Welches Notebook ist besser für den Business-Alltag?

Die Unterschiede zwischen Mac und PC schrumpfen, doch die Entscheidung zwischen PC und Mac als Business-Notebook ist noch immer viel mehr als eine Lifestyle-Entscheidung. Sie ist auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

PC oder Mac – seit über 40 Jahren müssen Nutzer, die einen neuen Rechner benötigen, mit dieser Entscheidung ringen. Im Business-Bereich dominierten in der Vergangenheit Windows-PCs, während vor allem Kreative im Text-, Bild- und Video-Bereich auf Macs setzten. Diese Trennlinie löst sich allerdings auf, Macs werden auch im Business-Bereich immer beliebter. Die Premium-Notebooks der Macbook-Reihe sind edel verarbeitet und dabei ausgesprochen funktional und zuverlässig – kein Wunder, dass so mancher Mitarbeiter sie dem Windows-Pendants vorzieht. Gibt es überhaupt noch ein “besser” für den Business-Einsatz?

Ähnlichkeiten und Unterschiede
Der größte Unterschied zwischen Mac und PC liegt tatsächlich im Betriebssystem: MacOS ist 1984 fester Bestandteil eines jeden Macs. Genau wie Windows hat das Betriebssystem eine Evolution durchgemacht: MacOS 13 ist ein ebenso modernes Betriebssystem wie Windows, mit einer leicht bedienbaren Oberfläche.

Der große Unterschied zwischen beiden Systemen ist – neben der Bedienung – der Kern: MacOS setzt – wie etwa Linux – auf ein Unix-System, Windows ist eben Windows, wobei das eher für die IT-Abteilung relevant ist. Deutlich wichtiger ist der (derzeitige) Performance-Unterschied: Apple setzt bei seinen Notebooks inzwischen auf hauseigene ARM-Prozessoren, die besonders leistungsstark und energieeffizient sind. Damit sind Akkulaufzeiten von bis zu 22 Stunden möglich – Werte, von denen die meisten PC-Notebooks derzeit nur träumen können.

Die Sache mit der Software
In der Vergangenheit war der Mac in Sachen Standard-Anwendungen oft problematisch. Inzwischen ist das kein Thema mehr: Standards wie Microsoft Office, die Adobe-Programme oder das in vielen Unternehmen nach wie vor verwendete Lotus Notes (beziehungsweise IBM- oder HCL-Notes) sind für MacOS erhältlich. Das gleiche gilt für Messenger und Konferenz-Software wie Zoom oder Teams oder das “digitale Büro” Slack. Moderne Anwendungen für den Business-Bereich sind ohnehin meist Web- und cloudbasiert, entsprechende Client-Software liegt in aller Regel für MacOS vor.

Altlasten können problematisch werden
Anders sieht es bei in vielen Unternehmen reichlich vorhandenen “Altlasten” aus: An so manchem Arbeitsplatz existieren aufwändige Office-Makros, die schon seit vielen Jahren im Einsatz sind und wichtige Säulen des Unternehmens sind. Diese sind oft nicht mit Microsoft Office für Mac kompatibel: Aus technischen Gründen hat MacOS zum Beispiel andere Pfade als Windows, auch viele einbezogene Funktionen gibt es nicht auf dem Mac. Das kann zu Problemen führen, die aufwändige Anpassungen oder sogar die Neuerstellung der Makros erfordern kann. Die gute Nachricht: Moderne Office-Versionen sind für Mac und Windows identisch, neu erstellte Automatisierungen sollten also auf beiden Plattformen laufen.

Auch so manche Anwendungssoftware – etwa Abrechnungssysteme, Kommunikationslösungen, Datenbanken, Produktkatalog-Software oder CAD-Tools – kann problematisch sein, weil sie nur für Windows erhältlich ist. Setzt das Unternehmen speziell ans Unternehmen angepasste Legacy-Software ein, kann ein Mac-Notebook auch hier zum Problem werden. Daher ist es wichtig, vor dem Einsatz eines Macbooks alle vom Mitarbeiter eingesetzte Software auf Mac-Kompatibilität zu prüfen. Im Notfall kann aber auch auf dem Mac ein “Windows im Fenster” installiert werden, etwa über die Software Parallels.

Anschaffungs- und Betriebskosten: Vorsicht, Falle!
Viele IT-Abteilungen bügeln den Wunsch nach einem Mac mit dem Argument der Kosten ab: Macbooks sind im Vergleich zu PCs sehr teuer in der Anschaffung: Mindestens 1.200 Euro kostet derzeit das absolute Einstiegsmodell Macbook Air M1. Für diese Summe gibt es wirklich viel PC-Notebook – und das in vergleichbarer Hardwarequalität.

Allerdings ist es wichtig, neben den Anschaffungs- oder Leasingkosten auch die Folgekosten im Blick zu behalten – und hier schneiden Macbooks typischerweise deutlich besser ab als ihre PC-Pendants: Egal ob Sicherheit, Geschwindigkeit oder die durch solidere Software und Hardware weniger auftretende Produktivitätsausfälle: Im laufenden Betrieb sind Macbooks meist deutlich solider als Windows-Notebooks.

Allerdings zum hohen Preis der fehlenden Nachrüstbarkeit: Wenn Macs angeschafft werden, sollten sie daher auf zukünftige Anforderungen der rund 5 bis 8 Jahre Einsatz konfiguriert werden, was natürlich wieder den Anschaffungspreis in die Höhe schießen lässt. Eine von Apple kommissionierte Forester-Studie weist aktuellen Macbooks allerdings ein enormes Potential zur Kostensersparnis im laufenden Betrieb aus.

Schnittstellen und Zubehör: Hier kann der Mac zum Problem werden
Grundsätzlich setzen moderne Notebooks – egal ob Mac oder PC – mehr und mehr auf die USB-C- oder (baugleiche) Thunderbolt Schnittstelle und WLAN. USB-C und Thunderbolt unterscheiden sich hauptsächlich über die unterstützte Geschwindigkeit. Der Vorteil dieser Schnittstelle: Sie erlaubt mittels Adapter den Anschluss aller möglichen anderen Schnittstellen, vom klassischen USB über Monitor-Anschlüsse wie HDMI bis hin zu Ethernet und Audio-Schnittstellen. Damit sind Macbook und Windows-Notebooks zunächst gleichermaßen für den Anschluss an Peripherie geeignet.

Standard-Hardware, die ohne Treiber auskommt – Beamer, Monitore, Mäuse und Tastaturen – stellen für beide Plattformen kein Problem dar. Kritisch wird es allerdings bei Druckern: Der Mac zeigt sich oft störrisch bei der Unterstützung mancher Modelle, wenn es keinen passenden Treiber gibt. Noch problematischer wird es bei Scannern, auch wenn es hier Software-Lösungen wie VueScan zum Nachrüsten gibt. Als Faustregel gilt: Windows first! Je spezifischer die Hardware oder Peripherie, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine Mac-Treiber für das Gerät vorliegen – und der Mac das Gerät dadurch nicht ansteuern kann.

Ohnehin ist der Mac in Sachen Zubehör oft schlecht aufgestellt: Gerade günstige oder sehr spezifische Zusatz-Hardware ist selten mit Mac-Treibern ausgestattet. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass MacOS in vielen Fällen eine Basis-Kompatibilität mitbringt, die zum Beispiel den Einsatz eines Druckers – sofern es sich um ein älteres Modell handelt oder er AirPrint unterstützt – ohne zusätzliche Treiber ermöglicht.

Performance: Hier sind Macbooks ohne Tadel
Gesetzt dem Fall, dass alle gewünschten Anwendungen und Peripheriegeräte für den Business-Einsatz des Notebooks sowohl für den Mac, als auch für den PC vorliegen, spricht natürlich – vom Kaufpreis abgesehen – nur noch wenig gegen den Einsatz eines Macs: Die Geräte gelten als Produktivitätsmaschinen, weil sich die Nutzer mangels Problemen “drumherum” deutlich besser auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Und nicht nur das: Aktuelle ARM-Macbooks mit Apple-Silicon-Technologie, also Geräte mit M-Prozessoren, sind extrem performant: Hier gibt es kaum noch Flaschenhälse, die den Mitarbeiter in Sachen Performance behindern. Und durch die hohe Effizienz der Prozessoren und die damit verbundene hohe Akkulaufzeit sind die Macbooks natürlich auch deutlich flexibler einsetzbar und in Situationen betriebsbereit, in denen mancher PC-Notebook-Nutzer noch nach dem Ladestecker sucht. Daraus resultiert insgesamt natürlich ein hohes Return of Investment (RoI), inklusive einer gewissen Zufriedenheit der Mitarbeiter, die sich gerade bei hochbezahlten Mitarbeitern schnell bezahlt machen dürfte.

Entscheidung zwischen Windows und MacOS
Am Ende des Tages lässt sich die Entscheidung zwischen Windows- oder Mac-Notebook im Business-Alltag vor allem auf zwei Fragen herunterbrechen: Wie viel wollen Sie investieren? Und funktionieren alle gewünschten geschäftlichen Anwendungen auf dem jeweiligen System? Anwendungsseitig ist der Windows-PC hier immer die sichere Bank: Er garantiert hohe Kompatibilität zu Hard- und Software bei relativ niedrigen Kosten. Das Macbook ist zunächst ein teures Prestigeobjekt, kann seine Anschaffungskosten aber, sofern der Einsatzzweck passt, durchaus amortisieren. Wer die Entscheidung fällen muss, sollte also vor allem darauf schauen, ob die gewünschten Anwendungsszenarien mit dem Mac möglich sind – dann spricht nichts gegen ein Macbook im Business-Einsatz.

So lösen Sie typische Smartphone-Probleme

Fast jeder Mensch hat heutzutage ein Smartphone. Der tägliche Gebrauch fördert dabei so manches Problem zu Tage. Wir haben uns mit den häufigsten Smartphone-Nervereien beschäftigt und zeigen Ihnen hier Lösungen.

Man sollte meinen, dass heutige Smartphones keine Probleme mehr machen – doch dem ist leider nicht so. Egal ob teuer oder günstig, jedes Gerät hat mal seine Macken. Und so lösen Sie die häufigsten Probleme:

Erste Hilfe: Fünf schnelle Tipps bei Smartphone-Problemen

  1. Smartphone neu starten: Reagiert Android oder eine App nicht so wie üblich, hilft es mitunter, das Smartphone herunterzufahren und neu zu starten. Lässt sich der Neustart über ein längeres Drücken des Ausschaltknopfs nicht ausführen, halten Sie den Ausschalter so lange gedrückt, bis das Smartphone herunterfährt.
  2. Updates einspielen: Viele Apps, aber auch Android selbst erhalten mit Updates nicht nur neue Funktionen, sondern auch Fehlerbehebungen, die der Stabilität zugutekommen. Führen Sie Updates also immer zeitnah durch, falls es bei den Vorversionen zu Problemen kommt.
  3. App stoppen: Arbeitet eine App nicht mehr so wie vorgesehen, kann es helfen, sie zu beenden. Öffnen Sie dazu die Einstellungen-App und den Menüpunkt „Apps“. Tippen Sie in der App-Liste auf die gewünschte App und dann auf „Beenden erzwingen“. Starten Sie dann optional Ihr Handy neu und anschließend die App.
  4. App-Cache und -daten löschen: Hat das Stoppen einer fehlerhaften App nichts gebracht, löschen Sie als Nächstes den Cache und anschließend die Daten der App. Die entsprechende Option finden Sie im gleichen Menü (Einstellungen, Apps, ) unter „Speicher und Cache“. Tippen Sie hier zuerst auf „Cache leeren“, und prüfen Sie, ob die Maßnahme etwas gebracht hat. Falls nicht, wählen Sie auch noch „Speicherplatz verwalten“, womit Sie jedoch alle Daten und Einstellungen entfernen.
  5. Netzteil anschließen: Eine recht banale Lösung für den Fall, dass ein Smartphone mechanisch nicht mehr reagiert, ist die Stromversorgung per Netzkabel. Lassen Sie den Akku sich also etwas aufladen, und versuchen Sie anschließend, das Smartphone neu zu starten.
  6. Nicht genug Speicherplatz für Updates & Co. vorhanden
    Problem: Sie können ein Update nicht durchführen oder ein Foto nicht machen, weil kein Platz mehr im internen Speicher vorhanden ist. Nun möchten Sie Speicherplatz freischaufeln.

Lösung 1: Installieren Sie eine Cleaner-App, etwa “SD-Maid – Systemreiniger”. Nach dem ersten Start, bei dem Sie der App diverse Zugriffsberechtigungen auf Speicher, Fotos und Medien erteilen müssen, lassen Sie eine Analyse durchführen. Die App listet Ihnen die potenziellen Löschkandidaten auf, die Sie mit “Jetzt ausführen” vom Gerät werfen. Alternativ können Sie auch manuell ausmisten: Der “Leichenfinder” stöbert Dateien aus ehemaligen Installationen auf, der “Systemreiniger” findet leere Verzeichnisse, und der “Appreiniger” löscht App-Caches.

Lösung 2: Mit der Pro-Version von “SD Maid” für einmalig 3,89 Euro haben Sie darüber hinaus die Möglichkeiten, ähnliche Fotos ausfindig zu machen und zu löschen. Die App zeigt Ihnen dann alle doppelten Fotos, Videos und Vorschaubilder zum Vergleich an, sodass Sie sie gefahrenlos löschen können.

  1. Akkulaufzeit des Smartphones lässt immer weiter nach
    Problem: Ihr Smartphone macht immer früher schlapp, und selbst vollgeladen hält der Akku nicht mehr so lange durch wie kurz nach dem Kauf. Doch die Akkulaufzeit Ihres Smartphones lässt sich ganz einfach erhöhen.

Lösung 1: Damit der Akku möglichst lange durchhält, sollten Sie die größten Energiefresser bei Nichtgebrauch deaktivieren bzw. die Arbeitsintensität einzelner Features manuell herunterschrauben. Beispielsweise verbraucht die Bildschirmhelligkeit sehr viel Strom. Verringern Sie also in Innenräumen die Helligkeit, um den Akku zu schonen. Draußen in Freien, bei Sonnenschein, können Sie die Helligkeit bei Bedarf dann wieder erhöhen. Auch der Dunkelmodus, den das Betriebssystem und viele Apps bieten, ist hier hilfreich.

Zudem verbrauchen Funktionen wie GPS, WLAN, NFC und Bluetooth Strom, da sie ständig eine Verbindung suchen oder halten müssen. Wenn Sie also diese Funktionen nicht brauchen, schalten Sie sie aus. Ein Punkt, an den Sie vielleicht gar nicht denken, sind die Vibrationen und die Tastentöne beim Tippen. Vor allem, wenn Sie viel chatten oder produktiv mit dem Gerät arbeiten wollen, verbrauchen Sie damit unnötig viel Strom.

Lösung 2: Nutzen Sie die Energiesparmodi Ihres Smartphones. Diese regeln die Display-Helligkeit nach unten oder versetzen das Gerät gleich in den Dunkelmodus, unterbinden manche optische Effekte und auch den Google Assistant. Sie finden die Energiesparmodi in den Einstellungen unter “Akku”. Google selbst bietet hier etwa die Option, den Energiesparmodus automatisch einzuschalten, sobald das Smartphone unter 90 Prozent Kapazität fällt. Alternativ sorgen selbst eingerichtete Zeitpläne dafür, dass das Smartphone bei einem bestimmten Ladestand automatisch in den Energiesparmodus wechselt. Der “Extrem-Energiesparmodus” pausiert dann auch Apps und deren Benachrichtigungen, wobei Sie hier auch Ausnahmen für Apps einrichten können.

Android selbst bietet zudem den “intelligenten Akku”, der die Laufzeit an die übliche Nutzung des Smartphones anpasst. Sind Sie also beispielsweise überwiegend abends mit dem Gerät zugange, regelt Android den Akkuverbrauch tagsüber entsprechend herunter, sodass abends genug Strom zur Verfügung steht.

  1. Smartphone und Apps werden immer langsamer
    Problem: Ihr Android-Smartphone reagiert immer langsamer, Apps starten nur noch verzögert, und der Neustart des Geräts erscheint endlos.

Lösung 1: Wie bei Windows machen sich auch unter Android viele Anwendungen unnötigerweise im Autostart bequem. Sie verlangsamen das System, verursachen Verzögerungen beim Starten von Apps und auch beim Reboot des Smartphones. Über die “normalen” Einstellungen haben Sie jedoch keine Möglichkeit, den Autostart anzupassen. Dafür sind spezielle Apps erforderlich, etwa der “Assistant for Android”, der Ihnen unter “Werkzeuge, Startup-Manager” unter dem Reiter “User” alle von Ihnen installierten Apps auflistet, die automatisch gestartet werden. Setzen Sie den Haken neben einem Eintrag, um das betreffende Programm aus dem Autostart zu nehmen.

Auf der Registerkarte “System” finden Sie die System-Apps, die automatisch mit dem Betriebssystem gestartet werden. Diese sollten Sie jedoch nur deaktivieren, wenn Sie wirklich genau wissen, zu welcher Anwendung sie gehören und was sie bewirken. Sonst kommt es womöglich zu Funktionsstörungen.

Lösung 2: Einige Apps bleiben auch unbemerkt im Hintergrund aktiv, obwohl Sie diese überhaupt nicht benötigen. Das kann sich ebenfalls negativ auf die Systemleistung auswirken, weil diese Apps die CPU und den Arbeitsspeicher unnötig belasten. Der “Assistant for Android” (siehe Lösung 1) zeigt Ihnen unter “Prozesse” auf, welche Apps gerade aktiv sind, zum Beenden setzen Sie den Haken neben dem Eintrag. Auch hier sollten Sie aber nicht einfach blind Apps stoppen: Beispielsweise müssen Systemapplikationen wie der Launcher oder die Benutzeroberfläche dauerhaft aktiv bleiben, da es sonst zum Systemabsturz kommen kann. Und auch manche Programme mit Internetanbindung bleiben aktiv, da sie dauerhaft Daten aus dem Netz einholen müssen, um Sie mit Neuigkeiten zu versorgen. Hierzu gehören beispielsweise Whatsapp, Facebook und Wetter-Apps.

  1. Updates werden trotz Verfügbarkeit nicht installiert
    Problem: Eigentlich sollte Ihr Smartphone ein Update bekommen, doch die automatische Installation lässt unerklärlicherweise auf sich warten.

Lösung 1: Handelt es sich bei dem Update um eine neue Betriebssystemversion, sollten Sie normalerweise eine Push-Nachricht bekommen, sobald ein Update für Ihr Modell verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, können Sie auch selbst überprüfen, ob eine neue Software-Version für Ihr Smartphone verfügbar ist. Dazu öffnen Sie Einstellungen-App und navigieren zu “System, Systemupdate” oder ähnlich. Nach einem Tipp auf “Auf Updates überprüfen” erfahren Sie, ob es eine neue Version für Ihr Smartphone-Modell gibt.

Lösung 2: Nicht nur das Betriebssystem und Apps, sondern auch der Google Play Store selbst braucht ab und zu ein Update. Da dies nicht immer automatisch geschieht, sollten Sie gelegentlich prüfen, dass der Play Store aktuell ist.

  1. Synchronisierung der Google-Dienste funktioniert nicht
    Problem: Sie verwenden die Google-Dienste und -Apps auf dem Smartphone für Kontakte, Mails und zum Surfen im Internet. Doch wenn Sie darauf von anderen Plattformen aus, etwa dem PC, zugreifen möchten, scheint die Synchronisierung nicht geklappt zu haben.

Lösung 1: Damit Sie stets von allen Geräten auf den aktuellen Stand der Google-Dienste zugreifen können, muss die automatische Synchronisierung auf Ihrem Smartphone aktiviert sein. Ob dies der Fall ist, finden Sie in den Einstellungen heraus. Tippen Sie hier auf den Punkt “Passwörter und Konten”. Scrollen Sie ganz nach unten, und aktivieren Sie, falls noch nicht geschehen, den Schieberegler bei der Option “App-Daten automatisch synchronisieren”. Zum manuellen Anstoßen wählen Sie Ihr Google-Konto aus und tippen auf den Eintrag “Kontosynchronisierung”. Sie gelangen zu einer Übersicht von Google-Diensten, für die Sie die Synchronisierung per Schieberegler aktivieren oder deaktivieren können, darunter Google Kalender, Google Docs, Google Drive, Google Fit, Google News, Google Notizen und Ihre Kontakte. Über den Schieberegler bei jedem Eintrag stoßen Sie zudem die manuelle Synchronisation an.

Lösung 2: Um die Gmail-Synchronisation zu überprüfen, starten Sie die Gmail-App, und öffnen Sie das Hauptmenü über die drei Striche links oben. Unter “Einstellungen” tippen Sie auf Ihr Google-/Mail-Konto. Hier aktivieren Sie ganz unten bei “Datenverbrauch” die Option “Gmail synchronisieren” per Haken. Außerdem muss analog zur Lösung 1 der Punkt “Daten automatisch synchronisieren” unter “Einstellungen, Passwörter und Nutzer” aktiviert sein, falls Sie den automatischen Abgleich nutzen möchten.

Lösung 3: Damit Sie von allen Geräten auf Ihre Fotos und Videos zugreifen können, müssen Sie die Sicherung und Synchronisierung über Google Fotos auf Ihrem Smartphone aktivieren. Öffnen Sie dazu die Google-Fotos-App und dann über Ihr Profilfoto oben rechts die “Fotos-Einstellungen”. Hier finden Sie ganz oben den Punkt “Back-up & Sync”. Öffnen Sie ihn, und überprüfen Sie, dass der Upload Ihrer Fotos und Videos per Schieberegler aktiviert ist. Weiter unten dürfen Sie dann noch die Uploadgröße der Bilder bestimmen, den Upload über die mobilen Daten verbieten und weitere Geräteordner – etwa Screenshot oder Downloads – für die Sicherung bestimmen.

  1. Datenvolumen ist viel zu schnell zu Ende
    Problem: Ihre Internetverbindung wird immer langsamer, außerdem geht das Datenvolumen viel zu schnell zur Neige.

Lösung 1: Wenn Sie viele Apps auf dem Smartphone haben, zehren allein die Updates dafür gehörig am Datenvolumen. Erlauben Sie deshalb ein automatisches Update nur per WLAN. Um das zu gewährleisten, öffnen Sie die Play-Store-App und tippen auf Ihre Profilbild rechts oben. Wählen Sie “Einstellungen”, danach “Netzwerkeinstellungen” und bei “Bevorzugte Downloadvariante für Apps” die Option “Nur über WLAN”. Die gleiche Auswahl treffen Sie bei “Apps automatisch aktualisieren” und auch gleich bei “Videos automatisch wiedergeben”, obwohl das nichts mit Updates zu tun hat.

Lösung 2: Ein weiterer Datenfresser sind die Hintergrunddaten, die viele Apps automatisch aus dem Netz ziehen, um Sie mit den neuesten Informationen zu versorgen: Die Wetter-App schaut nach den Vorhersagen, der News-Ticker nach aktuellen Meldungen, die Social-Media-App nach den letzten Beiträgen. Und auch Apps, für die Sie ein eigenes Nutzerkonto eingerichtet haben, laden unbemerkt im Hintergrund, etwa Dropbox. Dadurch können erhebliche Datenmengen anfallen. Schalten Sie also bei Apps, bei denen Sie auf die ständigen Aktualisierungen keinen Wert legen, die automatische Aktualisierung ab: Öffnen Sie dazu die Einstellungen-App, und scrollen Sie zum Bereich “Apps”. Tippen Sie in der App-Liste auf die App, die Sie einschränken möchten, und dann auf “Mobile Daten und WLAN”. Legen Sie den Schieberegler bei “Hintergrunddaten” nach links um, um die Funktion zu deaktivieren.

Apple entfernt einen weiteren iPhone-Button

Nach dem Tod des Home Button stirbt im kommenden iPhone ein weiterer Button.

Auf Twitter werden die aktuellen Gerüchte rund ums iPhone 15 heiß diskutiert: “Das Ende einer Ära”, sagen die einen. “Was macht das schon für einen Unterschied”, sagen die anderen. Die Rede ist vom Mute-Button, dem Schalter für “Klingeln / Lautlos”, der sich seit dem ersten iPhone von 2007 auf der linken Seite befindet. Im iPhone 15 soll nun aber Schluss damit sein.

Der bekannte Apple-Analytiker Ming-Chi Kuo vermutet, dass Apple ein Paar Taptic-Engines auf jeder Seite des Telefons hinzufügen wird, um das Gefühl einer klickbaren Taste zu imitieren. Dieses Gerücht veranschaulichen angebliche CAD-Dateien, die von ShrimpApplePro auf Twitter veröffentlicht wurden:

Der Mute-Button wird demnach ein kleiner Knopf sein, der nur noch gedrückt und nicht mehr nach oben und unten geschoben werden kann. Diese Besonderheit soll jedoch nur den Pro-Modellen vorbehalten sein, das Gleiche gilt auch für eine einzige, einheitliche Lautstärke-Taste. Die Nicht-Pro-Modelle sollen am bewährten Button-Design festhalten.

Eine Firewall fürs Smartphone?

Notwendig ist eine Firewall für Android zwar eher nicht – sie kann aber für einige Szenarien sinnvoll sein.

Unverständlich ist dies nicht, denn die ursprüngliche Aufgabe einer Firewall, nämlich Angriffe aus dem Internet abzuwehren, übernimmt das Betriebssystem Android zuverlässig. Ebenso beherrscht Android weitere Aufgaben einer Firewall, wie etwa das Messen des mobilen Datenvolumens.

So kann Android Sie beispielsweise warnen, wenn sich das Datenvolumen dem monatlichen Maximum nähert. Notwendig ist eine Firewall für Android deshalb eher nicht. Sie kann aber für einige Szenarien sinnvoll sein.

Und zwar immer dann, wenn Sie Kontrolle darüber haben möchten, welche Apps Daten ins Internet senden. Denn eine Firewall kann diesen Datenverkehr sowohl protokollieren als auch kontrollieren. Zwar sollte man nur Apps auf sein Smartphone holen, denen man vertraut, doch gibt es von dieser Regel auch immer wieder Ausnahmen.

Für diese Ausnahmen stellen wir die bewährte Firewall Net Guard für Android vor. Sie ist Open Source und in der Basisvariante gratis. Einige interessante Funktionen, wie zum Beispiel das Protokollieren und das genaue Filtern der Datenströme müssen Sie allerdings per In-App-Kauf bezahlen. Die Kosten hierfür liegen bei rund 2 Euro je Pro-Funktion oder bei gut 10 Euro für alle Pro-Funktionen zusammen.

Voraussetzung für Net Guard
Die App Net Guard setzt kein Root voraus. Sie können sie auf jedem aktuellen Android-Phone benutzen. Sie dürfen allerdings kein VPN-Netzwerk benutzen – zumindest nicht dauerhaft. Denn Net Guard aktiviert selbst ein lokales VPN-Netzwerk, um den Datenverkehr filtern zu können. Ein weiteres VPN-Netzwerk kann Android nicht handhaben.

Das lokale VPN von Net Guard stellt keine Verbindung ins Internet her. Datenschutzbefürchtungen müssen Sie an dieser Stelle nicht haben.

Installation von Net Guard
Die Installation kann per APK-Datei erfolgen oder über den App Store von Google. Nach der Installation ist die Firewall noch nicht aktiv. Sie müssen die App erst starten und konfigurieren. Dabei hilft ein Assistent, dessen Hinweise und Empfehlungen Sie beachten sollten:

Die wichtigsten Punkte sind die Einrichtung eines VPN-Netzwerks und die Deaktivierung der Akku-Optimierung für Net Guard. Ohne Ersteres funktioniert die Firewall nicht und ohne Zweiteres deaktiviert Android die App nach einiger Zeit – und zwar ohne Sie darüber zu informieren.

Aktivierung von Net Guard
Auch nach obiger Konfiguration ist die Firewall noch nicht aktiv. Das geschieht erst, wenn Sie das Tool über den Schalter oben links einschalten. Im Hauptfenster finden Sie eine Liste mit den installierten Apps. In der Standardeinstellung dürfen alle Apps auch nach dem Einschalten der Firewall mit dem Internet kommunizieren.

Sie können nun aber einzelne Apps vom Netz trennen, indem Sie auf das WLAN- und/oder das Mobilfunksymbol dahinter tippen. Wenn die Symbole rot erscheinen, ist der Internetzugriff unterbunden. Das Blacklist-Verfahren lässt sich umkehren. Gehen Sie per Menüsymbol rechts oben in Net Guard, wählen Sie “Einstellungen -› Standardeinstellungen” und schalten Sie die Punkte “WLAN blockieren” und “Mobilfunk blockieren” ein. Jetzt sind standardmäßig alle Apps vom Netz getrennt und Sie können einzelnen Anwendungen den Zugriff wieder erlauben.

Ein Protokoll aller Netzwerkaktivitäten schalten Sie über “Menüsymbol -› Einstellungen -› Protokoll anzeigen” ein. Diese Funktion ist kostenpflichtig und kann für 2,39 Euro mittels In-App-Kauf erworben werden.

So weit ist die Bedienung der Firewall einfach. Unter Umständen müssen Sie ein wenig warten, bis eine App die neuen Regeln übernommen hat. Reine NFC- oder Bluetooth-Funktionen bleiben von der Firewall unberücksichtigt. So konnten wir mit Google Wallet an der Supermarktkasse wie gewohnt bezahlen, obwohl der Internetzugriff aller Apps, auch der Wallet, blockiert war.

Anspruchsvoller wird die Bedienung, wenn Sie tiefer in die Konfiguration einsteigen. So lassen sich über “Menüsymbol -› Einstellungen -› Erweiterte Optionen -› System-Apps anzeigen” auch systemnahe Funktionen mit der Firewall blockieren. Ist die Funktion aktiviert, erscheinen diese Apps in Rot in der Net-Guard-App-Liste.

Einzelne IP-Adressen für eine App lassen sich ebenfalls sperren (kostenpflichtige Profunktion). So können Sie etwa Home-Call-Funktionen unterbinden, die App aber sonst normal nutzen.

Mögliche Probleme mit Net Guard
Ganz ohne Hindernisse ist der Umgang mit der Firewall nicht. Die Macher von Net Guard verweisen auf ihrer Github-Seite vor allem auf Spezial-Apps einiger Hersteller, wie zum Beispiel Secure Folder von Samsung oder Parallel App von One Plus, die sich der Firewall respektive dem VPN-Netzwerk der Firewall entziehen.

Beim Verwenden der Protokollfunktion der Firewall ist das größte Problem jedoch die schiere Datenflut, die auf den Anwender einprasselt. Hier Wichtiges von Banalem zu trennen, erweist sich als schwierig.

Verwirrung bei neuer Airpods-Firmware

Apple hat eine neue Firmware für seine drahtlosen Kopfhörer herausgebracht und reichlich Verwirrung ausgelöst.

Apple hat seine aktuelle Reihe der Airpods mit dem neuen Update versorgt: Die Airpods 2 und 3, die Airpods Pro der ersten und zweiten Generation und die Airpods Max erhalten eine Firmware-Version 5E133. Laut Veröffentlichungsnotizen hat der Hersteller darin einige Fehler behoben und ungenannte Verbesserungen gebracht.

Abgesehen von dem recht undurchschaubaren Update-Prozess bei den Airpods, – sie holen sich die Aktualisierung selbstständig, wenn sie aufladen und wenn ein iPhone, iPad oder Mac in der Nähe und online ist, – hat Apple gestern noch zusätzlich für Verwirrung gesorgt. Die erste Version des Updates verwies auf eine interne Apple-Seite, sodass die Geräte der Nutzer keinen Zugang zur neuen Firmware hatten.

Darauf hin hat Apple das Update zurückgezogen und kurze Zeit später mit dem richtigen Link auf das eigene Download-Center gebracht.

Wer zum Update in den Apple Store muss
Einen recht ungewöhnlichen Ausweg hat der Hersteller denjenigen Nutzern und Nutzerinnen vorgeschlagen, die die Airpods ohne Apple-Geräte in der Nähe verwenden und so seine Kopfhörer nicht aktualisieren können: Sie können sich im Apple Store oder bei einem autorisierten Anbieter einen Termin geben lassen und dort die Airpods aktualisieren. Wahrscheinlich hat Apple die internen Diagnose- und Verwaltungs-Tools mit dieser Funktion ausgestattet, davor mussten sich die Android-Anwender wohl ein Apple-Gerät in der Bekanntschaft suchen und so die Kopfhörer aktualisieren.

Zwar hat Apple seine Airpods für das iPhone (7) entwickelt, die Kopfhörer sollten den Wegfall der Klinkenbuchse abfedern. Doch sie lassen sich ohne große Probleme wie normale Bluetooth-Kopfhörer auch auf dem Android nutzen. Dass diese Zielgruppe immer größer wird, zeigt der neue Hinweis auf das Firmware-Update im Apple Store vor Ort. Doch das ist eine Lösung auf dem Niveau der Digitalisierung per Fax, Apple muss Airpods-Updates vom iPhone oder iPad abkoppeln und beispielsweise eine spezielle Android-App zur Verfügung stellen. Schließlich gibt es auch “Wo ist?” im Google Play Store, ohne man dafür ein iPhone benötigt.

Wie ChatGPT die Suche verändern wird

Ende 2022 erhielten die KI-Technologien („Künstliche Intelligenz“) mit ChatGPT einen unerwarteten Aufschwung. Hierbei spielen die auf LLMs („Large Language Models“) aufbauenden neuronalen Netze eine entscheidende Rolle.

Große Sprachmodelle (LLMs) sind nicht neu, ihr Innovationstempo jedoch gleicht einer Exponentialkurve. Mit dem gleichzeitigen Einstieg von Microsoft, Google und Meta darf man sich auf eine aufregende, zugleich aber holprige Fahrt einstellen. Manche haben ChatGPT fälschlicherweise als Google-Killer bezeichnet oder behauptet, generative KI (“Künstliche Intelligenz”) würde die Suche ersetzen.

Das Gegenteil ist der Fall, denn man muss zwischen Suche und generativer KI unterscheiden. Erstere findet Informationen, die bereits existieren, zweitere schafft etwas Neues auf Grundlage dessen, worauf das LLM trainiert wurde. Zwar fühlt sich ChatGPT ein wenig wie eine Suche an. Trotzdem ruft es keine Information ab, sondern kreiert einen Mix aus Wörtern, den es auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeiten erstellt. Genau aus diesem Grund werden LLMs Suchmaschinen auch nicht ersetzen, sondern sie vielmehr ergänzen, und zwar hinsichtlich das Komforts, indem sie Ergebnisse in einem prägnanten, leicht zu lesenden Format ausgeben.

Es wird daher eher auf eine Bündelung von generativen LLM mit Unternehmenssuche hinauslaufen als auf einen Wettkampf zwischen beiden Techniken. Das Sucherlebnis wird sich verändern und in spezialisierte LLMs aufgesplittet werden, die bestimmte Anforderungen erfüllen. Suche – insbesondere die Unternehmenssuche (Enterprise Search) – wird zum Experimentierfeld für KI und LLM. Anders als beim B2C haben B2B- und unternehmensinterne Anwendungen eine viel geringere Toleranz für Ungenauigkeiten und verlangen gleichzeitig größeren Schutz individualisierter Informationen. Deshalb wird die Einführung von generativer KI im Bereich Enterprise Search hinter der allgemeinen Internetsuche zurückbleiben und kreative Ansätze erfordern, um den besonderen Herausforderungen im B2B gerecht zu werden.

Folgende fünf Strömungen werden die Unternehmenssuche in 2023 prägen:

Mit der wachsenden Leistungsfähigkeit der Sprachmodelle geht es künftig nicht mehr darum, ein bestimmtes Dokument zu finden, sondern eine bestimmte Antwort innerhalb des Dokumentes. Informationen werden auf Grundlage ihrer Bedeutung abgerufen und LLMs werden in der Lage sein, relevantere Inhalte zu finden. So liefern sie gezieltere Ergebnisse, und dies in natürlicher Sprache und als leicht verständliche Zusammenfassung.

Bekämpfung von Wissensverlust

Durch hohe Beschäftigtenfluktuation, Umstrukturierungen in Folge von Fusionen, Übernahmen oder Personalabbau ist Wissen heute auf viele Informationsinseln verstreut. Noch dazu hat die Verlagerung hin zu hybriden, mobilen Arbeitsplätzen – bei gleichzeitig explosionsartiger Zunahme unstrukturierter Daten – zu einer immensen Belastung für das Wissensmanagement geführt. In einer Umfrage unter 1.000 IT-Führungskräften großer Unternehmen äußerten 67 Prozent der Befragten ihre Bedenken über den Verlust von Know-how, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen. IDC schätzt, dass Fortune-500-Unternehmen durch die mangelnde Weitergabe von Wissen jährlich 31,5 Milliarden US-Dollar verlieren. Intelligente Unternehmenssuche verbindet deshalb die Informationsinseln und ermöglicht es Unternehmen, das gesamte Wissen ihrer Organisation leicht zu finden, zu erschließen und weiterzugeben.

Das Problem der Anwendungs-Zersplitterung

Heutzutage greift ein durchschnittlicher Angestellter auf bis zu 40 Anwendungen pro Tag zu, jede mit ihrer eigenen (oft suboptimalen) Sucherfahrung. Dies führt zu einer hohen kognitiven Belastung, um den Arbeitsfluss über so viele unzusammenhängende Systeme aufrechtzuerhalten. Wichtige Informationen werden übersehen, weil sie in zu vielen Anwendungen untergegangen sind. Der Trend der Zersplitterung wird sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Eine Plattform für Unternehmenssuche bindet alle Anwendungen an, ermöglicht so den Zugriff auf das gesamte Unternehmenswissen über eine einzige Schnittstelle und wird zur einzigen Möglichkeit, nahtlos mit Wissen zu interagieren.

Suche wird relevanter

Einfache Suchfunktionen, wie sie fast jede Softwareanwendung beinhaltet, liefern nur unscharfe Ergebnisse. Es kommt aber auf Relevanz an. Sie zu erzeugen, ist schwierig und gleichzeitig unerlässlich, um brauchbare Suchergebnisse zu erhalten. Enterprise-Search-Lösungen beinhalten deshalb Natural Language Processing und Machine Learning-Algorithmen wie automatische Clusterbildung (Einordnung von Inhalten in Kategorien), Klassifizierung anhand von Beispielen (ohne definierte Regeln), Empfehlungen, Predictive Analytics und Ähnlichkeitsberechnungen (welche Inhalte sind ähnlich, auch wenn die Schlüsselbegriffe nicht die gleichen sind?).

Durch das Aufkommen großer Sprachmodelle (LLMs) öffnet sich derzeit die Tür für die Vektorsuche, bei welcher Informationen auf der Grundlage ihrer Bedeutung abgerufen werden. LLM-Technologie wird noch stärker in tiefe neuronale Netze integriert. Das bedeutet, Modelle beziehen den Kontext mit ein, um durch semantische Suche eine höhere Relevanz zu erzielen. Die Kombination von semantischen und vektoriellen Suchansätzen mit statistischen Suchfunktionen für Schlüsselwörter liefert Relevanz in einer Vielzahl von Unternehmensszenarien. Neuronale Suche stellt den ersten Schritt in Richtung Relevanz seit Jahrzehnten dar. So können Computer lernen, mit Menschen zusammenzuarbeiten, und nicht umgekehrt.

Q&A wie bei Google

LLMs und die Fähigkeit, mit einer Enterprise-Search-Engine semantisch zu arbeiten, erlauben Fragen und Antworten, wie man sie von Google kennt, künftig auch in Unternehmen. Noch steckt die Anwendung in ihren Anfängen, aber die Technologie schreitet schnell voran, was sich 2023 fortsetzen wird. Neuronale Suche wird schon bald in der Lage sein, direkte Antworten auf einfache Fragen zu extrahieren.

Weiterentwicklung der neuronalen Netze
Innovation beruht auf Wissen und dessen Verknüpfung. Aus der Interaktion lässt sich Bedeutung abzuleiten und werden damit neue Werte geschaffen. Unternehmenssuche (“Enterprise Search”) schafft diese Verbindungen über Informationssilos hinweg und ist daher ein wichtiger Wegbereiter für Innovationen. Dank der Weiterentwicklung von neuronalen Netze und LLMs wird sie schon bald eine neue Dimension der Genauigkeit und Leistungsfähigkeit erreichen.

Google bestätigt Einstieg ins Geschäft mit Falt-Smartphones

Faltbare Smartphones sind bisher ein Nischenmarkt – der größtenteils von Samsung besetzt wird. Doch der südkoreanische Konzern bekommt bald einen starken neuen Konkurrenten.

Google hat bestätigt, dass der Internet-Konzern ein auffaltbares Smartphone herausbringen wird. In einem am Donnerstag veröffentlichten kurzen Video ist ein Telefon zu sehen, dass sich zu einem Tablet aufklappen lässt. Details zum Gerät mit dem Namen Pixel Fold gab es zunächst nicht. Es wurde aber auf den 10. Mai 2023 verwiesen, an dem die Entwicklerkonferenz Google I/O am Hauptquartier in Mountain View stattfindet.

Im Geschäft mit faltbaren Telefonen ist bisher vor allem Samsung stark. Der südkoreanische Smartphone-Marktführer hat zwei Modellreihen im Angebot: Bei einer lässt sich das Gerät auf die Größe eines Tablets aufklappen, die andere ist kompakter und ist aufgefaltet so groß wie ein gewöhnliches Telefon.

Auch chinesische Anbieter stellten in den vergangenen Jahren faltbare Smartphones vor. Doch etwa Huawei wurde im internationalen Geschäft von US-Sanktionen gestoppt – und auch Geräte anderer Anbieter sind in eher kleinen Stückzahlen vor allem im Heimatmarkt China verfügbar.

7,6 Zoll großes Display
Der US-Sender CNBC hatte im April berichtet, dass Googles Smartphone mit dem Namen Pixel Fold aufgefaltet ein 7,6 Zoll großes Display haben werde. Es wäre damit genauso groß wie beim Konkurrenz-Gerät Samsung Fold. Wenn es zusammengeklappt ist, werde man den 5,8 Zoll großen Bildschirm auf der Außenseite nutzen können.

Google hatte beim Betriebssystem Android, das der Konzern entwickelt, in den vergangenen Jahren die Unterstützung von Falt-Smartphones ausgebaut. Marktforscher gehen allerdings davon aus, dass die Geräte in den nächsten Jahren ein Nischensegment des Smartphone-Marktes bleiben werden.

So rechnet die Analysefirma IDC für dieses Jahr zwar mit einem Absatzsprung von 50 Prozent auf 21,4 Millionen Falt-Telefone. Insgesamt dürften aber mehr als 1,2 Milliarden Smartphones verkauft werden. Für das Jahr 2027 erwarten die Marktforscher den Absatz von gut 48 Millionen faltbaren Smartphones – das wäre immer noch ein geringer Anteil am Gesamtmarkt von 1,37 Milliarden.

Apple will Airpods-Hülle in iPod Nano verwandeln

Womöglich will der Hersteller seine drahtlosen Kopfhörer verselbstständigen. Der erste Schritt dafür ist eine umfangreichere Bedienung.

“Patently Apple” berichtet über ein neues Patent, das eine neuartige Airpods-Hülle beschreibt. Demnach soll die Hülle mit einem Bildschirm und kapazitiven Oberfläche ausgestattet sein und rudimentäre Bedienoptionen für Musik, Apple TV, Bücher und andere Medien-Apps bieten.

Recht viel kann mit der Hülle auch Siri übernehmen: Das Patent beschreibt Szenarien, in denen Siri den nächsten Song ankündigt, einen Film auf dem Apple TV abspielen lässt, Benachrichtigungen ankündigt und vorliest sowie die Wetter- und Radio-App steuert.

Apple sieht für die neue Hülle auch eine zusätzliche Geste vor: Drückt man das Case etwas fester von beiden Seiten, wird der Audio-Modus der Airpods gewechselt.

Damit das alles problemlos funktioniert, wird die Hülle mit Speicher und einem Prozessor ausgestattet, was sie fast schon in ein smartes Gerät verwandelt. Angelehnt an ihre Größe und das wahrscheinlich farbliche Display sowie der Tatsache, dass die Airpods und somit die Hülle primär fürs Musik abspielen dienen, konnten gewisse Parallelen zum iPod Mini nicht von der Hand gewiesen werden.

Anders als der iPod Mini soll die patentierte Hülle über die Haptic Engine oder eine andere Art eines Vibrationsmotors verfügen und so neben der visuellen noch eine haptische Rückmeldung liefern.

Wenn man ganz weit in die Zukunft blickt, könnten Siri, Übersetzer und weitere Funktionen nicht nur in der Hülle, sondern direkt auf den Airpods möglich werden. Das Fraunhofer-Institut forscht gerade an der neuartigen Technologie der Membrananordnung, die deutlich energieeffizienter ist. Die Forscher sind sich sicher, dass die damit erzielten Akkuersparnisse in bessere Noise-Cancellation oder Übersetzung investiert werden können.

HP stellt aktualisierte Envy-Notebooks vor

HP Deutschland setzt auf flexible und anpassungsfähige Technologie und präsentiert die 2023er Updates des Envy-Portfolios.

Die neuen HP-Envys sind für die hybride Welt von heute ausgelegt, um sich mit anderen zu vernetzen sowie Inhalte zu erstellen und auszutauschen. Dafür spendierte der US-Hersteller eine 5-MP-Kamera für Videoanrufe in hoher Qualität, einen manuellen Kameraauslöser und ein insgesamt verbessertes Konferenz-Erlebnis durch HP Presence 2.0. Damit können Video- und Hintergrundeinstellungen, die Freigabe von mehreren Kameras sowie Bildanpassungen mit der MyHPApp und den Funktionen “Drehen” und “Keystone Correction” vorgenommen werden.

Die wichtigsten Funktionen
Die neuen Laptops sind mit den aktuellen leistungsstarken CPU- und GPU-Optionen von AMD und Intel ausgestattet, verbinden sich mit Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E und werden mit Fast Charge in nur 30 Minuten bis zu 50 Prozent aufgeladen. Die Envys 2023 haben Anschlussmöglichkeiten für bis zu drei externe 4K-Displays und versprechen in der Maximalausstattung ein natürlicheres Seherlebnis durch ein OLED-Display. Ein KI-unterstützter Image Signal Processor (ISP) identifiziert den Nutzer, sperrt das Gerät automatisch, wenn er sich entfernt, und aktiviert es, sobald er sich wieder nähert.

HP bringt mit dem HP Envy x360 15.6 als erstes Unternehmen ein IMAX Enhanced-zertifiziertes Notebook auf den Markt. Die optionale Konfiguration stellt Nutzern Bild, Ton und erstklassige digitale Inhalten in IMAX-Qualität zur Verfügung. Darunter fallen der exklusive IMAX Expanded Aspect Ratio bei ausgewählten Filmen und Sequenzen sowie die IMAX-Tonmischung, eine spezielle Variante der DTS:X-Technologie, die ein räumliches Klangerlebnis, bei vollem Dynamikumfang auf Referenzniveau verspricht, insbesondere bei den exklusiven digital remasterten HDR-Inhalten der IMAX-Medien.

Ergänzt werden die Envy-Laptops von der HP Z3700 Dual Mouse. Durch den Dual-Mode kann sie sich per USB-A-Dongle oder mit Bluetooth 5.0+ verbinden. Die Multi-Surface-Sensortechnologie mit 1600 DPI ermöglicht eine flüssige und präzise Steuerung auf verschiedenen Oberflächen. Mit einer einzigen AA-Batterie versorgt, soll sie bis zu 16 Monate ohne Wechsel durchhalten.

Preise und Verfügbarkeiten
Der HP Envy x360 15.6-Zoll 2-in-1 Laptop Notebook soll im Mai 2023 ab 899 Euro erhältlich. Der HP Envy 17.3-Zoll Laptop Notebook soll ebenfalls im Mai ab 999 Euro verfügbar sein. Die HP Z3700 Dual Mouse steht bereits ab 29,99 Euro zum Verkauf bereit. Alle Angaben sind unverbindliche Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer.

HMD Global präsentiert Nokia C22 und C32

Die finnische HMD Global, Lizenznehmer für Nokia Smartphones und Tablets, erweitert die günstige C-Reihe mit zwei neuen Einstiegsmodellen.

Robuster, mit einer längeren Akkuleistung und hoher Bildqualität, so bewirbt HMD Global, the Home of Nokia Phones, die neuen Nokia-Modellen C22 und C32. Sie sollen das Beste aus finnischem Design und Funktion zu einem erschwinglichen Preis anbieten. Was die Smartphones, die beide unter 150 Euro kosten, an Technologie zu bieten haben, braucht keinen Vergleich zu scheuen.

Bis zu drei Tage Laufzeit
Die neuen Nokias sind besonders robust, bieten eine Akkulaufzeit von bis zu drei Tagen und verfügen über ein 6.52″ HD+ Display, das von einem Unisoc Quad-Core-Prozessor angetrieben wird. Soweit die Gemeinsamkeiten. Beim C22 sind 2 GB RAM für den Betrieb des Android 13 Go-Systems zuständig. 64 GB Speicherplatz reichen für jede Menge Fotos. Die 13-Megapixel-Hauptkamera und eine 8-Megapixel-Frontkamera sorgen mit leistungsstarken Algorithmen für perfekte Porträts und Landschaftsaufnahmen bei Tag und Nacht, verspricht der Hersteller.

Das Gehäuse des C22 ist aus Polycarbonat, hat ein gehärtetes Display-Glas und ist vor Stürzen, Staub und Spritzwasser geschützt. Das schlanke Smartphone wiegt 188 Gramm und misst 164,6 x 75,89 x 8,55 Millimeter. Insgesamt bietet das Nokia C22 in den Farben Midnight Black und Sand eine solide, angenehme Haptik, verspricht der Hersteller.

50-MP-Kamera für jedes Abenteuer
Das Nokia C32, das auf dem Mobile World Congress 2023 vorgestellt wurde, ist jetzt auch im DACH-Markt erhältlich und bietet für den Aufpreis von gerademal 20 Euro ein “normales” Android 13 mit 3 GB RAM und eine 50 MP-Kamera mit 2 MP-Tiefensensor. Der verbesserte Sensor fängt mehr Licht ein und wird zudem von einem Nachtmodus unterstützt. Die Rückseite ist aus Sicherheitsglas in der Farbe Charcoal und wurde mit einem Rahmen in Metallic-Finish versehen, der dem Smartphone einen eleganten Look verleiht. Nicht zuletzt dadurch ist es bei gleichen Maßen mit 198 Gramm etwas schwerer.

“Wir sind stolz darauf, unser Angebot an erschwinglichen Smartphones mit den neuesten Ergänzungen der C-Serie zu erweitern”, sagt Eric Matthes, General Manager von HMD Global. “Mit dem Nokia C22 und C32 können unsere Kunden jetzt das Beste aus der Nokia-Performance zu einem günstigen Preis genießen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.”

Preise und Verfügbarkeit
Das Nokia C22 und das C32 sind ab sofort auch im DACH-Raum erhältlich. Der Verkaufspreis für das Nokia C22 liegt bei 129 Euro und für das Nokia C32 bei 149 Euro, jeweils als unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer. Die gleichen Preisangaben gelten auch in Schweizer Franken.