Neues Sony-Flaggschiff mit optischem Zoom

Der Nachfolger des Xperia 1 III bietet einen größeren Akku und einen echten 8-fachen optischen Zoom.

Sony hat in dieser Woche mit dem Xperia 1 IV sein neues Smartphones-Flaggschiff vorgestellt. Auch wenn das Gerät dem Vorgänger Xperia 1 III optisch zum verwechseln ähnlich sieht, bietet es in Bezug auf die Ausstattung einige Verbesserungen.

Helleres Display und größerer Akku
Das im Smartphone verbaute OLED-Panel ist mit dem des Vorgängers nahezu identisch. Der Bildschirm im 6,5-Zoll-Format löst mit 4K auf und bietet eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Das Display ist laut Sony jedoch 50 Prozent heller als der Bildschirm des Vorgänger-Modells.

Das Xperia 1 IV ist zudem das erste Sony-Smartphone mit dem neuen Snapdragon 8 Gen 1 von Qualcomm. Im Gehäuse werkeln außerdem zwölf Gigabyte RAM und 256 Gigabyte interner Speicher. Die Speicher-Erweiterung per Micro-SD-Karte wird nicht unterstützt. Es ist aktuell noch unklar, ob Sony auch eine Version mit 512 Gigabyte Speicher anbieten wird. Der Akku das Xperia 1 IV wächst im Vergleich zum Vorgänger um 500 mAh auf 5.000 mAh. Der Akku unterstützt das Laden mit dem Qi-Standard und kann kabelgebunden laut Hersteller in 30 Minuten von 0 auf 50 Prozent aufgeladen werden.

8-fach optischer Zoom mit neuer Tele-Kamera
Die Rückseiten-Kamera hat Sony im Vergleich zum Vorjahresmodell ebenfalls verbessert. Während die Weitwinkel- und die Ultraweitwinkel-Linsen gleich geblieben sind, wartet Sony bei der Tele-Kamera mit einem echten 8-fachen optischen Zoom auf. An der Front verbaut Sony eine Selfie-Kamera mit zwölf Megapixeln. Alle vier Linsen nutzen einen eigenen Exmor-RS-for-mobile-Bildsensor.

Kopfhörer gratis für Vorbesteller
Das Sony Xperia 1 IV soll Mitte Juni 2022 in Deutschland für 1.399 Euro erscheinen. Bei den Farb-Versionen haben Käufer die Wahl aus Schwarz, Weiß und Lila. Im offiziellen Online-Shop von Sony kann das Smartphone ab sofort vorbestellt werden. Wer bis zum 30. Juni 2022 ordert, bekommt ein Paar WH-1000XM4 Noise Cancelling Kopfhörer im Wert von 299 Euro gratis dazu.

iPod Touch bereits ausverkauft

Das ging recht schnell: Nur wenige Stunden nach der Pressemitteilung über das Lebensende des iPods ist das Gerät ausverkauft.

Apple hat vorgestern Abend bekannt gegeben, dass der iPod Touch eingestellt wird. Das Unternehmen wollte den kultigen Musik-Player noch solange verkaufen, wie der Vorrat reicht. Nun ist in den USA das Gerät im offiziellen Online-Store komplett ausverkauft. Alle Kombinationen aus Farbe und Speicherplatz lassen sich nicht mehr in den Einkaufskorb leben, die Seite behauptet schlicht “Sold out”.

In Deutschland dagegen kann man den iPod Touch entweder als Neu-Gerät oder generalüberholt ohne Probleme beziehen, es ist jedoch zu erwarten, dass die Vorräte hierzulande bald schwinden. Originalverpackte iPods erlangen manchmal einen hohen Sammelwert, es geht jedoch vor allem um die seltenen Serien wie “Michael Jackson Special Edition” oder dergleichen.

Hier gibt es die iPods Touch bei Apple und Dritthändlern noch:

Apple Store
Aktuell stehen im Apple Store noch alle Farben und Versionen zur Wahl: Space Grau, Gold, Silber, Pink, Red und Blau.

Bei Apple kostet die 32-GB-Version 229 Euro, mit 128 GB sind es 239 Euro, mit 256 GB 449 Euro. Earpods und Lightning-Kabel gehören zum Lieferumfang.

Apple Store Refurbished
Aufbereitete iPhone Touch stehen auch in Apples Rerfurbished Store zur Verfügung. Diese Geräte sind in einem besonders guten Zustand und von Neugeräten oft kaum zu unterscheiden. Die Farbauswahl ist hier aber recht begrenzt.

Möchte Netflix bald auch Livestreams zeigen?

Der Streamingdienst Netflix arbeitet offenbar daran, künftig auch Livestreams zu senden. Das Ganze könnte etwa bei Show-Formaten zum Einsatz kommen.
Netflix könnte dem linearen Fernsehen zukünftig mit Live-Formaten Konkurrenz machen. Wie das Branchenportal “Deadline” von dem Streamingdienst in Erfahrung gebracht habe, befinde sich diese Option aber demnach noch in einer frühen Entwicklungsphase. Sie könnte dem Bericht zufolge bei Shows ohne Skript oder bei Stand-up-Comedy zum Einsatz kommen.

Die Funktion würde es aber grundsätzlich wohl auch ermöglichen, Wettbewerbe beziehungsweise Castingshows durchzuführen, bei denen Zuschauerinnen und Zuschauer dann live abstimmen können. Also ähnlich wie etwa bei “Let’s Dance”, “Promi Big Brother” oder vergleichbaren Formaten im linearen Fernsehen, bei denen das TV-Publikum bestimmt, welche Kandidatinnen und Kandidaten gehen müssen oder weiterkommen.

Auch Sport bei Netflix?
Zudem stelle sich die Frage, ob Netflix auch im Bereich Sport einen Vorstoß wagen könnte. Angeblich gebe es bei dem Streamingdienst grundsätzlich darüber Diskussionen. Damit würde der Anbieter dem Beispiel von Konkurrenten wie Apple TV+ und Amazon Prime Video folgen. Apple überträgt in mehren Ländern – darunter in den USA, Kanada und Japan – Baseballspiele, während bei Amazon hierzulande teils Spiele der UEFA Champions League zu sehen sind.

Kürzlich wurde bekannt, dass Netflix wohl noch in diesem Jahr auf seiner Plattform einen Tarif mit Werbung einführen möchte. Der Streamingdienst könnte eine Option für eine preisgünstigere Variante mit Werbespots laut eines Berichts der “New York Times” im vierten Quartal auf den Weg bringen.

Apple stellt zwei beliebte iPad-Modelle aufs Abstellgleis

Zwei der vielleicht erfolgreichsten iPad-Modelle gelten ab sofort „Vintage“-Produkte und werden nicht mehr unterstützt.

Mit dem iPad Air 2 und dem iPad Mini 2 hat Apple zwei seiner erfolgreichsten iPad-Modelle auf die so genante “Vintage-Liste” gesetzt. Das ist nicht unwichtig, bedeutet es doch, dass Ersatzteile und Service-Leistungen von Apple nicht mehr garantiert werden. Aktuell kann man etwa noch ein defektes Display oder einen defekten Akku austauschen lassen, allerdings sollten Ersatzteile bald aus den Apple Stores verschwinden. Es ist auch ungewiss, ob das kommende iPadOS 15 noch auf dem iPad Air 2 läuft, beim leistungsschwächeren iPad Mini 2 war schon bei iOS 12.5.5 Schluss…

Den Status Vintage erhält ein Gerät, das Apple die Geräte seit mindestens fünf Jahren nicht mehr in einem Apple Store im Angebot hatte. Sieben Jahre nach Verkaufsstopp wird der Status in „Obsolet“ geändert, für diese Geräte gibt es gar keine Ersatzteile mehr.

iPad Air 2: Das Ende 2014 vorgestellte iPad Air 2 war ein komplettes Neudesign und unterschied sich in vielen Punkten vom allerersten iPad Air: Erstmals verbaute Apple etwa ein laminiertes 9,7-Zoll-Display, was eine sehr flache Bauweise ermöglichte. Neu war außerdem ein Touch-ID-Sensor, verbesserte Kameras und ein exklusiver A8X-Prozessor mit drei Hochleistungskernen, der auf immerhin 2 GB RAM zugreifen konnte. Mit einer Geekbench-Leistung von 378/1049 (Single/Multicore) ist die Leistung etwas schlechter als bei einem iPhone 6s. Dank gerade noch akzeptabler Leistung wird auch iOS 15 noch unterstützt.

Was ist ein iPad Air 2 noch wert?

Bei Ebay ist ein 64 GB-Modell für knapp über hundert Euro zu haben. Ein Kauf ist aber nur begrenzt zu empfehlen, vor allem sollte man keine langen Akkulaufzeiten mehr erwarten.

iPad Mini 2
Dass das schon 2013 präsentierte iPad Mini 2 (damals als iPad Mini Retina) erst jetzt auf der Vintage-Liste landet, hat einen ungewöhnlichen Grund: Es blieb sehr lange im Apple Store im Angebot – es wurde sogar parallel zum Nachfolger iPad Mini 3 von 2013 und iPad Mini 4 weiter verkauft – erst Anfang 2017 verschwand es aus dem Programm. Dabei hat es mit dem A7 die völlig veraltete CPU des iPhone 5S, ist also deutlich älter und langsamer als das iPad Air 2. Es bietet kein Touch-ID und auch die Kameras sind von mäßiger Qualität. Es erhielt aber im Unterschied zum Vorgänger ein Retina-Display und konnte dank kompaktem Formfaktor viele Fans überzeugen.

Gebrauchte Modelle erhalten Sie schon für knapp unter 60 Euro, allerdings würden wir wegen der lahmen CPU von einem Kauf abraten – vor allem Surfen macht damit wenig Freude. iOS 12 ist außerdem das letzte nutzbare System. Apple veröffentlicht zwar vorerst weiter Sicherheits-Updates, immer mehr Apps werden dieses System aber nicht mehr unterstützen.

Apple Music verdrängt Spotify im iPhone-Dock

Apple Music verdrängt andere Apps aus dem iPhone-Dock: Apple ist sich dessen bewusst und arbeitet angeblich an einer Lösung.

Dies ist ein Fall für die Rubrik “Akte X”: Entweder aufgrund eines Bugs oder eines übereifrigen Ingenieurs ersetzt Apple Music Spotify und andere Apps im iPhone-Dock, egal ob Sie es dort ablegen oder nicht.

Laut zahlreichen Berichten taucht das reproduzierbare Problem mit iOS 15.4.1 auf: Wenn Sie Apple Music aus dem App Store auf Ihr iPhone laden, ersetzt es automatisch eine der Apps, die bereits im Dock abgelegt sind, darunter Spotify, Twitter und Safari. Wie zuerst von Kevin Archer auf Twitter entdeckt, scheint der Fehler vorwiegend Musik-Apps von Drittanbietern zu betreffen:

Zudem kursieren Berichte, dass Apple Music zur Standard-Musik-App wird, aber das ist schwer zu beweisen, da Apple es Benutzern nicht erlaubt, Standard-Apps manuell auszuwählen. Siri soll nach den ersten paar Musikanfragen fragen, ob man eine Standard-App auswählen möchte, aber das passiert eher zufällig.

Apple ist sich des Fehlers bewusst und arbeitet an einer Lösung, und es ist schwer zu glauben, dass dies beabsichtigt war. Apple kämpft in mehreren Rechtsstreitigkeiten um die Vorzugsbehandlung seiner eigenen Apps, und diese Aktion wäre ein gewagter Schachzug, der im Grunde Apples Verteidigungsargumenten widersprechen würde.

Der Fehler betrifft nur die Platzierung der App im Dock und löscht oder deaktiviert keine anderen Musikdienste auf dem Smartphone. Dennoch ist es ein seltsamer und besorgniserregender Fehler, den Apple wahrscheinlich schnell beheben wird, möglicherweise in iOS 15.5 oder sogar noch früher mit einem iOS 15.4.2 Update.

Dieser Artikel stammt ursprünglich von unserer Schwesterpublikation ” Macworld”.

Die besten Tipps und Tricks für Microsoft Edge

Viele Menschen nutzen den auf Windows vorinstallierten Browser Edge – auch außerhalb von Windows. Mit diesen Kniffen geht das Surfen leichter von der Hand.

Microsofts Webbrowser Edge hat in Deutschland was die Nutzerzahlen angeht laut dem Statistik-Portal Statista zwar das Nachsehen hinter Googles Chrome und Mozillas Firefox – dennoch nutzen ihn weltweit viele Millionen Windows-User. Wer diese Tipps und Tricks kennt, macht sich das Leben leichter und ein bisschen sicherer.

Die besten Tipps für Microsoft Edge:
Das Nachschnüffeln einschränken

Wer sich von Cookies, Trackern und seinen gespeicherten Seitenverläufen verfolgt fühlt, hat in Edge die Option, bei jedem Schließen des Browsers sämtliche Daten über den digitalen Jordan zu schicken. Das bedeutet zwar, dass man entsprechende Optionen beim nächsten Aufruf einer Seite neu auswählen muss, dafür sind die möglicherweise sensiblen Daten nicht mehr einzusehen. In den Optionen des Browsers lässt sich etwa unter “Datenschutz” einstellen, welche Daten beim Schließen genau gelöscht werden sollen. Im gleichen Menü können Userinnen und User unter “Tracking-Prävention” außerdem wählen, welche Tracker aktuell welche Genehmigung erhalten – und sie auf Wunsch untersagen.

Die nützliche Welt der Synchronisierung

Wer Edge als seinen Standardbrowser auch auf anderen Geräten nutzt, tut sich mit dem Erstellen eines Edge-Profils einen Gefallen. Von den am häufigsten besuchten Webseiten, über die hinterlegten Passwörter und Formfülldaten, bis zu aktuell geöffneten Tabs können User alle Daten auf mehreren Endgeräten nutzen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich dabei um Windows-, iOS- oder Android-betriebene Geräte handelt. Die Option zur Synchronisierung finden Userinnen und User unter den Konto-Einstellungen des Browsers.

Aus für den iPod: Apple stellt Produktion ein

Vor über 20 Jahren ist der iPod auf den Markt gekommen und hat sowohl die Firma Apple als auch die Digitalisierung der Musik revolutioniert. Doch mittlerweile ist auch der kleine Mp3-Player überholt…
Aus für den iPod: Wie Apple mitteilt, wird das Kultprodukt eingestellt. Den iPod touch, das letzte Modell, gibt es damit nur noch so lange, wie der Vorrat reicht.

In dem Apple-Statement wird beschrieben, dass der iPod User auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen habe, die es lieben, ihre Musik unterwegs mitnehmen zu können. Die Möglichkeit, die eigene Musikbibliothek dabei zu haben, sei mittlerweile aber in allen Apple-Produkten integriert. So lebe der Spirit des iPods etwa im iPhone oder der Apple Watch weiter, teilte Greg Joswiak, Apples Marketing-Vizepräsident mit.

Die letzten iPods touch
Damit wird der iPod nach über 20 Jahren bald Geschichte sein. Die letzten Geräte vom iPod touch können über apple.com, Apple Stores und autorisierte Apple-Händler erworben werden – solange der Vorrat reicht.

Der iPod gab in den 2000ern sowohl Apple als auch den digitalen Musikplayern einen ordentlichen Schub: Die Firma, damals noch unter der Führung von Steve Jobs (1955-2011), baute über das kleine Gerät sein Geschäft über Computer hinaus aus, während der stylische MP3-Player und die Software iTunes das Zeitalter der CDs beendeten.

iPhone 14 bekommt neue Frontkamera

Laut dem Analsyten Ming-Chi Kuo wird die Frontkamera des iPhone 14 deutlich überarbeitet. Zwei Neuerungen sollen das Erlebnis bei Selfies und Videotelefonie verbessern.

Die Frontkamera des iPhones hat sich in den letzten Jahren nur geringfügig geändert. Neu dazugekommen ist der Nachtmodus (iPhone 12), HDR-Videoaufnahme (iPhone 12) und der Kinomodus (iPhone 13). In erster Linie sind das allerdings Softwareupdates, die nur bedingt von der Hardware abhängig sind. Damit ist nicht zu sagen, dass Apple in den letzten Jahren gar keine Anpassungen an der Frontkamera vorgenommen hat – aber wenn, dann sind die so minimal, dass Sie nicht auf Apples Website aufgeführt sind.

Das könnte sich im nächsten Jahr ändern, denn laut dem Leaker Ming-Chi Kuo plant Apple ein Upgrade des Frontkamera-Moduls. So soll mit dem iPhone 14 auch Autofokus unterstützt werden, aktuell kann nur fixiert fokussiert werden. Außerdem soll die maximale Blende auf f/1.9 erhöht werden (von aktuell f/2.2). Eine größere Blende (kleinere Nummer heißt in dem Fall größere Blendenöffnung) verbessert die Tiefenschärfe und erzeugt einen besseren Bokeh-Effekt. Der Autofokus könnte außerdem bei Videotelefonie helfen, den Fokus auf dem Telefonierenden zu halten.

Ming-Chi Kuo ist ein etablierter Apple-Leaker, dessen Erfolgsrate aber nur bedingt überzeugt. Appletrack listet ihn mit einer Prognosengenauigkeit von 72,5 Prozent. Deshalb müssen solche Prognosen erst einmal mit Vorsicht genossen werden. Da die Frontkamera aber längere Zeit nicht aktualisiert wurde, ist diese Vorhersage plausibel.

Apple lockert Regeln zur App-Löschung

Apple hat zwar schon fast 3 Millionen überholte Apps aus dem App Store entfernt, gibt aber Entwicklern mehr Zeit für die Aktualisierung.

Nachdem in der vergangenen Woche eine App Store-Richtlinie bekannt wurde, die unzählige Apps in die Gefahr der Löschung brachte, hat Apple seinen Verbesserungsprozess für den App Store klargestellt und Entwicklern mehr Zeit für die Aktualisierung ihrer Apps eingeräumt.

Apple betont zudem, dass die Richtlinie nicht neu ist: Seit 2016, als der Prozess der App-Store-Verbesserungen eingeführt wurde, hat Apple “etwa 3 Millionen Apps aus dem Store entfernt, um sicherzustellen, dass Apps für die große Mehrheit der Nutzer funktionieren und die neuesten Innovationen im Bereich Sicherheit und Datenschutz unterstützen.” Apps, die zuvor heruntergeladen wurden, funktionieren weiterhin, aber neue Nutzer werden sie nicht mehr im App Store finden.

Frist verlängert
Es ist nicht klar, ob Apple die Entwickler im Vorfeld kontaktiert hatte, aber Apples Politik wurde Ende April bekannt, nachdem ein Entwickler eine E-Mail von Apple geteilt hatte, in dem das Unternehmen warnte, seine App würde entfernt, wenn sie nicht innerhalb von 30 Tagen eine Aktualisierung bekäme. Das Schreiben bezieht sich darauf, das betreffende Spiel Motivoto sei in den letzten zwei Jahren nicht aktualisiert worden. Der Brief sorgte für Aufsehen, da Millionen von Apps möglicherweise gegen die Bestimmungen verstoßen, darunter auch Apples eigenes iOS-Spiel Texas Hold’em.

Auf seiner Developer-Website kündigte Apple an, dass Entwickler nun mehr Zeit hätten, um ihre Apps bei Bedarf zu aktualisieren – bis zu 90 Tage. Apple scheint auch die Schwelle von zwei Jahren auf drei Jahre erhöht zu haben und erläuterte die minimale Downloadschwelle, was bedeutet, dass die App “während der letzten zwölf Monate überhaupt nicht oder nur extrem selten heruntergeladen wurde”. Das sollte Entwicklern etwas Spielraum geben und es beliebten älteren Apps ermöglichen, auch Jahre nach ihrer letzten Aktualisierung im Store zu bleiben.

Asus setzt bei Notebooks weiter auf OLED-Technik

Als wichtigstes Merkmal für die drei neuen Zenbooks nennt Hersteller Asus die OLED-Displays, die für besonders satte und lebensechte Farben sorgen sollen.

Der asiatische Techkonzern Asus hat zwei neue Notebooks im 14-Zoll-Format auf den Markt gebracht, die mit besonders scharfen und kontrastreichen OLED-Displays ausgestattet sind. Im einzelnen handelt es sich um zwei neue Zenbooks 14 (Modell UM3402 und UX3402) sowie ein Zenbook 14 Flip (Modell UN5401). Ziemlich genau vor einem Jahr hatte Asus das Zenbook Pro 15 vorgestellt.

Erhältlich sind sie in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Das Angebot reicht von AMD-Ryzen-9-Prozessoren mit Radeon-Prozessorgrafik bis zu Core-i7-CPUs der neuesten Generation von Intel mit Iris-Xe-Grafik. Dazu kommen jeweils bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher sowie eine M.2-SSD, die bis zu 1 TByte groß sein darf.

Die OLED-Displays fertigt Asus im für Business-Anwender besser geeigneten 16:10-Format, das mehr Platz auf dem Bildschirm bietet. Die Bildwiederholungsrate beträgt 90 Hz. Die Helligkeit bis zu 400 Nit. Dank der Unterstützung von 100 Prozent des DCI-P3-Farbraums bieten die Displays nach Angaben des Herstellers satte, lebensechte Farben, hohe Kontraste und tiefe Schwarztöne.

Das Flip-Modell ist zudem mit einem Touch-fähigen OLED-HDR-NanoEdge-Display ausgestattet, das 4.096 Druckstufen unterstützt. Optional ist dafür auch ein Stylus erhältlich. Der Akku bei diesem Modell leistet 63 Wh, bei den anderen beiden Notebooks sind es 75 Wh. Zu den Laufzeiten machte Asus aber keine Angaben.

Darüber hinaus sind die Notebooks mit AI-Noise-Cancelling-Audio und einer Webcam mit 3DNR-Algorithmus au gestattet. Die jeweils etwa 1,4 Kg schweren Gehäuse werden nach dem Militär-Standard MIL-STD 810H gefertigt.

Für das Modell UM3402 gibt Asus einen UVP von 999 Euro an. Beim UX3402 sind es 1.1.99 Euro und beim UN5401 1.299 Euro.