Nokia 5.3: Neues Mittelklasse-Smartphone mit Android One für 209 Euro

HMD Global hat heute neben dem Nokia 8.3 mit 5G auch noch das neue Mittelklasse-Smartphone Nokia 5.3 vorgestellt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint es voraussichtlich in der 19. Kalenderwoche, die am 4. Mai 2020 beginnt. Als Preis ruft man 209 Euro aus. Dieses Smartphone gehört zur Android-One-Riege, nutzt also das pure Android 10. Die restlichen Specs mögen nicht beachtlich sein, es scheint sich aber insgesamt um ein rundes Modell zu handeln.

So bietet das Nokia 5.3 etwa den Qualcomm Snapdragon 665 als SoC, 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz. Eher enttäuschend ist das Display, das nur mit 1.600 x 720 Bildpunkten bei einem Format von 20:9 auflöst – wäre für mich persönlich ein K.O.-Kriterium. Vielleicht hätte man da lieber etwas Geld bei der Quad-Kamera einsparen und in den Screen investieren sollen.

So bietet das Nokia 5.3 eine Vierfach-Kamera mit 13 + 2 + 5 +2 Megapixeln. Ich bin da ja der Meinung: Lieber ein guter Kamerasensor als vier mittelmäßige. Aber da gehört es heute natürlich zum Marketing, mit Triple-, Quad- oder gar Penta-Kameras zu protzen. Erscheinen wird das Nokia 5.3 in den Farben Charocalm Cyan und Sand. Alle weiteren technischen Daten findet ihr unten.

Nokia 5.3 – Die technischen Daten

Display 6,55 Zoll, HD+, 20:9, 720 x 1.600 (270 PPI) Selfie Notch, Helligkeit 450 nits, 2.5D, Corning Gorilla Glass 3

Betriebssystem Android 10

SoC Qualcomm Snapdragon 665

RAM 4 GByte

Speicherplatz 64 GByte (erweiterbar)

Hauptkamera 13 (Weitwinkel, f/1.8) + 2 (Tiefensensor) + 5 (Ultra-Weitwinkel) + 2 (Makro) Megapixel

Frontkamera 8 (f/2.0) Megapixel

Akku 4.000 mAh (10-Watt-Charging)

Schnittstellen USB Typ-C, Dual-SIM, microSD, 4G LTE, GPS, Bluetooth 5.0,Wi-Fi 802.11 ac, 3,5-mm-Audio, NFC

Maße / Gewicht 164,3 x 76,6 x 8,5 mm / 185 g

Farben Charcoal, Cyan, Sand

Lieferumfang Smartphone, Ladegerät plus Kabel, Kopfhörer, Anleitung, SIM-Nadel

Preis 209 Euro

Motorola Moto G8 Power: Akkumonster im Test

Motorola setzt seine “Power-Reihe” mit dem neuen Moto G8 Power fort. Im Zentrum steht ein Riesenakku, doch auch der Rest kann sich sehen lassen.

Im vergangenen Jahr überzeugte das Motorola Moto G7 Power (Testbericht) vor allem mit seinem 5000 mAh starken Akku, der das Mittelklasse-Smartphone zum echten Dauerläufer machte. In diesem Jahr legt der Hersteller nach und bringt das Moto G8 Power auf den Markt. Es behält den Riesenakku bei, packt ansonsten aber überall eine Schippe drauf. Vor allem die Kamera macht zumindest auf dem Papier eine überraschend gute Figur – und das für nur 230 Euro in der UVP.

Design

Dass bei diesem Verkaufspreis kein edles Glas und kein Metallrahmen auf den Käufer warten, sollte klar sein. Dennoch wirkt das Moto G8 Power trotz Kunststoffrückseite nicht billig, sondern durchaus ausreichend schick. Das liegt an der insgesamt guten Verarbeitung, dem satten Gewicht, das Wertigkeit vermittelt und der glänzenden Oberfläche der Rückseite. Sie sieht zumindest optisch fast wie Glas aus und punktet zudem mit einer leichten Schraffur. Auch in einem anderen Punkt erinnert die Rückseite mit ihren sanften Rundungen zum Kunststoffrahmen an Glas: Fingerabdrücke verunzieren genauso schnell die ansonsten hübsche Rückseite. Die Front wirkt dank erfreulich kleiner Punchhole-Notch moderner als beim Vorgänger.

Apropos Rahmen: Wenn es etwas an Design oder Verarbeitung beim Moto G8 Power zu bemängeln gibt, dann die etwas zu scharfen Kanten beim Übergang von Front und Rücken in den Rahmen. Das fühlt sich nämlich nicht übermäßig hochwertig an. Beides bemerken Nutzer aber nicht mehr, sobald das Smartphone in der mitgelieferten Schutzhülle steckt. Die schützt zumindest vor Kratzern, gegen Wasser ist das Gerät nur mittels IP-52-geschützt. Untertauchen überlebt das Moto G8 Power vermutlich nicht, einen Regenschauer schon. Übrigens: Durch den langgestreckten Formfaktor bleibt das Motorola-Smartphone trotz des großen Displays noch halbwegs handlich – sofern man davon bei 156 × 76 × 10 Millimeter und 197 Gramm überhaupt sprechen kann.

Display

6,4 Zoll misst das LCD, das in ausreichend schmale Ränder gebettet ist und im Gegensatz zum Vorgänger Moto G7 Power (Testbericht) nun nicht mehr mit HD+-Auflösung, sondern mit FHD+ im 19:9-Format daherkommt. Das ergibt eine hohe Bildschärfe von rund 400 PPI (Pixel pro Zoll) und ein entsprechend klares Bild, das nur von der erwähnt kleinen Punchhole-Notch unterbrochen wird. Die Helligkeit des Screens geht mit bis zu 430 cd/m² in Ordnung, ohne übermäßig stahlkräftig zu sein. Auch Kontraste und Farbintensität machen keinen herausragenden, aber im Hinblick auf den aufgerufenen Preis absolut vertretbaren Eindruck. Positiv hervorzuheben ist die gute Blickwinkelstabilität des Panels.

Kamera

Bei der Kamera macht das Motorola Moto G8 Power die größten Fortschritte – zumindest auf dem Papier. So baut der Hersteller jetzt gleich vier Kameras auf der Rückseite ein: Normal-, Weit-, Macro- und Telelinse. Die Hauptkamera hat dabei 16 Megapixel, eine Blende von f/1.7 und sowohl Phasenvergleichs-, als auch Laser-Autofokus. Die Weitwinkeloptik kommt mit 8 Megapixel und f/2.2, gleiches gilt für die Teleoptik. Die Makrolinse hat wie so oft bei neueren Modellen der unteren Mittelklasse nur 2 Megapixel. Ein optischer Bildstabilisator fehlt.

Bei Tageslicht macht das G8 Power durchaus ordentliche Bilder. Sie sehen zumindest in der Vollbildbetrachtung gut aus, überzeugen mit ausgeglichener Bilddynamik, zeigen wenig Bildrauschen und ausreichend viele Details. Das gilt auch für Tele- und Weitwinkelobjektiv. In der Vergrößerung wird allerdings schnell erkennbar, dass die Software zu stark nachschärft und Aufnahmen dadurch gezoomt recht grob strukturiert sind. Gleichzeitig verschwinden feine Strukturen im Pixelmatsch. Für die Mittelklasse geht das aber in Ordnung. Wie die meisten günstigeren Modelle endet der gute Ersteindruck bei Fotos mit abnehmendem Licht recht schnell. Trotz der nominell lichtempfindlichen Blende stellt sich dann schnell Bildrauschen ein und das Bild wird auch in der Vollbildansicht farbloser und matschig. Ähnliches gilt für die Frontkamera mit 16 Megapixel, die für schwächeres Licht Pixel Binning anbietet. Bilder sind dann nur noch 4 Megapixel groß. Bei Tageslicht gibt es kaum einen sichtbaren Unterschied, bei wenig Licht bieten die 4-Megapixel-Aufnahmen einen leichten Qualitätsvorteil.

Videos sehen recht ordentlich aus, vor allem in 4K. Leider ist die Bildwiederholungsrate auf 30 FPS beschränkt, was Schwenks wie immer zu einer unschönen Ruckelorgie macht. Außerdem braucht man mangels ausreichender Bildstabilisierung für 4K eine sehr ruhige Hand beim Filmen.

Hardware

Trotz des niedrigen Verkaufspreises setzt Motorola beim Moto G8 Power auf einen Qualcomm-Chipsatz, der noch dazu weder alt, noch im Einsteigersegment beherbergt ist. Der Snapdragon 665 mit seinen acht Rechenkernen sorgt im Zusammenspiel mit einer Adreno 610 und 4 GByte RAM im Alltag für überwiegend performante Leistung, bei der Ruckler normalerweise Fehlanzeige sind. Nur hin und wieder gibt es eine kurze Gedenk-Millisekunde, das machen andere Android-Smartphones der Mittelklasse aber auch nicht besser. Im Antutu-Benchmark bestätigt das Smartphone zwar, dass der Namenszusatz sich nicht auf die Leistung, sondern den Akku bezieht, schlecht sind die 162.000 Punkte aber in Anbetracht des niedrigen Verkaufspreises nicht. Selbst Spiele laufen auf dem Smartphone recht vernünftig, unter Umständen notfalls mit abgespeckter Grafik für schnellere Bildwiederholungsrate.

Was das G8 Power beim Chipsatz gut macht, vermasselt es – hart ausgedrückt – bei der restlichen Ausstattung, zumindest teilweise. So baut der Hersteller zwar eine 3,5-Millimeter-Buchse ein und setzt auf Bluetooth 5.0, verzichtet aber auf WLAN ac und entsprechend das 5-GHz-Band. Gerade in Zeiten von immer mehr WLAN-fähigen Geräten ist das in Ballungsräumen vielleicht kein absolutes NoGo, aber definitiv ein berechtigter Kritikpunkt. Auch NFC fehlt. Das ist erst recht unverständlich, da das teurere Moto G8 Plus mit gleichem Chipsatz NFC unterstützt – sollte Motorola da etwa das günstigere Power künstlich beschnitten haben, um eine bessere Differenzierung zwischen den einzelnen Modellen zu erreichen? Beim Speicher kann man Motorola hingegen nichts vorwerfen. 64 GByte interner Speicher sind in der 200-Euro-Klasse absolut in Ordnung, auf Wunsch dürfen Nutzer eine Micro-SD oder eine zweite SIM in das Smartphone einlegen. Der Stereolautsprecher des Modells klingt zudem recht voluminös und kräftig.

Motorola setzt übrigens auf Android 10, verzichtet aber auf die One-Version und entsprechend auf ein Update-Versprechen. In der Vergangenheit versorgte der Hersteller seine G-Modelle aber normalerweise mit mindestens einem größeren Update, sodass sich Interessenten auch beim G8 Power wenig Sorgen um die Zukunftssicherheit machen müssen.

Akku

Kommen wir zum namensgebenden Prunkstück des G8 Power, nämlich zum Akku. Der fasst wie beim Vorgänger 5000 mAh und zählt damit zu den größten Powerpacks in „normalen“ Smartphones. Wie schon beim Moto G7 Power ist die Laufzeit des aktuellen G8 Power vorbildlich: Über 14 Stunden Laufzeit im Battery Test von PCmark sind eine Ansage, das schafft kaum ein anderes Smartphone. Wer seine Nutzung hier nicht zu ausufernd gestaltet, kommt auch schon mal auf eine Laufzeit von 3 oder 4 Tagen. Wiederaufladen dauert bei der Größe auch etwas länger: Knapp über 2 Stunden sind heute recht lang, in Anbetracht der gebotenen Leistung geht das aber in Ordnung. Kabelloses Laden gibt es nicht.

Preis

Das Motorola Moto G8 Power ist in Deutschland offiziell in Schwatz und Blau erhältlich, technisch unterschiedliche Varianten gibt es nicht. Zum Testzeitpunkt lag der Straßenpreis bei 229 Euro, das entspricht der UVP.

Fazit

Das Motorola Moto G8 Power ist die richtige Wahl für alle, die mit ihrem Smartphone länger als die normalerweise maximalen 2 Tage Laufzeit haben wollen. Verzichten müssen Nutzer trotzdem auf nicht übermäßig viel, zuerst zu nennen sind hier vielleicht noch NFC und auch die Abwesenheit von WLAN ac. Dafür reichen Speicher und Leistung des Chipsatzes, um auch in zwei Jahren mangels Hardware-Ressourcen keinen Briefbeschwerer aus dem Smartphone machen zu müssen. Die Kamera deckt dank zusätzlichem Weitwinkel-, Tele- und Makroobjektiv viele Aufgaben ab und zumindest bei Tag ist die Bildqualität für den aufgerufenen Preis des Gerätes voll in Ordnung. Wer mehr will, muss auch mehr zahlen.

Noch mehr bieten wie so oft Konkurrenzprodukte aus Fernost oder etwas ältere Modelle mit ursprünglich höherem Preis. Zu nennen sind hier Geräte wie das Xiaomi Redmi Note 8 Pro (Testbericht), Wiko View 3 Pro (Testbericht) oder Nokia 7.2 (Testbericht). Für wenig mehr gibt es ein Samsung Galaxy A50 (Testbericht). Smartphones bis 200 Euro haben wir zudem in einer Bestenliste zusammengefasst, außerdem haben wir speziell Smartphones mit OLED bis 300 Euro zusammengetragen.

Besseres Huawei P40 Pro Bild: Kein 10x-Zoom aber neue 52 MP Ultra-Vision-Kamera

Nicht alle Gerüchte und Leaks bewahrheiten sich zwangsweise – manchmal ist wohl auch schlicht die Phantasie mit den Leakern durchgegangen. Aktuell betrifft das die Huawei-Neuheit P40 Pro, die im März in Paris zusammen mit dem regulären P40 vorgestellt werden soll. Erst vor wenigen Stunden tauchten die ersten Bilder beider P40-Varianten in Form offizieller Renderbilder und allen geplanten Farbvarianten auf – leider noch in recht schlechter Qualität.

Doch kein 10x-optischer Zoom

Mit dem nun frisch geleakten offizellen Renderbild des P40 Pro in Schwarz passt die Auflösung, man erkennt nicht nur das neue Quad-Curved-Design an der Front sondern auch Details der rückseitigen Quad-Cam mit 3D-TOF-Sensor an der Seite. Der Schriftzug, traditionell alle Leica-Kameras von Huawei-Phones begleitend, widerlegt nun auch alle Gerüchte, die bisher von einem 10-fachen optischen Periskop-Zoom ausgegangen sind. Auch 2020 bleibt das Huawei P40 Pro bei einem Brennweitenbereich von 18 bis 125 mm äquivalent und damit beim bekannten 5x-Periskop-Zoom wie er schon im P30 Pro oder auch im Oppo Reno 10x Zoom zu finden war und wohl auch im Samsung Galaxy S20 Ultra auftauchen wird.

Neuer 52 Megapixel Hauptsensor

Das ist zwar schade für alle Ornithologen, Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger dürfte es aber dennoch geben und zwar bei der Ultraweitwinkel-Kamera, die nun wie beim Mate 30 Pro auf einen 40 Megapixel Cine-Lens-Sensor baut und vor allem auch beim neuen 52 Megapixel Hauptsensor, angeblich wieder eine Spezialanfertigung von Sony, mit 1/1.3 Zoll Größe, welche die vermeintliche “Nonacell-Technologie” von Samsungs neuem 108 Megapixel-Sensor im Galaxy S20 Ultra in den Schatten stellen soll.

16-in-1-Tech: Quad-Quad-Bayer

Bestätigt ist die Info zwar noch nicht – Vorsicht ist deswegen durchaus angebracht – doch wenn die Leaks aus China stimmen, dann bietet dieser 52 Megapixel-Sensor einen Quad-Bayer-Filter zum Quadrat. Die chinesische Presse nennt das auch “16-in-1”-Technologie, weil der 52 Megapixel-Sensor offenbar 16 Pixel zu einem kombinieren kann – für eine sehr geringe Auflösung von nur mehr 3,25 Megapixel aber nochmal deutlich erhöhter Sensibilität bei Low-Light-Aufnahmen. Angeblich soll dieser “16-in-1”-Modus nur bei besonders niedrigem Licht zum Einsatz kommen – vermutlich wird Huawei die erstellten Photos und Videos anschließend auch hochskalieren.

Ultra-Vision, Quad Curve Overflow

Ob all diese Infos stimmen oder nicht, werden wir wohl in den nächsten Wochen, spätestens aber zum Launch im März 2020 erfahren. Huawei hat sich übrigens einige neue Trademarks schützen lassen, die ebenfalls auf die neuen Sensor-Features hinweisen, darunter etwa “Ultra Vision Camera” und “Ultra Vision Sensor”, es könnte also durchaus was an den Gerüchten dran sein. Apropos Trademarks – auch der Begriff “Quad Curve Overflow” wird wohl in Huaweis Marketing-Materialien auftauchen – im neuen Renderbild unten kann man das an allen vier Seiten leicht gekrümmte Display bereits recht gut erkennen, das bisher nur auf Basis geleakter CAD-Modelle visualisiert wurde.

Samsung Galaxy S20: Mehr RAM als manch ein Gaming-PC, 16GB beim Topmodell

In unseren Kauftipps und Specials rund um Gaming-PCs wie zuletzt noch Anfang Dezember rund um PCs zu Weihnachten schlagen wir zwar schon seit einer Weile 16 Gigabyte Arbeitsspeicher vor – allerdings können sparsame Naturen auch mit acht Gigabyte RAM noch gut auskommen. Kurz gesagt: Viele Spiele-PCs oder auch Gaming-Laptops haben nur acht Gigabyte RAM. Diese RAM-Menge wird die kommende Samsung Galaxy-Reihe offenbar locker übertreffen, denn das Topmodell soll sogar mit seinen 16 Gigabyte die Menge eines ordentlichen Gaming-PCs bieten. Dies berichten auch unsere Kollegen von Golem, auch auf US-Websites wie engadget gab es entsprechende Berichte.

Samsung Galaxy S20 Ultra

Am 11. Februar ist eine Präsentation der neuen Galaxy-Reihe von Samsung geplant, bei der wir genauere Details erfahren werden und auch sehen, ob die aus mutmaßlich vertraulicher Quelle stammenden Informationen stimmen. Klar sei demnach unter anderem auch, dass die nächsten Modelle nicht, wie man erwarten könnte, Galaxy S11 heißen werden. Vielmehr springt Samsung angeblich direkt zur Ziffer 20 über, so dass uns in diesem Jahr offenbar die neuen Samsung Galaxy S20-Modelle erwarten werden. Das Flaggschiff mit 16GB RAM soll das Samsung Galaxy S20 Ultra sein und auch als Version mit “nur” 12GB auf den Markt kommen. Dies ist mehr RAM als manch ein Einsteiger-Smartphone insgesamt als Festspeicher zur Verfügung hat. Smartphones mit 12GB gibt es bereits auf dem Markt, allerdings sind es nicht viele Modelle: Das One Plus 7 Pro ist mit 750 Euro das günstigste Modell, hinzu kommen das Asus ROG Phone II sowie von Samsung das Galaxy S10+, Note 10+ und Gold 5G gibt es mit 12GB Arbeitsspeicher.

Huawei P40: Dieses Bild soll es zeigen

Sehen wir hier das Huawei P40? Das zumindest behauptet man bei 91mobiles. Nachdem es bereits Render des Huawei P40 in der Vergangenheit gegeben hat, soll man hier ein echtes Bild sehen. Die Render zeigten nicht alle Design-Feinheiten des P40, diese sollen nun durch das Bild ans Licht kommen. So sieht man das Selfie-Kamera-Layout, die Aussparung und die rückseitigen Kameras sehr genau. Im März weiß man dann mehr, dann soll das Gerät in Paris vorgestellt werden.

Wie erwähnt: Zu diesem Gerät haben wir ja schon Render gesehen, die zeigen wie das finale Endprodukt dann aussehen könnte. Nicht nur das, es soll auch schon etwas zur Kamera des P40 Pro bekannt sein. Für mich aber die schönste Nachricht: Das Display ist nicht so stark gekrümmt, zumindest beim P40. Beim Pro-Gerät sieht dies ja anders aus.

Xiaomi Mi 10 (Pro) – darum begeistert das kommende Smartphone schon jetzt

Xiaomi ist in Deutschland mittlerweile kein Neuling mehr. Der chinesische Hersteller hat einige Smartphones im Angebot, die hierzulande offiziell verkauft werden und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Nach dem Erfolg des Xiaomi Mi Note 10 steht nun ein neues Smartphone in den Startlöchern – das Xiaomi Mi 10 (Pro). TECHBOOK verrät, warum das Gerät schon jetzt begeistert.

Bereits in der ersten Februarhälfte könnte Xiaomi das Mi 10 vorstellen, von dem es auch ein Pro-Modell geben soll. Es ist der direkte Nachfolger des Mi 9, das der Hersteller 2019 am 20. Februar präsentiert hat und das seit dem darauffolgenden März auch in Europa erhältlich ist. Die Mi-Reihe gilt als Flaggschiff-Reihe von Xiaomi, weshalb Käufer einiges an hochwertiger Technik erwarten können. Im Xiaomi Mi 10 (Pro) wird nicht nur Qualcomms neuester Snapdragon-Chip arbeiten, das Smartphone bekommt offenbar auch sehr schnellen Speicher, was die Reaktionen und Zugriffszeiten auf Inhalte deutlich beschleunigen könnte. Zudem läuft ab Werk das neue Android 10. Doch nicht nur das, auch in Sachen Design, Kamera und Akku erwartet uns einiges, wenn man den derzeitigen Berichten glauben kann. Was das ist, fassen wir im Folgenden zusammen.

Design und Display des Xiaomi Mi 10 (Pro)

Bislang gibt es keine Bilder, die uns Hinweise zum Design des kommenden Top-Smartphones aus China verraten. Es wird aber erwartet, dass es schon bald erste Renderbilder geben wird. Bis es soweit ist, können wir nur spekulieren, wie das Mi 10 aussehen könnte. Fest steht wohl ohne Frage, dass das Display einen Großteil der Front einnehmen und vermutlich ohne, oder nur mit sehr schmalen Rändern auskommen wird. Denkbar wäre auch, dass sich der Screen links und rechts etwas um die Gehäuseränder biegt. Ob Xiaomi auf eine Notch setzt oder die Frontkamera gar unter das Display oder in einen Slider wie beim Mi Mix 3 verfrachtet, bleibt abzuwarten.

Bei seinen Oberklasse-Smartphones verwendet Xiaomi stets die AMOLED-Technologie. Dementsprechend wird wohl auch das Mi 10 mit satten Farben und starken Kontrasten aufwarten können. Ein großes Thema im Mobilbereich ist derzeit auch die Bildwiederholungsrate. Je höher hier der Wert ist, desto flüssiger erscheinen Bewegungen, was vor allem im Gaming-Bereich Anwendung findet. Wenn Xiaomi hier mit Konkurrenten mithalten möchte, muss das Mi 10 mindestens ein 90-Hertz-Display besitzen. Möglich wären sogar bis zu 129 Hz.

Leistung und Speicher

Damit das Smartphone mit einem Display mit 90 Hz oder mehr auch zurechtkommt, braucht es einen starken Prozessor. Dieser kommt im Xiaomi Mi 10 (Pro) in Form des Qualcomm Snapdragon 865 zum Einsatz, wie das Unternehmen bereits bestätigte. Das SoC (System on Chip) hat der Hersteller erst Anfang Dezember 2019 vorgestellt. Er wird im Laufe des neuen Jahres viele hochrangige Smartphone-Modelle antreiben. Erste Messungen belegen dem neuen Chip eine ausgesprochen hohe Rechenleistung – im Vergleich zum direkten Vorgänger Snapdragon 855 soll es einen Leistungssprung von bis zu 20 Prozent bei der Grafik (GPU) und sogar bis zu 25 Prozent bei der allgemeinen Rechenpower (CPU) geben.

Sicher ist, dass das Xiaomi Mi 10 (Pro) auch in einer Variante mit 5G erscheint – um die neueste Mobilfunkgeneration kommt aktuell schließlich kaum ein Smartphone-Hersteller herum. Ebenso wird das kommende Mi 10 wohl über WiFi 6, NFC, Bluetooth 5.0 sowie Dual-GPS verfügen. Besondere Aufmerksamkeit könnte allerdings der Speicher bekommen. Denn erstmal setzt der Hersteller Berichten zufolge auf UFS-3-Speicher. Dieser kommt beispielsweise schon im OnePlus 7 Pro zum Einsatz und verspricht eine mehr als doppelt so schnelle Übertragungsrate als der Vorgänger UFS 2.1.

108-Megapixel-Kamera wohl auch im Xiaomi Mi 10

Nach dem Mi Note 10 mit seinen fünf Kameras mit bis zu 108 Megapixel, erwarten Nutzer vom neuen Xiaomi Mi 10 einiges. Im Note 10, das im Herbst 2019 vorgestellt wurde, stecken die neuesten Entwicklungen im Kamera-Bereich, die der Hersteller bis dato zu bieten hatte. Dementsprechend wird er sich an ihnen wohl auch beim Mi 10 orientieren und auch hier mehrere Kameras und den bekannten 108-Megapixel-Sensor verwenden.

Akku mit hoher Kapazität erwartet

Bei einem großen Smartphone mit 90-Hz-Display oder mehr braucht es einen starken Akku. Berichten auf dem chinesischen Mikro-Blogging-Dienst Weibo zufolge bringt das Mi 10 Pro einen 4.800-mAh-Akku mit, der sich besonders schnell laden lässt. Während der Top-Performer Huawei Mate 30 Pro in diesem Bereich das kabelgebundene Laden mit bis zu 30 Watt erlaubt, soll das Xiaomi Mi 10 Pro sogar bis zu 66 Watt schaffen. Das würde die Ladezeit von 0 auf 100 Prozent auf gerade einmal 35 Minuten reduzieren.

Samsung Galaxy S 20: Stirbt das E-Modell zugunsten einer Ultra-Version?

Das Jahr 2020 hat gerade angefangen und schon gibt es Spekulationen zur jährlichen Neuauflage im Smartphone-Bereich. Der Weltmarktführer Samsung wird die Nachfolger der Galaxy-S10-Reihe vorstellen. Nun sind neue Hinweise aufgetaucht.

“The same procedure as last year. No, the same procedure as every year.” Diese weltberühmten Sätze eines Sketches zu Silvester passen auch für den Smartphone-Markt, zumindest wenn es nach den großen Herstellern geht. So wird der Marktführer sehr wohl einen Nachfolger für die aktuelle Galaxy-S10-Reihe in diesem Jahr präsentieren, so wie man es schon in den letzten Jahren gehandhabt hat. Ein Hersteller von Schutzhüllen will nun Details zu den neuen Highend-Galaxy-Modellen erfahren haben.

Kein E-Modell mehr, aber ein neues Galaxy S20 Ultra

Es soll nun kein erschwinglicheres E-Modell – wie das Samsung Galaxy S10e – mehr geben. Samsung soll stattdessen lieber auf ein Dreigestirn setzen. Die kleinste und im Vergleich günstigste Version könnte das Galaxy S20 mit einem 6,2-Zoll-Touchscreen darstellen. Preislich und von der Ausstattung darüber positioniert sich das Galaxy S20+, welches mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm aufwarten soll. Die Krone soll sich ein Modell namens Galaxy S20 Ultra aufsetzen. Bei dieser Version soll es sich um ein Oberklasse-Smartphone mit 6,9-Zoll-Touchscreen handeln. Auch könnte das 108-Megapixel-Kameramodul exklusiv diesem Modell vorbehalten sein.

Wie wir berichtet haben, soll dieses Kameramodul oben über eine Ultraweitwinkellinse verfügen, darunter die Hauptkamera und unten die Periskop-Zoom-Linse. Mit dem 9-in-1-Pixel-Binning sollen vor allem Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen eine bessere Qualität als bislang bieten. Die Namensgebung soll sich nun am Jahr der Markteinführung orientieren, so zumindest die Gerüchteküche. Wie die neuen Galaxy-S-Modelle heißen und über welche Ausstattung diese verfügen, kann nur die Zeit zeigen.

Sammlung zu den Gerüchten rund um die neuen Samsung-Galaxy-S-Modelle:

Wie ein Leak eines Herstellers für Schutzhüllen aufzeigt, soll Samsung die Nachfolger der Galaxy-S10-Reihe nun Galaxy S20 taufen. Dies soll auf das Jahr der Markteinführung hinweisen.

Das bislang als günstigen Einstieg in die Highend-Baureihe Galaxy S angebotene Galaxy S10e soll es bei der Neuauflage wohl nicht mehr geben.

Laut dem Leak soll der Einstieg nun schlicht Samsung Galaxy S20 heißen und über ein 6,2-Zoll-Touchscreen verfügen. Mehr Displayfläche soll das Galaxy S20+ bieten. Neues Topmodell könnte das Galaxy S20 Ultra werden, das exklusiv über eine Kamera mit 108 Megapixel verfügen soll.

Xiaomi Mi 10 Pro: Gerät lässt sich in nur 35 Minuten komplett aufladen

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass eine Pro-Variante des Xiaomi Mi 10 auf den Markt gebracht werden soll. Obwohl zu dem Gerät bislang kaum Informationen veröffentlicht wurden, ist jetzt durch­ge­sick­ert, dass sich das Smartphone in nur 35 Minuten vollständig aufladen lässt.

Das wird durch eine Schnelllade-Technologie und ein 50-Watt-Netzteil ermöglicht. Wie aus ei­nem Bericht von Playfuldroid hervorgeht, kann der komplett leere Akku des Xiaomi Mi 10 Pro in dem Zeitraum von 35 Minuten auf einen Ladezustand von 100 Prozent gebracht wer­den. Hierfür wird vorausgesetzt, dass das Smartphone über ein USB-C-Kabel mit dem Netz­teil verbunden ist. Das drahtlose Aufladen könnte etwas mehr Zeit beanspruchen.

Die durchgesickerten Informationen stammen ursprünglich vom Nutzer “Digital Chat Station” und wurden auf Weibo geteilt. Die Kapazität des im Mi 10 Pro eingebauten Akkus soll min­des­tens 4000 mAh betragen.

Oppo Reno Ace in nur 28 Minuten geladen

Beim Xiaomi Mi 10 Pro handelt es sich al­ler­dings nicht um das einzige Smartphone, das sich in­ner­halb eines kurzen Zeitraums aufladen lässt. Das Oppo Reno Ace ist mit einem 4000 mAh großen Akku ausgestattet und ist schon nach nur 28 Minuten zu 100 Prozent auf­ge­la­den. Damit würde das Xiaomi-Flagg­schiff nur den zweiten Platz einnehmen.

Wann der Release des Smartphones stattfindet, bleibt noch unklar. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Xiaomi Mi 10 (Pro) erst in der zweiten Hälfte des neuen Jahres das Licht der Welt erblicken wird, da das drahtlose Laden momentan instabil ist und verbessert werden muss. 

iPhone: Display-Helligkeit nachts noch weiter reduzieren

Abends auf der Couch oder im Bett noch einmal etwas lesen oder spielen? Und dann ist das Display des iPhone trotz geringster Helligkeitsstufe euch noch zu hell? Dann lasst euch mit einem alten Trick helfen, den man in wenigen Augenblicken automatisieren und ausführen kann. Ganz platt nennt sich die Magie „Weißpunkt reduzieren“. Mit dieser Einstellung lässt sich die Intensität heller Farben reduzieren. Und diesen Zustand könnt ihr automatisieren. Wer mag, erreicht dies über die Automatisierung der Kurzbefehle – ich selber bin Freund der Seitentaste, die merkt euch schon einmal:

Nun geht ihr erst einmal wie folgt vor, um ein Gefühl für den Weißpunkt zu bekommen. Geht in die Einstellungen des iPhone oder iPad und sucht dort die Bedienungshilfen. (Alternativ: Spotlight-Suche des iPhone aufrufen, nach „Weißpunkt“ suchen) Seid ihr dort angekommen, so geht in „Anzeige und Textgröße“. Aktiviert dort mal den Punkt „Weißpunkt reduzieren“ und spielt am Schieberegler.

Je weiter er in Richtung 100 % geht, desto mehr ist der Weißpunkt reduziert. Geht in einen dunklen Raum und schaut, was für euch am angenehmsten ist. Lasst die Einstellung (also die Prozentzahl) so. Keine Sorge, ihr müsst das da nicht immer manuell aktivieren oder deaktivieren.

Aktiviert nun unter Einstellungen > Bedienungshilfen > den geführten Zugriff und dort den Kurzbefehl. Und richtig geraten: Unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Kurzbefehl aktiviert ihr die Auswahl „Weißpunkt reduzieren“. In den Einstellungen seht ihr ja, was dann passiert: Führt man einen Dreifachklick auf die Seitentaste aus, dann wird eben jener Punkt ausgeführt, den ihr hinterlegt habt.

In unserem Falle bedeutet dies, dass der Weißpunkt reduziert wird, das Display in der Nacht also noch weniger Helligkeit ausstrahlt als in der geringsten Helligkeitseinstellung. Und per Dreifachklick wechselt ihr zukünftig immer. Dreimal klicken: Weißpunkt reduziert, wieder dreimal klicken – alles wieder normal.

Samsung-Leak: Galaxy S11 ist abgesagt. Welcome, Galaxy S20

Die Leaks laufen auch während der Weihnachtsfeiertage weiter. Und Industrie-Leaker Ice Universe sorgt sogar für Stirnrunzeln und ungläubige Blicke unter Beobachtern. Mit zwei kryptischen Tweets (siehe unten) deutete er am Weihnachtsabend eine Namensänderung für die beliebte Samsung Galaxy S-Serie an, die 2020 in Kraft treten soll. Weil der Name Galaxy S20 ja viel besser zum Jahr 2020 passt als Galaxy S11 plant Samsung offenbar gleich den Sprung um eine Dekade.

Das klingt nur auf den ersten Blick wahllos, denn Samsung könnte in den Folgejahren synchron mit den Jahreszahlen weiterzählen – 2021 gäbe es dann folglich das Galaxy S21 und so weiter. Alternativ wäre natürlich auch eine Fortsetzung in Zehnerschritten denkbar, wie das etwa Huawei mit seinen Mate- und P-Serien praktiziert, wo 2020 P40 und Mate 40 erwartet werden.

Zudem dürfte Samsung mit dem großen Sprung vom Galaxy S10 auf das Galaxy S20 auch die großen Fortschritte, etwa beim Thema Kamera, marketingtechnisch besser kommunizieren können, auch den Umgang mit der Unglückszahl 13 spart man sich so in einigen Jahren. Noch ist die Umbenennung der Galaxy S-Familie nicht bestätigt, weder von Samsung selbst noch von anderen Leakern – es könnte also durchaus sein, dass doch alles beim alten bleibt.