So retten Sie ihr Smartphone

Ist das iPhone nass geworden? Halten Sie sich an unsere Tipps, um größere Wasserschäden zu vermeiden.

Technik und Wasser vertragen sich in der Regel nicht besonders. Sollte also Ihr iPhone ins Wasser gefallen sein, sollten Sie im Zweifel schnell handeln!

Welche iPhones vor Wasser geschützt sind
Nutzer neuerer iPhones ab dem iPhone 7 bis einschließlich iPhone 13 Pro sind bereits vor den schlimmsten Problemen geschützt: Diese Modelle sind relativ wasserabweisend, man müsste sich schon viel Mühe geben, um den Geräten einen Wasserschaden zuzufügen. Tatsächlich sind solche Geräte durchaus in der Lage, über mehrere Monate im Wasser mit nur geringen Schäden zu überleben, wie diese unglaubliche Geschichte beweist .

Schnell handeln: Diese iPhone-Modelle können beschädigt werden
Sollten ältere Geräte (wie etwa iPhone 6S, SE oder 6) mit Wasser in Kontakt kommen, sind im Zweifel schnelle Reaktionen notwendig (wenn man nicht gerade eine wasserdichte Hülle für sein iPhone hat), denn ein durch Feuchtigkeit entstandener Schaden ist für Handy-Hersteller kein Grund für Garantieleistungen. Im Übrigen nimmt Apple selbst bei den neueren Modellen Wasserschäden von der Garantie aus.

Falls auch Ihr iPhone einmal ins Wasser fällt, sollten Sie folgende Aspekte beachten:

Sofern das iPhone noch angeschaltet ist, schalten Sie es sofort aus und trocknen Sie das Gerät anschließend von außen.

Nehmen Sie auf keinen Fall den Akku heraus. Dies ist nicht nur sehr aufwendig, durch das selbstständige Öffnen des Geräts erlischt ebenfalls die Garantie seitens Apple.

Legen Sie das Gerät zum Trocknen unter keinen Umständen in die Mikrowelle, den Ofen oder auf die Heizung. Benutzen Sie auch keinen Föhn. Andernfalls könnten Bauteile zu stark erhitzt werden und es könnte sich Kondenswasser bilden, was das iPhone komplett unbrauchbar machen würde.

Bei den neueren iPhones empfiehlt Apple, das Geräte mit der Lightning-Seite nach unten auf der Hand sanft ausklopfen, so kommt das meiste Wasser heraus.

Nehmen Sie einen luftdichten Frischhaltebeutel (alternativ auch mit einer Plastikschüssel, die sich mit einem Deckel schließen lässt) und füllen Sie diesen mit ungekochtem Reis. Da dieser an sich hydrophil ist, zieht er große Mengen an Feuchtigkeit an. Somit kann verhindert werden, dass sich das verdunstende Wasser im iPhone erneut auf iPhone-Bauteile absetzt, es haftet stattdessen am Reis an.

Sorgen Sie dafür, dass das iPhone von ausreichend Reis umgeben ist. Nach 72 Stunden kann man versuchen, das iPhone wieder anzuschalten. Ein in das Wasser gefallene iPhone 7 oder neuer können Sie zwar unmittelbar danach weiter benutzen, Sie dürfen es aber die nächsten fünf Stunden nicht an das Ladegerät hängen, bis die Lightning-Buchse getrocknet ist.

Bei iPhone 6S und 6S Plus besteht eine größere Chance als bei älteren Modellen, das Gerät vor Wasserschäden zu bewahren. In der iPhone-Generation aus dem Jahr 2015 hat Apple dünne Silikonstreifen verbaut, die das Gerät vor eindringender Nässe schützen soll. Das iPhone 7, iPhone SE der zweiten Generation, iPhone XR, iPhone X, iPhone 8 sind nach IP67 zertifiziert, heißt, sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von einem Meter mehr oder weniger unbeschadet überstehen. Das iPhone XS und das iPhone 11 sind nach IP68 zertifiziert und überstehen bis zu 30 Minuten in der Tiefe bis zwei Metern. Das iPhone 11 Pro ist ebenfalls nach IP68 zertifiziert, übersteht jedoch die gleichen 30 Minuten in der Tiefe von vier Metern. Die beiden Modelle des iPhone 12 – das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro – weisen die gleiche Dauer von einer halben Stunde in der Tiefe von sechs Metern auf, ebenso das iPhone 13.

Apple deckt mit seiner Garantie keinen iPhone-Wasserschaden ab
Auf Apples Homepage wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Flüssigkeitsschäden am iPhone oder iPod nicht durch die Garantie abgedeckt sind. Auch Zusatzversicherungen wie Apple Care+ helfen im Zweifel nicht weiter.

„Das iPhone und die meisten iPod-Modelle, die nach 2006 gebaut wurden, verfügen über einen eingebauten Flüssigkeitssensor (LCI), der anzeigt, ob das Gerät mit Wasser oder wasserhaltigen Flüssigkeiten in Verbindung gekommen ist.“

Dieser Sensor (LCI) ist im Normalzustand weiß oder silbern, verfärbt sich jedoch rot, sobald er in Kontakt mit Wasser oder einer wasserhaltigen Flüssigkeit kommt. Wenn Sie herausfinden möchten, ob der LCI im iPhone mit einer Flüssigkeit in Kontakt gekommen ist, entfernen Sie für die Modelle ab dem iPhone 5 die Abdeckung für das SIM-Kartenfach. Hier finden Sie den Sensor, der über den Gerätezustand informiert.

Dieser Sensor (LCI) ist im Normalzustand weiß oder silbern, verfärbt sich jedoch rot, sobald er in Kontakt mit Wasser oder einer wasserhaltigen Flüssigkeit kommt. Wenn Sie herausfinden möchten, ob der LCI im iPhone mit einer Flüssigkeit in Kontakt gekommen ist, entfernen Sie für die Modelle ab dem iPhone 5 die Abdeckung für das SIM-Kartenfach. Hier finden Sie den Sensor, der über den Gerätezustand informiert.

Auch beim iPhone 7 und neuer ist aber Vorsicht geboten: Diese iPhone-Modelle sind zwar wasserabweisend, was jedoch nicht bedeutet, dass sie auch wasserresistent sind. Sollten Sie mit dem iPhone 7 und neuer mal im Regen stehen – und zwar wortwörtlich – , wird das Smartphone wohl keinen Schaden davon tragen. Die Geräte sind außerdem nicht alle gleichermaßen wasserdicht, Apple hat den Schutz aber immer weiter verbessert.

Allerdings sollten Sie nicht zu experimentierfreudig sein und das iPhone für längere Zeit gänzlich unter Wasser tauchen oder es gar regelmäßig unter den Wasserhahn halten um es zu reinigen (soll es geben!). Unter Umständen können nämlich trotzdem Wasserschäden entstehen, welche durch die Apple Care+ nach wie vor nicht gedeckt sind. Im Laufe der Zeit kann sich die Schutzwirkung zudem verringern, wenn die Dichtungen altern.

Ein weiteres Problem: Nach einer Reparatur oder dem Austausch des Akkus ist es in der Regel das Gerät nicht mehr wasserdicht. Das gilt laut Berichten auch bei Reparaturen durch Apple oder zertifizierte Anbieter.

Reis gegen Smartphone-Wasserschaden ist kein Allheilmittel
Nicht bei jedem Wasserschaden funktioniert indes der Trick mit dem Reis, es kommt immer darauf an, welche Komponenten betroffen sind. Selbst ein erfolgreicher Neustart nach drei Tagen Trocknungszeit gibt keine Sicherheit: Das Wasser könnte im Inneren des iPhone Korrosion ausgelöst haben, die Folgen erst nach etlichen Tagen oder gar wenigen Wochen auftreten. Sieht man sein iPhone öfter den Gefahren des Wassers ausgesetzt, sollte man sich auf jedem Fall eine wasserdichte Hülle anschaffen , um gar nicht erst in Schwierigkeiten zu geraten.

Gilt der Trick mit dem Reis nicht als Mythos?
Der Trick mit dem Reis ist übrigens nicht unumstritten. Viele iPhone-Reparaturbetriebe raten von dem Trocknen per Reis ab und empfehlen das komplette Zerlegen und “Trocknen” der Einzelteile. Dabei wird das Gerät komplett zerlegt und die Einzelteile in einer Spezialflüssigkeit gereinigt, um Korrosion zu vermeiden. Bei dieser Methode ist es sogar hilfreich, wenn die Feuchtigkeit im Gerät noch nicht komplett verdampft ist. Diese Art der Reparatur ist allerdings aufwendig und kostet üblicherweise zwischen 100 und 200 Euro. Die Erfolgschancen sind außerdem begrenzt und es gibt nur noch wenig Betriebe, die diese Reparatur in Zeiten wasserdichter Smartphones überhaupt noch anbieten. Sinnvoll war diese Methode wohl vor allem bei den Modellen vor dem iPhone 7 und ist nur bei schweren Fällen angebracht.

Deutsche Post verliert Streit um mobile Briefmarke

Nur vierzehn Tage Gültigkeit von “mobilen Briefmarken” der Post ist zu wenig. Das hat das Kölner Landgerichts entschieden.

Seit zwei Jahren können Kundinnen und Kunden in der App “Post & DHL” die mobile Briefmarke kaufen. Sie bekommen einen Code aus Zahlen und Buchstaben, den sie mit einem Stift auf den Umschlag schreiben – dadurch wird der Brief später auf dem Postweg als frankiert erkannt. Der Service ist für Leute gedacht, die unterwegs sind und gerade keine Papier-Briefmarke zur Hand haben. Die mobile Briefmarke ist nur ein Nischenprodukt des Konzerns.

Dass die Frankierung nur zwei Wochen gültig ist, stößt Verbraucherschützern sauer auf. Nach Ablauf “behält die Post das Geld für bereits bezahlte, aber noch nicht genutzte Porto-Codes einfach ein, ohne eine Gegenleistung zu erbringen”, sagte VZBV-Rechtsexpertin Jana Brockfeld. “Diese extreme Verkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren ist rechtswidrig.”

Die Post sieht es anders. “Wir haben hier eine andere Rechtsauffassung und sind daher in Berufung gegangen”, sagte ein Firmensprecher.

Deutsche Post versteht mobile Briefmarken als Frachtvertrag
Das Kölner Landgericht bestätigte das Urteil. Die Kammer sei der Auffassung, dass das Kaufrecht zur Anwendung komme und dass eine Verjährung erst nach drei Jahren rechtmäßig sei, sagte eine Sprecherin. Die Post bewerte das Geschäft mit den mobilen Briefmarken hingegen als Frachtvertrag, wodurch eine Ungültigkeit nach nur zwei Wochen möglich wäre.

Für Verbraucher bleibt vorerst alles beim Alten: Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, gilt die AGB-Klausel mit der 14-Tage-Frist weiter. Allerdings dürften die meisten Nutzer, die den Code in der App gekauft haben, wohl ohnehin nicht so lange warten, bis sie den Brief mit der Zahlen- und Buchstabenkombination verschicken.

Post verliert Streit um mobile Briefmarke

Nur vierzehn Tage Gültigkeit von “mobilen Briefmarken” der Post ist zu wenig. Das hat das Kölner Landgerichts entschieden.

Seit zwei Jahren können Kundinnen und Kunden in der App “Post & DHL” die mobile Briefmarke kaufen. Sie bekommen einen Code aus Zahlen und Buchstaben, den sie mit einem Stift auf den Umschlag schreiben – dadurch wird der Brief später auf dem Postweg als frankiert erkannt. Der Service ist für Leute gedacht, die unterwegs sind und gerade keine Papier-Briefmarke zur Hand haben. Die mobile Briefmarke ist nur ein Nischenprodukt des Konzerns.

Dass die Frankierung nur zwei Wochen gültig ist, stößt Verbraucherschützern sauer auf. Nach Ablauf “behält die Post das Geld für bereits bezahlte, aber noch nicht genutzte Porto-Codes einfach ein, ohne eine Gegenleistung zu erbringen”, sagte VZBV-Rechtsexpertin Jana Brockfeld. “Diese extreme Verkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren ist rechtswidrig.”

Die Post sieht es anders. “Wir haben hier eine andere Rechtsauffassung und sind daher in Berufung gegangen”, sagte ein Firmensprecher.

Das Kölner Landgericht bestätigte das Urteil. Die Kammer sei der Auffassung, dass das Kaufrecht zur Anwendung komme und dass eine Verjährung erst nach drei Jahren rechtmäßig sei, sagte eine Sprecherin. Die Post bewerte das Geschäft mit den mobilen Briefmarken hingegen als Frachtvertrag, wodurch eine Ungültigkeit nach nur zwei Wochen möglich wäre.

Für Verbraucher bleibt vorerst alles beim Alten: Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, gilt die AGB-Klausel mit der 14-Tage-Frist weiter. Allerdings dürften die meisten Nutzer, die den Code in der App gekauft haben, wohl ohnehin nicht so lange warten, bis sie den Brief mit der Zahlen- und Buchstabenkombination verschicken.

Musk lässt Twitter-Nutzer über seinen Chefstatus abstimmen

Nach der Bekanntgabe neuer Twitter-Richtlinien und der Sperrung von Journalisten-Accounts wächst die Kritik an Elon Musk weiter. Nun will der Tech-Milliardär die Nutzer über seine Zukunft abstimmen lassen.
Tech-Milliardär Elon Musk lässt Twitter-Nutzer in einer Umfrage abstimmen, ob er Chef des Kurznachrichtendiensts bleiben soll. “Soll ich als Chef von Twitter zurücktreten? Ich werde mich an die Ergebnisse dieser Umfrage halten”, schrieb er auf Twitter. Die Nutzer können mit “Ja “oder “Nein” abstimmen. Zuvor hatte es massive Kritik an Twitter gegeben, nachdem das Online-Netzwerk erklärt hatte, seinen Nutzerinnen und Nutzern künftig nicht mehr zu erlauben, ihre Präsenz auf bestimmten Konkurrenz-Plattformen zu bewerben – darunter Facebook, Instagram oder Mastodon.

Musk versprach in einem weiteren Tweet, größere Änderungen der Richtlinien für die Plattform künftig ebenfalls zur Abstimmung zu stellen. “Ich bitte um Entschuldigung. Wird nicht wieder vorkommen.”

Die neue Richtlinie gegen die Konkurrenz-Plattformen gilt Twitter zufolge sowohl für Tweets als auch für die Biografie des eigenen Accounts. In Zukunft werde Twitter keine kostenlose Werbung für bestimmte Social Media-Plattformen auf Twitter mehr zulassen, hieß es. Musk hatte Twitter im Oktober übernommen und setzt bei dem Online-Dienst seitdem seine Vorstellungen durch.

Nutzer bewerben Twitter-Konkurrenten
Twitter hatte seit Donnerstag zudem die Accounts mehrerer prominenter US-Journalisten gesperrt. Die Sperrungen waren nach Angaben der Betroffenen ohne Vorwarnung erfolgt. Ein Großteil der Accounts wurde zwar mittlerweile wieder freigeschaltet – die Kritik an dem Vorgehen war aber riesig. Viele Nutzerinnen und Nutzer bewarben daraufhin – aber auch schon zuvor – den Twitter-Konkurrenten Mastodon als Alternative.

Musk hatte sich in der Vergangenheit immer als Vorkämpfer für Meinungsfreiheit präsentiert. Auf Twitter propagierte er schließlich Verschwörungstheorien und nutzte die Plattform, um in seinen Tweets für die US-Republikaner zu werben. Der Online-Dienst hatte sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Kommunikationsplattform entwickelt: Auf der ganzen Welt nutzen Regierungen, Behörden und Politiker Twitter für ihre Öffentlichkeitsarbeit.

So funktionieren Online-Krankschreibungen

Online-Krankschreibungen sind ein beliebtes Mittel, um Zeit zu sparen und überfüllte Wartezimmer zu vermeiden. Unser FAQ erklärt Ihnen, was es dabei zu beachten gibt.

Diagnosen und Krankschreibungen über das Internet sind eine praktische Alternative zum Arztbesuch vor Ort. Sowohl der Mediziner als auch die Patienten sparen sich damit viel Zeit. Zudem lassen sich weitere Ansteckungen vermeiden, da die Patienten sich nicht in ein überfülltes Wartezimmer drängen. Das machte die Online-Krankschreibungen vor allem während der Corona-Pandemie so beliebt. Der digitale Arztbesuch ist allerdings nicht möglich. Dafür gibt es unsere FAQ, in der wir Ihnen die wichtigsten Punkte erklären.

Online-Krankschreibung: Definition
Bei der Online-Krankschreibung kann ein Arzt über das Internet eine digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen. Voraussetzung dafür ist die Diagnose einer Krankheit während eines persönlichen Gespräches. Dies geschieht nicht vor Ort in der Praxis oder dem Krankenhaus, sondern mittels “Telemedizin”. Das ist der Fachbegriff für die Videosprechstunde mit dem Arzt. Dabei untersucht der Arzt den Patienten, stellt Fragen und ermittelt dann eine Diagnose. Entscheidend dafür ist, dass der Arzt die Krankheit auch über Video und Audio erkennen können muss. Nicht nur muss der Patient die Symptome schildern, der Arzt muss sie auch selbst in der Videosprechstunde mit eigenen Augen und Ohren einschätzen können.

Stellt der Arzt eine Erkrankung fest, dann erstellt er das dazugehörige Attest mitsamt der Krankschreibung. Patienten können dieses dem Arbeitgeber, an der Schule oder Universität vorzeigen und sind damit rechtlich abgesichert. Das gilt allerdings nur für Atteste, welche mittels Telemedizin ausgestellt wurden. Krankschreibungen auf der Grundlage von Chats oder Online-Fragebögen haben keine rechtliche Grundlage. Ein solches Attest beim Arbeitgeber oder der Schule vorzuzeigen, wird nicht funktionieren. So entschied etwa das Arbeitsgericht Berlin im Falle einer beklagten Arbeitnehmerin.

Wie genau funktioniert eine Online-Krankschreibung?
Sie können nicht einfach so beim Arzt “anrufen” und sogleich Ihre Beschwerden in dem Online-Telefonat äußern. Sie müssen sich zunächst bei der Arztpraxis einen Termin besorgen. Der Arzt selbst setzt für die Telemedizin einen TÜV-geprüften und zertifizierten Videodienst ein. Oder Sie nutzen eine dafür verifizierte App. Solche gibt es bereits für Android und iOS. Allerdings besteht bei solchen Apps das Problem, dass der Arzt eine völlig unbekannte Person ist und nicht der Mediziner aus der Praxis, an welche Sie sich gewöhnlich wenden.

Während der Untersuchung stellt der Arzt eine Reihe von Fragen und fordert Sie auf, die betroffenen Stellen zu zeigen. Mitunter müssen Sie Bildmaterial nachliefern. Auf der Grundlage der Bilder und Ihren Antworten kann er dann ein Attest ausstellen. Sollten die Beschwerden und Schmerzen sehr schlimm sein, dann müssen Sie gegebenenfalls dennoch in der Praxis erscheinen. Denn nur hier kann der Arzt auch verlässliche Diagnosen stellen, für den Fall, dass es sich um eine ernste Erkrankung mit schweren Risiken handelt.

Kann ich Medikamente auch online bekommen?
Nicht jeder Arzt bietet das an, doch in Zukunft könnten Online-Rezeptausschreibungen wesentlich häufiger vorkommen. Sicherlich ist es vorteilhaft, bei einer Online-Krankschreibung auch gleich die dazu passenden Medikamente verschrieben zu bekommen. Damit Sie allerdings solche E-Rezepte auch über das Internet empfangen können, benötigen Sie eine App von Gematik. Diese gibt es für Android und iOS.

Ob diese E-Rezepte von den Ärzten und Apotheken so auch akzeptiert werden, muss sich mit der Zeit zeigen. Seit dem 1. September 2022 sollen alle Apotheken deutschlandweit über die notwendigen Geräte verfügen, um solche E-Rezepte einlösen zu können. Auch die Krankenkassen sollen diese dann verrechnen können. Allerdings heißt das noch nicht, dass der Arzt E-Rezepte auch ausstellt. Probleme gibt es etwa in Sachen Datenschutz. Schleswig-Holstein hat den E-Rezepten mittlerweile eine Abfuhr erteilt, denn deren Verschlüsselung ist fragwürdig. So versenden manche Ärzte die E-Rezepte per E-Mail. Damit ist nicht garantiert, dass deren QR-Code wirklich Ende-zu-Ende verschlüsselt ist. Jeder kann dann das Rezept einsehen, wenn er die E-Mail in die Finger bekommt.

Wie bekommt mein Arbeitgeber oder die Schule das digitale Attest?
Den digitalen Attest dem Arbeitgeber, der Schule oder der Universität vorzuzeigen, ist problemlos möglich. Sie müssen lediglich die Online-Krankschreibung als PDF mittels E-Mail versenden. Oder Sie drucken das Dokument aus und schicken es als Brief. In beiden Fällen sollten der Arbeitgeber oder die Schule das Schreiben anerkennen. Ab dem Jahr 2023 wird Ihnen diese Aufgabe sogar abgenommen. Ab da an sollen die Krankassen selber die Krankschreibungen an das Unternehmen oder die Schule senden.

Muss der Arbeitgeber die Online-Krankschreibung akzeptieren?
Der Arbeitgeber kann die Krankschreibung ablehnen, jedoch muss er das gut begründen. Laut den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses sind die Atteste rechtsgültig. Dabei handelt es sich um das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung des deutschen Gesundheitswesens. Dem Arbeitgeber steht zu, das Attest überprüfen zu lassen, sollte er einen Verdacht hegen.

Sind die Apps seriös und vertrauenswürdig?
Bei der Telemedizin handelt es sich noch immer um ein recht junges Feld. Gerade im Zuge der Corona-Pandemie haben sich die Angebote in Sachen Online-Arztpraxen und Diagnose-Apps stark vergrößert. Deren Seriosität kann jedoch nicht immer garantiert werden. Bevor Sie eine App nutzen, informieren Sie sich am besten und suchen Sie nach den etablierten und vertrauenswürdigen Anbietern. Achten Sie dabei auf die Datenschutzbestimmungen und auf die Kosten.

Lassen sich online auch Folgekrankschreibungen ausstellen?
Derzeit kann eine Krankschreibung nur einmal online ausgestellt werden. Für eine Folgekrankschreibung, sobald sie dieselbe Krankheit betrifft, müssen Sie in der Arztpraxis erscheinen. Eine Verlängerung auf unbestimmte Zeit ist über das Internet nicht möglich. Jedoch können Sie eine Folgekrankschreibung mittels Online-Diagnose erhalten, wenn die erste Krankschreibung in der Arztpraxis erfolgte.

Wie kann ich mit einer Online-Krankschreibung Krankengeld beantragen?
Das ist mit einer Online-Krankschreibung durchaus möglich. Die Arztpraxis kann die Krankschreibung direkt an die Krankenkasse weiterleiten und damit die Auszahlung des Krankengeldes in die Wege leiten. Sechs Wochen lang zahlt der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung. Für die Krankschreibung über einen Zeitraum, der über diese sechs Wochen hinausgeht, zahlt die Krankenkasse. Der Betrag ist jedoch mit 112,88 Euro pro Tag gedeckelt und liegt grundsätzlich bei 70 Prozent des Arbeitseinkommens.

Kann ich mich per Telefon krankschreiben lassen?
Das ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich und nur bis zum 30. November. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden die Regeln gelockert, davor war die telefonische Krankschreibung abgeschafft worden. In der Regel sind Krankschreibungen per Telefon nur bei leichten Atemwegserkrankungen möglich und sind nur für bis zu sieben Tage gültig. Einmal lässt sich damit eine Folgekrankschreibung ausschreiben. Anschließend müssen Sie ebenfalls persönlich in der Praxis erscheinen.

Selbstreparatur-Service von Apple gestartet

Apple hat bekannt gegeben, seinen Dienst für Selbstreparatur der iPhones und Macbooks auch in Deutschland zu starten.

Per Pressemitteilung hat Apple bekanntgegeben, seinen Selbstreparatur-Service auf acht europäische Länder, darunter auch Deutschland auszuweiten. Mit dabei sind außerdem Belgien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, Spanien und Schweden.

Auf der dezidierten Webseite Selfservicerepair.eu kann man Deutsch als Sprache auswählen und Preise in Euro sowie die Oberfläche in deutscher Sprache erhalten. Erhältlich sind Ersatzteile und Reparaturanleitungen für die vier Modelle des iPhone 12 und das iPhone 13 sowie das iPhone SE der dritten Generation. Neben Smartphones kann man mit Apples Werkzeugen auch selbstständig Macbooks mit Apple Silicon reparieren. In der Liste der möglichen Reparaturen befinden sich das Macbook Air M1, Macbook Pro 13 Zoll M1 und die beiden Macbooks Pro 14 und 16 Zoll.

Eine Ausleihe von Apples Reparatur-Kit fürs iPhone 13 Mini kostet für sieben Tage beispielsweise 59,95 Euro. Man kann sich ebenfalls Originalteile von Apple für eine Ersatzreparatur bestellen. So kostet ein Batterie-Bundle fürs iPhone 13 Mini 77,02 Euro. Darin enthalten ist eine neue Batterie, ein Schraubendrehersatz, Displayklebeband und Sicherheitsschrauben. Möchte man den ausgetauschten alten Akku Apple zurückgeben, erhält der Reparateur noch eine Gutschrift in Höhe von 26,25 Euro. So reduziert sich der Preis auf 50,77 Euro.

Reparatur im Apple Store ist billiger
Allerdings ist der selbstständige Batterietausch mit dem Reparatur-Kit wesentlich teurer als Apples Dienstleistung im Apple Store: Apple verlangt für einen Batterietausch der neueren Modelle ohne Apple Care+ 74,99 Euro. Das Reparatur-Kit zusammen mit den Ersatzteilen kostet bei der Selbstreparatur 110,72 Euro. Bei einer Reparatur im Apple Store spart man also knapp 35 Euro.

Wesentlich interessanter, auch für das breite Publikum, sind Apples Reparaturbücher, die sich auf dem Support-Portal von Apple befinden. Zum ersten Mal veröffentlicht Apple genaue Angaben zu den Bestandteilen eines iPhones. Bislang konnte man diese Informationen als interessierter Nutzer höchstens bei iFixit erhalten. Etwas kurios, aber nachvollziehbar: Für das Festschrauben des SIM-Fachs verwendet der Hersteller sechs unterschiedliche Schrauben in Farbe des Smartphones: Mitternacht, Polarstern, Rosa, Rot, Blau und Grün.

Apple führt Notruf-Nachrichten per Satellit ein

Diese Funktion kann Leben retten: Mit einem Signal per Satellit kann der User auch ohne Mobilfunkempfang mit den neuesten iPhones eine Notruf absetzen.
Apple bringt die Möglichkeit, mit den neuesten iPhones Notfall-Mitteilungen per Satellit zu verschicken, rund einen Monat nach dem Start nach Deutschland. Die Funktion ist für die Situationen gedacht, in denen man keinen Mobilfunk-Empfang oder WLAN-Internet hat. Ab Dienstag ist der Satelliten-Notruf auch in Frankreich, Großbritannien und Irland verfügbar, wie Apple mitteilte.

Notfall-Nachrichten per Satellit können Leben retten, wenn Menschen in Gegenden ohne Mobilfunk-Empfang in Gefahr geraten. Früher benötigte man dafür spezielle Telefone mit größeren Antennen. Apple integrierte dagegen beim iPhone 14 ein hauseigenes System zur Kommunikation mit Satelliten in die herkömmlichen Gehäusegrößen.

Übermittlung kann mehrere Minuten dauern
Allerdings bleibt die Verbindung eine technische Herausforderung. So muss das iPhone direkt auf den Satelliten gerichtet sein, und die Übermittlung kann 15 Sekunden oder mehrere Minuten dauern. Da die Satelliten nicht mit bloßem Auge sichtbar sind, bekommen die Nutzer Hilfe zur Ausrichtung der Geräte mit einer Grafik auf dem Bildschirm. Satelliten bewegen sich schnell und haben eine geringe Bandbreite, wie Apple betonte.

Deswegen müssen Nutzerinnen und Nutzer bei der Funktion Notruf SOS über Satellit zunächst einige Fragen beantworten. Die übermittelte Nachricht enthält die Antworten auf die Fragen sowie den Standort, einschließlich der Höhe, den Batteriestatus des iPhones und Informationen aus dem Notfallpass, falls dieser aktiviert ist. Die Konversation und die Folgemeldungen werden über Satellit an Vermittlungszentralen weitergeleitet, die mit von Apple geschulten Fachleuten besetzt sind. Diese können im Namen der Nutzer Hilfe rufen. Das Transkript kann auch an Notfallkontakte weitergeleitet werden, um diese auf dem Laufenden zu halten.

Mit der Technologie können Nutzer, die außerhalb des Mobilfunk-Netzes unterwegs sind, zudem auch ohne einen Notfall ihren Standort Freunden oder der Familie übermitteln. Die Qualität der Verbindung kann in einem Demo-Modus getestet werden. Der Dienst ist zunächst für zwei Jahre kostenlos verfügbar.

Kaufen Sie lieber das iPhone 12!

Das iPhone 12 ist zwar schon älter, aber aktuell die bessere Wahl für jeden, der ein modernes iPhone für “wenig” Geld will.

Wer kein iPhone mit Pro-Features benötigt, greift zum “normalen” iPhone. Da das brandneue iPhone 14 hierzulande aber etwas teurer geworden ist, wirken auch die älteren Modelle auf viele Nutzerinnen und Nutzer plötzlich besonders attraktiv. Einen Vergleich zwischen iPhone 14 und iPhone 13 haben wir bereits vorgenommen. Nun ist das iPhone von 2020 an der Reihe. Das iPhone 12 ist in vielerlei Hinsicht besonders: Es bekam nach einigen Jahren ein neues Gehäusedesign und ist mit Features ausgestattet, die auch in Zukunft wichtig sein werden. Warum sich das iPhone 12 im Vergleich zum iPhone 14 für Sie vermutlich eher lohnt als das iPhone 14.

iPhone 14 vs 12: Gemeinsamkeiten
Das iPhone 14 (alle Infos) und iPhone 12 sehen auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Tatsächlich haben sie auch eine Menge Gemeinsamkeiten, wie etwa:

ein 6,1 Zoll großes Super Retina XDR Display

eine Notch mit Face ID

ein Zwei-Kamera-System mit Haupt- und Ultraweitwinkelkamera

2x optischen Zoom

5G

Magsafe

Schutz vor Wasser und Staub (nach IEC Norm 60529)

Portrait- und Nachtmodus

4K Videoaufnahme

iPhone 14 vs. 12: Unterschiede
Natürlich unterscheiden sich die beiden Modelle auch in gewissen Punkten. So hat das iPhone 14 eine 20 Prozent kleinere Notch als das iPhone 12. Apple führte die kleinere Einkerbung am oberen Bildschirmrand im iPhone 13 ein. Rückblickend betrachtet hatte die kleinere Notch aber eher einen größeren Marketing- als Praxisnutzen: Wer sich von der größeren Notch im iPhone 12 gestört fühlt, wird wohl auch mit der kleineren Notch so seine Probleme haben.

Das iPhone 14 kommt außerdem mit Unfallerkennung (das iPhone erkennt Autounfälle und ruft im Ernstfall Hilfe), dem A15 Bionic Chip (das iPhone 12 hat den A14 Bionic Chip, und somit einen GPU-Kern weniger) und unterschiedlich großen Speicherkapazitäten und Gehäusefarben. Die Kamera ist beim iPhone 12 senkrecht angeordnet, während das iPhone 14 die diagonale Anordnung des iPhone 13 übernimmt.

Die neue Photonic Engine kann im iPhone 14 dank A15-Chip und leicht verbesserter Blendenwerte mehr aus Ihren Fotos herausholen, allerdings können sich auch die Schnappschüsse vom iPhone 12 sehen lassen. Mit Features, wie Deep Fusion, Smart HDR 3, Portraitmodus “mit fortschrittlichem Bokeh”, Nachtmodus und Videoaufnahmen in 4K (24, 25, 30 oder 60 fps) sowie einer 12-MP-Frontkamera sind Sie mit dem iPhone 12 auch 2022 noch bestens ausgerüstet.

Farben & Speicherkapazität

Das iPhone 14 ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich, das iPhone 12 sogar in sechs. Die Farbtöne variieren jedoch leicht von Generation zu Generation:

iPhone 14: Blau, Violett, Mitternacht, Polarstern, (PRODUCT)RED

iPhone 12Blau, Violett, Weiß, Schwarz, (PRODUCT)RED, Grün

Wenn Ihnen weniger Speicher ausreicht, sind Sie mit dem iPhone 12 besser bedient, weil dieses bereits bei 64 GB anfängt. Dementsprechend günstig sind aktuell auch die Preise für ein solches Gerät. Die maximale Speicherkapazität beträgt beim iPhone 12 nur 256 GB, während Sie beim iPhone 14 von 128 GB bis 512 GB wählen können.

Preise

Kaufen Sie das iPhone 12 direkt bei Apple, beginnen die Preise bei 799 Euro. Wenn Sie mehr Speicher wollen, zahlen Sie für die 849 Euro (128 GB) oder 969 Euro (256 GB). Sie bekommen das iPhone 12 aber bereits deutlich günstiger, wenn Sie nicht bei Apple direkt kaufen.

Das iPhone 14 startet bei 999 Euro (128 GB), wenn Sie mehr Speicher benötigen, zahlen Sie 1.129 Euro (256 GB) oder 1.389 Euro (512 GB).

Fazit
Für wen eignet sich das iPhone 14 – und für wen das iPhone 12? Diese Frage können nur Sie am besten beantworten. Wenn Ihnen die größeren Speicherkapazitäten, die (leicht abgewandelten) Farben und natürlich die neuen Features im iPhone 14 zusagen, sind Sie natürlich am besten mit dem aktuellen Modell bedient. Wir sind jedoch der Meinung: Lassen Sie lieber die Finger vom iPhone 14, sparen Sie Geld und legen sich lieber ein älteres Modell zu – auch wenn Sie auf eine kleinere Notch, größeren Akku oder neue Funktionen wie “Unfallerkennung” verzichten müssen. Das iPhone 12 kommt mit jeder Menge Features, die für die nächsten Jahre völlig ausreichend sind: ein modernes Gehäuse-Design mit tollem Kamerasystem zum Fotografieren und Filmen, 5G, Magsafe und das alles zu einem mittlerweile vernünftigen Preis.

iPhone 14 (Pro) vs. iPhone 13 (Pro)

Zeit für einen Vergleich! iPhone 14 (Pro) gegen das Vorjahresmodell iPhone 13 (Pro): Alle Unterschiede im Überblick.

Die neue iPhone-14-Generation wurde im Rahmen des “Far Out”-Events ( Zusammenfassung) vorgestellt. Natürlich drängt sich da die Frage auf: Inwiefern unterscheiden sich die neuen Modelle zum Vorgänger? Wir machen den großen Vergleich in den wichtigsten Kategorien.

Modelle
Die iPhone-13-Generation besteht aus vier verschiedenen Modellen:

iPhone 13 mini (5,4?)

iPhone 13 (6,1?)

iPhone 13 Pro (6,1?)

iPhone 13 Pro Max (6,7?)

Wie man bereits im Vorfeld spekulierte, hat Apple nun tatsächlich das 5,4-Zoll große Mini-iPhone gegen ein 6,7-Zoll großes Plus der Nicht-Pro-Geräte ausgetauscht. Damit ergibt sich folgendes iPhone-14-Line-Up:

Design
Das Design hat sich auf den ersten Blick nicht großartig verändert: Sowohl die 13er- als auch die 14er-Generation erscheinen im kantigen Design, welches Apple mit dem iPhone 12 (wieder) einführte. Während Apple bei allen iPhone-13-Modellen die Notch um 20 Prozent kleiner gestaltete, wurde diese in den Pro-Modellen des iPhone 14 komplett gegen eine neue “dynamische Insel” ausgetauscht. Was es damit auf sich hat und welche neuen Features damit auf die Pro-Modelle kommen, erklären wir Ihnen hier.

Die Nicht-Pro-Modelle kommen weiterhin mit der Einkerbung am oberen Bildschirmrand. Ansonsten ist das Kamera-Modul auf der Rückseite gewachsen. Genauere Einzelheiten zu den unterschiedlichen Kamera-Specs lesen Sie weiter unten.

Preis
Wie zu erwarten war, hat Apple die Preise etwas angehoben. Zum Vergleich: So viel kostete das iPhone 13 bei Apple bis zuletzt:

iPhone 13 Mini: ab 799 Euro (699 US-Dollar)

iPhone 13: ab 899 Euro (799 US-Dollar)

iPhone 13 Pro: ab 1.149 Euro (999 US-Dollar)

iPhone 13 Pro Max: ab 1.249 Euro (1099 US-Dollar)

In der EU hat Apple die Preise für das iPhone angehoben:

iPhone 14: ab 999 Euro

iPhone 14 Plus: ab 1.149 Euro

iPhone 14 Pro: ab 1.299 Euro

iPhone 14 Pro Max: ab 1.449 Euro

Zur großen Überraschung verkauft Apple auch weiterhin das iPhone 13 mini und iPhone 13, an den Preisen hat sich allerdings nichts verändert.

Farben
Das iPhone 14 (Plus) ist – genau wie das iPhone 13 – in fünf verschiedenen Farben erhältlich (Blau, Violett, Mitternacht, Polarstern, (PRODUCT)RED), während das iPhone 13 in einer weiteren Farbe erhältlich ist: Grün. Diese Farbe wurde jedoch erst nach der offiziellen iPhone-13-Keynote im Frühling 2022 vorgestellt. Daher ist es gut möglich, dass Apple im kommenden Frühling noch eine weitere iPhone-14-Farbe ankündigt.

Beim iPhone 14 Pro (Max) ersetzt Apple das Sierra Blau vom iPhone 13 Pro durch ein neues Dunkellila. Die 13-Pro-Geräte sind außerdem noch in Grün erhältlich.

Display
Apple hat die Gehäuseränder im iPhone 14 (Pro) im Vergleich zum iPhone 13 (Pro) etwas schmaler gestalten können, sodass das Display dadurch noch größer wirkt. Leider kommen weiterhin nur die Pro-Modelle mit einem Pro-Motion-Display. Als Premiere führt Apple auf dem iPhone 14 (Pro) nun erstmals ein Always-On-Display ein. Damit können Nutzer die wichtigsten Informationen vom Startbildschirm ablesen, ohne das iPhone aufwecken zu müssen. Apple hat sich dabei jedoch etwas Besonderes einfallen lassen: Im Gegensatz zu bereits bekannten Always-On-Displays wird das Display nicht komplett schwarz, sodass man das eingerichtete Hintergrundbild durchweg sehen kann. Laut Apple hat dies jedoch keine Auswirkungen auf die Akku-Laufzeit.

Kamera
An der Kamera-Grundausstattung der iPhone-14-Modelle hat sich nicht viel verändert, heißt: Die Pro-Modelle kommen wie zuvor auch schon mit einem Tele-Objektiv, Weitwinkel und Ultraweitwinkel, während die Standard-Geräte auf ein Tele-Objektiv verzichten müssen. Außerdem bleibt der LiDAR-Scanner noch immer den Pro-Modellen vorbehalten. Dank größerem Sensor kann das iPhone 14 Pro nun dank neuem 48-MP-Sensor (im Vergleich: iPhone 13 Pro mit 12-MP-Sensor) aber bessere Bilder unter schlechten Lichtverhältnissen schießen. Dank Pixel Binning erstellt das iPhone 14 Pro trotzdem Fotos mit einer 12-MP-Auflösung. Wer 48-MP-Fotos schießen will, muss Apples ProRAW-Format verwenden.

Im Vergleich zum iPhone 13 hat sich die Kamera des iPhone 14 nur minimal verbessert: Die Hauptkamera hat in der neuen 14er-Generation verbesserte Blendenwerte (f/1.5 statt f/1.6). Ob die verbesserte Software zu merklich besseren Bildern führt, werden unsere Praxistests zeigen.

Chip
Eine kleine Sensation: Apple spendiert den neuen A16-Chip nur den iPhone-14-Pro-Modellen. Bisher war es üblich, dass auch die Nicht-Pro-Geräte den jeweils aktuellen Chip verbaut bekommen. Während iPhone 14 Pro und Pro Max die maximale Performance-Leistung des A16-Chips genießen, befindet sich im iPhone 14 und 14 Max ein leicht überarbeiteter A15-Chip aus der iPhone-13-Generation.

Batterie
Apple konnte die Batterielaufzeit im iPhone 13 (Pro) leicht verbessern, die Akkuleistung im iPhone-14-Line-Up ist nochmal etwas stärker geworden. Auf Apples Webseite heißt es, dass die Video-Wiedergabe (Apples Maßeinheit für die Akku-Kapazität) um eine Stunde verbessert werden konnte. Welchen mAh-Wert die Akkus haben, werden erste Tear-Downs zeigen müssen.

Speicherkapazität
Das iPhone 13 und 13 Mini waren bisher mit einer Speicherkapazität von 128, 256 oder 512 GB erhältlich, die 13-Pro-Modelle gab es zusätzlich mit bis zu 1 TB Speicher. Daran hat sich auch bei der neuen iPhone-14-Generation nichts geändert.

Dekra und PWC stellen KI auf den Prüfstand

Auf der Straße, im Smartphone oder im Garten: Künstliche Intelligenz umgibt uns schon heute in vielen Lebensbereichen. Ein neues Unternehmen will sich nun der Sicherheit solcher Anwendungen annehmen.

Künstliche Intelligenz (KI) steckt etwa im Rasenmähroboter oder in Autonomen Fahrzeugen – um solche Produkte künftig zu testen und zu zertifizieren, tun sich der Prüfkonzern Dekra und der Wirtschaftsprüfer PWC zusammen. Unter dem Namen “CertifAI” soll ein eigenständiges Unternehmen entstehen, das KI-Produkte von der Entwicklung bis zur Marktreife begleiten soll, wie beide Seiten mitteilten. Beteiligt ist auch der Innovationsstarter Fonds Hamburg.

Er wisse, dass es in der Gesellschaft noch Vorbehalte gegenüber KI-basierten Produkten gebe, sagte der Chef von Dekra Digital, Kerim Galal. “Als das Automobil eingeführt wurde, gab es ähnliche Sorgen und Ängste.” Vielen Menschen begegne jedoch schon heute KI im Alltag, etwa bei der Spracherkennungsfunktion im Handy oder beim Mähroboter.

CertifAI soll zweistellige Millionenumsätze erwirtschaften
Der operative Startschuss soll – vorbehaltlich der Freigaben durch die Wettbewerbsbehörden – schon zu Beginn des Jahres 2023 fallen, wie Hendrik Reese von PWC sagte. Geplant sei, eine mittlere zweistellige Zahl an KI-Experten anzuheuern. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll “CertifAI” dann jährlich zweistellige Millionenumsätze erwirtschaften. Alle Gesellschafter zusammen investieren einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. Vom globalen KI-Markt versprechen sich die Unternehmen eine Verzehnfachung bis 2028 und ein Gesamtvolumen von 150 Milliarden US-Dollar (rund 145 Mrd Euro).

Auch beim Autonomen Fahren gebe es sowohl von den Insassen als auch von anderen Verkehrsteilnehmern ein großes Interesse daran, dass die Technologien abgenommen und geprüft sind, sagte Reese. “Es gibt einen erheblichen Anspruch aus der Gesellschaft, dass diese Produkte sicher sind”. Andererseits sollen Unternehmen dabei unterstützt werden, ihre Produkte schneller zur Marktreife zu bringen. Aktuelle Regulatorik sei oft noch nicht spezifisch auf KI ausgerichtet.

Dies mahnte auch Galal an. “Die notwendigen Regulierungen als Grundlage für Prüfungen und Zertifizierungen müssen mit der rasanten Entwicklung im KI-Sektor Schritt halten”, forderte er. Nur so lasse sich die Sicherheit der Nutzer gewährleisten und Vertrauen in KI auf- und ausbauen.

KI im Unternehmen und Personalmanagement
Künstliche Intelligenz (KI) birgt ein enormes Potenzial für Unternehmen, zum Beispiel beim Einsatz im Personalmanagement. Joachim Skura, Thought Leader Human Capital Management bei Oracle, nennt Vorteile der KI sowie wichtige Faktoren, die bei der Planung sowie Nutzung zu beachten sind.