Mechanische Tastaturen: MSI Vigor GK50 mit Kalih-Low-Profile-Switches kommt

Mechanische Tastaturen erfreuen sich bei Gamern großer Beliebtheit. Von MSI kommt noch vor Ende November mit der Vigor GK50 ein neues mechanisches Tastaturmodell in den Handel, das als Besonderheit relativ flache Tasten hat. Ermöglicht wird dies durch Low-Profile-Switches von Kalih, die fühl- und hörbare Klicks sowie auch eine Beleuchtung bieten.

MSI Vigor GK50

MSI bringt etwa ab Mitte November eine neue mechanische Tastatur auf den Markt. Die MSI Vigor GK50 punktet dabei mit Low-Profile-Switches von Kalih, die 34 Millimeter hoch sind. Dies sorgt neben einem flachen Design für einen kürzeren Tastenhub – das heißt, dass man die Taste nicht so weit herunterdrücken muss wie bei normalen Switches. Für geübte Gamer kann dies in hektischen Multiplayerpartien einen kleinen Vorteil bieten. MSI verwendet dabei Kalih-Switches, die ein fühl- und hörbares Klicken bieten, so dass man als Nutzer hört und fühlt, ob man die Taste bereits weit genug heruntergedrückt hat. Auch eine zu MSIs Magic Light kompatible RGB-Beleuchtung ist bei der MSI Vigor GK50 vorhanden, und das Aluminiumgehäuse sorgt für ein edles Äußeres. Angesichts der Preisempfehlung von 99 Euro sehen wir als weitere mit Low-Profile ausgewiesene mechanische Alternativen aktuell nur die Sharkoon PureWriter RGB (ab 75 Euro) und die Cooler Master SK630 Tenkeyless (ab 120 Euro) als Konkurrenten.

Mechanische Tastaturen: Phoenix aus der Asche

Erst seit wenigen Jahren sind mechanische Tastaturen wieder weit verbreitet und vor allem bei Gamern beliebt. Letztere sind für die Wiederauferstehung mitverantwortlich, denn Empfehlungen unter Gamern sorgten dafür, dass Hersteller den Trend erkennen konnten und mechanische Tastaturen erneut zum Massenprodukt machten. An sich waren solche Tastaturen nämlich bereits totgesagt, da sie deutlich teurer als so genannte Rubberdome-Tastaturen sind. Der Unterschied: Bei letzteren gibt es eine sehr günstig herzustellende Gummimatte mit kleinen Kuppeln für jede Taste – drückt man eine Taste, so drückt man die Kuppel herunter, diese löst auf der Platine der Tastatur einen Kontakt aus. Durch das Gummimaterial hebt sich die Kuppel wieder und drückt die Taste zurück in die Ausgangsposition.

Bei einer mechanischen Tastatur gibt es hingegen für jede Taste eine eigene kleine Konstruktion mit einer Metallfeder, welche die Taste wieder hochdrückt – dies ist freilich relativ teuer, aber es fühlt sich für viele Nutzer besser an, zudem leiern Rubberdome-Tastaturen in der Regel schneller, aber auch nur schleichend und daher von vielen unbemerkt aus. Inzwischen gibt es über 400 mechanische Modelle mit deutschem Tastaturlayout zur Auswahl, von der Office-Tastatur ab etwa 30 Euro bis hin zu Gamer-Modellen für 250 Euro.

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