Case-Render bekräftigen Huawei P40-Design mit rechteckiger Kamera

Dass Samsung im Galaxy S11 und praktisch allen Galaxy A-Smartphone des Jahres 2020, beginnend mit den bereits angekündigten Vorreitern Galaxy A51 und Galaxy A71, auf ein rechteckiges Kamera-Array setzt, ist so gut wie unbestritten. Sämtliche Leaks der letzten Wochen deuten nun auch bei Huawei in die gleiche Richtung – schon beim in China gestarteten Honor V30 deutete sich eine rechteckige Kamera-Einheit an, die für März 2020 bestätigten Huawei P40 Smartphone-Flaggschiffe werden hier zwar mehr Kamera-Power, optisch aber kaum Überraschungen liefern.

Darauf deuten auch die Bilder oben, die eine durchsichtige Schutzhülle für das P40 und das P40 Pro zeigen sollen, zumindest mal als geleaktes Renderbild. Während das hier abgebildete Handy noch ein Platzhalter ist und im Fall des Pro-Modells mit seinem Quad-Curved-Display letztlich wohl viel spektakulärer aussehen wird, können wir aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Rückseite sehr “Samsung-ähnlich” gerät. Beide Hersteller werden sich einen Wettkampf um die beste Zoom-Kamera im Handy liefern, das Galaxy S11 setzt dazu vermutlich auf deutlich größere Megapixelwerte, Huawei dagegen auf höhere Brennweiten und mehr optischen Zoom dank neuer Periskop-Optik.

So hübsch ist das neue Honor MagicBook Pro in Charm Starfish Blue

Unsere Smartphones sind alle wie selbstverständlich in vielen Farben erhältlich, doch Notebooks bleiben durch die Bank Schwarz, Silber und höchstens mal Weiß. Möglicherweise startete Honor heute in China jedoch einen neuen Trend, der auch andere Hersteller dazu ermuntern wird, aus dem Arbeitsgerät Laptop ein modischeres Accessoire zu machen. Die erste ungewöhnliche Farbvariante gibt es für das 16 Zoll MagicBook Pro, das erst seit Juli in China am Markt ist, anfangs nur als reines Intel-Gerät.

Seit heute hat der Käufer die Qual der Wahl. Er kann im chinesischen Online-Shop von Huawei und Honor eine silberne Version in insgesamt sieben Konfigurationen wählen, drei davon mit AMD Ryzen 5 oder Ryzen 7-Chip sowie 8 oder 16 GB RAM und 512 GB oder 1 TB SSD. Das bekannt graue Modell gibt es dagegen nur in zwei Intel-Varianten. Seit heute neu ist die “Charm Starfish Blue”-Version. Dieses fast türkisfarbene Finish gibt es aktuell nur als AMD Ryzen 5-Modell und exklusiv mit 16 GB RAM und 512 GB SSD für 4.800 Yuan, was umgerechnet 620 Euro entspricht.

Die restliche Hardware, vom Display bis zu den Anschlüssen ist unverändert gegenüber dem bereits bekannten MagicBook Pro, neu ist also primär das AMD-Innenleben und der interessante Look. Vorerst gibt es die “günstigere Apple MacBook Pro-Alternative” in Europa noch nicht offiziell – wer also Interesse hat, muss selbst importieren, was abgesehen von der chinesischen Windows-Version, die man wohl ersetzen muss, und potentiellen Garantieansprüchen aber kein Problem darstellt. 

Huawei Mate X: Neues Modell und Europastart im Gespräch

Bei Huawei passiert derzeit viel. Das Unternehmen hat mit Problemen zu kämpfen, sorgen US-Sanktionen doch dafür, dass neue Geräte nicht mit Google-Play-Diensten auf den Markt kommen dürfen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder mehr oder minder wenig nachvollziehbare Geschichten, warum Huawei in diversen Ländern keine Netzinfrastruktur mehr anliefern soll.

Nichtsdestotrotz muss man das Geschäft natürlich so normal wie möglich weiterführen und das zeigte sich ja schon mit dem Mate 30 Pro. Huawei steht vor der Finalisierung des P40 und des P40 Pro, welches man Ende März in Paris präsentieren will. Aber auch ein weiteres Gerät soll folgen, nämlich eine verbesserte Version des Mate X. Das Mate X kann man in China bereits kaufen, hierbei handelt es sich um das faltbare Smartphone von Huawei.

Huawei wird 2020 eine verbesserte Version seines Mate X mit einem besseren Scharnier, einem robusteren Bildschirm und einem schnelleren Prozessor herausbringen. So wird zumindest Richard Yu, Leiter von Huaweis Konsumentensparte, von französischen Medien zitiert, die von Huawei auf eine Pressereise eingeladen wurden. Huawei beabsichtigt demnach auch, das aktuellen Mate X nach Europa zu bringen, anscheinend im ersten Quartal 2020.

Da würde sich ein Auftritt beim Mobile World Congress im Februar 2020 ja lohnen…

Samsung Galaxy Fold: Das soll die zweite Generation sein

Dass Samsung ein neues Galaxy Fold auf den Markt bringen möchte, dies ist bekannt. Beim Vorgänger hat man erst Verkaufszahlen herausgegeben, diese Aussage dann erst einmal lieber wieder zurückgenommen. Nun soll sich der Nachfolger präsentieren. Man kann auf den Bildern, die im chinesischen Social Network Weibo geteilt wurden, unschwer erkennen, dass das neue Samsung Galaxy Fold eine ganze Ecke schmaler geworden ist und mehr an das neue Motorola Razr erinnert.

Spätere Besitzer haben also nicht mehr ein recht breites Smartphone, sondern eines, welches mit einem horizontalem „Knick“ ausgestattet hat. Man sieht auf den Fotos die Kamera mittig im Display, sowie im zugeklappten Zustand die rückseitige Kamera. Daneben befindet sich dann noch ein zusätzliches Info-Display.

Keine Informationen gibt es natürlich zur weiteren Ausstattung. Mal schauen: Das Display des Samsung Galaxy Fold 2, so nenne ich es mal, ist mehr an die Größe eines klassischen Smartphones angelehnt, von daher denke ich, dass auch der Preis weit unter dem liegt, der für das erste Galaxy Fold ausgerufen wurde.

Samsung Galaxy A01: Neues Budget-Smartphone mit Dual-Kamera-Setup vorgestellt

Samsung hat heute ohne einem großen Event oder einer Pressemitteilung das neue Galaxy A01 veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um ein neues Budget-Smartphone, das wahrscheinlich für um die 100 Euro in den Handel kommen wird. Das Design ähnelt sehr den Geräten der Galaxy-A-Serie der letzten Generation mit einer Waterdrop-Notch.

Das 5,7-Zoll-Panel verfügt über eine HD+-Auflösung, während die Selfiekamera mit 5 MP auskommen muss. Auf der Rückseite finden sich indes zwei weitere Kameras, wobei die Hauptkamera mit 13 MP auflöst und der zweite 2-MP-Sensor für die Berechnung von Tiefeninformationen verbaut wird. Im Inneren setzt der Hersteller auf einen Octacore-SoC, bei dem je vier Kerne mit 1,95 GHz und 1,45 GHz takten. Der CPU stehen hierbei 2 GB RAM und 16 GB interner Speicher zur Seite.

Der Akku ist mit 3000mAH zwar etwas kleiner als bei vielen Konkurrenzprodukten, dürfte dank der sparsamen Hardware aber völlig ausreichen. Potentielle Kunden können in dem Galaxy A01 zwei SIM-Karten nutzen, wobei es einen dritten Slot für microSD-Karten gibt. Aktuell ist weder der Preis, noch die verwendete Android-Version des Smartphones bekannt. Man kann aber damit rechnen, dass der Hersteller auf Android 9.0 setzen wird und dass sich das Gerät preislich um die 100 Euro einordnen wird.

Samsung: Offizielle Bilder zeigen das Galaxy Note 10 Lite

Erste geleakte Bilder zum kommenden Galaxy Note 10 Lite von Samsung hatte zwar schon Steve Hemmerstoffer (@OnLeaks) veröffentlicht, leider waren diese noch sehr farbarm und zeigten noch nicht alle Details zum Gerät. Das ändert sich nun, denn WinFuture zeigt die offiziellen Pressebilder des neuen Geräts und deutet auch direkt darauf hin, dass es sich hier schon um einen Vorreiter des Designs für das Galaxy S11 handeln könnte.

Zu erkennen ist die kleine Punchhole-Kamera im OLED-Display und eine viereckige Kamera-Anordnung (vermutlich mindestens 48 Megapixel, zusätzlich Weitwinkel- und eine Makro- oder Zoom-Linse) auf der Rückseite, wie sie mittlerweile aber niemanden mehr überraschen sollte. Positiv ist meiner Meinung nach, dass die Vorderseite wohl auf die abgerundeten Kanten verzichtet und stattdessen ein flaches Panel zu sehen ist.

Auch zu den Specs des Geräts gab es schon die eine oder andere Vermutung. Als SoC soll wohl der Snapdragon 855 von Qualcomm verbaut sein, außerdem existiert im Note 10 Lite ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und auch der Note-typische S Pen. Dieser soll jedoch überarbeitet worden sein und mit Bluetooth 5.1 funken. Beim Preis wird bisher angenommen, dass das Gerät bei 670 Euro starten könnte, die Vorstellung werde in den kommenden Tagen erwartet.

Huawei P40 startet Ende März 2020 mit “noch nie dagewesenem” Design

Wie die französische Webseite Frandroid berichtet, hat sich Huawei-Boss Richard Yu im Rahmen eines Interviews mit der französischen Presse auf einen Launchtermin Ende März festgelegt. Die Rede ist natürlich vom Huawei P40 beziehungsweise Huawei P40 Pro, den Nachfolgern der super-erfolgreichen P30-Smartphone-Familie, den letzten Huawei-Flaggschiffen dieses Jahres, die noch problemlos mit Google-Services und Google-Apps in den Handel kamen (hier etwa bei Amazon) 

Wie wir alle wissen, ist das eigentlich aktuelle Huawei-Flaggschiff Mate 30 Pro aufgrund seiner Google-freien EMUI 10-Oberfläche stark in der Verbreitung behindert, hat mittlerweile aber doch auch seinen Weg nach Deutschland und einige andere EU-Länder gefunden. Was die P40-Familie betrifft, zu der es ja bereits einige recht wilde Gerüchte gab, bestätigt Richard Yu, dass der Launch auch 2020 wieder in Paris stattfinden wird und zwar wieder Ende März, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

In die Karten lässt sich Huawei aktuell noch nicht blicken, doch Richard gab schon mal zu Protokoll, dass die runderneuerte P-Serie ein “noch nie dagewesenes” Design bieten werde und natürlich wieder bessere Fotoqualität, wie man es sich vom P30 Pro-Nachfolger auch erwartet. Das eigene Harmony OS ist zumindest für das P40 noch vom Tisch, mit EMUI 10 auf Android 10-Basis sollen wieder die Huawei Mobile Services im Vordergrund stehen – außer natürlich, es tut sich bis März endlich etwas in Sachen Google-Lizenz.

Die drei besten Smartphones bis 350 Euro

Wer zu Weihnachten ein gutes Smartphone verschenken möchte, muss keine 800 Euro oder mehr ausgeben. Schon für 300 Euro und weniger gibt es Geräte, mit denen man große Freude bereiten kann, für ein bisschen mehr bekommt man sogar einen bildstarken Google-Puristen.

Unterm Jahr ist ja das Interesse für günstige Smartphones mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis schon groß. Kurz vor Weihnachten wächst es aber nochmal deutlich, weil solche Geräte offenbar auch sehr beliebte Geschenke sind. Besonders die 300-Euro-Klasse liegt zum Fest hoch im Kurs, n-tv.de stellt seine drei Favoriten in diesem Preis-Bereich vor, sogar noch günstiger sind.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro

Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro ist erst im Oktober für schlappe 250 Euro auf den Markt gekommen, aktuell kostet es rund 240 Euro. Weil es so neu ist, sollte es noch zwei Upgrades des Betriebssystems bekommen, was man sonst zu diesem Preis kaum erwarten darf. Android 10 ist laut Xiaomi schon in Vorbereitung.

Das LCD des Redmi Note 8 Pro ist rund 6,5 Zoll groß und mit 395 ppi, hoher Leuchtkraft sowie schönen Farben und Kontrasten etwa so gut wie die Displays der beiden oben genannten Geräte. HDR-fähig ist der Bildschirm allerdings nicht.

Angetrieben wird das Xiaomi-Smartphone von einem Mediatek-Chip, der sogar für anspruchsvollere Spiele stark genug sein soll. Tatsächlich schlägt er sich im Antutu-Benchmark ziemlich gut, erreicht mit rund 227.500 Punkten ein besseres Ergebnis als das Google Pixel 2 XL und landet nur knapp hinter dem Samsung Galaxy S9. Passend dazu stecken im Redmi Note 8 Pro 6 GB Arbeitsspeicher und ein Akku, der 4500 mAh fasst. Der erweiterbare Flash-Speicher ist 64 GB groß.

Auf der Rückseite hat das Gerät eine Quad-Kamera, bei der vor allem die Haupt-Knipse mit einer maximalen Auflösung von 64 Megapixeln und einem guten Nachtmodus überzeugt. Auch bei ihren Fotos werden im Normalfall vier Pixel zusammengefasst. Dazu kommen noch eine akzeptable Ultraweitwinkel-Kamera, eine Makro-Kamera und ein Tiefen-Sensor für künstliches Bokeh.

Huawei P30 Lite

Wie man bei Xiaomi Redmi Note 8 Pro sieht, lohnt es sich, bei Android-Schnäppchen darauf zu achten, dass sie noch möglichst jung sind. Ältere Technik kann zwar auch nach drei Jahren noch gut sein, die Software ist da aber meistens schon veraltet oder es gibt spätestens dann keine Updates mehr. Das trifft nicht auf das Huawei P30 Lite zu, das gerade mal sieben Monate alt ist. Im Mai musste man dafür noch 370 Euro hinblättern, jetzt bekommt man es schon für knapp 260 Euro.

Sorgen wegen des Huawei-Boykotts durch die USA muss man sich nicht machen, die Google-Lizenz war schon vorher erteilt und daran ändert sich auch nichts. Huawei hat Android 10 für das P30 Lite schon angekündigt.

Im Test hat das Gerät einen guten Eindruck hinterlassen. Unter anderem bekommt man für sein Geld ein scharfes 6,1-Zoll-LCD mit kleiner Tropfen-Notch, einen guten Mittelklasse-Chip und ausreichend Arbeitsspeicher. Der Flash-Speicher ist mit 128 Gigabyte (GB) für die Preisklasse schon ziemlich groß, aber man kann zusätzlich eine microSD-Karte einstecken, wenn man keine zweite Sim-Karte benötigt. Außerdem ist das Gerät recht ausdauernd.

Die Hauptkamera macht mit 48 Megapixeln sehr ansehnliche Fotos und kommt auch noch mit schwächeren Lichtverhältnissen ganz gut klar. Die Fotos der 8-Megapixel-Superweitwinkel-Kamera sehen fast so gut wie beim P30 Pro aus und das künstliche Bokeh bei Porträts gelingt dem P30 Lite mit der 2-Megapixel-Kamera zur Tiefenbestimmung sehr ordentlich.

Google Pixel 3a

Ein nur wenige Monate altes Google-Smartphone für weniger als 350 Euro? Das gibt’s tatsächlich! Saturn und einige andere Händler verkaufen das Pixel 3a derzeit für knapp 340 Euro. Schon im Mai bot das Gerät mit rund 400 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, jetzt ist es ein echt heißes Schnäppchen.

Der größte Vorteil ist, dass es von Google stammt und mit dessen unverfälschtem Android ausgestattet ist. Drei Jahre Updates sind garantiert und sie kommen gewöhnlich so schnell, wie man das sonst nur bei iPhones kennt. Aktuell ist natürlich Android 10 installiert und Google hat dem 3a auch schon einige Funktionen aufgespielt, die mit dem Pixel-4-Duo eingeführt wurden. Wenn die deutsche Sprache-zu-Text-Umwandlung in Echtzeit zur Verfügung steht, bekommt sie auch das 3a. Und wer Google Stadia zocken möchte, kann dies ebenfalls mit dem Gerät tun – n-tv.de hat’s ausprobiert.

Außerdem hat das Pixel 3a eine ausgezeichnete Hauptkamera, die es 1:1 vom Pixel 3 übernommen hat. Mit großen Sensor-Pixeln, Blende f/1.8 und optischem Bildstabilisator macht sie unter anderem auch nachts noch tolle Aufnahmen. Das Innenleben ist dagegen wirklich nur Mittelklasse, aber irgendwo muss in der Preisklasse eben gespart werden.

Samsung Galaxy Fold: So viele Geräte verkaufte man bislang

Das Samsung Galaxy Fold schrieb Geschichte. Es war das erste Gerät der „Foldable“-Kategorie, welches man so richtig wahrgenommen hat. Dann erinnert sich mancher sicher noch an den PR-Stunt, die Presse erst einmal außen vor zu lassen, stattdessen Geräte an Influencer zu verschicken. Und das Ende vom Lied war dann der Rückzug aufgrund von Schwierigkeiten mit der Verarbeitung und das Verbessern des Designs. Irgendwann konnte man dann auf dem Markt durchstarten und nun lässt man Zahlen verlauten, die ich erst einmal kaum glauben wollte. Laut Samsung habe man bereits 1.000.000 Geräte verkauft. Das ist schon eine Ansage, denn Samsung spricht wirklich von verkauften Geräten, also nicht solchen, die im Regal eines Händlers liegen und die Lagerdrehung versauen. 1 Million Menschen, die 2.000 Dollar in die Hand nehmen, um dieses Gerät zu besitzen. Mal schauen, was Samsung in dem Bereich noch so treibt – Foldables werden vermutlich keine Eintagsfliegen bleiben, was aber sicher scheint: Der hohe Preis wird eine Eintagsfliege bleiben.

Nokia C1: Neues Smartphone für gerade einmal 50 Euro angekündigt

Während HMD Global mit seinen günstigen Nokia-Smartphones hierzulande leider kaum konkurrenzfähig ist, versucht das Unternehmen jetzt anscheinend in Ländern der dritten Welt mit sehr preiswerten Geräten Fuß zu fassen. In diesem Kontext wurde heute das Nokia C1 vorgestellt, das für umgerechnet 50 Euro in Kenia und Nigeria in den Handel kommt.

Das 5,45-Zoll-Smartphone verfügt hierbei über ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 480 x 960 Pixeln. Als Prozessor kommt eine Quad-Core-CPU zum Einsatz, die mit bis zu 1,3 GHz taktet und welche von einem Gigabyte RAM und 16 GB interner Speicher unterstützt wird. Der verbaute SoC wird wahrscheinlich auch schon ein paar Jahre alt sein, da das Gerät nicht über LTE-Unterstützung verfügt. Dies könnte in Afrika allerdings ein großer Vorteil sein, da an den meisten Orten heute LTE noch nicht verfügbar ist, wobei der Preis des Chips dank seines Alters vermutlich relativ niedrig ist. Als Kamera kommt auf der Rückseite ein 5-MP-Sensor zum Einsatz, der sich auch auf der Vorderseite als Selfie-Kamera findet. Der Akku ist mit einer Kapazität von 2500mAH zwar nicht besonders groß, dürfte dank der sparsamen Hardware aber ausreichend sein. Beim Betriebssystem setzt der Hersteller auf Android 9.0 Go.

Zusammengefasst könnte es sich hierbei um ein durchaus interessantes Smartphone handeln, das dank seines günstigen Preises in der dritten Welt gut ankommen könnte.