Netzagentur warnt vor gefährlichen Online-Deals

Gerade in der Vorweihnachtszeit begeben sich viele Menschen auf Schnäppchenjagd im Internet. Doch was günstig scheint, kann bei elektronischen Geräten sogar gefährlich werden.

Bonn (dpa) – Die Bundesnetzagentur hat vor gefährlichen Online-Einkäufen in der Vorweihnachtszeit gewarnt.

“Viele elektrische Produkte sind auf den ersten Blick sehr preiswerte Schnäppchen. In Wirklichkeit handelt es sich aber um minderwertige Produkte, die Funkstörungen verursachen, die die versprochene Qualität nicht einhalten oder die Gesundheit von Menschen zum Beispiel durch Stromschläge gefährden können”, warnte die Aufsichtsbehörde am Mittwoch.

Auffällig oft sei dies derzeit bei USB-Akkuladgeräten und Action-Kameras zu beobachten. In den vergangenen Wochen habe die Bundesnetzagentur aber auch vermehrt LED-Produkte – nicht zuletzt Weihnachtsbeleuchtungen – gefunden, die den gesetzlichen Anforderungen nicht genügten. Das Spektrum der betroffenen Produkte reiche von einfachen LED-Leuchtmitteln, über LED-Einbau- und Deckenleuchten bis zu Außenbeleuchtungen (LED-Flutern), teilte die Netzagentur mit.

“Noch immer finden Online-Händler Wege, die europäischen Regelungen zu umgehen”, klagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. Er empfahl, bei Produkt-Deals im Online-Handel genauer hinzusehen. “Bestimmte Produkte können Sicherheit und Gesundheit gefährden.” Ein Warnzeichen sei, wenn der Preis im Vergleich zu Mitbewerbern nicht mehr plausibel sei.

“Pokémon Go”: Niantic mit neun Milliarden Dollar bewertet

Das Smartphone-Spiel “Pokémon Go” wurde weltweit zum Erfolg. Die Entwicklerfirma Niantic konnte sich jetzt in einer weiteren Finanzierungsrunde Geld holen – und will in weitere Spiele investieren.

San Francisco (dpa) – Die Entwicklerfirma hinter dem populären Smartphone-Spiel “Pokémon Go” hat eine Gesamtbewertung von neun Milliarden Dollar erreicht.

Niantic aus San Francisco holte sich in der jüngsten Finanzierungsrunde 300 Millionen Dollar (rund 267 Mio Euro) von der Investmentfirma Coatue. Das Geld soll für bisherige und neue Spiele sowie den Ausbau der technischen Plattform dahinter verwendet werden, wie Niantic in der Nacht zum Dienstag mitteile.

Niantic versucht in seinen Spielen, digitale Figuren und Objekte auf dem Bildschirm in reale Umgebungen zu integrieren. Firmenchef John Hanke sieht in dem Konzept einen Gegenentwurf zur den “Metaverse”-Vorstellungen etwa von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, die sich aus seiner Sicht zu sehr in rein virtuellen Umgebungen abspielen. Nach dem Erfolg von “Pokémon Go”, wo Spieler digitale Monster sammeln, brachte Niantic unter anderem ein Game mit Figuren aus dem “Harry Potter”-Universum auf den Markt, das jedoch nach rund zweieinhalb Jahren eingestellt werden soll.

Black Friday und Co.: Darauf muss man beim Schnäppchen-Shoppen achten

Mit dem Black Friday am 26. November beginnt der Shopping-Countdown vor Weihnachten. Doch worauf muss man bei der Jagd auf Schnäppchen im Online-Handel achten?

Der Black Friday am 26. November steht vor der Tür und damit auch die Zeit, sich ernsthaft mit dem Einkauf von Weihnachtsgeschenken zu beschäftigen. Denn gerade in Zeiten von Corona und Lieferschwierigkeiten gibt es einiges zu beachten, damit pünktlich zum Fest alle Geschenke unterm Baum liegen. Till von der Osten, Director of Trading beim Online-Elektronikhändler AO, gibt Tipps, um beim Black Friday und der anschließenden Cyber Week auch die richtigen Schnäppchen-Entscheidungen zu treffen.

Herr von der Osten, wie behalte ich im Angebotsdschungel am Black Friday den Überblick?
Till von der Osten: Ein grundsätzlicher Tipp: Bloß keine Hektik – nehmen Sie sich Zeit! Der Black Friday ist ja längst kein einzelner Aktionstag mehr. Behalten Sie die gewünschten Produkte im Auge und überlegen Sie sich, mit welchem Preisnachlass Sie zufrieden wären. Wenn Sie gleich am ersten Tag ein Top-Angebot sehen, kann es sich lohnen, sofort zuzuschlagen. Überlegen Sie sich aber vorher, was genau Sie suchen – eine Einkaufsliste hilft! – und legen sich dann die gewünschten Dinge in den Warenkorb.

Black-Friday-Angebote gibt es ja bereits in der Woche davor, und gleich darauf wieder am Cyber Monday. Wann ist denn der beste Schnäppchen-Tag?
Von der Osten: Das stimmt, Rabatte gibt es an mehreren Tagen. Trotzdem: Der Black Friday und Cyber Monday bleiben besondere Tage. Die besten und größten Angebote verspricht in der Regel der Freitag. Aber auch am Montag hat man gute Chancen auf eine breite Angebots-Auswahl, die sich aus den verbliebenen Black-Friday-Produkten speisen. Und zum Glück sind die Rückgabe-Verordnungen in Deutschland wirklich konsumentenfreundlich und kurzfristige Rabattsprünge eher die Seltenheit.

Bei welchen Produkten gibt es erfahrungsgemäß die lukrativsten Schnäppchen?
Von der Osten: Die findet man, prozentual gesehen, mit Sicherheit im Bereich Großelektrogeräte. Besonders der TV-Bereich ist rund um den Black Friday gefragt, da Marken und Produkte, deren Preise das Jahr über eher statisch bleiben, im November nachgeben und zu einem guten Preis zu haben sind.

Derzeit gibt es in vielen Bereichen Lieferschwierigkeiten. Gibt es hier etwas, worauf man achten sollte? Wie viel Zeit muss man einplanen?
Von der Osten: Die Lieferkette ist aktuell tatsächlich eine Herausforderung. Gerade den Bereich Geschirrspüler hat es getroffen. Darum rate ich zuzuschlagen, wenn man zum Black Friday ein gutes Angebot findet, das den eigenen Vorstellungen entspricht. Auch die TV-Sparte hat Lieferprobleme. Ich gehe davon aus, dass es in diesem Jahr viele Händler weniger Angebotsvielfalt zum Black Friday bieten können. Man sollte also generell auf Verfügbarkeit und Lieferzeit der Produkte achten. Und vor allem: Ist der Händler vertrauenswürdig? Es gibt durchaus Fake-Angebote, die platziert werden, um die Kaufbereitschaft der Kundinnen und Kunden in dieser Zeit zu nutzen.

Worauf gilt es insbesondere bei technischen Geräten zu achten?
Von der Osten: Zuallererst müssen die Geräte natürlich den eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten entsprechen. Auf der Schnäppchenjagd sollte man beispielsweise so wesentliche Fragen nicht übersehen wie: Stimmen die Maße, passt das Gerät überhaupt in mein Zuhause? Es kommt häufiger vor als man denkt, dass Waschmaschinen oder Kühlschränke bestellt werden, die am Ende gar nicht in die Küche passen. Und nicht vergessen, auf die Mindestgarantie zu achten. Die sollte man auch bei Black-Friday-Angeboten erwarten dürfen.

Genauso wichtig wie der Kaufpreis ist bei Elektrogeräten die Energieeffizienz. Was hat es mit den neuen Energieklassen auf sich?
Von der Osten: In den vergangenen Jahren sind Haushaltsgeräte effizienter geworden und verbrauchen jetzt deutlich weniger Strom und Wasser. Um die Kennzeichnung zu vereinheitlichen, hat die EU die farbige Effizienz-Skala angepasst. Statt der Plus-Klassen (A+ bis A+++) werden Geräte je nach Energieverbrauch nun von A bis G eingeteilt. Es gibt Piktogramme, die Produktinformationen liefern wie Lautstärke oder Fassungsvermögen. Hinzugekommen ist ein QR-Code: Folgt man diesem Code, gelangt man auf die Seite der europäischen Produktdatenbank (EPREL), die weitere Informationen bietet.

Worauf muss ich bei der Lieferung achten? Muss ich meine Wunsch-Waschmaschine selbst das Treppenhaus hochtragen?
Von der Osten: Nein, das sollte nicht sein. Bestenfalls ist die Lieferung natürlich kostenlos und es gibt dazu eine Option, bei der man die Waschmaschine nicht selbst in den vierten Stock schleppen muss. Online-Händler wie AO.de bieten solche Services: Die Kundinnen und Kunden können den Zeitpunkt der Anlieferung wählen und auch die Installation gleich mitbuchen.

Gibt es Fallstricke, die man vermeiden kann? Wie erkenne ich, ob der Online-Shop seriös ist? Wie kann ich mich vor Betrügern schützen?
Von der Osten: Klar, auch in den Tagen rund um den Black Friday können sich unter die großen Anbieter schwarze Schafe mischen, die mit falschen Angeboten locken. Prüfen Sie vorab die Seriosität der Shops; das “Trusted Shop”-Siegel bietet Sicherheit. Auch ein Blick in die AGBs und das Impressum kann helfen: Wer steckt eigentlich hinter dem Online-Auftritt? Außerdem sollten die Online-Händler die gängigen und sicheren Bezahlfunktionen bieten.

Privatsphäre schützen im Internet

Da nur die wenigsten Menschen sich gerne als gläserner Nutzer sehen, existieren zahlreiche Programme, um ihre Anonymität im Internet zu wahren. Wir stellen Ihnen einige davon vor.

Bildershow: Tipps für die Privatsphäre im Netz >>

Anonymität: komplexer als gedacht
Sie sind nicht anonym im Internet unterwegs, nur weil Sie sich bei Facebook abmelden und den privaten Modus Ihres Browsers verwenden. Cookies werden zwar im privaten Modus nach Ablauf der Session wieder gelöscht, aber IPs werden weiterhin protokolliert. Je häufiger Sie also das Internet verwenden, desto präziser erhalten Werbeanbieter Aussagen über Ihre Person.

Werbung, die auf Amazon weiterleitet, schaut sich beispielsweise Ihre bisherigen Vorlieben an. Mögen Sie ein ganz bestimmtes Paar Schuhe, wird Ihnen Amazon immer wieder Werbung mit diesen Schuhen als Inhalt anbieten. IP-Adressen lassen sich außerdem verwenden, um Ihren Standort (grob) herauszufinden und so demografische Eigenschaften in die Werbung einzubeziehen.

Verschleierung der wichtigsten Daten
Unterschiedliche Methoden stehen bereit, um Ihre Anonymität zu einem großen Teil zu wahren:

•Der Tor-Browser verbindet Sie nicht direkt mit Webseiten und Diensten, sondern leitet alle Anfragen über ein Dickicht aus mehreren anderen Servern, die überall in der Welt verteilt sind. Der Datenverkehr wird darüber hinaus verschlüsselt. Unternehmen und Werbeanbieter werden unmöglich herausfinden können, wer oder wo Sie sind. Nachteil: Die Umleitungen des Datenverkehrs verlangsamen das Surfvergnügen im Internet.
Eine andere Methode sind VPN-Dienste wie Cyberghost. Damit verbinden Sie sich mit einem Server, der dann wiederum Ihre Daten an Ihre gewünschte Webseite weiterleitet. Der Anbieter der Webseite erhält niemals Zugriff auf Ihre eigentliche IP-Adresse. Diese Dienste sind schneller als Tor, aber sie kosten monatliche Gebühren.

Eigeninitiative ergreifen
Technische Mittel schützen gut, aber ein wenig Mithilfe kann nicht schaden. Wir raten Ihnen daher, sich von Facebook, Google, Amazon & Co. abzumelden, wenn Sie diese Dienste nicht gerade aktiv nutzen. Alternativ installieren Sie einen separaten Browser, den Sie nur für diese Tätigkeiten und sonst nichts anderes verwenden. Unterschiedliche Profile in Browsern erfüllen denselben Zweck.

Konfigurieren Sie auch Ihren Browser so, dass er möglichst wenige Daten sammelt und sendet. Sowohl Firefox als auch alle chromebasierten Browser wie Chrome, Edge, Vivaldi, Opera oder Brave bieten dafür die notwendigen Einstellungen.

Kelber kritisiert Umsetzung von 3G am Arbeitsplatz

Die 3G-Regel soll am Arbeitplatz gelten. Dafür müssen Arbeitgeber auch Daten erfassen. Um den Datenschutz hat sich der Gesetzgeber aber keine tieferen Gedanken gemacht, kritisiert Datenschützer Kelber.

Berlin (dpa) – Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat die neuen 3G-Regeln am Arbeitsplatz kritisiert. Einige Bestandteile der neuen gesetzlichen Regeln zur Kontrolle des Impf-, Genesenen- oder Teststatus (3G) durch die Arbeitgeber seien “fehlerhaft”, erklärte Kelber am Freitag in Berlin.

Außerdem verzichte das Gesetz auf datenschutzfreundliche Regelungen. Es bestehe nun das unnötige Risiko datenschutzrechtlicher Fehler, die bei Klagen vor Gerichten zu Verzögerungen führen könnten. “Der Pandemiebekämpfung würde das massiv schaden.”

Kelber befürwortet grundsätzlich 3G am Arbeitsplatz, stört sich aber an der Umsetzung. “Es hätte in den meisten Fällen gereicht, den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern überhaupt eine Kontrolle zu ermöglichen.” Stattdessen seien die Unternehmen nun dauerhaft, flächendeckend und unter Androhung eines Bußgeldes zur Kontrolle der Beschäftigten verpflichtet worden. Trotzdem sehe der Gesetzentwurf keine Schutzmaßnahmen für die Daten der Beschäftigten vor.

Konkret bemängelt Kelber, dass es keine Pseudonymisierungsmaßnahmen und keine Schweigepflicht der kontrollierenden Personen gegenüber dem Arbeitgeber gebe, damit die Erkenntnisse nicht zweckwidrig genutzt werden könnten. Nach Auffassung des Bundesbeauftragten wäre es ausreichend, 3G-Daten der Beschäftigten für eine Zutrittskontrolle zu prüfen und diese dann nach Zutritt oder am Ende des jeweiligen Tages zu löschen.

Auch die Kontrolle der 3G-Regelung wäre deutlich datenschutzfreundlicher umsetzbar gewesen, meinte Kelber: “Ich bin der Auffassung, dass auch für dieses Gesetz grundsätzlich keine längerfristige Speicherung der personenbezogenen 3G-Daten bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern erforderlich ist. Für die Zutrittskontrolle genügt ein “Abhaken”. Für die “regelmäßige Dokumentation”, ob die Zutrittsvoraussetzungen eingehalten werden, reicht es aus, wenn Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nachprüfbare Prozesse etabliert haben.”

Nutzer können das iPhone künftig selbst reparieren

Wer es sich zutraut, kann ab 2022 einzelne Ersatzteile für ein kaputtes iPhone bei Apple bestellen und das Gerät selbst reparieren. Das Angebot soll nach und nach erweitert werden.

Das Display hat einen Sprung und der Akku hält nur noch wenige Stunden durch? Ab Anfang des kommenden Jahres soll es für Apple-Kunden möglich sein, kaputte Teile eines iPhones selbst zu reparieren beziehungsweise zu erneuern. Das hat das Unternehmen am 17. November angekündigt.

Das Angebot mit dem Namen “Self Service Repair” soll 2022 aber zuerst nur in den USA starten und zu Beginn auch nur wenige Modelle umfassen. So soll es anfangs nur Komponenten für Varianten des iPhone 12 und des iPhone 13 geben. Später sollen auch Macs mit M1-Chips von Verbraucherinnen und Verbrauchern repariert werden können. Im Laufe des Jahres soll das Ganze dann auf weitere Länder ausgeweitet werden. Ob oder wann Deutschland dabei sein wird, ist derzeit nicht klar.

Anfangs sollen zudem nur Module zum Kauf verfügbar sein, die im Schnitt am häufigsten gewartet werden müssen – darunter für Akku, Kamera und Display. Auch hier soll das Angebot erweitert werden. Wie tief interessierte Kunden für die einzelnen Komponenten in die Tasche greifen müssen, ist ebenso noch nicht bekannt.

Nur für Tech-Freaks?
Apple warnt zudem, dass die “Self Service Repair”-Option nicht für jeden gedacht ist – sondern für Nutzerinnen und Nutzer, “die über das Wissen und die Erfahrung zur Reparatur von elektronischen Geräten verfügen”, heißt es in einer Mitteilung. So solle man etwa zunächst in einer entsprechenden Anleitung nachsehen, um sicherzustellen, dass eine Reparatur durchführbar ist.

Gehe man die Reparatur selbst an, könne man das benutzte Teil später zum Recycling einschicken, um einen Betrag auf den Kaufpreis angerechnet zu bekommen. Für die Mehrzahl der Kunden sei es weiterhin jedoch der sicherere Weg, sich grundsätzlich an das Unternehmen oder an einen autorisierten Reparatur-Service zu wenden.

Verkaufen oder Spenden? Wohin mit dem alten Smartphone?

Viele Millionen ausrangierte Handys und Smartphones liegen in Deutschland einfach herum. So wird man die Altgeräte sinnvoll los.

Die Schätzungen gehen zwar weit auseinander, aber darin, dass in Deutschland mehr als 100 Millionen Handys in Schubladen, Kellern und Umzugskisten liegen, stimmen sie überein. Summiert man die darin enthaltenen Rohstoffe auf, kommt schnell eine ganze Menge an Zinn, Kupfer, Nickel und Co. zusammen. Wer sein Altgerät der Kreislaufwirtschaft zurückgibt, tut damit der Umwelt etwas Gutes. Das gilt es zu beachten.

Nicht in den Hausmüll!
Alte Handys zu recyclen ergibt vor allem wegen der enthaltenen Rohstoffe Sinn: Unter anderem mit Zinn, Blei, Kupfer, Nickel, Silber, Platin, Arsen, Selen, Bismut und Kobalt finden sich viele Schwermetalle in Handys. Diese sollten auf keinen Fall im Hausmüll landen. Pro Gerät handelt es sich um wenige Milligramm, doch bei bis zu 250 Millionen “schlafenden” Geräten in Deutschland kommt hier ordentlich was zusammen.

Das Gerät vorbereiten
Egal, ob man sein altes Handy verkauft, spendet oder es zum Recycling freigibt: Zunächst sollte man sicherstellen, dass keine wichtigen Daten mehr auf dem Gerät sind. Sollte das der Fall sein, empfiehlt sich dringend das Erstellen eines Backups. Ist das erledigt, stellt man sein Mobiltelefon am besten auf Werkseinstellungen zurück. Außerdem nicht vergessen: Die SIM-Karte aus dem Gerät nehmen. Sollte es sich bei den Handydaten um sensible Informationen handeln, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Gerät vor dem Reset auf Werkseinstellungen zu verschlüsseln.

Das ist doch noch gut!
Die Verbraucherzentrale rät aufgrund von “Intransparenz von Ankaufportalen” dazu, Althandys lieber über eine Kleinanzeige selbst zu verkaufen. Dabei komme unterm Strich in der Regel mehr Geld für den Verkäufer herum, als beim Verkauf an ein Ankaufportal. Speziell bei Geräten, die noch einigermaßen aktuell sind, lohnt es sich die Mühe zu machen und eine Anzeige aufzugeben.

Handy entsorgen – aber wo?
Sowohl die Verbraucherzentrale als auch die Bundesregierung empfehlen, defekte sowie funktionierende Altgeräte zu spenden. Und zwar wahlweise an den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den Naturschutzbund Deutschland (NABU) oder die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Sie alle organisieren deutschlandweite Sammelaktionen, häufig auch in Kooperation mit großen Mobilfunkanbietern. Die kooperierenden Recycling-Firmen reinigen und verkaufen anschließend noch funktionstüchtige Geräte und Einzelteile. Auf Portalen wie Backmarket, Swappie oder Refurbed finden Käufer die aufpolierten Geräte.

Dazu kommt die Möglichkeit, alte Geräte bei großen Händlern abzugeben. Seit 2016 sind auch Online-Händler, gesetzlich verpflichtet, Elektrogeräte entgegenzunehmen – unabhängig davon, wo diese gekauft wurden. Häufig stehen außerdem in Supermärkten oder Drogerien Sammelboxen für Altgeräte. War das Gerät noch funktionstüchtig, sollte man bei der Spende das Ladegerät nicht vergessen. Deutschlandweit nehmen außerdem Recyclinghöfe alte Handys und Tablets kostenfrei entgegen.

Bund startet erstes konkretes Quantencomputer-Projekt

Beim Quantencomputing investiert Deutschland Milliarden, um bei dieser Zukunftstechnologie unabhängig zu sein. Das Programm wird in Bayern in einem Projekt mit einem deutsch-finnischen Startup gestartet.

Garching (dpa) – Zum Ausbau der Quantencomputer-Technologie in Deutschland hat das Bundesforschungsministerium am Montag einem Konsortium über 40 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt.

Ein Großteil der Mittel fließt in einen Quantencomputer, den das deutsch-finnische Unternehmen IQM bereitstellt. Die Anlage wird in den nächsten Monaten und Jahren in das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching integriert. “Wir legen damit den Grundstein für die Arbeiten in den nächsten drei Jahren”, sagte die amtierende Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU).

Die Förderung ist der erste Schritt eines größer angelegten Plans, im internationalen Wettlauf um die Technik der Zukunft Schritt halten zu können. Dafür hatte die Bundesregierung im Mai insgesamt zwei Milliarden Euro freigegeben. 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums.

Der Rechner in Garching soll über 20 Qubits verfügen. Innerhalb der fünf Jahre soll ein wettbewerbsfähiger deutscher Quantencomputer mit mindestens 100 individuell ansteuerbaren Qubits ausgestattet sein – skalierbar auf mindestens 500 Qubits. Zum Vergleich: Der IBM-System Quantum Eagle, das noch in diesem Jahr live gehen soll, verfügt über 127 Qubits.

Karliczek: “Quantencomputer made in Europe”

Karliczek sagte, mit dem Projekt in München mache man in den nächsten Jahren einen “Quantencomputer made in Europe” für Nutzer aus Forschung und Industrie in Deutschland verfügbar. “Wir müssen auf diesem Zukunftsfeld eigenes Know-how und eigene Technologien auch in Deutschland entwickeln.” Es dürften keine Abhängigkeiten auf diesem Schlüsselgebiet entstehen. “Es reicht nicht aus, sich nur auf den Infrastrukturen von Dritten auszuruhen, dessen Zugang uns am Ende auch jederzeit wieder versperrt werden kann.”

Mit dem Konzept der Quantencomputer reagiert die Forschung und Industrie auf die Tatsache, dass die bislang übliche Entwicklung von Hochleistungscomputern an ihre physikalischen Grenzen stößt. Ein Quantencomputer speichert Informationen nicht in Form von Bits, die nur zwei mögliche Zustände annehmen können, nämlich Eins oder Null.

Ein Qubit eines Quantencomputers kann stattdessen beides gleichzeitig sein, also Eins und Null. Das Quantenteilchen hält solange beide Zustände inne, bis man es sich ansieht oder misst. Damit können Quantencomputer theoretisch um ein Vielfaches schneller und leistungsfähiger sein als herkömmliche Rechner.

Windows 11 ist draußen – aber ohne Android-Unterstützung

Seit einigen Wochen ist Windows 11 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels auf dem Markt. Android-Apps werden bislang jedoch nicht unterstützt.

Windows 11 ist da, aber…
Seit dem 5. Oktober 2021 können sich interessierte Anwender Windows 11 auf kompatiblen Geräten installieren. Seit diesem Tag gibt es auch erste Notebooks und Desktop-PCs mit dem Betriebssystem im Handel. Dabei ist fast alles an Bord, was Microsoft umsetzen wollte – bis auf die Unterstützung für Android-Apps. Diese wird später nachgereicht.

Am Tag der Veröffentlichung gab Microsoft durch eine Pressemitteilung dann auch gleich Folgendes bekannt: “Wir freuen uns darauf, unsere Reise fortzusetzen, um Android-Apps durch unsere Zusammenarbeit mit Amazon und Intel auf Windows 11 und den Microsoft Store zu bringen; dies wird in den nächsten Monaten mit einer Preview für Windows Insider beginnen.”

Da davon gesprochen wird, in einigen Monaten erst eine Preview-Version vorzustellen, würden wir nicht mehr damit rechnen, dass die Android-Unterstützung noch dieses Jahr kommt. Vor 2022 wird es somit nichts. Möglicherweise ist das auch nicht weiter schlimm, denn bis Windows 11 breitflächig bei den Nutzern angekommen ist, wird ebenfalls noch viel Zeit vergehen.

Der Hintergrund der Android-Unterstützung
Angekündigt wurde Windows 11 im Juni, dabei gab der Konzern auch gleich einige neue Features bekannt. Die Android-Unterstützung war wohl die größte Überraschung: Dafür wird der App-Store von Amazon in den Microsoft Store integriert. So können sich Nutzer dann Apps herunterladen. Beispielhaft wurden Anwendungen wie Disney+, Kindle Reader und TikTok gezeigt. Das Sideloading von Android-Apps soll ebenfalls möglich sein, die Tore stehen also weit offen.

Damit das alles funktioniert, nutzt Microsoft die Intel Bridge: Damit werden Android-Apps während der Nutzung rekompiliert, sodass Windows sie versteht und diese nativ laufen. Eine einfache Emulation ist das Feature somit nicht, die Performance sollte entsprechend hoch sein.

Somit würde sich Windows mit einer einzigen Funktion vielen Millionen neuen Anwendern öffnen. Entwickler bekommen mehr Anreize, ihre Apps auch für Windows zu optimieren. Somit ist verständlich, dass Microsoft nichts anbrennen lassen möchte und sich Zeit nimmt – denn ein Fehlstart könnte die bereits in den Startlöchern stehenden Entwicklern wieder vergraulen.

Xiaomi in Europa: Die Smartphones im Überblick

Xiaomi baut hochwertige Smartphones, die seit ein paar Jahren auch den deutschen Markt erobern. Lesen Sie hier alles über die außergewöhnliche Marke und ihre Produktlinien.

Bildershow: Alle Xiaomi-Modelle im Überblick >>

Die bei uns im Handel verfügbaren Smartphones aus dem Hause Xiaomi sind in der Regel Vertreter der Linien Mi oder Redmi. Ebenfalls vom chinesischen Hightech-Unternehmen Xiaomi Inc. kommen die leistungsstarken Gaming-Smartphones unter dem Produktseriennamen: Black Shark. Im Schatten der hochpreisigen Smartphones stand früher die Untermarke Poco. Bis das Pocophone F1 die Konkurrenz, die mit einem ähnlichen Preis ins Rennen gegangen war, bei den Benchmarks locker abhängte.

Die einzelnen Xiaomi-Modelle im Überblick:
Das Xiaomi Mi 11

Das Highend-Smartphone Mi 11 überzeugt schon mit dem ersten Blick auf sein Display durch die Auflösung, Helligkeit, Kontrast und Farbbrillanz. Hier machen sich der 120-Hz-AMOLED-Bildschirm mit WQHD+-Auflösung bezahlt. Die Kamera wird höchsten Ansprüchen gerecht und mit dem Qualkomm Snapdragon 888 wurde der aktuell schnellste Chipsatz im Mi 11 verbaut.

Ein paar störende Punkte müssen wir doch erwähnen: Das Mi 11 Smartphone besitzt weder eine Telekamera, noch eine IP-Zertifizierung. Und auch die MIUI-Software kann sich noch immer nicht mit den Leistungen vergleichen, die ihre Rivalen aus anderen Unternehmen erreichen.

Das Xiaomi Mi 11 Ultra

Bei dem Mi 11 Ultra handelt es sich um ein absolutes Spitzenmodell aus dem Hause Xiaomi. Tests von unabhängigen Laboren bescheinigten dem Mi 11 Ultra einen Platz ganz oben im Ranking der aktuellen Handys. Das schicke Display, die hochkarätige Kamera und die inneren Werte, die sich am oberen Ende der Hightech-Ausstattungen bewegen, machen dieses Smartphone zu einem Elite-Gerät.

Nur das vierseitig abgerundete Display und das etwas klotzige Kameraelement trüben die Freude über das Ultra aus der Xiaomi Mi 11 Serie leicht. Es ist außerdem ein Smartphone für Verbraucher, die über ein ausreichendes Budget für technische Anschaffungen verfügen.

Das Xiaomi Mi 11 Lite 4G

Ein starkes Display (AMOLED-Panel), großer Speicher und Arbeitsspeicher eingebettet in ein trendiges und dünnes (gerade mal 6,8 Millimeter!) Design – damit überzeugt das Mi 11 Lite 4G auf den ersten Blick. Ein hohes Maß an intuitiver Bedienerfreundlichkeit runden unser durchweg positives Bild dieses Smartphones aus dem Reich der Mitte ab.

Das Xiaomi Mi 11 Lite 5G

5G ist die neue Generation der ambitionierten Netzarchitektur, mit der dieses Smartphone aus dem Mittelklasse-Bereich punktet. Es hebt sich zusätzlich durch seinen extrem leistungsstarken Snapdragon 780G-Prozessor von der Konkurrenz im Mittelfeld deutlich ab. Das Design lässt ein Flaggschiff-Smartphone vermuten, dabei ist die Relation zwischen Leistung und Preis geradezu unfassbar gut. Falls Sie ein sehr schlankes Smartphone aus einer aktuellen Serie mit richtig viel Power suchen, dann ist das Mi 11 Lite 5G das perfekte Mobilgerät für Sie.

Das Xiaomi Mi 10T Pro

Das 10T Pro aus der Mi-Serie rangiert knapp unter den Flaggschiffen aus dem Hause Xiaomi. Es bringt fast alle Voraussetzungen für die erste Klasse mit. Da wäre zum einen der zu Höchstleistungen fähige Prozessor, hier wurde ein Snapdragon 865 verbaut. Außerdem unterstützt das Mi 10T Pro 5G, und es besitzt eine Kamera mit 108 MP und strahlt farbig leuchtend mit einem 144-HZ-Display.

Bei so einem hohen Grad an Hightech-Komponenten zu einem niedrigen Preis muss der Kunde an anderer Stelle ein paar Abstriche machen. Dem 10T Pro aus der Mi-Serie wurde von Xiaomi kein OLED-Panel gegönnt und auch die Option zum kabellosen Laden des Akkus sucht man vergeblich.

Das Xiaomi Mi Mix 3 5G

Es ist eines der Slider-Smartphones, also ein Handy mit Tastatur UND Voll-Display. Es ist nicht das neueste Modell, aber trumpft mit der Unterstützung von 5G auf. Wir vermissen aber die goldene (18 Karat-)Umrandung der Kamera, die beim Vorgängermodell so hübsch glänzte.

Das Xiaomi Redmi Note 9

Ein Budget-Handy mit einem riesigen Akku und einer Kamera mit Quad-Linsen. An das Redmi Note 9 kommt das Redmi Note 9 allerdings nicht heran. Wenn Sie also überlegen, beim Kauf etwas mehr zu investieren, dann empfehlen wir das Poco X3 oder das Redmi Note 9.

Das Xiaomi Redmi Note 9T

Dieses Modell ist ein sehr leistungsstarkes 5G-Smartphone für sehr wenig Geld. Auch die Akkulaufzeit ist mehr als alltagstauglich und das Display zeigt Farben und Bilder voller Brillanz und scharfen Kontrasten.

Eher kritisch sehen wir die Bildfrequenz von gerade mal 60 HZ. Der Fingerabdrucksensor glänzt so gar nicht mit einer präzisen Arbeitsweise. Und auch die Kamera schwächelt im Zoom-Modus gewaltig. Wenn Sie diese negativen Details als nicht so ausschlaggebend für Ihre Kaufentscheidung bewerten, dann können wir Ihnen das Xiaomi Redmi Note 9T als starkes, aber preiswertes 5G-Handy empfehlen.

Das Xiaomi Redmi Note 10S

Fans bezeichnen das Redmi Note 10S als preisbewusstes Akkuwunder. Das Modell schließt mit seinen Spezifikationen und Stärken die Lücke zwischen dem Redmi Note 10 und dem Redmi Note 10 Pro. Für den kleinen Preis bekommt der Käufer sogar einen OLED-Bildschirm mit Top-Farbwiedergabe. Um das Thema Farbe noch kurz zu vertiefen: Die brandneue blaue Farbe des Handys wertet das Design auf und macht einfach gute Laune beim Betrachten.

Das Xiaomi Redmi Note 10 Pro

Das Redmi Note 10 Pro bietet hohe Qualität für den preissensitiven Einstiegsbereich. Allein der Screen mit 120 Hz-AMOLED ist mehr als genial. Um beim Thema Bild zu bleiben: Im Gerät verbaut ist eine 108 Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Dank dem Snapdragon 732G-Prozessor ist die Performance mehr als ordentlich, auch die Laufzeit des Akku bewegt sich im guten Bereich. Sehr schade finden wir in diesem überzeugenden Gesamtpaket die nicht vorhandene Kompatibilität mit 5G.

Das Xiaomi Poco X3 Pro

Mit diesem Modell erwirbt der Käufer ein Smartphone mit einem geradezu genialen Preis-Leistung-Verhältnis. Gamer mit kleinem Budget oder User mit großen Ansprüchen an die Performance sollten sich das Poco X3 Pro genauer ansehen. Der günstige Preis macht sich nur beim Gewicht und der Kameraleistung bemerkbar.

Das Xiaomi Poco M3 Pro 5G

Bei diesem Modell steht und fällt alles mit der Software. Man muss die MIUI-Software mögen, dann macht der Kauf Sinn. Für einen kleinen Preis erhält der User ein sehr gut ausgerüstetes Smartphone. Die Highlights bei der Hardware sind der leistungsstarke Akku, das Display mit 1080p und einer 90Hz-Bildwiederholfrequenz sowie einer Kamera mit 48 MP.

Das Xiaomi Poco X3 NFC

Es ist eines der herausragenden Handys aus der Sparte Budget des Jahres 2020. für nicht ganz 200 Euro bekommt der Käufer eine hochwertige Ausstattung. Dazu zählen der leistungsstarke Akku, ein trendiges Design-Display und eine hochwertige Kamera. Einzige Kritikpunkte sind der große Akku (so viel Power braucht manchmal viel Platz.) und das Design im Ganzen, welches durchaus einmal überarbeitet werden könnte.

Das Xiaomi Poco F3

Verbaut wurde im Poco F3 ein Qualcomm Snapdragon 870-Chip. So viel Power unter der Hülle sorgt für eine sehr gute Performance. Der Chip ist nicht nur ein Hochleistungsarbeiter, er ist auch kompatibel mit dem 5G Standard.

Eine Augenfreude ist das Display mit OLED und 120 HZ. Bei einer derart hohen Bildwiederholfrequenz steht dem Sieg des Gamers nicht viel im Wege. Die dunkle Seite der tollen und flüssigen Bilder liegt bei der Laufzeit des Akkus, die doch einiges zu wünschen übrig lässt. Der Akku des Poco F3 ist nicht vergleichbar mit dem Akku des Poco X3. Doch wer beim Gamen und Surfen nicht allzu fokussiert ist auf die Akkulaufzeit, der erhält mit dem Poco F3 ein empfehlenswertes Smartphone im Mittelklasse-Bereich.

Die Mi- und Redmi-Linie
Bis vor einiger Zeit stand die Mi-Linie noch für Exklusivität auf Flaggschiff-Ebene. Smartphones aus der Redmi-Linie waren stets die preiswerteren Modelle mit einer zurückhaltenderen Ausstattung. Diese klare Rollenverteilung hat Xiaomi inzwischen aufgegeben.

So punkten einige der Redmi-Modelle mit erstaunlichen Qualitätsmerkmalen, die sonst nur in der Mi-Serie zu finden waren. Dieser Trend zur Überschneidung setzt sich ebenso in der aktuellen Mi-Serie fort.

Das Mi 11 Lite ist dort als Vertreter eines Modells auf der Ebene der Mittelklasse zu finden. Ebenso das Mi 11 Lite 5G, welches eigentlich auch eher ein typisches Budget-Smartphone ist.

In der ersten Reihe in Sachen Performance und Kamera-Ausstattung stehen aber nach wie vor die Modelle aus der Mi-Serie. Die Redmi-Modelle sind weiterhin die beste Wahl für die Gruppe der preisbewussten Käufer.

Tipps für den Kauf eines Xiaomi Smartphones aus Asien:
Tipp Nummer 1: Geben Sie immer den neuesten Modellen den Vorzug bei Ihrer Kaufentscheidung. Denn damit sind Sie auf der sicheren Seite in den Bereichen Kompatibilität mit unseren europäischen Standards und Diensten. Zudem bekommen Sie mit einem aktuellen Modell die neuesten Software-Versionen und weiteren technischen Neuentwicklungen.

Tipp Nummer 2: Beachten Sie beim Kauf grundsätzlich, dass in China Ihre Rechte als Käufer und Nutzer nicht identisch sind mit unseren europäischen Standards und Gesetzen.

Tipp Nummer 3: Es liegt auf der Hand, dass die Lieferzeit länger sein wird. Orientieren Sie sich am besten in Richtung der kostenfrei angebotenen Versandoptionen und den Möglichkeiten zum Schnellversand.

Tipp Nummer 4: Nur mit dem Kauf eines “Global Rom-Modell” sind ist Ihnen eine Bedieneroberfläche in deutscher Sprache und sämtliche Dienste von Google sicher.

Kleiner Guide durch den Dschungel der Xiaomi Produkt- und Seriennamen
In Zukunft wird der Name: “Mi” ersetzt werden durch “Xiaomi”.

Die Mi 11-Serie besteht aus dem Mi 11, Mi 11 Pro, Mi 11 Ultra, Mi 11 Lite 5G und dem Mi 11i.

Die Mi 10-Serie beinhaltet das Mi 10, Mi 10 Pro, Mi 10 Lite, Mi 10T, Mi 10T Pro, Mi 10T Lite, Mi Note 10 Lite und das Mi Note 10.

Neu auf den Markt kamen im Jahr 2021 zwei Smartphones aus der Mi Mix-Serie. Dabei handelt es sich um das Mi Mix Fold und das Mi Mix 4. Die Mix-Serie steht für eine Kombination aus exklusivem Design mit den neuesten Komponenten aus dem Hightech-Bereich.

Der Namen-Dschungel verdichtet sich weiter bei der Redmi-Reihe. Hier können sie davon ausgehen, dass die Smartphones ohne den Beinamen: “Note” die preiswertesten und kleinsten Modelle aus der kompletten Produktserie von Xiaomi sind.

Die Modelle mit dem Zusatz: “Note” weisen in aller Regel ein größeres Display auf.

Zu der aktuellen Serie der Redmi 10 Modelle gehören das Redmi Note 10S, das Redmi Note 10 Pro und das superschnelle Redmi Note 10 5G.

Die neuesten Modelle, außerhalb der Note-Serien gehören zur Redmi 9-Familie. Am wenigsten kostet das Redmi 9A. Nicht viel mehr muss der Käufer für das Redmi 9 oder das Redmi 9C auf den Tisch legen.

Ganz anders ist es bei den Modellen aus der Redmi Note-Serie: Hier ist das Redmi Note 9 das Basismodell, nach diesem Einsteigersmartphone folgen das Redmi Note 9S, das Redmi Note 9T und schließlich das letzte in der Hierarchie ist das Redmi Note 9 Pro.

Speicherplatz aus China
Einige Modelle aus dem Hause Xiaomi sind recht sparsam ausgerüstet, was den Speicher betrifft.

Bei den preiswerteren Handys finden sich Modelle, die nur über 2 GB oder 3 GB RAM verfügen. Wenn Ihr verfügbares Budget es zulässt, raten wir zum Kauf eines Smartphones, welches immerhin 4 GB RAM und einen Speicherplatz von mindestens 64 GB bietet.