Acer Predator CG552K: OLED-UHD-Monitor mit 55 Zoll, 144 Hz, 0,5 ms und VRR

Mit dem Predator CG552K zeigt Acer einen OLED-Monitor mit einer Bilddiagonale von 55 Zoll und einer Auflösung von 3.840 × 2.160 Bildpunkten, der auch Adaptive Sync und Variable Refresh Rate (VRR) über HDMI unterstützt. Mit einer Farbabweichung von Delta E <1 soll er dabei auch hohen Ansprüchen an die Farbtreue gerecht werden.

Schnelle Reaktionszeit und DisplayHDR 400

Um von Adaptive Sync und VRR profitieren zu können, unterstützt der Monitor eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz. Die Reaktionszeit gibt Acer mit nur 0,5 ms (GTG) an – einer der Vorteile von OLED-Displays ist die gegenüber LC-Displays wesentlich geringere Reaktionszeit.

Der Predator CG552K ist zudem VESA-zertifiziert nach DisplayHDR 400, bietet also eine punktuelle Helligkeit von mindestens 400 cd/m². Acer verspricht zudem eine Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von 98,5 Prozent. Ein Sensor erfasst die Lichtverhältnisse im Raum und passt die Displayhelligkeit automatisch an, was auch der Energieeinsparung dient. Gleiches gilt für den in den Monitor integrierten Näherungssensor, der Bewegungen vor dem Display erfasst und das Display automatisch vom Power- in den Standby-Modus versetzt, wenn keine Person vor dem Bildschirm erkannt wird.

Anschlüsse sowohl für PCs als auch Konsolen

Zu den Anschlussmöglichkeiten des Acer Predator CG552K, der nicht nur für das Spielen am Desktop-Computer, sondern vor allem auch Konsolenspieler ansprechen soll, gehören drei HDMI-2.0-Anschlüsse, zwei DisplayPorts, ein USB-Typ-C-Anschluss sowie zwei USB-2.0- und USB-3.0-Ports. Zwei 10-Watt-Lautsprecher ermöglichen eine Ausgabe des Audiosignals über den Monitor. Um das Design für Spieler zu unterstützen, sind an der Vorderseite zudem kleine, anpassbare Lichtleisten untergebracht.

Noch kein Preis und Termin für den Predator CG552K

Zur CES 2020 nennt Acer für den 55-Zoll-OLED-Monitor Predator CG552K allerdings weder einen Preis noch eine geplante Verfügbarkeit, so dass sich diese durchaus noch einige Monate hinziehen könnte.

Lenovo Legion Y740S: Gaming-Notebook ohne GPU

Unter dem Markennamen Legion verkauft Lenovo leistungsstarke, auffällig gestaltete Systeme für Gamer, und das neue 15,6-Zoll-Notebook Y740S fällt da nicht aus der Reihe. So gibt es ein markantes, nach vorne versetztes Deckelscharnier; die beleuchtete Tastatur gefällt mit abgesetztem Cursor-Block. Im Y740S stecken Prozessoren bis hinauf zum Achtkerner Core i9-9880H. Bei einem Gewicht von gerade einmal 1,7 Kilogramm und einer Dicke von nur 1,5 Zentimeter wird man allerdings stutzig – da muss doch was fehlen…

Tatsächlich kommt das Notebook ohne den für flotte 3D-Grafik obligatorischen Zusatz-Grafikchip daher. Stattdessen setzt Lenovo auf eine per Thunderbolt angebundene eGPU: In der BoostStation stecken ein 500-Watt-Netzteil und eine Desktop-Grafikkarte, die für flotte Bilder auf dem Notebook-Bildschirm sorgt. Gleichzeitig versorgt die BoostStation das Notebook mit bis zu 100 Watt, dient sich mit Buchsen für USB, Netzwerk und Monitore als Dockingstation an und stellt über einen internen SATA-Schacht zusätzlichen Speicherplatz zur Verfügung. Laut Lenovo funktionieren alle aktuellen Grafikkarten inklusive des derzeitigen Topmodells GeForce RTX 2080 SUPER.

Y740S und BoostStation sollen im zweiten Quartal in den Handel kommen. Lenovo will das Notebook konfigurierbar zu Preisen ab 1300 Euro anbieten; die BoostStation kostet separat und ohne Grafikkarte 350 Euro. Lenovo plant allerdings auch Varianten, die bereits mit AMD Radeon RX 5700 XT oder Nvidia GeForce RTX 2060 bestückt sind, sowie Bundles aus Notebook und eGPU.

Xiaomi Mi 10 (Pro) – darum begeistert das kommende Smartphone schon jetzt

Xiaomi ist in Deutschland mittlerweile kein Neuling mehr. Der chinesische Hersteller hat einige Smartphones im Angebot, die hierzulande offiziell verkauft werden und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Nach dem Erfolg des Xiaomi Mi Note 10 steht nun ein neues Smartphone in den Startlöchern – das Xiaomi Mi 10 (Pro). TECHBOOK verrät, warum das Gerät schon jetzt begeistert.

Bereits in der ersten Februarhälfte könnte Xiaomi das Mi 10 vorstellen, von dem es auch ein Pro-Modell geben soll. Es ist der direkte Nachfolger des Mi 9, das der Hersteller 2019 am 20. Februar präsentiert hat und das seit dem darauffolgenden März auch in Europa erhältlich ist. Die Mi-Reihe gilt als Flaggschiff-Reihe von Xiaomi, weshalb Käufer einiges an hochwertiger Technik erwarten können. Im Xiaomi Mi 10 (Pro) wird nicht nur Qualcomms neuester Snapdragon-Chip arbeiten, das Smartphone bekommt offenbar auch sehr schnellen Speicher, was die Reaktionen und Zugriffszeiten auf Inhalte deutlich beschleunigen könnte. Zudem läuft ab Werk das neue Android 10. Doch nicht nur das, auch in Sachen Design, Kamera und Akku erwartet uns einiges, wenn man den derzeitigen Berichten glauben kann. Was das ist, fassen wir im Folgenden zusammen.

Design und Display des Xiaomi Mi 10 (Pro)

Bislang gibt es keine Bilder, die uns Hinweise zum Design des kommenden Top-Smartphones aus China verraten. Es wird aber erwartet, dass es schon bald erste Renderbilder geben wird. Bis es soweit ist, können wir nur spekulieren, wie das Mi 10 aussehen könnte. Fest steht wohl ohne Frage, dass das Display einen Großteil der Front einnehmen und vermutlich ohne, oder nur mit sehr schmalen Rändern auskommen wird. Denkbar wäre auch, dass sich der Screen links und rechts etwas um die Gehäuseränder biegt. Ob Xiaomi auf eine Notch setzt oder die Frontkamera gar unter das Display oder in einen Slider wie beim Mi Mix 3 verfrachtet, bleibt abzuwarten.

Bei seinen Oberklasse-Smartphones verwendet Xiaomi stets die AMOLED-Technologie. Dementsprechend wird wohl auch das Mi 10 mit satten Farben und starken Kontrasten aufwarten können. Ein großes Thema im Mobilbereich ist derzeit auch die Bildwiederholungsrate. Je höher hier der Wert ist, desto flüssiger erscheinen Bewegungen, was vor allem im Gaming-Bereich Anwendung findet. Wenn Xiaomi hier mit Konkurrenten mithalten möchte, muss das Mi 10 mindestens ein 90-Hertz-Display besitzen. Möglich wären sogar bis zu 129 Hz.

Leistung und Speicher

Damit das Smartphone mit einem Display mit 90 Hz oder mehr auch zurechtkommt, braucht es einen starken Prozessor. Dieser kommt im Xiaomi Mi 10 (Pro) in Form des Qualcomm Snapdragon 865 zum Einsatz, wie das Unternehmen bereits bestätigte. Das SoC (System on Chip) hat der Hersteller erst Anfang Dezember 2019 vorgestellt. Er wird im Laufe des neuen Jahres viele hochrangige Smartphone-Modelle antreiben. Erste Messungen belegen dem neuen Chip eine ausgesprochen hohe Rechenleistung – im Vergleich zum direkten Vorgänger Snapdragon 855 soll es einen Leistungssprung von bis zu 20 Prozent bei der Grafik (GPU) und sogar bis zu 25 Prozent bei der allgemeinen Rechenpower (CPU) geben.

Sicher ist, dass das Xiaomi Mi 10 (Pro) auch in einer Variante mit 5G erscheint – um die neueste Mobilfunkgeneration kommt aktuell schließlich kaum ein Smartphone-Hersteller herum. Ebenso wird das kommende Mi 10 wohl über WiFi 6, NFC, Bluetooth 5.0 sowie Dual-GPS verfügen. Besondere Aufmerksamkeit könnte allerdings der Speicher bekommen. Denn erstmal setzt der Hersteller Berichten zufolge auf UFS-3-Speicher. Dieser kommt beispielsweise schon im OnePlus 7 Pro zum Einsatz und verspricht eine mehr als doppelt so schnelle Übertragungsrate als der Vorgänger UFS 2.1.

108-Megapixel-Kamera wohl auch im Xiaomi Mi 10

Nach dem Mi Note 10 mit seinen fünf Kameras mit bis zu 108 Megapixel, erwarten Nutzer vom neuen Xiaomi Mi 10 einiges. Im Note 10, das im Herbst 2019 vorgestellt wurde, stecken die neuesten Entwicklungen im Kamera-Bereich, die der Hersteller bis dato zu bieten hatte. Dementsprechend wird er sich an ihnen wohl auch beim Mi 10 orientieren und auch hier mehrere Kameras und den bekannten 108-Megapixel-Sensor verwenden.

Akku mit hoher Kapazität erwartet

Bei einem großen Smartphone mit 90-Hz-Display oder mehr braucht es einen starken Akku. Berichten auf dem chinesischen Mikro-Blogging-Dienst Weibo zufolge bringt das Mi 10 Pro einen 4.800-mAh-Akku mit, der sich besonders schnell laden lässt. Während der Top-Performer Huawei Mate 30 Pro in diesem Bereich das kabelgebundene Laden mit bis zu 30 Watt erlaubt, soll das Xiaomi Mi 10 Pro sogar bis zu 66 Watt schaffen. Das würde die Ladezeit von 0 auf 100 Prozent auf gerade einmal 35 Minuten reduzieren.

Samsung Galaxy S 20: Stirbt das E-Modell zugunsten einer Ultra-Version?

Das Jahr 2020 hat gerade angefangen und schon gibt es Spekulationen zur jährlichen Neuauflage im Smartphone-Bereich. Der Weltmarktführer Samsung wird die Nachfolger der Galaxy-S10-Reihe vorstellen. Nun sind neue Hinweise aufgetaucht.

“The same procedure as last year. No, the same procedure as every year.” Diese weltberühmten Sätze eines Sketches zu Silvester passen auch für den Smartphone-Markt, zumindest wenn es nach den großen Herstellern geht. So wird der Marktführer sehr wohl einen Nachfolger für die aktuelle Galaxy-S10-Reihe in diesem Jahr präsentieren, so wie man es schon in den letzten Jahren gehandhabt hat. Ein Hersteller von Schutzhüllen will nun Details zu den neuen Highend-Galaxy-Modellen erfahren haben.

Kein E-Modell mehr, aber ein neues Galaxy S20 Ultra

Es soll nun kein erschwinglicheres E-Modell – wie das Samsung Galaxy S10e – mehr geben. Samsung soll stattdessen lieber auf ein Dreigestirn setzen. Die kleinste und im Vergleich günstigste Version könnte das Galaxy S20 mit einem 6,2-Zoll-Touchscreen darstellen. Preislich und von der Ausstattung darüber positioniert sich das Galaxy S20+, welches mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm aufwarten soll. Die Krone soll sich ein Modell namens Galaxy S20 Ultra aufsetzen. Bei dieser Version soll es sich um ein Oberklasse-Smartphone mit 6,9-Zoll-Touchscreen handeln. Auch könnte das 108-Megapixel-Kameramodul exklusiv diesem Modell vorbehalten sein.

Wie wir berichtet haben, soll dieses Kameramodul oben über eine Ultraweitwinkellinse verfügen, darunter die Hauptkamera und unten die Periskop-Zoom-Linse. Mit dem 9-in-1-Pixel-Binning sollen vor allem Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen eine bessere Qualität als bislang bieten. Die Namensgebung soll sich nun am Jahr der Markteinführung orientieren, so zumindest die Gerüchteküche. Wie die neuen Galaxy-S-Modelle heißen und über welche Ausstattung diese verfügen, kann nur die Zeit zeigen.

Sammlung zu den Gerüchten rund um die neuen Samsung-Galaxy-S-Modelle:

Wie ein Leak eines Herstellers für Schutzhüllen aufzeigt, soll Samsung die Nachfolger der Galaxy-S10-Reihe nun Galaxy S20 taufen. Dies soll auf das Jahr der Markteinführung hinweisen.

Das bislang als günstigen Einstieg in die Highend-Baureihe Galaxy S angebotene Galaxy S10e soll es bei der Neuauflage wohl nicht mehr geben.

Laut dem Leak soll der Einstieg nun schlicht Samsung Galaxy S20 heißen und über ein 6,2-Zoll-Touchscreen verfügen. Mehr Displayfläche soll das Galaxy S20+ bieten. Neues Topmodell könnte das Galaxy S20 Ultra werden, das exklusiv über eine Kamera mit 108 Megapixel verfügen soll.