iPadOS 13.3: Aktive Ecken auf dem iPad aktivieren und nutzen

Mac-Nutzer kennen das Konzept der „aktiven Ecken“ aus den Systemeinstellungen von macOS. Auf ifun.de zuletzt in diesem Tipp aus 2017 in einem Atemzug mit zusätzlichen Tastenkombinationen berücksichtigt, lassen sich hier Aktionen definieren, die ausgeführt werden sollen, sobald der Mauszeiger in eine der vier Display-Ecken fährt.

iPadOS 13.3 hat die aktiven Ecken nun auch auf Apples Tablet gebracht, stellt sich, ähnlich wie die Maus-Konfiguration, jedoch noch etwas unbeholfen an. Apropos: Am besten fangt ihr mit der hier beschriebenen Mausverbindung an, ehe ihr euch den Konfiguration der Ecken widmet.

Ist eure Maus mit dem iPad verbunden und aktiviert, lässt sich im Bereich Einstellungen > Bedienungshilfen > Tippen > Assistive Touch > Verweilsteuerung festlegen, welche Ecke mit welcher Aktion belegt werden soll. Hier können etwa der Druck auf die Home-Taste, das Aufrufen der Multitasking-Ansicht oder das Einblenden des Docks gewählt werden.

Sind die Ecken, den eigenen Vorstellungen produktiver iPad-Nutzung angepasst, muss nun nur noch die Verweilsteuerung aktiviert werden. Dies hat leider zur Folge, dass die virtuelle „Assistive Touch“-Hometaste durchgehend auf dem iPad-Display eingeblendet wird.

Anschließend empfehlen wir euch, die Dauer der Verweilsteuerung auf 0,25 Sekunden zu reduzieren und die Fallback-Aktion auf „Verweilen anhalten“ festzulegen.

Jetzt seid ihr entsprechend vorbereitet und könnt den Mauszeiger zum Ausführen der definierten Aktionen schlicht in eine der vier Display-Ecken fahren. Dies sieht dann in etwa so aus:

Wir würden uns zwar wünschen, dass Apple das Ausblenden der „Assistive Touch“-Hometaste und eine noch kürzere Verweildauer als 0,25 Sekunden möglich machen würde, experimentieren mit dem aktuellen Ist-Zustand aber gerne eine paar Wochen herum.

Solltet ihr noch auf der Suche nach einer iPad-Maus sein, empfehlen wir nach wie vor die M590 von Logitech. Diese kann per Knopfdruck zwischen Mac und iPad hin und her springen.

iOS 13.3.1: Beta für Entwickler verfügbar

iOS 13.3 ist da und Apple wird nicht müde, das Release weiter zu schleifen, nachdem man ja nun schon eine ganze Weile gebraucht hat, etwas „Brauchbares“ aus iOS 13 zu zaubern. Aus diesem Grund schickt der Konzern aus Cupertino die Entwickler und Tester nun direkt in die nächste Test-Runde. iOS 13.3.1 als Beta ist da.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, was genau geändert wurde. Apple wird sich hauptsächlich auf die Fehlerbehebung und die Verbesserung von Stabilität und Performance konzentrieren. Neulich erst wurde bekannt, dass Apple an den Kommunikationslimits arbeiten muss, da diese einen Fehler hatten. Sicherlich hat man da auch nachgearbeitet.

Sollte etwas Gravierendes zu berichten sein, erfahrt ihr es natürlich hier. Neben iOS gibt es die entsprechende Beta auch als iPadOS-Version.

Mehr Transparenz für aktuelles Windows 10: Aero Glass holt Kult-Effekt zurück

Mit der Freeware “Aero Glass” holen Sie den von Windows Vista und Windows 7 bekannten Glas-Effekt auch auf aktuelle Windows 10 Rechner. Das Kult-Design können Sie dabei individuell anpassen. Praktisch: Mit einem Zusatz-Tool rüsten Sie Aero Glass mit einer Benutzeroberfläche nach.

Mit Aero (Authentic, Energetic, Reflective, Open) pflegte Microsoft unter Windows Vista und Windows 7 eine Art Skin für das Betriebssystem, in dem vor allem Transparenz-Effekte zum Einsatz kamen. Der für Vista und später auch für Windows 7 typische Glass-Effekt hatte viele Fans. Zur Enttäuschung vieler Nutzer war Aero ab Windows 8 aber nicht mehr standardmäßig installiert und ab Windows 10 komplett verschwunden. Mit Aero Glass können Sie die Funktion auch auf auf aktuelle Windows-Systemen nutzen.

Einfache Integration in Ihr System

Damit die Darstellung der Transparenz sowie der Glas-Effekte optimal funktioniert und auch nicht zu viele Ressourcen verbraucht, nutzt Aero Glass ausschließlich native System-Komponenten. Damit gelingt es der Freeware, sich einfach in Ihr bestehendes System zu integrieren.

Dabei kommt das Programm standardmäßig ohne grafische Oberfläche. Ein weiteres Tool des Anbieters, Aero Glass GUI, rüstet diese aber nach. Über die Datei “AeroGlassGUI.exe” können Sie die Stärke der Transparenz und die Unschärfe steuern. Die Farbe der Fensterrahmen können Sie ebenfalls individuell festlegen oder automatisch aus dem Desktop-Hintergrund generieren lassen. Damit können Sie die Anzeige nach Ihren Wünschen personalisieren und den perfekten Glass-Effekt erzielen.

Erfahrene Anwender können das Theme tiefgreifend verändern, indem Sie im GUI-Tool auf den Button “Export current theme atlas” klicken und diese dann in einem Ordner speichern. Anschließend können Sie die Datei mit einem Grafik-Editor bearbeiten und die neue Datei über die GUI laden.

Hier kommt der Effekt besonders gut zur Geltung: Die Monitore mit den besten Displays

Damit der Glass-Effekt seine volle Wirkung entfalten kann, benötigen Sie einen Monitor mit einer guten Auflösung. Dafür müssen Sie aber keineswegs tief in die Tasche greifen. In unserer Bestenliste stellen wir Ihnen die besten TFT-Monitore nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis sortiert vor.

Resume on Reboot: Google vereinfacht OTA-Installationen über Nacht

Egal ob iOS oder Android, wenn ihr ein Betriebssystemupdate installiert, müsst ihr nach Installation das Smartphone entsperren, erst dann werden Apps wieder richtig funktionieren und Benachrichtigungen eintrudeln. Sollten Updates in der Nacht automatisch installiert werden und ihr vergesst das Entsperren, gehen euch möglicherweise wichtige Nachrichten flöten.

Support Resume on Reboot When an OTA is downloaded, the RecoverySystem can be triggered to store the user’s lock screen knowledge factor in a secure way using the IRebootEscrow HAL. This will allow the credential encrypted (CE) storage, keymaster credentials, and possibly others to be unlocked when the device reboots after an OTA.

Google arbeitet nun anscheinend an einer Funktion namens „Resume on Reboot“, die genau dieses Problem beheben soll. Dieser Mechanismus sichert den eingeloggten Status des Systems in das Recovery System und kann so nach erfolgreicher OTA-Installation automatisch wieder in den zuletzt vorhandenen Stand des Smartphones zurückgehen. Durch die technischen Voraussetzungen der Lösung wird das Ganze aber nicht für jedes Smartphone verfügbar sein, auf jeden Fall aber für das Pixel 4. Mit welchem Android-Release diese Funktion verteilt wird, ist aber noch nicht klar.

Android 11: Was uns erwartet und was wir uns noch wünschen

Wahrscheinlich läuft auf eurem Androiden noch nicht einmal Android 10 und dennoch sind die Arbeiten am Nachfolger bereits in vollem Gange. Android 11 wird vermutlich wieder im Spätsommer 2020 veröffentlicht werden und ab Frühling wird es die ersten Preview-Versionen geben. Wir geben euch einen Überblick zur einigen erwarteten Features und sagen euch, wann ihr etwa mit einer Beta rechnen könnt.

Android 11: Wann erscheint es?

Android 10 wurde im September dieses Jahres veröffentlicht und im Moment ist die aktuelle Version auf den meisten Smartphones noch nicht mal verfügbar, abgesehen von einigen Flaggschiffen, die aktuell das Update bekommen und weiteren raren Modellen, die es bereits vom Start weg aufgespielt haben – etwa das Huawei Mate 30 Pro. Ein sicheres Erscheinungsdatum kennt wahrscheinlich noch nicht mal Google selbst.

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Mai werden voraussichtlich offiziell einige der Features von Android 11 vorgestellt werden. Danach wird Google anfangen eine erste öffentliche Beta-Version der nächsten Android-Version herauszugeben – sehr wahrscheinlich (nur) für die eigenen Smartphones der Pixel-Reihe. Nach einigen weiteren Beta-Versionen wird dann das finale Android 11 – wenn man sich die Erscheinungstermine der Vorgängerversionen anschaut – wahrscheinlich zwischen August und September offiziell veröffentlicht.

Also, die Beta von Android 11 wird voraussichtlich erstmal nur für die Google eigenen Smartphones verfügbar sein, also Pixel 2, Pixel 2 XL, Pixel 3, Pixel 3 XL, Pixel 3a, Pixel 3a XL, Pixel 4 und Pixel 4 XL.

Android 11: Geleakte Features

Natürlich wird erst die finale Version von Android 11 alle Funktionen enthüllen, aber einige Funktionen sind bereits durchgesickert.

Scoped Storage

Eigentlich sollte es bereits unter Android 10 scharf geschaltet werden, wurde dann aber im Verlauf der Beta-Tests aus der aktuellen Version gestrichen: Scoped Storage. Mit der neuen Funktion soll jede App ihren eigenen und vor anderen Apps geschützen Speicherbereich haben können (die Sandbox). Der Zugriff auf den allgemeinen Gerätespeicher wird zudem eingeschränkt. Bisher kann im Prinzip jede App auf den Speicher einer anderen App zugreifen und im schlechtesten Fall Daten abgreifen. Mit Scoped Storage sollte das also der Vergangenheit angehören und Android würde sich ein wenig in Richtung iPhone-Betriebssystem und dessen Restriktionen hin entwickeln.

Bluetooth im Flugmodus

Wie im XDA-Entwicklerforum zu lesen ist, soll sich im Quellcode von Android 11 (vermutlich eine sehr frühe nicht öffentliche Beta) ein Hinweis finden, dass beim Aktivieren des Flugmodus Bluetooth aktiv bleibt. Für viele ist das vielleicht nicht der Burner, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich dann ohne Unterbrechung weiter Musik hören kann – über meine Bluetooth-Kopfhörer – sobald ich den Flugmodus einschalte, bin ich zumindest zufrieden. Auch hier würde sich Google übrigens ein wenig dem Betriebssystem des iPhone annähern.

Bisher funktionierten Flugmodus und Bluetooth zwar auch parallel, allerdings schaltete das Aktivieren des Flugmodus auch Bluetooth ausm, was dann manuell wieder aktiviert werden musste. Die Lösung hierfür ist also eher eine Usability-Sache.

Scrollable Screenshots

Mit einem Tweet macht der Google-Mitarbeiter Dave Burke auf eine weitere mögliche Funktion aufmerksam, eine (endlich) verbesserte Screenshot-Funktion: Scrollable Screenshots. Wenn ihr einen WhatsApp-Chat-Verlauf als Screenshot haben wollt und der geht aber über mehrere Seiten/Screens, dann müsst ihr jedes Mal einen neuen Screenshot machen oder auf alternative Apps zurückgreifen. Sollte der Google-Ingenieur Burke mit seinem Team, die neue Funktion ins finale Realease von Android 11 retten können, dann geht das in Zukunft mit Bordmitteln. Endlich und Danke!

Android 11: Was wir uns wünschen

Android Beam ist tot, es lebe Android Beam 2.0

Generell wünschen wir uns ein funktionierendes, sicheres und flinkes Android mit den wichtigsten Funktionen an Bord. Manches wird anscheinend in Zukunft restriktiver und manches komfortabler und einen praktischen Wunsch haben wir auch: Android Beam, komm zurück!

Mit Android Beam konntet ihr auf früheren Android-Versionen zwischen zwei Geräten mit NFC (Near Field Communication) und Bluetooth Daten schnell austauschen – Smartphone knutscht Smartphone, um es mal bildlich darzustellen.

Auch wenn Android Beam von Google beerdigt wurde, wäre doch eine neue Version angebracht. Wenn ich mir die Konkurrenz von Apple ansehe mit AirDrop, bin ich schon etwas neidisch, wie einfach dort ein Foto oder Kontakt mal eben schnell zwischen zwei iPhones (und via WLAN und Bluetooth) ausgetauscht wird.

Was wünscht ihr euch oder was erwartet ihr von Android 11? Schreibt es uns in die Kommentare!

Windows 7 Support endet in einem Monat: Diese Alternativen haben Sie

In rund einem Monat war es das mit Windows 7, genauer gesagt gibt es am 14. Januar 2020 zum letzten Mal Sicherheits-Updates für das beliebte Windows-System. Ab diesem Tag kann man davon ausgehen, dass es verstärkt Angriffe auf bestehende Sicherheitslücken geben wird. Es ist also ratsam, auf ein anderes Betriebssystem zu wechseln. CHIP zeigt die Alternativen zu Windows 7.

Nicht bei Windows 7 bleiben

Stichtag für das Ende der Sicherheits-Updates für Windows 7 ist der 14. Januar 2020. Bis dahin raten wir Ihnen zum Wechsel des Systems. Wer das nicht schafft, aus welchen Gründen auch immer, findet in diesem Artikel Tipps, wie man Windows 7 noch für eine kurze Übergangszeit weiter nutzen kann. Beachten Sie, dass Sie dafür mehr Zeit investieren müssen, etwa in Handarbeit mit den Anti-Exploit-Tool EMET. Doch Vorsicht, die Betonung liegt auf “kurz”, denn für Hacker und Datendiebe wird es sicher ein Fest werden, nicht geschlossene Windows 7-Lücken auszunutzen. Die Strategie “Augen zu und durch” sollten Sie nicht zu lange fahren.

Windows 8.1: Das vergessene Windows

Auch wenn man es gern vergisst, zwischen Windows 7 und Windows 10 gab es noch ein anderes Betriebssystem, genau Windows 8. Mittlerweile mit einem großen Update ausgestattet wurde Windows 8 zu Windows 8.1 und es wird noch bis 10. Januar 2023 mit Updates versorgt. Es ist also die Windows-Alternative schlechthin für alle Nutzer, die zwar von Windows 7 weg wollen, aber auf Windows 10 keine Lust haben.

Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Während Microsoft das Update von Windows 7 auf Windows 10 verschenkt, muss man für den Zwischenschritt auf Windows 8.1 blechen. Wer noch nicht auf einer 64-Bit-Version unterwegs ist, könnte dem Umstieg nutzen, um die Architektur zu wechseln.

Das kostenlose Windows

Der logische Weg für Windows 7-Nutzer bis zum Support-Ende führt zu Windows 10. Zwar kann man den Schritt zu Windows 8.1 gehen und hat danach drei Jahre Ruhe, aber Windows 10 wird auch dann warten. Microsoft verschenkt das Upgrade nach wie vor, sprich Sie können einfach von Windows 7 zu Windows 10 wechseln, ohne auch nur einen Cent investieren zu müssen.

Gegen Windows 10 sprechen die laxen Datenschutzeinstellungen und das Chaos rund um Funktions-Upgrades. Wenn es geht, vermeiden Sie die Home-Version, mit Windows 10 Pro kriegen Sie nicht nur ein paar interessante Features mehr, Sie können auch Upgrades länger zurückstellen.

Linux als Windows-Alternative

Linux ist für sich gesehen ein großer Erfolg, aber auf dem Desktop konnte man sich nie wirklich etablieren. Die typischen Linux-Nutzer haben heute entweder überdurchschnittliches Technik-Know-How oder sorgen sich stärker um die Privatsphäre. Zwar sind Linux-Distris wie Ubuntu oder Linux Mint ausgereift, stabil und sicher, aber man trifft in der Praxis immer mal wieder auf Probleme, die man unter Windows oder macOS nicht hat oder dort blitzschnell lösten kann. Für Linux sind die Lösungswege oft verschlungen und man muss mehr Zeit für die Konfiguration einplanen.

Hat man sich aber einmal eingearbeitet, kriegt man sehr gut ausgestattete Systeme, bei denen man auch die eigenen Daten besser unter Kontrolle hat. Wer nach Windows 7 also etwas für den Datenschutz tun möchte, sollte sich Linux ansehen. Am besten probieren Sie eine Distri wie Ubuntu mal im Live-Modus aus und prüfen so, ob Ihre Hardware unterstützt wird.

Umstieg auf den Mac

Bei Linux muss man funktional ein paar Abstriche machen bzw. Zeit einplanen, um Dinge, die bei Windows selbstverständlich sind selbst zu konfigurieren. Wer ein nahezu perfektes System aus abgestimmter Hard- und Software möchte, kann auch auf macOS wechseln. Dafür muss man sich aber auch mit teurer Apple-Hardware eindecken. Das Erlebnis ist dabei ähnlich gut wie bei einem iPhone, sprich das System ist einfach zu bedienen, funktioniert gut und man kriegt eine gute Versorgung mit Programmen.

Abstriche muss man bei der Systemauswahl machen, denn es gibt teure Geräte und sehr teure Geräte. Auch wenn man es unter Windows gewohnt war, fast alles einstellen zu können, wird man unter macOS erstmal stutzen, dass man nicht jeden Stein umdrehen kann. Hier prallen dann oft Welten aufeinander, denn die Mac-Philosophie lautet dann eher weniger Funktionen, dafür aber die richtigen.

Neue Wege gehen

Der Boom von Smartphones, Tablets und Cloud-Diensten sorgt schon seit Jahren für Stimmen, die behaupten, dass klassische PCs und Notebooks eigentlich immer unwichtiger werden. Übersetzt bedeutet das, auch ein Desktop-Windows wie Windows 7 ist überflüssig. Warum also nicht das Support-Ende für einen radikalen Schritt nutzen und den PC oder das Notebook aussortieren? Ob das für Sie wirklich möglich ist, können wir natürlich nicht sagen, aber es dienen sich verschiedene Systeme an:

Apple zum Beispiel vermarktet das iPad Pro als PC-Ersatz und auch die App-Ausstattung kann sich sehen lassen. Mit angedockter Tastatur mag ein bisschen Notebook-Feeling aufkommen, aber an den Funktionsumfang echter Windows-Programme kommen Apps nicht ran. Auch auf Mausunterstützung sowie Schnittstellen muss man dann verzichten.

Ein anderer Ansatz wäre der Umstieg auf ein Chromebook. Google wirft die Notebooks günstig unters Volk, denn damit man die volle Leistung nutzen kann, muss man praktisch immer online sein und sollte kein Problem damit haben, Google die eigenen Daten anzuvertrauen. Ein breites Spektrum an Cloud-Diensten ersetzt lokale Software.

Windows 7 Support-Ende: Vollbildschirm-Warnungen deaktivierbar

Wir berichteten bereits darüber, dass Microsoft bald damit beginnt, per Bildschirm-Warnungen im Vollbildformat Windows-7-Nutzer darüber zu informieren, dass ihr Betriebssystem seinen End-of-Service (EoS)-Zeitpunkt erreicht hat und somit keine Sicherheits- und Softwareupdates mehr erfahren wird oder aber dass überhaupt noch technischer Support für das Produkt angeboten wird. Generell empfiehlt es sich, bei Möglichkeit auf Windows 10 zu aktualisieren.

Da es aber noch den einen oder anderen Windows-7-Nutzer geben wird, der sein liebgewonnenes System weiter so benutzen möchte und dennoch nicht andauernd die Vollbild-Meldungen sehen will, informiert BleepingComputer nun darüber, dass die mittlerweile zwei Prozesse dahinter per Eingriff in die Registry von Windows manipuliert werden können und ihr damit erst einmal Ruhe haben solltet. EOSNotify und EOSNotify2 heißen die beiden. Einer meldet sich direkt nach jedem Windows-Login, der andere jeden Tag mittags um 12.

Eingriffe in die Registry sollten immer mit Bedacht ausgeführt werden und nur dann, wenn ihr wirklich wisst, was ihr da tut. Ansonsten lässt sich da nämlich auch allerlei Bockmist verzapfen und das will sicher niemand. Seid ihr euch hingegen sicher, dann navigiert zum Eintrag

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\EOSNotify] „DiscontinueEOS“=dword:00000001 

wo ein Datum von vor dem 15. Januar 2020 eingestellt werden muss. Der 15. Januar markiert das Datum, von dem an Microsoft 7 offiziell keinen Support mehr erhält. Die beiden EOSNotify-Prozesse verlassen sich auf das hinter dem Registry-Eintrag eingetragene Datum und schalten so entweder die Meldungen aktiv oder eben nicht.

iOS und iPadOS 13.3 sind da – Das sind die zwei neuen Features

Das nächste Update für iPhone und iPad ist da. Am Dienstagabend hat Apple iOS 13.3 und iPadOS 13.3 freigeschaltet. Neben zahlreichen Fehlerbehebungen sind auch ein paar kleine neue Features dabei. Wir zeigen dir welche.

Mit den neuen Versionen von iOS und iPad OS hat Apple an der Tastatur geschraubt. Die mit iOS 13 eingeführten Memojis lassen sich nun auf Wunsch in den Einstellungen abschalten. Die neue Option findest du unter Einstellungen -> Allgemein -> Tastatur -> Memoji-Sticker.

IOS 13.3 BRINGT NEUE BILDSCHIRMZEIT-FUNKTIONEN

Eine weitere Neuerung gibt es in den Einstellungen bei der Bildschirmzeit. Hier lassen sich jetzt Limits für Chat-Apps wie Facetime und iMessage festlegen. Trotz der eingestellten Kommunikationslimits besteht immer die Möglichkeit Notfallnummern anzurufen.

Viel mehr neue Features bringt das Update auf iOS 13.3 und iPadOS 13 nicht. Mit jedem Update werden jedoch auch zahlreiche kleinere Bugs behoben und Sicherheitslücken gestopft. Daher sollte das Update auf jeden Fall zeitnah durchgeführt werden.

SO KANNST DU IOS 13.3 INSTALLIEREN

Auf einem iPhone XS mit installiertem iOS 13.2.3 ist das Update auf iOS 13.3 rund 100 MB groß. Je nach Gerät und aktueller Softwareversion kann diese Größe variieren. Durch Beschränkungen von Apple ist ein Update nur möglich, wenn das Smartphone mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist. Außerdem muss dein Gerät mindestes 50 Prozent Akkukapazität aufweisen oder mit einem Stromkabel verbunden sein. Sowohl die neue Version von iOS als auch die neueste iPadOS-Firmware findest du über die App „Einstellungen“ und anschließend unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“.

Voraussetzung ist allerdings, dass dein iPhone oder iPad das Update unterstützt. Denn nicht mehr alle Geräte sind kompatibel mit iOS 13. Wir zeigen dir in einer separaten News, welche Apple-Geräte noch mit iOS 13 funktionieren.

UPDATES FÜR WEITERE GERÄTE

Neben dem Update für iPhone und iPad hat Apple auch tvOS 13.3 für den Apple TV 4 und watchOS 6.1.1 für die Apple Watch veröffentlicht. Beide Updates kommen jedoch nur mit Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches und bringen keine sichtbaren neuen Funktionen.

Kumulative Updates für Windows 10 1903 und 1909 gestartet

Microsoft hat den Dezember Patch-Day mit einem neuen kumulativen Update für die aktuelle Windows 10 Version 1903 aka Mai 2019 Update und Version 1909 aka November Update gestartet. Das Update behebt Sicherheitslücken, adressiert Probleme und bringt Verbesserungen.

Microsoft hat den regulären Dezember Patch-Day 2019 mit einem kumulativen Update für das Windows 10 Mai Update aka Version 1903 und Version 1909 November Update eingeläutet. Veröffentlicht wurde das sogenannte B-Update, das also sicherheitsrelevante Änderungen mit sich bringt und daher allen Nutzern dringend empfohlen wird.

Wenige Änderungen enthalten

Soweit bekannt ist, sind nur wenige Änderungen in diesem Patch enthalten. Die neue Build­nummern lauten 18362.535 und 18363.535. Alle Änderungen führt Microsoft in der Knowledge Base im Eintrag KB4530684. Bei den sicherheits­relevanten Änderungen nennt das Unternehmen unter anderem Fehlerbehebungen für den Windows Kernel und für Windows Virtualisierung.

Microsoft empfiehlt, dass vorab das neueste Service Stack Update (SSU / KB4524569) installiert ist, bevor das neueste kumulative Update (LCU) geladen wird. Wer Windows Update verwendet, erhält automatisch die neueste SSU mit angeboten, wenn es noch nicht installiert ist.

Um das eigenständige Paket für die neueste SSU zu erhalten, kann man im Microsoft Update-Katalog danach suchen. Auch das eigenständige Paket für das kumulative Update ist dort zu finden.

Highlights

Aktualisierungen zur Verbesserung der Sicherheit, wenn Windows grundlegende Funktionen ausführt.

Verbesserungen und Korrekturen

Dieses Sicherheitsupdate enthält Qualitätsverbesserungen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

Behebt ein Problem, das auf einigen Geräten den Fehler 0x3B in cldflt.sys verursachen kann.

Behebt ein Problem, das die Erstellung eines lokalen Benutzerkontos mit dem Input Method Editor (IME) für Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch verhindern könnte. Dieses Problem tritt auf, wenn ein neues Windows-Gerät während der Out of Box Experience (OOBE) eingerichtet wird.

Sicherheitsupdates für Windows Virtualisierung, Windows Kernel, die Microsoft Scripting Engine und Windows Server.

macOS Catalina 10.15.2 veröffentlicht

Apple hat iOS 12.4.4 und 13.3 sowie iPadOS 13.3 nebst watchOS 6.1.1 veröffentlicht. Aber auch das Desktop-System macOS Catalina bekommt ein Update, nämlich das auf Version 10.15.2. Das „macOS Catalina 10.15.2“-Update verbessert laut Apple die Stabilität, Zuverlässigkeit und Leistung des Mac. Nehmt euch etwas Zeit, das Update ist (in meinem Fall) 3,5 GB groß und die Installation braucht ja auch etwas Zeit.

Dieses Update enthält folgende Fehlerbehebungen und Verbesserungen:

App „Musik“

• Die Spaltendarstellung der Übersicht zur Verwaltung der Musikmediathek ist wieder verfügbar

• Löst ein Problem, das verhindern kann, dass Albumcover angezeigt werden

• Behebt ein Problem, das die Einstellungen des Musik-Equalizers während der Wiedergabe zurücksetzen kann

iTunes Remote

• Fügt Unterstützung für das Fernbedienen der Apps „Musik“ und „TV“ auf dem Mac per iPhone oder iPad hinzu

App „Fotos“

• Löst ein Problem, bei dem einige .AVI- und .MP4-Dateien als nicht unterstützt erscheinen

• Behebt ein Problem, bei dem neu erstellte Ordner nicht in der Darstellung „Alben“ angezeigt werden

• Korrigiert ein Problem, bei dem manuell sortierte Bilder eines Albums möglicherweise in falscher Reihenfolge gedruckt oder exportiert werden

• Behebt ein Problem, bei dem das Werkzeug zum Zoomen und Zuschneiden nicht in der Druckvorschau funktioniert

Mail

• Korrigiert ein Problem, bei dem anstatt der Einstellungen von Mail ein leeres Fenster angezeigt wird

• Löst ein Problem, bei dem Widerrufen beim Empfangen gelöschter E-Mails nicht verwendet werden kann

Sonstiges

• Verbessert die Zuverlässigkeit beim Synchronisieren von Büchern und Hörbüchern auf deinem iPad oder iPhone mit dem Finder

• Behebt ein Problem, bei dem Erinnerungen möglicherweise in der intelligenten Liste „Heute“ der App „Erinnerungen“ in falscher Reihenfolge sind

• Löst ein Problem, bei dem die Eingabe in der App „Notizen“ möglicherweise nur verlangsamt funktioniert