HP Envy 15-ep0070ng im Test

Im Test kann das HP Envy 15-ep0070ng fast rundum überzeugen. Die Leistung ist klasse und die Anschlussvielfalt spitze. Das schicke Gehäuse beherbergt zudem ein sehr gutes AMOLED-Display mit Ultra-HD-Auflösung. Allerdings erlaubt der kleine Akku nur mittelmäßige Akkulaufzeiten. Der Preis geht für die Leistung aber voll in Ordnung.

HP Envy 15-ep0070ng: Mit großer Rechenpower für alles gewappnet

Mit der Envy-Serie hat HP schon länger eine Geräteklasse im Angebot, die sich von den einfacheren Gehäusen abhebt und edlen Flair vermittelt. Das Aluminium-Gehäuse ist massig, stabil und schick und vor allem vollgestopft mit beachtlicher Technik: HP bietet mit dem Envy 15-ep0070ng beispielsweise einen sehr starken Prozessor und ein hervorragendes Display.

Im Inneren steckt der Intel Core i7-10750H der 45-Watt-Klasse mit 6 Rechenkernen. Die Nvidia GeForce RTX 2060 Max-Q und großzügig bemessene 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützen den Prozessor bei aufwendigen Arbeiten. Für schnellen Dateizugriff sorgt eine 1 Terabyte fassende SSD. Mit dieser geballten Rechenpower eignet sich das Notebook auch für Videoschnitt und Bildbearbeitung. Auch für anspruchsvolle Spiele ist es sehr gut gewappnet.

HP Envy 15-ep0070ng: Farbstarkes AMOLED-Display

Auch das Display kann uns im Test voll überzeugen. HP verwendet ein AMOLED-Display, das für sattes Schwarz und hervorragende Kontraste sorgt. Das 15,6-Zoll-Panel löst dabei in gestochen scharfem Ultra-HD mit 3.840 x 2.160 Pixel auf. Der Screen ist zudem außerordentlich farbstark und deckt nicht nur den Standard-RGB-Farbraum vollständig ab, sondern auch den großen DCI-P3-Farbraum. Den ebenfalls großen Adobe-RGB-Farbraum, der in der Foto-Bearbeitung relevant sein kann, gibt das Panel zu 93 Prozent wieder – auch das ist stark.

OLED-typisch ist die maximale Helligkeit bei rein weißem Bild nicht allzu hoch – hier erreicht das Gerät zufriedenstellende 373 cd/m². Peak-Helligkeiten, gemessen mit 10% Weißfläche bei sonst dunklem Bild, sind die Stärken von OLEDs: Hier glänzt das Display mit sehr guten 462 cd/m². Apropos Glanz: Der in unseren Augen einzige Schwachpunkt des Touch-Displays ist die spiegelnde Oberfläche. Dadurch mögen die Farben zwar kräftiger wirken, aber Reflexionen können ebenso die Arbeit erschweren. In dieser Displayklasse ist eine spiegelnde Oberfläche aber üblich.

HP Envy 15-ep0070ng: Gute Anschlussvielfalt

Glücklicherweise tischt HP auch ein reichhaltiges Schnittstellenangebot auf: Zweimal Thunderbolt 3 mit USB-C-Buchsen etwa bieten umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten für Docks und Displays. Und via USB-Typ-A-Buchsen können Sie Peripheriegeräte und ältere Festplatten gut anstecken. Beide Buchsen bieten den etwas älteren 3.0-Standard mit 5 GBit/s Übertragungsgeschwindigkeit (alias 3.1 Gen1). Ein vollwertiger HDMI-2.0a-Anschluss und ein micro-SD-Kartenleser runden die Anschlüsse ab. Eine HD-Webcam (1280 x 720 Pixel) ist im oberen Bildschirmrand integriert. Sie können Sie mit einer einfachen Tastenkombination deaktivieren.

Die Tastatur hat einen ausreichenden Hubweg, guten Druckpunkt und eine zweistufige Beleuchtung. Allerdings ist die Kombination aus weißer Hintergrundbeleuchtung und silbernen Tasten nicht ideal, da so die Tastaturbeschriftung bei vorhandenem Umgebungslicht kaum Kontraste bietet.

Neben den Pfeiltasten befindet sich der in die Tastatur integrierte Fingerprint-Sensor, der einen schnellen Login ermöglicht.

Das Clickpad mit seiner glatten Oberfläche erwies sich im Test als exakt und komfortabel.

HP Envy 15-ep0070ng: Gerade noch gute Laufzeiten

Im HP Envy 15-ep0070ng ist ein 50-Wattstunden-Akku verbaut. Dies ist eher mager bemessen, andere Geräte aus unserer Profi-Notebook-Bestenliste bieten größtenteils 80 Wattstunden und mehr. Die von uns gemessenen Akkulaufzeiten sind okay, aber mehr auch nicht. Das Notebook konnte 10 Stunden dauerhaft Videos abspielen, beim intensiven Websurfing ging dem Akku aber bereits nach etwa 5 Stunden die Puste aus und im Office-Arbeits-Test hielt er sogar nur etwa 4 Stunden durch.

Immerhin lässt sich der Akku in 30 Minuten wieder zu 41 Prozent laden.

Im Test hat uns allerdings etwas gestört, dass der Lüfter dauerhaft lief. Das ließ sich über eine UEFI-Einstellung ändern, was 0,5 Watt Strom gespart hat. Was nicht nach viel klingt, ist besonders bei der Videobetrachtung vorteilhaft: Nicht nur, dass das Gerät dann lautlos ist, so gewinnt man auch leicht 45 Minuten längere Laufzeiten.

Wird das Gerät gefordert, dreht der Lüfter vernehmbar, aber kaum störend auf. Erst bei länger anhaltender Volllast dreht der Lüfter dann bedeutend höher und das Rauschen wird störender.

Philips präsentiert zwei neue Monitore mit USB-C-Docking und Windows-Hello-Webcam

Philips hat jetzt zwei neue Monitore angekündigt. Mit den 31,5-Zoll-Displays 326P1H und 329P1H präsentiert das Unternehmen elegante Modelle aus der Brilliance-Reihe. Neben einer integrierten USB-Dockingstation (Typ-C) sowie vier USB-3.2-Ports verfügen die Monitore ebenfalls über eine Windows-Hello-Webcam für die Gesichtserkennung. Sämtliche Peripheriegeräte, wie Tastatur, Maus oder das Netzwerkkabel (RJ 45), können direkt an der Dockingstation angeschlossen werden. Der Philips 326P1H besitzt zudem einen DisplayPort-Ausgang, über den sich mehrere hochauflösende Monitore mit nur einem Kabel ohne weitere Verbindungen vom ersten Bildschirm zum PC verketten lassen (Daisy Chain).

Das Display des 326P1H verfügt über eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln (75 Hz), bei einer Helligkeit von 350 cd/m² und einer Pixeldichte von 93 PPI. Der 329P1H stellt die Bildschirminhalte mit 3840 x 2160 (60 Hz) dar. Die Helligkeit ist ebenfalls mit 350 cd/m² angegeben. Die Pixeldichte ist mit 140 PPI beziffert.

Beide Monitore besitzen ein IPS-Display mit Betrachtungswinkeln von 178/178°. Zudem entsprechen diese dem TÜV Rheinland Eye Comfort Standard und haben die Flicker-Free-Technologie und den LowBlue-Modus mit an Bord. Beide Bildschirme verfügen außerdem über einen PowerSensor. Dieser erkennt, wenn sich jemand vor dem Bildschirm befindet und reduziert andernfalls automatisch die Monitorhelligkeit. Dies hat laut dem Hersteller zur Folge, dass bis zu 80 % der Energiekosten eingespart werden können. Hinzu kommt der LightSensor, der die Bildhelligkeit in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen anpasst. Beide Displays sind zudem RoHS-konform, EnergyStar 8.0- sowie EPEAT-zertifiziert. Darüber hinaus sind diese frei von Schadstoffen wie Blei, Quecksilber und PVC/BFR. 

Der Philips 326P1H ist ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers von rund 490 Euro im Handel erhältlich. Für den 329P1H ruft das Unternehmen knapp 660 Euro auf. Ende Dezember 2020 wird sich Letzterer bei den gängigen Einzelhändlern bestellen lassen.

Lenovo könnte das ThinkPad X1 Titanium Yoga nächste Woche enthüllen

Im Laufe des Jahres waren die Namen zwei neuer ThinkPad-X1-Modelle geleakt worden: Das Lenovo ThinkPad X1 Nano und das ThinkPad X1 Titanium. Das Lenovo ThinkPad X1 Nano ist in den USA schon verfügbar, während das Lenovo ThinkPad X1 Titanium noch nicht einmal angekündigt wurde. Das letzte Mal haben wir von diesem Modell bei einem Leak auf Youtube gehört.

Das Jahr 2020 nähert sich langsam seinem Ende und bis zu diesem Zeitpunkt hätten wir das ThinkPad X1 Titanium Anfang 2021 erwartet, zum Beispiel zur virtuellen CES. Es gibt allerdings nun ein paar Zeichen, dass eine Ankündigung doch noch in diesem Jahr erfolgen könnte.

Lenovo hat erst vor kurzem die “Accessories and Options Compatibility Matrix” (OCM) aktualisiert. In der neuesten Version (Stand 6. Dezember 2020) der Zubehörliste ist erstmals das Lenovo ThinkPad X1 Titanium Yoga Gen 1 enthalten. Zusammen mit dem vollständigen Namen enthüllt das OCM auch die Modellnummern: 20QA und 20QB. Eine weitere neu Information aus dem OCM: Das X1 Titanium Yoga wird M.2-2242-SSDs nutzen, genau wie das ThinkPad X1 Nano.

Das Auftauchen im OCM kann schon ein Hinweis sein, dass das neue ThinkPad-Flaggschiff bald auf den Markt kommt. Verstärkend wirken Nachrichten aus China: Das Portal ITHome berichtet, dass Lenovos Think-Division nächste Woche ein Event abhalten. Hier soll nicht nur das ThinkPad X1 Nano offiziell für den chinesischen Markt vorgestellt werden, sondern erstmals auch das ThinkPad X1 Titanium Yoga gezeigt werden. Natürlich ist diese Info nur als Gerücht zu behandeln, aber sie lässt es zumindest wahrscheinlich erscheinen, dass wir das X1 Titanium Yoga bald auch offiziell sehen werden.

Auf Basis der vorherigen Leaks wissen wir, dass das X1 Titanium Yoga ein Convertible-ThinkPad mit Intel Tiger-Lake sein wird. Es wird das dünnste jemals produzierte ThinkPad-Notebook sein, mit einem Gehäuse komplett aus Metall. Von den bisherigen Bildern ausgehend, wird es ein Display im 3:2-Format haben – das ist allerdings noch nicht bestätigt.

Asus ZenBook Pro 15 UX535 im Laptop-Test: Ein wenig mehr Zen könnte es schon sein

Die ZenBook-Pro-Serie ist Asus Subnotebook-Reihe der Oberklasse. Der direkte Vorgänger mit Screenpad ist das Asus ZenBook Pro 15 UX580GE, welches bereits zwei Jahre alt ist. Vor einem Jahr kamen dann die Pro-Duo-Modelle mit noch größerem Zweit-Display heraus. Jetzt macht Asus in Sachen Screenpad-Größe wieder einen Schritt zurück, ansonsten gibt es eine neue CPU/GPU-Kombination. Da es an Konkurrenz mit demselben Alleinstellungsmerkmal (Screenpad) mangelt, behelfen wir uns mit den unten aufgeführten Multimedia-Laptops, welche ansonsten eine ähnliche Hardware-Ausstattung aufweisen. Ansonsten ziehen wir noch das Schwestermodell ZenBook 15 UX534 zum Vergleich heran.

Gehäuse – Überarbeiter Aluminium-Unibody

Das dunkle Gehäuse des UX535 besteht nahezu komplett aus Metall und wurde vollständig überarbeitet. Es ähnelt dem des Schwestermodells, hat aber mehr Lüftungsgitter und andere Anschlüsse. Auch der Displayrand kommt vollkommen ohne Kunststoff aus, das NanoEdge Panel ist komplett aus Glas und direkt in den Alurahmen eingefasst. Basis und Bildschirmdeckel sind daher sehr stabil und verwindungssteif. Beim Verbiegen der Basis muss man sich schon anstrengen, und sie gibt nur minimale Knack- und Knarzgeräusche von sich. Die Verarbeitung ist generell auf einem hohen Niveau, auffällige Spaltmaße konnten wir nicht entdecken.

Das Design gefällt durch seine noble Schlichtheit. Die dunkle Aluminiumoberfläche sieht mit ihren sandgestrahlten runden Strukturen beinahe wie eine edle Schallplatte aus. Schön ist auch der zarte, sandfarbene Schriftzug “ZenBook Series” mittig am Scharnier. Ein asymmetrisch platziertes, silbernes ASUS Logo verziert die Oberseite. Allerdings bleiben auf der Oberfläche Fingerabdrücke und Fettflecken deutlich sichtbar. 

Innen sind die Handballenauflagen leicht höher als die Tastatur, an deren unterem Rand es eine Art Kante gibt, wodurch sie tiefer eingefasst ist.

Wirklich leicht ist das ZenBook durch sein stabiles Metallgehäuse nicht, das ThinkPad X1 Extreme oder auch das eigene Schwestermodell sind deutlich leichter. Allerdings ist die übrige Konkurrenz ähnlich schwer. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das 15-Zoll-Notebook etwas geschrumpft.

Bis auf das Schwestermodell sowie das Dell XPS 15 sind alle Konkurrenten etwas größer, das UX535 ordnet sich also mittig ein.

Ausstattung – Geiziges ZenBook Subnotebook

Für ein 15-Zoll-Gerät ist das ZenBook spärlich ausgestattet. Gerade einmal 2 USB-Ports, einer davon vom Typ-C mit Thunderbolt 3 und Ladefunktion, finden wir deutlich zu wenig! Immerhin gibt es einen vollwertigen SD-Reader. Ein LAN-Port fehlt wiederum. Trotz den wenigen Anschlüssen sind diese auch noch recht eng positioniert, besonders der HDMI- und USB-A-Port liegen sehr dicht beieinander.

SDCardreader

Die Performance des Kartenlesers entspricht dem Klassendurchschnitt, mehr aber auch nicht. Die Konkurrenz ist im Zusammenspiel mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II teils deutlich schneller unterwegs.

Kommunikation

Ein Anschluss für ein LAN-Kabel fehlt, man ist also ohne Adapter auf WLAN angewiesen. Während die Sendeleistung sehr gut ausfällt, bleibt die Empfangsleistung etwas hinter den Erwartungen an das AX201-Modul zurück. Dennoch sind die Werte deutlich besser als der Multimedia-Klassendurchschnitt.

Webcam

Über die Infrarot-Webcam kann man sich via Windows Hello anmelden, die Bilder der 720p-Kamera sind aber trotzdem nur Durchschnitt.

Sicherheit

Außer der genannten Infrarotkamera für die Anmeldung bei Windows Hello ist noch TPM-2.0 mit an Bord, ansonsten gibt es weder einen Fingerabdrucksensor, noch ein Kensington Slot oder weitere Sicherheitsmerkmale.

Zubehör

Zubehör legt Asus nicht bei, zumindest ein USB-LAN-Adapter wäre wünschenswert gewesen.

Wartung

Eine Wartungsklappe ist nicht vorhanden, die abnehmbare Bodenplatte wird von 11 Torx-Schrauben gesichert. Diese weisen gleich drei verschiedene Längen auf, sodass man sich merken sollte, welche Schraube zu welcher Position gehört. Das Aufhebeln des stabilen Metallgehäuses ist nicht ganz einfach, vor allem weil es zum Scharnier hin gut festgehakt ist. So fest, dass wir letztlich den Versuch abbrechen mussten, aus Angst etwas zu verbiegen oder gar zu zerbrechen. Wir haben nun die Information, dass sich noch Schrauben unterhalb der hinteren Gummifüße verstecken. Letztere sind jedoch mit dem Gehäuse verklebt, sodass es dem Kunden unnötig schwer gemacht wird, das ZenBook selbst zu öffnen.

Garantie

Asus gewährt 24 Monate Garantie.

Eingabegeräte – Display im Touchpad

Tastatur

Das sogenannte Ergolift-Scharnier hebt die Tastatur zum Display hin an, was für ein ergonomischeres Schreiben sorgen soll, aber auch zu potentiellen Kratzern am Tisch führt. Das Layout der Tastatur wirkt sehr aufgeräumt, die Beschriftungen sind klar, und im Dunkeln hilft die dreistufige Hintergrundbeleuchtung weiter. Die Tastenoberflächen fühlen sich etwas angeraut an, woran man sich erst einmal gewöhnen muss, da die Finger nicht ganz so flüssig darauf hinweggleiten. 

Die Pfeiltasten sind in ihrer Höhe halbiert. Der Power-Schalter ist als Taste in der rechten oberen Ecke integriert, Verwechslungen treten aber selten auf, da wichtige Funktionen wie Pos1, Ende etc. nicht wie üblich in der Nähe, sondern auf den Pfeiltasten liegen.

Die Tasten selbst verfügen über einen mittleren Hub und geben ein deutliches Feedback von sich, sodass das Schreiben insgesamt gut von der Hand geht. Die Tipplautstärke geht in Ordnung, es gibt aber durchaus leisere Modelle.

Touchpad

Das Touchpad ist gleichzeitig auch ein Zweitdisplay mit nützlichen und zudem konfigurierbaren Funktionen. Das Pad selbst ist sehr breit (ca. 13 x 6,5 cm) und verfügt über eine Glasoberfläche mit sehr guten Gleiteigenschaften. Selbst bei ganz langsamen Fingerbewegungen stockt hier nichts. Die integrierten Maustasten lösen zuverlässig aus.

Wenn man es nicht besser weiß, hält man die Gleitzone für ein ganz normales Touchpad, da der Untergrund im deaktivierten Zustand gewohnt dunkel bleibt. Per F6 kann man das Display aber einschalten und profitiert somit von einem zweiten Bildschirm. Allerdings geht dann die Funktion als Touchpad verloren. Man sollte also zusätzlich eine Maus zur Hand haben, wobei sich auch im Displaymodus das Touchpad einblenden lässt.

Das Display ist aufgrund der matten Oberfläche noch immer recht körnig und nicht übermäßig hell. Aber anders als beim Vorgänger wurde nun die Bedienung überarbeitet. Man muss nun keinen Curser mehr bewegen, das Display lässt sich wie ein ganz normaler Touchscreen bedienen.

Auf dem Display liegen Verknüpfungen zum Start der am häufigsten benutzten Apps, man kann Apps aber auch komplett in das Screenpad verschieben, dann dient es als erweiterte Anzeige für den Hauptbildschirm. Asus arbeitet zudem mit Drittherstellern zusammen, damit deren Software Sonderfunktionen im Zusammenspiel mit dem Screenpad anbieten können. So profitieren Nutzer in einigen Video- und Audioeditoren von zusätzlichen Bedienoptionen via Screenpad. Insgesamt finden wir das Pad sehr gelungen und wünschen uns eine Integration dieser Funktion bei mehr Herstellern, damit auch mehr Entwickler ihre Software darauf ausrichten.

Touchscreen

Das ZenBook Pro steckt voller Bedienmöglichkeiten, denn auch das Display lässt sich per Touchgesten steuern. Das Tippen auf dem Bildschirm erfolgt sehr genau und erwies sich im Test als unkompliziert.

Display – 4K mit Touch

BOE steuert das Display bei. Es handelt sich um ein OLED-Touchscreen-Panel mit 4K-Auflösung und HDR-Support. Die durchschnittliche Helligkeit ist mit 375 Nits recht gut, die Ausleuchtung mit 84 Prozent aber nicht übermäßig gleichmäßig, die Bildmitte ist mit über 400 Nits um einiges heller als die Ränder.

Das Pixelraster ist klar, und Screen Bleeding so minimal, dass es selbst in dunklen Szenen eigentlich nicht auffällt.

Der Schwarzwert ist auch bestenfalls nur Durchschnitt, doch das bekommen die 4K-Displays der noch teureren Konkurrenten auch nicht besser hin. Dafür haben das Dell und das Lenovo insgesamt den etwas besseren Kontrast, aber 1149:1 gehen auch in Ordnung. Insgesamt ist das Diplay besser als das des Vorgängers, einige Konkurrenten machen es aber noch besser.

Der Bildschirm ist bereits ab Werk gut kalibriert, die Farbabweichungen sind nur minimal.

Besonders geeignet ist der Monitor auch für professionelle Anwendungen; Asus selbst wirbt mit 100 Prozent DCI-P3 sowie brillanten Farben seines OLED-Panels. In unserem Test deckt der Bildschirm sRGB vollständig ab, AdobeRGB zu 64 Prozent.

Im Freien sollte man aufgrund der spiegelnden Oberfläche ein schattiges Plätzchen aufsuchen, durch die gute Helligkeit lassen sich bei direkter Draufsicht aber die meisten Details noch gut erkennen. Schräge Blickwinkel oder Sonneneinstrahlung sollte man jedoch vermeiden.

Die Blickwinkelstabilität ist beim 4K-OLED-Panel recht gut, auch beim Blick aus extremen Winkeln geht nur wenig Helligkeit verloren, die Bildschirminhalte sind noch gut zu erkennen.

Leistung – Keine Leistungskonstanz

Sein Intel Core i7 der Comet-Lake-Reihe, die GTX 1650 Ti Max-Q, 16 GB RAM und die 1-TB-SSD qualifizieren das ZenBook als perfekten Multimedia-Allrounder, und dank des OLED-Displays mit sehr guter Farbraumabdeckung zielt das Laptop besonders auf Content Creators ab, also Kreative und professionelle Foto- und Bildbearbeiter. Das verbaute Screenpad verschafft beim Editieren zusätzliche Bedienoptionen und unterstreicht die potentielle Zielgruppe noch zusätzlich.

Prozessor

Asus verbaut einen Intel Core i7-10750H aus der Comet-Lake-Serie. Die CPU hat sechs Kerne, welche von 2,6 bis 5 GHz takten und 12 Threads gleichzeitig verarbeiten können. Der maximale Boost-Takt für alle Kerne gleichzeitig liegt bei 4,3 GHz.

Unser Cinebench-R15-Loop für 30 Minuten offenbart eine starke Leistungsfluktuation des ZenBooks, welche um ein Vielfaches höher ist als bei der Konkurrenz. Der Ausgangswert bei kurzen Lasten ist sehr hoch, naturgemäß sinkt dieser Wert nach den ersten zwei bis drei Durchgängen. Allerdings pegelt sich die Leistung niemals richtig ein, sondern fluktuiert bis zuletzt stark. Zwischen zwei Durchgängen können Leistungsunterschiede von mehr als 10 Prozent auftreten.

Im Mittel leistet die CPU aber das, was sie soll. Der Ryzen im Acer Nitro ist stärker, aber das Schwestermodell mit schwächerer CPU ist deutlich langsamer, der Vorgänger liegt ca. 38 Prozent zurück.

Im Akkumodus gehen etwa 20 Prozent an Leistung verloren.

System Performance

Bei den PCMark Benchmarks agiert das UX535 erwartungskonform und ohne Überraschungen. Ausgerechnet der zwei Jahre alte Vorgänger liegt hier oftmals knapp vor dem aktuellen Modell. Subjektiv gelingen die allermeisten Aufgaben flüssig, und es gibt keine Aussetzer.

DPC-Latenzen

Bereits beim simplen Öffnen des Browsers zeigen sich beim ZenBook schon Latenzprobleme. Das Tool LatencyMon stellt noch höhere Verzögerungen im Zusammenspiel mit unserem 4K/60-Hz-YouTubevideo fest. Einmal mehr macht vor allem der Kernel Mode Driver Framework Runtimes Probleme, daneben aber auch der ACPI- sowie ein Nvidia Treiber. Während der YouTube Wiedergabe gab es sechs Dropped Frames.

Massenspeicher

Als Massenspeicher ist eine SSD von Western Digital mit großzügigen 1 TB verbaut. In unserer SSD-/HDD-Bestenliste nimmt sie Rang 12 ein, es handelt sich also um ein recht schnelles Modell. Die Testwerte bestätigen dies, dennoch reicht der Speicher nicht ganz an Samsungs PM981 aus dem Schwestermodell oder dem Lenovo ThinkPad X1 heran.

Grafikkarte

Der Laptop kann zwischen der sparsamen, aber schwachen iGPU Intel UHD Graphics 630 und der dedizierten Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1650 Ti Max-Q umherschalten. Letztere ist eine Gaming-Einsteigerkarte, das Max-Q-Design ist etwas stromsparender, aber auch langsamer als die Normalversion.

In den 3DMarks bleibt sie minimal unterhalb (3 bis 11 Prozent) einer durchschnittlicher 1650 Ti Max-Q. Die gleiche GPU ist im Schwestermodell allerdings nochmal rund 3 Prozent langsamer.

Ganze 35 Prozent der 3D-Leistung gehen im Akkumodus verloren, wie unser erneuter 3DMark11 Durchgang offenbart.

Gaming Performance

Trotzdem es sich bei der GTX 1650 Ti Max-Q eher um eine Einstiegskarte zum Gamen handelt, können die meisten Titel in FullHD und oft sogar in hohen Details gespielt werden. Für die native 4K-Auflösung des ZenBooks ist die GPU dann aber doch überfordert. 

Insgesamt rendert die GPU wieder auf Erwartungsniveau, allerdings sind die meisten Konkurrenten ohne Max-Q-Design etwa 20 bis 25 Prozent schneller unterwegs, was schon ein großer Vorteil sein kann. Der Vorgänger mit GTX 1050 Ti ist etwa 20 bis 30 Prozent langsamer.

Emissionen – Kühles ZenBook Pro 15 UX535

Geräuschemissionen

Im Idle stehen die Lüfter meistens still. Unter Last drehen sie dann bis maximal 42 dB(A) hörbar auf. Das Schwestermodell und das Lenovo bleiben hier ruhiger, aber das Dell, Acer und der Vorgänger sind lauter. Insgesamt ordnet sich das UX535 also in der Mitte ein, was die Lautstärke angeht.

Temperatur

Im Idle bleibt alles kühl, Gleiches gilt für die Handballenauflagen in jeder Situation, selbst im Stress. Bei großer Last werden maximal 44 °C erreicht, der Hitze-Hotspot liegt auf der unteren Seite mittig zum Display hin. Das ist auch angesichts der darumliegenden, kühleren Temperaturen ein recht guter Wert; bis auf das Schwestermodell werden alle Konkurrenten unter Last heißer, teils deutlich.

Die sechs CPU-Kerne starten den Stresstest mit 4,2 GHz, also annähernd dem maximalen Turbotakt für alle Kerne gemeinsam. Der Takt sinkt aber sehr früh ab, nach einer Stunde liegt er immerhin noch bei 3,4 GHz, allerdings nicht konstant, vielmehr pendelt die Leistung zwischen 3 und 3,6 GHz. Die Temperaturen erreichen schon sehr schnell über 80 °C, dann werden die Taktraten abgesenkt, die Temperatur gehen nach einer Stunde auf nahezu 90 °C hoch.

Der Takt der Grafikkarte sinkt ebenfalls, von ursprünglichen 1,53 GHz auf 960 MHz. Auch diese Taktrate ist keineswegs konstant, sie schwankt oftmals zwischen diesem und einem bis zu 400 MHz höheren Wert. Die Temperatur liegt hier bei noch angenehmen 77 °C.

Das System erholt sich recht zügig wieder, ein erneuter Durchgang des 3DMark 11 förderte keinen Leistungsverlust zutage.

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher sind wie so oft nicht das Gelbe vom Ei. Immerhin sind die Mitten recht gut abgestimmt, sodass der Klang noch in Ordnung geht, bei lauter Wiedergabe vibrieren die Handballenauflagen ein wenig. Aber die Höhen und natürlich vor allem die Bässe sind, gelinde gesagt, ausbaufähig, Gleiches gilt für die Maximallautstärke. Ein Anschluss externer Audiogeräte ist angeraten, hierfür bietet sich neben HDMI und USB der kombinierte Klinkenanschluss an.

Energieverwaltung – Großer Akku, gute Laufzeiten

Energieaufnahme

Gemessen an der Konkurrenz mit 4K-Display ist der Verbrauch recht niedrig: Die 4K-Kontrahenten verbrauchen etwa 30 Prozent mehr, haben aber auch keine GPU im sparsameren Max-Q-Design. Aber vor allem das ThinkPad X1 Extreme konsumiert beim Gaming mehr, leistet aber nicht unbedingt mehr. Die FullHD-Kontrahenten haben beim Verbrauch einen Vorteil: Das Schwestermodell, ebenfalls mit Max-Q, aber mit sparsameren FullHD- statt 4K-Display, zieht etwa 23 Prozent weniger Strom aus der Dose, hat jedoch einen schwächeren Prozessor. Der Vorgänger verbrauchte im Schnitt sogar mehr, bei geringerer Leistung.

Das 150-W-Netzteil ist großzügig dimensioniert und fängt auch die temporären Lastspitzen von 123 W problemlos auf, bei durchschnittlicher Last verbraucht der Laptop etwa 83 W.

Akkulaufzeit

Das Asus ZenBook verfügt über einen recht großen Akku (96 Wh) und kommt damit auf gute Laufzeiten, die durchschnittlichen Multimedia-Laptops halten 46 Prozent kürzer durch. Interessanterweise hat das Dell XPS 15 ein ähnlich langes Durchhaltevermögen, obwohl dessen Akku nur 80 Wh aufweist, die CPU nominell etwas besser ist und die GPU kein Max-Q-Design aufweist. Das Schwestermodell mit 70-Wh-Akku und schwächerer Hardware hält 23 Prozent länger durch, aber die übrige Konkurrenz schneidet signifikant schlechter ab. Der Vorgänger wird gleich um 30 Prozent geschlagen.

Beinahe zwölf Stunden im Videotest und über zehn Stunden im WLAN-Test sind insgesamt sehr gute Werte; unter Vollast hält das ZenBook beinahe zwei Stunden durch.

Fazit – Screenpad ist eine Besonderheit, Ryzen könnte bereichern

Das ZenBook Pro 15 UX535 fühlt sich hochwertig verarbeitet an und kann mit vielen Pluspunkten wie dem farbgenauen 4K-Display mit schmalen Rändern, der guten Akkulaufzeit sowie seinem moderaten Verbrauch und seiner Kühlung überzeugen. Das ins TouchPad integrierte Screenpad ist ein echter Hingucker und bietet nützliche Zusatz-Bedienelemente für Content Creators.

Echte Negativpunkte gibt es eigentlich nicht, aber durchaus Dinge, die uns ein wenig stören. Dass man erst verklebte Gummifüße abkratzen muss, um zwecks Wartung an versteckte Schrauben zu gelangen, ist so ein Punkt. Etwas ärgerlich ist auch der signifikante Leistungsverlust im Akkumodus, der die Mobilität der durchaus leistungsaffinen Zielgruppe einschränkt. Aber gerade für diese Zielgruppe dürfte das ZenBook ein wenig mehr Zen bieten – ein Ryzen Prozessor würde dem ZenBook gut zu Gesicht stehen, dann wäre auch die mangelnde Leistungskonstante passé, hier verschenkt Asus Potential.

AOC C32G2AE und CQ32G2SE: 31,5 Zoll Curved-Gaming-Monitore mit 165 Hz

Der neue 31,5 Zoll große AOC CQ32G2SE kommt mit einem Curved VA-Panel (1500R) und QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel), weiten Betrachtungswinkeln von 178/178°, einem hohen Kontrastverhältnis von 3000:1 und großem Farbraum mit 121 % sRGB-Abdeckung für lebendige, eindrucksvolle Darstellungen daher.

Das zweite neue Gaming-Display heißt AOC C32G2AE punktet mit der gleichen Bildwiederholrate von 165 Hz und einer Reaktionszeit von 1 ms, begnügt sich allerdings mit Full HD-Auflösung. Beide neuen AOC Gaming-Monitor-Modelle setzen auf AMD FreeSync Premium als Technologie für die Unterstützung variabler Bildwiederholraten, wodurch Stottern und Bildreißen vermieden und ein reibungsloses Spielerlebnis ermöglicht wird.

Der CQ32G2SE und der C32G2AE lassen sich laut AOC komplett ohne Werkzeug aufstellen. Sie verfügen über einen stabilen Standfuß inklusive integriertem Kabelmanagement, der sich zwischen -3,5 und 21,5 Grad neigen lässt. Eine VESA-Montageoption, jeweils zwei integrierte 5-Watt-Stereolautsprecher, Flicker Free-Technik, ein LowBlue-Modus sowieHDMI- und DisplayPort-Eingänge runden die Ausstattung der AOC-Monitore ab.

Beide Monitore sind in Europa ab Dezember zu einem Preis (UVP) von 299 Euro (325 CHF) für den AOC C32G2AE beziehungsweise 389 Euro (425 CHF) für den AOC CQ32G2SE erhältlich.

Mit GTX 1650: Mini-PC für Gamer bringt auch einen Core i9-Prozessor mit

Beim 222 x 195 x 39 Millimeter großen Y-GX01 handelt es sich um einen kompakten PC der höchsten Leistungsklasse. So ist das Modell wahlweise mit einem Core i5-9300H, Core i7-9750H, Core i9-9880H, Core i9-9980HK und einem Core i9-8950HK erhältlich. Unabhängig von der gewählten Modellvariante kommt eine GeForce GTX 1650 zum Einsatz, mit der auch anspruchsvolle Videospiele zumindest in HD-Auflösung und mit einer flüssigen Framerate wiedergeben werden können.

Herstellerangaben zufolge soll eine angemessene Kühlung durch zwei Heatpipes und zwei leise Lüfter erfolgen, wobei die großen Luftauslässe von der generellen Konzeption an ein Notebook-Kühlsystem erinnern. In zwei DDR4-Slots können bis zu 64 Gigabyte RAM untergebracht werden.

Für die Speicherung von Betriebssystem und Daten steht eine je nach Modellvariante bis zu zwei Terabyte große NVMe-SSD bereit, wobei diese gegen ein entsprechendes M.2 2280-Modell getauscht werden kann. Die Anbindung der M.2-SSD erfolgt über vier PCIe 3.0-Lanes oder SATA. Die Installation einer einzelnen, bis zu sieben Millimeter hohen 2,5-Zoll-SSD oder -Festplatte ist möglich.

Die Bildausgabe erfolgt über DisplayPort und HDMI wie üblich auch an mehrere, hochauflösende Displays parallel. Das Intel-WiFi-Modul ermöglicht die Verbindung mit einem Drahtlosnetzwerk sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Netz, die kabelgebundene Verbindung ist über einen Gigabit-Ethernet-Port möglich. Vier USB 3.0-Ports stehen bereit, dazu kommen zwei USB 2.0-Anschlüsse und ein 3,5-Millimeter-Klinkenport.

Der Y-GX01 ist ab sofort direkt aus Asien zu Preisen ab rund 632 Euro erhältlich, die Variante mit dem starken Core i9-9980HK kostet mindestens 804 Euro. Wie üblich können weitere Einfuhrabgaben anfallen, was den Selbstbau auf Mini-ITX-Basis potentiell attraktiver machen dürfte – insofern die größeren Abmessungen verkraftbar sind.

Das Medion Erazer Beast X10 bietet viel Gaming-Power, ein seriöses Gewand und ein gutes Ausstattungsniveau

Medion hat mit dem Erazer Beast X10 ein kompaktes 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment, das auf einem Barebone der Firma Tongfang (GM7MPHP) basiert. Als leistungsfähiger Gaming-Bolide ist der Rechner dank eines dezent gestalteten, schicken, schlanken, matt-schwarzen Vollmetallgehäuses nicht sofort zu erkennen.

Das Beast X10 bringt alle aktuellen Spiele problemlos auf den Bildschirm. Die Kombination aus Core-i7-10750H-Sechskernprozessor, GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern und 32 GB Arbeitsspeicher (Dual-Channel-Modus, max. 64 GB) macht es möglich. An Speicherplatz sollte es dank der 1-TB-NVMe-SSD so schnell nicht mangeln. Sollte dies doch der Fall sein, bietet das Notebook Platz für eine zweite NVMe-SSD.

Der matte 17,3-Zoll-Bildschirm (FHD, IPS, 144 Hz) punktet mit stabilen Blickwinkeln, ordentlicher Helligkeit, gutem Kontrast, kurzen Reaktionszeiten und einer tollen Farbdarstellung. Die Akkulaufzeiten fallen gut aus. Eine Akkuladung genügt für praxisnahe Laufzeiten von etwa 7 bis 8 Stunden.

Im Zeitraum vom 28. August 2020 bis zum 28. Februar 2021 gibt es beim Kauf des Beast X10 das Spiel “Marvel’s Avengers” in Form eines Downloads kostenlos dazu. Allerdings nicht von Medion, sondern von Intel. Der zugehörige Aktionscode (“solange der Vorrat reicht”) wird per E-Mail verschickt und muss bis zum 31. März 2021 bei Intel eingelöst werden. Medion hat uns mitgeteilt, dass die Vorgehensweise zur Inanspruchnahme des Codes in der E-Mail genauestens erläutert wird. Das Angebot ist nicht auf Medion beschränkt. Auch andere Notebookhersteller nehmen an dieser Intel-Promo-Aktion teil.

Weitere Informationen und viele Benchmarkergebnisse hält unser Testbericht zum Medion Erazer Beast X10 (MD61804) bereit.

16 Zoll und 17 Zoll LG Grams in 2021: Neue Leichtgewichts-Notebooks mit großen Displays in 2021

Das Frühjahr 2021 wird spannend für Fans leichter Notebooks mit größeren Displays. Ansprechpartner Nummer 1 in Sachen Leichtigkeit war traditionell LG, die in den letzten Jahren 13, 14, 15 und zuletzt auch 17 Zoll Notebooks der LG Gram-Serie mit möglichst geringem Gewicht produziert hatten. 2020 fiel der 13 Zöller bereits weg, 2021 deuten aktuelle Hinweise auf weitere Änderungen im LG Gram-Lineup.

Erst vor wenigen Minuten berichteten wir auf Basis eines ersten Leaks über den 14 Zöller 14Z90P, zu dem auch bereits erste Bilder verfügbar sind (siehe oben sowie in diesem Bericht). Auf Basis der neuen Modellnummer und dem ersten Hinweis des Leakers Cozyplanes auf einen 16 Zöller war es fortan gar nicht mehr so schwierig konkrete Indizien zur LG Gram-Serie in 2021 aufzutreiben.Bei der FCC findet man exakt drei Laptops der neuen Leichtgewichts-Notebooks aus Südkorea:

LG Gram 14 14Z90P

LG Gram 16 16Z90P

LG Gram 17 17Z90P

Details zu den Notebooks sind aktuell noch nicht bekannt. Während die Südkoreaner das noch aktuelle 17 Zoll Modell vermutlich nur mit Tiger Lake-Technik aufmotzen werden und vielleicht analog zum 14 Zöller Änderungen am Chassis umsetzen werden, dürfte das 15 Zoll LG Gram aus 2020 größere Änderungen bringen. Wir vermuten hier einen Wechsel auf ein 16:10 Display mit dann 16 Zoll Diagonale analog zur 17 Zoll-Variante, die ja bereits den etwas höheren Formfaktor bietet. Insgesamt also gute Nachrichten für Fans leichter Laptops mit großen Displays. Mehr Details zur LG Gram-Serie in 2021 erfahren wir vermutlich in den nächsten Tagen, verfügbar sind sie wohl erst irgendwann im ersten Halbjahr 2021.

Test LG 38GN950-B: 38 Zoll Gaming-Monitor der Superlative

Einleitung

38GN950-B lautet die Bezeichnung des neuen Monitorflaggschiffs aus der UltraGear-Serie von LG. UltraGear steht für High-End-Gaming und High-End-Ausstattung, und das soll natürlich auch das neue Modell bieten. Das 37,5 Zoll große Curved-AH-IPS-Panel wird durch W-LEDs mit Nano-Partikeln beleuchtet, hat ein Seitenverhältnis von 24:10, löst mit 3840 x 1600 Pixeln auf und soll laut Herstellerangabe den DCI-P3-Farbraum zu 98 % abdecken. Der Bildschirm ist DisplayHDR-600-zertifiziert und bietet eine Vielzahl an Funktionen speziell für Spieler. „Der Gaming-Monitor Ihrer Träume“ steht auf der Produktpräsentationsseite des Herstellers. Das ist doch mal eine Ansage, die wir in diesem Test überprüfen wollen.

Die interessantesten Fakten für Gamer sind 144 Hz Bildwiederholfrequenz mit Übertaktungsmöglichkeit auf 160 Hz, 1 ms Bildaufbauzeit (GtG), G-Sync-Kompatibilität, AMD FreeSync Premium Pro, ein Black Stabilizer für eine verbesserte Schwarzstufendarstellung, eine vierstufige Pixelbeschleunigung für gestochen scharfe Bewegtbilder und Sphere Lighting 2.0.

Nachdem uns bereits der kleinere Bruder LG 34GN850-B im Test begeistern konnte, sind die Erwartungen an den LG 38GN950-B entsprechend hoch. Wir freuen uns auf einen spannenden Praxistest.

Angeschlossen und getestet haben wir den Monitor am DisplayPort-Ausgang einer Gigabyte GeForce GTX 1070 Ti. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (X-Rite i1Pro) in Verbindung mit der iColor-Software von Quato durchgeführt. Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Kolorimeter (X-Rite i1Display Pro) verwendet. Als externe Zuspielquelle kam der Blu-ray-Player Sony BDP-S350 zum Einsatz, angeschlossen über ein HDMI-Kabel.

Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im Datenblatt des LG 38GN950-B.

Lieferumfang

LG weiß, wie man seine Produkte präsentiert, und so beeindruckt beim 38GN950-B bereits die Verpackung. Einerseits wegen des farbigen Hochglanzdrucks mit coolem Motiv, andererseits durch deren Größe. Mit den Außenmaßen 104,5 x 54 x 25 cm (B x H x T) wird der Monitor in einem großen Karton geliefert. Seitliche Griffmulden ermöglichen den händischen Transport. Von oben wird die Verpackung geöffnet und der Inhalt entnommen. Zwei Styroporteile fixieren und schützen das Display, den Standfuß und das Zubehör. Bildschirm und Standfuß werden noch zusätzlich durch einen weichen Schaumstoffbeutel gesichert.

Beim LG 38GN950-B befindet sich das Zubehör ordentlich aufgeräumt in einer separaten Schachtel. Alle notwendigen Kabel, um den Monitor vollumfänglich in Betrieb nehmen zu können, sind vorhanden. Das wäre in erster Linie das externe Netzteil mit Stromkabel. Des Weiteren sind je ein DisplayPort-, HDMI- und USB-3.0-Upstream-Kabel vorhanden. Letzteres wird benötigt, um den Bildschirm mit dem PC zu verbinden und mit der Zusatz-Software „Control Center“ Sphere Lighting 2.0 in vollem Umfang nutzen zu können.

Darüber hinaus befinden sich eine CD mit dem Benutzerhandbuch als PDF-Datei, eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung und ein Kalibrierungsreport im Lieferzubehör.

Optik und Mechanik

LG hat die Optik der UltraGear-Modellreihe vereinheitlicht, und so präsentiert sich der LG 38GN950-B ebenfalls mit einem mattschwarzen Gehäuse und einzelnen roten Akzenten. Die Gaming-Gene sind optisch nicht sofort erkennbar, wodurch der Monitor auch in einem Büro nicht deplatziert oder unprofessionell wirkt.

An drei Seiten ist der Rahmen um das Display nur etwa 2 mm breit, der Bildschirm selbst dann allerdings noch mal ca. 5 mm vom Rand eingerückt. An der Display-Unterkante zieht sich ein etwa 12 mm hoher Rahmen über die gesamte Display-Breite. Auch die Gehäuserückseite des LG 38GN950-B ist schlicht gehalten. Der RGB-LED-Ring ist mittig platziert und umschließt die Standfußhalterung sowie das Anschluss-Panel.

Am unteren Display-Rahmen befindet sich mittig platziert das LG-Logo. Hier hat der Hersteller keinen besonderen Aufwand betrieben. Das Logo ist lediglich mit weißer Farbe aufgedruckt. Seitlich um das gesamte Gehäuse herum zieht sich das einzige Hochglanzelement des LG 38GN950-B in Form eines glänzenden schwarzen Rahmens. An seinen Außenkanten ist das Gehäuse des Monitors nur 2,6 cm dick, nimmt aber zur Gehäusemitte hin bauchig zu. Das sehr breite Curved-Display sieht allein schon wegen seiner Größe beeindruckend aus. Und dennoch wirkt der Proband nicht klobig.

Um den RGB-LED-Ring herum sind rote Belüftungsöffnungen positioniert, die für eine sportliche und elegante Optik sorgen. Allgemein setzt LG auch beim 38GN950-B die roten Farbakzente wieder ausgesprochen sparsam ein. Lediglich die Unterseite des Standfußes, die Innenseite der Kabelhalterung und die Belüftungsöffnungen auf der Gehäuseoberseite sind noch rot gefärbt.

Auf Sparflamme köchelt der LG 38GN950-B allerdings auch bei den Ergonomie-Funktionen, aber das ist beim kleineren Bruder LG 34GN850-B und dem LG 38GL950G-B ebenso der Fall und daher wenig überraschend. Das Notwendigste an Ergonomie wird aber geboten, und das ist in erster Linie eine Höhenverstellung des Displays. Hier bietet der Monitor einen Einstellungsbereich von 11 cm, und zwar von minimal 9,7 cm auf maximal 20,7 cm. Die Mechanik arbeitet ordentlich und präzise. Eine Pivot-Funktion hätte bei diesem Format wenig Sinn, aber eine seitliche Drehfunktion wäre schon optimal.

Des Weiteren lässt sich die Display-Neigung verändern. Hier wird ein Einstellungsbereich von 4 Grad nach unten und 14 Grad nach oben geboten. Das ist nicht sonderlich viel, aber in den meisten Fällen ausreichend. Auch hier arbeitet die Mechanik einwandfrei.

Um den Bildschirm exakt waagerecht ausrichten zu können, kann er geringfügig horizontal gedreht werden. Allzu schief darf der Untergrund aber nicht sein.

Um den LG 38GN950-B mit dem originalen Standfuß betreiben zu können, muss dieser zuerst montiert werden. Er besteht aus zwei Teilen. Mit zwei Flügelschrauben an der Standfußunterseite werden die beiden Teile miteinander verbunden. Auf der Gehäuserückseite des Displays muss der Standfuß dann nur noch in die VESA-Halterung eingerastet werden.

Der Standfuß des LG 38GN950-B ist alles andere als zierlich und klein. Mit einer Breite von etwa 45 cm und einer Tiefe von rund 31 cm wird viel Platz auf dem Schreibtisch benötigt. Auch das Verbindungsstück zum Monitor ist mit etwa 12 cm Tiefe sehr wuchtig. Dafür erhält das Display einen sicheren Stand. Durch Antirutschgummis an der Standfußunterseite und das hohe Eigengewicht bleibt der Proband sicher dort stehen, wo er aufgestellt wurde.

Um alternative Befestigungsmöglichkeiten nutzen zu können, besitzt der LG 38GN950-B eine VESA-Halterung auf der Gehäuserückseite mit einem Lochabstand von 100 mm. Die notwendigen Schrauben für die Montage sind bereits mit dabei. Optisch schön gelöst, wird die VESA-Halterung vom originalen Standfuß verdeckt.

Für das Kabelmanagement gibt es eine Ausbuchtung auf der Standfußrückseite. Das ist aber mehr eine Alibilösung. Erstens steht nicht sonderlich viel Platz in dieser Ausbuchtung zur Verfügung. Zweitens wirkt der Halterungsstift nicht besonders stabil. Außerdem ist die Position dieser Kabelhalterung nicht sinnvoll gewählt. Aber vielleicht soll sie einfach nur dem Design dienen, denn schick sieht sie schon aus.

Der LG 38GN950-B besitzt einige Belüftungsöffnungen. Am auffälligsten sind jene an der Gehäuseoberseite, da sie rot eingefärbt sind. Weitere Öffnungen befinden sich um den RGB-LED-Ring, ebenfalls in roter Akzentfarbe, und an der Gehäuseunterseite. Da der Monitor ein externes Netzteil besitzt und LEDs nur wenig Wärme erzeugen, wären so viele Belüftungsöffnungen vermutlich nicht notwendig gewesen. Womöglich geht der Hersteller einfach auf Nummer sicher.

Das Schenker Vision 15 ist eines der ersten Notebooks auf Basis des Intel NUC M15

Intel hat vor rund einer Woche mit dem NUC M15 ein Referenz-Notebook vorgestellt, das nicht an Endkunden verkauft wird. Stattdessen haben OEMs die Möglichkeit, auf Grundlage des NUC M15 Notebooks zu entwickeln und unter ihrer eigenen Marke zu verkaufen. Mit dem Schenker Vision 15 wurde nun auch schon das erste Modell vorgestellt, das auch an Konsumenten geliefert wird.

Genau wie von Intel vorgegeben ist das Notebook dabei mit einem Core i7-1165G7 inklusive Intel Iris Xe Graphics G7 mit 96 Execution Units (EUs) ausgestattet. Dazu gibts 16 GB LPDDR4X-4.266-Arbeitsspeicher und eine 1 TB fassende M.2 SSD, die wahlweise per PCIe 3.0 oder per PCIe 4.0 angebunden wird. Der 15,6 Zoll große Touchscreen erreicht eine Helligkeit von 450 Nits, der sRGB-Farbraum kann zu 90 Prozent dargestellt werden, die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixel.

Zur Ausstattung gehören auch eine beleuchtete Tastatur, ein großes Trackpad, eine HD-Webcam, vier Mikrofone inklusive Kompatibilität mit Amazon Alexa, Wi-Fi 6.0, Bluetooth 5.1 sowie ein 73 Wh fassender Akku, der eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden erreichen soll. Dank zweimal Thunderbolt 4 (USB-C), zweimal USB-A, einmal HDMI 2.0b und einem AUX-Anschluss kann das Notebook vielseitig mit Zubehör verbunden werden.

Preise und Verfügbarkeit

Das Schenker Vision 15 wird ab dem 4. Dezember für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499 Euro erhältlich sein – damit ist es am oberen Ende der empfohlenen Preisspanne für das NUC M15, die bei 999 bis 1.499 US-Dollar liegt.