Google Pixel: Das sind die neuen Funktionen mit Android 11

Google hat Android 11 veröffentlicht. Heißt: Die Hersteller von Android-Smartphones sollen sich jetzt einmal ordentlich ins Zeug legen, damit Nutzer das neue System auch auf ihre Smartphones bekommen. Aber nicht nur generell Android 11 als finale Version ist da, Android 11 auf den Pixel-Smartphones ist noch einmal eine andere Nummer. Ein paar Mal im Jahr wird das Pixel mit Software-Updates aufgefrischt, die neue Funktionen, Tricks und Apps auf das Smartphone bringen. So auch nun.

Nutzer können jetzt die Live-Ansicht mit Standortfreigabe in Google Maps verwenden, um sich leicht mit Freunden im echten Leben zu treffen. Wenn eure Freunde sich dafür entschieden haben, euch ihren Standort mitzuteilen, tippt einfach auf ihren Avatar in Maps und dann auf Live View auf der rechten Seite des Bildschirms. Ihr seht dann, wo sie sich im Verhältnis zu euch befinden und wie weit sie entfernt sind.

Vermutlich nicht ganz so interessant für uns: Das neue Smart Reply auf der Tastatur des Pixels macht das Tippen einfacher, indem es hilfreiche Vorschläge gibt, wenn man Chat-Anwendungen verwendet. Im Moment nur in englischer Sprache für Gboard-Nutzer und auch nicht in allen Chat-Apps.

Jetzt kann das Pixel auf der Grundlage eurer täglichen Routine App-Vorschläge machen. Es empfiehlt Apps, die ihr zu verschiedenen Tageszeiten verwendet, wie z. B.Google Maps für den Nachmittagsspaziergang oder die Medien-Apps, die ihr abends verwendet.

Euer Pixel bietet nun auch bequemere Möglichkeiten, Text und Bilder auszuwählen oder einen Screenshot mit neuen Übersichtsaktionen zu machen.

Zu guter Letzt kann das Pixel euch mit neuen intelligenten Vorschlägen für Ordnernamen helfen, das Gerät zu organisieren. Gruppiert Apps schnell nach Themen, wie Fotografie, Nachrichten, Navigation, Fitness und mehr.

Huawei Watch GT2 Pro: Neue Smartwatch mit Wireless Charging im Anmarsch

Von Huawei steht mit der Huawei Watch GT2 Pro eine neue Premium-Smartwatch ins Haus. Das wusste nicht Huawei selbst zu vermelden, sondern der Journalist Roland Quandt griff da – wie so oft – dem Hersteller vorweg. Neben Bildern konnte er auch die technischen Details der neuen Smartwatch auftreiben. Charakteristische Mermale der GT2 Pro seien Wireless Charging und eine lange Akkulaufzeit – da legt Huawei bei den Wearables ohnehin ganz gut vor im Konkurrenzkampf.

Das runde OLED-Display der Huawei Watch GT2 Pro ist 1,39 Zoll (3,53 cm) groß und bietet eine Auflösung von 454×454 Pixeln. Mit rund 46 Millimetern Durchmesser ist die GT2 Pro sicherlich nicht die kleinste Smartwatch. Im Inneren des Edelstahlgehäuses finden 4 GB Flash-Speicher sowie die Sensorik, wie ein GPS-Empfänger und Gyroskop ihren Platz. In Sachen Arbeitsspeicher zeigt man sich mit 32 MB wohl ebenso sparsam wie sein Vorgänger, die Huawei Watch GT2. Ebenfalls verbaut ist ein 455 mAh großer Akku, mit welchem Huawei mit Laufzeiten von bis zu 14 Tagen selbst einem Xiaomi Mi Band Konkurrenz machen könnte. Erstmalig für eine Huawei Smartwatch lässt sich der Akku auch drahtlos aufladen.

Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 5.1. Ebenso lassen sich über Bluetooth auch drahtlose Kopfhörer verbinden, um auf dem internen Speicher abgelegte Musik abzuspielen.

Auch in Sachen (Fitness-)Tracking soll die GT2 Pro dank den verbauten Sensoren einiges auf dem Kasten haben: So gehören neben einem Schrittzähler, Stufenzähler und dem Tracking der Herzfrequenz auch Herzfrequenzzonen, die Überwachung der Schlafdauer und -qualität, das Aufzeichnen des Stresslevels und die Erfassung des Sauerstoffgehalts im Blut zu ihren Fähigkeiten. Für den Sport bietet man diverse Modi zur Datenerfassung einzelner Sportarten an. Mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 50 Metern dürfte hier auch Schwimmen kein Problem darstellen.

Die Huawei Watch GT2 Pro soll in den nächsten Wochen zu einem Preis von rund 280 Euro auch auf dem deutschen Markt erscheinen. Huawei bietet diverse Farben des Edelstahlgehäuses an, welche mit verschiedenen Armbändern aus Kunststoff oder Leder kombiniert sind.

HP Reverb G2: Spätere Auslieferung mit besseren Linsen

Die Auslieferung der HP Reverb G2 verzögert sich laut HP bis mindestens Mitte Oktober. Als Grund wird die Umstellung auf bessere Linsen genannt. Laut HP werden sämtliche Lieferungen der HP Reverb G2 erst ab dem 14. Oktober aus Asien verschickt.

Später aber mit besseren Linsen

Ursprünglich sollten die neue Generation der HP Reverb, die unter anderem mit verbessertem Klang, Komfort und Bild aufwarten soll, schon im September ausgeliefert werden. HP begründet die Verzögerung mit dem Einsatz neuer und verbesserter Linsen für das VR-Headset. Hierzu musste kurzfristig der Produktionsprozess umgestellt werden. Kunden, die die HP Reverb G2 bei Bestware vorbestellt haben, erhalten die Möglichkeit, die Lieferungen direkt von HPs Zwischenhändler zu sich versenden zu lassen, was zumindest einen Teil des Aufschubs ausgleichen soll.

Falsche Lieferprognose

Bei Kunden die direkt bei HP vorbestellt haben, kann es zusätzlich zur Lieferverzögerung zu falschen Angaben des Liefertermins kommen. Hier haben einige Kunden im Forum berichtet, dass der auf der Website angegebene voraussichtliche Termin bis ins nächste Jahr verschoben wurde. Hierbei sollte es sich um einen Fehler handeln und auch diese Kunden sollten im Oktober beliefert werden.

Erste unabhängige Tests nur knapp vor dem Verkaufsstart

Laut HP sollen erste Exemplare der umgestellten Serienfertigung erst kurz vor der Auslieferung an Kunden für unabhängige Tests zur Verfügung stehen. ComputerBase wird sich darum bemühen möglichst zeitnah einen Test zu liefern. Sollte es hierzu schon im Voraus Fragen und Anmerkungen geben, können diese gerne im Forum geäußert werden.

Nvidia GeForce RTX 3080 Hands-On-Review – Test sponsored by Nvidia?

Kaum wurde die GeForce RTX 3080 von Nvidia angekündigt, da findet sich auch schon der erste Hands-On-Test im Netz. Inklusive Details zur Karte, dem ominösen Power-Adapterkabel und natürlich jede Menge Benchmarks.

Die GeForce RTX 3080 soll am 17.9 in den Verkauf gehen. Dann erscheinen üblicherweise auch die ersten Tests der Karten. Nicht so beim Launch der neuen Generation! Denn auf dem Youtube-Kanal von Digital Foundry findet sich bereits eine Analyse der GeForce RTX 3080 inklusive Blick auf die Karte, dem neuen Power-Adapter-Kabel für den 12-Pin-Power Stecker und natürlich Benchmarks im Vergleich zur GeForce RTX 2080, aber interessanterweise nicht zur RTX 2080 Ti.

Das Testvideo ist so umfangreich und dennoch so eingeschränkt in den Vergleichen, dass man davon ausgehen kann, dass es mit Wissen und unter entsprechendem Einfluss von Nvidia erstellt wurde. Im Video selbst wird zudem ausgeführt, dass die gezeigten Benchmarks von Nvidia ausgesucht, also speziell selektiert, wurden. Zudem fällt nebenbei der Satz, dass auf dem Kanal “schon öfter von Nvidia gesponsorte Inhalte liefen”. Auf der anderen Seite wird behauptet, dass die Test ohne von Nvidia bereitgstellter Hardware durchgeführt wurden, woraus sich die Frage ergibt, wieso dann nur von Nvidia gewählte Benchmarks genutzt wurden.

Zitate aus dem Video-Transcript:

full disclosure the games shown today are chosen by nvidia but to be fair they cover a range of modern game engines and key triple a titles ….

after all for example it’s no secret we’ve run a series of nvidia sponsored content …

testing was carried out right here at my place with no nvidia overseas or nvidia supplied hardware …

Nvidia sponsert zunehmend “Influencer” um entsprechende Inhalte zu veröffentlichen. Aus zuverlässigen Quellen haben wir sogar erfahren, dass einige bekannte Reviewer zum Launch der 3000er Generation gestrichen und gegen Influencer ausgetauscht wurden, also entsprechend keine Referenz-Samples mehr erhalten. Wer kein Nvidia NDA unterzeichnet hat – so wie wir – bekommt zudem weder Samples (auch nicht von Board-Partnern, denn diese müssen von Nvidia abgesegnet werden) noch erhält er Zugang zu den Launch-Treibern und Informationen. Unserer Meinung nach dürfte es sich bei dem Video also vermutlich um ein von Nvidia gesponsertes „Werbe-Video“ handeln, dass gegen die üblichen Gepflogenheiten aber nicht als solches gekennzeichnet ist. Alle Angaben im Video sind also mit entsprechender Vorsicht zu genießen.

GeForce RTX 3000: MSI setzt bei Ampere vorerst auf Gaming und Ventus

MSI hat zum offiziellen Start der GeForce-RTX-3000-Serie etwas ganz Besonderes zu bieten: Grafikkarten in zwei Serien, die es im Vorfeld der offiziellen Vorstellung noch nicht zu sehen gab. Beim Informationsgehalt der Pressemitteilung verhält es sich hingegen wie bei anderen Hersteller von Custom Designs: wenig Substanz.

Details bleibt auch MSI noch schuldig

Nvidia hatte selbst Partner allem Anschein nach lange in Unwissenheit über die Eckdaten der ersten Ampere-GPUs für Spieler-Grafikkarten gelassen. Die von MSI mit der Pressemitteilung veröffentlichten Datenblätter strotzen nur so vor Lücken.

MSI wird GeForce RTX 3090, 3080 und 3070 zu Anfang in zwei Serien auf den Markt bringen: Gaming und Ventus. Die GeForce RTX 3090 Gaming Trio X sowie die GeForce RTX 3080 Gaming Trio X setzen dabei auf drei 8-Pin-, die Ventus-Varianten der beiden GPUs hingegen auf zwei 8-Pin-Anschlüsse. Der Takt ab Werk und OC-Versprechen werden hier wie gewohnt den Unterschied machen. Die GeForce RTX 3070 Gaming X Trio setzt auf zwei mal 8 Pin – eine Ventus-Version der kleinen Ampere-Grafikkarte stellt MSI bisher nicht in Aussicht.

Schon die Ventus-Varianten mit GA102-GPU sind mit 1,4 Kilogramm sehr schwer, die Gaming-X-Trio-Versionen dürften noch schwerer sein. Auch diese Details bleibt MSI aber vorerst noch schuldig. Das betrifft auch Termine und Preise. Als einziger Partner hat bisher Zotac in Aussicht gestellt, erste Custom Designs pünktlich zum Verkaufsstart der Founders Edition von Nvidia in den Handel zu bringen. Asus spricht von „September 2020“.

Mehr Informationen am Mittwoch

Am Mittwoch um 16:00 Uhr will MSI mehr Informationen in einem Livestream auf YouTube verraten.

WhatsApp Update: Nützliche neue Funktionen sind auf dem Weg

In der Entwickler-Version von WhatsApp kündigen sich praktische neue Funktionen an. So schrauben die Macher aktuell an einem Werkzeug, das die Verwaltung der empfangene Inhalte deutlich erleichtern soll – ein Segen für volle Speicher.

Bald kann man bei WhatsApp deutlich besser Speicherfresser finden

WhatsApp ist für viele Menschen neben der E-Mail zum zentralen digitalen Kommunikations-Werkzeug geworden – Ende 2019 lag die Zahl der Nutzer hierzulande bei über 58 Millionen – der Facebook-Messenger ist auf Platz zwei mit 18 Mio. Nutzern weit abgeschlagen. Neben einfachen Textnachrichten werden dabei immer häufiger auch Bilder, Videos und Dokumente übertragen. Genau hier setzt eine Funktion an, die von den Experten von Wabetainfo in einer Textversion entdeckt wurde.

Demnach scheinen die Entwickler kurz vor dem Abschluss an den Arbeiten an einem “Werkzeuge für die Speichernutzung”, die schon vor Monaten begonnen hatten. In einer neuen Untersektion der App wird man nach diesen Informationen nach Release folgende Funktionen vorfinden:

Im oberen Abschnitt stellt Whatsapp den von allen Inhalten belegten Speicherplatz dar.

Daraufhin folgt der Abschnitt “weitergeleitete Inhalte” und eine Angabe, wie viel Speicherplatz von diesen Dateien eingenommen wird.

Wiederum darunter werden die “größten Dateien” in einem eigenen Abschnitt nach Größe sortiert aufgeführt.

Noch kein Release in Sicht

All diese Bereiche stehen unter der Überschrift: “Vorschläge zur Bereinigung – überprüfe und lösche unnötige Dateien um Speicherplatz freizumachen.” Aktuell ist noch nicht klar, wann mit einem Release der Funktionen zu rechnen ist, zum jetzigen Zeitpunkt sind diese noch nicht für Beta-Tester verfügbar. Wabetainfo geht davon aus, dass die Entwickler hier wohl noch weitere Werkzeuge zur Speicherverwaltung nachreichen wollen – beispielsweise die Möglichkeit, alle Nachrichten löschen zu können.