{"id":955,"date":"2020-11-24T06:39:23","date_gmt":"2020-11-24T05:39:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=955"},"modified":"2020-11-24T06:39:23","modified_gmt":"2020-11-24T05:39:23","slug":"withings-scanwatch-im-test-hybride-smartwatch-par-excellence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=955","title":{"rendered":"Withings ScanWatch im Test: Hybride Smartwatch par ex\u00adcel\u00adlence"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der&nbsp;Activit\u00e9 Pop (Test), die vor rund f\u00fcnfeinhalb Jahren auf den Markt kam, begr\u00fcndete&nbsp;Withings&nbsp;den Sektor um hybride Smartwatches mit. Gepaart mit neuen Funktionen und einem Herzfrequenzsensor gelang es zuletzt der&nbsp;Steel HR (Test), die K\u00e4uferschaft zu begeistern, bevor das Unternehmen&nbsp;f\u00fcr kurze Zeit von Nokia \u00fcbernommen&nbsp;wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der ScanWatch legt Withings das Konzept nochmals neu auf und schafft so eine Smartwatch mit analogem Zifferblatt, kleinem Display und einer Schar von Sensoren. Allen voran ist dabei sogar ein Sensor zur EKG- und SpO2-Messung an Bord, was so bislang einzig den (vollwertigen) Smartwatches vorbehalten und im hybriden Segment gar nicht vertreten war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Withings ScanWatch ist bereits erh\u00e4ltlich. Unabh\u00e4ngig von der Farbvariante ruft der Hersteller f\u00fcr das 38-mm-Modell eine Preisempfehlung von rund 280 Euro aus. Die 42 mm gro\u00dfe Variante schl\u00e4gt mit einem Aufpreis von 20 Euro zu Buche. Im Preisvergleich sind die Uhren&nbsp;ab 270 respektive 280 Euro gelistet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4u\u00dferlich vollends gelungen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen\u00fcber der in die Jahre gekommenen Steel HR setzt die ScanWatch an vielen Punkten an und verbessert das altgediente Design. Vor allem die neue Geh\u00e4useform ist hier zu erw\u00e4hnen. Die Unterseite der Steel HR verlief sehr trichterf\u00f6rmig und lag so beim Tragen auch unansehnlich am Handgelenk auf \u2013 beides Punkte, die seinerzeit so gar nicht bemerkt wurden, aber im nun vorliegenden, direkten Vergleich umso st\u00e4rker auffallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die angepasste Unterseite ist mithin nur ein Punkt von vielen. Die ScanWatch macht \u00e4u\u00dferlich alles richtig. Das Edelstahlgeh\u00e4use mit polierter Glas-Einfassung ist absolut tadellos verarbeitet. Diese Aussage mag zwar auf mittlerweile beinahe alle (getesteten) Smartwatches zutreffen, doch topt die ScanWatch dies noch mal. Die Uhrenunterseite ist ebenfalls aus Edelstahl gefertigt, w\u00e4hrend andere getreu dem Motto \u201eOben hui, unten pfui\u201c hier oftmals auf eine Unterseite aus Kunststoff setzen. Zum guten Ton geh\u00f6rt dann auch ein Saphirglas. Neu ist zudem die digitale Krone an der rechten Uhrenseite, die angenehm fl\u00fcssig und mit einem leichten haptischen Feedback durch das Men\u00fc f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch beim Zifferblatt setzt Withings an, wenngleich die Grundstruktur der Steel HR beibehalten wird. Auf 12 Uhr befindet sich weiterhin das kleine PMOLED-Display, das nun auf einen Durchmesser von 13 mm w\u00e4chst. Die Aufl\u00f6sung betr\u00e4gt 9.000 Pixel \u2013 einzelne Bildpunkte sind dabei selbst bei naher Betrachtung nicht auszumachen. Die Helligkeit von maximal 260 nits ist vollends ausreichend, um selbst bei Sonnenlicht das Display abzulesen. Unterhalb dessen befindet sich auf 6 Uhr ein kleines Zifferblatt, das der Anzeige der Tagesaktivit\u00e4t in Prozent vom Tagesziel dient. Als Designakzent ist das zweite Zifferblatt mit einem&nbsp;Guillochemuster&nbsp;versehen. Das Hauptzifferblatt ist dagegen je nach Variante schlicht in einer Farbe gehalten. Stundenindexe und Zeiger sind aus Chrom gefertigt und unterstreichen das schlichte, aber zeitlose Design.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Wasserdichtigkeit attestiert Withings der Uhr&nbsp;5 ATM. Der Standard bezieht sich dabei auf den Druck einer angenommenen Wassers\u00e4ule von 50 m. Aufgrund von Druckspitzen entspricht dies lediglich allt\u00e4glichen T\u00e4tigkeiten wie Baden, Duschen oder H\u00e4ndewaschen. Wie beinahe alle Smartwatch-Hersteller wirbt jedoch auch Withings mit der Eigenschaft, die Uhr beim Schwimmen tragen zu k\u00f6nnen, wenngleich dies theorethisch erst ab 10 ATM definiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00f6\u00dfen und Varianten der ScanWatch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie schon die Steel HR wird auch die ScanWatch in zwei Gr\u00f6\u00dfen aufgelegt. Die bisherigen Kaliber 36 und 40 mm wachsen auf 38 und 42 mm. Beide Modelle sind in der Grundfarbe Wei\u00df oder Schwarz erh\u00e4ltlich und unterscheiden sich optisch etwas. Die 42-mm-Variante setzt auf einen breiteren Rahmen und einen klassischen Bandansto\u00df, der in das Geh\u00e4use \u00fcbergeht. Die 38-mm-Ausf\u00fchrung erinnert ein wenig an den Max-Bill-Stil von&nbsp;Junghans. Ohne Minutenindexe und mit einem schmaleren Rahmen wirkt die Variante noch minimalistischer. W\u00e4hrend das 42 mm gro\u00dfe Modell 83 g wiegt, bringt das 38-mm-Modell 58 g die Waage bringt \u2013 jeweils ohne Armband.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vergleich zu anderen smarten Uhren sticht die ScanWatch mit ihrem klassischen Design schnell hervor. Neben der mechanischen Automatikuhr Rado Silver Star (38 mm), der Withings Steel HR (36 mm) und der Garmin V\u00edvomove HR (43 mm) wirkt die ScanWatch (42 mm) am harmonischsten. Mit einer H\u00f6he von 13,7 mm baut sie von den verglichenen Uhren am h\u00f6chsten, was jedoch auch dem gew\u00f6lbten Uhrenglas geschuldet ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tolles Armband<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beiden gemein ist in der Grundausstattung ein schwarzes Kautschuk-Armband mitsamt Dornschlie\u00dfe. Das Armband ist wie die restliche Uhr tadellos verarbeitet. Es stremmt nicht, sitzt \u00fcberaus gut und ist kaum schmutzanf\u00e4llig. Dennoch betrifft der einzige negative Punkt zum \u00c4u\u00dferen der ScanWatch das Armband. Wenn auch leicht zu verschmerzen und ebenso leicht zu ersetzen, ist es zu lang. Bei einem Handgelenksumfang von rund 20 cm reicht das lange Bandende beinahe bis zum Steg des kurzen Armbands. \u00c4hnliches wurde bereits bei der&nbsp;Steel HR Sport (Test)&nbsp;bem\u00e4ngelt. Die Zugabe eines zweiten, k\u00fcrzeren St\u00fccks w\u00fcrde hier Zuk\u00e4ufe ersparen. Die Armb\u00e4nder sind bei beiden Varianten ohne Werkzeug wechselbar. Die Breite betr\u00e4gt je nach Variante 18 beziehungsweise 20 mm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einfache Bedienung, die einen Wunsch offen l\u00e4sst<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bedienung der ScanWatch hat sich dank der neuen Krone revolutioniert. Musste bei allen vorherigen Withings-Modellen mittels mehrfachen Knopfdrucks durch das Men\u00fc navigiert werden, l\u00e4uft dies nun geschmeidig von der Hand. Die Auswahl beispielsweise zum Starten einer Trainingseinheit erfolgt \u00fcber ein Dr\u00fccken der Krone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gro\u00dfe Anforderungen an die Bedienung bedarf es bei den rudiment\u00e4ren Men\u00fcs jedoch auch nicht. Neben der Ansicht der verschiedenen Vitaldaten bleiben mit dem Starten der EKG- und SpO2-Messung sowie dem Starten einer Trainingseinheit, einer gef\u00fchrten Atem\u00fcbung und dem Uhrenmen\u00fc (Stoppuhr, Timer und Wecker) nur wenige Auswahlpunkte \u00fcbrig. Dessen ungeachtet verl\u00e4uft jedwedes Scrollen im Men\u00fc butterweich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Benachrichtigungen unterst\u00fctzt die Withings ScanWatch beinahe jede, die vom gekoppelten Smartphone empfangen wird. Eine direkte Auswahl, von welcher App der Tr\u00e4ger Benachrichtigungen auf die Uhr weitergeleitet haben m\u00f6chte, erfolgt \u00fcber die zugeh\u00f6rige Health-Mate-App. Die entsprechende Benachrichtigung wird als langsam laufender Flie\u00dftext auf dem kleinen Display wiedergegeben. Bei l\u00e4ngeren Nachrichten wird jedoch lediglich der Anfang angezeigt. Eine Reaktion auf eingehende Benachrichtigungen ist nicht m\u00f6glich. Etwas \u00e4rgerlich ist auch, dass die Benachrichtigungen nach dem Durchlaufen nicht nochmals aufgerufen werden k\u00f6nnen. Dies widerspricht dem eigentlichen Grundgedanken etwas \u2013 die (kurzen) Benachrichtigungen dienen dem Tr\u00e4ger vorrangig dazu, abzusch\u00e4tzen, ob er zum Smartphone greifen muss oder nicht. Einmal die Benachrichtigung am Handgelenk verpasst, muss zur Kontrolle somit ohnehin zum Smartphone gegriffen werden. Hier w\u00e4re eine Art Benachrichtigungszentrale sehr w\u00fcnschenswert, sodass mitunter eine gewisse Anzahl der letzten Mitteilungen nochmals eingesehen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der&nbsp;Activit\u00e9 Pop (Test), die vor rund f\u00fcnfeinhalb Jahren auf den Markt kam, begr\u00fcndete&nbsp;Withings&nbsp;den Sektor um hybride Smartwatches mit. Gepaart mit neuen Funktionen und einem Herzfrequenzsensor gelang es zuletzt der&nbsp;Steel HR (Test), die K\u00e4uferschaft zu begeistern, bevor das Unternehmen&nbsp;f\u00fcr kurze Zeit von Nokia \u00fcbernommen&nbsp;wurde. 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