Microsoft Windows: Kumulative Updates werden verteilt

Wieder einmal ist der Patch-Dienstag von Microsoft da. An diesem erhalten normalerweise alle unterstützten Versionen von Windows ihre Updates. Wie normalerweise üblich erhalten die Windows-10-Versionen 1909 und 1903 das identische Update. Das Update KB4549951 bringt die Build-Nummer auf 18363.778 bzw. 18362.778. Nutzer können es hier manuell herunterladen (alternativ natürlich die Update-Suche anwerfen), und dies sind die nennenswerten Punkte im Changelog:

*Updates zur Verbesserung der Sicherheit bei der Verwendung von Microsoft Office-Produkten.

*Updates zur Verbesserung der Sicherheit, wenn Windows grundlegende Operationen ausführt.

*Updates zum Speichern und Verwalten von Dateien.

Das Windows-Update für Version 1809 erhält heute ebenfalls einen neuen Patch mit der Build-Version 17763.1158 (KB4549949), der die gleichen Korrekturen enthält wie die oben erwähnten für das Update KB4549951. Alle anderen Systeme lassen sich hier Changelog-technisch einsehen, ebenfalls ist ein manueller Download machbar.

Microsoft bringt neue Funktionen in Windows Admin Center Preview

Microsoft hat nach langer Durststrecke jetzt eine neue Vorschau für das Windows Admin Center herausgegeben. Die neue Preview 1910.2 ist da und bringt, wie die Versionsnummer vermuten lässt, nur geringe Ände­rungen im Vergleich zur im November erschienenen Version 1910. Microsoft stellt ab sofort eine neue Test-Version für die browserbasierte Remote-Server-Verwaltung zur Verfügung, die Preview steht ab sofort zum Download parat. Das Windows Admin Center gibt es nun als Version 1910.2. Das Update hat einige Verbesserungen erhalten, zudem gibt es in dem Dateien-Tool die neue Funktion, Dateien oder ganze Ordner zur kopieren, auszuschneiden und einzufügen.

Wie die neue Funktion wurden auch noch weitere Ver­bes­serungen des Admin Centers von Nutzern vorgeschlagen und jetzt vom Windows-Team implementiert. In einem Blogeintrag erläutert Brandon LeBlanc in seiner Funktion als Senior Programm-Manager für das Insider Programm die Änderungen. Zudem verweist er auf noch bestehende Probleme.

Andere wichtige Ergänzungen

Schnelle Cluster-Aktualisierung – Auf dem Cluster-Dashboard erscheinen Aktualisierungen für verbundene Teilnehmer unter dem Abschnitt “Alerts”.

Datei-Upload: Wenn der Upload einer großen Datei fehlschlägt, können Sie den Datei-Upload nun erneut versuchen.

Filter für virtuelle Maschinen: Bei der Anzeige einer Liste von VMs mit mehreren angewandten Filtern verschwinden die VMs nach einiger Zeit nicht mehr.

Azure-Update-Verwaltungsanmeldung: Benutzer erhalten keinen Anmeldefehler mehr, wenn sie versuchen, die Azure-Update-Verwaltung nach der Einrichtung der Azure-Überwachung einzurichten.

Erstellung von Active Directory-Konten: Es wurde ein Fehler in Active Directory Domain Services behoben, bei dem Konten mit Passwörtern erstellt werden konnten, die nicht den Komplexitätsanforderungen entsprachen.

Zusätzlich zu den oben genannten neuen Funktionen und Korrekturen arbeitet Microsoft weiterhin an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Dazu gehört unter anderem eine Verbesserung der Tastaturnavigation.

Bekannte Probleme

Derzeit gibt es noch einige bekannte Probleme mit der Vorschau, die Auswirkungen halten sich aber in Grenzen. Microsoft schreibt dazu folgendes:

Die Diagramme für die Leistung von Werkzeugen für virtuelle Maschinen sind falsch formatiert. Dies wird im nächsten Release Candidate Build behoben.

Azure Monitor Onboarding: Wenn Sie einen Server oder einen Cluster mit “Verwalten als”-Zugangsdaten verwalten, kann das Onboarding fehlschlagen.

Netzwerk: Wenn Sie einen Azure Network Adapter konfiguriert haben, wird der Wert unter Microsoft Azure Virtual Network Gateway Address als Hyperlink formatiert, der führt aber zu einer ungültigen Adresse.

Chrome-Benutzer sehen möglicherweise “403 Verbotene Antwort von WAC” nach dem Upgrade. Die Abhilfe besteht darin alle offenen Chrome-Tabs zu schließen (stellen Sie sicher, dass keine chrome.exe-Prozesse laufen). Nach dem Neustart von Chrome funktioniert alles normal.

Registrierte Insider können die Windows Admin Center-Preview 1910.2 direkt von der Windows Server Insider Preview Download-Seite herunterladen, unter der Dropdown-Liste “Zusätz­liche Downloads”. Informationen für dieses Insider-Programm gibt es unter Windows Server Insider-Preview.

Sind günstige Windows-10-Lizenzen legal und funktionieren sie überhaupt?

Es gibt viele Gründe sich einen eigenen PC zusammenzustellen. Mal abgesehen vom Spaß den dies bereitet gibt es einem vollständige Kontrolle über die Auswahl der Komponenten und führt zu einer Vertrautheit mit dem Gesamtsystem, sowohl Hardware als auch Software. Viele PC-Hersteller bündeln diverse Zusatzanwendungen mit ihren Komplett-PCs, angefangen von praktischer Update-Software bis hin zu nachweislich ressourcenfressender Bloatware. Wer also mit einem sauberen System bei null anfangen will – oder wer den Zeitraum für das kostenlose Windows-10-Upgrade verpasst hat – wird sich wohl oder übel um eine Windows-10-Lizenz bemühen müssen.

Selbst wenn man bereits lockere 1.000 Euro für schicke neue Komponenten ausgegeben hat tut es vielen Anwendern nicht selten weh, noch zusätzliches Geld für Windows 10 auszugeben. Immerhin kostet schon die Home-Version von Windows 10 rund 120 Euro und Poweruser, die Features wie Verschlüsselung, Remote-Zugang oder zusätzliche Unterstützung für VMs benötigen, brauchen das offiziell über 200 Euro teure Windows 10 Professional. Auch das Upgrade von Home auf Pro schlägt mit rund 100 Euro zu Buche. In aller Regel ist es sinnvoll eine Windows-10-Installation auch zu aktivieren, denn nicht aktivierte Versionen nerven nicht nur mit einem störenden Wasserzeichen und regelmäßigen Erinnerungen, es fehlen auch diverse Möglichkeiten das System individuell auf seine eigenen Vorlieben anzupassen. Das Schreckgespenst, dass Sicherheitsupdates nur für aktivierte Installationen zur Verfügung stehen, ist allerdings falsch – auch der Autor dieses Artikels ist darauf reingefallen und wurde dankenswerterweise von aufmerksamen Lesern eines Besseren belehrt. Tatsächlich garantiert Microsoft für nicht aktivierte Installationen von Windows 10 ausschließlich kritische Sicherheitsupdates, in der Praxis ist der Unterschied bis dato aber gering. Wem es also nichts ausmacht, das System nicht bis ins letzte Detail anpassen zu können, der kann eine nicht aktivierte Installation von Windows 10 praktisch bis zum Sankt Nimmerleinstag betreiben. Eine rechtlich saubere und legale Lösung stellt dies allerdings nicht dar. Wie im Video von Linus Tech Tips unten zu entnehmen ist kann dies in manchen Fällen aber durchaus eine praktikable Lösung darstellen. Allerdings darf man an der Stelle nicht außer Acht lassen, dass auch Linus ausreichend Lizenzen besitzt um alle seine Testsysteme abzudecken.

Wie man sich sicherlich vorstellen kann gibt es Mittel und Wege diese Kosten komplett zu umgehen, empfehlen würden wir dies aber niemandem.

Allerdings gibt es diverse Händler, manche mehr und manche weniger seriös, die Windows 10 Keys bereits für 30 Euro und weniger anbieten. Diese Aktivierungsschlüssel fallen in der Regel in eine Handvoll Kategorien und einige davon sind sogar tatsächlich per se erstmal nicht „illegal“. Um eines klarzustellen: jeder Aktivierungsschlüssel, der mit gestohlenen Kreditkartendaten beziehungsweise Zahlungsinformationen oder mit Hilfe einer Software generiert wurde ist illegal, egal ob es sich hier um ein Betriebssystem oder ein Spiel handelt. Aber sehr viele der günstigen Windows-10-Aktivierungsschlüssel die online erworben werden können stammen zunächst einmal aus seriösen Quellen.

Die zwei beliebtesten Wege um an günstige Windows-Lizenzen zu gelangen sind der Graumarkt und Volumenlizenzen. Graumarkt bedeutet schlichtweg, dass diese Lizenzen in Ländern erworben wurden, in denen Microsoft deutlich weniger für eine gültige Lizenz verlangt. Die andere Quelle, Volumenlizenzen oder oftmals auch OEM-Lizenzen genannt, sind überschüssige Aktivierungen von Großkunden oder gelegentlich auch MSDN-Abonnenten (Microsoft Software Developer Network), die über Reseller den Weg auf den Markt gefunden haben. Wenngleich es erstmal nicht illegal ist solche Lizenzen auch im privaten Bereich einzusetzen stellt dies trotzdem einen Verstoß gegen Microsofts Nutzungsbedingungen dar. Es wird zwar nicht dazu führen, dass die Polizei eines Tages mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür steht, aber ganz frei von Problemen sind diese Lizenzen trotzdem oftmals nicht.

Lizenzen, die in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten erworben wurden, könnten zum Beispiel über eine Lokalisierung der IP-Adresse sicherstellen, dass sie auch im Herkunftsland und nicht woanders eingesetzt werden. Erfahrene Anwender kennen Mittel und Wege diese Geo-Lokalisierung der IP-Adresse zu umschiffen beziehungsweise die korrekte Antwort zu liefern, ein Restrisiko bleibt aber. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass die Lizenz von Microsoft als ungültig markiert und dadurch aus der Ferne deaktiviert wird. Dies kann insbesondere dann, wenn die eigene Windows-Installation noch mit anderen Microsoft-Diensten verbunden ist, problematisch werden. Im Gegenzug dazu können Aktivierungsschlüssel aus Volumenlizenzen unter Umständen direkt von Anfang an schon nicht funktionieren. Weniger seriöse Händler verkaufen Lizenzen mehrfach und bieten nicht selten keine Möglichkeit an einen nicht funktionierenden Aktivierungsschlüssel zu reklamieren. Wieder andere Schlüssel hören von einem Tag auf den anderen einfach auf zu funktionieren, ganz ohne Vorwarnung. Noch riskanter sind Angebote, die neben dem Aktivierungsschlüssel ein Windows 10 Installationsmedium in Form eines USB-Sticks enthalten. Diese Schlüssel funktionieren meist ausschließlich mit dem mitgelieferten Installationsmedium. Wer dieses also verliert hat keine Möglichkeit mehr, die gekaufte Lizenz installiert und aktiviert zu bekommen. Dieselbe Methode wird übrigens gelegentlich verwendet um zu verhindern, dass zum Beispiel ein Desktop-PC mit einem Aktivierungsschlüssel installiert und aktiviert wird, der ursprünglich für einen Laptop gedacht war. Und über das Risiko Software-Aktivierungsschlüssel von fragwürdigen ausländischen Webseiten zu erwerben brauchen wir wahrscheinlich gar nicht erst zu reden.

Warum sollte man dann also überhaupt eine legale Lizenz von Windows 10 kaufen? Wenngleich man damit nur das Recht erwirbt Windows 10 auf einem einzigen Computer zu betreiben beinhaltet eine solche Lizenz das lebenslange recht die gekaufte Software zu installieren und zu betreiben, egal auf welchem PC. Wer also seinen vorhandenen PC aufrüstet oder ersetzt verliert nicht die zugehörige Windows-10-Lizenz und kann sie jederzeit erneut in Betrieb nehmen. Auch ist die Aktivierung von auf dem Graumarkt erworbenen oder Volumenlizenzen nicht selten ein Spießrutenlauf. Bei direkt von Microsoft oder einem seriösen Händler erworbenen Lizenzen gilt dies nicht, denn hier ist die Aktivierung fast immer und jederzeit problemlos möglich.

Wer trotzdem noch immer entschlossen ist Geld zu sparen und eine günstige Lizenz zu erwerben muss also wissen, worauf er/sie sich einlässt. Die Webseiten, die entsprechende Graumarkt- oder Volumenlizenzen vertreiben, überzeugen in den meisten Fällen zwar durch professionelles und seriöses Auftreten. Eine Verifizierung der dahinterstehenden Person oder Firma gibt es aber so gut wie nie. Anbieter wie Kinguin und G2A bieten bei weitem nicht den Käuferschutz seriöser Plattformen. Selbst wenn es unvorhergesehenerweise mit der erworbenen Lizenz Probleme gibt sollte ein seriöser Händler diese schnell ausräumen können. Wer sich für die günstigere und sparsame Variante entscheidet sollte vor dem Kauf sicherstellen, dass die zum Kauf verwendete Kreditkarte auch internationale Abbuchungen zulässt und sich außerdem schon mal darauf einstellen, dass die Aktivierung nicht ganz ohne Frust ablaufen wird.

Es ist zwar also durchaus möglich beim Kauf von Windows 10 80 bis 180 Euro zu sparen. In den meisten Fällen dürfte es aber ratsam sein zumindest eine vollständig legale und legitime Lizenz zu erwerben und sich entspannt zurückzulehnen mit dem Wissen, dass diese Software bis zum Lebensende problemlos installierbar und aktivierbar bleibt. Wer sich dagegen für die günstigere Variante entscheidet, von der wir wie gesagt abraten würden, wird gemischte Erfahrungen machen. Und wenn es schief läuft darf sich niemand beschweren, dass er/sie nicht rechtzeitig gewarnt wurde.

Anmerkung 25.03.2020:

Das hier geschriebene bezieht sich explizit auf die USA. Andere Regionen und Länder haben andere Gesetze und Regelungen. Es steht somit jeder Anwenderin und jedem Anwender frei, gegen Microsofts Nutzungsbedingungen zu verstoßen und günstige Volumen-Aktivierungsschlüssel einzusetzen. Jeder solche Aktivierungsschlüssel kann ganz eigene Probleme haben, die nicht auf andere Schlüssel zutreffen. Man kann durchaus Glück haben und einen funktionierenden Schlüssel erhalten, aber in sehr vielen Fällen ist die Ersparnis den Ärger schlichtweg nicht wert.

iOS 13.4: Siri wird stumm, TV-App besser

Wie erwartet kommt zu den neuen iPad Pro nun auch das Update auf iPadOS 13.4 und iOS 13.4. Das ist neu.

Seit beinahe einer Woche bietet Apple neue iPad Pro an, die bei ersten Bestellern auch schon angekommen sind, das Macbook Air ist ebenfalls leicht überarbeitet worden und der Mac Mini bekommt mehr Speicher für den gleichen Preis. Insbesondere beim iPad Pro wirbt Apple mit neuen Features, die ein Software-Update verlangen, etwa die Verbesserungen in Sachen AR dank Lidar. Neuheiten wie die Trackpad-Unterstützung kommen aber auch älteren Geräten zu Gute, ab iPadOS 13.4, das Apple am Abend des 24. März zeitgleich mit iOS 13.4 veröffentlicht hat.

Eine der in beiden Systemen (und auch in macOS 10.15.4) neuen Funktion, die Apple bereits in den letzten Wochen in den Betas testen ließ, war eigentlich noch für den Herbst versprochen gewesen – iCloud-Ordner-Sharing. Damit erlauben es iPhone, iPad und Mac, nicht nur einzelne Daten, sondern gleich komplette Ordner des iCloud Drive zu teilen. Das Feature fand sich in der Liste der Neuerungen für iOS 13, wegen Problemen bei der Entwicklung hat Apple die Sharing-Funktion zunächst für “später im Herbst” und dann “im Frühling” versprochen – immerhin, Frühling ist jetzt.

Auch schon länger angekündigt sind neue Emojis und Memoji-Sticker.

Was komplett neu ist, ist die Unterstützung für Trackpad unter iPadOS . Anders als auf einem Mac erscheint der Cursor nicht in der Form eines Pfeils oder einer vertikalen Linie (in den Textprogrammen), sondern ist in Form eines schwebenden Kreises implementiert. Das ist an sich für ein Touchscreendisplay sinnvoll, wird wohl der Nutzer noch eigene Finger als Bedienelement einsetzen. Apple liefert die benötigten APIs für die Trackpad-Unterstützung an Entwickler, mit gleichem Schwung werden auch die Apps Numbers, Pages und Keynote aktualisiert, sodass sie von Anfang an die neue Funktion unterstützen.

Neben diesen globalen Neuerungen werden mit iOS 13.4 neue Emojis kommen, der Entwickler will auch in Mail einige Bedienelemente anders anordnen: Bei iOS 13 befand sich der Papierkorb gleich neben dem Weiterleiten-Pfeil, was für viele unbeabsichtigt gelöschte Mails sorgte.

Zu den neuen Funktionen gehört ebenfalls eine bessere Integration von Shazam: Wir erinnern uns: Apple hat die Firma im Dezember 2018 gekauft. Mit iOS 13.4 brauchen die Nutzer die App nicht mal zu installieren, eine entsprechende Funktion findet sich in den Siri Kurzbefehlen. Zwar konnte Siri auch schon davor die Frage ziemlich genau beantworten, welches Lied nun gerade spielt, auch hier war Shazam hilfreich, direkt in Siri Kurzbefehlen kann man die Datenbank der App gleich in einem komplexen Ablauf der Handlungen nutzen.

Apropos, Siri. Diese wird jetzt ein bisschen stummer. Wird das iPhone von dem Nutzer nicht auf die Rückseite, sondern auf das Display abgelegt, reagiert die digitale Sprachassistentin nicht mehr auf Anfragen, selbst wenn das iPhone noch nicht deaktiviert wird. Kennt man diesen Trick, kann man Siri abhängig von der Situation oder ganz kurzfristig deaktivieren, mit dem nächsten Anheben des iPhones ist die Assistentin wieder einsatzbereit.

In den Einstellungen der TV-App gibt es nun zwei neue Optionen, damit kann man steuern, wie viel Daten die Video-Inhalte beim Streaming und beim Download verbrauchen werden. Diese Einstellung wird vor allem HDR-Filme betreffen: Schnelle Downloads und Streamings bevorzugen erstmals die Version ohne HDR, die mit mehr Datenvolumen werden die HDR-Version, falls verfügbar, wiedergeben. Ab sofort kann man im deutschen Store auch Inhalte mit Originalsynchronisation beziehen. Das war in den letzten Jahren der größte Kritikpunkt der Nutzer: Beim Kauf von “Game of Thrones” musste man beispielsweise höllisch aufpassen, ob man gerade die deutsche oder englische Version für 25 Euro bezieht. Nun kann man die Originalsprache und weitere verfügbaren Sprachen mit dem Download einbeziehen, die Datei wird logischerweise größer, aber man muss die Inhalte nicht zweimal kaufen, wenn man sich verwählt hat.

Bei den berichtigten Fehler ist die Liste ebenfalls lang: Apple hat vor allem wohl an der Synchronisation von Erinnerungen gearbeitet, die haben in der letzten Zeit eher schlecht als recht funktioniert. Das war vor allem bei den sich wiederholenden Erinnerungen der Fall. Umgekehrt, manche Erinnerungen erschienen im Sperrbildschirm, obwohl diese bereits als erledigt markiert worden waren.

Manchmal wurde der Bildschirm beim Start der Kamera-App schwarz, das Motiv vor dem Objektiv war nur dann wieder zu sehen, wenn die App einmal geschlossen war, nach Angaben von Apple ist dieser Fehler ebenfalls behoben.

Viele kleinere Fehler wurden in Safari behoben: In manchen Fällen hat der Browser bei Captcha die Bilder falsch dargestellt, bei manchen Webseiten funktionierte der Dark Mode nicht beim Smart Invert. Beim Kopieren vom Text in eine Webseite im Dark Mode wurde dieser einfach nicht dargestellt.

Windows 10: Das “Ende” der alten Systemsteuerung rückt näher

Mit dem Start von Windows 10 hat Microsoft begonnen, die gute alte Systemsteuerung in Richtung der neuen Einstellungen zu migrieren. Dieser Vorgang ist auch nach Jahren nicht abgeschlossen und man fährt nach wie vor zweigleisig. Doch nun nähert sich offenbar das Ende.

Die wichtigsten Einstellungen von Windows 10 sind seit dem Start des Betriebssystem in einer eigenen App zu finden, für bestimmte Funktionalitäten muss man aber bis heute immer wieder in die gute alte Systemsteuerung. Das Control Panel ist derzeit zwar nicht prominent in Windows 10 platziert, schwer zu finden ist es aber auch nicht.

Doch wie Windows Latest berichtet, könnte sich das in naher Zukunft ändern. Denn im vor kurzem freigegebenen Windows 10-Preview-Build mit der Nummer 19587 kann man u. a. Verweise auf eine “Hide_System_Control_Panel” benannte Funktion finden, außerdem gibt es im Code “SystemToAboutSettingsSearchRemoval”.

Das bedeutet zwar noch nicht, dass die gesamte Systemsteuerung verschwindet, sehr wohl aber, dass einzelne Teile weichen müssen. In einem Fall bedeutet der Code-Eintrag, dass die System-Übersicht versteckt werden dürfte. Das ist auch kein Verlust, denn dieser System-Überblick wurde bereits in die neuen Einstellungen transferiert.

Entfernt wird die Systemsteuerung noch nicht, Microsoft plant aber wohl, Nutzer dort verstärkt in Richtung der “modernen” Einstellungen umzuleiten. Der Redmonder Konzern dürfte einen Punkt erreicht haben, an dem er zuversichtlich ist, die Systemsteuerung (noch) weiter verstecken zu können.

Das Ende ist nah

Es ist auch nicht unbedingt zu erwarten, dass die Systemsteuerung ganz verschwindet. Aber die meisten Funktionen sind bereits übersiedelt worden, die alte Heimat für Einstellungen dürfte nur noch von Nutzern mit besonderen Bedürfnissen besucht werden. Zwar dürften viele hier eine gewisse Nostalgie bei der Systemsteuerung verspüren, dennoch kann man zum aktuellen Zeitpunkt deren rasches Ende nur begrüßen, denn die lange Zeit vorherrschende Zweigleisigkeit war vielfach einfach nur verwirrend.

Windows 10: Update der Insider-Preview-Version bringt Verbesserungen für Convertibles und mehr mit

Microsoft verteilt gerade einen neuen Build mit der Versionsnummer 19592 an alle Insider im Fast Ring. Dieser bringt natürlich wieder diverse Verbesserungen mit und sorgt sich um bisher bestehende Probleme. Aber Build 19592 versorgt vor allem Besitzer eines 2-in-1-Convertibles mit Windows 10 mit einer verbesserten Benutzererfahrung. Diese Verbesserungen gab es in ähnlicher Form schon vor geraumer Zeit in einer frühen Testversion, nun will Microsoft bald alle Nutzer damit versorgen. Zu den Verbesserungen zählt unter anderem, dass die Touch-Tastatur sich automatisch öffnet, wenn ihr im Tablet-Modus ein Eingabefeld antippt. Außerdem sollen sich die einzelnen Elemente im Datei-Explorer nun noch besser per Touch bedienen lassen.

Für alle anderen Insider bringt das neue Update natürlich auch zahlreiche Änderungen mit. Allem voran ist nun wohl die Indexierung der Suche optimiert worden. Zu den behobenen Fehlern gehört unter anderem, dass es nun nicht mehr dazu kommen sollte, dass nach einem vollendeten Update und dem anschließenden Neustart des Rechners im Startmenü dennoch die Rede ist von „Aktualisieren und Herunterfahren“. Einen vollständigen Einblick in die Neuerungen, behobenen Fehler und noch bekannten Fehler, erhaltet ihr hier.

Windows 10: Neues Update nun auch für Version 1903 und 1909 verfügbar

Für die Windows-10-Versionen 1803, 1607 und 1709 hatte Microsoft schon vor einigen Tagen ein neues Update veröffentlicht, das sich um diverse Probleme kümmert. Eben jenes Update ist nun auch für die beiden verbleibenden Versionen des Betriebssystems – Windows 10 Version 1903 und 1909 – verfügbar als KB4541335. Wenn ihr herausfinden wollt, welche Version ihr aktuell besitzt, dann gebt in die Suche einfach mal „winver“ ein und bestätigt das mit der Enter-Taste. Oder aber ihr schaut in den Einstellungen unter „Info“ nach. Das Changelog für beide Versionen könnt ihr hier einsehen. Dort steht unter anderem, dass ein Problem behoben worden ist, bei dem sich einzelne Apps nicht mehr schließen ließen. Zudem soll ein Fehler behoben sein, der in Verbindung mit der Your-Phone-App dafür gesorgt hat, dass die Taste zum Stummschalten des Systems nicht funktioniert.

Wieso nicht gleich so, Microsoft? Gratis-Tool poliert Dark Mode in Windows 10 auf

Mit der schlanken Freeware Luna können Sie auf Ihrem Windows 10-PC automatisch zwischen Light-Theme und Dark Mode hin- und herwechseln. Zu festgelegten Uhrzeiten stellt das Tool Ihr Windows-Design automatisch um und bietet dabei praktische Zusatz-Features. Im Video zeigen wir Ihnen den Dark Mode von Windows 10.

Er sieht nicht nur schick aus, sondern ist obendrein schonend für die Augen: Der Dark Mode in Windows 10. Besonders wer längere Zeit am Stück vor dem Rechner sitzt oder seinen PC in den Abendstunden nutzen will, wird mit dem dunklen Windows-Theme sicher schon einmal in Berührung gekommen sein.

Einen Automatismus, etwa dass der Dark Mode sich ab einer bestimmten Uhrzeit automatisch einschaltet, suchen Windows-Nutzer allerdings vergebens. Mit dem Gratis-Tool Luna rüsten Sie dieses Feature ganz einfach nach und können zudem das Design des Dark Mode auf Ihre Wünsche anpassen.

Luna: Gratis-Tool ändert Windows 10 Theme

Das schlanke Tool Luna beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Aufgabe: Den Wechsel zwischen Light-Theme und Dark Mode unter Windows 10 zu vorgegebenen Uhrzeiten automatisch auszuführen. So können Sie etwa Ihren Rechner morgens im hellen Light-Theme starten und gegen Abend in den augenschonenden Dark Mode wechseln.

Zudem entscheiden Sie, ob Luna nur die Farbe des System-Themes, beispielsweise der Programmleiste, ändert oder ob auch Apps wie der Explorer, Google Chrome und alle anderen Dark Mode kompatiblen Apps im dunklen Design erscheinen sollen. Das Desktop-Wallpaper können Sie ebenfalls für jedes Theme unterschiedlich wählen. Versierte Anwender, die benutzerdefinierte Theme-Dateien verwenden, können diese in Luna als Light- oder Dark-Theme festlegen.

BEUNRUHIGENDER STAND DER WINDOWS-10-MIGRATION

Eine neue Untersuchung von Adaptiva hat ein aus Sicherheitssicht schockierendes Ergebnis erbracht. Obwohl Microsoft den Support für Windows 7 Mitte Januar 2020 einstellt, haben erst 14% der befragten Unternehmen alle ihre Systeme auf Windows 10 migriert.

Für seine „Windows 10 Enterprise Impact Survey“ hat Adaptiva, Anbieter von Endpunkt-Management- und Sicherheitslösungen, weltweit 450 Unternehmen befragt. Untersuchungsschwerpunkte waren der Stand der Migration auf Windows 10 und die damit verbundenen Herausforderungen.

Ernüchternd sind die Umfrageergebnisse beim Status quo: Nur 14% haben bereits alle Systeme auf das neue Betriebssystem aktualisiert. Bei weiteren 34% sind es maximal die Hälfte der Systeme.

Für die noch ausstehenden Migrationen veranschlagen die Unternehmen teilweise erhebliche Projektlaufzeiten. Nur 45% gehen davon aus, dass sie die Migrationen innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen haben, 29% rechnen mit sechs bis 12 Monaten. Und mehr als ein Viertel (27%) schätzt, dass die Migration aller Systeme auf das neue Betriebssystem über ein Jahr in Anspruch nehmen wird.

Die Notwendigkeit einer Migration wird von den Befragten nicht bezweifelt. So halten sie 89% für zwingend erforderlich, da es keinen Microsoft-Support mehr für ältere Betriebssystem-Varianten gibt. Für 72% ist eine Migration zudem aus Sicherheitsaspekten unerlässlich.

Die Studie ging auch der Frage nach, was die Unternehmen als größte Herausforderungen bei der Bereitstellung und Pflege von Windows 10 ansehen. Dabei nannten:

65% fehlende Mitarbeiter-Ressourcen

46% Kompatibilitätsprobleme bei Applikationen

39% Kosten

33% Schulungsaufwand für Endanwender

32% Datenmigration

„Es liegt auf der Hand, dass Unternehmen ohne eine möglichst kurzfristige Migration auf Windows 10 erhebliche Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen müssen“, erklärt Géza Lauturner, Country Manager DACH bei Adaptiva. „Dennoch verlaufen die Betriebssystem-Aktualisierungen nach wie vor schleppend. Und dafür liefert unsere Studie auch den entscheidenden Grund: die fehlenden Ressourcen für einen mit klassischen Systemmanagement-Tools zeitaufwendigen und komplexen Prozess. Eine alternative Möglichkeit bieten wir mit unserem Windows-10-Accelerator-Programm.“

Das neue Windows-10-Accelerator-Programm hat Adaptiva in der DACH-Region gemeinsam mit seinem strategischen Partner Proservia aufgesetzt, einem Anbieter integrierter IT- und Personal-Lösungen und Services. Zentraler Lösungsbestandteil ist die auf einer Peer-to-Peer-Architektur basierende Softwareverteilungsplattform Adaptiva OneSite. Sie ermöglicht im Unterschied zu den in Microsoft-SCCM (System Center Configuration Manager)-Umgebungen benötigten zahlreichen Distribution Points eine Softwareverteilung von einem einzigen Server aus. Für die Installation von Upgrades oder Patches nutzt OneSite dann auch die Rechenleistung der einzelnen Windows-Clients. Durch diesen Lösungsansatz können Unternehmen Migrationen auf Windows 10 einfacher, schneller und kosteneffizienter durchführen.

Microsoft Windows: Open-Source-Tool hilft beim Bezug der Extended Security Updates

Nischen-News für unsere mitlesenden Administratoren. Der Support von Microsoft Windows 7 und Server 2008/R2 läuft am 14. Januar komplett ab. Danach bekommen zahlende Kunden nur noch bestimmte Updates, nämlich die Extended Security Updates. Um diese in Anspruch zu nehmen, müssen die Kunden einen MAK-Key auf die betroffenen Systeme verteilen und aktivieren. Wie das im besten Fall vonstattengehen soll, beschreibt Microsoft in der TechCommunity, allerdings seht ihr da auch Nutzer, bei denen dies nicht klappt. Für genau diese Kunden gibt es eine Open-Source-Lösung, welche deren Herausforderungen berücksichtigt und ihnen das bestmögliche Erlebnis bei der Verteilung und Aktivierung der MAK -Schlüssel bietet. Die Lösung nennt sich ActivationWs und ist auf diesem GitHub-Repository zu finden.