Coros Pace 2 im Test: Leicht, ausdauernd – und mit Austausch-Akku noch langlebiger

Die Coros Pace 2 gilt als eine der leichtesten und zugleich leistungsstärksten GPS-Sportuhren für Laufbegeisterte. Doch wie schlägt sie sich im Alltag, im Training und auf langen Läufen? Und wie lässt sich ihre Lebensdauer durch einen Akku für Coros Pace 2 noch verlängern? Wir haben für euch die wichtigsten Fakten, Nutzererfahrungen und Tipps zusammengestellt.


Stärken der Coros Pace 2

Ultraleicht und angenehm zu tragen

Mit nur 29 Gramm (bei Nylonarmband) ist sie kaum spürbar – perfekt für lange Läufe oder Intervalltrainings. Das 1,2″ Farbdisplay bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

Herausragende Akkulaufzeit

  • Bis zu 20 Tage im Alltagsbetrieb
  • 30 Stunden im GPS-Modus
  • Mit „UltraMax“ sogar bis zu 60 Stunden
    Diese Werte setzen Maßstäbe – vor allem, wenn man den Akku bei Bedarf austauschen kann. Der Akku für Coros Pace 2 sorgt dafür, dass deine Uhr dich über Jahre hinweg begleitet.

Laufanalyse auf hohem Niveau

EvoLab-Analyse, Running Power ohne Zusatzsensor, Erholungszeiten und Rennergebnisprognosen machen die Uhr zu einem echten Trainingspartner – besonders für ambitionierte Läufer*innen.


Schwächen & Kritikpunkte

  • Verzögerte Pace-Anzeige: Besonders beim Tempowechsel reagieren die Werte mit 10–20 Sekunden Verzögerung.
  • Gelegentliche GPS-Synchronisationsprobleme („veraltete Satellitendaten“) – regelmäßige Updates über die App empfohlen.
  • Herzfrequenzsensor limitiert bei intensiven Workouts – Brustgurt liefert zuverlässigere Werte.
  • Kein Touchscreen, keine Musikfunktion, keine Kartennavigation – Funktionen, die manch ein Nutzer eventuell vermisst.

Tipp: Akku ersetzen statt neu kaufen

Auch wenn die Coros Pace 2 mit ihrer Akkulaufzeit überzeugt – nach intensiver Nutzung über Jahre lässt die Kapazität bei vielen Geräten spürbar nach. Statt gleich ein neues Modell zu kaufen, lohnt sich der gezielte Tausch des Akkus.

Der passende Akku für Coros Pace 2 ist einfach zu finden und ermöglicht es dir, die Lebensdauer deiner Uhr erheblich zu verlängern – nachhaltig, günstig und effizient.


Fazit: Für wen lohnt sich die Coros Pace 2?

Die Coros Pace 2 ist ideal für:

  • Laufbegeisterte mit Fokus auf Training und Wettkampf
  • Sportler, die ein leichtes, unkompliziertes Gerät mit starker Akkuleistung suchen
  • Nutzer mit begrenztem Budget, die trotzdem professionelle Metriken nutzen möchten

Wer bereit ist, auf Musik und Navigation zu verzichten, bekommt hier eine der besten GPS-Uhren für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Und mit einem hochwertigen Akku für Coros Pace 2 bleibst du langfristig unabhängig und einsatzbereit.

Seiko 5M Kinetic Uhrwerke im Vergleich – Unterschiede, Empfehlungen und der richtige Ersatzakku

Die Seiko Kinetic-Reihe gilt als Meilenstein zwischen Automatik und Quarz – mechanisch aufgeladen, elektronisch geregelt. Insbesondere die 5M-Serie begeistert Sammler und Alltagsnutzer gleichermaßen. Doch nach Jahren ist oft der Energiespeicher am Ende. Die gute Nachricht: Der passende Akku für Seiko 5M22 5M23 5M25 5M42 5M43 5M45 5M47 bringt Ihre Uhr wieder zum Laufen – und das zuverlässig.


Erste vs. zweite Generation: Was unterscheidet die Seiko 5M-Werke?

Seiko hat die Kinetic-Technologie in mehreren Evolutionsstufen weiterentwickelt. Die erste Generation (u.a. 5M22, 5M23, 5M25) bietet solide Grundfunktionen, während die zweite Generation (5M42, 5M43, 5M45, 5M47) mehr Komfort und längere Gangreserven liefert.

KaliberGangreserveKalenderfunktionenBesonderheiten
5M22 / 5M25ca. 3 TageNur DatumKlassische Kinetic-Ausführung
5M23ca. 3 TageDatumOft in Diver-Modellen
5M42 / 5M45 / 5M477–14 TageDatumLängere Gangreserve
5M437–14 TageDatum + WochentagIntegrierter Schnellversteller

Wenn Ihre Uhr zu einer dieser Serien gehört und Probleme beim Energiespeichern hat, benötigen Sie wahrscheinlich einen neuen Akku für Seiko 5M22 5M23 5M25 5M42 5M43 5M45 5M47 – dieser ist mit nahezu allen Varianten kompatibel.


Akku-Technologie: MT920 / TC920S als Standard

Die meisten 5M-Kaliber verwenden den gleichen Energiespeicher – die sogenannte Kinetic-Kondensatorzelle. Ein moderner Ersatz ist z. B. der Akku für Seiko 5M22 5M23 5M25 5M42 5M43 5M45 5M47 (Typ TC920S / MT920).

Vorteile moderner Ersatzakkus:

  • Höhere Kapazität als Originale aus den 90ern
  • Kein Memory-Effekt
  • Direkt kompatibel mit den genannten Kalibern
  • Langlebig und wartungsfrei

Austausch – selbst gemacht oder durch den Uhrmacher?

Der Austausch eines Kinetic-Akkus erfordert etwas Fingerspitzengefühl, ist aber bei Uhrenliebhabern gängige Praxis. Für Einsteiger empfiehlt sich der Weg über den Fachmann. Wichtig ist, auf Qualität und Passgenauigkeit zu achten – genau hier überzeugt der Akku für Seiko 5M22 5M23 5M25 5M42 5M43 5M45 5M47 durch seine präzise Kompatibilität und geprüfte Leistungswerte.


Fazit: Die richtige Energiequelle für Ihre Seiko Kinetic

Seiko Kinetic Uhren sind für ihre Zuverlässigkeit bekannt – doch ohne funktionierenden Energiespeicher nützt das beste Werk nichts. Der Akku für Seiko 5M22 5M23 5M25 5M42 5M43 5M45 5M47 ist die ideale Wahl für alle, die ihre Uhr weiter nutzen wollen, ohne Kompromisse bei Laufzeit oder Funktion.

Zusammenfassung:

  • 5M22–25: ideal für Klassik-Fans mit einfachem Datumsanspruch
  • 5M42–47: empfohlen für längere Trageintervalle
  • 5M43: Favorit für Komplettkalender-Fans
  • Ersatzakkus sind einfach erhältlich – der Wechsel lohnt sich!

Hinweis für Uhrmacher & Sammler: Der verlinkte Akku ist ein bewährter Standard für die komplette Seiko 5M-Familie. Jetzt ansehen und neue Energie finden:Akku für Seiko 5M22 5M23 5M25 5M42 5M43 5M45 5M47

Apack Smartwatch – Preiswerte Technik mit praktischen Funktionen und der passenden Ersatzbatterie

Die Marke Apack hat sich mit ihren Smartwatches im unteren bis mittleren Preissegment etabliert. Wer auf der Suche nach einer günstigen und dennoch zuverlässigen Smartwatch ist, die die wichtigsten Funktionen abdeckt, wird bei Apack fündig. Besonders für Nutzer, die erstmalig in die Welt der smarten Uhren einsteigen möchten oder ein kleines Budget haben, bietet Apack ein attraktives Angebot.

Design und Funktionen

Apack Smartwatches zeichnen sich durch ein schlichtes und funktionales Design aus. Die meisten Modelle verfügen über quadratische oder runde Displays zwischen 1,3 und 1,6 Zoll mit TFT- oder IPS-Technologie. Die Bildqualität ist für den Alltagsgebrauch ausreichend, auch wenn die Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung eingeschränkt sein kann. Die Armbänder bestehen meist aus angenehmem Silikon, was einen bequemen Sitz am Handgelenk ermöglicht.

Die Smartwatches laufen auf einem eigens angepassten, leichtgewichtigen Betriebssystem. Es sind die Basisfunktionen wie Schrittzähler, Herzfrequenzmessung, Schlafanalyse, Benachrichtigungen, Wecker und Fernsteuerung der Kamera vorhanden. Einige Modelle erlauben auch Bluetooth-Telefonate über ein eingebautes Mikrofon.

Lange Akkulaufzeit dank austauschbarer Batterie

Ein großer Vorteil der Apack Smartwatches ist die solide Akkulaufzeit. Mit einer Kapazität zwischen 250 und 350 mAh halten die Uhren im Schnitt 5 bis 7 Tage durch – ideal für den Alltag ohne ständiges Nachladen. Für Nutzer, deren Akku einmal schwächelt, ist es besonders wichtig, einen hochwertigen Ersatzakku parat zu haben. Hier empfiehlt sich der Akku für Apack DAAL402326SA, der speziell für das Modell DAAL entwickelt wurde. Mit diesem Ersatzakku können Sie Ihre Smartwatch ganz einfach wieder wie neu mit langer Laufzeit betreiben.

Kompatibilität und Schutz

Die Apack Uhren sind mit Android- und iOS-Smartphones kompatibel, die Verbindung erfolgt über eine eigens entwickelte App. Der Schutz gegen Wasser ist mit IP67 oder IP68 bewertet, was Spritzwasser und Regen problemlos abwehrt, jedoch nicht für Schwimmen geeignet ist.

Fazit und Empfehlung

Apack Smartwatches sind eine solide Wahl für alle, die ein funktionales und preiswertes Gerät suchen, das die wichtigsten Gesundheits- und Alltagsfunktionen bietet. Wenn Sie eine Apack DAAL Smartwatch besitzen, sollten Sie unbedingt daran denken, den passenden Akku für Apack DAAL402326SA als Ersatz griffbereit zu haben. So verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Uhr und müssen nicht gleich ein neues Gerät kaufen.

Für alle Besitzer einer Apack DAAL Smartwatch ist der Akku für Apack DAAL402326SA eine lohnende Investition, die Ihre Uhr wieder mit voller Power versorgt.

Amazfit GTR 4 Smartwatch Testbericht und Ersatzakku-Empfehlung

In den letzten Jahren sind Smartwatches zu einem unverzichtbaren technischen Gerät im Alltag geworden, und die Amazfit GTR 4 ist definitiv eine der besten auf dem Markt. Die von Huami Technology entwickelte Premium-Smartwatch beeindruckt mit ihrem eleganten Design, umfassenden Gesundheitsfunktionen und exzellenten Sportmodi. In diesem Artikel werden wir die Amazfit GTR 4 detailliert testen und besonders den Ersatzakku – PL412631 – empfehlen, der eine längere Akkulaufzeit für Nutzer bietet, die mehr Leistung benötigen.

Amazfit GTR 4 review: the king of budget smartwatches | The Verge

Design und Funktionen der Amazfit GTR 4

Zunächst einmal überzeugt das Design der Amazfit GTR 4 auf ganzer Linie. Sie ist in den Größen 46mm und 42mm erhältlich, sodass sie den Bedürfnissen unterschiedlicher Träger gerecht wird. Das AMOLED-Display sorgt für eine gestochen scharfe und klare Darstellung, die besonders bei längeren Tragezeiten angenehm ist. Für diejenigen, die Wert auf Individualität legen, unterstützt die Amazfit GTR 4 den Austausch von 22mm breiten Armbändern, sodass Nutzer verschiedene Materialien und Stile wählen können, um das Aussehen der Uhr nach ihren Wünschen anzupassen.

Die Gesundheits- und Sportfunktionen sind die Stärken der Amazfit GTR 4. Sie bietet kontinuierliche Herzfrequenzmessung, Blutsauerstoffsättigung, Stressüberwachung und Schlaftracking, um den Nutzern einen umfassenden Überblick über ihre Gesundheitsdaten zu geben. Darüber hinaus unterstützt die Amazfit GTR 4 über 150 Sportmodi, die den Bedürfnissen von Sportbegeisterten gerecht werden, einschließlich Laufen, Radfahren und Schwimmen. Das eingebaute Dual-GPS-Modul sorgt dafür, dass die Uhr auch bei Outdoor-Aktivitäten eine präzise Positionierung bietet.

Akkulaufzeit der Amazfit GTR 4

Die Akkulaufzeit ist eines der wichtigsten Merkmale einer Smartwatch. Die Amazfit GTR 4 ist mit einem leistungsstarken Akku ausgestattet, der laut Herstellerangaben bei intensiver Nutzung etwa 14 Tage durchhält. Auch bei häufiger Nutzung von Gesundheits- und Sportfunktionen wird die Akkulaufzeit in der Regel den meisten Nutzern ausreichen.

Mit der Zeit kann jedoch die Akkuleistung nachlassen, besonders bei längerem Gebrauch. In solchen Fällen kann ein Ersatzakku notwendig werden. Der PL412631 ist ein speziell für die Amazfit GTR 4 entwickelter Ersatzakku. Mit einer Kapazität von 475mAh und einer Spannung von 3,87V bietet dieser Akku eine hervorragende Leistung und garantiert eine lange Lebensdauer. So können Sie Ihre Amazfit GTR 4 weiterhin mit beeindruckender Akkulaufzeit nutzen.

Ersatzakku PL412631 für die Amazfit GTR 4

Für diejenigen, die die Akkulaufzeit ihrer Amazfit GTR 4 verlängern möchten, ist der PL412631 Ersatzakku die ideale Wahl. Dieser Akku verwendet hochwertige PL412631 Lithium-Polymer-Zellen, die für ihre lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit bekannt sind. Der PL412631 Akku entspricht zu 100% dem Originalakku der Amazfit GTR 4 und wird nach den höchsten europäischen Qualitätsstandards gefertigt. Mit diesem Akku können Sie die beeindruckende Akkulaufzeit Ihrer Smartwatch wiederherstellen und den häufigen Ladevorgang vermeiden.

Der PL412631 Akku lässt sich einfach installieren – entweder durch den Benutzer selbst oder durch einen Fachmann. Wenn Sie Ihre Smartwatch langfristig nutzen möchten, ist der PL412631 Ersatzakku eine hervorragende Option.

Weitere Informationen und den Kauflink für den PL412631 Ersatzakku finden Sie hier: PL412631 Ersatzakku Kauf-Link.

Wie man den PL412631 Akku richtig nutzt und pflegt

Um die Lebensdauer des PL412631 Akkus zu verlängern, sollten Sie einige einfache Pflegehinweise beachten:

  1. Vermeiden Sie eine vollständige Entladung: Laden Sie den Akku auf, wenn er noch etwa 10-20% Energie hat, anstatt ihn vollständig leer zu lassen.
  2. Vermeiden Sie Überladung: Laden Sie den Akku nicht über seine maximale Kapazität hinaus, da dies seine Lebensdauer beeinträchtigen kann.
  3. Regelmäßiges Laden: Auch wenn Sie die Smartwatch längere Zeit nicht verwenden, sollten Sie den Akku einmal im Monat aufladen und ihn dabei bei etwa 50% Kapazität halten.
  4. Lagerung: Lagern Sie den Akku an einem kühlen, trockenen Ort, um eine Beschädigung durch hohe Temperaturen zu vermeiden.

Fazit

Die Amazfit GTR 4 ist eine leistungsstarke Smartwatch, die in Design, Gesundheitsüberwachung, Sportfunktionen und Akkulaufzeit herausragt. Wenn Sie bereits eine Amazfit GTR 4 besitzen und die Akkuleistung nach längerer Nutzung wiederherstellen möchten, ist der PL412631 Ersatzakku eine ausgezeichnete Wahl. Er bietet die gleiche Leistung wie der Originalakku und sorgt dafür, dass Ihre Smartwatch weiterhin zuverlässig funktioniert.

Wenn Sie den PL412631 Ersatzakku für Ihre Amazfit GTR 4 kaufen möchten, können Sie ihn über den folgenden Link erwerben: PL412631 Ersatzakku Kauf-Link. Damit wird Ihre Smartwatch wieder wie neu und bleibt weiterhin Ihr treuer Begleiter für Gesundheit und Fitness!

Withings ScanWatch im Test: Hybride Smartwatch par ex­cel­lence

Mit der Activité Pop (Test), die vor rund fünfeinhalb Jahren auf den Markt kam, begründete Withings den Sektor um hybride Smartwatches mit. Gepaart mit neuen Funktionen und einem Herzfrequenzsensor gelang es zuletzt der Steel HR (Test), die Käuferschaft zu begeistern, bevor das Unternehmen für kurze Zeit von Nokia übernommen wurde.

Mit der ScanWatch legt Withings das Konzept nochmals neu auf und schafft so eine Smartwatch mit analogem Zifferblatt, kleinem Display und einer Schar von Sensoren. Allen voran ist dabei sogar ein Sensor zur EKG- und SpO2-Messung an Bord, was so bislang einzig den (vollwertigen) Smartwatches vorbehalten und im hybriden Segment gar nicht vertreten war.

Die Withings ScanWatch ist bereits erhältlich. Unabhängig von der Farbvariante ruft der Hersteller für das 38-mm-Modell eine Preisempfehlung von rund 280 Euro aus. Die 42 mm große Variante schlägt mit einem Aufpreis von 20 Euro zu Buche. Im Preisvergleich sind die Uhren ab 270 respektive 280 Euro gelistet.

Äußerlich vollends gelungen

Gegenüber der in die Jahre gekommenen Steel HR setzt die ScanWatch an vielen Punkten an und verbessert das altgediente Design. Vor allem die neue Gehäuseform ist hier zu erwähnen. Die Unterseite der Steel HR verlief sehr trichterförmig und lag so beim Tragen auch unansehnlich am Handgelenk auf – beides Punkte, die seinerzeit so gar nicht bemerkt wurden, aber im nun vorliegenden, direkten Vergleich umso stärker auffallen.

Die angepasste Unterseite ist mithin nur ein Punkt von vielen. Die ScanWatch macht äußerlich alles richtig. Das Edelstahlgehäuse mit polierter Glas-Einfassung ist absolut tadellos verarbeitet. Diese Aussage mag zwar auf mittlerweile beinahe alle (getesteten) Smartwatches zutreffen, doch topt die ScanWatch dies noch mal. Die Uhrenunterseite ist ebenfalls aus Edelstahl gefertigt, während andere getreu dem Motto „Oben hui, unten pfui“ hier oftmals auf eine Unterseite aus Kunststoff setzen. Zum guten Ton gehört dann auch ein Saphirglas. Neu ist zudem die digitale Krone an der rechten Uhrenseite, die angenehm flüssig und mit einem leichten haptischen Feedback durch das Menü führt.

Auch beim Zifferblatt setzt Withings an, wenngleich die Grundstruktur der Steel HR beibehalten wird. Auf 12 Uhr befindet sich weiterhin das kleine PMOLED-Display, das nun auf einen Durchmesser von 13 mm wächst. Die Auflösung beträgt 9.000 Pixel – einzelne Bildpunkte sind dabei selbst bei naher Betrachtung nicht auszumachen. Die Helligkeit von maximal 260 nits ist vollends ausreichend, um selbst bei Sonnenlicht das Display abzulesen. Unterhalb dessen befindet sich auf 6 Uhr ein kleines Zifferblatt, das der Anzeige der Tagesaktivität in Prozent vom Tagesziel dient. Als Designakzent ist das zweite Zifferblatt mit einem Guillochemuster versehen. Das Hauptzifferblatt ist dagegen je nach Variante schlicht in einer Farbe gehalten. Stundenindexe und Zeiger sind aus Chrom gefertigt und unterstreichen das schlichte, aber zeitlose Design.

Bei der Wasserdichtigkeit attestiert Withings der Uhr 5 ATM. Der Standard bezieht sich dabei auf den Druck einer angenommenen Wassersäule von 50 m. Aufgrund von Druckspitzen entspricht dies lediglich alltäglichen Tätigkeiten wie Baden, Duschen oder Händewaschen. Wie beinahe alle Smartwatch-Hersteller wirbt jedoch auch Withings mit der Eigenschaft, die Uhr beim Schwimmen tragen zu können, wenngleich dies theorethisch erst ab 10 ATM definiert wird.

Größen und Varianten der ScanWatch

Wie schon die Steel HR wird auch die ScanWatch in zwei Größen aufgelegt. Die bisherigen Kaliber 36 und 40 mm wachsen auf 38 und 42 mm. Beide Modelle sind in der Grundfarbe Weiß oder Schwarz erhältlich und unterscheiden sich optisch etwas. Die 42-mm-Variante setzt auf einen breiteren Rahmen und einen klassischen Bandanstoß, der in das Gehäuse übergeht. Die 38-mm-Ausführung erinnert ein wenig an den Max-Bill-Stil von Junghans. Ohne Minutenindexe und mit einem schmaleren Rahmen wirkt die Variante noch minimalistischer. Während das 42 mm große Modell 83 g wiegt, bringt das 38-mm-Modell 58 g die Waage bringt – jeweils ohne Armband.

Im Vergleich zu anderen smarten Uhren sticht die ScanWatch mit ihrem klassischen Design schnell hervor. Neben der mechanischen Automatikuhr Rado Silver Star (38 mm), der Withings Steel HR (36 mm) und der Garmin Vívomove HR (43 mm) wirkt die ScanWatch (42 mm) am harmonischsten. Mit einer Höhe von 13,7 mm baut sie von den verglichenen Uhren am höchsten, was jedoch auch dem gewölbten Uhrenglas geschuldet ist.

Tolles Armband

Beiden gemein ist in der Grundausstattung ein schwarzes Kautschuk-Armband mitsamt Dornschließe. Das Armband ist wie die restliche Uhr tadellos verarbeitet. Es stremmt nicht, sitzt überaus gut und ist kaum schmutzanfällig. Dennoch betrifft der einzige negative Punkt zum Äußeren der ScanWatch das Armband. Wenn auch leicht zu verschmerzen und ebenso leicht zu ersetzen, ist es zu lang. Bei einem Handgelenksumfang von rund 20 cm reicht das lange Bandende beinahe bis zum Steg des kurzen Armbands. Ähnliches wurde bereits bei der Steel HR Sport (Test) bemängelt. Die Zugabe eines zweiten, kürzeren Stücks würde hier Zukäufe ersparen. Die Armbänder sind bei beiden Varianten ohne Werkzeug wechselbar. Die Breite beträgt je nach Variante 18 beziehungsweise 20 mm.

Einfache Bedienung, die einen Wunsch offen lässt

Die Bedienung der ScanWatch hat sich dank der neuen Krone revolutioniert. Musste bei allen vorherigen Withings-Modellen mittels mehrfachen Knopfdrucks durch das Menü navigiert werden, läuft dies nun geschmeidig von der Hand. Die Auswahl beispielsweise zum Starten einer Trainingseinheit erfolgt über ein Drücken der Krone.

Große Anforderungen an die Bedienung bedarf es bei den rudimentären Menüs jedoch auch nicht. Neben der Ansicht der verschiedenen Vitaldaten bleiben mit dem Starten der EKG- und SpO2-Messung sowie dem Starten einer Trainingseinheit, einer geführten Atemübung und dem Uhrenmenü (Stoppuhr, Timer und Wecker) nur wenige Auswahlpunkte übrig. Dessen ungeachtet verläuft jedwedes Scrollen im Menü butterweich.

Bei den Benachrichtigungen unterstützt die Withings ScanWatch beinahe jede, die vom gekoppelten Smartphone empfangen wird. Eine direkte Auswahl, von welcher App der Träger Benachrichtigungen auf die Uhr weitergeleitet haben möchte, erfolgt über die zugehörige Health-Mate-App. Die entsprechende Benachrichtigung wird als langsam laufender Fließtext auf dem kleinen Display wiedergegeben. Bei längeren Nachrichten wird jedoch lediglich der Anfang angezeigt. Eine Reaktion auf eingehende Benachrichtigungen ist nicht möglich. Etwas ärgerlich ist auch, dass die Benachrichtigungen nach dem Durchlaufen nicht nochmals aufgerufen werden können. Dies widerspricht dem eigentlichen Grundgedanken etwas – die (kurzen) Benachrichtigungen dienen dem Träger vorrangig dazu, abzuschätzen, ob er zum Smartphone greifen muss oder nicht. Einmal die Benachrichtigung am Handgelenk verpasst, muss zur Kontrolle somit ohnehin zum Smartphone gegriffen werden. Hier wäre eine Art Benachrichtigungszentrale sehr wünschenswert, sodass mitunter eine gewisse Anzahl der letzten Mitteilungen nochmals eingesehen werden könnte.

Oppo Watch 46 mm: LTE-Version erscheint am 7. November und ist ab sofort vorbestellbar

Der Elektronik-Hersteller Oppo dürfte vielen nun auch hierzulande ein Begriff sein. Während man vor Jahren noch eher bei den Heimkino-Enthusiasten im Gespräch war und Smartphones aus Fernost importiert werden mussten, ist man nun auch hierzulande auf dem Vormarsch. Nicht nur Smartphones bietet man offiziell an, auch Kopfhörer und eine Wear-OS-Smartwatch mit 41 mm hat man in Deutschland bereits auf dem Markt.

Die LTE-Variante mit 46 mm hatte man bereits im Sommer angekündigt. Mit etwas Verzögerung, der geplante Marktstart lag Mitte Oktober, soll die neue Smartwatch von Oppo in der nächsten Woche nun hierzulande zu einem Preis von 399 Euro verfügbar sein.

Unter der Haube setzt man auf den Snapdragon Wear 3100 und den Apollo-3-Chip – der neue 4100-SoC wäre angesichts des Preises wohl auch keine verkehrte Wahl gewesen. Zur Seite stehen 1 GB Arbeitsspeicher sowie 8 GB Speicher.

Neben LTE und GPS ist auch NFC zum mobilen Bezahlen über Google Pay mit an Bord. Der Wear-OS-Markt ist derzeit überwiegend in den Händen des Fossil-Konzerns, einige Smartwatches stiftet da unter anderem Mobvoi mit der Ticwatch dazu. Modelle mit Mobilfunk sind dennoch rar. Schön, dass sich Oppo daran versucht. Verbaut sind zudem Mikrofon und Lautsprecher um die Mobilfunkverbindung zur Stand-Alone-Telefonie nutzen zu können. Unterstützt wird hier derzeit nur Vodafone für die eSIM. Ansonsten versorgt man die Uhr mit Informationen über 2,4-GHz-Wi-Fi bzw. über die Bluetooth-4.2-Verbindung mit dem Smartphone.

Das Display der Oppo Watch 46 mm fasst 1,91 Zoll (4,85 cm). Die Variante mit 41 mm ist wohl eher etwas für das weibliche Geschöpf. In puncto Panel setzt Oppo auf AMOLED, jenes ist zu den Seiten abgerundet.

Auf der Oppo Watch 46 mm kommt Wear OS mit Oppos ColorOS-Watch-Überzug zum Einsatz. Dank diverser Sensoren (Barometer, Licht Sensor, Gyroskop und Magnetometer) kann man diverse Sportarten tracken und zudem den Puls, Schlaf, Stress sowie den Zyklus überwachen. Unterstützung für EKG kommt leider nicht zur Sprache.

Die Akkukapazität der Oppo-Smartwatch beträgt 430 mAh. Aufgeladen wird über die VOOC-Schnellladetechnologie: Binnen 15 Minuten ist die Smartwatch nahezu zur Hälfte (46 Prozent) gefüllt. Bis zu 30 Stunden soll man trotz 4G durchhalten. Im Energiesparmodus lassen sich dank energiesparendem Co-Prozessor bis zu 21 Tage Laufzeit erreichen.

Mobvoi TicWatch Pro 3 mit Snapdragon Wear 4100 im Test

Mobvoi ist einer der ersten Hersteller, der dieses Jahr mit der TicWatch Pro 3 eine Smartwatch auf den Markt bringt, in der nun tatsächlich mal ein neuer und für Wear OS wichtiger Prozessor arbeitet.

In der neuen TicWatch Pro 3 GPS ist der Snapdragon Wear 4100 Prozessor verbaut worden. Wohlgemerkt ist dies nicht die Plus-Version des 4100er Prozessors. Dieser würde noch ein wenig mehr seine Stärke im Standby-Mode ausspielen können.

Dazu kommt noch ein größerer Akku und auch das zweite und stromsparende Display wurde in der TWP 3 noch einmal überarbeitet.

TicWatch Pro 3: Die Features

Dual Display 2.0

Bis zu 72 Stunden im Smart Mode und 45 Tage (!) im Essential Mode

577 mAh Akku

Snapdragon Wear 4100 Prozessor

Herfrequenz-Sensor

GPS

Blutsauerstoffmessung

IP68 zertifiziert

Google PAY mit NFC

1 GB RAM und 8 GB ROM

Wear OS Features, wie Google Assistant, Erinnerungen, Benachrichtigungen, zigtausend Watchfaces, uvm.

Nun zur TicWatch Pro 3 selbst

In Sachen Optik und Verarbeitung ähnelt die TicWatch Pro 3 den Vorgängern sehr. Es bleibt weiterhin ein wenig der sportliche Look früherer Casio G-Shock Uhren. Trotzdem wurde am Detail gearbeitet. Die Uhr ist nicht mehr so dick und auch der bullige Rand um das Display herum ist nicht mehr so ausgeprägt, wie noch zur TicWatch Pro 1st Gen. Die Verarbeitung im Allgemeinen gefällt mir aber sehr gut.

Am meisten dürften euch aber sicher der Akkuverbrauch und der Speed des neuen Prozessors interessieren? Ich hole dazu kurz aus und möchte noch einmal aufgreifen, dass sich die Geschwindigkeit seit der Erhöhung des RAM auf 1 GB vor ein paar Modellen deutlich verbessert hat.

Nicht ohne Grund, wurden einige Modelle von Mobvoi in einer neuen Version weiterhin mit dem 2100er Prozessor, aber mit 1 GB RAM noch einmal als 2020-Version oder dergleichen mit 1 GB RAM rausgebracht. Im normalen Alltag hat das wirklich viel ausgemacht!

Zu dieser Performance könnt ihr nun im Falle der TicWatch Pro 3 noch einen Ticken mehr drauflegen, aber wenn man keinen direkten Vergleich hat, sieht man den Unterschied im normalen Alltag nicht zu sehr. Ich meine – was macht man auf der Uhr schon? Mal hier und da ein Watchface ändern und solche Dinge.

Wird es aber rechenintensiver dann sieht man die Stärke des Wear 4100 Prozessors sehr wohl! Ich habe dafür mal die TicWatch Pro 1st Gen. (512 MB RAM und Wear 2100 Prozessor) und die TicWatch Pro 4G LTE (1 GB RAM und Wear 2100 Prozessor) und die TicWatch Pro 3 aus dem Essential Mode neustarten lassen. Dies benötigt dann doch viel Power bis Wear OS komplett geladen ist und das sieht man auch im folgenden kleinen Video:

Auf der TicWatch Pro 3 läuft nun Wear OS ungefähr so, wie es seit Jahren schon hätte laufen sollen. Dieses Update war für Wear OS mehr als nötig! Soviel also nun erst einmal zum Speed.

Auch der Akku ist im Falle der TWP3 stärker geworden. Obwohl die Uhr insgesamt dünner wurde, ist der Akku mit 577 mAh einer der stärksten Akkus, der von Mobvoi bisher verbaut wurde. Ich habe für den Test einige Dinge aktiviert, die ich normalerweise nicht nutze:

24h Überwachung der Herzfrequenz

24h Überwachung des Blutsauerstoffgehalts

Überwachung des Schlafs bei Nacht

Letzteres mache ich normalerweise nicht, da mir der Schlafkomfort fehlt und mich das Armband bei Nacht stört. Selbst mit all diesen aktivierten Features komme ich nun gute drei Tage mit einer Ladung aus! Wer es also nicht ganz so krass mit der 24h Überwachung des Körpers nimmt, dürfte noch eher die drei Tage Nutzungsdauer hinbekommen.

Für Notfälle steht ja sowieso immer der Essential Mode zur Verfügung. Mit deaktiviertem Display, einiger smarten Features und aktiviertem Stromspardisplay spart man noch einmal sehr viel an Energie. Mobvoi spricht hier von einer Nutzungsdauer von bis zu 45 Tagen. Aber damit würde ich die Uhr im Grunde auch nicht mehr als Smartwatch bezeichnen.

Beim neuen Energiespardisplay 2.0 (auf dem Foto links) ist dann auch ein kleiner Negativpunkt anzubringen. Es ist deutlich dunkler und schlechter ablesbar, als die vorige Version. Bei Nacht wird deshalb auch noch eine Beleuchtung aktiviert, sofern man eingestellt hat, dass die Uhr beim Drehen des Armes aufwachen soll.

Für mich ein Problem, welches gerade bei Nacht sehr undurchdacht ist. Man möchte doch nicht, sobald man sich umdreht von einer Taschenlampe geweckt werden? Ein möglicher Workaround ist übrigens einfach Abends vor dem zu Bett gehen den Theater-Modus zu aktivieren.

Dazu einfach von oben runterwischen und in der zweiten Zeile das mittige Symbol drücken. Dann wird (nur) der Bildschirm komplett deaktiviert.

Das Display bleibt aus und aktiviert sich auch erst wieder, wenn ihr länger auf den oberen Knopf seitlich an der Uhr drückt.

An Tasten finden wir insgesamt zwei seitlich an der TWP3. Der obere ist für einmal drücken = aufwecken oder Home, der untere kann personalisiert werden. Hier habe ich mir Alexa zur Steuerung meiner smarten Geräte zu Hause draufgelegt.

Es gibt hier übrigens zwei kleine extra Funktionen, die mir zumindest bis dato nicht geläufig waren. Drückt ihr den oberen Button schnell 2mal hintereinander, so wird für kurze Zeit die Display-Helligkeit auf volle Stärke gestellt.

Drückt ihr beide Tasten gleichzeitig für eine kurze Zeit, so wird ein Screenshot getätigt, der dann über die Mobvoi-App abgerufen werden kann. Dabei stürzte selbige aber in meinem Fall bis heute immer ab. Schätze dieser Bug wird mit einem der kommenden Updates behoben werden.

Der Speaker auf der TWP3 befindet sich an der linken Seite der Uhr und ist angenehm laut. Telefonieren über die Smartwatch klappte problemlos.

In Sachen Bluetooth musste wohl auch irgendwas geändert worden sein. Zumindest hatte ich bisher noch bei keiner TicWatch neben dem Bluetooth-Symbol in der Statusleiste auf dem Handy irgendwelche Datenübertragungspfeile. Bei Kopfhörern je nach Modell einen Akkbalken, aber sonst nichts.

Das ist aber nur Halbwissen – ich konnte leider keine genaueren Details auf der Mobvoi-Homepage zu diesem Thema finden.

Auf der Unterseite der Uhr befinden sich die vielen Sensoren zur Messung des Blutsauerstoffgehalts und der Herzfrequenz etc. Ebenfalls dort zu sehen sind die neuen PINs zum Aufladen der Uhr. Die bisherige Ladestation der TWP2 oder 4G LTE usw. ist nicht weiter nutzbar. Der neue magnetische Anschluss bedeckt gerade noch die 4 Pins und die beiden Magnete rechts und links daneben.

Das Armband ist eines der ersten Armbänder aus dem Lieferumfang, die ich auch tragen kann. Es ist zwar auch ein Plastik/Silikon-Armband, aber nicht so sehr gummiartig und Staub-anfällig, wie das Band von manch anderem Zeitgenossen.

Die braun/orangenen Nähte am Band lassen es zugleich etwas sportlicher wirken. Die Bänder der TWP3 haben auch wieder einen Schnellverschluss erhalten und können einfach durch Aufschieben des Reglers auf der Unterseite gewechselt werden.

TicWatch Pro 3: Nun zu Wear OS

Als Software arbeitet auf der TicWatch Pro 3 weiterhin Android 9 in Form von Wear OS. Gleich nach der ersten Einrichtung und Kopplung mit dem Smartphone wurde mir ein Firmware-Update angeboten, welches dann auch direkt installiert und heruntergeladen wurde.

An der reinen Androidversion änderte das aber nichts. Allerdings gab es hier und da ein paar Kleinigkeiten, die mir verglichen mit der TicWatch Pro 4G LTE aufgefallen waren.

Es handelte sich teils um eine andere Menü-Struktur und solche Kleinigkeiten. Ob hier nun die Entwickler von Mobvoi die Finger im Spiel hatten, oder es an einer etwas veränderten Wear OS-Version von Google liegt, kann ich aber nicht sagen.

Dazu kommen von Werk aus eine Masse an Tic-Apps. Das wären beispielsweise

TicBlutsauerstoff

TicGesundheit

TicÜbung

TicPuls

TicSchlaf

TicAtmung

TicAufnahme

TicLärm

Die Namen der Apps sind eigentlich ja selbsterklärend. Von der Lärm-Messung über einen Sprachrekorder usw. ist hier sehr viel an kleinen Helferlein auf die Uhr gepackt worden.

Auf einem der Screenshots oben ist die Funktion “Alternatives Startprogramm” zu sehen. Dabei ist dann die Liste der installierten Apps nicht mehr einspaltig, sondern besteht aus zwei Spalten, mit größeren App-Icons. Die Icons darin können durch langes drücken auch den eigenen Wünschen nach verschoben werden. Insgesamt fällt so das scrollen durch die Apps deutlich leichter.

TicWatch Pro 3: Und sonst noch?

In manchen Testberichten der vergangenen Wochen (evtl. Vorseriengeräte?) habe ich von Problemen mit dem Touchscreen gelesen und dass die von den Sensoren eingefangenen Werte teils von anderen Uhren abweichen.

Dazu ein paar Worte von mir. Auf meiner TicWatch Pro 3 kann ich keine Fehleingaben auf dem Touchscreen erkennen. Egal von welcher Seite ich reinwische oder dergleichen – es werden alle Eingaben korrekt erkannt.

Bezüglich der Fitnessdaten ist es so, dass ich mich nicht unbedingt als Sportskanone bezeichnen würde. Von daher beobachte ich meist nicht mehr als meine gelaufenen Schritte und die stimmten bisher grob überein.

Genau dieselben Werte für einen Vergleich erhält man allein schon dann nicht mehr, wenn man eine der Watches am linken und einen am rechten Arm trägt. Solche Überprüfungen überlasse ich den Profis auf diesem Gebiet. Meine gewünschte “Präzision” wurde jedenfalls erreicht.

TicWatch Pro 3: Mein Fazit

Die Mobvoi TicWatch Pro 3 GPS ist in meinen Augen ein würdiger Nachfolger der vorigen Modelle. Es wurde an vielen Ecken Feintuning betrieben und Verbesserungen durchgeführt. Der neue Prozessor sorgt für ordentlich Dampf unter der Haube und ich liebe es die Uhr dank des großen Akkus auch mal zwei oder sogar eher drei Tage ganz normal nutzen zu können.

Preislich liegt ihr gerade zum Marktstart bei 299,- EUR. Das ist natürlich nicht gerade die günstigste Smartwatch. Aber für meinen Geschmack zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall die beste (Wear OS-)Smartwatch!

Wer sparen möchte, sollte wie immer den nächsten Cyber- oder Black- oder Wasauchimmer-Freitag oder -Montag abwarten. Zu solchen Events wird ja sehr oft in Form eines schicken Rabatts an der Preisschraube gedreht.

Smartwatch Mobvoi TicWatch Pro 3 GPS mit Snapdragon Wear 4100 im Test: Dual-Display und ein großer Akku sorgen für bessere Laufzeit

Mit der Display-Technologie und einem fast 600 mAh-starken Akku will Mobvoi vor allem die WearOS-typische schwache Laufzeit verbessern – mit Erfolg. Dass die Smartwatch GPS im Namen trägt, wo doch mittlerweile viele Wearables Routen aufzeichnen, ist ebenfalls berechtigt – mit GPS, Beidou, Glonass, Galileo und QZSS ist die TicWatch Pro 3 GPS bestens aufgestellt.

Mobvoi TicWatch Pro 3 GPS

Prozessor

Qualcomm Snapdragon Wear 4100

Hauptspeicher

1024 MB 

Bildschirm

1.4 Zoll , 454 x 454 Pixel 459 PPI, Full-Touch, AMOLED, spiegelnd: ja

Massenspeicher

8 GB eMMC Flash, 8 GB 

, 5.05 GB verfügbar

Gewicht

41.9 g

Preis

299 Euro

Ausstattung und Gehäuse

Lange hatte Mobvoi an dem älteren Snapdragon Wear 2100 aus 2016 festgehalten und ihn noch im Frühjahr 2020 in der TicWatch Pro 2020 und der TicWatch C2+ verbaut. Mit der TicWatch Pro 3 GPS überspringt Mobvoi eine SoC-Generation und verbaut als erster Hersteller den Snapdragon Wear 4100. Der Sprung ist gewaltig, denn erst jetzt ersetzt Qualcomm die Cortex-A7-Kerne der beiden Vorgänger durch Cortex-A57-Kerne; die LPDDR3-RAM-Bausteine des Snapdragon 4100 takten mit 750 MHz anstelle von 400 MHz beim Snapdragon Wear 3100.

Leistungssteigerung

Spezielle Benchmarks für Smartwatches gibt es nicht, und die bekannten Browser-Benchmarks laufen auf der Wearables-Plattform mehr schlecht als recht. Immerhin gelingt das mit dem Java Script Benchmark Octane V2. Das Ergebnis: 3580 Punkte. Das ist nicht nur deutlich besser als bei der Moto 360 mit Snapdragon Wear 3100 (1522 Punkte); bei gleich großem Arbeitsspeicher benötigte die TicWatch zudem nur die Hälfte der Zeit. Die Samsung Galaxy Watch 3 mit dem hauseigenen Exynos 9110 schnitt mit 2171 Punkten ebenfalls schlechter ab, sowohl im Ergebnis als auch in der Zeit.

Gegenüber den eingangs genannten Smartwatches TicWatch Pro 2020 und der TicWatch C2+ hat Mobvoi auch den Speicher ausgebaut und stellt jetzt 8 GB ROM bereit statt bisher 4 GB. Nach der Einrichtung waren davon allerdings nur noch 4,4 GB davon frei.

Mikrofon und NFC Gehören bei Uhren mit WearOS zum Standard; sie gewährleisten, dass man Google Pay und den Google Assistant nutzen kann. Zudem ermöglichen sie Telefonate über das verbundene Smartphone, ohne dass man dieses zur Hand nehmen muss.

Dual Display

Das Besondere der TicWatch Pro Modellreihe sind freilich ihre zwei Displays. Beim Dual-Display 2.0 liegt über einem kontrastreichen AMOLED ein FSTN-LCD, wie im Schemabild hierunter zu sehen. Das FSTN-LCD verbraucht weniger Energie und aktualisiert die Anzeige nur einmal pro Sekunde. Wechselt die TicWatch Pro 3 vom LCD zum AMOLED, wird es transparent, und das AMOLED scheint hindurch.

Always-On bedeutet bei anderen Smartwatches, dass man anstelle eines schwarzen Screens ein reduziertes Zifferblatt sieht, wenn man die Smartwatch nicht nutzt. Bei der TicWatch Pro 3 gibt es keinen schwarzen Bildschirm. Deaktiviert man den Wahlschalter „Display immer an“, der zu den Standard-Einstellungen von Googles Betriebssystem WearOS gehört, zeigt das FSTN-LCD weiterhin die Uhrzeit mit Datum und Zahl der gelaufenen Schritte, ohne dafür viel Energie zu verbrauchen. Zudem verleiht diese Anzeige der Uhr einen technischen Anstrich oder Retro-Look, der an die monochrome Segment-Anzeige älterer Uhren erinnert.

Das Gehäuse ist ein optisch gelungener Materialmix aus einem mattschwarzen verstärkten Nylon mit Glasfaser und glänzendem Edelstahl. Es ist wie der Vorgänger nach IP68 zertifiziert, aber dünner. Das Lederband früherer Modelle ersetzt Mobvoi durch ein Silikonband in Lederoptik. Ein Rückschritt, den Mobvoi durch orangefarbene Nähte abzufangen versucht, für die Illusion eines Naturproduktes.

Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen und zwei seitliche Knöpfe. Zweimaliges Drücken der unteren Taste ruft die zuletzt verwendete App noch einmal auf. Im Test froren die Apps dabei jedoch regelmäßig ein und reagierten nicht, womit der Shortcut ohne Nutzen und nur der erneute Aufruf über das App-Menü blieb.

Software

Wie bei allen Uhren mit Google WearOS läuft die Einrichtung der Smartwatch über die gleichnamige Google-App. In der App WearOS entscheidet man unter anderem, welche Benachrichtigungen das Smartphone an die Uhr überträgt und wählt die Widgets aus, die über horizontale Gesten rechts neben dem Zifferblatt erscheinen. Die Beschränkung auf maximal fünf Widgets hat Google kürzlich aufgehoben. Von den insgesamt 14 verfügbaren Widgets ließen sich 10 installieren. 

Zusätzlich gibt es im Apple Store und in Googles Play Store eine eigene App von Mobvoi: Sie stellt noch ein paar mehr Zifferblätter bereit, Übersichten zu den gesammelten Gesundheits- und Fitnessdaten und einen Player für die Audioaufnahmen der TicWatch Pro 3 GPS:

TicAufnahme erfasst ein Diktat mit Markierungen, die der Player der Mobvoi-App auf dem Smartphone direkt anspringen kann. Ein Online-Service transkribiert die Texte auf Wunsch in druckbaren Text. Im Test funktionierte das gut, allerdings nur für englische Texte. Die Audioaufnahmen synchronisiert die Watch automatisch. Generell verlor die TicWatch allerdings öfter die Verbindung zum Smartphone, und der erneute Aufbau klappte nicht immer im ersten Versuch.

Health

Neben dem Recorder und den Google-Fit-Apps, die auf jeder WearOS Uhr zum Standard gehören, packt Mobvoi 9 Apps für Gesundheit und Fitness auf die Uhr, darunter eine Lärmerfassung und geführte Atempausen. 

TicGesundheit ist das Gesundheitszentrum, das alle Messwerte speichert, analysiert, und zu Diagrammen verarbeitet, sowohl als tägliche Zusammenfassung als auch im Wochenrückblick.

Damit die Smartwatch Schritte, Herzfrequenz und Blutsauerstoffsättigung erfasst, braucht sie die entsprechenden Berechtigungen, die im Werkszustand deaktiviert sind. Erst dann liefert auch das Schlafprotokoll die entsprechenden Diagramme. Alle Berechtigungen kann man in der Watch-App TicGesundheit unter dem Punkt Datenschutz jederzeit einzeln widerrufen; auch temporär, um beispielsweise durch Einschränkung der Messungen den Akku zu schonen.

Training – Umfangreiche Analysen, aber kein Höhenprofil

Auf der TicWatch Pro 3 GPS ist eine App Fitify installiert: Sie leitet mit animierten Anleitungen durch 22 Workouts mit unterschiedlichen Schwerpunkten, etwa Balance und Koordination, 7-Minuten-Training, Tabata, alles für den Po oder Schultern und oberen Rücken sowie Übungen zum Aufwärmen und für den Cool Down.

Für die normale Trainingsaufzeichnung startet man entweder Google Fit oder die Mobvoi-App Fit-Training. Infos und Screenshots zu Google Fit liefert der Test zur Moto 360; dieser Test geht vorwiegend auf die Mobvoi-App ein. 

Während Google Fit knapp 100 Sportmodi offeriert, beschränkt sich TicTraining auf 13, darunter Radfahren draußen oder auf der Bahn, Pool-Schwimmen, Rudergerät und der Ellipsen-Trainer.

Dank GPS ist man beim Laufen und anderen Workouts im Freien vom Smartphone unabhängig. Im Test zeigte sich die Ortung schnell einsatzbereit. Bereitet sie Probleme, kann die TicWatch optional das GPS des Smartphones zu Hilfe nehmen, sofern man es mitnimmt. Die TicWatch Pro 3 GPS besitzt zwar ein Barometer, zeichnete im Testzeitraum aber kein Höhenprofil auf.

Die obere Taste pausiert ein Workout. Beenden kann man es nur über den Touchscreen, indem man zunächst die Trainingsanzeige zur Seite wischt und den dann auftauchenden Soft-Button für 2 s drückt.

Anders als die Gesundheitsstatistiken bleibt das Trainingsprotokoll auf der Watch rudimentär. Aufschlussreiche Analysen, beim Laufen beispielsweise zu Schrittlänge und Schrittfrequenz, liefert erst das Smartphone. Der Punkt “Tor” im nachfolgenden Nordic-Walking-Protokoll bleibt allerdings unklar. Ballsportarten wie Handball oder Fußball gehören jedenfalls nicht zum Trainings-Portfolio der TicWatch. Nordic Walking übrigens auch nicht, weshalb die Aufzeichnung als Spaziergang erfolgte. 

Akkulaufzeit – Großer Akku sorgt für lange Laufzeit

In unseren Tests hielt bislang keine Smartwatch mit Googles WearOS so lange durch wie die TicWatch Pro 3 GPS: 3 Tage sind immer noch nicht viel – aber deutlich länger als die typische Laufzeit unter WearOS von etwa 1,5 bis maximal 2 Tagen. Nutzt man die TicWatch weniger intensiv oder deaktiviert einzelne Funktionen wie das regelmäßige Messen der Herzfrequenz, verlängert sich die Laufzeit, Workouts mit GPS verkürzen sie.

Die Entscheidung für das FSTN-LCD anstelle des AMOLED bringt nicht etwa Tage, sondern je nach Nutzung eher ein paar zusätzliche Stunden bis etwa einen halben Tag. Zum Vergleich: Mit dem energieschonenden Display sank der Akku bei einer durchschnittlichen Nutzung und einer Beleuchtungsdauer von 10 s (Standardeinstellung: 5 s) mit Always-On-Display, regelmäßiger Messung der Herzfrequenz und nächtlichem Tragen in 24 Stunden auf 70 %, mit OLED im Always-on-Modus auf 65 %.

Die – für eine WearOS-Smartwatch – lange Laufzeit schreiben wir vor allem dem Akku zu, dessen Nennkapazität bei 595 mAh liegt. Zum Vergleich: die TicWatch Pro 2020 hatte 415 mAh, die TicWatch C2+ 400 mAh, die Moto 360 (2020) 355 mAh und die Oppo Watch sogar nur 300 mAh, also knapp die Hälfte.

Inwieweit auch der neue SoC daran seinen Anteil hat, lässt sich vor diesem Hintergrund nicht klar sagen. Laut Qualcomm benötigt er etwa ein Viertel weniger Energie im Vergleich zum Vorgänger. 

Im Essential Mode, mit dem FSTN-LCD und ohne die smarten Funktionen, läuft sie laut Hersteller bis zu 45 Tage. Den Essential Mode kann man jederzeit aktivieren und später wieder umschalten. Die Rückkehr in den Smart Mode erfolgt dann mit einem Neustart. 

Der Ladevorgang dauert etwa 2 Stunden.

Fazit

Vom Gros der WearOS-Smartwatches unterscheidet sich die TicWatch Pro 3 GPS durch eine längere Laufzeit und ein umfangreiches Software-Paket. Der Audiorekorder beispielsweise ist kein Killer-Feature, machte sich im Testzeitraum aber oft als schnell erreichbare Gedankenstütze nützlich.

Bei den übrigen Apps gefällt auch die Struktur der Watch-Software: TicÜbung beispielsweise startet nicht nur ein neues Workout, sondern führt über eine Geste auch zu früheren Aufzeichnungen und übergreifenden Analysen sowie mit einer weiteren Geste zu den zugehörigen Optionen.

3 Tage Akkulaufzeit ist nicht viel – aber 50 % mehr als bei den meisten anderen WearOS-Smartwatches.

Die Performance-Steigerung des neuen SoCs ist messbar, macht sich im Alltag aber weniger deutlich bemerkbar. Zeitzehrende Vorgänge wie beispielsweise der Download von Apps aus dem Play-Store hängen zu sehr auch von anderen Faktoren ab; die TicWatch Pro 3 GPS erledigt sie kaum schneller als Uhren mit Snapdragon WearOS 3100 oder 2100, die sich auch genauso flüssig bedienen lassen. 

Hinsichtlich der Erweiterbarkeit über den Play Store hat die TicWatch Pro 3 GPS mit ihrem schnellen SoC und dem großen Speicher natürlich gute Voraussetzungen für leistungsfähigere Apps, liegt mit 299 Euro allerdings auch im oberen Preissegment der WearOS-Uhren. 

Huawei Watch GT 2 Pro im Test: Smartwatch mit Langlauf-Akku

Eine Pro-Version ist immer besser und teurer, so auch bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro. Was das genau bedeutet haben wir im Test zusammengefasst.

Die Huawei Watch GT 2 (Testbericht) gehört zu den beliebtesten Smartwatches 2020 – und das, obwohl sie eigentlich gar keine echte Smartwatch ist. Denn App können beispielsweise nicht auf ihr installiert werden und auch das direkte Beantworten von Nachrichten ist nicht möglich. Bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro soll alles besser werden. Die Uhr kommt mit hochwertigeren Materialien, bietet neue und mehr Features und kostet natürlich auch mehr – ist sie dadurch auch wirklich die bessere GT 2?

Der Test der Huawei Watch GT 2 Pro erscheint im Rahmen unserer Themenwelt zu Sportuhren. Dort sind bereits Tests zu Geräten wie der Fitbit Versa 2 (Testbericht), der Suunto 7 (Testbericht) oder der Huawei Watch Fit (Testbericht) zu finden.

Design

Den größten Fortschritt macht die Huawei GT 2 Pro im Vergleich zur GT 2 (Testbericht) ohne Pro-Zusatz bei der Materialwahl. Die Pro-Version kommt im dunklen Titan- statt Edelstahlgehäuse zum Nutzer, das Display wird von kratzfestem Saphirglas geschützt und auf der Unterseite gibt es Keramik statt Kunststoff. Das sieht nicht nur deutlich hochwertiger aus, sondern trägt sich angenehmer. Dass auch die Pro noch als Sportuhr ausgelegt ist, zeigt das Silikon-Armband der Sport Edition, die etwas hellere Classic Edition kommt alternativ mit Lederarmband und Silikonband. Noch schicker wird es mit der Porsche Design Edition, die direkt mit einem Armband aus Titan kommt. Mit dieser Kombination will Huawei seine Uhr nicht nur Sportlern ans Herz (oder besser: ans Handgelenk) legen, sondern sie auch im Sportjacket eine gute Figur machen lassen. Noch sind zusätzliche Armbänder von Huawei nicht zu bekommen, Besitzer der Uhr können sich aber mit 22-Millimeter-Bändern von Drittherstellern behelfen.

Schick für Laufstrecke und Laufsteg gelingt. Die nicht drehbare Lünette der GT 2 mit aufgedruckter Zeitskala wie bei einer Taucheruhr ist verschwunden oder zumindest deutlich reduziert, das Armband geht nun direkt in das Gehäuse über. Wechselbar ist es ebenfalls. Bei der GT 2 wird es von deutlich aus dem Gehäuse ragenden Stegen gehalten, die Pro ist mehr aus einem Guss. Das wirkt moderner. Gleichzeitig ist sie aber nicht nur schwerer, sondern auch größer und dicker geworden – genau das will man eigentlich bei einer Smartwatch überhaupt nicht. Tatsächlich fällt das aber nur im direkten Vergleich auf, im Alltag macht das kaum einen Unterschied. Denn die Watch GT 2 Pro ist nur einen knappen Millimeter länger und breiter geworden, in der Dicke hat sie ebenfalls einen knappen Millimeter auf 11,4 Millimeter zugenommen. Das Gewicht wächst von 41 auf 52 Gramm – plus Armband.

Was die reinen Zahlen belegen, versucht der Hersteller bei der Pro-Version nicht einmal mit optischen Tricks zu kaschieren. Ist bei der GT 2 die bereits erwähnte Lünette noch deutlich nach außen abgeflacht und selbst in der silbernen Version die Rückseite schwarz und versteckt damit am Handgelenk getragen bei einem Blick von der Seite noch einen weiteren Teil der tatsächlichen Gehäusedicke, so verzichtet die Pro auf derartige Tricks. Ihr Display steht insgesamt sogar deutlich sichtbar aus dem Gehäuse hervor. Der auch hier schwarze Keramikboden kann diesen vergleichsweise klobigen Screen-Aufsatz entsprechend gar nicht mehr beschönigen – trotz ihres sportlicheren Auftritts ist die GT 2 (Testbericht) filigraner. Da hilft es auch nichts mehr, dass der Rand der beiden seitlichen Druckknöpfe bei der Huawei Watch GT 2 Pro fein geriffelt ist. Genau genommen ist das sogar Unsinn, denn drehen – und nur dafür wäre diese Riffelung für besseren Gripp sinnvoll – lassen sich die Knöpfe ohnehin nicht.

So hinterlässt die Pro-Version ein ambivalentes Bild. Einerseits ist die neue Uhr klar edler und auch moderner, was an der gehobenen Materialwahl und dem fließenden Übergang des Armbandes ins Gehäuse liegt. Andererseits ist die GT 2 Pro dicker und zumindest ihr aufgesetztes Display wirkt weniger grazil. Perfekt sind – auch wenn das sicherlich immer auch Geschmackssache ist – beide Uhren nicht. Uns gefallen sie dennoch beide so gut, dass wir sie gern je nach Tageslaune oder Kleidungsstil wechseln würden. Zum Glück ist das gleichzeitige Verbinden von zwei Smartwatches mit der benötigten Health-App möglich, dann reicht ein Klick, um auszuwählen, welche gerade getragen wird.

Display

Beim Display selbst gibt es keine Unterschiede zur normalen GT 2 – warum auch? Schließlich brillierte der Screen auch in der älteren Uhr schon mit seinen 1,39 Zoll Durchmesser bei scharfer Darstellung dank 456 × 456 Pixel und 464 Pixel pro Zoll. Dank OLED als Technologie ist die Darstellung äußerst kontrastreich, Schwarz zudem im Gegensatz zum gräulichen Farbton bei LCDs tiefschwarz. Farben werden intensiv dargestellt, die Blickwinkelstabilität ist hervorragend. Im Verbund mit der guten Helligkeit, die sich in fünf Stufen oder automatisch bestimmen lässt, haben Nutzer auch im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung kaum Probleme mit der Ablesbarkeit. Dann kann es aber schon mal nötig werden, das optional nutzbare Always-on-Display zu übergehen und das Display voll anzuschalten. Ansonsten reicht das AOD für flüchtige Blicke zur Uhrzeit aus.

Ausstattung

Die Hardware der neuen Huawei Watch GT 2 Pro ist grundsätzlich mit der GT 2 (Testbericht) identisch. Entsprechend dürfte hier wieder ein Kirin A1 für flüssige Bedienung sorgen, rund 2 der 4 GByte interner Speicher stehen für Musik und andere Daten zur Verfügung und auch die Pro-Version ist nur bis 5 ATM wasserdicht. “Nur”, da das – auch wenn Huawei selbst von Schwimmen als mögliche Sportart spricht – eigentlich nicht wirklich zum Schwimmen gedacht ist. Denn 5 ATM bedeutet eigentlich eher Schutz gegen Spritzwasser. Durch schnelle Schwimmbewegungen kann allerdings der Wasserdruck auf das Gehäuse so stark erhöht werden, dass der Zeitmesser Schaden nimmt. Daher ist auch die Pro-Variante eher was für die Dusche, als für eine Ärmelkanal-Ddurchquerung.

Mit dabei ist auch wieder der TruSeen-Sensor, jetzt in Version 4.0+. Er misst den Puls des Trägers nach Angaben des Herstellers jetzt noch genauer, einen großen Unterschied zu Version 3 konnten wir aber nicht beobachten. Das dürfte aber in erster Linie daran liegen, dass wir auch schon mit den Sensoren in der GT 2 (Testbericht) weitestgehend zufrieden waren. Bis auf einen leichten Zeitversatz hatten wir hier nichts zu bemängeln. Ein Unterschied zur GT 2 ist das Fehlen der Pogo-Pins, die bei der älteren Uhr zum Laden benötigt werden. Die neue Pro-Version setzt hier vollständig auf kabelloses Laden per Induktion und lässt sich daher auf (fast) jeder beliebigen Qi-Ladematte (Ratgeber) laden. Ansonsten ist wieder alles dabei: GPS, Kompass, Barometer, Schrittzähler, Mikrofon und Lautsprecher sind mit dabei. Eine eSIM fehlt, Telefonate können also nur in Verbindung mit einem per Bluetooth 5.1 LE verbundenen Smartphone entgegengenommen und geführt werden. Das klappt zumindest in halbwegs ruhiger Umgebung gut.

Sport

Über 100 Sportarten erkennt die Uhr theoretisch selbständig, wir raten aber erfahrungsgemäß zum manuellen Start von Messungen. Das ist auch bei der ebenfalls neuen Huawei Watch Fit (Testbericht) so, im Gegensatz zur GT 2 Pro bietet die sogar noch hübsch animierte Trainings- oder Entspannungsübungen. Das fehlt der GT 2 Pro, sie versteht sich dafür zusätzlich zu den Sportarten von GT 2 und Fit auch noch auf Skifahren, Snowboarden und Golfen. Dabei misst die Uhr per Künstlicher Intelligenz Back- und Downswing und die Geschwindigkeit des Schlages und erlaubt so, daran zu arbeiten – glaubt man Huawei, wird so jeder zum nächsten Tiger Woods.

Generell unterstützt die KI bei den vielen Lauftrainings und hilft, die richtige Laufgeschwindigkeit zu finden, mit dem vorherigen Lauf mitzuhalten oder selbst bestimmte Zielzeiten zu erreichen. Dafür gibt der Trainingsassistent auf Wunsch per Sprache nach jedem Kilometer einen Zwischenstand bekannt und bewertet auf einer Skala von –10 bis +10, wie der Streckenabschnitt im Vergleich war. neben weiteren Auswertungen sieht der Sportler außerdem, ob er sich gerade im aeroben oder anaeroben Zustand befindet und kann seine Laufgeschwindigkeit entsprechend anpassen. Das ist locker auf dem Niveau von bekannten Größen wie Garmin Fenix 6S (Testbericht) oder Polar Grid X (Testbericht).

Neu ist die Route-Back-Funktion. Wer sich während des Trainings verläuft, findet mit ihrer Hilfe auch ohne Smartphone zurück. Dabei bietet die Uhr sogar eine einfache grafische Darstellung, anhand derer entweder der Rückweg wie zuvor oder auf direktem Weg zum Ausgangspunkt eingeschlagen werden kann. Außerdem warnt die Uhr anhand des eingebauten Barometers auch vor aufziehenden Wetterumschwüngen.

Neu ist außerdem offenbar die Möglichkeit, Apps auf der Uhr zu installieren. Derzeit ist diese Funktion noch sehr eingeschränkt, lediglich zwei Spiele lassen sich zur Premiere dieser Funktion auf Huawei-Uhren angeblich auf der GT 2 Pro hinzufügen. Außerdem soll dafür nicht nur die Health-App von Huawei benötigt werden, sondern die AI-Life-App. Das ist nicht nur umständlich, sondern funktionierte im Test bei uns leider auch nicht. Schade, denn damit macht Huawei aus der GT 2 Pro theoretisch erstmals eine echte Smartwatch, schließlich ist das Installieren von Apps auf der Uhr ein Merkmal einer echten Smartwatch. Aber was nicht ist, das kann ja noch kommen – das gilt auch für mögliches kontaktloses Bezahlen mit der Uhr. Denn NFC ist durchaus eingebaut, mangels Google-Diensten ist diese Funktion derzeit aber noch nicht nutzbar. Das könnte sich im Laufe des Jahres ändern, wenn Huawei Pay in Deutschland verfügbar wird. Derzeit lässt sich NFC aber etwa schon zum schnellen Koppeln mit dem Smartphone nutzen. In diesem Zusammenhang etwas seltsam: Das Huawei-Konto kann neben MyFitnessPal auch mit Google Fit verbunden werden.

Ansonsten ist alles wie gehabt: Die Health-App dient als Anlaufstelle für Daten wie Puls, Stresslevel, Blutsauerstoff, Schritte und mehr. Hier finden Nutzer zahllose Auswertungen, um ihre Fitness, aber auch das Schlafverhalten zu optimieren. Wünsche bleiben dabei nicht offen.

Akku

Wie bei der GT 2 (Testbericht) gibt Huawei auch für die neue GT 2 Pro eine Laufzeit von 14 Tagen an. Überraschend dabei: Bei dieser Angabe handelt es sich nach Angaben des Herstellers nicht um eine theoretische Zahl, die im Alltag ohnehin nicht erreicht werden kann, sondern Huawei macht dazu konkrete Angaben. 10 Tage Laufzeit erreicht die Uhr demnach mit aktivierter Herzfrequenzüberwachung, aktivierter Schlafüberwachung, 90 Minuten Training pro Woche (mit GPS), 30 Minuten Musikwiedergabe, Bluetooth aktiviert, Benachrichtigungen aktiviert (50 SMS-Nachrichten, 6 Anrufe und 3 Alarme pro Tag) und 200-maligem Einschalten des Display pro Tag.

Größter Stromfresser ist GPS, hier gibt Huawei 30 Stunden permanente GPS-Nutzung als Maximum an. In unserem Test, bei dem sofern möglich das Always-on-Display immer aktiv ist, hält die Pro gut eine Woche durch – ein sehr guter Wert, der zuvor auch schon von der GT 2 erreicht wurde. Das Auflegen auf das Pogo-Pin-freie Ladepad ist einfacher als zuvor, da jetzt nicht mehr auf die Ausrichtung der Uhr geachtet werden muss. Fünf Minuten Ladung reichen übrigens für bis zu 10 Stunden Nutzung, eine Stunde zur vollständigen Ladung.

Preis

299 Euro (UVP) kostet die Huawei Watch GT 2 Pro als Sport- und Classic-Variante. Die Sport Edition ist dabei etwas dunkler als die Classic gehalten. Später kommt noch eine Version mit Porsche Design, die 699 Euro kostet und unter anderem mit einem Titan-Armband ausgestattet ist. Technisch gibt es keine Unterschiede.

Fazit

299 Euro sind eine Menge Geld für eine Uhr, die technisch kaum mehr als die deutlich günstigere GT 2 ohne Pro-Zusatz kann. In erster Linie ist der höhere Preis den verwendeten Materialien geschuldet: Titan statt Edelstahl, Saphierglas für das Display und Keramik statt Kunststoff auf der Unterseite. Außerdem lädt die neue Uhr jetzt per Induktion statt über Pogo-PINs und kann daher auch einfach auf eine Qi-ladematte gelegt werden – praktisch. Allerdings hält der Akku ohnehin sehr lang – eine der großen Stärken der Uhr – und entsprechend ist wegen seltener Ladestopps der Komfortgewinn nicht übermäßig hoch. Neue Sportarten wie Skilaufen oder Golf, der Outdoor-Assistent und Unwetterwarnungen dürften dank überarbeiteter Software auf die Uhr gekommen sein, das könnte also als Update auch GT-2-Nutzer demnächst erfreuen.

So gesehen ist die GT 2 Pro eigentlich überflüssig – wenn sie nicht so hochwertig wirken würde. Wen das eh nicht interessiert, der sollte einen Blick auf die “normale” GT 2 (Testbericht) werfen. Die kann fast das gleiche und kostet deutlich weniger. Noch günstiger, aber ähnlich gut und mit eckigem Display wird’s mit der neuen Huawei Watch Fit (Testbericht). Wer eine Alternative zu Huawei sucht, sollte einen Blick in unsere Themenwelt Sportuhren werfen.

Apple Watch Series 6 und SE im ersten Test

Neben dem Top-Modell mit Blutsauerstoffmessung gibt es nun auch eine günstigere Watch mit weniger Funktionen. Mac & i hat einen ersten Blick auf beide geworfen.

Statt nur einer hat Apple dieses Jahr gleich zwei neue Uhren vorgestellt, die es seit Freitag zu kaufen gibt. Die Apple Watch Serie 6 startet ab rund 418 Euro und bringt als Top-Modell einen neuen optischen Sensor mit. Außerdem soll sie schneller und ihr Display heller als das der Vorgänger sein. Statt wie bisher das Vorjahres- oder Vorvorjahres-Modell im Preis zu senken und weiterhin anzubieten, hat Apple erstmals die 291 Euro teure Watch SE vorgestellt, die Komponenten aus mehreren Generationen zusammengefasst: Sie ist so schnell wie die Series 5, verzichtet aber auf das EKG und macht Abstriche beim Display.

Series 6 mit Blutsauerstoffmessung

Größte Neuerung in der Series 6 ist der Sensor zur Blutsauerstoffmessung. Dabei misst die Watch mit einer Kombination aus rotem und infrarotem Licht die Sauerstoffsättigung (SpO2). Die gibt an, wie viel Prozent des Blutfarbstoffs Hämoglobin mit Sauerstoff beladen sind. Je höher der Wert ausfällt, desto besser. Typischerweise schwankt der Wert bei einem gesunden Menschen zwischen 95 und 99 Prozent. Abhängig von Faktoren wie Höhe, Aktivität oder Vorerkrankungen kann er auch variieren. Die Watch ermittelt den Wert in einem Bereich zwischen 70 und 100 Prozent.

Diese Pulsoxymetrie genannte Funktion ist nicht neu: Smartwatches anderer Hersteller, etwa von Garmin oder Withings, beherrschen das schon länger. Zwar nutzen auch Ärzte die nicht-invasive Pulsoxymetrie am Finger oder am Ohr zur Bestimmung des Blutsauerstoffgehaltes. Eine medizinische Zulassung dafür besitzt die Apple Watch nicht.

Die Messung dauert auf der Series 6 genau 15 Sekunden. Dabei muss man einen Arm gerade und ruhig halten, idealerweise legt man ihn dafür auf den Tisch oder auf die Beine. Hebt man den Arm an, bricht der Vorgang ab. Die Messung klappt auch während des Schlafens, dabei ermittelt die Watch den Wert automatisch einmal pro Stunde. Die auf die Schnelle ermittelten Werte schienen unterm Strich denen zu entsprechen, die wir auch über die Pulsoxymetriefunktion einer Garmin Forerunner 945 ermittelten. Wie aussagekräftig und genau diese Werte tatsächlich ausfallen, muss ein Vergleich mit medizinisch zugelassenen Messgeräten zeigen.

Neuer, alter Bildschirm

Die Display-Größen sind gleich geblieben: Es stehen OLED-Bildschirme mit 40 oder 44 mm Diagonale zur Auswahl. Wie der Vorgänger hat die Series 6 ein Always-On-Display: Es fährt die Helligkeit des Watch-Bildschirms bei Nichtgebrauch immer weiter herunter und blendet Zusatzinformationen (Komplikationen) oder Sekundenzeiger von analogen Ziffernblättern aus. Das passiert etwa, wenn man den Arm herabhängen lässt. Dadurch soll die Uhr bei Inaktivität möglichst viel Schwarz anzeigen, was bei OLEDs Strom spart.

Dennoch hat Apple die maximale Display-Helligkeit bei Inaktivität erhöht: Laut Hersteller strahlt das Display im Freien bis zu 2,5-mal heller, wenn das Handgelenk unten oder die Uhr nicht im Gebrauch ist. en Unterschied erkennt man im Direktvergleich mit der Series 5 mit bloßem Auge: Weiße Bildschirminhalte leuchten auf der Series 6 stärker, bei direktem Sonnenlicht lässt sich der neue Bildschirm etwas besser ablesen, ohne die Uhr wieder anzuheben.

Das Display der Watch SE schien uns in etwa so hell wie das der Series 5 zu sein, allerdings schaltet es sich nach längerer Inaktivität wiederum ganz ab.

Ein (etwas) schnellerer und ein älterer Chip

Die Series 6 treibt ein Zweikern-ARM-Prozessor namens S6 an, der laut Apple vom A13 im iPhone 11 abgeleitet wurde. Der Chip soll laut Apple bis zu 20 Prozent schneller sein als der Vorgänger S5, der in der Series 5 und der SE steckt.

In der Praxis merkt man das allerdings kaum: So startet etwa die Musik-App auf der Series 6 gefühlt eine halbe Sekunde schneller als auf der Series 5. Auch die Home-App, mit der man Apples SmartHome-Schnittstelle HomeKit lenkt, war auf der Series 6 etwas früher einsatzbereit. Bei anderen Apps, etwa Training, Nachrichten, Telefon oder Mail, bemerkten wir keinen Unterschied.

Die Kapazität des Flash-Speichers hat Apple gegenüber der Series 5 nicht verändert: Beide neuen Watch-Modelle werden mit 32 GByte Flash geliefert.

Permanente Höhenmessung

Ein barometrischer Höhenmesser war bereits ab der Series 4 in der Apple Watch eingebaut; den Wert konnte man aber nur aufrufen, wenn die Apps diesen Sensor auch genutzt haben. Bei der Series 5 zeigte etwa der Kompass die aktuelle Höhe an, wenn man die App öffnete und nach unten scrollte. In der Series 6 und der SE ist der Höhenmesser nun permanent aktiv, außerdem soll der Sensor laut Apple auf bis zu 30 Zentimeter genau sein.

Dabei schienen die Series 6 und die Apple Watch SE die Messung etwas genauer durchzuführen als der Vorgänger. So nahmen beide Uhren Schwankungen schneller wahr und änderten die Höhenanzeige früher, wenn wir beispielsweise im Treppenhaus nach oben oder unten liefen. Bei beiden Uhren lässt sich die Höhenmessung auch als Komplikation auf das Ziffernblatt legen, bei der Series 5 geht das nicht.

Schnelles Laden

Ein USB-Netzteil legt Apple keiner Watch mehr bei, ein USB-Ladekabel schon (Typ A). Neu ist bei der Series 6 ein Schnelllademodus: An einem 5-Watt-Netzteil (etwa dem vom iPhone) lädt sie innerhalb von anderthalb Stunden von 0 auf 100 Prozent.

Laut Apple liegt die Laufzeit bei beiden neuen Watches bei bis zu 18 Stunden, abhängig von der Nutzung. Auf den ersten Blick scheint die Laufzeit auf dem Niveau der Series 5 zu liegen. Bei kürzeren Trainings, etwa 30 Minuten Joggen (ohne Musik), verloren die Uhren acht Prozentpunkte.

Eine erste Zerlegung von iFixit zeigt, dass die Series 6 einen etwas größeren Akku zu bieten hat: Das 44mm-Modell legt demnach um 3,5 Prozent auf 1,17 Wattstunden zu, im 40mm-Modell steckt ein Akku mit einer Kapazität von 1,024 Wattstunden – ein Zuwachs um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmodell Series 5, so iFixit.

Ausführliche Messergebnisse und weitere Details reichen wir im Test in Mac & i Heft 6/2020 nach, das am 3. Dezember in den Handel kommt – für das demnächst erscheinende Heft 5 kamen die Testexmplare leider zu spät. Abonnenten von Mac & i oder Heise+ erhalten deutlich früher Zugang zu dem Artikel, so wie schon zu anderen auch.