Apples WWDC-Keynote: iOS 16 und neues MacBook Air vorgestellt

Im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple viele Neuerungen präsentiert. Im Herbst kommt das neue iOS 16 und schon im kommenden Monat ein frisches MacBook Air.
Vom 6. bis zum 10. Juni findet wieder die Worldwide Developers Conference (WWDC) von Apple statt. In einer Keynote hat das Unternehmen zahlreiche Neuerungen für seine unterschiedlichen Geräte präsentiert und ein frisches MacBook Air gezeigt. Dies sind einige der geplanten Features.

iOS 16 bringt neuen Sperrbildschirm
Die neue Version des iPhone-Betriebssystems iOS 16 lässt Nutzerinnen und Nutzer ihren Sperrbildschirm ausführlicher individualisieren. Datum sowie Uhrzeit lassen sich anpassen und ein Multilayer-Effekt soll Motive hervorheben, um Tiefe zu vermitteln. Mitteilungen laufen künftig von unten nach oben über den Bildschirm und Live-Aktivitäten sollen Echtzeit-Updates liefern – etwa vom Status des Pizzalieferanten. Die “Fokus”-Funktion können User ebenso mit dem Sperrbildschirm verbinden und festlegen, welche Inhalte bei einem bestimmten Fokus relevant.

Auch “Nachrichten” erhalten ein Update. Nutzerinnen und Nutzer können bis zu 15 Minuten nach dem Senden Nachrichten bearbeiten oder zurückrufen. Gelöschte Beiträge lassen sich bis zu 30 Tage lang wiederherstellen. E-Mails lassen sich unterdessen vorab fürs Versenden planen oder kurze Zeit nach dem Absenden noch einmal zurückrufen. Die Mail-App soll außerdem erkennen, wenn ein Anhang fehlt oder User an eine bestimmte E-Mail zu einem späteren Zeitpunkt erinnern.

Über “Live Text” ist es möglich, Texte nicht nur in Fotos sondern auch in Videos zu erkennen – und so zu übersetzen oder Währungen umzurechnen. “Visuelles Nachschlagen” lässt Nutzerinnen und Nutzer derweil einfach auf ein Foto tippen, um ein Motiv automatisch auszuschneiden und dieses in einer anderen App zu nutzen. Als Beispiel nutzt Apple einen Hund, der aus einem Foto am Strand automatisch ausgeschnitten wird und dann ganz einfach in einer Nachricht verschickt werden kann.

Fitness ohne Apple Watch
Die Fitness-App wird zudem künftig allen iPhone-Anwenderinnen und -Anwendern zur Verfügung stehen, auch wenn sie keine Apple Watch besitzen. Die Bewegungssensoren des Smartphones sollen nach dem Update auf iOS 16 unter anderem Schritte oder zurückgelegte Strecken mitverfolgen.

Für alle Menschen, die Medikamente zu sich nehmen müssen, soll es mit dem Update möglich sein, auch Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel zu verwalten. Zudem soll die Health-App sie dann erinnern, die Tabletten einzunehmen.

In der Karten-App können User bis zu 15 Stopps auf einer geplanten Route einfügen und eine überarbeitete Familienfreigabe soll es ermöglichen, Profile für Kinder einfacher anzulegen. Über eine geteilte iCloud, auf die mehrere Personen Zugriff haben, können beispielsweise Eltern mit ihren Kindern Bilder teilen. Die Fotos landen dort entweder manuell oder auf Wunsch auch automatisch.

Mehr Sicherheit für Nutzerinnen und Nutzer
Besonders hilfreich könnten zudem neue Sicherheitsfunktionen sein. Mit “Safety Check” können Nutzerinnen und Nutzer etwa Partnern einen zuvor eingeräumten Zugriff entziehen, wenn sie sich in einer missbräuchlichen Beziehung befinden.

Die sogenannte “Passkey”-Funktion erzeugt unterdessen einen digitalen Schlüssel, der auf dem Gerät gespeichert wird und in der Zukunft womöglich das altbekannte Passwort ersetzen könnte. So können sich User auch auf Webseiten mit ihrem Smartphone, das per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck den Zugang ermöglicht, anmelden.

iOS 16 soll im Herbst erscheinen. Wann genau die neue Version des Betriebssystems für alle Nutzerinnen und Nutzer erhältlich sein wird, ist aber nicht bekannt. Eine Version für Entwickler soll noch heute erhältlich sein, eine öffentliche Beta-Fassung dann im Juli.

Neues MacBook Air und frisches macOS
Zudem hat Apple ein neues MacBook Air angekündigt, das mit einem neuen M2-Chip ausgestattet ist. Dessen Ziel: Mehr Power bei geringem Energieverbrauch. Das Gerät bietet ein Liquid Retina Display mit 13,6 Zoll und dünneren Rändern, das rund 25 Prozent heller sein soll als beim Vorgänger und bis zu eine Milliarde Farben darstellt. Bei einer Dicke von nur 11,3 Millimetern bringt es 1,2 Kilogramm auf die Waage.

Daneben sind eine Kamera mit einer Auflösung von 1080p, drei Mikrofone und vier Lautsprecher verbaut. Der Akku soll eine Videowiedergabe von bis zu 18 Stunden ermöglichen und kann per Schnellladefunktion betankt werden. 30 Minuten am Stecker sollen den Akku auf bis zu 50 Prozent aufladen.

Erhältlich ist das neue MacBook Air in den Farben Silber, Space Grau, Mitternacht und Polarstern je nach Version ab 1.499 Euro. Ausgeliefert werden die Geräte ab Juli. Eine frische Version des MacBook Pro (13 Zoll) mit M2-Chip gibt es ab 1.599 Euro ebenfalls ab dem kommenden Monat.

Das neue macOS wird den Namen macOS Ventura tragen und soll wie iOS 16 im Herbst erscheinen. Eine Entwickler-Beta ist ebenso ab sofort erhältlich, eine Public-Beta ab Juli. Viele der bereits genannten Features sind auch hier enthalten. Zudem setzt Apple auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Geräten. So wird es per “Handoff” möglich sein, Facetime-Anrufe beispielsweise nahtlos zwischen iPhone und Mac hin- und herzuschieben. Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer künftig ihr Smartphone als externe Webcam nutzen.

Alles zu Design, Preis, Kamera & Specs

Neues Design, neue Features: Wir werfen einen Blick auf das iPhone 14 und alle Neuerungen, die uns erwarten.

Release: Wann erscheint das iPhone 14?
Wenn Apple nicht mit seiner Tradition bricht, wird das iPhone 14 wohl Mitte September 2022 angekündigt, etwa eine Woche später sollte es dann in die Läden stehen. Apple stellt seine neuen iPhones fast immer im September eines jeden Jahres vor, 2020 bildete aufgrund von COVID-19 eine Ausnahme.

Es ist aber möglich, dass es auch in diesem Jahr zu ähnlichen Verzögerungen kommt – während das iPhone 14 Pro pünktlich in die Testproduktion ging, scheinen sich die Nicht-Pro-Modelle leicht verzögert zu haben – aber wir wären überrascht, wenn Apple diese Probleme nicht rechtzeitig für den Herbst in den Griff bekommt.

iPhone-14-Modelle: Tschüss mini! Hallo Max!
Wir erwarten große Veränderungen: Alles deutet darauf hin, dass die 5,4-Zoll große iPhone-mini-Reihe eingestellt wird: Ming-Chi Kuo hat zum Beispiel vorausgesagt, dass Apple das Mini-iPhone einstellen wird, um 2022 das Max einzuführen. Das iPhone 12 mini und 13 mini sollen sich schlecht verkauft haben, dieser Schritt ist also durchaus verständlich. Es wird daher weiterhin vier Modelle geben:

iPhone 14 (6,1-Zoll)

iPhone 14 Max (6,7-Zoll)

iPhone 14 Pro (6,1-Zoll)

iPhone 14 Pro Max (6,7-Zoll)

Uns liegen zudem Informationen vor, die diese Theorie bestätigen. Laut unserer Quelle (die nicht geheim bleiben möchte) wird es in diesem Jahr kein iPhone 14 Mini geben, dafür ein iPhone 14 Max.

Preis: Wie viel kostet das iPhone 14?
Preislich gesehen erwarten wir, dass das Standardmodell des iPhone 14 bei etwa 800 Euro beginnen wird, während das iPhone 14 Pro-Modell zwischen 1.000 und 1.100 US-Dollar kosten wird.
Auch dieses Gerücht können wir bestätigen. Bezüglich der neuen “Notch” liegen uns ebenfalls glaubhafte Beweise vor, die kursierende Gerüchte zu Apples Design-Änderung – zumindest für die Pro-Modelle – untermauern.

Lightning oder USB-C?
Die Idee, dass Apple den Lightning-Anschluss am iPhone abschafft und überhaupt keine Anschlüsse mehr anbietet, wurde schon vor der Vorstellung des iPhone 12 gemunkelt. Bei diesem Konzept würde der gesamte Strom drahtlos übertragen werden, anstatt mit Kabeln zu laden. Das würde viele Zubehörteile und Powerbanks sofort überflüssig machen, aber Apple hat sich in der Vergangenheit noch nie gescheut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Das könnte noch Realität werden, aber nicht in naher Zukunft.

In der Zwischenzeit ist es wahrscheinlicher, dass Apple den Lightning-Anschluss aufgibt und durch USB-C ersetzt, wie es bereits bei den meisten iPads der Fall ist. Die EU ist schon seit einiger Zeit auf dem Kriegspfad, was proprietäre Ladestandards angeht, und im August 2021 wurde ein Gesetzesentwurf zur Zwangsstandardisierung von Smartphone-Anschlüssen bekannt. Im September 2021 kam man dem einen Schritt näher, als die EU-Kommission einen Gesetzentwurf zur Vereinheitlichung von Ladekabeln vorlegte. Dies könnte Apple rechtlich dazu verpflichten, ein USB-C-iPhone für den Verkauf in Europa zu produzieren – oder alle neuen iPhones auf USB-C zu stützen, um die Produktionsineffizienz zu vermeiden, die mit der Herstellung von mehr als einem Design verbunden ist.

Notch: Von der Kerbe zum “Loch & Pille”
Bei der iPhone 13-Reihe verkleinerte Apple die Notch um 20 Prozent. In diesem Jahr soll sie durch etwas anderes ersetzt werden, zumindest bei den Pro-Modellen. Anstelle einer Aussparung am oberen Rand des Bildschirms werden das 14 Pro und das 14 Pro Max zwei kleinere Öffnungen für die Frontkamera und andere Sensoren haben.

Tatsächlich hat Ming-Chi Kuo nun zu Protokoll gegeben, dass Apple bei seinem iPhone tatsächlich von Lightning auf USB-C umsteigen wird, auch wenn dies nicht vor 2023 geschehen wird. Das bedeutet, dass das iPhone 14 noch mit Lightning auskommen muss.

ProMotion-Bildschirme
Das iPhone 13 soll bei den Pro-Modellen mit 120-Hz-ProMotion-Displays von Samsung ausgestattet sein, während die Nicht-Pro-Varianten normale 60-Hz-Displays von LG verwenden. Für das iPhone 14 soll LG LPTO-OLED-Displays mit 120 Hz für die gesamte iPhone-Reihe herstellen.

Es ist also möglich, dass die gesamte iPhone 14-Reihe mit der 120Hz ProMotion-Technologie ausgestattet sein wird. Dies würde Apples natürlicher Kadenz folgen: Eine Funktion wird zuerst für das Pro-Modell eingeführt und dann ein Jahr später für den Rest der Reihe.

Always-On-Display
Da wir gerade beim Thema Bildschirm-Upgrades sind: Was ist mit den immer wiederkehrenden Gerüchten, dass Apple ein Always-on-Display für die iPhone-14-Modelle plant? Anstatt sich komplett auszuschalten, wenn man den Power-Knopf drückt, würde der Bildschirm immer leuchten, wenn auch mit einer vereinfachten Oberfläche, um die Batterie zu schonen.

Es handelt sich hierbei um ein altes, immer wiederkehrendes Gerücht, das jedoch im Jahr 2021 besonders populär wurde, als die Funktion laut Gerüchten für das iPhone 13 vorgesehen war. Obwohl es in diesem Jahr nicht zustande kam, glauben einige Experten, dass es sich eher verzögert als aufgegeben hat und dass es noch in diesem Jahr erscheinen könnte.

So weit, so vage. Doch Ende Mai 2022 wurde es konkreter, als der bekannte Leaker Mark Gurman mit einer konkreten Vorhersage Flagge zeigte: iOS 16 würde 2022 einen Always-on-Bildschirm für das iPhone bringen, als Teil einer umfassenden Überarbeitung des Sperrbildschirms. Obwohl diese Änderung an ein Betriebssystem-Update gebunden ist, wird sie laut Gurman nicht rückwirkend für bestehende iPhones verfügbar sein, sondern nur für das iPhone 14 Pro und 14 Pro Max.

Wir erwarten, dass wir alles über iOS 16 und seine neuen Funktionen auf der der WWDC 2022 am 6. Juni erfahren werden. Da es sich aber speziell auf die neuen iPhones im Herbst bezieht, könnte diese Funktion eine Ausnahme sein und geheim bleiben, bis auch die Hardware dafür enthüllt wurde.

iPhone 14-Kamera
Mit dem iPhone 14 wird es offenbar große Änderungen an der Kamera des iPhones geben. Es wird erwartet, dass die beiden Baureihen das gleiche Setup beibehalten werden – eine Doppelkamera im Standard-iPhone 14 und eine Dreifachkamera im iPhone 14 Pro. Apple plant wohl aber einen großen Sprung für die höherwertigen Modelle. Durchgesickerte Pläne zeigen einen massiven Kamerabuckel bei den Pro-Modellen, der 4,17 mm aus der Rückseite des Gehäuses herausragt und insgesamt 12,02 mm dick ist, etwa einen Millimeter dicker als das iPhone 13 Pro.

Laut Kuo soll Apple einen 48-MP-Sensor für die Standard-Weitwinkelkamera in Erwägung ziehen, der die Lichtsammlung der Pixel bei schlechten Lichtverhältnissen in einem 2×2-Gitter bündeln würde (wodurch ein 12-MP-Foto entsteht). Die Kamera soll Berichten zufolge in der Lage sein, 8K-Videos aufzunehmen, zumindest bei den Pro-Modellen. Kuo sagt auch, dass die Frontkamera einen Autofokus und eine größere Blende (f/1.9 anstelle von f/2.2) erhalten wird.

Während es zuvor Gerüchte gab, dass die Pro-Modelle ein “Periskop”-Objektiv mit variablem Zoom haben werden, besagt das neueste Gerücht, dass diese Funktion erst mit dem iPhone 2023 (vermutlich dem iPhone 15) kommen wird.

A16-Chip
Jedes neue iPhone hat einen neuen System-on-Chip (SoC) der A-Serie und das iPhone 14 wird wohl diesem Beispiel folgen. Der A16, wie er wahrscheinlich heißen wird, könnte einer der ersten großen Prozessoren sein, der im 3-Nanometer-Fertigungsprozess von TSMC hergestellt wird, was die Leistung, Effizienz und Akkulaufzeit verbessern dürfte. Ein Bericht von The Information im November deutete jedoch an, dass Apple aufgrund von Schwierigkeiten mit TSMCs “modernster Fertigungstechnik” bei einem 5nm-Prozess bleiben könnte.

Jüngste Gerüchte deuten jedoch darauf hin, dass nur die Pro-Modelle den neuesten Chip erhalten werden, während die Nicht-Pro-Modelle einen leicht verbesserten A15-Chip erhalten werden.

Akku
Die chinesischsprachige Website Economic Daily News geht davon aus, dass das iPhone 14 dank der Verbesserungen in der 5G-Technologie in Sachen Akku einen Schub erhalten wird. Die neuesten 5G-Komponenten sind kleiner und energieeffizienter als die in der vorherigen iPhone-Generation, wodurch Platz im Gehäuse frei wird und Apple einen größeren Akku einbauen kann.

RAM
Gerüchten aus Südkorea zufolge, die im Februar 2022 kursierten, plant Apple, die Pro- und Pro Max-Handys von 6 GB RAM in der 13er-Generation auf 8 GB in der 14er-Serie aufzustocken. Die Standardmodelle werden dagegen von 4 GB auf 6 GB aufgestockt.

Speicher
Apple hat gerade erst die Terabyte-Grenze durchbrochen und bietet beim iPhone 13 Pro und 13 Pro Max zum ersten Mal 1 TB als Top-Speicher an. Doch optimistische Gerüchteköche glauben, dass Apple diesen Meilenstein überschreiten und im Jahr 2022 erneut auf 2 TB verdoppeln wird. Diese Theorie stützt sich auf frühe Testaktivitäten bei Zulieferpartnern. Aber wir sind nicht ganz überzeugt.

Gewusst? Diese Tastenkombinationen sollten Mac-Nutzer kennen

Wer sich im unübersichtlichen Kürzelwald seines Macs orientieren kann, arbeitet effizienter. Das sind die hilfreichsten Tastenkombinationen beim Mac.
Auf der offiziellen Tastenkürzel-Infoseite von Apple finden sich dutzende praktische Kombinationen, die Nutzern eines Macs die Arbeit erleichtern. Nicht alle von ihnen sind so geläufig wie die Copy-Paste- (Ctrl+C / Ctrl+V) oder die Suchfunktion (Ctrl+F). Diese nützlichen Tastenkombinationen sollten Mac-User (mit deutschem Tastaturlayout) kennen.

In Zeiten von Social Media und Messenger-Anwendungen am großen Bildschirm sind Emojis und andere Sonderzeichen essenziell. Zu diesen müssen Mac-Nutzer sich nicht umständlich navigieren, stattdessen reicht das Drücken von Ctrl, der Befehls- sowie der Leertaste.

Der schnellste Weg ans Ziel
Das Aufrufen wichtiger Ziele und Funktionen geht insgesamt mit wenig Mauseinsatz. Umschalt- und Befehlstaste plus einen bestimmten Buchstaben führen User sicher an ihr Ziel: So öffnet C das Fenster “Computer”, D den “Schreibtisch”, I die “i-Cloud”, L die “Downloads” und O den “Dokumente”-Ordner. Wer Umschalt- und Befehlstaste mit R kombiniert, öffnet das “AirDrop”-Fenster, die Kombination mit T blendet die Tableiste ein oder aus.

Sollte im Tastenkürzel-Dschungel einmal die Orientierung verloren gehen, kann in Dokumenten der Shortcut Umschalttaste+Befehlstaste+? Abhilfe schaffen, denn sie öffnet das Hilfemenü. Unter dem Menü “Gehe zu” in der Finder-Menüleiste finden Nutzerinnen und Nutzer außerdem die Kurzbefehle zu häufig von ihnen benutzten Ordnern und Programmen, etwa “Download” oder die “iCloud Drive”.

Abschalten wie ein Profi
Wer zig Apps geöffnet hat und nicht jede vor dem Herunterfahren einzeln schließen möchte, nutzt die Funktion Ctrl+Wahltaste+Befehlstaste+Powerknopf. Der Mac beendet sämtliche Apps und fährt anschließend herunter – sollten geöffnete Dokumente nicht gespeichert sein, fragt das System den Nutzer, ob er sichern möchte.

Sich von seinem macOS-Benutzeraccount abzumelden, geht ebenfalls per Tastenkombination schneller. Umschalt- und Befehlstaste mit Q erledigen den Job, der Mac fordert Nutzerinnen und Nutzer direkt zur Bestätigung des Vorgangs auf. Wer sich ohne Bestätigung abmelden möchte, kann es noch schneller haben: Wahltaste+Umschalttaste+Befehlstaste+Q melden den aktuellen Nutzer sofort ab.

iPhone 14 endlich mit Always-On-Display?

Auf dieses Feature haben iPhone-Fans lange gewartet: Ein immer eingeschaltetes Display soll im iPhone 14 kommen.

Wenn es eine Funktion gibt, die in den letzten Jahren bei iPhones eklatant gefehlt hat, dann ist es ein Always-On-Display, also ein immer eingeschaltetes Display. Ein neuer Bericht deutet jedoch darauf hin, dass es dieses Display-Feature nun endlich kommen soll. Wie ein solches Always-On-Display aussehen könnte, zeigen wir Ihnen in diesem Video:

Ross Young, CEO von Display Supply Chain Consultants, berichtet, dass er in diesem Jahr von Apple ein LPTO-Display erwartet, das die Bildwiederholfrequenz auf 1 Hz senkt, wenn es nicht benutzt wird. Das ist sogar noch niedriger als beim OLED-Display des iPhone 13, das auf 10 Hz sinkt.

Eine niedrigere Bildwiederholfrequenz ist entscheidend für die Batterielebensdauer, denn je schneller ein Bildschirm aktualisiert wird, desto mehr Batterie verbraucht er. So kann beispielsweise die Apple Watch, die seit der Serie 5 über ein Always-On-Display verfügt, ihre Aktualisierungsrate von 60 Hz auf 1 Hz senken, um die Batterie zu schonen.

Ein Always-On-Display ist eine Standardfunktion bei Android-Telefonen und würde es dem iPhone ermöglichen, grundlegende Daten wie Uhrzeit, Datum und Benachrichtigungen anzuzeigen, wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist. Traditionell wird weißer Text auf einem komplett schwarzen Bildschirm angezeigt, obwohl einige Implementierungen auch Farbe verwenden. Gerüchten zufolge experimentiert Apple schon seit Jahren mit einem Always-on-Display, hat die Technologie aber bisher nur in der Apple Watch eingesetzt.

Dieser Artikel erschien zuerst bei unseren Kollegen der Macworld.

Sicherheitsexperte warnt vor Zwangsöffnung des App Stores

Kritiker sehen in der App-Store-Politik von Apple monopolartige Strukturen. Doch den iPhone-Hersteller zur Öffnung zu zwingen, könnte eine Schleuse für Schadsoftware öffnen, warnt ein Experte.
Die EU sollte nach Einschätzung eines führenden europäischen Sicherheitsexperten den iPhone-Hersteller Apple nicht dazu zwingen, die Installation von Anwendungen außerhalb des App-Stores zu ermöglichen.

Die Verbreitung von Software für Smartphones über streng kontrollierte App-Stores bei Apple und mit Einschränkungen auch bei Google sei die größte Sicherheitsverbesserung der vergangenen 15 Jahre, sagte Mikko Hyppönen, Chef der finnischen Sicherheitsfirma WithSecure am Mittwoch in Helsinki. “Mir gefällt nicht es nicht, was die EU hier plant.” Der Schritt werde die Verbreitung von Schadsoftware spürbar erhöhen.

Apple lässt bislang nur die Installation von Programmen auf dem iPhone und iPad durch den firmeneigenen App Store zu und kassiert dafür bis zu 30 Prozent Kommission. Google bietet mit dem Play Store ein ähnliches Modell an, erlaubt bei Android aber auch eine Direktinstallation. Nach einer geplanten EU-Gesetzgebung, dem Digital Markets Act (DMA), wäre auch Apple gezwungen, den Nutzern die Installation von Software von außerhalb des App Store zu erlauben.

WithSecure-Chef: “Müssen uns entscheiden”
Hyppönen sagte, er könnte die Motive der EU-Gesetzgeber durchaus nachvollziehen. “Es handelt sich eindeutig um ein Monopol und Apple scheffelt mit dem App-Store-Modell das Geld mit beiden Händen.” Er könne Monopole auch nicht ausstehen. “Ich mag aber auch keine Schadsoftware. Und wir müssen uns hier entscheiden.”

Der Sicherheitsexperte sprach sich auf der Konferenz “TheSphere22” dafür aus, die Hersteller von vernetzten Haushaltsgeräten dafür haftbar zu machen, wenn eine mangelhafte Cybersicherheit ihrer Produkte große Hackerangriffe möglich mache. “Wenn eine miese Software der vernetzten Waschmaschine mein WLAN-Passwort jedem zugänglich macht und dadurch alle Laptops im Haushalt unwiderruflich verschlüsselt werden, muss der Hersteller dafür gerade stehen.” Diese Reglung sei viel wirksamer, als konkrete technische Methoden zur Absicherung des “Internets der Dinge” vorzuschreiben.

Unternehmen und Verbraucher sollten ohnehin viel bewusster entscheiden, ob ein Gerät überhaupt vernetzt sein soll. “In den 70er Jahren hat man auch geglaubt, dass Asbest ein großartiger Baustoff ist.” Erst viel später habe man den Schaden erkannt, der von Asbest ausgegangen sei.

HP erweitert Pavilion-Portfolio

An anspruchsvolle Kunden richten sich die beiden frisch vorgestellten Pavilion-Notebooks, die HP ab Juli dieses Jahres auf den Markt bringen will.

HP Germany hat zwei neue 14 Zoll große Notebooks aus der Pavilion-Serie vorgestellt. Sie sollen den Spagat schaffen zwischen auf Unterhaltung, Homeoffice und Büroarbeit ausgelegten Geräten. Ab Juli sollen sie verfügbar sein.

HP Pavilion Plus 14
Das Modell HP Pavilion Plus 14 ist mit einer Bauhöhe von nur noch 16,5 mm das bisher dünnste Pavilion-Notebook in einem Ganzmetall-Gehäuse. Im Inneren befinden sich neben einem Intel-Prozessor der 12. Generation auch eine RTX-2050-Grafikkarte mit 4 GByte RAM von Nvidia. Zwei Lüfter und zwei Heatpipes sollen dafür sorgen, dass das Notebook auch beim Zocken nicht überhitzt.

Optional ist das Modell mit einem OLED-Display erhältlich. Die Kunden können zwischen verschiedenen Farboptionen wählen, die von Space Blue, über Warm Gold, Mineral Silver, Tranquil Pink bis zu Natural Silver reichen.

HP Pavilion x360 14
Das Modell HP Pavilion x360 14 ist ein Convertible, dessen Bildschirm um 360 Grad drehbar ist. Es ist zudem als erstes Consumer-Notebook von HP mit einer manuellen Kameraverschlussklappe ausgestattet. Auch hierfür bietet HP mehrere Farboptionen an. Sie reichen von Space Blue, über Pale Rose Gold bis zu Natural Silver.

Beide Notebooks sind mit dem HP Command Center ausgestattet, mit dem die Nutzer je nach aktuellem Bedarf zwischen einem “Performance Mode”, “Balanced Mode” und einem “Power Saver Mode” wechseln können. Dazu kommen zwei Lautsprecher, die von Bang & Olufsen stammen sowie eine 5-Megapixel-Kamera, die mit der mitgelieferten Virtual-Meeting-Lösung HP Presence genutzt werden kann

Sowohl das HP Pavilion Plus 14 als auch das HP Pavilion x360 14 sind voraussichtlich ab Juli dieses Jahres verfügbar. Während ersteres abhängig von der gewählten Ausstattung mindestens einen UVP von 949 Euro haben wird, sind es beim X360-Modell 749 Euro. Bei der Handelsvergleichsplattform ITscope sind sie bislang noch nicht gelistet.

Alles Wichtige über Apples Entwicklerkonferenz

Ein Überblick über alle Produkte und Software-Updates, auf die Sie sich bei der WWDC-Keynote im Juni freuen können.

Von den drei großen Apple-Veranstaltungen des Jahres ist die WWDC die zuverlässigste: In jedem der vergangenen 15 Jahre hat Apple wie ein Uhrwerk ein großes Treffen für seine Entwicklerpartner veranstaltet und eine Reihe wichtiger Software-Updates angekündigt. Die iPhone-Präsentation im September und die Frühjahrsveranstaltung im März/April erscheinen im Vergleich dazu fast unvorhersehbar.

In diesem Artikel listen wir die wichtigsten Ankündigungen (und einige der kleineren Leckerbissen) auf, die Sie auf der WWDC 2022 im Juni erwarten können. Einige dieser Ankündigungen – vor allem Updates für die fünf großen Apple-Betriebssysteme – sind so vorhersehbar wie der Zeitpunkt der Veranstaltung. Aber wir gehen davon aus, dass Apple auch ein paar Überraschungen präsentieren wird.

Die WWDC 2022 wird am Montag, dem 6. Juni, mit einer Keynote eröffnet. In diesem Jahr wird es für einige Entwickler und Studenten möglich sein, die Keynote live zu verfolgen, aber die Plätze sind begrenzt. Details zur Anmeldung werden in Kürze auf der Apple Developer Website verfügbar sein.

Was ist die WWDC?
WWDC steht für Worldwide Developers Conference und dreht sich theoretisch um die Softwareentwickler von Drittanbietern, die Apps für die Apple-Plattformen iPhone, iPad, Mac usw. entwickeln. Das Unternehmen lädt eine Reihe von Entwicklern auf seinen Campus ein (oder gibt ihnen neuerdings Zugang zu einer reinen Online-Veranstaltung) und spricht mit ihnen über die systemweiten Änderungen, die im kommenden Jahr für diese Plattformen anstehen, damit sie darauf vorbereitet sind. Es gibt Reden, Networking-Veranstaltungen und Workshops.

Wann findet die WWDC 2022 statt?
Die WWDC beginnt am 6. Juni 2022, die Keynote beginnt um 10 Uhr in Kalifornien (19 Uhr deutscher Zeit, also MESZ).

Die WWDC ist eine einwöchige Veranstaltung, die mit einer Präsentation am Montagmorgen beginnt (auch wenn sie für uns in Deutschland am Abend stattfindet) und fünf Tage lang andauert. Sie findet in der Regel in den ersten zwei Wochen im Juni statt, obwohl die weltweiten Ereignisse zu einer leichten Verzögerung im Jahr 2020 geführt haben.

So können Sie die WWDC 2022 live verfolgen
Die letzten beiden WWDC-Veranstaltungen waren nur online zu sehen. Im Jahr 2022 werden einige glückliche Entwickler die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Aber egal, ob Sie persönlich anwesend sind oder sich virtuell einklinken, Apple wird die Eröffnungs-Keynote für alle auf seiner Website ( auf der Veranstaltungsseite) und auch auf Youtube per Livestream übertragen.

Diese neue Software erwartet uns
Wie auf jeder WWDC wird der Hauptfokus auf den Software-Updates für iPhone, Mac und Co. liegen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Apple auch neue Hardware vorstellt.

iOS 16
Allein schon wegen der schieren Anzahl von iPhone-Besitzern auf der ganzen Welt ist dies der Höhepunkt der Veranstaltung. Wenn Sie ein iPhone besitzen, das hinreichend aktuell ist (iOS 15 läuft auf dem iPhone 6S, also sollte jeder mit einem iPhone 7 oder neuer iOS 16 nutzen können), werden Sie die neue Version von iOS im Herbst 2022 installieren können.

Bis dahin muss jedoch ein ganzer Beta-Test-Zyklus durchlaufen werden. iOS 16 wird auf der WWDC 2022 angekündigt und dann als Entwickler-Beta (nur für registrierte App-Entwickler) fast unmittelbar nach der Keynote veröffentlicht. Installieren Sie diese nicht, wenn Sie kein Entwickler sind, und stellen Sie sich darauf ein, dass sie noch nicht fertig ist; die Beta-Software könnte schwerwiegende Fehler aufweisen und sogar Ihr Gerät zerstören.

Im Laufe der nächsten drei Monate werden diese Beta-Version und die öffentliche Beta-Version, die etwas später veröffentlicht wird und während des gesamten Testprozesses hinter der Entwickler-Beta-Version zurückbleibt, immer wieder überarbeitet, korrigiert und aktualisiert, bis wir (wahrscheinlich) im September die fertige öffentliche Version von iOS 16.0 erleben.

iPadOS 16
Das begleitende Update für iPad-Besitzer, iPadOS 16, wird wahrscheinlich die meisten der neuen Funktionen von iOS 16 enthalten, aber an eine größere Bildschirmoberfläche angepasst. Als sich die beiden mobilen Betriebssysteme von Apple im Jahr 2019 trennten, waren sie in den meisten Punkten ähnlich, aber die iPad-Version entwickelt sich immer mehr zu einem eigenständigen Betriebssystem.

macOS 13
Was hat Apple für seinen Monterey-Nachfolger auf Lager? Das werden wir auf der WWDC 2022 herausfinden.

Die Versionsnummer sollte macOS 13.0 sein, aber das ist nicht selbstverständlich: Apple hat 18 Jahre lang an einer einzigen Versionsnummer herumgenudelt, von macOS 10.0 (Cheetah) im Jahr 2001 bis macOS 10.15 (Catalina) im Jahr 2019. Aber dieser Unsinn scheint jetzt vom Tisch zu sein, denn die letzten beiden Versionen – macOS 11 Big Sur und macOS 12 Monterey – haben beide ihre eigene Nummer bekommen.

Was das kalifornische Wahrzeichen betrifft, das macOS 13.0 seinen Namen leihen wird, tippen wir auf Mammoth.

watchOS 9
Das neue Betriebssystem für die Apple Watch wird auf der WWDC 2022 vorgestellt. Es handelt sich eher um eine Nische als die oben erwähnten iPhone-, iPad- und Mac-Updates, könnte aber wichtige Gesundheits- und Fitnessfunktionen für Apple Watch-Besitzer auf der ganzen Welt bringen.

Das watchOS-8-Update vom letzten Jahr war für Besitzer der Series 3 verfügbar. Wenn Sie eine Series 4 oder höher besitzen, sollten Sie das Update 2022 bekommen können – und die Series 3 könnte eventuell auch ein weiteres Jahr in den Genuss kommen.

tvOS 16
tvOS ist das unscheinbarste der fünf großen Apple-Betriebssysteme und die Plattform, die auf dem Apple TV läuft. Das tvOS-15-Update vom letzten Jahr fügte neue Siri-Funktionen, Empfehlungen für mehrere Benutzer und die Möglichkeit hinzu, Programme mit Freunden über SharePlay zu teilen. Was werden wir dieses Jahr bekommen? Das werden wir auf der WWDC herausfinden.

homeOS
Aus den großen Fünf könnten die großen Sechs werden, denn Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einem neuen Markenbetriebssystem namens homeOS. Dies wäre ein neuer Name für die Software, die auf dem HomePod und HomePod mini läuft und derzeit als HomePod OS bezeichnet wird. Die Mühe, die Software umzubenennen, würde darauf hindeuten, dass Apple in Zukunft mehr Aufhebens davon machen möchte, die HomePods mit neuen Funktionen auszustatten.

Da Apple den großen HomePod im März letzten Jahres eingestellt hat, würde diese Software nur auf einem einzigen Gerät laufen – was die Frage aufwirft, wohin das Unternehmen seine Smart-Home-Strategie im Jahr 2022 führen wird. Hat es weitere homeOS-basierte Produkte in petto?

Neue Hardware
Die WWDC ist eine Software-Veranstaltung, aber Apple hat während seiner WWDC-Keynotes oft Zeit gefunden, auch Hardware-Produkte vorzustellen.

Sollte dies wieder der Fall sein, ist es wahrscheinlicher, dass es sich um Mac-Produkte handelt als um Produkte für iPhone-, iPad-, Apple Watch- oder AirPods-Fans. Das iPhone 3GS wurde 2009 auf der WWDC vorgestellt, aber seitdem gab es fast nur noch Macs.

Auf der WWDC 2017 stellte Apple den iMac Pro vor (obwohl er erst im späteren Verlauf des Jahres in den Verkauf ging), zusammen mit Updates für den iMac, das MacBook und das MacBook Pro; im Juni 2019 wurden ein neuer Mac Pro und das Pro Display XDR angekündigt (deren Verkauf allerdings erst im Dezember startete). Und zuletzt wurde auf der WWDC 2020 Apples Umstellung von Intel auf eigene Prozessoren im Mac-Sortiment bekannt gegeben. Das war die größte Hardware-Ankündigung des Unternehmens in diesem Jahr.

Was hat Apple im Moment in der Hardware-Pipeline? Nach dem Mac Studio ist ein neuer iMac mit 27-Zoll-Bildschirm eher unwahrscheinlich – Apple hat ihn gerade eingestellt – aber wir haben gelernt: Sage niemals nie. Vielleicht bringt Apple sogar einen neuen iMac Pro auf den Markt.

Auch der einzige verbliebene Mac mit Intel Chip, der Mac mini, benötigt ein Update. Viele hoffen, dass er einen M1 Pro Chip erhält.

Es gibt auch einige ziemlich hartnäckige Gerüchte über ein neues MacBook Air, vielleicht mit einem M2-Chip, und ein 14-Zoll-MacBook Pro, ebenfalls mit dem M2.

Die neuen AirPods Pro werden wahrscheinlich im Herbst zusammen mit dem neuen iPhone 14 erscheinen, aber wer weiß, es könnte auch schon früher so weit sein.

Bildschirm am iPhone drehen – so geht es

An neueren iPhones unter aktuellem iOS gibt es nur einen Weg, den Bildschirm am iPhone zu drehen.

Dank der zahlreichen Sensoren muss man am iPhone nicht viel einstellen, um die Anzeige des Bildschirms vom Hoch- in das Querformat und umgekehrt umzustellen, man dreht das iPhone einfach um 90 Grad. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Bildschirmsperre aufgehoben ist. Erstaunlich genug, diese wichtige Einstellung findet sich auf dem iPhone nur im Kontrollzentrum, weder in der Einstellungen-App noch per Seitentasten kann man die Bildschirmsperre steuern. Und so schaltet man die Bildschirmsperre ein oder aus:

Wischen Sie beim aktivierten Bildschirm von der rechten oberen Ecke;

Tippen Sie auf das Schlosssymbol mit dem runden Pfeil herum;

Ist das Schloss weiß und entsperrt, ist die Bildschirmsperre aufgehoben;

Ist das Schloss rot und geschlossen, ist die Bildschirmsperre aktiviert, der Bildschirm wird sich an die Position des iPhones nicht anpassen.

Bei iPhones mit Home-Taste, also dem iPhones SE, ab iPhone 6S und bis iPhone 8, wird das Schlosssymbol bei der aktivierten iPhone-Sperre noch in der Menü-Leiste ganz oben am Bildschirm angezeigt. Wegen der Kerbe für die Face-ID bleibt ab iPhone X kein Platz dafür. Man muss den Status der Bildschirmsperre im Kontrollzentrum überprüfen.

Wenn sich der Bildschirm des iPhones nicht dreht
Wenn die Bildsperre ausgeschaltet wird und sich der Bildschirm trotzdem nicht dreht, kann es unterschiedliche Ursachen und dementsprechend unterschiedliche Lösungen haben:

Eine Dritt-App ist nicht an den Querbildschirm angepasst: Viele Spiele bieten nur eine Option an, entweder im Quer- oder Hochformat, eine Alternative ist einfach von dem Entwickler nicht vorgesehen.

Wenn Sie jedoch wissen, dass Sie bereits in der bestimmten App Bilder oder andere Inhalte im Querformat konsumiert haben, kann es sein, dass die Einstellung auf dem iPhone “sich verschluckt” hat. Schalten Sie die Bildschirmsperre ein und wieder aus. Wenn das nicht funktioniert, gibt es einen universellen Tipp aus grauer Vorzeit der IT: Schalten Sie das iPhone aus und wieder ein.

iPhone 14 in lila, neue Notch und große Kamera

Neue Renderaufnahmen lassen das iPhone 14 in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Die Bilder könnten glatt von Apple selbst kommen.

Front Page Tech, die umstrittene Youtube-Leaks-Show, die vom umstrittenen Leaker Jon Prosser moderiert wird, hat eine Reihe von Renderbildern des iPhone 14 Pro von Ian Zelbo veröffentlicht. Und sie sehen einfach umwerfend aus! Technisch gesehen gibt es nicht viele Überraschungen, aber darum geht es bei Renderings auch meistens nicht. Es handelt sich einfach um eine äußerst professionelle Visualisierung des derzeitigen Konsenses darüber, wie das iPhone 14 Pro aussehen wird: Die gleiche breite Designsprache wie beim 13 Pro, der Kantenstil, die Konfiguration der Rückkamera und so weiter, aber mit ovalen und Kreisöffnungen anstelle der Notch, dünneren Rändern und einer wunderschönen neuen lila Farbe.

Die Renderbilder zeigen, dass das iPhone 14 auf der Geräterückseite ein deutlich größeres Kameramodul hat, aber auch das war zu erwarten: Bereits im März teilte Max Weinbach seinen Twitter-Followern mit, dass der Buckel 4,17 mm hervorstehen würde, der größte in der Geschichte von Apple. Das Unternehmen scheint die Idee einer bündigen Kamera aufgegeben zu haben. Die meisten Besitzer stecken ihre iPhones ohnehin in eine Hülle, sodass dies weit weniger ein Problem darstellt. Dass das Kameramodul tatsächlich so groß wird, scheinen vor einer Woche aufgetauchte Hüllen-Leaks zu bestätigen.

Weitere Render-Aufnahmen zeigen, was sich unter dem Glas abspielt, genauer gesagt: Unter der Loch- und Pillen-Aussparung. Das linke Modul sei für die Face ID, erklärt Prosser, und enthält die Infrarotkamera, den Umgebungslichtsensor, den Näherungssensor und den Punktprojektor. Die nach vorne gerichtete Kamera befinde sich in der Lochstanzöffnung auf der rechten Seite.

Wie immer ist es wichtig zu betonen, dass es sich um Renderbilder handelt, oder wie Prosser es ausdrückt, “computergenerierte Bilder eines Smartphones, das noch nicht veröffentlicht wurde.” Es handelt sich nicht um Fotos oder offizielles Bildmaterial und sie sollten nicht als absolut verlässlich angesehen werden. Fairerweise muss man aber sagen, dass so ziemlich jeder seriöse Leaker und Analyst der Meinung ist, dass das 14 Pro so aussehen wird.

Es ist auch wichtig zu betonen, dass es sich um Renderings des iPhone 14 Pro handelt, und zwar aus dem offensichtlichen Grund, dass die meisten interessanten Änderungen, die in diesem Herbst an der iPhone-Reihe vorgenommen werden, nur für das Pro-Modell gelten. Das iPhone 14 und 14 Max werden wahrscheinlich eine Enttäuschung sein, sowohl innen als auch außen.

So vermeiden Sie typische iPad-Fehler

Um das volle Potenzial Ihres iPad auszuschöpfen, verraten wir Ihnen typische Fehler, die Sie vermeiden sollten.

Egal, ob Sie bereits langjähriger Tablet-Nutzer oder frisch gebackener iPad-Anfänger sind: Alltägliche Fehler bei der Benutzung Ihres iPad sind unvermeidbar. Mit den folgenden Tipps und Tricks helfen wir Ihnen, wie Sie die gröbsten Fehler vermeiden und das gesamte Potenzial Ihres iPads ausschöpfen können.

  1. Das falsche iPad-Modell
    Dieser Tipp richtet sich vor allem an iPad-Einsteiger. Wenn Sie also bereits ein Tablet von Apple besitzen, können Sie gleich zu Tipp Nr. 2 springen. Wie beim Mac bietet Apple auch beim iPad unterschiedliche Modelle an: iPad Pro, iPad Air, iPad Mini – und ein ganz normales iPad gibt es auch noch – von den unterschiedlichen Größen von 8,3″ über 10,2″ bis hin zu 12,9″ ganz zu schweigen. Wer sich im Vorfeld nicht ausreichend informiert, wird es im Nachhinein wohl bereuen. Welches iPad-Modell für Sie das richtige ist, beantworten wir in unserem umfangreichen iPad-Kaufratgeber.
  2. Unnötiges Zubehör kaufen
    Das günstigste iPad im neuen, kantigen Design beginnt bei 549 Euro. In den seltensten Fällen bleibt es jedoch beim nackten iPad: Ehe man sich’s versieht, landen auch noch Smart-Folio und Apple Pencil im Einkaufswagen – und man ist weitere 200 Euro ärmer. Gegen das Original-Zubehör von Apple spricht grundsätzlich überhaupt nichts, allerdings sollten Sie sich im Klaren sein, ob Sie dieses auch wirklich benötigen. So bekommen Sie bei Amazon bereits diverse günstigere Hüllen-Alternativen, das Gleiche gilt für den Apple Pencil. Generell lohnt es sich, Original-Zubehör nicht direkt bei Apple zu kaufen, vieles bekommt man bei Amazon & Co. günstiger.
  3. Apple Pencil falsch einsetzen
    Der Apple Pencil ist nicht nur ein Stift, der den Bildschirm vor unschönen Fingerabdrücken schützt. Er ist ein Tool, der das Arbeiten auf dem iPad vereinfacht. Vorausgesetzt, Sie wissen, wie. So können Sie etwa den Stift von der unteren linken Ecke in die Mitte ziehen und somit einen Screenshot erstellen. Dies ist extrem praktisch, gestaltet sich das Erstellen eines Screenshots auf dem iPad doch deutlich umständlicher als auf dem iPhone.

Außerdem macht das Schreiben von handschriftlichen Notizen auf dem iPad eine Menge Spaß, seitdem Apple das Kritzeln-Feature auch auf Deutsch anbietet. Das iPad erkennt Ihre Handschrift und wandelt diese in digitalen Text um. Gerade das Erstellen von handschriftlichen Notizen in der gleichnamigen App bereitet eine Menge Spaß und ist eine nette Abwechslung.

Aktivieren Sie das Kritzeln-Feature wie folgt:

Öffnen Sie die Einstellungen

Wählen Sie Apple Pencil

Aktivieren Sie Kritzeln

Bleiben wir noch kurz bei den Notizen: Wenn Sie einen Apple Pencil nutzen, können Sie einfach auf den Sperrbildschirm des iPad tippen, um eine Schnellnotiz zu erstellen – ohne das Gerät zuvor entsperren zu müssen. Sie haben zudem Zugriff auf die verschiedenen Stift-Tools. Um jedoch alle Notizen einsehen zu können, müssen Sie das iPad zunächst entsperren.

  1. Multi-Tasking nicht nutzen
    Seit iOS 15 hat Apple das Multi-Tasking-Feature deutlich verbessert. Zuvor war es eher ein Glücksspiel, mehrere Apps auf dem iPad gleichzeitig anzuordnen – weswegen viele Anwender Multi-Tasking auf dem iPad häufig nicht nutzen. Nun gelingt dies aber viel intuitiver:

Öffnen Sie eine App

Tippe Sie oben im Bildschirm auf die Taste “Multi-Tasking” (drei kleine Punkte)

Tippen Sie auf die Taste “Split View” oder “Slide Over” . Die aktuelle App wird zur Seite geschoben, und der Home-Bildschirm wird angezeigt.

Tippen Sie nun auf dem Home-Bildschirm auf eine zweite App.

Wenn Sie die Split View verwenden, wird die zweite App direkt neben der aktuellen App angezeigt.

Wählen Sie jedoch Slide Over, wird die zweite App im Vollbildmodus geöffnet, und die aktuelle App wird in ein kleineres Fenster verschoben, das Sie auf dem Bildschirm nach rechts oder links bewegen können.

  1. Dateien-App ignorieren
    Wer sein iPad lediglich für Netflix, Mails und fürs Surfen im Internet nutzt, wird wohl noch nie einen Blick in die Dateien-App geworfen haben. Dabei hat diese App sehr viel mehr zu bieten, als seine Dateien auf dem iPad zu verwalten, wie etwa einen Dokumenten-Scanner:

Öffnen Sie die Dateien-App

Klicken Sie oben links auf “Dateien”, um die Menüleiste aufzurufen

Tippen Sie nun auf die drei Punkte am oberen rechten Rand der Menüleiste

Wählen Sie “Dokument scannen”

Positionieren Sie das Dokument, welches Sie Einscannen wollen, auf einer Oberfläche und das iPad übernimmt den Rest – sehr praktisch!

  1. Das iPad nicht als Spiele-Konsole nutzen
    Das iPad war schon immer als mobile Spiele-Konsole konzipiert. Je performanter die Chips wurden, desto anspruchsvoller wurden auch die Spiele. Allerdings ist die Touch-Bedienung nicht immer sonderlich praktisch – doch Apple bietet Alternativen an. So können Sie etwa einen Controller für die Playstation 5 (63,99 Euro bei Amazon) oder die Xbox (ab 58,99 Euro bei Amazon) mit Ihrem iPad koppeln. Versetzen Sie die Controller in den Kopplungs-Modus und verbinden Sie diesen anschließend in den Bluetooth-Einstellungen Ihres iPads.