Xiaomi Mi 11 Pro: So eine Kamera habt ihr noch nie gesehen

Mit dem Mi 11 Pro wird Xiaomi schon bald ein neues Flaggschiff vorstellen. Jetzt sind Bilder einer Schutzhülle aufgetaucht, die das Design der Kamera enthüllen. Die Chinesen gehen hier einen ganz eigenen Weg, den wir so noch bei keinem anderen Smartphone gesehen haben.

Hersteller für Schutzhüllen haben meist schon vor der Öffentlichkeit Zugang zu den finalen Abmessungen von Smartphones, um schon im Vorfeld produzieren zu können. Dadurch tauchen hin und wieder Cases auf, bevor Geräte überhaupt enthüllt wurden, so nun auch beim Mi 11 Pro. Die angebliche Schutzhülle gibt den Blick frei auf ein einzigartiges Quad-Kamera-Design.

Kamera auf die Seite gelegt

Anders als bei praktisch allen anderen modernen Smartphones sind die vier Objektive hier nicht vertikal, sondern horizontal nebeneinander angeordnet. Dadurch ragt der Kamerasockel recht weit in die Rückseite des Geräts hinein. Das sieht zwar ungewohnt aus, hat aber den deutlichen Vorteil, dass die Finger bei der Aufnahme nicht im Weg sind. Beim Mi Note 10 etwa war bei entspannter Handhaltung gerne mal ein Finger auf den Ultraweitwinkel-Fotos zu sehen.

Noch solltet ihr aber eine gesunde Skepsis bewahren, denn die geleakten Bilder konnten bisher noch nicht durch weitere Quellen bestätigt werden. Allerdings wurden auch Cases für das Mi 11 enthüllt, die mit bisherigen Gerüchten übereinstimmen. Das Kamera-Modul ist hier deutlich kleiner und es sind nur drei Objektive im Einsatz.

Mi 11 und Mi 11 Pro: Das wissen wir

Die Details des Mi 11 und Mi 11 Pro sind inzwischen keine reinen Spekulationen mehr, da Xiaomi schon einen wichtigen Punkt enthüllt hat. Die Mi-11-Serie wird mit dem neuen Snapdragon 888 ausgestattet sein, dem nächsten High-End-Chipsatz von Qualcomm. Neuerungen wie das im Chip integrierte 5G-Modem werden hier unter anderem für eine verbesserte Akkulaufzeit sorgen.

Außerdem sprechen Gerüchte von einem 120-Hertz-AMOLED-Display für die beiden Flaggschiffe. Im Mi 11 Pro soll dazu noch erstmalig ein 200-MP-Sensor zum Einsatz kommen, womit Xiaomi wieder einmal die hochauflösendste Smartphone-Kamera am Markt hätte.

HP Envy 15-ep0070ng im Test

Im Test kann das HP Envy 15-ep0070ng fast rundum überzeugen. Die Leistung ist klasse und die Anschlussvielfalt spitze. Das schicke Gehäuse beherbergt zudem ein sehr gutes AMOLED-Display mit Ultra-HD-Auflösung. Allerdings erlaubt der kleine Akku nur mittelmäßige Akkulaufzeiten. Der Preis geht für die Leistung aber voll in Ordnung.

HP Envy 15-ep0070ng: Mit großer Rechenpower für alles gewappnet

Mit der Envy-Serie hat HP schon länger eine Geräteklasse im Angebot, die sich von den einfacheren Gehäusen abhebt und edlen Flair vermittelt. Das Aluminium-Gehäuse ist massig, stabil und schick und vor allem vollgestopft mit beachtlicher Technik: HP bietet mit dem Envy 15-ep0070ng beispielsweise einen sehr starken Prozessor und ein hervorragendes Display.

Im Inneren steckt der Intel Core i7-10750H der 45-Watt-Klasse mit 6 Rechenkernen. Die Nvidia GeForce RTX 2060 Max-Q und großzügig bemessene 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützen den Prozessor bei aufwendigen Arbeiten. Für schnellen Dateizugriff sorgt eine 1 Terabyte fassende SSD. Mit dieser geballten Rechenpower eignet sich das Notebook auch für Videoschnitt und Bildbearbeitung. Auch für anspruchsvolle Spiele ist es sehr gut gewappnet.

HP Envy 15-ep0070ng: Farbstarkes AMOLED-Display

Auch das Display kann uns im Test voll überzeugen. HP verwendet ein AMOLED-Display, das für sattes Schwarz und hervorragende Kontraste sorgt. Das 15,6-Zoll-Panel löst dabei in gestochen scharfem Ultra-HD mit 3.840 x 2.160 Pixel auf. Der Screen ist zudem außerordentlich farbstark und deckt nicht nur den Standard-RGB-Farbraum vollständig ab, sondern auch den großen DCI-P3-Farbraum. Den ebenfalls großen Adobe-RGB-Farbraum, der in der Foto-Bearbeitung relevant sein kann, gibt das Panel zu 93 Prozent wieder – auch das ist stark.

OLED-typisch ist die maximale Helligkeit bei rein weißem Bild nicht allzu hoch – hier erreicht das Gerät zufriedenstellende 373 cd/m². Peak-Helligkeiten, gemessen mit 10% Weißfläche bei sonst dunklem Bild, sind die Stärken von OLEDs: Hier glänzt das Display mit sehr guten 462 cd/m². Apropos Glanz: Der in unseren Augen einzige Schwachpunkt des Touch-Displays ist die spiegelnde Oberfläche. Dadurch mögen die Farben zwar kräftiger wirken, aber Reflexionen können ebenso die Arbeit erschweren. In dieser Displayklasse ist eine spiegelnde Oberfläche aber üblich.

HP Envy 15-ep0070ng: Gute Anschlussvielfalt

Glücklicherweise tischt HP auch ein reichhaltiges Schnittstellenangebot auf: Zweimal Thunderbolt 3 mit USB-C-Buchsen etwa bieten umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten für Docks und Displays. Und via USB-Typ-A-Buchsen können Sie Peripheriegeräte und ältere Festplatten gut anstecken. Beide Buchsen bieten den etwas älteren 3.0-Standard mit 5 GBit/s Übertragungsgeschwindigkeit (alias 3.1 Gen1). Ein vollwertiger HDMI-2.0a-Anschluss und ein micro-SD-Kartenleser runden die Anschlüsse ab. Eine HD-Webcam (1280 x 720 Pixel) ist im oberen Bildschirmrand integriert. Sie können Sie mit einer einfachen Tastenkombination deaktivieren.

Die Tastatur hat einen ausreichenden Hubweg, guten Druckpunkt und eine zweistufige Beleuchtung. Allerdings ist die Kombination aus weißer Hintergrundbeleuchtung und silbernen Tasten nicht ideal, da so die Tastaturbeschriftung bei vorhandenem Umgebungslicht kaum Kontraste bietet.

Neben den Pfeiltasten befindet sich der in die Tastatur integrierte Fingerprint-Sensor, der einen schnellen Login ermöglicht.

Das Clickpad mit seiner glatten Oberfläche erwies sich im Test als exakt und komfortabel.

HP Envy 15-ep0070ng: Gerade noch gute Laufzeiten

Im HP Envy 15-ep0070ng ist ein 50-Wattstunden-Akku verbaut. Dies ist eher mager bemessen, andere Geräte aus unserer Profi-Notebook-Bestenliste bieten größtenteils 80 Wattstunden und mehr. Die von uns gemessenen Akkulaufzeiten sind okay, aber mehr auch nicht. Das Notebook konnte 10 Stunden dauerhaft Videos abspielen, beim intensiven Websurfing ging dem Akku aber bereits nach etwa 5 Stunden die Puste aus und im Office-Arbeits-Test hielt er sogar nur etwa 4 Stunden durch.

Immerhin lässt sich der Akku in 30 Minuten wieder zu 41 Prozent laden.

Im Test hat uns allerdings etwas gestört, dass der Lüfter dauerhaft lief. Das ließ sich über eine UEFI-Einstellung ändern, was 0,5 Watt Strom gespart hat. Was nicht nach viel klingt, ist besonders bei der Videobetrachtung vorteilhaft: Nicht nur, dass das Gerät dann lautlos ist, so gewinnt man auch leicht 45 Minuten längere Laufzeiten.

Wird das Gerät gefordert, dreht der Lüfter vernehmbar, aber kaum störend auf. Erst bei länger anhaltender Volllast dreht der Lüfter dann bedeutend höher und das Rauschen wird störender.

GeForce RTX 3060 Ti: Custom-Designs von 10 Herstellern im Überblick

Zum Marktstart der Nvidia GeForce RTX 3060 Ti haben die Board-Partner zahlreiche Modelle mit eigenem Kühler-Design vorgestellt. ComputerBase liefert einen Überblick über die neuen Grafikkarten von Asus, EVGA, Gainward, Gigabyte, Inno3D, KFA2, MSI, Palit, PNY und Zotac.

Der neue Einstieg in die Ampere-Familie

Die GeForce RTX 3060 Ti (Test) ist Nvidias neue Mittelklasse für Spieler und zugleich der Einstieg in die aktuelle Generation mit Ampere-GPU-Architektur. Die Leistung liegt in etwa auf Höhe der RTX 2080 Super bei zugleich höherer Energieeffizienz und einem geringeren Preis ab 400 Euro für die Founders Edition. Die Partnerkarten kosten allerdings mehr und die Verfügbarkeit ist zum Start überschaubar. Welche Modelle die Partner anbieten, soll an dieser Stelle veranschaulicht werden.

Die Asus GeForce RTX 3060 Ti TUF OC und die MSI GeForce RTX 3060 Ti Gaming X hat ComputerBase neben der Nvidia GeForce RTX 3060 Ti Founders Edition bereits getestet.

Asus

In alphabetischer Reihenfolge macht Asus in dieser Übersicht den Anfang. Drei verschiedene Modelle werden jeweils nicht übertaktet und als OC-Variante angeboten, sodass insgesamt sechs Produkte vorliegen. Auch bei den nicht übertakteten Versionen kann per Schalter alternativ ein OC-Modus gewählt werden. Preislich am unteren Ende liegt die Asus Dual RTX 3060 Ti (OC) mit zwei Axial-Lüftern und schlichtem Gehäuse samt Aluminium-Backplate. Für die OC-Version zahlt man hier allerdings den höchsten Aufpreis von 70 Euro.

Bei der TUF Gaming RTX 3060 Ti (OC) setzt Asus auf ein komplett aus Metall gefertigtes Gehäuse mit drei Lüftern, die bei niedrigen Temperaturen still stehen. Die ROG Strix RTX 3060 Ti (OC) ist das am besten ausgestattete, aber auch teuerste Modell mit einem wuchtigen 3-Slot-Kühler samt drei auf hohe Leistung getrimmten Lüftern. Asus bewirbt eine hohe Kühlleistung und hochwertige Komponenten für weitere Übertaktungen. Adressierbare RGB-Leuchtdioden sind in dieser Klasse nahezu Pflichtprogramm. Die OC-Version taktet mit 1.860 MHz oder noch 30 MHz mehr im OC-Modus besonders hoch.

Asus GeForce RTX 3060 Ti

Mit der Asus KO RTX 3060 Ti Gaming gibt es eine weitere Variante, die aber bisher nicht für den deutschen Markt vorgestellt wurde.

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
Asus Dual RTX 3060 Ti1.665 MHz
(1.695 MHz OC)
2,7 Slots/2 Lüfter (axial)26,93 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin399 EUR
Asus Dual RTX 3060 Ti OC1.710 MHz
(1.740 MHz OC)
2,7 Slots/2 Lüfter (axial)26,93 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin469 EUR
Asus TUF Gaming RTX 3060 Ti1.665 MHz
(1.695 MHz OC)
2,7 Slots/3 Lüfter (axial)30,13 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin484 EUR
Asus TUF Gaming RTX 3060 Ti OC1.755 MHz
(1.785 MHz OC)
2,7 Slots/3 Lüfter (axial)30,13 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin499 EUR
Asus ROG Strix RTX 3060 Ti1.665 MHz
(1.695 MHz OC)
2,9 Slots/3 Lüfter (axial)31,93 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin559 EUR
Asus ROG Strix RTX 3060 Ti OC1.860 MHz
(1.890 MHz OC)
2,9 Slots/3 Lüfter (axial)31,93 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin569 EUR

EVGA

Mit der GeForce RTX 3060 Ti FTW3 Ultra Gaming stellt EVGA die Speerspitze seines 3060-Ti-Portfolios vor, die im Vergleich zu der mit einem Boost-Takt von 1.665 MHz arbeitenden Founders Edition gleich um 135 MHz höher takten darf und mit maximal 1.800 MHz ins Rennen geschickt wird. Für ein Topmodell verfügt die Grafikkarte über einen vergleichsweise flachen 2,2-Slot-Kühler mit insgesamt drei Lüftern vom Typ iCX3 mit Fan-Stop-Modus. Neben einer dezenten RGB-Beleuchtung bietet die FTW3 die üblichen Anschlüsse mit dreimal DisplayPort und einmal HDMI. Die Grafikkarte wird über zwei 8-Pin-PCIe-Stecker mit Energie versorgt. Unter der FTW3 Ultra Gaming positioniert EVGA die GeForce RTX 3060 Ti XC Gaming, die lediglich mit leichtem OC und bis zu 1.710 MHz Boost-Takt (+ 45 MHz) an den Start geht und auf ein weniger aufwendiges Kühlkonzept setzt. Dafür kommt die XC Gaming aber auch mit nur einem 8-Pin-PCIe-Anschluss aus.

EVGA GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
EVGA RTX 3060 Ti XC Gaming1.710 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)20,23 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin400 USD
EVGA RTX 3060 Ti FTW3 Ultra Gaming1.800 MHz2,2 Slots/3 Lüfter (axial)28,53 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin440 USD

Gainward

Mit Ghost und Phoenix präsentiert Gainward die RTX 3060 Ti in zwei bekannten Serien; das gleiche Design gibt es jeweils als übertaktete Variante. Die RTX 3060 Ti Ghost (OC) ist im 2-Slot-Design kompakt und unauffällig. Zwei Lüfter, die bei unter 60 °C GPU-Temperatur still stehen, treffen auf ein von RGB-LEDs erleuchtetes Logo an der Flanke. Die Anschlüsse entsprechen dem Standard für eine RTX 3060 Ti, was auch für den Boost-Takt von 1.665 MHz gilt; in der OC-Version gibt es abermals 30 MHz dazu. Die RTX 3060 Ti Phoenix (GS) besitzt einen wuchtigeren und deutlich längeren 3-Slot-Kühler mit drei Lüftern. Zwischen letzteren sind zusätzliche RGB-LED-Elemente platziert. Die Anschlüsse wurden um eine zweite 8-Pin-Buchse ergänzt. Die GS-Variante ist auf hohe 1.800 MHz ab Werk übertaktet.

Gainward GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
Gainward RTX 3060 Ti Ghost1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,73 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Gainward RTX 3060 Ti Ghost OC1.695 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,73 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Gainward RTX 3060 Ti Phoenix1.665 MHz2,7 Slots/3 Lüfter (axial)29,43 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?
Gainward RTX 3060 Ti Phoenix GS1.800 MHz2,7 Slots/3 Lüfter (axial)29,43 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?

Gigabyte

Insgesamt fünf Varianten schickt Gigabyte in den Markt. Den Einstieg bildet die RTX 3060 Ti Eagle (OC) im 2-Slot-Design mit Doppellüfter, leuchtendem (RGB) Logo und einer 8-Pin-Buchse. Der Takt steigt in der OC-Version um 30 MHz auf 1.695 MHz. Zwischen RTX 3060 Ti Gaming OC und der Variante Gaming OC Pro liegen nicht nur 75 MHz, sondern auch ein dickerer Kühler und ein zusätzlicher 6-Pin-Anschluss für die Pro-Version. Drei Lüfter besitzen wiederum beide. Das Flaggschiff bildet die Aorus RTX 3060 Ti Master mit 1.800 MHz und 3-Slot-Kühler samt drei Lüftern, RGB und sieben Heatpipes. Nicht nur die insgesamt sechs Videoausgänge (nur 4 sind gleichzeitig nutzbar), sondern auch das LCD-Panel auf der Seite, das etwa die GPU-Temperatur oder ein GIF ausgibt, sind Besonderheiten.

Gigabyte GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
Gigabyte RTX 3060 Ti Eagle1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,22 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Gigabyte RTX 3060 Ti Eagle OC1.695 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,22 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Gigabyte RTX 3060 Ti Gaming OC1.695 MHz2 Slots/3 Lüfter (axial)28,22 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Gigabyte RTX 3060 Ti Gaming OC Pro1.770 MHz2,5 Slots/3 Lüfter (axial)28,62 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin
1 × 6 Pin
?
Gigabyte Aorus RTX 3060 Ti Master1.800 MHz3 Slots/3 Lüfter (axial)29,03 × DP 1.4a
2 × HDMI 2.1
1 × HDMI 2.0
1 × 8 Pin
1 × 6 Pin
?

Inno3D

Die RTX 3060 Ti Twin X2 (OC) ist das günstigste Modell von Inno3D und besitzt erwartungsgemäß einen schlanken Kühler mit zwei Lüftern, die 9 cm im Durchmesser messen. Auch hier gibt es einen 8-Pin-Anschluss, die Standardbestückung mit Videoausgängen und eine Backplate. Deutlich auffälliger ist die RTX 3060 Ti iChill X3 Red, bei der der Name übrigens Programm ist: Die LED-Beleuchtung ist rot und lässt sich nicht umstellen, was der Hersteller ganz bewusst so entschieden hat:

The iCHILL X3 RED lights up red LED without RGB control as it does not require this – the red look gives your PC system a mean devilish theme.

Mit drei Lüftern und sechs Heatpipes ist der drei Slots belegende Kühler bestückt. Die Übertaktung fällt mit 1.725 MHz moderat aus. Für doch etwas mehr Abwechslung bei der Optik sorgt die auch in anderen Serien eingesetzte „Tail Fin“, ein kleines Acryl-Plättchen mit X3-Logo, das optional an der Flanke verschraubt wird, wie eine Anleitung (PDF) beschreibt.

Inno3D GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
Inno3D RTX 3060 Ti Twin X21.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,03 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Inno3D RTX 3060 Ti Twin X2 OC1.680 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,03 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Inno3D RTX 3060 Ti iChill X3 Red1.725 MHz3 Slots/3 Lüfter (axial)30,03 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?

KFA2

Die KFA2 RTX 3060 Ti ist das Einstiegsmodell mit zwei 90-mm-Lüftern hinter einer Blende in Carbon-Optik und einer Aluminium-Backplate mit großzügigem Luftabzug. Über die Software Xtreme Tuner soll sich der Takt von 1.665 MHz auf 1.680 MHz mit nur einem Klick anheben lassen. Bei den Anschlüssen herrscht Standardkost. Ebenfalls zwei Lüfter besitzt die KFA2 RTX 3060 Ti EX, deren Kühler aber drei Slots belegt. Zudem sind die Lüfter mit 102 mm im Durchmesser etwas größer. Ab Werk liegt der Boost-Takt bei 1.695 MHz und per OC-Software bei 1.710 MHz. Die normale Version in Schwarz-Grau besitzt transparente Lüfter, die per RGB-LED in verschiedenen Farben leuchten. Bei der weißen Edition sind auch die Lüfter weiß, können aber ebenfalls bunt angestrahlt werden.

KFA2 GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
KFA2 RTX 3060 Ti1.665 MHz (1.680 MHz per 1-Click-OC)2 Slots/2 Lüfter (axial)24,33 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
KFA2 RTX 3060 Ti EX1.695 MHz (1.710 MHz per 1-Click-OC)3 Slots/2 Lüfter (axial)28,53 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
KFA2 RTX 3060 Ti EX White1.695 MHz (1.710 MHz per 1-Click-OC)3 Slots/2 Lüfter (axial)28,53 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?

MSI

Ganze acht Varianten bietet MSI zum Start. Die einfachste Ausführung ist die RTX 3060 Ti Twin Fan im kompakten Dual-Slot-Design mit Standardtakt und Standardanschlüssen oder als OC-Version mit 1.695 MHz. Trotz gleicher Taktraten spendiert MSI der Ventus 2X (OC) einen zusätzlichen 8-Pin-Stromanschluss. Der Kühler und auch seine beiden Lüfter fallen größer aus. Bei der längeren Ventus 3X (OC) sind drei der „Torx Fan 3.0“ genannten Lüfter vorhanden. Mehr Takt gibt es erst bei der RTX 3060 Ti Gaming (X) Trio mit 3-Slot-Kühler und drei Lüftern der Generation Torx Fan 4.0, deren spezielles Design den Luftstrom bündeln soll. Die Taktraten liegen bei 1.755 MHz respektive 1.830 MHz in der X-Variante. Steuerbare RGB-LED-Effekte (Mystic Light) samt leuchtendem Logo an der Flanke sind gesetzt.

MSI GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
MSI RTX 3060 Ti Twin Fan1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)23,03 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Twin Fan OC1.695 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)23,03 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Ventus 2X1.665 MHz2,5 Slots/2 Lüfter (axial)23,23 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Ventus 2X OC1.695 MHz2,5 Slots/2 Lüfter (axial)23,23 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Ventus 3X1.665 MHz2 Slots/3 Lüfter (axial)31,63 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Ventus 3X OC1.695 MHz2 Slots/3 Lüfter (axial)31,63 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Gaming Trio1.755 MHz3 Slots/3 Lüfter (axial)32,33 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?
MSI RTX 3060 Ti Gaming X Trio1.830 MHz3 Slots/3 Lüfter (axial)32,33 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?

Palit

Bei Palit kommen Ähnlichkeiten zum Aufgebot von Gainward nicht von ungefähr, schließlich gehören beide Marken zum Mutterkonzern Palit Microsystems. Dual und GamingPro bilden die Gegenstücke zu Ghost und Phoenix. Die Palit RTX 3060 Ti Dual (OC) ist das Einstiegsmodell mit kurzem, 2 Slots hohem Doppellüfter-Design und Standardanschlüssen sowie 1.665 MHz respektive 1.695 MHz GPU-Takt und dezentem Auftritt (auch beim RGB-Einsatz). Die RTX 3060 Ti GamingPro (OC) ist das extravagante Enthusiasten-Modell mit mehr Beleuchtung im langen 3-Slot-Format samt drei Lüftern und doppeltem Stromanschluss. Die übertaktete Variante besitzt einen Boost-Takt von 1.800 MHz.

Palit GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
Palit RTX 3060 Ti Dual1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,73 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Palit RTX 3060 Ti Dual OC1.695 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,73 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
Palit RTX 3060 Ti GamingPro1.665 MHz2,7 Slots/3 Lüfter (axial)29,43 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?
Palit RTX 3060 Ti GamingPro OC1.800 MHz2,7 Slots/3 Lüfter (axial)29,43 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
2 × 8 Pin?

PNY

Bei PNY ist das Angebot mit zwei Modellen übersichtlicher. Die RTX 3060 Ti Uprising bildet hier den Einstieg nach üblichem Dual-Slot- und Dual-Lüfter-Prinzip. Zum schlichten Design gehört eine Backplate und die Anschlüsse entsprechen mit dreimal DisplayPort und einmal HDMI dem Standard. Trotz des immens langen und je nach Geschmack klangvollen Namens bietet die PNY RTX 3060 Ti XLR8 Gaming Revel Epic-X RGB nicht viel mehr Ausstattung. Die 1.665 MHz beim Boost bedeuten keine Übertaktung und auch die Anschlüsse entsprechen dem günstigeren Uprising-Modell. Allerdings ist der Kühler unter den beiden Lüftern augenscheinlich anders gestaltet. Das laut Hersteller „brilliante RGB Design“ macht zumindest auf den offiziellen Produktbildern aber nicht viel her.

PNY GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
PNY RTX 3060 Ti Uprising1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)25,13 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?
PNY RTX 3060 Ti XLR8 Gaming Revel Epic-X RGB1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)24,73 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin?

Zotac

Ebenfalls zwei Modelle oder vielmehr Varianten hat Zotac im Gepäck. Die RTX 3060 Ti Twin Edge (OC) setzt auf einen schlichten Auftritt mit dezent weiß leuchtendem Logo an der Flanke. Das Kühlsystem (IceStorm 2.0) basiert auf einem Radiator mit fünf Heatpipes und besitzt zwei Axial-Lüfter. Moderate Taktraten von 1.665 und 1.695 MHz gehen mit der Standardausstattung bei den Anschlüssen einher. Dafür liegen die Modelle preislich günstig.

Zotac GeForce RTX 3060 Ti

ModellGPU-Takt (Boost)KühlerLänge (cm)VideoausgängeStromPreis (UVP)
Zotac RTX 3060 Ti Twin Edge1.665 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)22,23 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin409 EUR
Zotac RTX 3060 Ti Twin Edge OC1.695 MHz2 Slots/2 Lüfter (axial)22,23 × DP 1.4a
1 × HDMI 2.1
1 × 8 Pin429 EUR

Philips präsentiert zwei neue Monitore mit USB-C-Docking und Windows-Hello-Webcam

Philips hat jetzt zwei neue Monitore angekündigt. Mit den 31,5-Zoll-Displays 326P1H und 329P1H präsentiert das Unternehmen elegante Modelle aus der Brilliance-Reihe. Neben einer integrierten USB-Dockingstation (Typ-C) sowie vier USB-3.2-Ports verfügen die Monitore ebenfalls über eine Windows-Hello-Webcam für die Gesichtserkennung. Sämtliche Peripheriegeräte, wie Tastatur, Maus oder das Netzwerkkabel (RJ 45), können direkt an der Dockingstation angeschlossen werden. Der Philips 326P1H besitzt zudem einen DisplayPort-Ausgang, über den sich mehrere hochauflösende Monitore mit nur einem Kabel ohne weitere Verbindungen vom ersten Bildschirm zum PC verketten lassen (Daisy Chain).

Das Display des 326P1H verfügt über eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln (75 Hz), bei einer Helligkeit von 350 cd/m² und einer Pixeldichte von 93 PPI. Der 329P1H stellt die Bildschirminhalte mit 3840 x 2160 (60 Hz) dar. Die Helligkeit ist ebenfalls mit 350 cd/m² angegeben. Die Pixeldichte ist mit 140 PPI beziffert.

Beide Monitore besitzen ein IPS-Display mit Betrachtungswinkeln von 178/178°. Zudem entsprechen diese dem TÜV Rheinland Eye Comfort Standard und haben die Flicker-Free-Technologie und den LowBlue-Modus mit an Bord. Beide Bildschirme verfügen außerdem über einen PowerSensor. Dieser erkennt, wenn sich jemand vor dem Bildschirm befindet und reduziert andernfalls automatisch die Monitorhelligkeit. Dies hat laut dem Hersteller zur Folge, dass bis zu 80 % der Energiekosten eingespart werden können. Hinzu kommt der LightSensor, der die Bildhelligkeit in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen anpasst. Beide Displays sind zudem RoHS-konform, EnergyStar 8.0- sowie EPEAT-zertifiziert. Darüber hinaus sind diese frei von Schadstoffen wie Blei, Quecksilber und PVC/BFR. 

Der Philips 326P1H ist ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers von rund 490 Euro im Handel erhältlich. Für den 329P1H ruft das Unternehmen knapp 660 Euro auf. Ende Dezember 2020 wird sich Letzterer bei den gängigen Einzelhändlern bestellen lassen.

Lenovo könnte das ThinkPad X1 Titanium Yoga nächste Woche enthüllen

Im Laufe des Jahres waren die Namen zwei neuer ThinkPad-X1-Modelle geleakt worden: Das Lenovo ThinkPad X1 Nano und das ThinkPad X1 Titanium. Das Lenovo ThinkPad X1 Nano ist in den USA schon verfügbar, während das Lenovo ThinkPad X1 Titanium noch nicht einmal angekündigt wurde. Das letzte Mal haben wir von diesem Modell bei einem Leak auf Youtube gehört.

Das Jahr 2020 nähert sich langsam seinem Ende und bis zu diesem Zeitpunkt hätten wir das ThinkPad X1 Titanium Anfang 2021 erwartet, zum Beispiel zur virtuellen CES. Es gibt allerdings nun ein paar Zeichen, dass eine Ankündigung doch noch in diesem Jahr erfolgen könnte.

Lenovo hat erst vor kurzem die “Accessories and Options Compatibility Matrix” (OCM) aktualisiert. In der neuesten Version (Stand 6. Dezember 2020) der Zubehörliste ist erstmals das Lenovo ThinkPad X1 Titanium Yoga Gen 1 enthalten. Zusammen mit dem vollständigen Namen enthüllt das OCM auch die Modellnummern: 20QA und 20QB. Eine weitere neu Information aus dem OCM: Das X1 Titanium Yoga wird M.2-2242-SSDs nutzen, genau wie das ThinkPad X1 Nano.

Das Auftauchen im OCM kann schon ein Hinweis sein, dass das neue ThinkPad-Flaggschiff bald auf den Markt kommt. Verstärkend wirken Nachrichten aus China: Das Portal ITHome berichtet, dass Lenovos Think-Division nächste Woche ein Event abhalten. Hier soll nicht nur das ThinkPad X1 Nano offiziell für den chinesischen Markt vorgestellt werden, sondern erstmals auch das ThinkPad X1 Titanium Yoga gezeigt werden. Natürlich ist diese Info nur als Gerücht zu behandeln, aber sie lässt es zumindest wahrscheinlich erscheinen, dass wir das X1 Titanium Yoga bald auch offiziell sehen werden.

Auf Basis der vorherigen Leaks wissen wir, dass das X1 Titanium Yoga ein Convertible-ThinkPad mit Intel Tiger-Lake sein wird. Es wird das dünnste jemals produzierte ThinkPad-Notebook sein, mit einem Gehäuse komplett aus Metall. Von den bisherigen Bildern ausgehend, wird es ein Display im 3:2-Format haben – das ist allerdings noch nicht bestätigt.

Turbo RTX 3090: Asus bringt Blower-Design für Nvidias Flaggschiff

Nach Gigabyte bringt auch Asus eine GeForce RTX 3090 mit Radial-Lüfter im sogenannten Blower-Design auf den Markt. Der Radiator der Asus Turbo GeForce RTX 3090 ist komplett aus Kupfer gefertigt. Die Stromanschlüsse liegen am Heck der 2 Slots flachen Grafikkarte.

Wie der Produktseite zu entnehmen ist, taktet die Grafikkarte mit der Kennung TURBO-RTX3090-24G im Gaming-Mode mit 1.695 MHz und im OC-Mode mit 1.725 MHz. Der Speichertakt bleibt mit 19,5 Gbps unangetastet. Die Besonderheit ist das besagte Blower-Design mit dem augenscheinlich vollständig aus Kupfer gefertigten Kühlkörper.

Ungewöhnlich ist auch die Position der beiden 8-Pin-Stromanschlüsse am Heck der 26,8 Zentimeter langen Grafikkarte; daneben liegen Montagelöcher für eine Grafikkarten-Halterung, wie sie etwa im Serverumfeld üblich ist. Dank reinen Dual-Slot-Design können so mehrere Karten im Verbund direkt untereinander platziert werden.

Die Anschlüsse entsprechen wiederum mit dreimal DisplayPort 1.4a und einmal HDMI 2.1 dem gängigen Standard in dieser Klasse. Der Lüfter soll mit Doppelkugellager besonders langlebig ausfallen. Das Exhaust-Prinzip befördert die Abwärme über die Slotblende aus dem Gehäuse.

Zur in Japan vorgestellten Asus Turbo GeForce RTX 3090 liegen noch keine Angaben zu Preis und Verfügbarkeit vor.

Bereits im September hatte Gigabyte seine GeForce RTX 3090 Turbo 24G präsentiert, die ein ähnliches Kühlkonzept aufweist.

Moto G: Motorola bestätigt erstes Flaggschiff für 2021

Die Moto G-Reihe von Motorola war in den letzten Jahren als preiswerte Reihe für Einsteiger und Mittelklasse-Smartphones bekannt. Doch 2021 wird es auch das erste Flaggschiff der G-Reihe geben, das hat Motorola nun offiziell bestätigt.

Qualcomm hat gestern bereits bestätigt, dass Motorola einer der Partner sein wird, die ein Smartphone mit dem Snapdragon 888 auf den Markt bringen werden, nun hat Motorola verraten, dass es wohl ein Modell der Moto G-Familie sein wird.

Moto G: Wirklich mit Snapdragon 888?

Warum „wohl“? Weil Motorola sich aktuell noch etwas zweideutig ausdrückt und von der „Snapdragon 800-Serie“ spricht. Man erwähnt den Snapdragon 888 in der Pressemitteilung, sagt aber nicht konkret, ob man diesen in der Moto G-Reihe finden wird. Vielleicht wird man dort auch einen älteren 800er-Chip nutzen.

Und hat ein zusätzliches Flaggschiff mit dem Snapdragon 888 geplant.

Was man aber sagen kann: Motorola hat den Fokus nach den zwei Edge-Modellen endlich wieder auf Spitzenmodelle gelegt und konzentriert sich nicht nur auf die Mittelklasse. Das erste Flaggschiff soll im ersten Halbjahr 2021 auf den Markt kommen.

Asus ZenBook Pro 15 UX535 im Laptop-Test: Ein wenig mehr Zen könnte es schon sein

Die ZenBook-Pro-Serie ist Asus Subnotebook-Reihe der Oberklasse. Der direkte Vorgänger mit Screenpad ist das Asus ZenBook Pro 15 UX580GE, welches bereits zwei Jahre alt ist. Vor einem Jahr kamen dann die Pro-Duo-Modelle mit noch größerem Zweit-Display heraus. Jetzt macht Asus in Sachen Screenpad-Größe wieder einen Schritt zurück, ansonsten gibt es eine neue CPU/GPU-Kombination. Da es an Konkurrenz mit demselben Alleinstellungsmerkmal (Screenpad) mangelt, behelfen wir uns mit den unten aufgeführten Multimedia-Laptops, welche ansonsten eine ähnliche Hardware-Ausstattung aufweisen. Ansonsten ziehen wir noch das Schwestermodell ZenBook 15 UX534 zum Vergleich heran.

Gehäuse – Überarbeiter Aluminium-Unibody

Das dunkle Gehäuse des UX535 besteht nahezu komplett aus Metall und wurde vollständig überarbeitet. Es ähnelt dem des Schwestermodells, hat aber mehr Lüftungsgitter und andere Anschlüsse. Auch der Displayrand kommt vollkommen ohne Kunststoff aus, das NanoEdge Panel ist komplett aus Glas und direkt in den Alurahmen eingefasst. Basis und Bildschirmdeckel sind daher sehr stabil und verwindungssteif. Beim Verbiegen der Basis muss man sich schon anstrengen, und sie gibt nur minimale Knack- und Knarzgeräusche von sich. Die Verarbeitung ist generell auf einem hohen Niveau, auffällige Spaltmaße konnten wir nicht entdecken.

Das Design gefällt durch seine noble Schlichtheit. Die dunkle Aluminiumoberfläche sieht mit ihren sandgestrahlten runden Strukturen beinahe wie eine edle Schallplatte aus. Schön ist auch der zarte, sandfarbene Schriftzug “ZenBook Series” mittig am Scharnier. Ein asymmetrisch platziertes, silbernes ASUS Logo verziert die Oberseite. Allerdings bleiben auf der Oberfläche Fingerabdrücke und Fettflecken deutlich sichtbar. 

Innen sind die Handballenauflagen leicht höher als die Tastatur, an deren unterem Rand es eine Art Kante gibt, wodurch sie tiefer eingefasst ist.

Wirklich leicht ist das ZenBook durch sein stabiles Metallgehäuse nicht, das ThinkPad X1 Extreme oder auch das eigene Schwestermodell sind deutlich leichter. Allerdings ist die übrige Konkurrenz ähnlich schwer. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das 15-Zoll-Notebook etwas geschrumpft.

Bis auf das Schwestermodell sowie das Dell XPS 15 sind alle Konkurrenten etwas größer, das UX535 ordnet sich also mittig ein.

Ausstattung – Geiziges ZenBook Subnotebook

Für ein 15-Zoll-Gerät ist das ZenBook spärlich ausgestattet. Gerade einmal 2 USB-Ports, einer davon vom Typ-C mit Thunderbolt 3 und Ladefunktion, finden wir deutlich zu wenig! Immerhin gibt es einen vollwertigen SD-Reader. Ein LAN-Port fehlt wiederum. Trotz den wenigen Anschlüssen sind diese auch noch recht eng positioniert, besonders der HDMI- und USB-A-Port liegen sehr dicht beieinander.

SDCardreader

Die Performance des Kartenlesers entspricht dem Klassendurchschnitt, mehr aber auch nicht. Die Konkurrenz ist im Zusammenspiel mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II teils deutlich schneller unterwegs.

Kommunikation

Ein Anschluss für ein LAN-Kabel fehlt, man ist also ohne Adapter auf WLAN angewiesen. Während die Sendeleistung sehr gut ausfällt, bleibt die Empfangsleistung etwas hinter den Erwartungen an das AX201-Modul zurück. Dennoch sind die Werte deutlich besser als der Multimedia-Klassendurchschnitt.

Webcam

Über die Infrarot-Webcam kann man sich via Windows Hello anmelden, die Bilder der 720p-Kamera sind aber trotzdem nur Durchschnitt.

Sicherheit

Außer der genannten Infrarotkamera für die Anmeldung bei Windows Hello ist noch TPM-2.0 mit an Bord, ansonsten gibt es weder einen Fingerabdrucksensor, noch ein Kensington Slot oder weitere Sicherheitsmerkmale.

Zubehör

Zubehör legt Asus nicht bei, zumindest ein USB-LAN-Adapter wäre wünschenswert gewesen.

Wartung

Eine Wartungsklappe ist nicht vorhanden, die abnehmbare Bodenplatte wird von 11 Torx-Schrauben gesichert. Diese weisen gleich drei verschiedene Längen auf, sodass man sich merken sollte, welche Schraube zu welcher Position gehört. Das Aufhebeln des stabilen Metallgehäuses ist nicht ganz einfach, vor allem weil es zum Scharnier hin gut festgehakt ist. So fest, dass wir letztlich den Versuch abbrechen mussten, aus Angst etwas zu verbiegen oder gar zu zerbrechen. Wir haben nun die Information, dass sich noch Schrauben unterhalb der hinteren Gummifüße verstecken. Letztere sind jedoch mit dem Gehäuse verklebt, sodass es dem Kunden unnötig schwer gemacht wird, das ZenBook selbst zu öffnen.

Garantie

Asus gewährt 24 Monate Garantie.

Eingabegeräte – Display im Touchpad

Tastatur

Das sogenannte Ergolift-Scharnier hebt die Tastatur zum Display hin an, was für ein ergonomischeres Schreiben sorgen soll, aber auch zu potentiellen Kratzern am Tisch führt. Das Layout der Tastatur wirkt sehr aufgeräumt, die Beschriftungen sind klar, und im Dunkeln hilft die dreistufige Hintergrundbeleuchtung weiter. Die Tastenoberflächen fühlen sich etwas angeraut an, woran man sich erst einmal gewöhnen muss, da die Finger nicht ganz so flüssig darauf hinweggleiten. 

Die Pfeiltasten sind in ihrer Höhe halbiert. Der Power-Schalter ist als Taste in der rechten oberen Ecke integriert, Verwechslungen treten aber selten auf, da wichtige Funktionen wie Pos1, Ende etc. nicht wie üblich in der Nähe, sondern auf den Pfeiltasten liegen.

Die Tasten selbst verfügen über einen mittleren Hub und geben ein deutliches Feedback von sich, sodass das Schreiben insgesamt gut von der Hand geht. Die Tipplautstärke geht in Ordnung, es gibt aber durchaus leisere Modelle.

Touchpad

Das Touchpad ist gleichzeitig auch ein Zweitdisplay mit nützlichen und zudem konfigurierbaren Funktionen. Das Pad selbst ist sehr breit (ca. 13 x 6,5 cm) und verfügt über eine Glasoberfläche mit sehr guten Gleiteigenschaften. Selbst bei ganz langsamen Fingerbewegungen stockt hier nichts. Die integrierten Maustasten lösen zuverlässig aus.

Wenn man es nicht besser weiß, hält man die Gleitzone für ein ganz normales Touchpad, da der Untergrund im deaktivierten Zustand gewohnt dunkel bleibt. Per F6 kann man das Display aber einschalten und profitiert somit von einem zweiten Bildschirm. Allerdings geht dann die Funktion als Touchpad verloren. Man sollte also zusätzlich eine Maus zur Hand haben, wobei sich auch im Displaymodus das Touchpad einblenden lässt.

Das Display ist aufgrund der matten Oberfläche noch immer recht körnig und nicht übermäßig hell. Aber anders als beim Vorgänger wurde nun die Bedienung überarbeitet. Man muss nun keinen Curser mehr bewegen, das Display lässt sich wie ein ganz normaler Touchscreen bedienen.

Auf dem Display liegen Verknüpfungen zum Start der am häufigsten benutzten Apps, man kann Apps aber auch komplett in das Screenpad verschieben, dann dient es als erweiterte Anzeige für den Hauptbildschirm. Asus arbeitet zudem mit Drittherstellern zusammen, damit deren Software Sonderfunktionen im Zusammenspiel mit dem Screenpad anbieten können. So profitieren Nutzer in einigen Video- und Audioeditoren von zusätzlichen Bedienoptionen via Screenpad. Insgesamt finden wir das Pad sehr gelungen und wünschen uns eine Integration dieser Funktion bei mehr Herstellern, damit auch mehr Entwickler ihre Software darauf ausrichten.

Touchscreen

Das ZenBook Pro steckt voller Bedienmöglichkeiten, denn auch das Display lässt sich per Touchgesten steuern. Das Tippen auf dem Bildschirm erfolgt sehr genau und erwies sich im Test als unkompliziert.

Display – 4K mit Touch

BOE steuert das Display bei. Es handelt sich um ein OLED-Touchscreen-Panel mit 4K-Auflösung und HDR-Support. Die durchschnittliche Helligkeit ist mit 375 Nits recht gut, die Ausleuchtung mit 84 Prozent aber nicht übermäßig gleichmäßig, die Bildmitte ist mit über 400 Nits um einiges heller als die Ränder.

Das Pixelraster ist klar, und Screen Bleeding so minimal, dass es selbst in dunklen Szenen eigentlich nicht auffällt.

Der Schwarzwert ist auch bestenfalls nur Durchschnitt, doch das bekommen die 4K-Displays der noch teureren Konkurrenten auch nicht besser hin. Dafür haben das Dell und das Lenovo insgesamt den etwas besseren Kontrast, aber 1149:1 gehen auch in Ordnung. Insgesamt ist das Diplay besser als das des Vorgängers, einige Konkurrenten machen es aber noch besser.

Der Bildschirm ist bereits ab Werk gut kalibriert, die Farbabweichungen sind nur minimal.

Besonders geeignet ist der Monitor auch für professionelle Anwendungen; Asus selbst wirbt mit 100 Prozent DCI-P3 sowie brillanten Farben seines OLED-Panels. In unserem Test deckt der Bildschirm sRGB vollständig ab, AdobeRGB zu 64 Prozent.

Im Freien sollte man aufgrund der spiegelnden Oberfläche ein schattiges Plätzchen aufsuchen, durch die gute Helligkeit lassen sich bei direkter Draufsicht aber die meisten Details noch gut erkennen. Schräge Blickwinkel oder Sonneneinstrahlung sollte man jedoch vermeiden.

Die Blickwinkelstabilität ist beim 4K-OLED-Panel recht gut, auch beim Blick aus extremen Winkeln geht nur wenig Helligkeit verloren, die Bildschirminhalte sind noch gut zu erkennen.

Leistung – Keine Leistungskonstanz

Sein Intel Core i7 der Comet-Lake-Reihe, die GTX 1650 Ti Max-Q, 16 GB RAM und die 1-TB-SSD qualifizieren das ZenBook als perfekten Multimedia-Allrounder, und dank des OLED-Displays mit sehr guter Farbraumabdeckung zielt das Laptop besonders auf Content Creators ab, also Kreative und professionelle Foto- und Bildbearbeiter. Das verbaute Screenpad verschafft beim Editieren zusätzliche Bedienoptionen und unterstreicht die potentielle Zielgruppe noch zusätzlich.

Prozessor

Asus verbaut einen Intel Core i7-10750H aus der Comet-Lake-Serie. Die CPU hat sechs Kerne, welche von 2,6 bis 5 GHz takten und 12 Threads gleichzeitig verarbeiten können. Der maximale Boost-Takt für alle Kerne gleichzeitig liegt bei 4,3 GHz.

Unser Cinebench-R15-Loop für 30 Minuten offenbart eine starke Leistungsfluktuation des ZenBooks, welche um ein Vielfaches höher ist als bei der Konkurrenz. Der Ausgangswert bei kurzen Lasten ist sehr hoch, naturgemäß sinkt dieser Wert nach den ersten zwei bis drei Durchgängen. Allerdings pegelt sich die Leistung niemals richtig ein, sondern fluktuiert bis zuletzt stark. Zwischen zwei Durchgängen können Leistungsunterschiede von mehr als 10 Prozent auftreten.

Im Mittel leistet die CPU aber das, was sie soll. Der Ryzen im Acer Nitro ist stärker, aber das Schwestermodell mit schwächerer CPU ist deutlich langsamer, der Vorgänger liegt ca. 38 Prozent zurück.

Im Akkumodus gehen etwa 20 Prozent an Leistung verloren.

System Performance

Bei den PCMark Benchmarks agiert das UX535 erwartungskonform und ohne Überraschungen. Ausgerechnet der zwei Jahre alte Vorgänger liegt hier oftmals knapp vor dem aktuellen Modell. Subjektiv gelingen die allermeisten Aufgaben flüssig, und es gibt keine Aussetzer.

DPC-Latenzen

Bereits beim simplen Öffnen des Browsers zeigen sich beim ZenBook schon Latenzprobleme. Das Tool LatencyMon stellt noch höhere Verzögerungen im Zusammenspiel mit unserem 4K/60-Hz-YouTubevideo fest. Einmal mehr macht vor allem der Kernel Mode Driver Framework Runtimes Probleme, daneben aber auch der ACPI- sowie ein Nvidia Treiber. Während der YouTube Wiedergabe gab es sechs Dropped Frames.

Massenspeicher

Als Massenspeicher ist eine SSD von Western Digital mit großzügigen 1 TB verbaut. In unserer SSD-/HDD-Bestenliste nimmt sie Rang 12 ein, es handelt sich also um ein recht schnelles Modell. Die Testwerte bestätigen dies, dennoch reicht der Speicher nicht ganz an Samsungs PM981 aus dem Schwestermodell oder dem Lenovo ThinkPad X1 heran.

Grafikkarte

Der Laptop kann zwischen der sparsamen, aber schwachen iGPU Intel UHD Graphics 630 und der dedizierten Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1650 Ti Max-Q umherschalten. Letztere ist eine Gaming-Einsteigerkarte, das Max-Q-Design ist etwas stromsparender, aber auch langsamer als die Normalversion.

In den 3DMarks bleibt sie minimal unterhalb (3 bis 11 Prozent) einer durchschnittlicher 1650 Ti Max-Q. Die gleiche GPU ist im Schwestermodell allerdings nochmal rund 3 Prozent langsamer.

Ganze 35 Prozent der 3D-Leistung gehen im Akkumodus verloren, wie unser erneuter 3DMark11 Durchgang offenbart.

Gaming Performance

Trotzdem es sich bei der GTX 1650 Ti Max-Q eher um eine Einstiegskarte zum Gamen handelt, können die meisten Titel in FullHD und oft sogar in hohen Details gespielt werden. Für die native 4K-Auflösung des ZenBooks ist die GPU dann aber doch überfordert. 

Insgesamt rendert die GPU wieder auf Erwartungsniveau, allerdings sind die meisten Konkurrenten ohne Max-Q-Design etwa 20 bis 25 Prozent schneller unterwegs, was schon ein großer Vorteil sein kann. Der Vorgänger mit GTX 1050 Ti ist etwa 20 bis 30 Prozent langsamer.

Emissionen – Kühles ZenBook Pro 15 UX535

Geräuschemissionen

Im Idle stehen die Lüfter meistens still. Unter Last drehen sie dann bis maximal 42 dB(A) hörbar auf. Das Schwestermodell und das Lenovo bleiben hier ruhiger, aber das Dell, Acer und der Vorgänger sind lauter. Insgesamt ordnet sich das UX535 also in der Mitte ein, was die Lautstärke angeht.

Temperatur

Im Idle bleibt alles kühl, Gleiches gilt für die Handballenauflagen in jeder Situation, selbst im Stress. Bei großer Last werden maximal 44 °C erreicht, der Hitze-Hotspot liegt auf der unteren Seite mittig zum Display hin. Das ist auch angesichts der darumliegenden, kühleren Temperaturen ein recht guter Wert; bis auf das Schwestermodell werden alle Konkurrenten unter Last heißer, teils deutlich.

Die sechs CPU-Kerne starten den Stresstest mit 4,2 GHz, also annähernd dem maximalen Turbotakt für alle Kerne gemeinsam. Der Takt sinkt aber sehr früh ab, nach einer Stunde liegt er immerhin noch bei 3,4 GHz, allerdings nicht konstant, vielmehr pendelt die Leistung zwischen 3 und 3,6 GHz. Die Temperaturen erreichen schon sehr schnell über 80 °C, dann werden die Taktraten abgesenkt, die Temperatur gehen nach einer Stunde auf nahezu 90 °C hoch.

Der Takt der Grafikkarte sinkt ebenfalls, von ursprünglichen 1,53 GHz auf 960 MHz. Auch diese Taktrate ist keineswegs konstant, sie schwankt oftmals zwischen diesem und einem bis zu 400 MHz höheren Wert. Die Temperatur liegt hier bei noch angenehmen 77 °C.

Das System erholt sich recht zügig wieder, ein erneuter Durchgang des 3DMark 11 förderte keinen Leistungsverlust zutage.

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher sind wie so oft nicht das Gelbe vom Ei. Immerhin sind die Mitten recht gut abgestimmt, sodass der Klang noch in Ordnung geht, bei lauter Wiedergabe vibrieren die Handballenauflagen ein wenig. Aber die Höhen und natürlich vor allem die Bässe sind, gelinde gesagt, ausbaufähig, Gleiches gilt für die Maximallautstärke. Ein Anschluss externer Audiogeräte ist angeraten, hierfür bietet sich neben HDMI und USB der kombinierte Klinkenanschluss an.

Energieverwaltung – Großer Akku, gute Laufzeiten

Energieaufnahme

Gemessen an der Konkurrenz mit 4K-Display ist der Verbrauch recht niedrig: Die 4K-Kontrahenten verbrauchen etwa 30 Prozent mehr, haben aber auch keine GPU im sparsameren Max-Q-Design. Aber vor allem das ThinkPad X1 Extreme konsumiert beim Gaming mehr, leistet aber nicht unbedingt mehr. Die FullHD-Kontrahenten haben beim Verbrauch einen Vorteil: Das Schwestermodell, ebenfalls mit Max-Q, aber mit sparsameren FullHD- statt 4K-Display, zieht etwa 23 Prozent weniger Strom aus der Dose, hat jedoch einen schwächeren Prozessor. Der Vorgänger verbrauchte im Schnitt sogar mehr, bei geringerer Leistung.

Das 150-W-Netzteil ist großzügig dimensioniert und fängt auch die temporären Lastspitzen von 123 W problemlos auf, bei durchschnittlicher Last verbraucht der Laptop etwa 83 W.

Akkulaufzeit

Das Asus ZenBook verfügt über einen recht großen Akku (96 Wh) und kommt damit auf gute Laufzeiten, die durchschnittlichen Multimedia-Laptops halten 46 Prozent kürzer durch. Interessanterweise hat das Dell XPS 15 ein ähnlich langes Durchhaltevermögen, obwohl dessen Akku nur 80 Wh aufweist, die CPU nominell etwas besser ist und die GPU kein Max-Q-Design aufweist. Das Schwestermodell mit 70-Wh-Akku und schwächerer Hardware hält 23 Prozent länger durch, aber die übrige Konkurrenz schneidet signifikant schlechter ab. Der Vorgänger wird gleich um 30 Prozent geschlagen.

Beinahe zwölf Stunden im Videotest und über zehn Stunden im WLAN-Test sind insgesamt sehr gute Werte; unter Vollast hält das ZenBook beinahe zwei Stunden durch.

Fazit – Screenpad ist eine Besonderheit, Ryzen könnte bereichern

Das ZenBook Pro 15 UX535 fühlt sich hochwertig verarbeitet an und kann mit vielen Pluspunkten wie dem farbgenauen 4K-Display mit schmalen Rändern, der guten Akkulaufzeit sowie seinem moderaten Verbrauch und seiner Kühlung überzeugen. Das ins TouchPad integrierte Screenpad ist ein echter Hingucker und bietet nützliche Zusatz-Bedienelemente für Content Creators.

Echte Negativpunkte gibt es eigentlich nicht, aber durchaus Dinge, die uns ein wenig stören. Dass man erst verklebte Gummifüße abkratzen muss, um zwecks Wartung an versteckte Schrauben zu gelangen, ist so ein Punkt. Etwas ärgerlich ist auch der signifikante Leistungsverlust im Akkumodus, der die Mobilität der durchaus leistungsaffinen Zielgruppe einschränkt. Aber gerade für diese Zielgruppe dürfte das ZenBook ein wenig mehr Zen bieten – ein Ryzen Prozessor würde dem ZenBook gut zu Gesicht stehen, dann wäre auch die mangelnde Leistungskonstante passé, hier verschenkt Asus Potential.

Drama beim Google Pixel 5 Durability-Test: Die Mär vom Metall-Gehäuse

Das Pixel 5 bietet, bei grundsätzlich ähnlichem Featureset unter Anderem ja etwas mehr Qualität als das Pixel 4a 5G, etwa das Metallchassis, das Google auf seiner Produktseite bewirbt. Das Gehäuse besteht, laut Google, “zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium”, wie wir mittlerweile auch schon aufgrund der Wireless Charging-Problematik und aus einem ersten Teardown wissen, ist das aber nur die halbe Wahrheit.

Wieviel Metall steckt wirklich drin?

Dass in der Mitte des Pixel 5 ein mehr oder weniger großes Loch im Metallchassis steckt, war also bereits vor dem aktuellen Durability-Test des Youtubers bekannt, doch nach Ansehen des Videos unten fragt man sich zweifellos – wieviel Metall steckt denn nun wirklich drin? Etwa wenn Zack Nelson vom JerryRigEverything-Channel an allen Seiten große und dicke Stücke Plastik – laut Google in einer Bioresin-Variante – wegschneiden kann. Auch an der Rückseite des Pixel 5 kann man die Ladespule des Pixel 5 einfach mit einem Stanley-Messer freilegen, Metall kommt also nur sehr wenig zum Einsatz. 

Richtig dramatisch wird es dann noch ab Minute 5, wenn Zack mit dem Messer unabsichtlich den direkt unter der Ladespule liegenden Akku ansticht – ein frühes Ende für das Google-Phone, das man in Zeitlupe auch gern noch einmal sehen darf. Insgesamt also eine der dramatischsten JRE-Episoden und durchaus sehenswert, obwohl der Bendtest des toten Smartphones im Anschluss noch so halb positiv durchgeht. Schwindelt Google jetzt also in seiner Produktbeschreibung beim Thema Gehäusematerialien? Die Frage muss wohl jeder für sich beantworten. 

AOC C32G2AE und CQ32G2SE: 31,5 Zoll Curved-Gaming-Monitore mit 165 Hz

Der neue 31,5 Zoll große AOC CQ32G2SE kommt mit einem Curved VA-Panel (1500R) und QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel), weiten Betrachtungswinkeln von 178/178°, einem hohen Kontrastverhältnis von 3000:1 und großem Farbraum mit 121 % sRGB-Abdeckung für lebendige, eindrucksvolle Darstellungen daher.

Das zweite neue Gaming-Display heißt AOC C32G2AE punktet mit der gleichen Bildwiederholrate von 165 Hz und einer Reaktionszeit von 1 ms, begnügt sich allerdings mit Full HD-Auflösung. Beide neuen AOC Gaming-Monitor-Modelle setzen auf AMD FreeSync Premium als Technologie für die Unterstützung variabler Bildwiederholraten, wodurch Stottern und Bildreißen vermieden und ein reibungsloses Spielerlebnis ermöglicht wird.

Der CQ32G2SE und der C32G2AE lassen sich laut AOC komplett ohne Werkzeug aufstellen. Sie verfügen über einen stabilen Standfuß inklusive integriertem Kabelmanagement, der sich zwischen -3,5 und 21,5 Grad neigen lässt. Eine VESA-Montageoption, jeweils zwei integrierte 5-Watt-Stereolautsprecher, Flicker Free-Technik, ein LowBlue-Modus sowieHDMI- und DisplayPort-Eingänge runden die Ausstattung der AOC-Monitore ab.

Beide Monitore sind in Europa ab Dezember zu einem Preis (UVP) von 299 Euro (325 CHF) für den AOC C32G2AE beziehungsweise 389 Euro (425 CHF) für den AOC CQ32G2SE erhältlich.