Klassisches Startmenü unter Windows 10: Update für beliebtes Tool

Letztes Jahr wurde die Entwicklung des äußerst beliebten Startmenü-Tools Classic Shell eingestellt. Der Entwickler Ivo Beltchev stellte das Projekt aus Zeitmangel und der Richtung, in die sich Windows 10 entwickelt, ein. Mittlerweile wird die Software von der Community betreut und als Open Shell weiter geführt. Dazu ist nun ein neues Update verfügbar.

Dass die Entwicklung von Classic Shell durch seinen Erfinder Ivo Beltchev eingestellt wurde, dürfte für viele Fans des klassischen Windows-Startmenüs eine Schreckensnachricht gewesen sein, denn wirklich brauchbare Alternativen gibt es kaum. Allerdings ist der Source-Code des Tools frei zugänglich und so hat die Community nun die Weiterentwicklung selbst in die Hand genommen.

Unter dem Namen Open Shell erscheint das kleine Programm jetzt regelmäßig in neuen Versionen, die auf die letzten Windows-Updates abgestimmt sind. So müssen Sie nicht länger auf das weitaus übersichtlichere klassische Windows-Startmenü verzichten.

Das neueste Update bringt laut Herstellerseite folgende Neuerungen mit sich:

Support für den silent OS upgrade Task

Schließt keine Menüs bei bestimmten Vorgängen

Behobene Bugs:

ClassicExplorer verwendet die richtige Themenfarbe, um den vollständigen Pfad anzuzeigen.

Behebt den Fehler, der die Sperrtaste verschwinden ließ

Classic Start: Klassisches Startmenü unter Windows 10

Einmal installiert, gibt Classic Start dem Startmenü seinen alten Look zurück. Denn der Windows 10-Standard entspricht nicht unbedingt dem Geschmack von allen: Das Menü wirkt im direkten Vergleich zu alten Windows-Versionen überladen und unübersichtlich. Auch die Werbung für den Microsoft Store hat eigentlich nichts in einem Startmenü verloren.

In Classic Start haben Sie die Möglichkeit aus einem der alten Designs zu wählen: So gibt es das Windows 7-Menü oder das originale Classic-Menü entweder mit einer, oder mit zwei Spalten. Desweiteren stehen mehrere verschiedene Skins zur Verfügung, unter anderem das Aero-Design aus Windows 7, das Metro-Design aus Windows 8 oder auch das Luna-Design aus Windows XP.

Dabei können Sie außerdem selbst bestimmen, welche Einträge im Start-Menü angezeigt werden sollen. Auf diese Weise lässt es sich stark entschlacken und umfassend den eigenen Wünschen nach anpassen.

Trotz überladenem Startmenü: Windows 10 Pro günstig kaufen

Auch wenn das Startmenü von Windows 10 für viele nicht das Gelbe vom Ei ist, lohnt sich ein Umstieg auf die neuste Windows-Version definitiv, da Microsoft den Support für alte Versionen nach und nach einstellt oder bereits eingestellt hat. Die Pro-Version von Windows 10 erhalten Sie bei einigen Anbietern bereits ab rund 11 Euro.

Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909

Das November-Update ist da: Bei Microsoft steht Windows 10 v1909 zum Download bereit. Laut Hersteller handelt es sich um ein Feature Update, die Installation geht schnell und die Neuerungen sind überschaubar.

Microsoft hat das November-Update für Windows 10 veröffentlicht, auch bekannt als 19H2-Update oder v1909. Wie schon die vorherige Version erfolgt die Verteilung in Wellen, die Installation kann über die Update-Suche aber auch manuell angestoßen werden. Das Media Creation Tool (Build 18363.418) wurde aktualisiert, damit lassen sich Installationsmedien wie ein USB-Stick erstellen.

Das eigentliche Update erfordert einen Neustart, ist aber in wenigen Minuten erledigt – zumindest wenn die vorherige Version die v1903 vom Frühling war. Ansonsten dauert die Installation teils sehr lange, da praktisch das Betriebssystem neu aufgespielt wird. Die Änderungen der v1909 sind für Geschäftskunden recht umfangreich, für Endanwender jedoch vergleichsweise kompakt.

Redmond nennt hier unter anderem eine bessere Energieeffizienz bei Prozessoren und eine intelligentere Verwaltung von deren favorisierten CPU-Kernen, eine Sprachaktivierung von digitalen Assistenten von Drittanbietern trotz Sperrbildschirm, das schnelle Eintragen von Ereignissen in den Kalender über die Taskleiste, eine Integration von One-Drive-Inhalten über den Explorer und eine Windows-Defender-Anmelde-Informationssperre für ARM64-Geräte.

Der Support für Windows 10 v1909 läuft wieder 18 Monate. Bei Geräten mit einer älteren Version wie v1803 leitet das Window-Update eine automatische Aktualisierung auf v1909 ein, da das Support-Ende seit dem gestrigen 12. November 2019 erreicht ist. Die Installation samt Neustart kann 35 Tage aufgeschoben werden, dies gilt für die Home- und die Pro-Edition.

iOS 13.3 Beta 2 und iPadOS 13.3 Beta 2 für Entwickler veröffentlicht

Apple hat mit der ersten Beta von iOS 13.3 das nächste größere Update vor einiger Zeit in die Testphase geschickt. Es bringt nur kleinere Neuerungen mit und behebt Fehler, die Apple nach wie vor noch nicht komplett ausgebügelt hat. Unter anderem könnt ihr die mehr oder minder nervigen Memoji-Sticker nun endlich ausblenden und man kann über die Bildschirmzeit-Einstellungen Kommunikations-Limits festlegen. Apple schickt nun die zweite Testversion des Releases für Entwickler ins Rennen. Solltet ihr das Entwickler-Profil auf eurem Gerät haben, könnt ihr also ab sofort das OTA-System bemühen und die zweite Beta testen. Viel Spaß dabei. Sofern große Neuerungen aufschlagen, aktualisieren wir unsere Seite dementsprechend. Ebenfalls neu: watchOS 6.1.1 als zweite Beta sowie tvOS 13.3 in der Entwicklerversion.

Windows 10 Version 1909: Das November 2019 Update steht zum Download bereit

Wie erwartet hat Microsoft zum heutigen Patchday das November 2019 Update („19H2“) für Windows 10 freigegeben. Es hebt das zuletzt im Frühjahr mit einem großen Update auf Version 1903 aktualisierte Betriebssystem auf Version 1909. Wer das Update nicht über Windows Update angeboten bekommt, kann die Installation manuell anstoßen.

So wird Version 1909 installiert

Auch das November 2019 Update wird zur Sicherheit in Wellen ausgerollt, automatisch wird es deshalb vorerst nur einem kleinen Teil an Nutzern angeboten. Ganz vorne in der Schlange stehen Anwender, die noch auf eine Windows-10-Version setzen, deren Support nach anderthalb Jahren in Kürze ausläuft. Wer das Update nicht automatisch angeboten bekommt, kann die Installation über einen manuellen Suchlauf nach Updates anstoßen – es sei denn, das System verfügt über Hardware oder Software, die von Microsoft als noch nicht kompatibel eingestuft wird.

Alternativ können die Anwender die Installation von Windows 10 Version 1909 über das von Microsoft aktualisierte Media Creation Tool (Build 18363.418) initiieren – entweder direkt auf dem PC, oder über das Erstellen eines USB-Sticks auf einem anderen Rechner. Auch ISO-Dateien stehen bereits bereit.

Schneller bereit auf Version 1903

Das November 2019 Update bricht mit der seit Jahren verfolgten Tradition, Windows 10 nach der Aktualisierung im Frühjahr auch zum Herbst neue entscheidende Funktionen hinzuzufügen und wird deshalb als eine Art herkömmliches kumulatives Update und nicht als umfassendes Windows-10-Upgrade mit langwieriger Installationsroutine zur Verfügung gestellt.

Diese Möglichkeit haben allerdings nur Nutzer von Windows 10 mit der Version 1903. Frühere Windows-10-Versionen müssen dieselben Prozesse durchlaufen, wie sie vor dem Mai-2019-Update notwendig waren. Das bedeutet, wer etwa vom Oktober 2018 Update auf „19H2“ wechseln möchte, muss mit einer längeren Pause für das Update rechnen.

„19H2“ ist kein waschechtes „Feature Update“

Anstatt Windows 10 kein halbes Jahr nach Windows 1903 schon wieder grundlegend zu erweitern, optimiert Version 1909 in erster Linie Version 1903 – weil es auch kleinere neue Funktionen gibt, spricht Microsoft allerdings weiterhin vom „Feature Update“. Um zu vermeiden, dass es zu gravierenden neuen Fehlern kommt, hat Microsoft Version 1909 zuletzt ungewöhnlich lange getestet. Vor einem Jahr hatte sich das Update auf Windows 10 Version 1809 in diesem Punkt als Katastrophe erwiesen.

Nutzer sollten abwarten

Weil diese Probleme im Rahmen interner und halb öffentlicher Tests über das Windows Insider Program nicht aufgefallen waren, sollten sich Anwender auch im Fall von Version 1909 gut überlegen, ob das Update frühstmöglich erfolgen soll.

10. Generation Intel Core nur ab Version 1903

Im Vorfeld der Freigabe des Updates hatte Microsoft auch die Übersicht zu den von Windows 10 je Hauptversion unterstützten Prozessoren aktualisiert: Windows 1909 und Windows 1903 unterstützen offiziell als einzige die neuen Core-Prozessoren der 10. Generation auf Basis von Ice Lake, Comet Lake und Cascade Lake-X sowie AMD Ryzen 3000. In Bezug auf Windows 10 1909 überrascht das nicht, Version 1903 gab es hingegen schon, bevor Intel und AMD die neue Serie veröffentlicht haben, bei Version 1903 schiebt Microsoft den Support also offiziell nach.

OEMs können ihre Rechner mit neuen Intel-CPUs also auch in Zukunft mit Version 1903 oder 1909 ausliefern, eine Installation von 1809 ab Werk ist hingegen nicht für die zehnte Core-Generation oder Ryzen 3000 zulässig, sondern nur bis zur neunten.

Schluss mit Unordnung in Windows 10: Cooles Mini-Tool ersetzt den Desktop

In WIndows 10 gibt es so manche etwas versteckte Hacks. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Homepages auf Ihrem Desktop verknüpfen. Besser funktioniert dies allerdings mit dem Mini-Tool Radial Menu. Es hilft Ihnen, den Desktop auszumisten und wichtige Verknüpfungen immer in Reichweite zu behalten.

Der Windows-Desktop ist der Ort, an dem Sie Verknüpfungen erstellen und all das ablegen, auf das Sie schnellen Zugriff haben möchten. Das führt oft dazu, dass der Desktop vermüllt ist und Sie die wirklich wichtigen Sachen nicht mehr so schnell wiederfinden.

Abhilfe schafft das Mini-Tool Radial Menu. Das Programm bringt ein sehr frei konfigurierbares Tortenmenü auf Ihren Desktop, in dem Sie die wichtigsten Programme, Ordner, Website-Links und andere häufig genutzte Dinge sammeln und strukturieren.

Viel Raum zur Individualisierung des Menüs

Nach der Installation finden Sie das Menü auf Ihrem Desktop. Mit einem Klick auf das Kreiszenturm lässt es sich auf einen schlichten, unauffälligen Punkt reduzieren. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Config”, können Sie neue Menüpunkte hinzufügen, diese in Gruppen organisieren und sogar Makros anlegen, die mehrere Arbeitsschritte in einem Befehl bündeln.

Radial Menu überzeugt vor allem mit den vielfältigen Anpassungs-Optionen. So können Sie aus einer Vielzahl verschiedener Themes wählen, den Durchmesser des Kreisdiagramms festlegen und bestimmen, wie viele Icons maximal im Menü angezeigt werden sollen.

Wear OS: So lässt sich jede Wear OS-Smartwatch als Maus und Tastatur für Desktop & Smartphone nutzen

Für Google haben Wearables plötzlich wieder eine große Bedeutung und spätestens mit der Übernahme von Fitbit hat das Unternehmen deutlich gemacht, dass sehr große Pläne in den Schubladen liegen und nun darauf warten, auch umgesetzt zu werden. Die Branche hat bisher vor allem daran gelitten, dass Wear OS nicht sehr flexibel ist und es in der gesamten Smartwatch-Welt abseits von Apple kaum echte Neuigkeiten oder Innovationen gibt. Vielleicht ist folgende App ja ein Anstoß: Ein Google-Entwickler hat eine interessante App entwickelt, mit der sich die Wear OS-Smartwatch in eine Maus bzw. auch in eine Tastatur verwandeln lässt.

Es gibt noch keine Informationen darüber, wie Googles Smartwatch-Zukunft aussehen wird, aber wir dürfen uns auf viele neue Produkte freuen, mit denen Google versuchen wird, den Kaufpreis wieder hereinzuholen und auch die gesamte Branche rund um das eigene Betriebssystem Wear OS wieder nach vorne zu bringen. Damit sind nun Innovationen auf Software- und Hardware-Ebene zu erwarten, die vielleicht gar nicht mehr so lange auf sich warten lassen. Die heute vorgestellte App ist vielleicht ein Beispiel dafür, wie zwei fremde Welten miteinander verwachsen können – auch wenn es nicht unbedingt Usability-freundlich ist.

Ein Google-Entwickler hat in Eigenregie und unabhängig von seinem Arbeitgeber die Wear OS-App WearMouse entwickelt, mit der sich die Smartwatch in eine Maus verwandeln bzw. besser gesagt als solche nutzen lässt. Gesteuert wird der Cursor direkt per Handbewegung, die von den eingebauten Sensoren der Smartwatch erkannt werden. Die Maustasten werden auf dem Display eingeblendet und sind somit ebenfalls vorhanden. Am Handgelenk getragen könnte das aber etwas unbequem werden.

Aus diesem Grund heißt es schon in der App-Beschreibung, dass die Uhr abgenommen und wie eine Fernbedienung in der Hand gehalten werden kann. Das lohnt sich natürlich nur dann, wenn man die „Maus“ länger benutzen und das klassische Hardwareteil aus irgendeinem Grund nicht benutzen kann oder möchte. In den Einstellungen lässt sich für ein besseres Handling festlegen, ob die Smartwatch Links oder Rechts getragen wird. Außerdem lässt sich die App bei Problemen sehr leicht über die Einstellungen kalibrieren.

Es stehen noch drei weitere Modi zur Verfügung: Einmal eine Cursor-Ansicht, bei der es lediglich vier Richtungs-Buttons sowie einen OKAY-Knopf gibt, ein Touchpad zur Cursor-Steuerung ohne Bewegung und eine vollständige Tastatur. Letztes klingt wenig komfortabel, funktioniert aber bekanntlich auch in anderen Smartwatch-Apps überraschend gut. Für die Touchpad-Steuerung kann das gesamte Display als Touchfläche genutzt werden, womit wieder das Thema ins Spiel kommt, dass die rechteckigen Displays sogar in solch einem Punkt komfortabler sind.

Die App kommuniziert per Bluetooth mit den zu steuernden Geräten und ist dadurch sehr flexibel einsetzbar. Unterstützt werden neben Android auch Chrome OS, Windows, Mac OS sowie Linux. Grundlegend wohl einfach alle Betriebssysteme, die mit Bluetooth-Eingabegeräten kompatibel sind. Die App ist kostenlos, werbefrei und dient vor allem als Tech-Demo. Dennoch ist sie sehr interessant und vielleicht für den einen oder anderen ganz nützlich 🙂

Der Sourcecode ist auf GitHub verfügbar. Gut möglich, dass sein Arbeitgeber das in irgendeiner Art und Weise aufgreifen und offiziell anbieten wird – mit Googles neuem Fokus auf Wearables und Smartwatches ist das nicht undenkbar.

iOS 13: So nutzt ihr das Ankündigen von Nachrichten per Siri

Mit iOS 13.1 hat Apple auch eine Funktion an die Nutzer verteilt, die der eine oder andere bereits aus der Beta-Phase von iOS 13 kannte. Es handelt sich um das Ankündigen von Nachrichten durch Siri. Das Ganze funktioniert nur mit AirPods der 2. Generation, den AirPods Pro oder einigen Beats-Kopfhörern, die auch mit Apples H1-Chip ausgestattet sind. Wenn ihr also weder das eine noch das andere besitzt, dann wird diese kurze Anleitung nicht nützlich für euch sein. Gehört ihr zu den Besitzern genannter Kopfhörer, dann kann Siri euch eingehende Nachrichten vorlesen, wenn ihr die Hörer im oder auf dem Ohr habt.

Um das Ganze zu aktivieren, besucht ihr die Einstellungen > Siri & Suchen > Nachrichten ankündigen und aktiviert dort das Toggle „Nachrichten mit Siri ankündigen“. Im Bereich etwas weiter unten könnt ihr nun noch auswählen, von welcher App ihr Nachrichten ankündigen lassen wollt. Aktuell befindet sich dort nur die Nachrichten-App. WhatsApp, Telegram und Co. können aber über Updates die Kompatibilität dafür gewährleisten und zukünftig dort auch Platz nehmen. In den Einstellungen zur Nachrichten-App könnt ihr noch auswählen, ob Nachrichten von euren Favoriten, zuletzt benutzten Kontakten, allen euren Kontakten oder von jedem angekündigt und vorgelesen werden sollen.

Habt ihr das erledigt und treibt beispielsweise gerade Sport, habt dabei die Kopfhörer im Ohr, dann werden euch die Nachrichten vorgelesen und ihr könnt per Sprache darauf antworten, ohne „Hey Siri“ sagen zu müssen. Ziemlich nützlich, um nicht aus dem Prozess gerissen zu werden.

Windows 10: PC für November-2019-Update vorbereiten – so sparen Sie Zeit und Nerven!

Das November-Update für Windows 10 ist da! COMPUTER BILD verrät, wie Sie Ihren PC auf Vordermann bringen und einen Totalausfall vermeiden!

Seit der Einführung von Windows 10 im Sommer 2015 hat Microsoft bereits sieben üppige Windows-Updates ausgeliefert, zuletzt das Mai-2019-Update. Nun steht mit dem November-2019-Update (Codename „19H2”) die nächste Version von Windows 10 zum Download bereit. Wer nicht warten will, bis Windows das Update von sich aus anbietet, holt es sich mit dem COMPUTER BILD-Blitz-Updater schon jetzt auf den PC!

Grundsätzlich gilt: Bevor die Aktualisierung dort landet, sollten Sie den PC auf Vordermann bringen – denn bei umfassenden Systemaktualisierungen installiert sich das Betriebssystem einmal komplett neu. Läuft dabei etwas schief, droht der Totalausfall. Im Fall des November-Updates macht Microsoft jetzt allerdings vieles anders. Um den zahllosen Update-Problemen der Vergangenheit entgegenzuwirken, hat Microsoft umgestellt. Aus zwei Funktions-Updates pro Jahr macht Microsoft ein großes Feature- und ein kleines Wartungs-Update. Letzteres verteilt der Konzern als einfaches kumulatives Update, das sich recht unauffällig nebenbei installiert. Da es sich beim November-2019-Update um genau solch ein unauffälliges Wartungs-Update handelt, müssen Sie sich im Grunde nicht besonders vorbereiten. Etwas anderes gilt, wenn Sie zum Blitz-Updater greifen. Denn in dem Fall kommt das November-Update als Windows-Neuinstallation auf Ihren Rechner. Vorteil: Sie erhalten das Update sofort und installieren es auch auf PCs mit älteren Versionen von Windows 10. Vor der Installation sollten Sie aber ein paar Vorbereitungen treffen, um potenzielle Fehlerquellen auszuschließen. Worauf Sie beim Update achten sollten, zeigen die folgenden Hinweise.

November-Update: Wie Windows aktualisieren?

Damit der Umstieg auf das November-Update per Blitz-Updater problemlos über die Bühne geht, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Vorneweg: Aus der Erfahrung früherer Updates empfiehlt es sich, ungenutzte Geräte vom PC zu trennen. Bei USB-Speichersticks, externen Festplatten und SD-Karten ist das neuerdings sogar Pflicht. Das gibt Microsoft auf einer Support-Seite bekannt. Und schließlich gilt wie immer: Sollte beim Update etwas schiefgehen, ist das nur halb so schlimm, wenn Sie zuvor ein Backup wichtiger Daten angelegt haben. Eine ausführliche Anleitung zur Vorbereitung auf das Update finden Sie in der Fotostrecke oben.

Speicherplatz: Wie viel benötige ich für das Update?

Da der Blitz-Updater eine komplette Image-Datei (.iso) von Windows 10 herunterlädt, sollte der Download allein etwa 5 Gigabyte (GB) auf der Festplatte belegen. Die Installation benötigt zusätzlich Platz, um sich auszubreiten. Reichten früher für 32-Bit 16 GB und für die 64-Bit-Version 20 GB locker aus, hat Microsoft den benötigten Speicherbedarf mittlerweile verdoppelt! Wie auf der Webseite mit den Hardware-Voraussetzungen nachzulesen ist, verlangt das Betriebssystem satte 32 GB. Gerade auf Einsteiger-Notebooks, aber auch auf Microsofts eigenen Surface-Geräten können diese neuen Mindestanforderungen zum Problem werden. Ist Ihre Festplatte zu voll, verweigert Windows schlichtweg die Installation des Updates. Löschen Sie in diesem Fall nicht benötigte Daten und deinstallieren Sie ungenutzte Programme. Entsprechende Tipps finden Sie oben in der Fotostrecke. Unabhängig vom Speicher gilt: Je schlanker Ihr System ist, desto weniger Stolperfallen existieren und desto geringer ist die Gefahr, dass beim Update etwas fehlschlägt.

Wo finde ich Updates für Windows 10?

Microsoft verteilt das November-Update regulär über die Update-Funktion des Betriebssystems. Sollte es bei Ihnen nicht erscheinen, ist das kein Grund zur Sorge. Das ist zu Beginn bei den meisten Installationen der Fall, da sich die Verteilung über Wochen und Monate hinziehen kann. Wollen Sie nicht so lange warten, holen Sie sich das Update mit dem COMPUTER BILD-Blitz-Updater sofort. Der steht bereits bei COMPUTER BILD zum Download bereit.