiche Bildfläche wie zwei nebeneinander stehende WQHD-Bildschirme mit je 27 Zoll. Damit schließt er sich der Riege von Monitoren wie Dell U4919DW (Test), LG 49WL95C (Test), Philips 499P9H (Test) oder Samsung C49RG90 (Test) an. Samsungs neuerer Odyssey G9 LC49G95T liefert die gleiche Auflösung mit extremer Krümmung und 240 Hz.

Das VA-Panel des AG493UCX ist mit einem Radius von 1,8 Metern (1800R) nach heutigen Maßstäben nur leicht gewölbt. Die besagte Auflösung bedeutet ein sehr breites Seitenverhältnis von 32:9 und eine Pixeldichte von 109 ppi. Spiele sollen dank 120 Hz, 1 ms MPRT und FreeSync Premium Pro mit geringen Schlieren (Ghosting), sowie ruckelfrei und ohne „Bildzerreißen“ (Tearing) dargestellt werden. Die Helligkeit soll maximal 550 cd/m² erreichen, was zusammen mit 90 Prozent Abdeckung des DCI-P3-Farbraums für eine Zertifizierung nach DisplayHDR-400-Standard genügt. AOC nennt ein statisches Kontrastverhältnis von 3.000:1, was für ein VA-Panel üblich ist.

Viele Anschlüsse und KVM-Switch

Mit zweimal DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.0, einem Audioausgang sowie insgesamt vier USB-Ports von denen einer USB-Typ-C entspricht, herrscht Anschlussvielfalt. Die USB-C-Buchse ermöglicht den Betrieb eines Mobilcomputers mit nur einem einzigen Kabel, denn sowohl Daten als auch Bildsignale und Strom (bis 65 Watt) lassen sich darüber übertragen. Zusätzlich bietet der AOC-Bildschirm einen integrierten KVM-Switch: Zwei an den Monitor angeschlossene Systeme lassen sich über dieselbe mit dem Monitor über USB verbundene Peripherie (Maus/Tastatur) bedienen. Zur weiteren Ausstattung zählen integrierte Lautsprecher, verschiedene Game-Modi und ein Standfuß mit Höhenverstellung.

Geleakte Fotos zeigen das vermeintliche Google Pixel 5 Pro mit ins Display integrierter Kamera

Die unten eingebetteten Fotos, die angeblich ein Google Pixel 5 Pro zeigen, wurden auf Slashleaks geteilt, abgesehen von den Bildern gibt es aber keinerlei Informationen zur vermeintlichen Pro-Version des Google Pixel 5, der AIDA64-Screenshot verrät aber zumindest ein paar Details.

Demnach ist das Gerät mit 8 GB Arbeitsspeicher sowie mit 256 GB Flash-Speicher ausgestattet. Etwas seltsam ist allerdings, dass AIDA64 als Plattform “Kona” angibt – der Codename steht nämlich für den Qualcomm Snapdragon 865, wäre das Smartphone mit einem Snapdragon 888 ausgestattet müsste an dieser Stelle “Lahaina” angegeben werden. Es wäre zwar durchaus denkbar, dass Google auch nach dem Launch von Qualcomms neuestem Flaggschiff-SoC auf den Snapdragon 865 setzt, damit wäre das Pixel 5 Pro aber kaum konkurrenzfähig mit künftigen Flaggschiffen.

Das Smartphone auf den Fotos besitzt darüber hinaus keinerlei Punch-Hole oder Notch, was darauf hindeutet, dass das Gerät mit einer unsichtbar ins Display integrierten Selfie-Kamera ausgestattet ist, ähnlich wie auch das ZTE Axon 20 (ca. 400 Euro auf Amazon), der Lautsprecher ist im Gegensatz zum Modell von ZTE aber sichtbar. 

Es gab in den vergangenen Monaten bereits mehrmals Gerüchte über ein “echtes” Pixel-Flaggschiff, das im Jahr 2021 vorgestellt werden sollte, handfeste Leaks sind bisher aber ausgeblieben. Dieser jüngste Leak sollte aber wie eingangs bereits erwähnt mit einer gehörigen Prise Skepsis betrachtet werden, besonders überzeugend sind die präsentierten Details nicht, ähnlich wie beim Pixel XE könnte es sich dabei um eine Fälschung handeln.

Intel Xe HP: Intel zeigt erste Muster der High-End-Grafikkarten

Intels Raja Koduri hat einen kleinen Blick auf das erste Muster der kommenden Grafiklösung Xe HP (High Power) gewährt. Diese wird unterhalb einer sehr ähnlichen, wenn nicht gar identischen Abdeckung wie bei der zuletzt vorgestellten XG310 versteckt, die Platine weicht aber deutlich ab.

Intels XG310 (Bildmitte) setzt vier Low-Power-GPUs mit je 96 EUs (Xe LP) ein, das jetzt gezeigte Muster der Xe HP (links) hingegen auf eine GPU mit zwei High-Power-Tiles mit je 512 Compute Units. Dafür reicht auch in diesem Fall ein Acht-Pin-Stromstecker, der für die Energieversorgung nebst dem PCIe-Steckplatz notwendig ist. Neben der klassischen Lösung wird auch eine Variante mit Griff für Server-Umgebungen (rechts) vorbereitet, die wiederum zeigt, dass das PCB zumindest für die kleine GPU-Variante sehr kompakt ist. Bei der später folgenden Vier-Tile-Lösung mit 2.048 Compute Units, mit der Intel Nvidias A100 schlagen will, dürfte das anders ausfallen.

Mit Xe HPG (High Power Gaming) will Intel im Jahr 2021 auch wieder in den Markt für Gaming-Grafikkarten einsteigen.

Canon EOS R5s: 300+ Megapixel dank Pixel-Shift-Modus?

Mit der Canon EOS R5s sollen dank eines Pixel-Shifts-Modus angeblich Bilder mit mehr als 300 Megapixeln geschossen werden können.

Canon EOS R5s im Jahr 2021

Die Canon EOS R5s steht auf der Liste der potenziellen neuen High-End-DSLMs, die im Jahr 2021 vorgestellt werden sollen, ganz oben (wir berichteten). In den letzten Wochen und Monaten gab es jede Menge Gerüchte zu dieser neuen Kamera, die der aktuellen Canon EOS R5 sehr ähnlich sein, aber den Fokus noch stärker auf die Fotofunktionen legen soll. So wird unter anderem berichtet, dass die R5s mit einem neu entwickelten 90-Megapixel-Sensor arbeiten soll.

Pixel-Shift-Modus geplant, mehr als 300 Megapixel?

Vor einigen Tagen sind darüber hinaus interessante Gerüchte zu einem Pixel-Shift-Modus aufgetaucht, mit dem die Canon EOS R5s angeblich auftrumpfen soll. Bei einem Pixel-Shift-Modus werden mit Hilfe des beweglich gelagerten Sensors mehrere minimal versetzte Einzelbilder zu einem extrem hochauflösenden Bild zusammengesetzt. Im Falle der Canon EOS R5s soll dieses Bild mit mehr als 300 Megapixeln auflösen, das behauptet zumindest eine Quelle.

Die Canon EOS R5 besitzt keinen Pixel-Shift-Modus, insofern wäre es keine Überraschung, wenn die Canon EOS R5s einen solchen Modus besitzen würde. Vor allem eben deshalb, weil sie noch etwas stärker auf reine Fotografen zugeschnitten sein soll als die Canon EOS R5. Bilder mit mehr als 300 Megapixeln würden natürlich eine unglaubliche Menge an Details liefern, die Bearbeitung der entsprechenden Dateien würde aber auch einen absoluten High-End-Computer erfordern, der wie die Kamera selbst auch mit einer 4-stelligen Summe zu Buche schlagen würde.

Preislich soll sich die Canon EOS R5s der Quelle zufolge übrigens im Bereich der Canon EOS R5 bewegen. Mal sehen, ob sich das am Ende bewahrheiten wird – und ob die neue Kamera wirklich im Jahr 2021 erscheint. Man kann nur hoffen, dass die Coronakrise und die abgebrannte japanische Fabrik Canon da keinen Strich durch die Rechnung machen.

Neuer Mini-PC: Der Shuttle DH470 erlaubt die Installation einer Festplatte und unterstützt Core i9-Prozessoren

Shuttle ist als Hersteller von kompakten PC-Systemen bekannt, wobei das Unternehmen insbesondere Barebones anbietet, Nutzer sich also um die Bestückung der Systeme mit Arbeitsspeicher und Festplatten selbst kümmern müssen.

Beim DH470 handelt es sich dabei ebenfalls um ein kompaktes System, welches konkret 190 x 165 x 43 Millimeter misst und Intel-Prozessoren der Comet Lake S-Generation unterstützt. Das Modell soll Core i3-, i5, i7-, i9-, Pentium- und Celeron-CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt aufnehmen können. Zur Installation von Arbeitsspeichers stehen zwei SO-DIMM-Slots bereits, welche zusammen bis zu 64 Gigabyte DDR4-RAM aufnehmen können.

Dazu kommt Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk und eine NVMe-SSD im M.2 2280-Format. Der zweite M.2-Slot entspricht dem 2230-Standard und kann etwa zur Installation einer WiFi-Karte genutzt werden. Wird auf das 2,5-Zoll-Laufwerk verzichtet, kann stattdessen auch ein 4G-Modem verbaut werden. Herstellerangaben zufolge können bis zu drei 4K-Bildschirme gleichzeitig angebunden werden, wozu HDMI 2.0 und DisplayPort zur Verfügung steht.

Die Anbindung an ein Netzwerk erfolgt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, für externe Speichermedien und Peripheriegeräte stehen jeweils vier USB 3.2 Gen 2- und USB 3.2 Gen 1-Ports bereit, von denen einer Typ C-Anschluss ausgeführt ist. Ein SD-Kartenleser ist verbaut. Das Modell ist ab sofort erhältlich, als Einstiegspreis gibt Shuttle 302 Euro an – für den Vorgänger werden aktuell noch rund 225 Euro aufgerufen.

Wie üblich wird auch ein verhältnismäßig umfangreiches Zubehör-Sortiment angeboten, darunter befindet sich auch eine Kabellösung zum Anschalten des Systems aus der Ferne.

Das HP Envy 13 sieht schick aus, überzeugt aber nicht in allen Belangen

Das HP Envy 13 der Modellgeneration 2020 ist ein rundum solide ausgestattetes Subnotebook mit 13,3 Zoll großem Display. Auf dem Papier punktet es unter anderem mit Intel Core i7-10510U, NVIDIA GeForce MX350 und 16 GB DDR4-2666 RAM. Hier hat HP im Vergleich zum Vorjahres-Testkandidaten HP Envy 13-aq0003ng einiges nachgelegt. Auch das optisch ansprechende und hochwertig verarbeitete Metallgehäuse weiß zu überzeugen.

Im Test des HP Envy 13 zeigte sich dann aber, dass HP ein paar Prozent liegen lässt. Die Performance kann in einigen Punkten nicht ganz mit ähnlich ausgestatteter Subnotebooks mithalten. So bleibt das Gerät im Test meist unter dem Schnitt der mit der Nvidia GeForce MX350 ausgestatteten Konkurrenz zurück. Bei der Arbeitsperformance kann das Gerät zumindest zum Teil andere Notebooks mit der gleichen CPU hinter sich lassen. Bei der Ausdauer des Akkus gibt es bessere Alternativen.

Letztendlich ist das HP Envy 13-ba0001ng ein grundsolides Notebook, dass den meisten alltäglichen Aufgaben gewachsen ist. Auch einige Games laufen mehr oder weniger flüssig darauf. Pluspunkte gibt es für das kompakte und edle Gehäuse sowie den hellen und kontrastreichen IPS-Bilderschirm, der allerdings aufgrund der Spiegelungen nicht wirklich für die Nutzung draußen geeignet ist. Wen das nicht stört, macht mit dem Envy 13 wenig verkehrt.

Weitere Eindrücke und zahlreiche Benchmarkergebnisse gibt es in unserem Test des HP Envy 13.

Windows 10: Microsoft veröffentlicht Dezember-Updates

Nutzer mit Windows-System können bald einen Blick in die Einstellungen werfen, vermutlich werden da mehr oder weniger Updates auf euch warten, denn bei Microsoft hat man für diverse Windows-Versionen die Update-Schleusen für den Dezember-Patch-Bay geöffnet.

Microsoft weist noch einmal gesondert auf das endgültige Ende des Flash-Supports hin. Ab dem 21. Januar werden Flash-Inhalte, die im Flash Player ablaufen sollen, geblockt. Ferner nennt man Sicherheitsupdates für Microsoft Edge Legacy, die Microsoft-Grafikkomponente, Windows Media, Windows Fundamentals und Windows Virtualization. Eine Übersicht über die geschlossenen Lücken bekommt man auch auf dieser Seite.