{"id":914,"date":"2020-11-11T04:52:18","date_gmt":"2020-11-11T03:52:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=914"},"modified":"2020-11-11T04:52:18","modified_gmt":"2020-11-11T03:52:18","slug":"test-lg-27gn950-b-4k-gaming-monitor-mit-nano-ips-technologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=914","title":{"rendered":"Test LG 27GN950-B: 4K-Gaming-Monitor mit Nano-IPS-Technologie"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einleitung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf LGs UltraGear-GL-Linie folgt nun die GN-Serie, die mit zwei Bildschirmdiagonalen (38 und 27&nbsp;Zoll) und vier verschiedenen Aufl\u00f6sungen erscheint. Mit dem 27GN950-B erreicht das weltweit erste&nbsp;IPS-UHD-Panel mit einer&nbsp;Reaktionszeit&nbsp;von 1 ms (G2G) unsere Redaktion und bildet damit die Speerspitze der drei 27-Z\u00f6ller, die zur Auswahl stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hersteller legt neben einer hohen Geschwindigkeit Wert auf Farbbrillanz und stattet auch den LG 27GN950-B mit Nano-IPS aus, um lebhaftere Farben zu erreichen und letztendlich eine DisplayHDR600-Zertifizierung zu erhalten, die eine 90-prozentige Farbraumabdeckung des DCI-P3-Farbraums erfordert. F\u00fcr ein smoothes Gameplay verf\u00fcgt das Modell zudem \u00fcber eine native Aktualisierungsrate von&nbsp;144 Hz, die dank DSC (\u201eDisplay Stream Compression\u201c) an nur einer&nbsp;DisplayPort-Schnittstelle erreicht werden kann. Zus\u00e4tzlich kann VRR sowohl an AMD- als auch an NVIDIA-Grafikkarten genutzt werden, um Stuttering und&nbsp;Tearing&nbsp;zu eliminieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bislang stehen s\u00e4mtliche LG-UltraGear-Displays f\u00fcr eine tolle Performance und sind immer f\u00fcr einen Rekord in diesem Bereich gut. Wir sind gespannt, ob der LG 27GN950-B diesem Anspruch gerecht wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im&nbsp;Datenblatt des LG 27GN950-B.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lieferumfang<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit seinen knapp 11 kg l\u00e4sst sich der sch\u00f6n gestaltete Motivkarton ohne gro\u00dfe M\u00fche zum Bestimmungsort bringen. Zur Transporterleichterung wurden ihm Grifflaschen spendiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Karton wird benutzerfreundlich von der breiten Seite ge\u00f6ffnet. So entf\u00e4llt das l\u00e4stige Herausziehen des kompletten Innenlebens durch eine schmale \u00d6ffnung. Im oberen Styroporformteil befinden sich in F\u00e4chern geordnet Basis, Tragarm und eine Zubeh\u00f6rschachtel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser befinden sich Netzkabel, Netzteil,&nbsp;DP- und&nbsp;HDMI-Kabel, USB-3.0-Kabel vom Typ A auf B, eine Kabelklemme f\u00fcr das Mauskabel und als Papierbeilage Sicherheitsanweisungen, ein Kalibrationsbericht sowie Garantie-Informationen. Zus\u00e4tzlich ist eine CD-ROM vorhanden. Auf ihr ist allerdings nicht wie gewohnt das ausf\u00fchrliche Handbuch in mehreren Sprachen zu finden, sondern nur eine Schnelleinf\u00fchrung und einige Erkl\u00e4rungen zum Display und wiederum Sicherheitshinweise. Das Handbuch und weitere Software wie zum Beispiel \u201eOnScreen Control\u201c (Softwarel\u00f6sung des OSD-Men\u00fcs) lassen sich im Support-Bereich der Produkt-Website herunterladen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter dem oberen Styroporformteil befindet sich gut gesch\u00fctzt das Display, das zus\u00e4tzlich in einen Schaumstoffbeutel eingeschlagen ist. Zun\u00e4chst m\u00fcssen Basis und Tragarm zusammengesteckt und mittels der beiden Fl\u00fcgelschrauben unterhalb der Basis fixiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss wird die Halteplatte des Tragarms in die&nbsp;VESA-Aufnahme eingeh\u00e4ngt und mittels Einrastvorrichtung verriegelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es besteht auch die M\u00f6glichkeit, das Display an alternativen Halterungen anzubringen. Hierf\u00fcr wird eine Halterung mit der VESA-Norm 100 x 100 ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Optik und Mechanik<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis auf den Monitorarm, der aus Metall besteht, verf\u00fcgt das Display \u00fcber ein schwarzes Kunststoffgeh\u00e4use mit einigen auffallenden roten Akzenten. Der LG 27GN950-B hat ein randloses Design. Wie bei allen Monitoren dieser Spezies beginnt das sichtbare Bild zwar auch erst etwas nach innen versetzt, weist aber einen etwas schmaleren Rand auf als bei den meisten anderen Displays. Hier betr\u00e4gt der Abstand inklusive des schmalen Au\u00dfenbands oben und an den Seiten zum sichtbaren Bild nur 6 mm, und auch der untere Rand zeigt sich hier rahmenlos. W\u00e4hrend die meisten anderen Bildschirme im unteren Bereich \u00fcber einen richtigen Rahmen verf\u00fcgen, der zumeist 20 mm breit ist, wird beim LG 27GN950-B das schmale Rahmenband von den Seiten weitergef\u00fchrt und weist lediglich eine Entfernung von 10 mm zum sichtbaren Bild auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der rechten Seite kann unterhalb des Monitors eine kleine Klemme angebracht werden, die als Haltevorrichtung f\u00fcr das Mauskabel dient. Bis zum runden Geh\u00e4use im Zentrum der R\u00fcckwand betr\u00e4gt die Tiefe des Displays 25 mm. Das runde Geh\u00e4use verf\u00fcgt \u00fcber eine Tiefe von etwa 30 mm.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Au\u00dfenseite befinden sich kleine Bel\u00fcftungs\u00f6ffnungen und eine LED-Leiste f\u00fcr die Lichteffekte. Im Inneren sind das UltraGear-Logo als Relief und das Anschluss-Panel platziert. Mittig ist die Halteplatte des Tragarms in die VESA-Aufnahme des Displays eingeh\u00e4ngt. Direkt hinter der Halteplatte befindet sich das Gelenk f\u00fcr den&nbsp;Pivot-Modus, um das Display von der Landscape- in die Portr\u00e4t-Stellung zu bringen.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber eine M\u00f6glichkeit der seitlichen Drehung verf\u00fcgt der LG 27GN950-B nicht, wohl aber \u00fcber eine Neigungsverstellung f\u00fcr einen Bereich von -15 Grad nach hinten und 5 Grad nach vorn, um ein angenehmes Betrachten zu gew\u00e4hrleisten.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Halteplatte l\u00e4uft im Inneren des Monitorarms \u00fcber ein Schlittensystem und l\u00e4sst sich \u00fcber einen Weg von 110 mm in der H\u00f6he regulieren. In tiefster Stellung befindet sich der untere Rahmen 115 mm von der Tischoberfl\u00e4che entfernt.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im hinteren Bereich des massiven Monitorarms befindet sich eine Klemme. Sie wird im Handbuch zwar nicht erkl\u00e4rt, dient angesichts ihrer Position aber wohl dem Kabelmanagement.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Basis besteht aus zwei gro\u00dfen Auslegern, auf dessen Unterseiten kleine Gummif\u00fc\u00dfchen angebracht sind, um ein Verrutschen auf dem Untergrund zu vermeiden. Das Tragekonstrukt an sich verf\u00fcgt \u00fcber einen sehr festen Stand und steckt auch gr\u00f6bere St\u00f6\u00dfe problemlos weg.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B zeigt als eines der wenigen Displays ein komplettes Frameless-Design, das konsequent auch im unteren Bereich des Panels fortgef\u00fchrt wird. So wirkt die Front sehr minimalistisch. Durch die rot abgesetzte Basis wird in der Front ein farblicher Akzent gesetzt. Der hintere Bereich verf\u00fcgt \u00fcber weitere rote Details und wird durch die runde LED-Lichtleiste auch diejenigen begeistern, die eine Show-Beleuchtung sch\u00e4tzen. Die Verarbeitung des Monitors ist \u00fcber jeden Zweifel erhaben und l\u00e4sst keine M\u00e4ngel erkennen. Auch die Mechanik der beweglichen Teile l\u00e4uft ruhig und sauber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Technik<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Betriebsger\u00e4usche<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Testbilder mit harten Kontrasten rufen beim LG 27GN950-B keine St\u00f6rger\u00e4usche auf. Auch bei speziellen Testbildern konnten wir dem&nbsp;Monitor&nbsp;keinen Ton entlocken. Allerdings kann gerade die Ger\u00e4uschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht f\u00fcr alle Ger\u00e4te einer Serie gleicherma\u00dfen zutreffen muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stromverbrauch<br><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><br>\n      Hersteller<\/td><td>Gemessen<\/td><\/tr><tr><td>Betrieb maximal<\/td><td>65 W<\/td><td>55,3 W<\/td><\/tr><tr><td>Betrieb typisch<\/td><td>42 W<\/td><td>\u2013<\/td><\/tr><tr><td>140&nbsp;cd\/m\u00b2<\/td><td>\u2013<\/td><td>34,2 W<\/td><\/tr><tr><td>Betrieb minimal<\/td><td>\u2013<\/td><td>30 W<\/td><\/tr><tr><td>Energiespar\u00admodus (Standby)<\/td><td>0,5 W<\/td><td>0,3 W<\/td><\/tr><tr><td>Ausgeschaltet (Soft Off)<\/td><td>0,3 W<\/td><td>0,3 W<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Handbuch verbraucht der LG 27GN950-B \u201etypisch\u201c 65 Watt. Das Energielabel weist mit nur 42 Watt sehr viel weniger aus. Die Wahrheit bei deaktiviertem LED-Ring und ohne USB liegt bei einem gemessenen Bedarf von 55,3 Watt etwa in der Mitte. Bei 141 cd\/m\u00b2 ben\u00f6tigt das Display 34,2 Watt, was sich nur zu einer ausreichenden Effizienz von 0,80 cd\/W errechnet. Mit je 0,3 Watt im Soft-off und Standby wird in beiden F\u00e4llen die EU-Norm erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Netzteil ist mit den Ma\u00dfen 135 x 55 x 30 mm recht klein ausgefallen und l\u00e4sst sich durch seine geringe Arbeitstemperatur von nur 33 \u00b0C und das lange Anschlusskabel sehr gut verstecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschl\u00fcsse<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B verf\u00fcgt etwa mittig der R\u00fcckwand \u00fcber ein gut zug\u00e4ngliches Anschluss-Panel mit horizontaler Kabelf\u00fchrung. Zwar ist dies nicht dem Design zutr\u00e4glich, erleichtert den Kabelwechsel aber ungemein. Mit einem&nbsp;DisplayPort&nbsp;1.4 und zwei&nbsp;HDMI-2.0-Schnittstellen verf\u00fcgt der Proband \u00fcber eine gute Auswahl an Signaleing\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Peripherieger\u00e4te stehen noch zwei USB-3.0-Downstream-Anschl\u00fcsse zur Verf\u00fcgung, die beide mit einer Schnellladefunktion f\u00fcr geeignete Ger\u00e4te punkten k\u00f6nnen. F\u00fcr Kopfh\u00f6rer ist zus\u00e4tzlich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedienung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das OSD-Men\u00fc wird \u00fcber einen 5-Wege-Joystick bedient, der sich mittig unterhalb des Displays befindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit leisem Knacken gibt der Joystick R\u00fcckmeldung \u00fcber dessen Bet\u00e4tigung. Standardm\u00e4\u00dfig ist die Power-LED des Joysticks deaktiviert und kann im OSD-Men\u00fc unter \u201eAllgemein -&gt; Power-LED\u201c aktiviert werden. W\u00e4hrend des Betriebes leuchtet sie schwach rot und blinkt im Standby. Rechts daneben befindet sich ein R\u00e4dchen, durch das sich die Helligkeit und die Beleuchtungsart f\u00fcr die r\u00fcckseitige LED-Beleuchtung regeln lassen. Direkt nachdem der Bildschirm eingeschaltet wird, erscheint am unteren Bildschirmrad eine kurze Erkl\u00e4rung, wie das Display zu bedienen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Hotkeys sind bei seitlicher Bewegung die Kopfh\u00f6rerlautst\u00e4rke und bei vertikaler Bewegung die Helligkeitseinstellungen verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber das Hauptmen\u00fc lassen sich Eingangswahl, Spielmodus und das Ausschalten des Displays erreichen. Hier erh\u00e4lt man schlie\u00dflich auch den Zugang zu den einzelnen Men\u00fc-Einstellungen, indem man den Joystick zur rechten Seite bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird die Spielmodus-Option gew\u00e4hlt, erscheint eine Direktanwahlleiste, die \u00fcber die gespeicherten Einstellungen informiert, die f\u00fcr die Presets \u201eSpieler1\u201c, \u201eSpieler2\u201c, \u201eFPS\u201c und \u201eRTS\u201c gesetzt wurden. Durch eine seitliche Bewegung des Joysticks lassen sich die jeweiligen Presets schnell durchschalten, sodass man nicht erst die Men\u00fc-Einstellungen aufrufen muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">OSD<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Einstellungsmen\u00fc kommt sehr aufger\u00e4umt und \u00fcbersichtlich daher und verf\u00fcgt \u00fcber f\u00fcnf Kategorien, die sinnvoll zugeordnet sind. Der Fokus wurde auf die Spieleinstellungen gelegt. Nicht w\u00e4hlbare Einstellungen sind ausgegraut. Im oberen Bereich befindet sich wiederum eine Statusleiste wie beim Spielmodus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Direkt die erste Kategorie stellt den \u201eSpiel Modus\u201c dar. Hier gibt es mit acht Modi eine gro\u00dfe Auswahl an Szenarios und zus\u00e4tzlich zwei Modi f\u00fcr eine&nbsp;Hardware-Kalibrierung, f\u00fcr die allerdings die Zusatz-Software \u201eTrue Color Pro\u201c von der Produkt-Website heruntergeladen werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas mau sieht es mit den m\u00f6glichen Speicherpl\u00e4tzen aus, da einzig die Modi \u201eSpieler1\u201c und \u201eSpieler2\u201c komplett konfiguriert werden k\u00f6nnen. Alle anderen Modi sind hier stark bis sehr stark eingeschr\u00e4nkt. Gut ist allerdings, dass die jeweilige Konfiguration der einzelnen Modi bis zum Reset erhalten bleibt. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich der sRGB-Modus sinnvoll einsetzen, da er in seiner Leuchtdichte konfiguriert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Kategorie \u201eSpieleinstellung\u201c sind alle spielrelevanten Einstellungen vorhanden, sodass man sich nicht gro\u00dfartig auf die Suche machen muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kategorie \u201eBildanpassung\u201c bietet die \u00fcblichen Bildeinstellungen wie Helligkeit und Kontrast. Auch eine Gamma- und Farbtemperatur-Einstellungsebene existieren, allerdings werden hier nur rudiment\u00e4re Werte angeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie anfangs in diesem Teil des Tests angesprochen, l\u00e4sst sich die LED-Beleuchtung an der R\u00fcckwand in verschiedenen Farben und Arten \u00e4ndern. Die eine M\u00f6glichkeit besteht darin, die Optionen durch einen Druck auf das R\u00e4dchen unterhalb des Monitors zu aktivieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier erscheint zun\u00e4chst ein Popup, das darauf aufmerksam macht, dass durch die Installation von \u201eLG UltraGear\u201c zus\u00e4tzliche Lichteffekte m\u00f6glich sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach werden die verf\u00fcgbaren hardwaregest\u00fctzten Varianten am unteren Bildschirmrand angezeigt und durch das Drehen und Klicken des R\u00e4dchens aktiviert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird die angesprochene Software \u201eLG UltraGear\u201c installiert und der Monitor per USB mit dem Computer verbunden, erweitert sich die Funktionalit\u00e4t des LED-Kreises enorm. So ist es auch m\u00f6glich, die Beleuchtung an den Klang der Musik oder \u00fcber Spiel- oder Videoinhalte in der Art einer Ambient-Beleuchtung anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt macht das OSD-Men\u00fc einen tollen Eindruck. Die Bedienung funktioniert intuitiv und bedarf keiner gro\u00dfartigen Einarbeitung. Nur zwei Speicherpl\u00e4tze f\u00fcr ein Gaming-Display empfinden wir aber als zu wenig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildqualit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 80, Kontrast 70, \u201eSpiel Modus: Spieler1\u201c, Gamma \u201eModus 2\u201c, Farbtemperatur \u201eBenutzer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Graustufen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Lichtern werden die Graustufen bis zum vorletzten Feld und in den Schatten bis zum drittletzten Feld angezeigt. Bewegt man sich aus dem Zentrum der Bildachse, bleiben die hellen Graut\u00f6ne von ihrer Erkennbarkeit neutral, allerdings verlieren die dunklen Graut\u00f6ne weitere zwei Felder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grauverlauf zeigt eine recht starke Abgrenzung im \u00fcblichen Bereich, wo reines Wei\u00df auf helles Grau trifft. Dieser Bereich wird bei seitlicher Betrachtung etwas prominenter. Zudem erhalten die hellen Graut\u00f6ne einen Braunstich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausleuchtung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungef\u00e4hr so, wie man es mit blo\u00dfem Auge sieht; hier werden die auff\u00e4lligen Schw\u00e4chen sichtbar. Das rechte Foto mit l\u00e4ngerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Grunde liefert der LG 27GN950-B f\u00fcr ein&nbsp;IPS-Panel ein sch\u00f6n sattes Schwarzbild. Leider hat das Panel mit nicht unerheblichen Spots am unteren Rahmen zu k\u00e4mpfen. Besonders auf der rechten Seite ist die Hintergrundbeleuchtung \u00fcber einen Weg von ca. 15 cm zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der linken Seite zeigt sich der Spot weniger stark. Bei f\u00fcnffach verl\u00e4ngerter Belichtungszeit kann man eine leichte Wolkenbildung erkennen, die allerdings aufgrund der starken Einstrahlung vom unteren Rahmenbereich in den Hintergrund r\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Glow ist abh\u00e4ngig von der H\u00f6he, von der man auf das Display schaut, und scheint violett. F\u00fcr ein IPS-Panel ist die Intensit\u00e4t des Glows aber erfreulich gering.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als&nbsp;Wei\u00dfpunkt&nbsp;durchgef\u00fchrt. Sofern m\u00f6glich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchf\u00fchrung der Testreihe mit nativem Wei\u00dfpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte k\u00f6nnen daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von fl\u00e4chigem Wei\u00df- und Schwarzbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Datenblatt soll der LG 27GN950-B eine maximale Leuchtdichte von 400&nbsp;cd\/m\u00b2&nbsp;erreichen. Wir messen mit 451 cd\/m\u00b2 rund 12 % mehr. Um auf D65 zu kommen, m\u00fcssen wir einige Korrekturen an den RGB-Reglern vornehmen, sodass letztendlich noch ausreichende 411 cd\/m\u00b2 \u00fcbrig bleiben. Mit einer minimalen Leuchtdichte von 78 cd\/m\u00b2 ist ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit eher grenzwertig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hersteller gibt an, dass der LG 27GN950-B \u00fcber ein maximales Kontrastverh\u00e4ltnis von 1000:1 verf\u00fcgt. Mit einem durchschnittlichen Kontrastverh\u00e4ltnis von 980:1 werden zwar keine Fabelwerte erreicht, das Ger\u00e4t kann aber noch mit einer guten Beurteilung aufwarten. Bei 40 % Leuchtdichte wird das Maximum von 1000:1 erreicht. Nach der Kalibrierung erh\u00f6ht sich das Kontrastverh\u00e4ltnis noch etwas und liegt mit 992:1 faktisch im Rahmen der Herstellerangabe und erreicht knapp die H\u00f6chstwertung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildhomogenit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir untersuchen die&nbsp;Bildhomogenit\u00e4t&nbsp;anhand von vier Testbildern (Wei\u00df, Neutralt\u00f6ne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in % und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von 4,92 % und einer maximalen Helligkeitsabweichung von 8,80 % wird ein gutes Ergebnis erreicht. Die Farbreinheit liegt mit einem durchschnittlichen Delta C von 1,66 und einem maximalen Delta C von 3,03 zwischen einem Gut und Befriedigend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Coating<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfl\u00e4che: Der LG besitzt eine matt kristalline Oberfl\u00e4che mit dezenten mikroskopischen Vertiefungen zur Diffusion. So wirken Farben zwar etwas brillanter, doch kann das in sonnendurchfluteten R\u00e4umen schnell zu ungeliebten Reflexionen f\u00fchren, besonders dann, wenn der Bildinhalt dunkel ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blickwinkel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Foto zeigt den Bildschirm des LG 27GN950-B bei horizontalen Blickwinkeln von \u00b175 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Blickwinkelstabilit\u00e4t des LG 27GN950-B ist gut. In den horizontalen Blickwinkeln kann man einen leichten Kontrastverlust feststellen. Bei den seitlichen Blickwinkeln dunkelt das Bild ein wenig ab und erh\u00e4lt einen Braunstich. Ansonsten bleiben die bunten Farben stabil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interpolation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter der Kategorie \u201eEingang\u201c ist die Einstellungsebene \u201eVerh\u00e4ltnis\u201c zu finden. Hier existieren die Optionen \u201eVollbild\u201c, \u201eOriginal\u201c und \u201eJust Scan\u201c. Letzteres l\u00e4sst sich am Computer nicht ausw\u00e4hlen und wird \u00fcbersprungen. Letztendlich ist es aber auch egal, welche der ersten beiden Optionen gew\u00e4hlt wurde, da es keinen Einfluss auf die Darstellung hat. Kleinere Aufl\u00f6sungen im Verh\u00e4ltnis 16:9 werden bildschirmf\u00fcllend angezeigt. Abweichende Seitenverh\u00e4ltnisse werden vom LG 27GN950-B in einem Fenster dargestellt. Unter \u201eBildanpassung -&gt; Sch\u00e4rfe\u201c l\u00e4sst sich das Bild \u00fcber einen Bereich von 0 bis 100 in Zehnerschritten in der Sch\u00e4rfe anpassen. Ab Werk ist der Wert 50 eingestellt, der auch auf 60 erh\u00f6ht werden kann. Ab 70 entstehen schlussendlich unsch\u00f6ne Doppelkonturen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Qualit\u00e4t der Interpolation zu pr\u00fcfen, verwenden wir eine hochaufl\u00f6sende Testgrafik und vergleichen diese bei nativer&nbsp;Aufl\u00f6sung&nbsp;und bei verringerter Aufl\u00f6sung von 1280 x 720 Pixeln. Bei nativer Aufl\u00f6sung wird das Gitter nat\u00fcrlich maximal scharf und detailreich abgebildet. Bei der kleineren Aufl\u00f6sung entsteht zwangsl\u00e4ufig mehr Platz, der anhand von zus\u00e4tzlich eingef\u00fcgten grauen Pixeln ausgef\u00fcllt wird. Bis auf die etwas fetteren Konturen und einen leichten Unsch\u00e4rfeeindruck ist die Interpolation gut. Die folgenden Bilder geben einen groben Eindruck \u00fcber die Qualit\u00e4t der Skalierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Text wird durch die zus\u00e4tzlich eingef\u00fcgten Pixel etwas unsch\u00e4rfer wiedergegeben. Bei einer starken Verringerung der Aufl\u00f6sung franst das Schriftbild zudem noch etwas aus. Trotzdem bleibt auch Schrift bei kleinerem Grad noch gut leserlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Farbwiedergabe<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Monitoren f\u00fcr den Consumer- und Office-Bereich testen wir zun\u00e4chst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie \u2013 falls vorhanden \u2013 in einem sRGB-Modus. Anschlie\u00dfend wird der&nbsp;Monitor&nbsp;mit Quato iColor Display kalibriert. F\u00fcr die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messger\u00e4te werden das Kolorimeter X-Rite i1Display Pro und das Spektrofotometer X-Rite i1Pro eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Farbraumabdeckung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir zun\u00e4chst die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Hier erreicht das Display vor der Kalibrierung nur ein Ergebnis von 83 %. Das ist kein befriedigender Wert mehr und deshalb nicht f\u00fcr farbverbindliche Arbeiten geeignet. Nach der Kalibrierung werden sehr gute 100 % erreicht, was nat\u00fcrlich einer sehr guten Beurteilung entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der DCI-P3-Farbraum wird mit 92 % abgedeckt. Das entspricht zwar nicht ganz den Angaben des Herstellers von 98 %, ist aber trotzdem ein gutes Ergebnis, zumal es sich hier auch um Messtoleranzen handeln kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erl\u00e4uterungen zu den folgenden Charts haben wir f\u00fcr Sie zusammengefasst:&nbsp;Delta-E-Abweichung&nbsp;f\u00fcr Farbwerte und&nbsp;Wei\u00dfpunkt,&nbsp;Delta-C-Abweichung&nbsp;f\u00fcr Grauwerte, und Gradation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spiel Modus: Spieler1 (Werkseinstellung)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Bildmodus \u201eSpieler1\u201c, Gamma \u201eModus 2\u201c, Farbtemperatur \u201eBenutzer\u201c, Helligkeit 80, Kontrast 70.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B kann mit einer guten Neutralit\u00e4t der grauen Farben punkten. Mit einem durchschnittlichen&nbsp;Delta C&nbsp;von 0,66 und einer&nbsp;Range&nbsp;von 0,87 wird hier nur knapp ein sehr gutes Gesamtergebnis verfehlt. Die Farbtemperatur ist mit 6752 Kelvin etwas zu k\u00fchl geraten. Die Gammakurve liegt mit einem mittleren Gamma von 2,21 in einem fast perfekten Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter der Kategorie \u201eSpiel Modus\u201c existiert auch ein sRGB-Modus. Die Grauwerte liegen mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,43 und einer Range von 0,79 zwar in einem sehr guten Bereich, allerdings weichen die bunten Farben mit einem durchschnittlichen Delta E94 von 3,84 zu weit ab. Auch die Gammakurve mit einem Mittel von 2,37 verl\u00e4uft alles andere als gut. Zudem wird im sRGB-Modus nur eine Farbraumabdeckung von 83 % erreicht. In Summe machen die Ergebnisse die Emulation unbrauchbar f\u00fcr farbverbindliche Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund des nicht so tollen Ergebnisses haben wir den Monitor zus\u00e4tzlich im Werkszustand gemessen, doch hier kommt kein deutlich besseres Ergebnis bei den Farbwerten zustande. Das durchschnittliche&nbsp;Delta E&nbsp;verbessert sich zwar auf 3,44, f\u00fcr einen befriedigenden Wert w\u00e4re allerdings ein Resultat von 3,0 notwendig. Die Gammakurve verl\u00e4uft sichtbar besser als im eigentlichen sRGB-Modus. An der Graubalance gibt es nichts auszusetzen, und der sRGB-Farbraum wird hier mit 99 % ausgezeichnet abgedeckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Messungen nach Kalibration und Profilierung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die nachfolgenden Messungen wurde der LG 27GN950-B aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus \u201eSpieler1\u201c, Gamma \u201eModus2\u201c, Farbtemperatur \u201eBenutzer\u201c) und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140&nbsp;cd\/m\u00b2. Als Wei\u00dfpunkt wurde D65 gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beides stellt keine allgemeing\u00fcltige Empfehlung dar. Das gilt auch f\u00fcr die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin ber\u00fccksichtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Profilvalidierung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B zeigt keine auff\u00e4lligen Drifts oder unsch\u00f6nen Nichtlinearit\u00e4ten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profivalidierung nach 24 Stunden ergab keine signifikant erh\u00f6hten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht. Die Grauwerte schneiden gut, die bunten Farben sogar sehr gut ab. Allerdings f\u00e4llt die Gammakurve zum Ende deutlich ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser CMM ber\u00fccksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und f\u00fchrt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,56, einer Range von 1,42 und einem Delta E94 von 0,42 erreicht der LG 27GN950-B ein gutes Gesamtergebnis. Auch hier f\u00e4llt die abknickende Gammakurve auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergleich mit DCI-P3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B verf\u00fcgt nicht \u00fcber einen emulierten DCI-P3-Modus. Au\u00dfer beim sRGB-Modus ist der erweiterte Farbraum demnach st\u00e4ndig verf\u00fcgbar, was auch an den kr\u00e4ftigen Farben zu erkennen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Messung schl\u00e4gt sich das Display au\u00dferordentlich gut. Mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,29 und einer Range von 0,47 werden bei den Grauwerten sehr gute Ergebnisse erzielt. Auch die Farbgenauigkeit kann sich mit einem Delta E94 von 1,75 sehen lassen, was letztendlich zu einer guten Beurteilung im DCI-P3-Farbraum f\u00fchrt. Einzig die Gammakurve, die h\u00e4ndisch auf \u201eGamma3\u201c eingestellt werden muss, ist stark verbesserungsw\u00fcrdig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reaktionsverhalten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;Bildaufbauzeit&nbsp;ermitteln wir f\u00fcr den Schwarz-Wei\u00df-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zus\u00e4tzlich nennen wir den Durchschnittswert f\u00fcr unsere 15 Messpunkte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Messwert CtC (Color to Color) geht \u00fcber die herk\u00f6mmlichen Messungen von reinen Helligkeitsspr\u00fcngen hinaus \u2013 schlie\u00dflich sieht man am Bildschirm in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die l\u00e4ngste Zeitspanne gemessen, die der&nbsp;Monitor&nbsp;ben\u00f6tigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb \u2013 jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Datenblatt wird eine&nbsp;Reaktionszeit&nbsp;von 1 ms (GtG) genannt. Eine Beschleunigungsoption (Reaktionszeit) ist vorhanden und unter \u201eSpieleinstellungen -&gt; Reaktionszeit\u201c zu finden. Hier gibt es die Stellungen \u201eAus\u201c, \u201eNormal\u201c, \u201eSchnell\u201c und \u201eSchneller\u201c. Als Standardwert ist \u201eSchnell\u201c voreingestellt. Die Bildrate bei nativer&nbsp;Aufl\u00f6sung&nbsp;erreicht maximal 120 Hz (Einstellung \u201eDisplayPort&nbsp;Version 1.4\u201c), l\u00e4sst sich aber an kompatiblen Grafikkarten \u00fcber die Einstellung \u201eAllgemein -&gt; DisplayPort-Version -&gt; 1.4(DSC) auf&nbsp;144 Hz&nbsp;erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Overdrive 60 Hz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">60 Hz, Reaktionszeit \u201eAus\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei deaktiviertem&nbsp;Overdrive&nbsp;zeigt der LG 27GN950-B, dass er bereits \u00fcber eine gewisse Grundschnelligkeit verf\u00fcgt, und kann sich gegen\u00fcber anderen Displays auf den vorderen Pl\u00e4tzen beweisen. Auch der Helligkeitsverlauf zeigt sich sehr sch\u00f6n neutral.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">60 Hz, Reaktionszeit \u201eSchnell\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der ab Werk voreingestellten Beschleunigungsoption \u201eSchnell\u201c werden die Schaltzeiten effektiv gek\u00fcrzt. Mit 7,2 ms f\u00fcr den Schwarz-Wei\u00df-Wechsel, 4,8 ms f\u00fcr den Grauwechsel, 7,2 ms als Durchschnittswert an 15 Messpunkten und 4,4 ms f\u00fcr den CtC-Wert kann sich der Monitor weiterhin im vorderen Feld festsetzen. Auch die Verz\u00f6gerung von 4 ms bei 60 Hz ist ein sehr guter Wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schaut man sich den Helligkeitsverlauf an, kann man erkennen, dass sich das Display genau bei diesen Schaltzeiten an der Grenze seiner Leistungsf\u00e4higkeit bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">60 Hz, Reaktionszeit \u201eSchneller\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird die st\u00e4rkste Beschleunigung mit \u201eSchneller\u201c gew\u00e4hlt, zeigt sich erneut ein starker Geschwindigkeitsschub, der den CtC-Wert sogar unter 1 ms treibt. Diese Beschleunigungsstufe werden allerdings nur diejenigen w\u00e4hlen, die jede Millisekunde aus dem Panel herausdr\u00fccken wollen, da der Helligkeitsverlauf komplett gesprengt wird. Im Teil \u201eSubjektive Beurteilung\u201c werden wir beschreiben, wie stark sich die \u00dcberschwinger im Bild bemerkbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Overdrive 120 Hz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">120 Hz, Reaktionszeit \u201eAus\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei 120 Hz und deaktiviertem Overdrive messen wir minimal schnellere Werte, gegen\u00fcber den Messungen bei 60 Hz. Im Kreis der Gaming-Displays kann sich der LG 27GN950-B bei unserer Durchschnittsmessung an 15 Messpunkten mit 8,3 ms und bei der Gesamtlatenz von schnellen 5,2 ms sogar an die Spitze setzen. Analog dazu zeigt sich der Helligkeitsverlauf komplett unauff\u00e4llig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">120 Hz, Reaktionszeit \u201eSchnell\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei mittlerem Overdrive und 120 Hz schl\u00e4gt sich das Display mit 6,6 ms f\u00fcr den Schwarz-Wei\u00df-Wechsel, 4 ms f\u00fcr den Grauwechsel, 6,9 ms als Durchschnittswert an 15 Messpunkten und 4,4 ms f\u00fcr den CtC-Wert weiterhin wacker im oberen Bereich unserer Rangliste gegen\u00fcber anderen Supersportlern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der Helligkeitsverlauf zeigt sich hier nahezu unbeeindruckt, aber gibt mit einem minimalen \u00dcberschwinger Auskunft \u00fcber die Belastungsgrenze des Panels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">120 Hz, Reaktionszeit \u201eSchneller\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei maximalem Overdrive wurde auch hier wieder jede Millisekunde aus dem Monitor herausgequetscht. Das bringt zwar den CtC-Wert erneut auf eine Schaltzeit von 0,5 ms, doch sprengt wieder komplett den Helligkeitsverlauf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir empfehlen, den LG in der Werkseinstellung \u201eSchnell\u201c zu betreiben. Hier kombiniert der Monitor bereits sehr gute Reaktionszeiten mit einer einwandfreien Bildqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Netzdiagramme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Latenzzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Latenz ist ein wichtiger Wert f\u00fcr Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverz\u00f6gerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Zwar werden auf der h\u00f6chsten Overdrive-Stufe \u201eSchneller\u201c eine Signalverz\u00f6gerung von nur 1 ms und eine mittlere Bildwechselzeit von nur 1,7 ms erreicht, was eigentlich eine Gesamtlatenz von 2,7 ms ergeben w\u00fcrde, doch f\u00e4llt dieses Ergebnis aus Gr\u00fcnden der schlechten Bildqualit\u00e4t aus der Wertung. Eine tolle Bildqualit\u00e4t wird bei der mittleren Overdrive-Stufe erreicht und l\u00e4sst die Gesamtlatenz nur um 0,8 ms ansteigen, was letztendlich mit 4,5 ms auch ein Resultat ist, das sich besonders f\u00fcr schnelle Shooter eignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Backlight<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Hintergrundlicht des Monitors wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor selbst bei reduzierter Helligkeit f\u00fcr l\u00e4ngere Sessions geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Subjektive Beurteilung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn sich s\u00e4mtliche Modelle einem umfangreichen Testparcours mit hochempfindlichen Messger\u00e4ten stellen m\u00fcssen, kommt es immer wieder vor, dass einige Ger\u00e4te Bewegungsartefakte ohne messbaren&nbsp;Overdrive&nbsp;erzeugen. Auch das Handling und die Spiel-Eigenschaften sind Teil dieses Abschnittes. Wir haben uns f\u00fcr einige Zeit hingesetzt und gespielt, Filme angeschaut und weitere kleine Tests durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Beurteilung der Gaming-Performance haben wir haupts\u00e4chlich die Rennsimulation Project CARS 2 verwendet, da sich die schnell bewegten Bildanteile bei der Cockpit-Ansicht direkt im Blickfeld befinden. Auch die starken Kontraste zwischen Himmel und Vegetation lassen sehr gut eine m\u00f6gliche Koronabildung erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">60 Hz an Spielekonsolen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst testen wir die Performance bei 60 Hz, um den Nutzen an Spielekonsolen zu testen. Zwar unterst\u00fctzten einige dieser Ger\u00e4te bereits VRR, doch gibt es auch noch jene, die dies nicht k\u00f6nnen. Der LG 27GN950-B zeigt eine ordentliche Leistung bei 60 Hz. Sicherlich nimmt man die typische, leicht stockende Wiedergabe des Bildes bei 60 Hz wahr, wenn man das smoothe Gameplay bei&nbsp;144 Hz&nbsp;gewohnt ist. Doch schnell bewegte Objekte werden bei einer ordentlichen Sch\u00e4rfe angezeigt und wirken weniger verschmiert als bei vielen anderen Monitoren. Hier kommen dem Testmodell die ordentlichen Schaltzeiten zugute. man sollte allerdings nicht von der ab Werk voreingestellten Overdrive-Stufe \u201eSchnell\u201c abweichen. Im Teil \u201eReaktionsverhalten\u201c haben wir den komplett gesprengten Helligkeitsverlauf bei der Stufe \u201eSchneller\u201c gesehen. Dies \u00e4u\u00dfert sich am Bild vernichtend und macht ein ordentliches Gameplay streckenweise unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PC-Betrieb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie im 60-Hz-Betrieb sollte man den Overdrive auch bei 120 Hz oder 144 Hz auf der Stellung \u201eSchnell\u201c belassen, um ein qualitativ ordentliches Bild zu erhalten. Bei h\u00f6heren Aktualisierungsraten verringern sich die Bildfehler zwar minimal, aber eben nicht mehr. So betr\u00e4gt die G2G-Reaktionszeit&nbsp;rund 4 ms und eben nicht 1 ms, da \u201eSchneller\u201c als Option aus genannten Gr\u00fcnden ausf\u00e4llt und ein gewisser Motion-Blur nicht zu leugnen ist. Leider wurde dem LG 27GN950-B keine Funktion spendiert, die Motion-Blur reduziert, was Freunde von Shooter-Spielen entt\u00e4uschen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Rennsimulationen oder bei anderen Titeln, bei denen diese leichte Unsch\u00e4rfe im bewegten Bild nicht st\u00f6rt, macht der LG 27GN950-B einen tollen Job, vorausgesetzt man verf\u00fcgt \u00fcber eine leistungsf\u00e4hige Grafikkarte, die die 3840 x 2160 Pixel mit ausreichend Bildern beliefert. In unserem Testspiel bei niedrigen Details erreicht das Testsystem, das mit einer AMD Radeon RX 5700 XT ausgestattet ist, rund 70 fps. Das sind noch ausreichend Frames, um bei FreeSync\/G-Sync ein tolles und fl\u00fcssiges Gameplay zu erreichen. Analog l\u00e4sst es sich auch mit heruntergesetzter&nbsp;Aufl\u00f6sung&nbsp;bei WQHD oder Full HD spielen, wenn die GPU kleiner dimensioniert sein sollte. Der Qualit\u00e4tsverlust ist besonders bei WQHD noch problemlos zu verkraften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Radeon-Einstellungen wird gemeldet, dass FreeSync \u00fcber einen Bereich von 48 bis 144 Hz bei einer Farbtiefe von&nbsp;10 Bit&nbsp;unterst\u00fctzt wird. Dies nat\u00fcrlich nur, wenn die GPU DSC (\u201eDisplay Stream Compression\u201c) beherrscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HDR<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B ist offiziell als DisplayHDR-600-Ger\u00e4t zertifiziert. Das ist zwar noch nicht der Weisheit letzter Schluss, doch gelten hier schon strengere Regeln als bei&nbsp;DisplayHDR 400. Das macht sich schlussendlich auch am Bild bemerkbar und zeigt einen sichtbar h\u00f6heren Kontrastumfang als bei SDR, was im folgenden Bildvergleich sehr sch\u00f6n zu sehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sound<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B verf\u00fcgt \u00fcber keine Lautsprecher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DVD und Video<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B verf\u00fcgt \u00fcber zwei&nbsp;HDMI-2.0-Schnittstellen, an denen HD-Zuspieler wie BD-Player, Spielkonsolen oder HD-Receiver angeschlossen werden k\u00f6nnen. Bei belegtem Kopfh\u00f6rerausgang wird der Ton direkt an verbundene Kopfh\u00f6rer weitergeleitet. Das Bild wirkt durch den erweiterten DCI-P3-Farbraum, der permanent anliegt, sehr farbenfroh und lebendig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Skalierung, Bildraten und Deinterlacing<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab Werk ist das Seitenverh\u00e4ltnis auf \u201eVollbild\u201c eingestellt. So wird Material in FHD und HD-Ready auch folgerichtig bildschirmf\u00fcllend angezeigt. SD-Material wird auf die volle Bildschirmh\u00f6he skaliert und erh\u00e4lt an den Seiten die \u00fcblichen schwarzen Balken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Handbuch gibt keine Auskunft, ob Interlaced-Signale angenommen werden. Um dies zu testen, haben wir den&nbsp;Monitor&nbsp;an einen HDTV-Receiver angeschlossen und ihm Material in 1080i zugespielt. Auch hier gibt sich das Display keine Bl\u00f6\u00dfe und zeigt ein einwandfreies Bild. Zus\u00e4tzlich \u00fcberpr\u00fcfen wir das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 2:2- und 3:2-Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenh\u00e4ngenden Halbbildern zu. Bereits bei Halbbildfolgen mit ungeradem Verh\u00e4ltnis entstehen Zeilenflimmern und ein deutlicher Moir\u00e9-Effekt, was schon an dieser Stelle f\u00fcr einen nicht vorhandenen&nbsp;Deinterlacer&nbsp;steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An HDMI werden Blu-ray-Filme bei 24 Hz und DVDs bei 50 Hz wiedergegeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Farbmodelle und Signallevel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG GL850-B verarbeitet am HDMI-Eingang digitale RGB- und YCbCr-Signale. Erstgenannte sollten den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei&nbsp;8 Bit&nbsp;Pr\u00e4zision: 0\u2013255). W\u00e4hrend der Zuspielung \u00fcber einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden. Dies funktioniert direkt, und es wird der eingeschr\u00e4nkte Dynamikbereich (Videolevel, Tonwertumfang bei 8 Bit Pr\u00e4zision: 16\u2013235) genutzt. So erh\u00e4lt man richtige Wei\u00df- und Schwarzwerte. Wenn dies einmal nicht funktioniert, bietet das OSD-Men\u00fc allerdings keine Funktion, um \u00c4nderungen vorzunehmen. So ist man von den Einstellungen am Zuspielger\u00e4t abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der LG 27GN950-B zeigt sich im \u00fcblichen minimalistischen und ansprechenden LG-UltraGear-Design. Typisch f\u00fcr diese Spezies ist das runde Geh\u00e4use auf der R\u00fcckseite, an dessen Au\u00dfenseite die Bel\u00fcftung in Rot abgesetzt ist. Als Add-on verf\u00fcgt das Display \u00fcber eine LED-Beleuchtung, die sich innerhalb dieses Geh\u00e4uses befindet. Sie dient als Show-Beleuchtung, kann aber auch als Ambient-Beleuchtung eingesetzt werden, was einen echten Mehrwert bietet. Das vierseitige Frameless-Design, das auch am unteren Rand fortgef\u00fchrt wird, bieten noch nicht viele Hersteller. Die Verarbeitung ist auf einem tollen Niveau, und auch die beweglichen Teile laufen sch\u00f6n weich, ohne zu schleifen. Die fehlende seitliche Drehung, an der es im \u00dcbrigen bei s\u00e4mtlichen UltraGear-Modellen fehlt, ist der einzige Kritikpunkt in Sachen Optik und Mechanik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als bereits von LG vorkalibriertes&nbsp;IPS-Display geht man davon aus, dass bereits ab Werk ein ordentliches Messergebnis zustande kommt. Hier kann der sRGB-Modus \u00fcberhaupt nicht \u00fcberzeugen und zeigt mit einer Abdeckung des sRGB-Farbraums von nur 83 % und einer sehr hohen Abweichung der bunten Farben ein schlechtes Ergebnis, das die Emulation unbrauchbar macht. Die Messung im Werkszustand bringt zwar eine sRGB-Abdeckung von 99 %, zeigt aber ebenso viel zu hohe Abweichungen der bunten Farben. Vor einer Kalibrierung eignet sich dieser&nbsp;Monitor&nbsp;demnach nicht f\u00fcr farbverbindliche Arbeiten im sRGB-Farbraum. Nach einer Kalibrierung ist schlussendlich alles gut, und die hohen Abweichungen sind Geschichte. Der sRGB-Modus bleibt aber nach wie vor unbrauchbar und weist zu hohe Abweichungen in den bunten Farben auf. Ansonsten sind die Farbreinheit und die Helligkeitsverteilung auf einem guten und das Kontrastverh\u00e4ltnis auf einem sehr guten Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Panel kann auch bei gr\u00f6\u00dferem&nbsp;Blickwinkel&nbsp;mit einer guten Farbtreue punkten und eignet sich daher selbst in gr\u00f6\u00dferer Runde f\u00fcr einen Filmabend. Weitere Punkte sammelt der LG 27GN950-B f\u00fcr eine 24-Hz-Unterst\u00fctzung und den erweiterten DCI-P3-Farbraum, der das Bild farbenfroher und lebendiger erscheinen l\u00e4sst. Auch die DisplayHDR-600-Zertifizierung bringt einen Mehrwert und zeigt einen sichtbar erh\u00f6hten Kontrastumfang. Das macht sich ebenso in kompatiblen Spielen bemerkbar, die&nbsp;HDR&nbsp;unterst\u00fctzen. Hier wird nat\u00fcrlich noch nicht so ein Aha-Erlebnis geboten, wie es bei&nbsp;DisplayHDR 1000&nbsp;zum Tragen kommt, doch ist dies ein guter Mittelweg und schont den Geldbeutel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass Hersteller in Sachen Performance immer ein wenig dick auftragen, ist hinl\u00e4nglich bekannt und dem Druck geschuldet, den der Wettbewerb mit sich bringt. So auch bei der Ank\u00fcndigung, dass der LG 27GN950-B eine&nbsp;Reaktionszeit&nbsp;von 1 ms (G2G) erreichen soll. Dies ist zwar m\u00f6glich, doch bei solch heftigen Bildfehlern, dass ein normales Gameplay teilweise gar nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist. Daher f\u00e4llt die h\u00f6chste&nbsp;Overdrive-Stufe f\u00fcr uns aus der Wertung, sodass der Proband letztendlich eine Schaltzeit von 4 ms erreicht, dies daf\u00fcr aber bei einer hervorragenden Bildqualit\u00e4t. Gleiches gilt f\u00fcr die Gesamtlatenz, die nach einer Korrektur noch immer bei 4,5 ms liegt und auch Pro-Gamer \u00fcberzeugen wird. Dass dem Monitor aber keine Funktion zur Unsch\u00e4rfereduzierung spendiert wurde, k\u00f6nnte einige potenzielle Kunden vom Kauf abhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt hinterl\u00e4sst der LG 27GN950-B einen \u00fcberwiegend tollen Eindruck. Au\u00dferdem geht an ihm mit einem momentanen Stra\u00dfenpreis von rund 845 Euro preistechnisch kein Weg vorbei, da vergleichbare Monitore allesamt teurer sind. Daher erh\u00e4lt das Modell von uns eine Kaufempfehlung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Auf LGs UltraGear-GL-Linie folgt nun die GN-Serie, die mit zwei Bildschirmdiagonalen (38 und 27&nbsp;Zoll) und vier verschiedenen Aufl\u00f6sungen erscheint. 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