Oppo Reno2 im Test: Wunderschöner Dauerläufer

“Endlich mal wieder ein spannendes Smartphone”, dachten wir uns beim Test des Oppo Reno2. Das komplett randlos gestaltete Display, die mechanisch versteckte Selfie-Kamera, der Unter-Glas-Fingerabdrucksensor, schöne Verzierungen auf der Rückseite und ansprechende technische Ausstattung inklusive hochwertiger Kameras machen das Smartphone zum Geheimtipp. Aber lest und urteilt selbst!

Oppo Reno 2: Preis und Verfügbarkeit

Oppo ist schon vor einiger Zeit (erneut) in Europa angekommen. Entsprechend lässt sich auch das Oppo Reno2 in vielen europäischen Ländern offiziell kaufen. Auch unsere LTE-Bänder, darunter das berüchtigte Band 20 (800 MHz), werden von den Geräten für den europäischen Markt unterstützt und Android lässt sich in hier üblichen Sprachen einrichten – in unserem Fall auf Deutsch.

Es gib das Oppo Reno2 in zwei Speicher-Varianten, mit 128 oder 256 GByte internem Speicher. Im Test verwendeten wir die 256-GByte-Edition in “Leuchtendem Schwarz”; einem dunklen Blau. Es gibt auch die hellere Farbvariante “Meerblau”.

Der Preis von rund 500 Euro ist leider nicht ganz angemessen. Denn bei all der guten Ausstattung dürfen wir nicht vergessen, dass Oppo auch dem Reno2 nicht Qualcomms besten Chipsatz spendiert, sondern nur eine schwächere Variante aus der 700er-Reihe. So gibt es das besser ausgestattete Xiaomi Mi 9T Pro inzwischen für weniger Geld.

Oppo Reno 2: Design und Verarbeitung

Das Oppo Reno2 ist eine Augenweide; insbesondere da es sich eigentlich bloß um ein Smartphone der oberen Mittelklasse handelt. Das Design liefert einige schöne Details, die in ihrer Summe einen bleibend positiven Eindruck hinterlassen.

Dieser beginnt bei der glatten Haptik, die bestimmt wird vom Aluminiumrahmen und dem vorne wie hinten perfekt darin eingefassten Gorilla Glass 6. Auf der Rückseite werden das “Oppo”-Logo sowie der Schriftzug “Designed for Reno” neon-blau und leuchtend eingerahmt. Die Reflexionen erzeugen ein Lichtspiel, wie man es von so herkömmlich gewordenen Gegenständen wie einem Smartphone gar nicht mehr vermutet.

Kurz nach dem Auspacken werden die meisten von Euch jedoch die Schutzhülle verwenden wollen. Schließlich ist die Freude an dem glatten Design schnell dahin, wenn das Glas einen Sprung bekommt. Die mitgelieferte Schutzhülle ist ebenfalls die schönste kostenlose Packungsbeilage, die mir bislang untergekommen ist. Ihr massives und dennoch haptisch ansprechendes Fake-Leder-Design verdeckt leider einen großen Teil der hübschen Zierleiste (Bild oben), mutet jedoch deutlich hochwertiger an als die transparent-labberigen Silikon-Hüllen manch anderer Smartphone-Hersteller.

Design-Highlight ist, wie schon in diversen Smartphones diese Saison gesehen, die Pop-up-Kamera. Beim Reno2 entschied sich Oppo für die Haifischflosse. Bei dieser rotiert die Kamera aus der oberen Gehäusekante heraus. Der Vorgang erzeugt ein leises Motorengeräusch und geht so schnell vonstatten, dass Face Unlock damit nicht länger dauert als mit statisch verbauten Selfie-Kameras.

Einziges Manko bei der Gestaltung des Reno2 ist vielleicht die fehlende IP-Zertifizierung. Inwieweit der Hersteller eventuell trotzdem Schutzmaßnahmen gegen eindringenden Schmutz und Nässe verbaut ist, ist uns nicht bekannt.

Oppo Reno 2: Display

Auch das Display des Reno2 hat Oppo genau wie beim Vorgänger komplett randlos gestaltet. Das 6,5-Zoll-Display kommt im Format 20:9 daher und löst mit 2.400 x 1.080 Pixeln beziehungsweise 401 DPI auf. Das AMOLED-Display strahlt mit bis zu 500 Candela gegen das Tageslicht an, was in Deutschland auch an sonnigen Tagen ausreicht.

Die Bildausgabe lässt sich durch zahlreiche Software-Einstellungen anpassen :

Quasi stufenlose Regelung der Farbtemperatur

Schrift- und Anzeigegröße

“Nachtschutz”: Blaufilter

Schwarz-Weiß-Modus

Lesemodus: Weißer Text auf schwarzem Grund

Ihr könnt ein Always-on-Display aktivieren. Das zeigt dann jedoch nur Datum und Uhrzeit, nicht aber Benachrichtigungen an.

Der Fingerabdrucksensor ist im Bereich des Home-Buttons hinter Glas integriert. Er arbeitet mit ähnlicher Präzision und Geschwindigkeit wie herkömmliche Modelle.

Oppo Reno 2: Software

Oppo verwendet für seine Geräte die Android-Oberfläche “ColorOS”. Das Testgerät hat im November 2019 Version ColorOS 6.1 auf Basis von Android 9 mit Sicherheitspatch-Ebene “05. August 2019”. Besonderheiten der Software-Oberfläche sind …

App-Verschlüsselung

Kinderbereich

Privatsafe (Versteckter Datei-Ordner)

App Cloner

Game Space

Ihr könnt also Apps oder Dateien verstecken, zwei parallele Instanzen von WhatsApp installieren oder Spiele optimieren. Oppo übernimmt zudem etliche wichtige Standard-Features von Android wie “Digitales Wohlbefinden und elterliche Kontrollen”; spart andere wiederum aus, darunter Nutzerprofile oder Seamless System Updates.

Immerhin hat sich Oppo dem Android-Standard angepasst und bietet nun ab Werk eine App-Schublade. Ältere Versionen verteilten sämtliche Apps-Symbole in iPhone-Manier auf die Startbildschirme – sehr zum Unmut ordnungsliebender Nutzer. Diese konnten sich zwar einen alternativen Launcher installieren und das Problem umgehen. Doch ist es umso schöner, wenn uns auch ohne Zusatz-App beide Varianten – mit oder ohne App-Schublade – zur Auswahl stellt.

Apropos Auswahl: Für die Navigation durch die Apps könnt Ihr frei entscheiden , ob Ihr einen, zwei oder drei Buttons am unteren Rand haben wollt und wie sie angeordnet sein sollen. Entscheidet Ihr Euch für Gesten-Navigation, habt Ihr die Auswahl, ob die Zurück-Geste in Google-Pixel- oder in iPhone-X-Manier gestaltet sein soll.

Nur wenige Apps vorinstalliert

Oppo installiert nur zwei Apps vor: Soloop ist eine Videoschnitt-App, mit der sich Kurzvideos im TicToc-Stil erstellen lassen. Game Space ist an Samsungs Game Mode angelehnt, der Prozessorleistung und Benachrichtungen beim Spielen anpasst. Zusätzlich schwebt auf Höhe des Power-Buttons permanent ein Menü, über das Ihr schnell und von überall wichtige Apps wie Telefon oder Kamera starten könnt.

Oppo Reno 2: Performance

Oppo verbaut im Reno2 einen Qualcomm Snapdragon 730G. Der Chipsatz wird in acht Nanometern gefertigt und wurde im Vergleich zum normalen 730er in den Bereichen Effizienz und Gaming-Performance optimiert. Das merkt man dem Reno2 auch an. In alltäglichen Aufgaben, starkem Multitasking, Foto- und Video-Bearbeitung und letztendlich auch beim Spielen wird das Reno2 nie träge.

Oppo Reno 2: Audio

Der Sound des Oppo Reno2 kommt aus einem einzigen Lautsprecher, der sich rechts neben dem USB-Port an der Unterkante befindet. Immerhin ist der Klang weder übertrieben blechern noch übersteuert er. Links der Typ-C-Buchse haben wir den guten alten Klinken-Anschluss. Das passende Headset liegt bei, ist aber nicht besonders gut. Denn das hat harte Ohrknöpfe, die mangels Silikon-Passstücken nicht wirklich fest im Ohr sitzen.

Beim Telefonieren bieten Headset, Ohrlautsprecher und Gehäuselautsprecher gewöhnliche bis gute Qualität. Das Freisprechen gelingt in der U-Bahn und auf dem Fahrrad mühelos, wenngleich das Headset in letzterem Fall ständig herauszufallen drohte.

Oppo Reno 2: Kamera

Ein weiteres Highlight des Oppo Reno2 sind zweifelsfrei die vier Hauptkameras sowie die Haifisch-Selfie-Cam. Insbesondere die Hauptkamera und die Zoom-Kamera liefern sehr gute Ergebnisse , während die Weitwinkel-Kamera nur als Makro-Linse und bei Videos ähnlich gute Resultate liefert.

Während Kollege Shu die Kameras im Hands-on-Video schon gezeigt hatte (Video oben), liefern wir hier noch einmal einen Überblick. Hinten befinden sich beim Oppo Reno2 vier Kameras:

Die 48-MP-Kamera hat einen optischen Bildstabilisator und zeichnet ab Werk Bilder in zwölf Megapixeln auf. Ihr könnt die Speicher-Auflösung der JPGs auf 48 Megapixel erhöhen; die zusätzlichen Details rechtfertigen jedoch nicht den vierfachen Speicherbedarf. Die Fotos der Hauptkamera sind detail- und kontrastreich, scharf und rauschen kaum.

Die 13-MP-Telekamera wird aktiviert, wenn Ihr in der Kamera-App den 2x- oder den 5x-Button betätigt. Der 2x-Zoom ist tatsächlich optisch, der 5x-Zoom hingegen ist der im Aufdruck erwähnte “Hybrid-Zoom”, also de facto ein digitaler Zoom mit all seinen Interpolations-Fehlern. Bleibt Ihr im 2x-Modus, erhaltet Ihr scharfe, ebenfalls detailreiche Fotos mit satten Farben.

Am wenigsten überzeugt die 8-MP-Weitwinkel-Kamera. Diese liefert verrauschte, kontrast- sowie detailarme Fotos von weiten Motiven. Dank ihres Autofokus-Systems eignet sie sich jedoch gut für Makro-Fotografie.

Der 2-MP-Tiefensensor ist monochrom und arbeitet zusammen mit der 48-Megapixel-Kamera im Porträt-Modus. Dieser hat eine gute Objekterkennung und erzeugt in fast allen Fällen saubere Bokeh-Effekte.

Nachts sind alle Katzen bunt

Das Reno2 kann mit allen Hauptkameras einen Nachtmodus nutzen. Offenbar handelt es sich nur um ein Software-Feature, bei dem mehrere Fotos eines Sensors zu einem relativ scharfen, aufgehellten Bild zusammengefügt werden. Die Resultate sind zunächst erstaunlich, jedoch nicht überragend.

Videos können sowohl die Haupt- als auch die Zoom-Kamera in 4K mit 30 FPS aufzeichnen. Die Weitwinkel-Kamera schafft nur Full HD. Alle Kameras nutzen elektronische Bildstabilisierung (EIS). Schaltet Ihr sie ab, wird der Bildausschnitt der Aufzeichnung etwas größer. Die Farben sind bei ersterer und letzterer saftig-ansprechend, die Zoom-Kamera hingegen sorgt leider für blasse Farben. Ihr könnt während der Aufnahme zwischen den Kameras fliegend wechseln.

Oppo Reno 2: Akku

Die Akkulaufzeit des Oppo Reno2 ist sehr gut. Im Test hielt der Akku zwei Tage und drei Stunden durch, wovon der Bildschirm insgesamt sieben Stunden lang eingeschaltet war. Sehr schön zu beobachten war, dass die Akkulaufzeit nicht mit dem zwanghaften Schließen von Hintergrund-Apps erkauft wird. Benachrichtigungen von Telegram, Threema oder Hangouts kamen stets unverzüglich an. Selbst eBay-Auktionen sind mir mit dem Reno2 nicht entgangen.

Oppo liefert dem Reno2 ein Schnellladegerät mit. Die proprietäre Vooc-3-Technologie lädt den 4.000-mAh-Akku des Smartphones binnen 80 Minuten voll auf. Für einen kompletten Tag Akkulaufzeit muss das Gerät nur 30 Minuten ans Ladegerät.

Abschließendes Urteil

Das Oppo Reno2 ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Hersteller äußerst attraktive Geräte gestalten kann. Das Gesamtpaket aus Design, Ausstattung und Software-Optimierung zeigt den Ehrgeiz der Chinesen, unseren Markt weiter zu erobern. Im Heimatland ist jedes fünfte Smartphone ein Oppo. Vielleicht wird der Oppo-Anteil sich bei uns auch schon bald erhöhen. Die Grundlagen dafür erfüllt der Hersteller zu genüge.

Das beste Smartphone des Jahres 2019 und die Top 20

Ob sehr günstiges Smartphones oder ein teures Modell der Spitzenklasse, ob Android oder iOS, ob Huawei, Samsung oder Apple: Wir haben 2019 rund 50 Smartphones getestet. Und hier sind die Ergebnisse.

DAS BESTE SMARTPHONE DES JAHRES

Rund 700 Euro musst du ausgeben, wenn du das derzeit beste Smartphone haben willst. Es ist nämlich das Samsung Galaxy S10+, das von inside digital den Titel „Smartphone des Jahres“ bekommt. Auch wenn es mit dem Galaxy Note 10+, iPhone 11 Pro oder OnePlus 7T Pro neuere und vermeintlich bessere Modelle gibt: Samsungs Flaggschiff-Modell, das zum Marktstart Preise von bis zu 1.600 Euro erreichte, konnte sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Übrigens: Die Stiftung Warentest kam zum gleichen Ergebnis. Auch der Verbraucherschutz kürt das Galaxy S10+ zum Testsieger (Note 1,6).

Die Top 20

Die Plätze hinter dem besten Smartphone des Jahres belegen allesamt Spitzen-Modelle der führenden Smartphone-Hersteller. So überrascht es kaum, dass das Huawei P30 Pro auf Platz 2 landet. Was aber überrascht: Huawei schafft es mit „nur“ drei Smartphones in die Top 20. Samsung indes bringt fünf Modelle unter die besten 20, genauso wie OnePlus. Auch, wenn wir bei letztgenanntem Hersteller das OnePlus 7T Pro und die McLaren Edition dessen als ein Modell gewertet haben.

Samsung Galaxy S10+

Huawei P30 Pro

OnePlus 7 Pro

Samsung Galaxy Note 10+

Samsung Galaxy S10

OnePlus 7T Pro / OnePlus 7T Pro McLaren Edition

Apple iPhone 11 Pro

Samsung Galaxy Note 10

Huawei P30

Xiaomi Mi 9T Pro

LG V40 ThinQ

Sony Xperia 1

Huawei Honor View 20

OnePlus 7T

Samsung Galaxy S10e

Nokia 8.1

Sony Xperia 5

OnePlus 7

Google Pixel 4

Nokia 9 PureView



Samsung Galaxy S10+

Huawei P30 Pro

OnePlus 7 Pro

Samsung Galaxy Note 10+

Samsung Galaxy S10

OnePlus 7T Pro / OnePlus 7T Pro McLaren Edition

Apple iPhone 11 Pro

Samsung Galaxy Note 10

Huawei P30

Xiaomi Mi 9T Pro

LG V40 ThinQ

Sony Xperia 1

Huawei Honor View 20

OnePlus 7T

Samsung Galaxy S10e

Nokia 8.1

Sony Xperia 5

OnePlus 7

Google Pixel 4

Nokia 9 PureView



DIE SCHNELLSTEN SMARTPHONES IM JAHR 2019

Apropos OnePlus: Das chinesische Unternehmen hat nicht nur eines der besten Smartphones des Jahres auf den Markt gebracht, sondern auch das schnellste. Mit gleich vier Modellen führt OnePlus die Top 5 an. Wie das Feld dahinter aussieht, liest du in diesem Artikel.

DIE BESTEN SMARTPHONES BIS 200 EURO

Schaust du dir die Liste an, wirst du feststellen, dass es – bis auf das Nokia 8.1 – kein Modell gibt, dass unter 500 Euro zu haben ist. Es kann sich aber nicht jeder ein Gerät leisten, dass ein Monatsgehalt kostet. Es gibt sie aber, gute Smartphones, die für 200 Euro oder weniger zu haben sind. Wir haben sie herausgesucht und zeigen sie dir.

Honor V30: Presse-Renderbilder zeigen Punchhole-Frontkamera und mehr

Wieder einmal wurden den Autoren von 91mobiles Presse-Renderbilder eines neuen Gerätes zugespielt, das erst noch offiziell vorgestellt werden muss. Dieses Mal trifft es das Honor V30, das aller Voraussicht nach am 26. November 2019 in China präsentiert werden soll. Die Bilder zeigen erwartungsgemäß schmale Displayränder, auf der Vorderseite befindet sich in der linken oberen Ecke ein Dual-Frontkamera-Setup im Punchhole-Design.

Auf der Rückseite befindet sich ein rechteckig angeordnetes Kamera-Setup auf der linken Seite bestehend aus drei Sensoren und einem LED-Blitz. Der Hauptsensor soll dabei mit satten 60 Megapixeln auflösen, außerdem wohl mit an Bord: Superzoom-Funktion, Super-Nachtmodus, AI und so weiter – alles für bessere Aufnahmen eben. Der Fingerabdrucksensor befindet sich laut 91mobiles an der rechten Gehäuseseite. Geladen wird per USB-Typ-C, außerdem gibt es einen IR-Blaster. Der 3,5-mm-Klinkenanschluss fällt dagegen weg. Ob es noch mehr Farbvarianten zur Veröffentlichung geben wird als die beiden oben im Bild gezeigten, müssen wir abwarten.

Zu den Spezifikationen des Honor V30 konnte man noch nicht viel sagen. Als SoC soll ein Kirin 990 sein Werk verrichten, dazu gibt es 6 GB RAM und 128 GB internen Speicher. Als Display dient angeblich ein LCD-Panel statt OLED, dafür soll aber schon ein 5G-Modem an Bord sein. Der Akku soll 4.000 mAh fassen und per 22,5-Watt-SuperCharge besonders schnell geladen werden können. Als Oberfläche dürfte Android 10 in Form von EMUI 10 zu sehen sein. Parallel zum Honor V30 soll zudem auch das Pro-Modell des Geräts veröffentlicht werden, das auf vier Kameras, 40-Watt-Schnellladen, einen 4.500 mAh Akku und ein OLED-Panel mit einem Dual-Frontkamera-Setup im Punchhole-Design setzen soll. Der Fingerabdruckscanner sei womöglich im Display verbaut.

Jetzt doch: Das Samsung Galaxy S8 erhält ein Update auf Android 10

Das Samsung Galaxy S8 wurde im März 2017 vorgestellt und wurde in­zwi­schen schon von zwei Nachfolger-Modellen abgelöst. Daher galt es als äußerst unwahrscheinlich, dass Samsung dem Gerät noch ein Update auf Android 10 spendiert. Nun kann Samsung die Besitzer überraschen.

Bislang war man davon ausgegangen, dass mit Android 9 “Pie” beim Galaxy S8 Schluss ist. Während für das Galaxy S9 sowie S10 Aktualisierungen auf die neueste Version des Google-Betriebssystems angekündigt wurden, hat sich der südkoreanische Elektronik-Hersteller bis­her nicht zu dem vor über zwei Jahren veröffentlichten Flaggschiff-Smartphone geäußert.

Support stellt ein Update in Aussicht

Wie Windows United berichtet, hat ein Leser an den Support von Samsung geschrieben, um seine Enttäuschung über das fehlende Update mitzuteilen. Mit der auf die Nachricht folgenden Antwort scheint er aber nicht gerechnet zu ha­ben. Der Kundendienst versucht ihn zu be­ru­hi­gen und teilt mit, dass das Galaxy S8 auf jeden Fall ein Update auf Android 10 zur Verfügung gestellt bekommt.

Freigabe-Termin bleibt noch unklar

Wann dies genau geschieht, bleibt allerdings zu­nächst noch ziemlich unklar. Ein konkreter Zeitraum wurde in der Antwort nicht genannt. Die Besitzer des Smartphones werden ge­be­ten, sich noch ein wenig zu gedulden.

Womöglich wird die Aktualisierung im Frühjahr 2020 ausgerollt. Weshalb Samsung sich an­ders entschieden hat, von der alten Update-Politik abweicht und dem Gerät doch noch eine weitere Aktualisierung bereitstellt, bleibt offen. Eventuell haben die negativen Reaktionen der S8-Besitzer den Konzern dazu veranlasst, von den ursprünglichen Plänen abzuweichen.

Samsung Galaxy S10 so günstig wie nie: Top-Smartphone stark reduziert

Der Singles Day ist vorbei, das nächste Shopping-Event steht mit dem Black Friday kurz bevor. Wer auf der Suche nach einem günstigen Samsung-Gerät ist, kann schon heute zuschlagen. MediaMarkt und Saturn reduziert viele beliebte Handys und Tablets und schenken Ihnen die Mehrwertsteuer. Unser Highlight ist das Samsung Galaxy S10 für 528,99 Euro – so günstig wie noch nie.

Aktuelle Highlights sind unter anderem das aktuelle Flaggschiff-Handy Galaxy S10 für 528,99 Euro (mit Gutscheincode POWERSPAREN2019), das S10e für 478,15 Euro und das Tablet Galaxy Tab A 10.1 für 201,67 Euro.

Top-Deal: Samsung Galaxy S10 für 528,99 Euro

Saturn und MediaMarkt verkaufen das Samsung Galaxy S10 auch bei eBay. Dort gibt es aktuell zusätzlich zur Mehrwertsteuer-Aktion auch noch einen weiteren Gutscheincode, mit dem Sie noch noch mal 50 Euro sparen. Geben Sie bei der Bestellung den Code “POWERSPAREN2019” ein. Der Preis von 528,99 Euro ist für das brandneue Galaxy S10 ein absolutes Top-Angebot und wird sicherlich schnell ausverkauft sein. So günstig haben wir das aktuelles Highend-Smartpohne noch nie gesehen.

Das Handy besitzt 128 Gigabyte Speicher, eine Dreifach-Kamera auf der Rückseite und ein randloses Design.

Wir meinen: Wenn Sie das aktuelle Top-Smartphone von Samsung haben möchten, brauchen Sie nicht mehr auf den Black Friday zu warten. Dieses Angebot ist ein absolutes Highlight und Sie können ohne Bedenken zuschlagen.

Die besten Samsung-Angebote zur Galaxy-Week

Neben dem Galaxy S10 gibt es bei MediaMarkt eine breite Auswahl an aktuellen Smartphones vom günstigen Einsteigergerät bis zum teuren Topmodell. Auch Zubehör wie die beliebten Galaxy Buds Kopfhörer und die Smartwatch Galaxy Watch sind reduziert und zum Bestpreis erhältlich.

SodaStream Wasserspudler für unter 100 Euro

SodaStream gehört seit Jahren zu den beliebtesten Wassersprudlern auf dem Markt. Die Geräte stellen auf Knopfdruck sprudeliges Mineralwasser her. Bei Saturn gibt es heute das Premiummodell Crystal 2.0 mit drei edlen Glaskaraffen im Angebot.

Damit Sie den SodaStream gleich benutzen können, ist der Lieferumfang auch der passende CO2-Zylinder enthalten. Ein Zylinder reicht für 60 Liter Spudelwasser. Einen neuen bekommen Sie in vielen Supermärkten und Drogerien

Wir meinen: SodaStream ist der Klassiker unter den Wassersprudlern und punktet mit einer einfachen Handhabung, guten Verarbeitung und den edlen Glasflaschen. Der größte Vorteil ist jedoch, dass Sie nie wieder Kisten schleppen müssen.

Der Preis für das Modell ist heute sehr gut: Bei anderen Händlern zahlen Sie 20 Euro mehr.

Schützt Euer Pixel 4 besser mit dem “Lockdown”-Modus

Im Jahr 2019 hat Google den Fingerabdrucksensor beim Pixel 4 erstmals weggelassen. Stattdessen sollt Ihr vollständig auf dessen neues Face-Unlock-System setzen. Leider birgt dieses ein großes Sicherheitsrisiko, denn es entsperrt das Smartphone freigiebig in Eurem Schlaf. Erfahrt hier, wie Ihr Biometrie und Smart Lock vorübergehend deaktiviert und das Sicherheitsrisiko reduziert.

Googles Face Unlock ist eine schnelle und effiziente Methode, das Pixel 4 zu entsperren, vor allem dank des neuen Soli Radar-Chips im oberen Rand des Displays. Allerdings haben erste Besitzer schnell bemerkt, dass Face Unlock auch bei geschlossenen Augen funktioniert, oder wenn der Besitzer seitlich am Gerät vorbeiblickt.

Google hat versprochen, dieses unerwünschte Verhalten per Software-Update zu adressieren. Während wir darauf warten, können wir es bereits jetzt mit einer Android-Funktion, dem sogenannten Lockdown-Modus, umschiffen. Das sollte die Sicherheit Eures Pixel 4 oder Pixel 4 XL bis zum Patch wieder ausreichend erhöhen. 

So aktiviert Ihr den Lockdown-Modus

Der Lockdown-Modus ist eine Option in den Einstellungen Eures Pixel-Smartphone. Diese muss jedoch separat aktiviert werden. Befolgt dazu einfach die folgenden Schritte:

Öffnet die Einstellungen.

Geht in den Berich Display.

Blendet die zusätzlichen Optionen ein, indem Ihr auf Erweitert tippt.

Ganz unten findet Ihr Sperrbildschirmanzeige.

Dort aktiviert Ihr Option zum Sperren anzeigen. Jetzt habt Ihr die zusätzliche Sperren (Schloss-Symbol), wenn Ihr lange auf den Netzschalter drückt:

Haltet Ihr jetzt den Ein-Aus-Schalter gedrückt, findet Ihr neben Ausschalten und Neustart auch die Option “Sperren”. Der Sperrmodus verhindert, dass Euer Telefon durch Face Unlock entsperrt wird. Jetzt müsst Ihr beim nächsten Entsperren also PIN oder Passwort eintippen.

Der Sperrmodus schaltet auch Smart Unlock ab. Das bedeutet, dass Euer Pixel 4 auch trotz des vertrauenswürdigen Standortes oder des verbundenen Bluetooth-Gerätes gesperrt wird. Sobald Ihr Euer Pixel mit dem Passwort oder PIN entsperrt habt, ist Lockdown jedoch wieder deaktiviert.

Besonders vor einem Nickerchen könnt Ihr also Euer Pixel 4 nun sichern, ohne Euch wegen der Sicherheitsprobleme mit Face Unlock sorgen zu müssen.

Handy-Knaller: Huawei P20 Pro mit Telekom-Vertrag günstiger als ohne

Das Huawei P20 Pro gehört immer noch zu den besten Kamera-Smartphones auf dem Markt. Um so attraktiver erscheint uns das Angebot, bei dem man das Huawei-Handy und einen Allnet-Flat-Tarif mit 2 GB LTE-Datenvolumen im Telekom-Netz für nur 11,99 Euro im Monat * bekommt. GIGA hat genau nachgerechnet.

Huawei P20 Pro mit Vertrag für nur 11,99 Euro im Monat

Originalartikel:

Das Huawei P20 Pro ist zwar nicht mehr das neueste Android-Smartphone auf dem Markt, mittlerweile aber so günstig zu haben, dass es eine der besten Alternativen zu Mittelklasse-Handys ist. MediaMarkt hat aktuell ein richtig gutes Angebot im Programm. Folgende Rechnung ergibt sich:

Huawei P20 Pro für 29 Euro Zuzahlung

Allnet-Flat für 11,99 Euro im Monat (287,76 Euro)

Anschlussgebühr von 39,99 Euro

= 356,75 Euro

Das Huawei P20 Pro kostet aktuell im Einzelkauf bei seriösen Händlern 399 Euro. Damit bekommt man das Handy mit Vertrag günstiger als ohne. Der Tarif stammt von Mobilcom Debitel und heißt „green LTE 2GB Extra“. Enthalten ist eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze, 2 GB LTE-Datenvolumen mit maximal 21,6 MBit/s und EU-Roaming. Eine SMS-Flat fehlt hingegen. Da die meisten sowieso WhatsApp statt SMS nutzen, dürfte das kein Problem sein.

Der Preis gilt nur in den ersten 24 Monaten. Ihr solltet also die Kündigung nicht vergessen. Das funktioniert am einfachsten über Aboalarm *.

Für wen lohnt sich das Angebot mit dem Huawei P20 Pro?

Für alle, die nicht unbedingt das neueste Huawei-Smartphone benötigen, aber trotzdem ein sehr gutes Handy bekommen wollen. Die Kamera des Huawei P20 Pro ist immer noch sehr gut, es wird ein Update auf Android 10 geben und in Kombination mit dem Vertrag im Telekom-Netz ist das ein sehr gutes Angebot. Google-Dienste und der Zugang zum Google Play Store sind natürlich gegeben.

Das Angebot lohnt sich nicht für euch, wenn ihr mehr Datenvolumen und eine SMS-Flat benötigt. Dann müsst ihr aber auch deutlich mehr zahlen. Wer darauf verzichten kann, macht hier ein richtig gutes Schnäppchen.

Klapp-Smartphones: Rette uns Motorola!

Sie sollten den lange erwarteten Innovationsschub in den Smartphone-Markt bringen: Foldables, also faltbare Smartphones. Doch bisher gleichen die Versuche der Branche einem Desaster. Die Rettung könnte jetzt aus einer unerwarteten Richtung kommen. 

Samsung und Huawei vergessen im Rennen um das erste Faltsmartphone die eigenen Qualitätsstandards oder einfach, ein marktreifes Gerät zu bauen. Dazu kommen mannigfaltige Kleinhersteller, die sich mit halbgaren Konzepten oder auch schlechten Produkten in die Öffentlichkeit wagen. LG versucht mit dem G8X ThinQ Dual Screen mal wieder erfolgreich einen Trend anders als alle anderen zu interpretieren und scheitert trotzdem mit seiner Zwei-Display-Lösung ebenfalls. Nun liegen alle Hoffnungen auf Motorola.

Motorola Razr kurz vor der Vorstellung

Wer hätte es gedacht, dass der schon oft totgesagt Traditionshersteller Motorola mein Hoffnungsträger in Sachen Faltsmartphone sein wird. Die displayherstellenden Großkonzerne aus Fernost haben es nicht hinbekommen. Vielleicht schafft es ja der unter chinesischem Dach agierende amerikanische Hersteller als erster ein sinnvoll nutzbares und marktreifes Falt-Smartphone auf den Markt zu bringen. Alle Informationen zum Motorola Razr findet Ihr im Übrigen in einem gesonderten Artikel. Dort zeigt sich auch das Design und damit das Konzept: Motorola macht das Smartphone mit einem klappbaren Display nicht noch größer, sondern das Gegenteil:

Konzept, Umsetzung und Kommunikation: Die Enttäuschungen reißen nicht ab

Nachdem sich Huawei und Samsung in verfrühte Ankündigungen gehetzt haben, wurden unter anderem auf dem MWC 2019 und auf der IFA 2019 Testgeräte präsentiert, die entweder nicht angefasst werden durften oder wenn dann mit einigen Einschränkungen händelbar waren. Die Ankündigungen auch in die Öffentlichkeit hinein waren großspurig, die Umsetzungen jedoch mangelhaft. Um selbst darauf zu kommen, mussten jedoch erst Journalisten und Youtuber am falschen Ende des Samsung Galaxy Fold eine Folie Abziehen. Das Huawei Mate X hat es bis heute nicht in den Markt geschafft. 

Doch was wäre los, wenn die beiden glanzvollen Innovationsmonster Fold und Mate X wo auf den Markt gekommen wären, wie geplant oder zumindest von Fans erhofft? Nun, man hätte vorerst viel Geld ausgegeben. 2.000 Euro und mehr wurden ausgerufen. Hier muss ich eine Lanze für LG brechen. Dort gibt es ein Smartphone mit doppelter Display-Größe für 800 Euro. Dafür leidet die Ausstattung, die eher auf Mittelklasse-Niveau liegt. Doch reden wir nicht vom schnöden Mammon. Es geht ja um neuste Technik. High-End in der jahrelange Entwicklung steckt. Die Kosten müssen verständlicherweise wieder hereinkommen. 

Doch was bekommt man für dieses Geld? Man könnte nun die neuen Technologien und zweifellos beeindruckende technische Daten aufzählen. Ohne Zweifel sind die Smartphones ein Fest für Technikliebhaber. Doch ganz praktisch: Wir bekommen Smartphones, die zu schlechten Tablets werden. Huawei lässt sein Smartphone zu einem Quadrat aufklappen, damit können wir dann ganz innovativ ein 16:9-Video mit schwarzen Balken sehen. Dazu sind die Displays zusammengeklappt beide außen – Das trägt sicherlich nicht zur Stabilität, Robustheit und einer langen Lebenszeit bei. Samsung macht es nicht viel besser. Ein zusammengeklappt schön schlankes Gerät wird zu einem 7,3 Zoll Tabletchen. Zusammengeklappt kann man sich an einem vorsintflutlichen 4,6 Zoll kleinen Display mit Monsterrändern erfreuen, während man es aufgeklappt nicht mehr mit einer Hand steuern kann. Das können aktuelle Smartphones mit knapp 7 Zoll deutlich besser. 

Dazu kommen ganz handfeste Schwächen, die in der technischen Ausstattung verankert sind. Beide Foldables besitzen lediglich 4.500 mAh Akkukapazität. Damit liegen sie unterhalb einiger halb so großer Smartphones. Das LG G8X kommt ebenfalls nicht mit einem entsprechenden Zusatzakku zum Kunden, der die im Test gemessenen 20 Prozent Mehrverbrauch abfängt. Vielleicht sollte man sich hier auch die Frage stellen, wie viel Nutzen ein High-Tech-Smartphone hat, wenn es nicht mit einer Akkuladung über den Tag kommt. 

Motorola könnte es besser machen

Das Problem ist, dass man aus faltbaren Displays mit Sicherheit hervorragende Produkte bauen kann, jedoch sind die bisherigen Ansätze die einfachste Lösung um ein solches Panel zu verbauen. Von den beiden marktbeherrschenden Unternehmen dürfen wir aber mehr erwarten, als was es bisher in diesem Bereich gibt. Und hier kommt Motorola ins Spiel. 

Sollte die Neuauflage des Razr so auf den Markt kommen, wie es die Gerüchte beschreiben, ist es den bisherigen Ideen meilenweit voraus. Motorola verbaut nämlich ein Falt-Display nicht um es selbst willen, sondern hat verstanden, dass man damit ein bestehendes Produkt in eine neue Richtung entwickeln kann. Und die heißt Kompaktheit bei gleichem Nutzwert.

Die weiteren Vorteile der Bauart liegen zum großen Teil auf der Hand. Das Smartphone ist halb so groß wie ein vergleichbares Gerät ohne Klappfunktion, das Haupt-Display ist in der Hosentasche immer geschützt und der Akkuverbrauch nimmt nicht zu, obwohl man einen Mehrwert aus dem Klapp-Display gewonnen hat. Dazu hat Motorola wohl eine Lösung für die Display-Falz entwickelt, die den Klappvorgang geschmeidiger machen soll und so eine längere Haltbarkeit erreicht. 

Wenn es Motorola nun schafft, das erhoffte Konzept technisch solide umzusetzen, die Haltbarkeit der Klappkante zu vergrößern, den Preis im Rahmen zu halten und das Flair des alten Razr in die Neuzeit zu übertragen, könnte aus dem Motorola Razr ein ähnlich ikonisches Smartphone werden, wie es sein Großvater im Handybereich war. 

LG-Patent zeigt massives Kamera-Upgrade

Die Zeit der einfachen Kameras ist vorbei. Das Zeitalter der Multikameras hat begonnen. Die iPhones 11 Pro und Pro Max sind jeweils mit einer Dreifachkamera ausgestattet, nun kommen Smartphones mit noch mehr Linsen auf den Markt. Ein LG-Patent deutet nun an, dass der koreanische Hersteller mit einer Penta-Kamera nachziehen will. 

Wie “91mobiles” berichtet, könnte LG eine Penta-Kamera mit fünf Objektiven planen. Darauf deutet jedenfalls ein Patent hin, das dem Portal vorliegt. Das Patent ist eigentlich kein neues, es ging schon im März 2018 und im Mai 2019 durch die Medien. Jetzt hat das Patent alle nötigen Ratifizierungen erhalten. Steht die Umsetzung nun kurz bevor?

Fünffach-Kameras sind ein heißes Pflaster: Immerhin ist Nokia beim 9 PureView grandios gescheitert und liefert mit dem 9.1 PureView eine verbesserte Version nach. Gerade erst auf dem Markt erschienen und ebenso mit einem fünffachen Kameraaufbau ausgestattet: Das gerade erschienene Xiaomi Mi Note 10. Da will LG anscheinend mitmischen und springt auf den Zug der Multikameras auf.

LG-Patent offenbart Penta-Kamera

Auf der Konzeptzeichnung des Patentantrags seht ihr auf der Rückseite des Smartphones drei vertikal übereinander platzierte kreisrunde Aussparungen. Es wird diskutiert, ob eine davon Platzhalter für einen Fingerabdrucksensor sein könnte – da die meisten modernen Smartphones aber mit einem In-Display-Sensor ausgestattet sind, deutet alles eher auf Löcher für Kameralinsen. Darüber liegt eine horizontal angeordnete Öffnung mit zwei weiteren Kameras an der Seite und einem Element in der Mitte, das für einen Blitz stehen könnte. Auf der Front deuten gestrichelte Linien zwei Selfie-Kameras an. Hier könnt ihr das Patent begutachten.

Auf der Unterseite offenbart das Patent eine ovale Öffnung, hinter der sich möglicherweise ein USB-C-Anschluss verbirgt. Daneben wird durch eine gestrichelte Linie eine runde Öffnung angedeutet, die für einen 3,5 Millimeter Klinkenanschluss stehen könnt.

Um welche Art Kamera es sich bei den fünf dann handelt, ist noch unklar. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung besser gelingt als beim Nokia 9 PureView – das Smartphone hatte trotz der fünf Linsen nicht einmal ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Falls LG aber aus den Fehlern von Nokia die richtigen Schlüsse gezogen hat, können wir uns auf ein sehr spannendes neues Gerät freuen.

Huawei P20 Pro: EMUI 10 und Android 10: Das Betaprogramm ist da

Nutzer eines Huawei P20 Pro kommen auch in den Genuss, EMUI 10 basierend auf Android 10 ausprobieren zu können. Wie bei den anderen Modellen, für die die Beta schon bereitsteht, gibt es auch bei diesem Modell nur begrenzte Plätze für das Ausprobieren, 400 sind es im Fall des P20 Pro erst einmal. Kann natürlich sein, dass die bald schon voll sind, probiert einfach mal euer Glück über die Beta-App, die dafür auf eurem Gerät installiert sein muss. Und nutzt die Beta bitte nur, wenn euch im Zweifelsfall ein Totalverlust eurer Daten egal ist oder ihr ein Backup habt – denn bei einer Beta kann immer etwas schiefgehen.