Wie KI-Chatbots die Internet-Suche revolutionieren können

Bisher konnte Microsoft mit seiner Bing-Suche nur wenige User begeistern. Doch nun soll künstliche Intelligenz des Textroboters ChatGPT dem Google-Konkurrenten zum Durchbruch verhelfen. Doch wie funktioniert die KI überhaupt?
Bei der Internet-Suche verfügt Google bislang über einen Vorsprung, der uneinholbar erschien. Nun stellte Microsoft eine neue Suchmaschine mit künstlicher Intelligenz vor, die die Google-Dominanz brechen soll. Das könnte nicht nur die Machtverhältnisse im Netz umkrempeln, sondern auch die Art und Weise, wie im Internet gesucht wird.

Warum sind Google und Microsoft plötzlich bei KI so aktiv?
Tatsächlich arbeiten Google und Microsoft sowie andere Tech-Konzerne wie IBM und Salesforce seit Jahren daran, ihre Produkte mit Funktionen künstlicher Intelligenz (KI) zu verbessern. Das Spektrum reicht von der automatischen Übersetzung von Texten bis hin zur Berechnung von Reiserouten in einer Navigations-App.

Das Thema KI hat aber seit dem vergangenen November eine ganz neue Sichtbarkeit bekommen. Damals machte das kalifornische Start-up OpenAI seine KI-Sprachmodelle mit einem Text-Roboter für die Öffentlichkeit zugänglich, obwohl sie noch nicht fertig waren. Der Wagemut von OpenAI-Chef Sam Altman wurde belohnt. Die Nutzung von ChatGPT stieg explosionsartig an. Das System ist in aller Munde.

Was ist denn an Systemen wie ChatGPT so innovativ?
Die Grundtechnologie von ChatGPT wurde schon vor fünf Jahren vor allem von Google-Forschern entwickelt. Dabei werden riesige Mengen Text mit Algorithmen, die Nervenzellen im Gehirn nachahmen, analysiert. Diese “neuronalen Netze” können dann erkennen, welche Wörter häufig zusammen vorkommen, beispielsweise “Hannover”, “Landeshauptstadt” und “Niedersachsen”. Damit kann ChatGPT mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorhersagen, welches Wort als Nächstes in einem Satz vorkommt und dadurch plausibel klingende Sätze formulieren.

Neuartig ist, dass dabei verschiedene KI-Funktion miteinander kombiniert werden können. So kann man ChatGPT zum Beispiel auffordern, ein bestimmtes Thema für einen Eintrag in einem Karrierenetzwerk wie LinkedIn auf Englisch mit einer Länge von 300 Wörtern zu verfassen.

Welche Anwendungen sind konkret denkbar?
Systeme wie ChatGPT können Informationen aus unterschiedlichsten Quellen zusammenfassen. So erhält man beispielsweise bei der Suche nach einem Reiseziel, das nicht mehr als vier Flugstunden entfernt ist, nicht Links auf Angebote von Reise-Portalen. Der Chatbot liefert vielmehr einen von der KI ausformulierten Text, in dem Marrakesch, Lissabon, Faro, Istanbul, Kreta und Reykjavík als mögliche Ziele mit jeweils einer Kurzbeschreibung vorgeschlagen werden.

Wie funktionierte die Technik bisher bei Suchmaschinen?
Die führende Suchmaschine Google hat bislang zwei Methoden, um Anfragen zu beantworten. Zum einen gibt es den “Knowledge Graph”, das ist ein Wissenspool, den Google mit Hilfe von Quellen wie Wikipedia und vielen Datenbanken direkt anzeigen kann. Kerngeschäft ist aber die Anzeige von Internet-Links, die zu einem Suchbegriff passen. Über die Reihenfolge entscheidet der geheim gehaltene Google-Algorithmus. Ein wichtiger Faktor ist die Popularität der Site, also wie oft das Angebot verlinkt ist. Parallel zu diesen generischen Suchergebnissen zeigt Google von Werbekunden bezahlte Links an.

Könnte Bing das neue Google werden?
Das erhofft sich Microsoft-CEO Satya Nadella zumindest. In den vergangenen Jahren hat es Bing nie geschafft, Google ernsthaft Konkurrenz zu machen. Google hält nach Angaben von Statcounter.com einen Marktanteil von knapp 93 Prozent weltweit, während Bing nur auf drei Prozent kommt. “Diese Technologie wird so ziemlich jede Softwarekategorie, die wir kennen, umgestalten”, sagte Nadella. Dies erklärt auch, warum sein Konzern mehrere Milliarden Dollar in OpenAI und die Nutzungsrechte an ChatGPT gesteckt hat.

Google wird allerdings seinem Erzrivalen Microsoft, mit dem man vor allem im Cloud-Geschäft konkurriert, nicht kampflos das Feld überlassen. Einen Tag vor dem Microsoft-Event kündigte Google-CEO eine umfassende KI-Produktinitiative an.

Welche Probleme gibt es bei der Nutzung von KI-Chatbots?
Die sprachliche Eloquenz der Antworten erweckt den Eindruck, dass auch alle Fakten hieb- und stichfest sind. Das ist aber nicht der Fall. ChatGPT spuckt immer wieder Antworten aus, die frei erfunden sind. Selbst die Macher des Chatbots warnen davor, die Ergebnisse ungeprüft zu übernehmen.

Besonders große Schwierigkeiten haben Chatsysteme bei der Personensuche. Dabei kann es passieren, dass unterschiedliche Leute mit gleichem Namen zu einer neuen virtuellen Person verschmelzen. So könnte es sein, dass das System fälschlicherweise glaubt, dass der CSU-Politiker Gerd Müller auch derjenige war, der im Finale der Fußball-WM 1974 das Siegtor für die deutsche Nationalmannschaft erzielt hat.

Können KI-Bots auch missbraucht werden?
Ja, das ist möglich. Zwar versuchen die Anbieter bösartige Anfragen zu blockieren – etwa nach einer Anleitung für den Bau einer Bombe. Doch im Netz kann man immer wieder Beispiele sehen, wie diese Sperren umgangen werden können.

ChatGPT und das Pendant “Bard” von Google eignen sich außerdem dafür, bei Prüfungen und Hausaufgaben in der Schule und an der Uni zu schummeln. Bislang gibt es keine wirksame Methode, einen von einer KI erzeugten Inhalt eindeutig als Robotertext zu erkennen.

Werden KI-Bots immer besser?
Ja, das werden sie. Zur Qualitätsverbesserung trägt auch die Öffnung für eine massenhafte Nutzung von ChatGPT bei. Die Macher bei OpenAI fordern nämlich die Anwenderinnen und Anwender dazu auf, die Qualität der Antworten zu bewerten. Dieses Feedback hilft der KI dabei, systematische Schwächen zu erkennen und diese auszumerzen.

Analyst rechnet fest mit faltbarem iPad

Der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo wagt sich mit einem neuen Bericht weit aus dem Fenster. Neue iPads können aber noch bis 2024 auf sich warten lassen.

Der angesehene Analyst Ming-Chi Kuo berichtet auf Twitter, dass Apple im nächsten Jahr ein “komplett neu designtes faltbares iPad” mit einem “Kohlefaser-Ständer” auf den Markt bringen wird. Seinen Quellen aus der Lieferkette zufolge ist Kuo “positiv” gestimmt, was die Markteinführung des Tablets der nächsten Generation angeht – eine seltene Ankündigung des Analysten, der sich normalerweise eher vorsichtig gibt.

Kuo gibt nur wenige Details über das neue Gerät bekannt, aber es gibt bereits Gerüchte, dass Apple an einem iPad arbeitet, das größer als das 12,9-Zoll-iPad Pro ist, möglicherweise sogar 16 Zoll groß. Es ist nicht klar, wie Apple das Gerät vermarkten würde oder wie klein es im gefalteten Zustand wäre.

Obwohl die Konkurrenz von Samsung, Motorola und Oppo schon etliche faltbare Smartphones auf den Markt brachte, hat Apple noch kein faltbares Gerät im Angebot, und es gibt nur wenige Gerüchte, die darauf hindeuten, dass ein solches Gerät kurz bevorsteht. Trotz der von Samsung im Jahr 2022 fast 10 Millionen verkauften faltbaren Smartphones handelt es sich immer noch um eine Nische.

Welche Details Kuo zu kennen glaubt – und was nicht
Ein Ständer aus Karbonfaser wäre laut Kuo “leichter und haltbarer”. Es ist nicht klar, ob er sich auf eine Funktion des iPads selbst oder auf ein Zubehörteil bezieht, da Apple noch nie ein Gerät mit einem eingebauten Ständer hergestellt hat, allenfalls Hüllen und Zubehör wie das kürzlich veröffentlichte Magic Keyboard Folio.

Über das faltbare iPad ist nur wenig bekannt, z. B. ob es wie das Galaxy Z Fold über einen Außenbildschirm verfügt, der im gefalteten Zustand verwendet werden kann, oder wie es sich schließen wird, ohne eine Lücke zu hinterlassen. Samsungs faltbare Geräte haben alle eine kleine U-förmige Öffnung, wenn sie aufgrund des Scharniers geschlossen werden, eine Designwahl, die Apple höchstwahrscheinlich nicht verwenden wird. Ein kürzlich veröffentlichtes Patent zeigt, dass Samsung ein “wassertropfenartiges Scharnier” entwickelt hat, mit dem sich das Gehäuse bündig zusammenfalten lässt, das aber noch nicht in ein Produkt umgesetzt wurde.

Laut Kuo wird das faltbare iPad auf eine beispiellose Veröffentlichungsflaute folgen, die mehr als ein Jahr ohne ein neues iPad umfassen könnte. Apple hat im Oktober das M2 iPad Pro und das iPad der 10. Generation herausgebracht, aber Kuo rechnet in den nächsten neun bis zwölf Monaten nicht mit neuen Modellen. Er erwartet, dass das iPad Mini, das zuletzt im September 2021 mit einem kompletten Redesign aktualisiert wurde und wahrscheinlich nicht viel mehr als einen neuen Prozessor bringen wird, erst im ersten Quartal 2024 komme.

Neue Cyberattacke verursacht auch in Deutschland Schäden

Ein großer Cyberangriff zielt auf eine Sicherheitslücke, die eigentlich längst geschlossen wurde. Manche IT-Verantwortlichen auch in Deutschland haben allerdings nicht ihre Hausaufgaben erledigt.
Bei einer groß angelegten globalen Cyberangriffswelle mit Erpressungssoftware sind auch Firmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland geschädigt worden. “Nach aktuellem Kenntnisstand scheint es in Deutschland eine mittlere dreistellige Zahl an Betroffenen zu geben”, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag in Bonn auf dpa-Anfrage mit.

Konkretere Aussagen zum Ausmaß der Schäden seien derzeit noch nicht möglich. Bereits am Sonntag hatte die italienische Cyber-Sicherheitsbehörde ACN vor der Angriffswelle gewarnt und dazu aufgefordert, dass Organisationen Maßnahmen ergreifen sollten, um ihre Systeme zu schützen.

Die Cyberattacken richten sich gegen Anwender einer speziellen Virtualisierungs-Lösung des Herstellers VMWare, so genannte ESXi-Server, die einen physischen Server in mehrere virtuelle Maschinen aufteilt. Nach Angaben des BSI lag der regionale Schwerpunkt der Angriffe auf Frankreich, den USA, Deutschland und Kanada. Auch weitere Länder seien betroffen. Bei den so genannten Ransomware-Angriffen dringen die Angreifer in die Systeme ein, übernehmen die Kontrolle und sperren die Opfer aus. Dabei werden in der Regel die Daten verschlüsselt und nur nach Zahlung eines Lösegeldes wieder zugänglich gemacht.

Sorglosigkeit beim Aktualisieren
Die Sicherheitslücke bei der VMWare-Software wurde nach Angaben des BSI bereits im Februar 2021 durch eine Aktualisierung des Programms geschlossen. Die Behörde habe zu dieser Zeit auch vor der Ausnutzung von Schwachstellen im entsprechenden Produkt gewarnt.

Rüdiger Trost, Head of Cyber Security Solutions der IT-Sicherheitsfirma WithSecure, sagte der dpa, weltweit seien etwa 84.000 Server mit der betroffenen Software installiert, in Deutschland etwa 7000. Welche davon noch verwundbar seien, lasse sich aber nicht sagen. Der Experte verwies darauf, dass die Sicherheitslücke bereits vor geraumer Zeit entdeckt und geschlossen worden sei. “Wer jetzt noch Opfer wird, sollte seine Schutzmaßnahmen überprüfen.”

Eine Besonderheit sei, dass sich im aktuellen Fall der Angriff nicht gegen eine Windows-Software richte, sondern gegen eine Lösung, die auf dem Betriebssystem Linux läuft. “Viele denken fälschlicherweise, eine Linux-Ransomware gibt es nicht und verzichten auf entsprechende Schutzmaßnahmen”, sagte Trost.

Macbook Pro (2023) vs. Macbook Pro (2021)

Das Macbook Pro M2 Pro/Max unterscheidet sich äußerlich nicht vom Vorgänger, Apples Angaben zur Performancesteigerung harren der Überprüfung. Was die Macbooks Pro von 2023 von ihren Vorgängern im Detail unterscheidet.

Im Oktober 2021 legte Apple mit den Macbooks Pro M1 Pro und Max die ersten Profi-Rechner mit seinen eigenen Chips auf, im Januar 2023 kommen die Nachfolger der zweiten Generation. Was unterscheidet die neuen Macbooks Pro M2 Pro/Max aber von ihren Vorgängern, könnte sich gar ein Upgrade von diesen aus lohnen?

Farbe, Größe, Form
Auf den ersten Blick sind die Macbooks Pro 14/16 der Jahrgänge 2021 und 2023 nicht zu unterscheiden. Die äußeren Maße bleiben gleich (siehe Details in den Tabellen), auch die Farben, die sich seit 2016 nicht mehr geändert haben: Space Grau und Silber. Auch wenn man auf den Bildschirm blickt, wird man die gleiche Notch sehen, die Apple im Herbst 2021 auf das Macbook Pro brachte.

Die äußerliche Unveränderlichkeit über Jahre hinweg bei verbesserten Komponenten hat bei Apple Tradition. Die letzten Macbooks Pro mit Intel-Chip, die Apple im Herbst 2016 herausbrachte, blieben bis auf Details mit der Touchbar optisch unverändert, das aktuelle Macbook Pro M2 13 Zoll hat noch das Design aus dieser Ära.

Neues beim Prozessor, längere Laufzeiten
Hatte Apple in der Intel-Ära immer wieder auf wesentliche Neuerungen der Core-Chips warten müssen, hat es die Weiterentwicklung jetzt weitgehend selbst in der Hand. Die ersten Apple-Silicon-Chips für den Mac, die M1-Familie, baute im Wesentlichen auf den A14-Prozessor des iPhone auf. Die M2-Reihe setzt wie der A15 und der A16 auf verbesserte 5-nm-Prozesser von TSMC, die eine messbare, im Alltag aber kaum merkbare Leistungssteigerung bringen – aber auch mehr Effizienz.

Diese bemerkt man an den Akku-Laufzeiten, Apple gibt nun maximal 18 Stunden für das Macbook Pro 14 Zoll an, eine Stunde mehr als bisher, der größere Akku des 16-Zöllers soll gar bis zu 22 Stunden durchhalten, so lange wie noch nie ein mobiler Mac. Mehr Details werden wir erst in unseren Tests ermitteln können.

WLAN und Bluetooth werden schneller
Die tatsächlichen Akkulaufzeiten hängen natürlich vom jeweiligen Einsatzszenario ab, mit der Zeit wird der Akku auch schwächer werden, das liegt in der Natur der Dinge. Doch gegenüber den Macbooks Pro mit Intel-Chips sind die Laufzeiten deutlich höher geworden, schon mit der Generation M1. Was dem Akku auch zugutekommt: Man muss bei rechenintensiven Aufgaben das Macbook Pro nicht mehr mit Netzteil betreiben, um die volle Leistung zu erhalten, im Batteriebetrieb drosseln Apples Chips nicht – weder die M1- noch die M2-Familie.

Apples Chips sind aber nicht die einzigen im Macbook Pro, insbesondere bei den drahtlosen Schnittstellen ist Cupertino noch auf Zulieferer angewiesen. Die von Broadcom bezogenen Komponenten leiten eine neue Ära ein, denn sie unterstützen Bluetooth 5.3 und WiFi 6E. Damit sollen sie im WLAN doppelt so hohe Datendurchsätze erreichen. Aber nur, wenn auch der Router den neuen Standard beherrscht. In Deutschland lauert das Nadelöhr ohnehin dahinter: die Leitung des Telekommunikationsanbieters.

Viele schnelle Schnittstellen
Bei den Anschlüssen hat sich ansonsten gegenüber den Vorgängermodellen nichts geändert, hier hatte Apple schon zur Modellreihe von 2021 seine Hausaufgaben gemacht und sich von der Idee gelöst, nur noch Thunderbolt / USB-C anzubieten. Thunderbolt-4-Buchsen sind immer noch dabei, drei Stück, dazu HDMI, einen Slot für SDXC-Cards, einen Kopfhöreranschluss und für den Strom ein Magsafeport, so reichen drei Thunderbolt-4-Buchsen auch völlig aus.

Netzteile sind beim Macbook Pro M2 Pro zwei unterschiedliche dabei, das Basismodell kommt mit einem 67-Watt-Charger, 96 Watt sind beim besseren M2 Pro und dem M2 Max dabei. Die 16-Zöller bekommen alle ein 140-Watt-Netzteil – der Akku ist schließlich größer.

Der Preis ist heiß
Die gute Nachricht: Apple hat die Preise in US-Dollar nicht erhöht. Die schlechte Nachricht: Der ungünstige Wechselkurs führt zu signifikanten Preissteigerungen in Deutschland. Dabei legt das Einstiegsmodell mit 150 Euro gegenüber dem Vorgänger noch am wenigsten zu, bei den Spitzenmodellen legt man bis zu 250 Euro mehr hin, als es noch bis Ende letzter Woche der Fall gewesen wäre.

Erscheinen Preise von 2.399 Euro und mehr für Laptops dieser Ausstattung und Qualität noch als angemessen, stutzt man bei den Aufpreisen für den Arbeitsspeicher und die SSD dann doch. Für jeden Schritt mehr an Arbeitsspeicher (von 16 GB auf 32 GB auf 64 GB auf 96 GB) zahlt man jeweils 460 Euro Aufpreis, SSDs werden noch teurer: 460, 1.150 und 2.530 Euro für 2, 4 und 8 TB. Aufrüsten geht nicht, der gemeinsame Speicher ist fester Teil des SoC (System-on-a-Chip) namens M2 Pro/Max, die SSD ist fest verlötet. Einziger Ausweg: Wer mehr Datenspeicher benötigt, investiert in ein externes Thunderbolt-Laufwerk.

Diese Dinge verschwinden aus unserem Leben

Früher alltäglich, heute exotisch: Dinge wie CD-Player oder Telefonbücher kennt jeder, doch genutzt werden sie kaum noch. Wir zeigen Alltags-Gegenstände, die bald verschwinden werden!

Das Statistische Bundesamt Destatis legt jährlich einen Bericht über die Ausstattung von Gebrauchsgütern in deutschen Haushalten vor. Hieraus lassen sich Ableitungen treffen, welche Produkte akut vom Aussterben bedroht sind.

Dem Wandel der Zeit und der damit verbundenen technischen Weiterentwicklung fallen immer wieder Produkte zum Opfer, die bisher fast täglich genutzt wurden. Aufgrund des Fortschritts werden sie unaufhaltsam durch neue Technologien vom Markt verdrängt.

Smartphone vertreibt zahlreiche Produkte
Besonders zu spüren ist dieser Verdrängungsprozess bei MP3-Playern. Während 2015 noch 41,4 Prozent der deutschen Haushalte über ein solches Musik-Abspielgerät verfügten, waren es 2021 gerade einmal 27,1 Prozent.

Auch die Zahlen von Videokameras, Fotoapparaten und Navigationsgeräten in deutschen Haushalten sind rückläufig. Treiber dieser Entwicklung dürfte das Smartphone sein.

Schließlich kann man mit einem Smartphone nicht nur telefonieren, sondern auch Musik abspielen und gestochen scharfe Fotos schießen. Dank Apps wie Google Maps lässt sich außerdem kostengünstig mobil navigieren. Klarer Vorteil ist, dass Sie für all diese Funktionen nur noch ein Gerät bei sich tragen müssen.

Zahlreiche andere Produkte, wie Faxgeräte und CD-Player, erscheinen mittlerweile sogar überhaupt nicht mehr in der Statistik. Weitere Dinge, die vom Aussterben bedroht sind, zeigen wir Ihnen in unserer Bildershow!

“Galaxy Unpacked 2023”: Samsung zeigt seine neue S-Serie

Im Rahmen seines “Galaxy Unpacked 2023”-Events hat Samsung eine neue Smartphone-Reihe vorgestellt. Das bieten die drei Modelle der Galaxy-S23-Serie.
Samsung hat am 1. Februar neue Premium-Smartphones vorgestellt. Die Galaxy-S23-Serie umfasst drei frische Modelle: das Galaxy S23, das Galaxy S23+ und das Galaxy S23 Ultra. Seit mehr als einer Dekade definiere die Reihe laut des Herstellers, was ein Smartphone bieten könne. Und mit den neuen Varianten wolle man die Erwartungen der Kundschaft sogar noch übertreffen, hieß es bei der Vorstellung.

Was hat Ridley Scott mit Samsung zu tun?
Im Fokus der Präsentation lag vor allem die Kamera der Ultra-Variante, die unter anderem einen Adaptive Pixel-Sensor mit 200 Megapixeln bietet. Daneben sollen sogenannte “Nightography”-Funktionen etwa gute Foto- und Videoaufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglichen. Dabei soll ein KI-gestützter Algorithmus behilflich sein. Auch soll es nun möglich sein, Videos in 8K-Qualität bei bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Die verbauten Weitwinkelkameras von S23+ und S23 bringen es hingegen nur auf jeweils 50 Megapixel.

Gleich zwei bekannte Filmpersönlichkeiten wurden von Samsung verpflichtet, um die Möglichkeiten zu demonstrieren. So hat Ridley Scott (85), der Regisseur von Klassikern wie “Blade Runner” oder “Alien”, mit dem Smartphone einen Film aufgenommen, der in Kürze veröffentlicht werden soll. Ausschnitte vom Set wurden während der Präsentation gezeigt. Zudem hat der südkoreanische Tech-Riese auch Na Hong-jin, den Regisseur von “The Chaser” und “The Wailing”, einen weiteren Film drehen lassen.

Mehr Power für das Smartphone
Im Inneren werkelt ein “Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy”-Prozessor, das im Moment stärkste Modell des Herstellers Qualcomm. Der Prozessor soll eine deutliche Leistungssteigerung ermöglichen. Samsung gibt an, dass sich die Arbeitsgeschwindigkeit im Vergleich zur S22-Serie um etwa 30 Prozent steigere. Ein Akku mit 5.000 mAh (4.700 mAh beim S23+, 3.900 mAh beim S23) soll derweil genügend Strom liefern.

Das Ultra-Modell besitzt im Vergleich auch das größte Display. Während die teuerste Variante einen 6,8-Zoll-Bildschirm besitzt, sind es bei den Geschwistern 6,6 Zoll (S23+) und 6,1 Zoll (S23). Die Abmessungen unterscheiden sich daher ebenso leicht. Das S23 Ultra liegt bei 163,4 x 78,1 x 8,9 Millimetern. Die beiden anderen fallen etwas kleiner, mit jeweils 7,6 Millimetern aber auch dünner aus. Alle drei bieten daneben eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, um Inhalte besonders flüssig darzustellen.

Für das alles müssen Kundinnen und Kunden jedoch tief in die Tasche greifen. Je nach Ausführung kosten die Geräte knapp unter oder auch deutlich über 1.000 Euro. Während es das Samsung Galaxy S23 mit 128 Gigabyte Speicher etwa für 949 Euro gibt, liegt das Samsung Galaxy S23 Ultra mit 512 Gigabyte bei 1.579 Euro. Die Smartphones können ab sofort vorbestellt werden und sind ab dem 17. Februar im Handel erhältlich.

Getränkehersteller plant rotes Smartphone

Aktuell machen Renderbilder eines Coca-Cola-Smartphones im Internet die Runde. Was ist über das knallrote Handy bereits bekannt?

In den vergangenen Jahren gab es schon viele Kooperationen zwischen Smartphone-Herstellern und anderen Unternehmen und deren Markenzeichen. So gab es beispielsweise das OnePlus 8T auch im Look des Videospiels “Cyberpunk 2077” oder aber ein Galaxy Z Flip von Samsung mit “Pokémon”-Branding. Nun bereitet sich offenbar das US-Unternehmen Coca-Cola Company darauf vor, ein knallrotes Smartphone mit dem Look der beliebten Getränkemarke in den Handel zu bringen.

Handy für Cola-Fans
Auf mehreren Twitter-Konten wurden vermeintliche Renderbilder des Coca-Cola-Smartphones gesichtet. Auf den ersten Blick wirken die Fotos jedoch eher wie ein farbiger Aufkleber. Noch bleibt offen, wie hochwertig das Branding ausfallen wird. Dennoch ist es bemerkenswert, dass ausgerechnet ein Getränkehersteller an einem Smartphone-Projekt beteiligt ist.

Mittelklasse-Smartphone als Grundlage
Noch ist zudem komplett unklar, mit welchem Smartphone-Hersteller die Coca-Cola Company hier genau zusammenarbeitet. Findige Twitter-Nutzer wollen als Grundlage das Realme 10 Pro ausgemacht haben. Dabei handelt es sich um ein Mittelklasse-Smartphone mit 6,7-Zoll-Bildschirm, Snapdragon 695, 6, 8 oder 12 GB RAM, einer Kamera mit 108 Megapixeln sowie einem 5.000 mAh großen Akku.

Inwieweit der Hersteller das vorinstallierte Android 13 bei diesem Sondermodell anpasst, bleibt unklar. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn sich das Branding auch in der Software wiederfinden würde. Unbekannt ist derzeit auch noch, welchen Preis beide Unternehmen für ihr Smartphone aufrufen wollen. Wer aktuell gerade auf der Suche nach einem Mittelklasse-Smartphone mit Android ist und sich gleichzeitig auch am auffälligen Design erfreut, der sollte das Coca-Cola-Smartphone unbedingt im Auge behalten. Voraussichtlich dürften beide Hersteller das Gerät in wenigen Tagen offiziell vorstellen.

KI-Hype um ChatGPT: “System kaum kritisch reflektiert”

Der Text-Roboter ChatGPT verblüfft mit seinen geschliffenen Dialogen und löst einen großen Hype um das Thema künstliche Intelligenz aus. Wissenschaftler warnen aber vor Datenschutzlöchern und mehr.
Er kann mit einer hohen Sprachpräzision Reden ausarbeiten und Geschichten erzählen – und das auch noch in Sekundenschnelle. Der von der US-Firma OpenAI entwickelte Text-Roboter ChatGPT, eine Sprachsoftware mit künstlicher Intelligenz (KI), ist derzeit in aller Munde. Das mit gewaltigen Datenmengen gefütterte Programm sorgt für viel Aufsehen, aber auch für Skepsis.

Wissenschaftler und KI-Experten in Deutschland warnen vor Datenschutz- und Datensicherheitslücken, Hassparolen, Falschnachrichten. “Im Moment ist dieser Hype. Ich habe das Gefühl, dass man dieses System kaum kritisch reflektiert”, sagt die Gründerin des Forschungslabors “Leap in Time Lab” und BWL-Professorin an der Technischen Universität Darmstadt, Ruth Stock-Homburg.

“Man kann diese Systeme manipulieren”
ChatGPT hat einen sehr breiten Anwendungsbereich. In einer Art Chatfeld kann man dem Programm unter anderem Fragen stellen und bekommt Antworten. Auch Arbeitsanweisungen sind möglich – beispielsweise auf Basis grundlegender Informationen einen Brief oder einen Aufsatz zu schreiben.

In einem Projekt zusammen mit der TU Darmstadt hat das “Leap in Time Lab” nun über sieben Wochen Tausende von Anfragen ohne persönliche Daten an das System gestellt, um Schwachstellen zu finden. “Man kann diese Systeme manipulieren”, sagt Stock-Homburg.

In einer Präsentation zeigt Sven Schultze, TU-Doktorand und Experte für Sprach-KI, die Schwachstellen des Text-Roboters. Neben antisemitischen und rassistischen Äußerungen sind Quellenangaben schlicht falsch oder laufen ins Leere. Bei einer Frage nach dem Klimawandel führt ein angegebener Link auf eine Internetseite zu Diabeteserkrankungen. “In der Regel ist es der Fall, dass die Quellen oder auch wissenschaftliche Arbeiten gar nicht existieren”, sagt Schultze. Die Software basiere auf Daten aus dem Jahr 2021. Bundeskanzler Olaf Scholz ist noch Finanzminister, der Krieg in der Ukraine unbekannt. “Dann kann es auch sein, dass sie einfach lügt oder bei sehr speziellen Themen Informationen erfindet.”

Quellen sind nicht einfach nachzuvollziehen
Bei direkten Fragen zum Beispiel mit kriminellen Inhalten gebe es zwar Sicherheitshinweise und -mechanismen. “Man kann aber mit Tricks die KI und die Sicherheitshinweise umgehen”, sagt Schultze. Mit einem anderen Vorgehen zeigt die Software einem, wie man eine betrügerische Mail generiert oder wirft auch gleich drei Varianten aus, wie Trickbetrüger beim Enkeltrick vorgehen können. Auch eine Anleitung für einen Wohnungseinbruch liefert GPT. Falls man auf Bewohner treffe, könne man auch Waffen oder physische Gewalt einsetzen.

Ute Schmid, die den Lehrstuhl für Kognitive Systeme an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg innehat, sieht es aber vor allem als eine Herausforderung an, dass man nicht erfahren kann, wie der Text-Roboter zu seinen Angaben gelangt ist. “Ein tieferes Problem bei den GPT3-Modell besteht darin, dass es nicht möglich ist, nachzuvollziehen, welche Quellen wann und wie in die jeweilige Aussagen eingegangen sind.”

Schmid spricht sich aber trotz dieses gravierenden Mangels dafür aus, nicht nur auf Fehler oder auf einen möglichen Missbrauch der neuen Technik zu schauen, wenn beispielsweise Prüflinge ihre Hausarbeiten oder Klausuren von der Software schreiben lassen. “Ich denke eher, wir sollten uns fragen, was für eine Chance haben wir durch solche KI-Systeme?” Forschende träten doch im Allgemeinen dafür an, dass KI unsere Kompetenzen erweitere, vielleicht sogar noch fördere, aber nicht einschränke. “Das heißt, ich muss mich auch im Bildungsbereich fragen – wie vielleicht vor 30 Jahren zum Thema Taschenrechner – wie kann ich denn Bildung mit KI-Systemen wie ChatGPT gestalten?”

Server in den USA: Frage des Datenschutzes
Trotzdem bleiben Bedenken zur Datensicherheit und dem Datenschutz. “Was man sagen kann ist, dass ChatGPT vielfältige Daten vom Nutzer aufnimmt, speichert und verarbeitet, um dann zum gegebenen Zeitpunkt dieses Modell entsprechend zu trainieren”, sagt der zertifizierte Frankfurter Datenschutzfachmann Christian Holthaus. Es gebe das Problem, dass alle Server in den USA stehen.

“Das ist die eigentliche Problematik, wenn man es nicht schafft, die Technologie in Europa zu etablieren oder eine eigene zu haben”, sagt Holthaus. Auf absehbare Zeit werde es keine datenschutzkonforme Lösung geben. Auch Stock-Homburg sagt über EU-Datenschutzregelungen: “Dieses System ist hier eher kritisch zu bewerten.”

ChatGPT wurde von einer der führenden KI-Firmen in den USA, OpenAI, entwickelt. Der Software-Riese Microsoft hatte bereits 2019 eine Milliarde Dollar in das Unternehmen investiert und kürzlich angekündigt, weitere Milliarden in das Unternehmen zu pumpen. Der Windows-Konzern will ChatGPT bald für Kunden des eigenen Cloud-Services Azure und des Office-Paketes verfügbar machen.

“Noch unausgereiftes System”
Derzeit sei ChatGPT eher eine Spielerei für das Private, sagt Stock-Homburg. Aber es sei momentan in keinem Fall etwas für die Wirtschaft und sicherheitsrelevante Bereiche. “Wir haben keine Vorstellung darüber, wie wir mit dem noch unausgereiften System umgehen sollen.”

Oliver Brock, Professor am Robotics and Biology Laboratory und Sprecher des Clusters “Science of Intelligence” von der Technischen Universität Berlin, sieht in ChatGPT keinen “Durchbruch” in der Forschung zur künstlichen Intelligenz. Zum einen sei die Entwicklung in diesem Bereich nicht sprunghaft, sondern kontinuierlich. Zum anderen bilde das Projekt nur einen kleinen Teilbereich der KI-Forschung ab.

ChatGPT könne allerdings in einem anderen Gebiet als Durchbruch gewertet werden, nämlich der Schnittstelle zwischen Mensch und Internet. “Wie hier diese riesigen Datenmengen aus dem Internet mit einem großen Rechenaufwand intuitiv und in natürlicher Sprache einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, kann man schon als Durchbruch bezeichnen”, meint Brock.

Huawei MateBook D 14 und D 15 vorgestellt

Der chinesische Hersteller Huawei präsentiert die neuen MateBooks D 14 und D 15, die mit augenfreundlichem FullView-Display und renovierten Intel CPUs der 11. Generation ausgestattet sind.

Huawei stellt die Neuauflagen seiner Notebook-Serien Huawei MateBook D 14 und D 15 mit Intel Core-Prozessor der 11. Generation und Intel Iris Xe-Grafik vor. Sie sollen vom Lernen und Arbeiten von Zuhause bis hin zu allen Arten von Multimedia-Entertainment vor allem die Bedürfnisse junger Menschen ansprechen. Dazu wurden innovative Technologien wie Super Device, Fingerprint Power Button, Wi-Fi 6, Reverse Charging für Smartphones sowie ein leistungsstarker Akku verbaut.

FullView-Design im 16zu9-Format
Dis Displays des Huawei MateBook D 14 verfügen über einen 14-Zoll IPS Anti-Glare-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung, die des MateBook D 15 sind mit einem 15-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Mit Low Blue Light- und Flicker Free-Zertifizierung soll die Belastung der Augen auch bei längeren Bildschirmzeiten reduziert werden. Das praktische 180-Grad-Scharnier passt die Nutzung des Displays an die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten an.

Die MateBooks setzen weiter auf die “Pure Shape”-Designphilosophie von Huawei, die mit einem schlichten Metallgehäuse und raffinierten Linien ein elegantes Äußeres ergeben. Dazu tragen auch die schlanke Bauform und das relativ geringe Gewicht bei. Das MateBook D 14 ist in der Farbvariante Space Gray und das D 15 in Mystic Silver gehalten.

Die neuen Notebooks werden von einem verbesserten Intel Core Prozessor der 11. Generation mit 10 nm SuperFin-Technologie angetrieben, haben eine 512 GB NVMe PCle SSD und können mit bis maximal 16 GB Arbeitsspeicher konfiguriert werden. Per Tastendruck schalten die MateBooks vom leisen, Energie sparenden Betrieb in den Performance-Modus, der für die volle Power steht. Dabei sorgen Shark Fin-Lüfter und ein “bionisches Design” für stabile Leistung bei hoher CPU-Belastung.

Für schnelle Verbindungen sind Bluetooth und Wi-Fi 6 mit einer Dual-Antenne verbaut. An Anschlüssen stehen unter anderem ein USB 3.2 Gen1-, ein USB-C- und ein USB 2.0-Port zur Verfügung. HDMI- und Audio-Ausgang sind für die Multi-Media-Peripherie zuständig, Stereo-Lautsprecher und Dual-Mikrofone für Konferenzen. Ein Fingerabdruck-Power-Button und eine versenkbare Kamera sind ebenfalls an Bord.

Die neuen MateBook D 14 und D 15 unterstützen Huawei Super Device zur bequemen Verbindung mit kompatiblen Geräten, wie Smartphone, Tablet oder Monitor. So können zum Beispiel Dokumente und Bilder durch einfaches Drag-and-Drop zwischen den Smartphone und MateBook übertragen werden, Smartphone-Dateien auf dem Laptop bearbeitet werden und sogar Videoanrufe vom Laptop aus gestartet und mit den verbundenen Geräten geführt werden, wirbt der Hersteller. Dabei erlaubt die Multi-Screen-Kopplung mit Smartphones bis zu drei aktive Fenster.

Preis und Verfügbarkeit
Das Huawei MateBook D 14 mit 16 GB und 512 GB Speicher ist ab sofort im Handel sowie im Huawei Online Store für 899 Euro erhältlich. Das MateBook D 15 in Mystic Silver ist in den Konfigurationen i5-CPU mit 8 GB Speicher für 799 Euro, mit 16 GB GB Speicher für 899 Euro und als i7-Modell mit 16 GB Speicher für 999 Euro erhältlich. Als Betriebssystem ist Windows 11 Home installiert. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer.

Geheime Smartphone-Codes für Android-Geräte

Machen Sie mehr mit Ihrem Smartphone als der Hersteller erlaubt – ohne zu rooten. Spezielle Ziffern-Codes entlocken dem mobilen Gerät zusätzliche Infos und Funktionen. Aber Vorsicht: Das ist nicht ohne Risiko.

Normalerweise steuern Sie Ihr Smartphone oder Tablet über die Menüs des Betriebssystems oder der Apps. Bestimmte Funktionen erreichen Sie aber nur durch Steuerbefehle: Das sind Ziffernkombinationen, die Sie wie eine Telefonnummer über die Telefon-App des Mobilgeräts eingeben.

Viele dieser Funktionen sind eigentlich nicht für den Anwender bestimmt, sondern für den Mobilfunkanbieter oder Servicetechniker: Aus diesem Grund sind die wenigsten öffentlich dokumentiert. Beim Ausprobieren sollten Sie unbedingt Vorsicht walten lassen: In den allermeisten Fällen gibt das Telefon nur eine Fehlermeldung aus, wenn es den Code nicht kennt – zum Beispiel “Verbindungsproblem oder ungültiger MMI-Code”. Es kann dabei aber auch abstürzen: Dann hilft nur ein Neustart. Besonders fiese Befehle löschen sogar das Smartphone.

Spezielle Befehle für einzelne Smartphones
Es gibt dabei Steuercodes, die direkt auf dem Gerät ausgeführt werden. Hier genügt es, die Ziffern über das Telefonnummern-Feld des Smartphones einzugeben, damit sich etwas tut. Das Problem: Die meisten dieser Geheim-Codes funktionieren nur auf bestimmten Modellen, und oft nur dann, wenn darauf eine bestimmte Android-Version läuft.

Zum Beispiel öffnet die Kombination #0# auf einem Galaxy-Modell von Samsung ein erweitertes Service-Menü. Mit diesem können Sie beispielsweise die Farbdarstellung des Bildschirms testen, um nicht funktionierende Pixel zu entdecken. Oder Sie prüfen, ob Vibration oder Lage-, Licht- und Beschleunigungssensoren auf dem Smartphone funktionieren.

Gerätenummer am Mobilgerät auslesen
Jedes Handy und jedes Tablet mit eingebauter Mobilfunk-Hardware besitzt eine eindeutige Gerätenummer, die sogenannte IMEI (International Mobile Station Equipment Identity). Es lohnt sich, diese Nummer zu kennen, denn im Falle eines Verlusts identifizieren Sie Ihr Handy am einfachsten über die IMEI. Das klappt selbst dann, wenn jemand das Gerät zwischenzeitlich auf Werkseinstellungen zurückgesetzt hat. Die Nummer zu kennen, hilft auch im Fundbüro, wenn Sie dort jemanden überzeugen müssen, dass das Handy Ihnen gehört.

o geht’s: Die IMEI erscheint, wenn Sie die Telefon-App starten und diesen Code eingeben: *#06#. Sie können sich die IMEI abschreiben oder einfach ein Bildschirmfoto der Nummer machen und anschließend an den PC senden. Screenshots am Smartphone gelingen meist über eine Tastenkombination, die Sie einige Zeit gedrückt halten. Beispiele sind: Einschalttaste mit Leisertaste oder Einschalttaste mit Hometaste. Oder Sie halten die Einschalttaste etwas länger gedrückt und bekommen ein Auswahlmenü. Bei iOS-Geräten drücken Sie kurz Einschalttaste mit Hometaste.

Akku- und Systeminfos am Smartphone anzeigen lassen
Durch den Code ##4636## kommen Sie in ein erweitertes Info-Menü. Im Punkt “Telefoninformationen” finden Sie eine Auflistung von Infos zum Gerät selbst, etwa die IMEI, welchen SIM-Anbieter Sie verwenden und wie die Donwload- und Upload-Bandbreite ist. Auf manchen Geräten (bzw. manchen Android-Versionen) sehen Sie auch die “Akkuinformationen” ein, hier wird die Temperatur des Akkus angezeigt und Sie sehen die Betriebsdauer des Gerätes. Unter “Nutzungsstatistik” finden Sie Infos darüber, welche Apps seit wie langer Zeit aktiv sind. Und schließlich gibt es unter “Wi-Fi Information” Angaben zum Status der WLAN-Verbindung und zur Konfiguration des verbundenen Access Points, beispielsweise, ob er DHCP verwendet und mit welcher Verschlüsselung die WLAN-Verbindung gesichert ist. Der Code funktioniert übrigens auch ohne eingelegte SIM-Karte, weil er das Telefon direkt anspricht.