Mobvoi TicWatch Pro 3: die erste Smartwatch mit Snapdragon Wear 4100

Ein malaysischer Online-Shop hat eine ganze Menge technischer Daten der demnächst erscheinenden TicWatch Pro 3 verraten. Auf Shopee waren kurzzeitig Produktbilder, Banner und Informationen zu den Features und Spezifikationen der Smartwatch zu lesen. Besonders interessant: die TicWatch Pro 3 wird wohl die erste Smartwatch mit dem neuen Snapdragon Wear 4100 werden!

Mobvoi TicWatch Pro 3 – was wir bisher wissen

Die Mobvoi TicWatch Pro 3 ist eine Oberklasse-Smartwatch mit Wear OS (vormals Android Wear). Wie wir jetzt wissen, ist das Herzstück der neuen Uhr der Snapdragon Wear 4100 von Qualcomm. Dieser Chip soll ein großes Plus an Leistung gegenüber den älteren Wearables-Prozessoren bieten. Wir hoffen, dass Qualcomm auch die Energieeffizienz verbessern konnte. Bei der TicWatch Pro 3 dürfte das aber eher nebensächlich sein, da Mobvoi erneut ein Hybrid-Display verbaut. Wird nur die Uhrzeit angezeigt, verbraucht die Smartwatch äußerst wenig Strom.

Die Features betreffend kriegen wir hier natürlich die Standardausstattung von Wear OS vorgesetzt. Die Google Services (Maps, Assistant, Fit, YouTube etc.) sind eng mit dem Betriebssystem verzahnt und arbeiten sehr gut zusammen. Da die TicWatch Pro 3 NFC verbaut hat, kann man mit ihr auch via Google Pay an der Kasse bezahlen. Ebenfalls verbaut ist übrigens GPS – für Radfahrer oder Jogger ist das ein tolles Feature, um die eigene Strecke ohne verbundenes Smartphone aufzeichnen zu können.

Zusätzlich zu den Standard-Features lässt es sich Mobvoi nicht nehmen, wieder einige TicHealth-Funktionen zu integrieren. Darunter fallen unter anderem TicOxygen, TicSleep und TicPulse. Was dahinter steckt, ist bei den Namen vermutlich selbsterklärend, auf den eingebundenen Screenshots findet ihr aber ausführliche Infos zu den Funktionen.

Preis & Verfügbarkeit

Einem mittlerweile gelöschten Tweet nach soll die Mobvoi TicWatch Pro 3 am 24. September 2020 vorgestellt werden. Kurz danach sollte sie auch bestell- und lieferbar sein. Der Preis wird wohl 1.100RM betragen – das sind umgerechnet ungefähr 227€. Ob dieser Preis über die Import-Shops auch an uns weitergegeben wird, muss die Zeit zeigen.

Huawei Watch GT2 Pro: Neue Smartwatch mit Wireless Charging im Anmarsch

Von Huawei steht mit der Huawei Watch GT2 Pro eine neue Premium-Smartwatch ins Haus. Das wusste nicht Huawei selbst zu vermelden, sondern der Journalist Roland Quandt griff da – wie so oft – dem Hersteller vorweg. Neben Bildern konnte er auch die technischen Details der neuen Smartwatch auftreiben. Charakteristische Mermale der GT2 Pro seien Wireless Charging und eine lange Akkulaufzeit – da legt Huawei bei den Wearables ohnehin ganz gut vor im Konkurrenzkampf.

Das runde OLED-Display der Huawei Watch GT2 Pro ist 1,39 Zoll (3,53 cm) groß und bietet eine Auflösung von 454×454 Pixeln. Mit rund 46 Millimetern Durchmesser ist die GT2 Pro sicherlich nicht die kleinste Smartwatch. Im Inneren des Edelstahlgehäuses finden 4 GB Flash-Speicher sowie die Sensorik, wie ein GPS-Empfänger und Gyroskop ihren Platz. In Sachen Arbeitsspeicher zeigt man sich mit 32 MB wohl ebenso sparsam wie sein Vorgänger, die Huawei Watch GT2. Ebenfalls verbaut ist ein 455 mAh großer Akku, mit welchem Huawei mit Laufzeiten von bis zu 14 Tagen selbst einem Xiaomi Mi Band Konkurrenz machen könnte. Erstmalig für eine Huawei Smartwatch lässt sich der Akku auch drahtlos aufladen.

Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 5.1. Ebenso lassen sich über Bluetooth auch drahtlose Kopfhörer verbinden, um auf dem internen Speicher abgelegte Musik abzuspielen.

Auch in Sachen (Fitness-)Tracking soll die GT2 Pro dank den verbauten Sensoren einiges auf dem Kasten haben: So gehören neben einem Schrittzähler, Stufenzähler und dem Tracking der Herzfrequenz auch Herzfrequenzzonen, die Überwachung der Schlafdauer und -qualität, das Aufzeichnen des Stresslevels und die Erfassung des Sauerstoffgehalts im Blut zu ihren Fähigkeiten. Für den Sport bietet man diverse Modi zur Datenerfassung einzelner Sportarten an. Mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 50 Metern dürfte hier auch Schwimmen kein Problem darstellen.

Die Huawei Watch GT2 Pro soll in den nächsten Wochen zu einem Preis von rund 280 Euro auch auf dem deutschen Markt erscheinen. Huawei bietet diverse Farben des Edelstahlgehäuses an, welche mit verschiedenen Armbändern aus Kunststoff oder Leder kombiniert sind.

Xiaomi Youpin: Haylou-Solar-Smartwatch mit einem Monat Akkulaufzeit startet im Mai 2020

Über Xiaomis Crowdfunding-Plattform wurde nun ein neues Wearable erfolgreich finanziert: die Haylou Solar. Es wird sich dabei um eine Smartwatch handeln, welche auf stolze 30 Tage Laufzeit kommen solle. Das Design mit rundem Zifferblatt und einem Metallgehäuse soll vor allem Jugendliche ansprechen.

Der LC-Bildschirm der Haylou Solar löst mit 240 x 240 Pixeln auf und kommt auf 1,28 Zoll Diagonale. Zwölf unterschiedliche Workouts kann die Smartwatch tracken: Walking, Yoga, Radfahren, Outdoor-Joggen, Klettern, Fußball, Basketball, freies Training, Rudern, Laufband und Ellipsentraining.

Des Weiteren sind ein Schrittzähler, ein Pulsmesser und Optionen um den Schlaf und Kalorien zu tracken an Bord. Es lassen sich auch die Musikwiedergabe über die Haylou Solar steuern oder etwa Wetterinformationen abrufen. Bei verbundenem Smartphone zeigt die Smartwatch auch Benachrichtigungen an und weist auf Anrufe hin. Für den Akku gibt man übrigens 340 mAh an. Die erwähnte Laufzeit von 30 Tagen soll sich jedoch um die Hälfte verringern, wenn der Pulsmesser genutzt wird.

Trotz des „Solar“ im Namen, lädt dieses Wearable über Kontakte an der Rückseite auf. Nach Schutzklasse IP68 ist die Hayou Solar resistent gegen Staub und Wasser. Verbindungen zu mobilen Endgeräten mit wahlweise mindestens Android 4.4 oder aber iOS 8.0 stellt man via Bluetooth 5.0 her. Der Hersteller bietet auch eine Begleit-App namens Haylou Fit an. Die Smartwatch wiegt etwa 54 Gramm.

Das eigentlich interessante an diesem Wearable ist der Preis, denn er liegt bei umgerechnet gerade einmal 19,50 Euro. Vermutlich wird sich da der ein oder andere für einen Import interessieren. In China wird die Haylou Solar (LS05) ab dem 18. Mai 2020 ausgeliefert.

Apple Watch Series 5 für 2020 in Rot geplant?

Plant Apple eine neue Farbe für die Apple Watch Series 5? Angeblich hat Apple den Hinweis selbst versehentlich in der Datenbank geliefert, es könnte sich um ein (RED)-Produkt handeln und vermutlich ist es die Aluminium-Version.

Falls Apple eine rote Apple Watch plant, und ich finde das klingt logisch, dann könnte diese im Frühjahr auf den Markt kommen. Womöglich plant Apple ein Event im März (es stehen noch einige Produkte im Raum, die 2019 nicht mehr gezeigt wurden) und wird dort auch die rote Version veröffentlichen.

Eine neue Farbe wäre jedenfalls ein gutes Verkaufsargument für das Frühjahr und den Sommer, dazu dann noch ein paar neue Bänder mit frischen Farben. Warten wir mal ab, ob das Gerücht von WatchGeneration stimmt. Da die Watch für Apple aber immer wichtiger wird, kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Honor MagicWatch 2: Günstige Smartwatch in zwei Varianten vorgestellt

Die Huawei-Tochter Honor hat eine neue Smartwatch vorgestellt. Die Honor MagicWatch 2 möchte vor allem mit einer langen Akkulaufzeit und diversen Sportfunktionen punkten. Die größere Version der intelligenten Uhr besitzt zudem ein besonderes Feature.

Honor MagicWatch 2 kommt nach Deutschland

Honor hat seine MagicWatch 2 nun offiziell vorgestellt und dabei bestätigt, dass sie auch in Deutschland zu haben sein wird. Die Smartwatch ähnelt der des Mutterkonzerns – Huawei Watch GT 2 – sehr stark und setzt entsprechend auch auf ein Betriebssystem von Huawei statt auf Wear OS von Google. Ende Januar 2020 wird die Uhr in zwei Größen und mit vier verschiedenen Armbändern erhältlich gemacht.

Als Highlight bewirbt Honor die Smartwatch mit einer besonders langen Akkulaufzeit. Erst nach 14 Tagen soll die Uhr in der größeren Variante wieder an die Steckdose müssen, heißt es. Die kleinere Version soll hingegen sieben Tage durchhalten. Ein OLED-Display mit einer Diagonale von 1,39 Zoll beziehungsweise 1,2 Zoll kommt darüber hinaus zum Einsatz. Die Auflösung liegt bei 454 x 390 Pixel. Verschiedene Watchfaces stehen auf der Uhr zur Verfügung, können aber auch nachträglich heruntergeladen werden.

Beim Prozessor hat man sich für den Kirin A1 entschieden, von der internen Kapazität von 4 GB stehen im Betrieb 2 GB zur Verfügung, der Rest gehört dem Betriebssystem und den vorinstallierten Apps. Der Hersteller gibt an, dass die Uhr bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht ist.

Honor MagicWatch 2 mit 15 Fitness-Modi

Honor möchte vor allem Sportler von der intelligenten Uhr überzeugen. Dafür stehen gleich 15 Fitness-Modi zur Verfügung, die Daten aufzeichnen. Darüber hinaus hat der Hersteller noch 13 Laufkurse für Anfänger und Fortgeschrittene implementiert.

Wird die Uhr auch nachts getragen, dann bietet Honor über die „TruSleep 2.0“-Technik an, den Schlaf zu analysieren. Bei Schlafstörungen sollen gleich bis zu 200 individuelle Vorschläge gemacht werden, um den Besitzer zu besserem Schlaf zu verhelfen. Die Herzfrequenz kann auch getrackt werden, ebenso wie das „Stresslevel“.

GPS und Bluetooth werden unterstützt, doch auf ein eigenes Mobilfunkmodul wurde verzichtet. Ist die Honor MagicWatch 2 in der größeren Version aber mit einem Smartphone gekoppelt, sollen Telefonate mit einer Entfernung von bis zu 150 Metern möglich sein.

Honor MagicWatch 2: Preis und Verfügbarkeit

Honor bietet die MagicWatch 2 ab Ende Januar 2020 in Deutschland an. Die größere Variante (46 mm) kommt für 179 Euro in die Läden, den Preis für die etwas kleinere Version (42 mm) hat der Hersteller noch nicht kommuniziert.

Smartwatch Samsung Galaxy Watch Active2 im Test

Die Samsung Galaxy Watch Active2 bringt nicht nur digitale Funktionen aufs Handgelenk: Samsung hat bei seiner schicken Uhr auch die Lünette digitalisiert. Das bringt neuen Schwung in die Bedienung der Smartwatch. Mit Pulsmesser und eigenem GPS an Bord ist das Wearable außerdem fit für den Einsatz beim Sport.

Samsung hat bereits einige Erfahrung in der Entwicklung smarter Uhren, das merkt man. Mit den Jahren bewegte man sich vom eckigen zum runden Design und öffnete sich, anders als Apple, auch für das Smartphone der Konkurrenz. Anklang fand bereits bei der Gear S2 eine drehbare Lünette, die das Blättern auf dem smarten Wearable erheblich erleichterte. Beim aktuellen Modell ersetzt Samsung die mechanische Lünette durch eine digitale und zeigt sich damit einmal mehr innovativ. Wir haben die Galaxy Watch Active2 unter die Lupe genommen und dabei nicht nur die Handhabung getestet. 

Inbetriebnahme – Verbindung auch mit dem iPhone möglich

Nach dem Laden der Watch Active 2 über den beiliegenden magnetischen Adapter kann die Uhr wahlweise mit dem iPhone oder einem Smartphone mit Android 5 oder höher gekoppelt werden. Hierfür lädt man die Samsung Galaxy Watch aus Apples App-Store respektive die Galaxy-Wearable-App aus dem Galaxy- oder Play-Store. Sie zieht wiederum die Installation des Watch Active2 Plugins und des Samsung Accessory Service nach sich, sofern nicht bereits installiert. Viele Einstellungen, darunter auch das Zifferblatt-Design und die Anordnung der Apps kann man anschließend wahlweise auf der Uhr selbst oder bequemer über das Smartphone vornehmen. Die Anmeldung mit einer Samsung-ID wird nur benötigt, wenn man die Samsung Cloud nutzen, oder aus dem Galaxy-Store weitere Apps auf die Uhr herunterladen möchte.

Solobetrieb – Es geht auch ohne Smartphone

App installieren, koppeln, Konto einrichten und anmelden – so geht es üblicherweise los mit einer Smartwatch, und nur so kommen Benachrichtigungen und Erinnerungen zum Handgelenk. Wer das nicht braucht und aus irgendeinem Grund nicht will, kann Samsungs hübsche Fitness-Uhr auch solo betreiben. Hierfür ignoriert man bei der Einrichtung den Verweis auf die Wearable-App und streicht stattdessen weiter bis zum Fragezeichen, hinter dem sich die entsprechende Option verbirgt. Was hat man dann alles? Neben grundlegenden Zeitfunktionen auch die Fitness- und Sportfunktionen der Health-App inklusive einem Anfänger-Training für Läufer. Die Workouts bleiben auf Wunsch erhalten, wenn man die Uhr später doch mit dem Smartphone verknüpft. 

Da man die Uhr selbstständig mit dem WLAN verbinden kann, bezieht sie Wetterdaten und Updates eigenständig und direkt aus dem Internet. Außerdem ist der Galaxy-Store zugänglich, um weitere Zifferblätter und beispielsweise die Strava-App herunterzuladen. Viele Apps funktionieren allerdings erst nach Erkennung der zugehörigen Smartphone-App. Spotify beispielsweise fragt den Premiumstatus über das Smartphone ab; erst dann kann man Playlisten herunterladen und offline hören. Für den Store braucht man eine Samsung-ID, die auch die Samsung Cloud öffnet. Ansonsten ist die Anmeldung optional.

Gehäuse und Ausstattung – Mit Speicher für Musik und Fotos

Die Galaxy Watch Active2 gibt es jeweils in zwei Größen zu 40 oder 44 mm und wahlweise mit Aluminium- oder Edelstahlgehäuse. Nur die Variante in Edelstahl gibt es optional mit integrierter eSIM. Alle Modelle haben ein Super AMOLED-Display und besitzen 4 GB für maximal 200 Fotos und bis zu 1 GB Musik. Der Musik-Player steht im Stand-Alone-Modus noch nicht zur Verfügung. Er wird erst nach der Kopplung mit einem Smartphone installiert, von dem aus die Musiktitel dann auf die Uhr übertragen werden können. Als Betriebssystem kommt das Samsung-eigene Tizen in Version 4 zum Einsatz. Darüber liegt eine spezielle Uhrversion von Samsungs One-UI.

Bedienung und UI – Komfortabel dank digitaler Lünette

Die Bedienung über Knöpfe, Gesten und die digitale Lünette ist komfortabel. Die Lünette erleichtert das Blättern durch Listen und Menüpunkte ungemein und bewährt sich auch bei der Lautstärkeregulierung. Um sie zu drehen, fährt man mit dem Finger über den Display-Rand wie über ein Weinglas. Benachrichtigungen stehen “virtuell” links vom Display, rechts gelangt man zu den Widgets der verschiedenen Apps. Man kann sie individuell ergänzen, anordnen und löschen und zum Durchblättern anstelle der Wischgeste auch hier die Lünette verwenden. Eine Geste von oben öffnet ein Quick-Panel mit vergleichsweise vielen Einstellungen, wie die Screens unten zeigen. 

Texte kann man über eine virtuelle T9-Tastatur eingeben: 11 Eingabefeldern sind jeweils mehrere Zeichen zugeordnet, die man durch mehrfaches Drücken oder Drücken und Halten auswählen kann. Für das kleine Display der 40-mm-Uhr ist das keine schlechte Lösung, zumal die Tasten zumindest im Test mit mittelgroßen Fingern gut getroffen werden konnten. Alternativ kann man den Text diktieren. Mit Ausnahme einiger eingedeutschter englischer Begriffe funktionierte auch die Transkription gut. Eine dritte Option, bei der die Buchstaben nacheinander einzeln auf das Display gemalt werden, stand im Testzeitraum für die Sprache Deutsch nicht zur Verfügung. Eingehende Nachrichten kann man in voller Länge lesen, Bilder werden jedoch nicht angezeigt.

Telefonie – Mit und ohne eSIM möglich

Das Testgerät mit Aluminiumgehäuse besaß keine eSIM. Dennoch sind Kurznachrichten und Telefonate über Bluetooth möglich, wenn das Smartphone in der Nähe ist. Der integrierte Lautsprecher macht dabei einen guten Job, wenngleich er auch bereits bei mittlerer Lautstärke leicht übersteuert. Für die Anwahl stehen der Zugriff auf die Anruf- oder Kontaktliste und eine Zifferntastatur zur Verfügung.

Fitness – Vom Bewegungsmuffel zum aktiven Sportler

Auf der Watch Active 2 ist Samsung Health installiert. Die kontinuierliche Aufzeichnung erfasst fortwährend den Puls, die erlaufenen Schritte und Etagen. Aktivitäten wie Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen und das Training mit Ellipsentrainer und Rudermaschine werden automatisch erkannt und als Workout erfasst. Manuell können zusätzlich Wandern, Yoga und Pilates aufgezeichnet werden, sowie etliche Workouts im Fitnessstudio, darunter Bankdrücken, Beinpresse und Schulterdrücken.

Vor dem Training lohnt ein Blick in die jeweiligen Einstellungen: Für jede Sportart können die Zielvorgabe – Dauer, Strecke, Kalorienverbrauch und beim Schwimmen die Anzahl der Bahnen – und die Infoanzeige für das Training individualisiert werden. Auch die Abstände der Ausgabe über den integrierten Lautsprecher oder ein Headset ist variierbar. Zudem kann man für Outdoor-Sportarten die GPS-Genauigkeit erhöhen. 

Wer bislang selten oder noch gar nicht gelaufen ist, findet unter Umständen Gefallen an Samsungs Lauf-Coach. Die Ziele der zugehörigen Workouts reichen von leichtem Joggen über Ausdauerlauf bis Tempoerhöhung und können mit Hilfe der Smartphone-App erweitert werden. 

Gesundheitliche Ziele unterstützt die Health-App auf dem Smartphone generell noch etwas besser. Sie ist auf vielen Samsung-Phones bereits installiert, ansonsten findet man sie im Play-Store. Für ein Protokoll der Nahrungsmittelaufnahme greift sie beispielsweise auf eine umfangreiche Datenbank zurück, während man über die Uhr nur direkt Kalorien eingeben kann, die man demzufolge selbst schätzen können muss. 

Die zusätzlichen Sportarten der App können nicht auf das Smartphone übertragen werden, wohl aber mehrtägige Trainingspläne aus unterschiedlichen Bereichen, die dann im Tagesrhythmus direkt auf der Uhr gestartet werden können. Trägt man die Uhr nachts, erstellt sie auch ein Schlafprotokoll. Im Test gab es allerdings für mehrere Nächte je zwei Protokolle. Als Grund wurde eine Unterbrechung der Pulsaufzeichnung durch ein vermeintlich zu locker sitzendes Band angegeben. Das war allerdings nicht der Fall. 

Im Vergleich zu anderen Uhren bietet die Watch Active2 viele Analysen direkt am Handgelenk und visualisiert sie auch größtenteils grafisch ansprechend. Auch im Rahmen der Aktivitätsserinnerungen machen es, wenn man ihnen folgt, nette animierte Anleitungen leicht, etwas Bewegung in den Büroalltag zu bringen. Trainingsdaten lassen sich auch im Nachhinein noch direkt auf der Uhr anschauen. Das Zeitfenster orientiert sich dabei allerdings an der aktuellen Woche – an einem Dienstag liegen also die Aufzeichnungen von zwei Tagen vor, an einem Sonntag von sieben Tagen.

Akku und Laufzeit – Von wochenlanger Laufzeit noch weit entfernt

Der Akku des 44-mm-Modells ist 340 mAh groß. Die getestete Uhr mit 40-mm-Gehäuse hat eine Akkukapazität von 247 mAh. Im Stand-Alone-Betrieb mit aktiviertem Always-On-Display haben wir eine Laufzeit von 37 Stunden protokolliert, etwa 34 waren es nach der Kopplung und erweiterten Nutzung mit einem Smartphone. Verzichtet man auf das Always-On-Display und regelt auch sonst wenig über die Uhr, kann man auf 48 Stunden kommen. Gravierend ändert sich das Verhalten aber beim Sport: Ein einstündiger Lauf mit aktivem Display, Musikübertragung und hoher GPS-Genauigkeit kostete den voll geladenen Akku im Test bereits fast 50 Prozent seiner Ladung.

Positiv: Beim Laden zeigt die Uhr auch die voraussichtliche Ladezeit an. Das sind bei völlig entleertem Akku etwa 2:30 Stunden, was im Test auch recht genau zutraf. In einer halben Stunde holt sich der Akku etwa 20 % seiner Ladekapazität zurück.

Fazit

Die Galaxy Watch Active2 ist eine hübsche Smartwatch, die sich intuitiv und komfortabel bedienen lässt. Der Ersatz der ersten, damals noch mechanischen Lünette der Galaxy Watch durch eine digitale ändert natürlich das Aussehen; die Optik ist jetzt graziler und weniger technisch. Funktional leistet sie in ihrer jetzigen Form aber sehr gute Dienste.

Das Konzept der digitalen Lünette geht auf und gestaltet die Bedienung der Samsung Smartwatch elegant. 

Telefonie, über eSIM oder das per Bluetooth verbundene Handy, die Musikfunktion und die vielen Sport- und Fitnessaufzeichnungsmöglichkeiten bilden ein funktionales Grundgerüst, das aus einem gut sortierten App-Store ergänzt werden kann – wenngleich bei weitem nicht so umfangreich wie bei Apple.

Eine Schwachstelle, die Samsung mit Apple und Herstellern von Smartwatches mit WearOS teilt, ist die Laufzeit. Hier punkten die Uhren von Huami oder Huawei, die in diesem Punkt richtungsweisend sind. Preislich liegt die Watch Active2 zwischen ihnen und der aktuellen Apple Watch: Die Preise lagen zum Testzeitpunkt je nach Modell zwischen 275 und 450 Euro.

Mobvoi TicWatch Pro LTE: eSIM-Einrichtung und erste Eindrücke

Mit der Mobvoi TicWatch Pro 4G/LTE ist eine der ersten Smartwatches mit eSIM und WearOS auf den Markt gekommen. Als Anbieter wurde zum Marktstart Vodafone ins Boot geholt und so war auch bei unserem Testgerät eine eSIM von Vodafone dabei.

Im folgenden Artikel möchte ich kurz zur Einrichtung und anschließend zu meinen Eindrücken zur Smartwatch bzw. der LTE-Funktion eingehen.

Einrichtung eSIM (Vodafone)

Nachdem ich selbst mit der TicWatch Pro 4G/LTE das erste Mal eine Smartwatch mit eSIM nutzen konnte, wollte ich kurz etwas zur Einrichtung schreiben. Der Vorgang selbst ist zwar super einfach, aber es kann nie schaden, wenn man sich vorher mal kurz irgendwo darüber querlesen konnte.

Zuerst wird wie gewohnt die Smartwatch mit dem Handy gekoppelt. Dazu die WearOS-App starten und die (zuvor am besten aufgeladene) Uhr einschalten. Es erscheint der übliche Dialog, in welchem die via Bluetooth gefundenen Uhren angezeigt werden, man kopiert sein Google Konto auf die Uhr und das war es dann 2-3 Klicks später auch schon.

Nun folgt im Falle der Mobvoi TicWatch die Installation der Mobvoi-App, in welcher die Uhr dann auch hinzugefügt werden muss. Diesen Schritt benötigen wir, damit die eSIM-Funktion auf der Smartwatch auch eingerichtet werden kann.

Nach der Einrichtung der Uhr könnt ihr dann auf die Kommunikationseinstellungen klicken und gelangt dann zum nächsten Dialog, in welchem ihr die Möglichkeit bekommt (nach auswählen von Vodafone/Germany) einen QR-Code abzuscannen.

Der auf dem Display geforderte Bestätigungscode ist die ePIN der eSIM und spätestens damit wäre dann auch jeder verwirrt. Aber keine Sorge, das war es schon fast!

Nun wird das Profil der eSIM noch auf die Uhr heruntergeladen und dabei sollte weder die Uhr noch das Handy ausgeschaltet werden, da sonst die Übertragung fehlschlagen könnte.

Ist alles erfolgreich übertragen worden, bekommt ihr einen entsprechenden Hinweis auf der Uhr und dann solltet ihr bestenfalls die Uhr kurz einmal Neustarten und ihr habt es auch schon geschafft!

Erfahrungen mit der TicWatch Pro 4G/LTE

Primär ist nun erst einmal die Telefonfunktion auf „Automatisch“ aktiviert. Das bedeutet, dass das Telefonmodul nur aktiviert wird, wenn kein WLAN und Bluetooth möglich ist.

Ein manuelles, dauerhaftes Einschalten der mobilen Daten führte in meinem Fall zu einem drastisch verstärkten Akkuverbrauch. Da war dann der Akku auch mal nach einem Tag schon leer, während die Automatik-Funktion gute zwei Tage hält.

Falls ihr doch mal auf pures LTE zurückgreifen wollt:

Einstellungen → Konnektivität → Mobile Einstellungen → Mobilfunkschnittstelle

Wie auch schon bei der TicWatch Pro ohne LTE könnt ihr natürlich auch die smarten Funktionen deaktivieren und zugleich nur noch das zweite Display (dieser CASIO-Look) einschalten. Dann sind bis zu 30 Tage Nutzungsdauer drin, aber ihr habt auch fast nichts smartes mehr an der Uhr. Vom Schrittzähler und der Pulsmessung mal abgesehen.

Dank eSIM könnt ihr die TicWatch Pro LTE autark nutzen. Beispielsweise eine Runde joggen gehen und dabei trotzdem Musik von Google Musik streamen, einen Anruf tätigen usw. Das Telefonbuch wurde mir auch auf der Uhr dann komplett angezeigt – es scheint also auch von Google synchronisiert worden zu sein.

IP68, Mikrofon und Lautsprecher.

Die Smartwatch ist dabei IP68 zertifiziert und hat trotzdem auch ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Ideal zum Telefonieren, was auch durchaus prima damit klappt. Allerdings muss man das mögen, dass evtl. jemand um die Ecke läuft und einen lautstark mit der Uhr quatschen sieht. Man kann auch Musik über den Speaker hören, aber die Qualität ist eher auf Sprache ausgelegt. Ideal also zum telefonieren und für den Google Sprach-Assistenten etc.

Ein wenig wurde an der Hardware der neuen 4G / LTE-Version geschraubt. So ist die Lünette etwas kleiner und zugleich mit einem schraffierten Muster versehen worden. Das macht die Uhr in meinen Augen dann doch noch etwas schicker.

Mehr RAM an Bord

Auch die sonst üblichen 512 MB RAM wurden auf 1 GB RAM aufgestockt, was sich im Alltag tatsächlich spürbar an der Geschwindigkeit bemerkbar macht. Das gefällt mir sehr, da der Wechsel auf den Wear 3100 Chip in Sachen Geschwindigkeit nicht mehr Perfomance zu verschaffen scheint. Vielleicht haben die Entwickler von Mobvoi gerade deshalb auch in der TicWatch Pro 4G / LTE noch den alten 2100er Chip beibehalten?

Einen kompletten Testbericht zur TicWatch Pro könnt ihr hier schon bei uns nachlesen. Bis auf die schraffierte Lünette, die eSIM-Funktionalität und den erhöhten Arbeitsspeicher dürften sich beide Uhren 1:1 gleichen.

Die TicWatch Pro LTE ist seit dem 18. November 2019 auch in Deutschland erhältlich. Zum Preis von 329,99 EUR ist die Watch aktuell bei Amazon gelistet. Momentan wird in der Mobvoi/TicWatch-App nur Vodafone in Deutschland unterstützt. Ob sich das in naher Zukunft ändert, müssen wir abwarten.

Huawei Watch GT2 im Preisverfall: Smartwatch mit langer Laufzeit günstig im Angebot

Was Akku-Leistung angeht, kann der Huawei Watch GT2 keine Smartwatch das Wasser reichen. Bis zu zwei Wochen schafft die Uhr, ohne an die Ladestation zu müssen. Je nach Modell und Ausstattung ist sie zu unterschiedlichen Preisen zu haben. Wo ihr die Smartwatch aktuell am günstigsten bekommt, haben wir in diesem Preisverfall für euch aufgelistet.

Das derzeit beste Angebot ist auf eBay* zu finden: Hier bekommt ihr das größere Modell (46 mm) der Huawei Watch GT2 für 212,43 Euro. Mit dem Gutschein-Code PREISOPT8 könnt ihr das Angebot von Cyberport nutzen und euch die Watch zu einem geringeren Preis sichern. Voraussetzung für dieses Angebot ist, dass ihr mit PayPal bezahlt. Der Gutschein ist bis zum 31. Dezember 2019 einlösbar.

Preislicher Verlauf der Huawei Watch GT2

Erst Anfang Oktober 2019 erschienen, hat die Huawei Watch GT2 bisher keinen starken Preisverfall erlebt. Während das kleinere Modell (42 mm) seit Veröffentlichung preisstabil geblieben ist, ist bei dem größeren (46 mm) ein deutlicherer Abfall zu sehen. Die von uns getestete Smartwatch von Huawei macht ihren Job sehr gut und ist jedem zu empfehlen, der seine Aktivität beim Sport tracken möchte und eine lange Akkulaufzeit schätzt.

Der Preisverlauf laut Idealo* zeigt eine deutliche Abwärtsbewegung. Es ist abzuwarten, inwiefern der Preis zum Black Friday und der Cyber Week noch fallen wird. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.

Ist die Huawei Watch GT 2 die richtige Smartwatch für mich?

Die Huawei Watch GT2 ist eine gelungene Weiterentwicklung der Watch GT. Wer ihren Vorgänger bereits geschätzt hat, kann getrost zugreifen. Denn was er konnte, kann die GT2 nur noch besser. Aber auch die unter euch, die bisher keine Huawei Watch hatten, werden ihre Freude an diesem Gerät haben. Die lange Akkulaufzeit ist ein Segen. Vollgepackt mit Funktionen, die jeden Sportler glücklich machen, enttäuscht die Watch GT2 keineswegs.

TicWatch Pro 4G: Autarke Smartwatch mit zwei Displays gibt Deutschland-Debüt

Die TicWatch Pro 4G/LTE ist – der Name lässt es bereits vermuten – mit einem Mobilfunkmodem ausgestattet, wodurch die Uhr auch komplett ohne Smartphone genutzt werden kann. Konkret können auch Telefonate geführt und Textnachrichten verschickt werden, Google Assistant wird ebenso unterstützt wie NFC. Das nach IP68 zertifizierte Gerät bietet auf Wunsch eine umfassende Herzfrequenzanalyse.

Ein eingebautes GPS-Modul erlaubt die Aufzeichnung von sportlichen Betätigungen, über Bluetooth können Kopfhörer zur Musikwiedergabe angebunden werden. Als Betriebssystem kommt Wear OS zum Einsatz, wobei der ein Gigabyte große RAM und der Snapdragon Wear 2100 eine hohe Leistung versprechen.

Der Hersteller spezifiziert die Akkulaufzeit auf zwei Tage. Möglich ist dies durch ein geschichtetes Display, so wird das mit 400 x 400 Pixeln auflösende und 1,39 Zoll große AMOLED-Display durch ein LCD-Panel ergänzt. Das Modell ist ab sofort für knapp 330 Euro erhältlich.

Fossil Hybrid HR: Smartwatch mit Allways-on-Display und Uhrwerk

Die Hybrid HR kombiniert ein Always-On-Display mit einem klassischen Uhrwerk mit Zeigern. Der Akku soll rund zwei Wochen ohne erneutes Laden durchhalten.

Das US-Unternehmen Fossil Group hat mit der Hybrid HR eine neue Smartwatch-Serie vorgestellt. Die Smartwatch soll neuartige Features mit dem Stil der Traditionsmarke kombinieren. Das Gehäuse der Hybrid HR ist entsprechend klassisch gehalten. Auch die gewohnten Zeiger sowie das Zifferblatt der Uhr deuten nicht sofort auf eine Smartwatch hin.

Hinter den Zeigern befindet sich jedoch ein immer aktives monochromatisches Display. Auf dem runden Bildschirm lassen sich Textnachrichten, Anruferinformationen oder App-Benachrichtigungen anzeigen. Dazu kommen dynamische Informationen zum aktuellen Wetter oder einer zweiten Zeitzone.

Hintergründe, Gesundheit und Betriebssystem

Durch das Display lässt sich die Hybrid HR mit verschiedenen Hintergrundbildern individualisieren, auch sollen sich die Knöpfe der Uhr nach Wunsch belegen lassen. So können beispielsweise Benachrichtigungen zeitweise deaktiviert werden. Die Uhr zählt Schritte, Herzschlag, Kalorien und aktiv verbrachte Zeiten ihres Trägers. Dadurch sollen sich Workouts, Schlaf und Fitness-Fortschritt überwachen lassen. Als Betriebssystem kommt die intern entwickelte HR-Plattform zum Einsatz. Eine GPS-Funktion oder die Bezahlmöglichkeit etwa mit Google Pay fehlen.

Die Hybrid HR soll mit einer Aufladung und allen aktivierten Funktionen über zwei Wochen lang durchhalten. Der Akku mit 55 mAh soll sich zudem in einer Stunde komplett aufladen lassen. Die Hybrid-Smartwatches von Fossil sind mit Android 5.0 und iOS 9.0 oder neueren Versionen kompatibel.

Einstiegspreis bei 199 Euro

Die Hybrid HR wird ab 199 Euro über Fossil.com gelistet. Dabei stehen fünf unterschiedliche Modelle in den Farben Roségold, Grau, Dunkelbrau und Schwarz zur Wahl. Zusätzliche Armbänder werden ab 24,50 Euro angeboten. Eine direkte Bestellung ist aktuell aber noch nicht möglich. Interessenten können sich per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn der Artikel auf Lager ist. Außerdem soll die Uhr in ausgewählten Geschäften weltweit angeboten werden.