Xiaomi launcht RedmiBook 13 mit Comet Lake-CPU und Nvidia-GPU ab 615 Euro

Das RedmiBook 13 ist nicht das erste Notebook der Redmi-Fraktion, schon im Frühjahr startete die Xiaomi-Tochter mit dem RedmiBook 14 ihr erstes Notebook, damals noch mit Intels 9. Core-Generation, Ende August folgte dann ein Update auf Intels 10. Core-Generation. Nun folgt also auch ein etwas kleinerer Bruder, der gleich mit den Comet Lake-CPUs von Intel startet.

Im 1,23 kg leichten Chassis mit maximal 17,8 mm Bauhöhe steckt ein 13,3 Zoll großes IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung und 89 Prozent Screen-to-Body-Ratio, sprich dünnen Rändern. Auf der chinesischen Mi-Webseite sind zwei Konfigurationen gelistet, eine mit Core i5-10210U-CPU, die andere mit Core i7-10510U-Prozessor, beide jeweils mit 8 GB RAM, einer 512 GB SSD sowie einer dedizierten Nvidia Geforce MX250-GPU. Die günstigere der beiden ist ab dem 12. Dezember um 4.800 Yuan (615 Euro) zu haben, die Core i7-Version kommt auf 5500 Yuan (707 Euro).

Abgesehen von Dual-Band-WLAN und Bluetooth 5 steht HDMI 1.4, 2x USB 3.1 (USB-A) sowie ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung, USB-C oder gar Thunderbolt 3 fehlen aber. Der 40 Wh-Akku soll laut Redmi für 8,5 Stunden Websurfen reichen und ist in 35 Minuten wieder zur Hälfte geladen. Windows 10 ist installiert, aber in einer China-Version, wenn man das RedmiBook13 aus China importiert. Manche Webseiten erwähnen auch eine noch günstigere RedmiBook 13-Variante ohne Nvidia-GPU um 4.200 Yuan (540 Euro), die haben wir auf der Xiaomi-Webseite aber (noch) nicht gefunden. 

Xiaomi Mi 10: Neues Smartphone-Flaggschiff erhält Snapdragon 865

Der chinesische Hersteller bestätigt nicht nur die Existenz des kom­men­den Flaggschiffs Xiaomi Mi 10, sondern auch erste Details zur ver­bau­ten Hardware. Mit dem Qualcomm Snapdragon 865 setzt man auf den neu­es­ten und wahrscheinlich aktuell stärksten Chip am Markt.

Den Qualcomm Snapdragon Tech Summit auf Hawaii nutzte Xiaomi als Bühne, um be­reits vorab über das im ersten Quartal 2020 erwartete Mi 10 zu sprechen. Im Mittelpunkt stand einzig und allein der ebenso vorgestellte Qualcomm Snapdragon 865-SoC, der das neue Xiaomi Mi 10 antreiben wird. Erst gestern berichteten wir ausführlich über die technischen Details des neuen Snapdragon-Gespanns, das auf acht Prozessorkerne mit einer maximalen Taktrate von bis zu 2,84 GHz setzen wird.

Deutlich mehr Leistung und technische Möglichkeiten

Qualcomm selbst verspricht eine bis zu 25 Prozent höheren CPU-Leistung, während die im Chip integrierte Adreno 650-Grafikeinheit um 20 Prozent zulegen soll. Ebenso soll man die Energieeffizienz des gesamten System-on-a-Chip um 25 bis 35 Prozent gesteigert haben. Der Snapdragon 865 wird seine Performance soweit ausspielen können, dass zukünftig die Nutzung von QHD+-Displays mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz kein Problem darstellen sollen und ebenso der schnellere LPDDR5-Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen kann.

Genug Leistungsreserven und technische Mög­lich­kei­ten, die dem kommenden Xiaomi Mi 10 zu einem noch besseren Preis-Leistungs-Ver­hält­nis verhelfen könnten. Dass beim chi­ne­si­schen Konzern auch das Thema 5G mit an ers­ter Stelle steht, damit haben Experten be­reits gerechnet. Im nächsten Jahr will man laut ei­ge­nen Aussagen mehr als zehn Smart­phones prä­sen­tie­ren, die über den schnelleren In­ter­net-Stan­dard verfügen sollen. Eines der ersten Mo­del­le könnte das ebenso angekündigte Red­mi K30 sein, das mit dem frischen Snap­dra­gon 765-Chip ausgestattet sein wird.

Zu den weiteren technischen Daten der Android-Smartphones Xiaomi Mi 10 und Redmi K30 äußerte sich der Her­stel­ler noch nicht. Letzteres könnte allerdings bereits am 10. Dezember offiziell vorgestellt werden, während das Mi 10 wahrscheinlich vor dem MWC 2020 Ende Fe­bruar in Gän­ze präsentiert wird.

Nokia 2.3 vorgestellt: Unterdurchschnittliche Hardware für zu viel Geld

HMD Global hat mit dem Nokia 2.3 eine Neuauflage seines günstigen Ein­stei­ger-Smartphones vorgestellt, bei dem man vor allem damit wirbt, für wenig Geld möglichst viel bieten zu wollen. Allerdings scheitert das Un­ter­neh­men damit im Fall des Nokia 2.3 angesichts der für knapp 130 Euro gebotenen Hardware.

Das Nokia 2.3 ist kurz vor dem unteren Ende des Produktportfolios von HMD angesiedelt. Das Unternehmen vermarktet als Lizenznehmer eine ganze Reihe eigener Smartphones mit Android unter dem Namen Nokia und will mit dem Nokia 2.3 erneut im unteren Preissegment punkten. Allerdings könnte die Ausstattung für den oben genannten Preis durchaus besser sein, denn im Vergleich zu Produkten von Herstellern wie Xiaomi liegt das neue Nokia-Modell deutlich schlechter in Sachen Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Gerät bietet ein 6,2 Zoll großes LCD mit 1520 x 720 Pixeln Auflösung und einer relativ kleinen Aussparung am oberen Rand, in der man hier eine Frontkamera mit fünf Megapixeln Auflösung von F/2.4-Blende integriert. Auf der Rückseite sitzen zwei weitere Kameras und ein LED-Blitz, die allerdings auch keine Leistungswunder sein dürften, da wir es hier ja mit einem Einsteigergerät zu tun haben.

Die Hauptkamera des Nokia 2.3 nutzt einen 13-Megapixel-Sensor mit F/2.2-Blende, der mit einem einfachen 2-Megapixel-Sensor für Tiefeninformationen kombiniert wird. Gemeinsam sollen die Kameras unter anderem für die Funktion “Recommended Shot” genutzt werden, um aus automatisch vor und nach dem Auslösen durch den Nutzer aufgenommenen Fotos jeweils das Beste auszuwählen.

Unter der Haube steckt im Nokia 2.3 einfacher Quadcore-SoC in Form des MediaTek Helio A22. Der vierkernige Chip erreicht maximal 2,0 Gigahertz und wird mit spärlichen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert, die sich immerhin per MicroSD-Kartenslot erweitern lassen. Außerdem wird Dual-SIM-Support geboten.

Das Nokia 2.3 wird mit einem immerhin 4000mAh großen Akku amgeboten, der zwar für lange Laufzeiten sorgt, aber auch lange braucht, um wieder neu aufgeladen zu werden. So liefert HMD Global nur ein 5-Watt-Netzteil mit, mit dem das Smartphone über den MicroUSB-Port geladen wird. Das Gerät ist in Kürze in den Farben “Sand”, Grün und Grau auch in Deutschland zu haben, wobei HMD wie erwähnt 129 Euro dafür verlangt.

Da das neue Nokia auch am Android One-Programm teilnimmt, dürfte es demnächst auch das Update auf Android 10 geben. Ausgeliefert wird aber mit Androind 9.

Samsung Galaxy Note 10: Mit der Quad-Kamera zum Profi-Knipser

Nicht nur die enorme Leistung und der smart einsetzbare S-Pen ge­hö­ren zu den Vorteilen des Samsung Galaxy Note 10+. Die integrierte Quad-Ka­mera mit 3D-Tiefenoptik sorgt für Profi-Aufnahmen und Spezial­effekte sowohl bei Schnapp­schüssen, als auch in Videos. Schon lange bleibt die klobige Digital- oder Spiegelreflexkamera zu Hause, schließlich hat man mit Smartphones wie dem Galaxy Note 10+ die beste Knipse direkt in der eigenen Ho­sen­ta­sche. Das Power-Kamerasystem von Samsung besteht aus insgesamt fünf Sensoren. Ei­ne der besten Selfies-Kameras am Markt findet auf der Front Platz und vier Objektive bil­den die Quad-Kamera mit 3D-Tiefenoptik an der Rückseite.

Starke Knipse: Eine der besten Kameras in einem Smartphone

Vom Ultra-Weitwinkel bis hin zum Teleobjektiv mit zweifachem Zoom überzeugen die Ka­me­ras des Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+ nicht nur uns, sondern auch die spe­zia­li­sier­ten Tester von DxOMark. In der Top-5-Bestenliste ist die neue Note-Serie gleich doppelt ver­tre­ten. Die Experten sagen: “Das Galaxy Note 10+ 5G ist ein echter Alleskönner und er­mög­licht bei nahezu allen Lichtverhältnisse eine optimale Bild- und Videoqualität.”

Doch es kommt nicht nur einfach auf gute Fotos an, die Quad-Kamera des Samsung Galaxy Note 10+ will mehr und kann mehr. Zum Beispiel passt sich die Blende des Weit­win­kel­ob­jek­tivs selbstständig der Umgebung an. Nachts können deutlich hellere Bilder entstehen, wäh­rend im Tageslicht noch mehr Details und Schärfe ins Spiel gebracht werden. Typische Grau­schlei­er, die man von vielen Fotos kennt, entfernen das Note 10 und Note 10+ mit der smar­ten Sze­nen­op­ti­mie­rung. Und das Beste: Keine komplizierte Einstellung, einmal tippen und der Schnappschuss gelingt.

Videos beeindrucken in 4K HDR und mit 3D-Funktionen

Beste Aufnahmen zeigen sich natürlich nicht nur bei Fotos, sondern auch in Videos mit einer Auflösung bis hin zum hochauflösenden 4K UHD. Auf Knopfdruck lassen sich Effekte wie eine Hintergrundunschärfe und knackige Farben per HDR 10+-Technik hinzuschalten. Mit dem Au­dio-Zoom ist es außerdem möglich Sound hervorzuheben und Hin­ter­grund­ge­räu­sche aus­zu­blen­den. Oder aber man profitiert von der optimierten Videostabilisierung und nutzt das Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+ als vielseitige Action Cam.

Und wem das noch nicht genug ist, der bekommt mit der VGA-3D-Tiefenkamera ein Tool zur Seite gestellt, das mit Hilfe von Augmented Reality (AR) nicht nur 360-Grad-Aufnahmen von Objekten ermöglicht, sondern sogar alle wichtigen Informationen dazu liefert. Wer also zum Beispiel für seine Liebsten gerade die Weihnachtsgeschenke verpackt, der kann sie mit dem neuen Galaxy Note 10+ ausmessen und das optimale Paket für den Versand finden. So wün­schen wir es uns: Technik, die den Alltag bereichert und nicht einfach nur Spielerei ist.

Windows 10X wird im Internet of Things zum Einsatz kommen

Microsoft hat Windows 10X bereits bestätigt, es ist ein modularer und schlanker Ableger des aktuellen Betriebssystems des Redmonder Konzerns. Offiziell bestätigt ist Windows 10X bisher nur für Geräte wie Surface Neo, doch Microsoft dürfte damit weitaus mehr vorhaben.

Es gibt einige, die Windows 10X als “Nachfolger” von Windows 10 sehen und bezeichnen, das ist aber etwas zu viel des Guten. Ableger trifft die Sache wohl schon besser, denn direkte Konkurrenz wird sich Microsoft nicht machen wollen. Klar ist allerdings auch: Allzu viel ist zu Windows 10X derzeit auch nicht bekannt, weshalb auch wieder alles möglich ist.

So gab es im Herbst Berichte, wonach Windows 10X auch auf Laptops landen könnte, hier liegt der Schluss nahe, dass Microsoft das Betriebssystem als Chrome OS-Alternative positionieren will. Doch auch hier gilt aber das Motto: Erstmal abwarten, erwägen und planen ist nicht gleich veröffentlichen.

IoT-Bestätigung

Aktuell wird nun ein Einsatzgebiet vermeldet, das eine neue “Front” aufmacht und die zur modularen Natur von Windows 10X definitiv passt. Denn Windows Latest hat in einer Stellenausschreibung auf LinkedIn entdeckt, dass Windows 10X die Basis für das Internet of Things (IoT)-Betriebssystem der nächsten Generation sein soll.

Allzu viel verrät die die Stellenausschreibung, bei der ein Software Engineer II gesucht wird, zum Thema Betriebssystem zwar nicht, die zuvor genannte Formulierung ist aber so wortwörtlich vermerkt: “Sie werden das IoT-Betriebssystem der nächsten Generation auf Basis von Windows 10X bauen.”

Derzeit hat Microsoft für Internet of Things-Anwendungen die Windows 10 IoT Core genannte Version. Diese hat eine simplifizierte Benutzeroberfläche, auf der man auf Geräten wie Raspberry Pi eine einzelne UWP-App ausführen kann.

Qualcomm Snapdragon 865: Neue Kamerafunktionen können vom Chip profitieren

Qualcomm hat bekanntlich neue Prozessoren gezeigt, darunter den Snapdragon 765, den 765G sowie den Snapdragon 865. Höher, schneller und performanter – was anderes haben wir auch sicher nicht erwartet. Spannend ist, was der Qualcomm Snapdragon 865 theoretisch in Sachen Fotos und Videos verarbeiten kann – mal sehen, wann wir die ersten Smartphones in der Ausstattung sehen, denn der Snapdragon 865 ist ja bereits im ersten Quartal 2020 zu haben.

Der ISP, also der Bildprozessor des Snapdragon 865, arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 2 Gigapixel pro Sekunde und bietet neue Kamerafunktionen und -funktionen. Nutzer können in 4K HDR mit über einer Milliarde Farbtönen aufnehmen, 8K-Videos aufzeichnen oder auch 200-Megapixel-Fotos schießen.

Sie können auch die Vorteile der Gigapixel-Geschwindigkeiten nutzen, um die Dinge zu verlangsamen und jede Millisekunde Detail mit unbegrenzter hochauflösender Zeitlupen-Videoaufnahme bei 960 fps aufzunehmen – aber dies bei 720p. Qualcomm sagt aus, dass Dolby Vision so brillantes HDR-Material erstellt, dass es quasi direkt für die Leinwand ist. Zusammen mit der Qualcomm AI Engine der fünften Generation kann der Gigapixel-Geschwindigkeits-ISP auch intelligent verschiedene Hintergründe, Personen und Objekte identifizieren.

Das hört sich gut an, denn gerade der Bereich Bild und Video kann ordentlich Leistung für sich beanspruchen. Dennoch macht natürlich nicht der Qualcomm Snapdragon 865 das Bild oder das Video alleine, sondern die Software und die Kamera-Hardware auch (und ihr natürlich). Von daher muss man mal abwarten, welche Hersteller die wirklich perfekte Symbiose aus allen Komponenten herstellen wollen.

Android 10: Oxygen OS 10.0.1 für das OnePlus 6 und das 6T

Ihr seid Besitzer eines OnePlus 6 oder des OnePlus 6T? Dann habt ihr vielleicht das Update-Dilemma mitbekommen. Erst wurde Anfang November Android 10 angekündigt, allerdings pausierte man die Verteilung kurze Zeit später. Nun hat man dann direkt ein weiteres Update veröffentlicht, welches großartig nichts Neues im Changelog bietet außer der Fehlerbehebung, aber immerhin kommt das große Update ja nun – rund 1.800 MB Download werden fällig.

Sollte das Update noch nicht bei euch zu finden sein, dann habt keine Sorge, die Updates gehen immer in Wellen raus, die erste erreicht immer erst nur ein paar Prozent der Benutzer, bevor dann breiter verteilt wird. Wer nicht warten will, der kann auch schauen, ob via des Oxygen Updater etwas angeboten wird.

System

• Upgraded to Android 10

• Brand new UI for Android 10

• Updated Android security patch to 2019.10

• Fixed the fingerprint identification issue

• Fixed the animation lag for fingerprint unlock

• Fixed the automatic reboot issue after upgrade

Camera

• Improved the performance and fixed known issues

WiFi Connectivity

• Fixed the 5Ghz WiFi connection

Radeon RX 5600 XT: AMDs dritte Grafikkarte mit 7-nm-GPU Navi 10

Die Radeon RX 5500 XT soll wohl nicht AMDs einzige neue Mittelklasse-Grafikkarte in den kommenden Monaten bleiben. Für den Bereich zwischen 200 und 300 Euro bereitet AMD laut der Webseite Videocardz die Radeon RX 5600 XT vor, welche die Lücke zur Radeon RX 5700 schließt. Auch heise online hat aus Herstellerkreisen von dem Modell gehört.

Im chinesischen Chiphell-Forum spricht der oft gut informierte Nutzer wjm47196 von einem dritten Ableger mit Navi-10-GPU. Die Radeon RX 5600 XT nutzt demnach den gleichen Grafikchip wie die Radeon RX 5700 XT und Radeon RX 5700, allerdings in einer stärker beschnittenen Variante. Videocardz nennt 6 GByte GDDR6-Speicher an 192 Leiterbahnen. Die Anzahl der Shader-Rechenkerne sollte zwischen der Radeon RX 5700 (2304 Shader) und Radeon RX 5500 (1408 Shader) liegen.

AMDs Gegenstück zur GeForce GTX 1660 SUPER

Die Radeon RX 5600 XT dürfte mit Nvidias GeForce GTX 1660 SUPER und GeForce GTX 1660 konkurrieren, deren Leistung die Radeon RX 5500 nicht erreicht. AMD kann somit noch jene Navi-10-GPUs verkaufen, die sich wegen zu vieler Belichtungsfehler nicht als Radeon RX 5700 eignen. Der Einsatz von teildeaktivierten Siliziumchips ist vor allem bei neuen Fertigungsprozessen sinnvoll, bei denen die Ausbeute noch nicht optimal ausfällt – hier im Fall von TSMCs 7-nm-Prozess N7.

Videocardz spricht von einer Vorstellung der Radeon RX 5600 XT Anfang 2020, womöglich im Umfeld der CES (7.-10. Januar). Die Retail-Version der Radeon RX 5500 XT dagegen soll nächste Woche im Handel erscheinen. Zudem sind weiterhin High-End-Grafikkarten mit der Chipserie Navi 20 im Gespräch, zu denen es auf der CES 2020 erste Informationen geben soll.

Rekordakku und 48-MP-Kamera – das ist Samsungs neues Protz-Handy

OLED-Display, monströser Akku, hochauflösende Kamera: Das Samsung Galaxy M30s ist ein deutlicher Fortschritt der Südkoreaner zu einem starken Einstiegspreis. Doch dafür müssen Käufer gleich auf mehrere Funktionen verzichten.

Das Samsung Galaxy M20 wurde seinerzeit als zeitlich begrenztes Experiment angekündigt. Schnell wurde aus dem Versuch mit der Galaxy-M-Serie eine andauernde Erfolgsgeschichte. Seit Verkaufsstart ist das Galaxy M20 nicht mehr aus den Amazon-Bestsellern wegzubekommen.

Mit Recht: Obwohl der Preis weit unterhalb der Grenze liegt, gehört das M20 zu den besten Handys unter 300 Euro. Im Vergleichstest verblüffte es mit einer überragenden Ausdauer und dominierte fortan die Handys mit der besten Akkulaufzeit.

Der Test von „Computer Bild“ zeigt, dass Samsung mit dem Galaxy M30s noch eine Schippe nachgelegt hat.

Design und Verarbeitung des Samsung Galaxy M30s

Das Galaxy M30s ist relativ groß, aber nicht so klobig, wie man vielleicht angesichts der Akkukapazität befürchtet. Rückseite und Rand sind mit einem umlaufenden, glatten Kunststoff bedeckt. Auf Fotos wirkt es so, als würde das blaue Modell über einen holografischen Effekt verfügen, der das Licht changieren lässt.

Die Wirklichkeit ist aber simpler, denn es handelt sich einfach um einen vertikalen Farbübergang von Blau zu Türkis. Dazu kommen kleine Glitzerflakes. Geschmackssache – unser ist es nicht unbedingt. Aber es gibt ja auch noch die dezenteren Modelle in Schwarz und Weiß.

Die Verarbeitung ist ordentlich, aber dennoch besteht nie die Gefahr, das M30s mit einem Oberklassehandy wie dem Galaxy S10 zu verwechseln. Letztlich steckt im M30s mehr, als die Hülle verspricht – und das ist ja besser als andersherum.

Samsung Galaxy M30s mit OLED-Display

Das Galaxy M30s hat im Gegensatz zum LCD-Bildschirm des Galaxy M20 ein OLED-Display. Eine Verbesserung, da OLED-Displays stärkere Kontraste und bessere Schwarzwerte haben. Dass die Diagonale um 0,1 auf 6,4 Zoll zulegt, spielt nur eine Nebenrolle.

Wichtiger ist, dass die Schärfe passt. Und das ist bei 2340×1080 Pixeln gegeben. Im Labor punktet das M30s mit einer starken Helligkeit von 826 Candela pro Quadratmeter und einem sehr guten Kontrastverhältnis von 154.410:1. (Zum Vergleich: Das M20 brachte es auf 600 Candela und 11.474:1.)

Bei Abmessungen von 159×75,1 Millimetern bleibt relativ wenig Rand um das Display. In der tropfenförmigen Notch steckt die Frontkamera.

Samsung Galaxy M30s hat Kamera mit 48 MP

Auf der Rückseite sitzt die Triple-Kamera, die aus einer 48-MP-Kamera (F2.0), einer 8-MP-Weitwinkelkamera (F2.2) und einer 5-MP-Kamera für Tiefenschärfe-Effekte („Bokeh“) besteht. Bei Tageslicht war die Fotoqualität noch gut, aber bei schlechter Beleuchtung rauschte es kräftig und langte nur noch zu einem „Ausreichend“ im Sichttest.

Videos sahen gut aus, maximal nimmt das M30s Videos mit 3840×2160 Pixeln auf. Trotz nominell guter Auflösung von 16 Megapixeln fehlte es den Bildern der Frontkamera etwas an Details. Unterm Strich eine ordentliche Kameraausstattung, die ihre Aufgaben angemessen erledigt und durch die Bank weg etwas besser abschneidet als das M20.

Der Arbeitsspeicher beträgt 4 Gigabyte (GB). Der interne Speicher ist 64 GB groß und kann per MicroSD-Karte erweitert werden. Das klappt übrigens selbst dann, wenn Sie das M30s im Dual-SIM-Betrieb mit zwei SIM-Karten betreiben. Das ist auf jeden Fall praktischer als der verbreitete Hybridschachtmurks.

Rekordakku im Galaxy M30s

Im Samsung Galaxy M30s steckt mit 6000 Milliamperestunden Kapazität ein extrem großer Akku. Trotzdem ist das Handy mit 9 Millimeter Dicke nicht zu fett, und die Kameras verschwinden nahezu bündig auf der Rückseite. Im Vergleich zum Galaxy M20, dem bisher amtierenden König unter den Handy-Dauerläufern, sind das noch einmal 1000 Milliamperestunden mehr.

Trotzdem steigt das Gewicht nur um 1 Gramm auf 188 Gramm. Das M30s lässt sich mit 15 Watt recht flott nachladen, falls doch mal der Saft ausgeht. Doch das kann dauern, denn das Galaxy M30s liefert im Ausdauertest eine Glanzleistung ab und setzte mit 21,5 Stunden bei typischer Nutzung den neuen Bestwert (vorher: Galaxy M20 mit 19,6 Stunden).

Bei gemäßigter Nutzung ermittelte das Labor 66,5 Stunden – 6,5 mehr als beim M20. Wenn man dem Akku eines ankreiden will: Er lässt sich nicht drahtlos laden, aber diese Funktion ist meist deutlich teureren Handys vorbehalten.

Prozessor und Tempo des Samsung Galaxy M30s

Ein Exynos 9611 der zweiten Generation erledigt die geforderten Berechnungen. In Benchmarks lässt es das M30s etwas ruhiger angehen. Im Antutu-8-3D-Benchmark liegt das Glalaxy M30s praktisch gleichauf mit Honor 9X, Xiaomi Mi A3, Motorola One Zoom oder Redmi Note 7.

Das gleiche Bild ergibt sich beim Geekbench 5. Ambitionierte Gamer müssen bei rechenintensiven Spielen aber Kompromisse eingehen. Eine Rakete ist das M30s nicht, aber im Alltag lässt es sich schnell bedienen und erhält sogar noch ein „Gut” in der Tempowertung.

In einigen Kategorien musste das M30s Punktabzüge in Kauf nehmen: Bei schlechter Beleuchtung sind Fotos verrauscht. Die Rückseite ist kratzempfindlich, und das Gerät ist nicht wasserdicht. Es sind keine Kopfhörer im Lieferumfang, und induktives Laden ist nicht möglich.

Nicht alle Punkte sind für jeden relevant, aber in Summe sorgen sie für die Endnote 2,4. Ohne diese Versäumnisse wäre eine bessere Note möglich gewesen, und der Abstand von nur einem Zehntel zum M20 wäre größer ausgefallen.

Samsung Galaxy M30s: Preis, Farben, Verfügbarkeit

Das Samsung Galaxy M30s ist über Amazon bestellbar. Es erscheint in Schwarz, Weiß und Blau. Die UVP liegt bei 259 Euro. Das Android-Handy ist seit 5. November 2019 verfügbar.

AWS stellt eigene 7-nm-CPU mit 64 Kernen vor

Mit dem Graviton2 baut AWS sein Cloud-Angebot mit selbst entwickelten ARM-Prozessoren aus: Die EC2-Instanzen mit 7-nm-CPUs liefern die siebenfache Performance ihrer A1-Vorgänger, die Chips haben 64 statt 16 Kerne. Eine Graviton2-Instanz schlägt daher eine aktuelle Xeon-Instanz.

Amazon Web Services (AWS) hat die zweite Generation eigener ARM-Prozessoren und mehrere EC2-Instanzen damit angekündigt: Die Graviton2 genannten Chips haben 64 CPU-Kerne und basieren auf ARMS aktuellem Serverdesign, die Fertigung erfolgt mit 7-nm-Technik für mehr als 30 Milliarden Transistoren. Die C6g-, M6g- und R6g-Instanzen sollen verglichen zu den bisherigen A1-Instanzen mit dem ersten Graviton-Prozessor eine bis zu siebenfache Geschwindigkeit erreichen.

Die Graviton2 stellen eine Variante von Neoverse N1 (Ares) dar: Dabei handelt es sich um modifizierte Cortex-A76, wobei AWS auf 64 Kerne von möglichen 128 setzt. Diese nutzen ein MByte L2-Cache pro Core, zudem 32 MByte L3-Puffer und sie weisen acht DDR4-3200-Speicherkanäle auf, zudem gibt es 64 PCIe-Gen4-Lanes für unter anderem NVMe-SSDs. Die bisherigen Graviton1 sind 16-nm-Chips mit nur 16 Kernen basierend auf Cortex-A72. Pro Core soll Graviton2 die doppelte Gleitkomma-Leistung aufweisen.

2020 sollen die C6g (Compute mit 128 GByte DDR4), M6g (General mit 256 GByte DDR4) und R6g (Memory mit 512 GByte DDR4) genannten Instanzen verfügbar sein, vorerst startet die M6g als Preview. Zudem gibt es noch C6gd-, M6gd- und R6gd-Versionen, wobei das d-Suffix lokale NVMe-SSDs kennzeichnet. Der Arbeitsspeicher ist mit AES-256 verschlüsselt, die Instanzen sind mit 25-GBit/s-Ethernet angebunden.

Der Vergleich zu M5-Instanzen mit 24-kernigen Xeon Platinum 8175: Hier liegt eine 64-kernige Graviton2-Instanz zwischen 24 und 54 Prozent in Front, egal ob Integer- oder Float-Leistung, beispielsweise x264-Video-Encoding. Durchschnittlich soll der Performance-Vorteil bei 40 Prozent liegen, wobei die Mietkosten für Nutzer laut AWS zudem 20 Prozent geringer ausfallen.