{"id":811,"date":"2020-10-21T07:59:08","date_gmt":"2020-10-21T06:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=811"},"modified":"2020-10-21T07:59:08","modified_gmt":"2020-10-21T06:59:08","slug":"dell-latitude-5310-im-test-business-notebook-mit-langen-akkulaufzeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=811","title":{"rendered":"Dell Latitude 5310 im Test: Business-Notebook mit langen Akkulaufzeiten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Latitude-5000-Reihe steht f\u00fcr Business-Notebooks der Mittelklasse. Uns liegt mit dem Latitude 5310 das aktuelle 13,3-Zoll-Modell der Serie vor. Gegen\u00fcber dem&nbsp;Vorg\u00e4ngermodell&nbsp;hat sich wenig ge\u00e4ndert. Dell ersetzt prim\u00e4r die Whiskey-Lake-Prozessoren durch Comet-Lake-Modelle. Zu den Konkurrenten z\u00e4hlen Ger\u00e4te wie das&nbsp;HP EliteBook 830 G7, das&nbsp;Fujitsu Lifebook U939, das&nbsp;Dynabook Port\u00e9g\u00e9 X30L-G&nbsp;und das&nbsp;Lenovo ThinkPad X13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use &#8211; Das 5310 kommt mit einem schicken Metallgeh\u00e4use<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Technik des 5310 ist in ein schickes Metallgeh\u00e4use verpackt, das ohne Schn\u00f6rkel daherkommt. Das Chassis ist in einem hellen Silbergrau gehalten. Eine Ausnahme stellt der schwarze Displayrahmen dar. Dell setzt durchgehend auf matte Oberfl\u00e4chen. Der Akku ist fest verbaut. Eine Wartungsklappe gibt es nicht. An die Innereien gelangt man nach Demontage der Unterschale &#8211; dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Latitude zeigt sich gut verarbeitet. Die Spaltma\u00dfe stimmen, es sind keine Material\u00fcberst\u00e4nde und\/oder scharfe Kanten zu sp\u00fcren. Luft nach oben besteht bei der Stabilit\u00e4t. So l\u00e4sst sich die Baseunit neben der rechten und der linken Seite der Tastatur durchbiegen. Auch kann die Baseunit etwas verdreht werden. Das Ganze bewegt sich aber noch gerade im Rahmen.&nbsp;Gleiches gilt f\u00fcr den Deckel. Druck auf die Deckelr\u00fcckseite f\u00fchrt nicht zu Bildver\u00e4nderungen. Die straffen Scharniere halten den Deckel fest in Position. Eine Ein-Hand-\u00d6ffnung ist mit ein wenig Finger-Hand-Arm-Akrobatik m\u00f6glich. Der maximale \u00d6ffnungswinkel liegt bei 180 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innerhalb unseres Vergleichsfeldes stellt das Latitude eines der kompaktesten Ger\u00e4te dar. In Sachen Gewicht liegt es weitgehend gleichauf mit den meisten Konkurrenten. Das&nbsp;Port\u00e9g\u00e9 X30L&nbsp;und das&nbsp;Lifebook U939&nbsp;fallen aus der Reihe und bringen deutlich weniger Gewicht auf die Waage als die Konkurrenz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausstattung &#8211; Latitude ohne Thunderbolt 3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dell hat dem 13,3-Z\u00f6ller die n\u00f6tigsten Schnittstellen spendiert. Die zwei Typ-A-USB-Steckpl\u00e4tze arbeiten nach dem USB-3.2-Gen-1-Standard. Der Typ-C-USB-Steckplatz (USB 3.2 Gen 2) unterst\u00fctzt Power Delivery und Displayport per USB-C. Somit verf\u00fcgt das Notebook zusammen mit dem HDMI-Anschluss \u00fcber zwei Videoausg\u00e4nge. Das Notebook kann sowohl \u00fcber den Typ-C-USB-Anschluss als auch \u00fcber den propriet\u00e4ren Dell-Netzteil-Steckplatz mit Energie versorgt werden. Optional bietet Dell statt eines USB-3.2-Gen-2-Steckplatzes einen Thunderbolt-3-Anschluss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SDCardreader<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der verbaute MicroSD-Speicherkartenleser z\u00e4hlt mit Transferraten von 191 MB\/s (Kopieren gro\u00dfer Datenbl\u00f6cke) bzw. 145 MB\/s (\u00dcbertragung von 250 jpg-Bilddateien zu je rund 5 MB) zu den pfeilschnellen Vertretern seiner Art. Wir ermitteln die Datenraten mittels einer Referenzkarte (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der WLAN-Chip (AX201) der Firma Intel unterst\u00fctzt die WLAN-Standards 802.11a\/b\/g\/n\/ac\/ax. Die unter optimalen Bedingungen (keine weiteren WLAN-Ger\u00e4te in der n\u00e4heren Umgebung, geringer Abstand zwischen Notebook und Server-PC) ermittelten \u00dcbertragungsgeschwindigkeiten fallen hervorragend aus. F\u00fcr drahtgebundene Netzwerkverbindungen ist ein Gigabit-Controller (I219-LM) zust\u00e4ndig, der ebenfalls von Intel stammt. Dieser erledigt seine Aufgaben reibungslos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dell h\u00e4lt f\u00fcr das Latitude optional ein LTE-Modem bereit &#8211; unser Testger\u00e4t kommt ohne Modem. Es k\u00f6nnte aber nachger\u00fcstet werden. LTE-Antennen und SIM-Karten-Schlitz sind vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webcam<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Webcam (0,9 MP; max. 1.280 x 720 Bildpunkte) produziert keine \u00fcberzeugenden Bilder &#8211; genau wie die Kameras der Konkurrenz. Zudem hapert es bei der Farbgenauigkeit. Mit einer Abweichung von fast 33 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) mehr als deutlich verfehlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherheit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die uns zur Verf\u00fcgung gestellte Ausstattungsvariante des 5310 bringt einen Smartcard- sowie einen Fingerabdruckleser zur biometrischen Zugangssicherung mit. Der Fingerabdruckleser ist in den Einschaltknopf eingelassen. Zudem befindet sich ein Trusted Platform Module (2.0) an Bord.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Notebook liegen die \u00fcblichen Dokumente bei: eine Schnellstartanleitung und Garantieinformationen. Dell h\u00e4lt allerdings diverses kostenpflichtiges Zubeh\u00f6r bereit. Besitzer des Latitude d\u00fcrften die verschiedenen Dockingl\u00f6sungen wie beispielsweise das Dell Dock WD19 am interessantesten finden. Zu einem Preis von etwa 160 Euro kann das Latitude um viele Schnittstellen erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BIOS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das BIOS des Rechners bietet umfangreiche Konfigurationsm\u00f6glichkeiten bez\u00fcglich Sicherheit, Verwaltung, Hardware und Energie.&nbsp;So kann beispielsweise die Anzahl der aktiven CPU-Kerne festgelegt werden. Zudem besteht die M\u00f6glichkeit, die maximale Displayhelligkeit sowohl f\u00fcr den Netz- als auch den Akkubetrieb festzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wartung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An die Hardware gelangt man nach der Demontage der Unterschale. Dazu werden alle Schrauben auf der Ger\u00e4teunterseite gel\u00f6st. Anschlie\u00dfend kann die Unterschale mit Hilfe eines flachen Spatels abgehebelt werden. Es empfiehlt sich, im Bereich der Scharniere zu beginnen.&nbsp;Anschlie\u00dfend besteht Zugriff auf die Arbeitsspeicherb\u00e4nke, die SSD, den Akku, das WLAN-Modul und den L\u00fcfter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Garantie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Latitude ist mit einer einj\u00e4hrigen Vor-Ort-Garantie ausgestattet. Dell bietet umfangreiche Erweiterungsm\u00f6glichkeiten an. So ist ein vierj\u00e4hriger ProSupport mit Vor-Ort-Service am n\u00e4chsten Arbeitstag f\u00fcr etwa 371 Euro (zum Testzeitpunkt ist das Paket zeitlich begrenzt auf etwa 178 Euro rabattiert) zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingabeger\u00e4te &#8211; Eine Tastenbeleuchtung ist vorhanden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tastatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dell stattet das Latitude mit einer beleuchteten Chiclet-Tastatur aus. Die konkav gew\u00f6lbten, glatten Tasten bieten einen mittleren Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Dazu gesellt sich ein angenehmer Tastenwiderstand. W\u00e4hrend des Tippens gibt die Tastatur bestenfalls minimal nach. Als st\u00f6rend hat es sich nicht erwiesen. Die &#8220;Enter&#8221;- sowie die Pfeiltasten d\u00fcrften etwas gr\u00f6\u00dfer ausfallen. Die Tastenbeleuchtung bietet zwei Helligkeitsstufen, die mittels einer Funktionstaste gew\u00e4hlt werden. Die Tastatur hat alles in allem einen guten Eindruck hinterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Touchpad<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Mausersatz dient ein multitouchf\u00e4higes Touchpad, das eine Fl\u00e4che von etwa 10 x 5,3 cm belegt. Somit steht viel Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Das Pad reagiert auch in den Ecken auf Eingaben. Die glatte Oberfl\u00e4che macht den Fingern das Gleiten leicht. Die zwei separaten Maustasten besitzen einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Display &#8211; Dell verbaut ein IPS-Panel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der matte 13,3-Zoll-Bildschirm des Latitude arbeitet mit einer nativen Aufl\u00f6sung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Helligkeit (293,1 cd\/m\u00b2) und Kontrast (927:1) gehen in Ordnung, sollten &#8211; gemessen am Preisniveau des Notebooks &#8211; aber deutlich besser ausfallen. Wir sehen Werte jenseits von 300 cd\/m\u00b2 bzw. 1000:1 als gut an. Die Konkurrenten haben durchgehend hellere, kontrastreichere Bildschirme an Bord. Positiv: Das Display zeigt kein PWM-Flimmern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bildschirm zeigt im Auslieferungszustand eine akzeptable Farbdarstellung. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von knapp 7 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) aber verfehlt. Unter einem Blaustich leidet das Display nicht. Die Farbr\u00e4ume AdobeRGB (59 Prozent) und sRGB (93 Prozent) werden nicht vollst\u00e4ndig abgebildet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dell best\u00fcckt das 5310 mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien ist ein Ablesen des Displays m\u00f6glich, wenn die Sonne nicht allzu hell strahlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leistung &#8211; Genug f\u00fcr Office und Internet<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Dell Latitude 5310 z\u00e4hlt zu den 13,3-Zoll-Business-Notebooks der Mittelklasse. Der verbaute Prozessor bietet genug Rechenleistung f\u00fcr Office- und Internetanwendungen. Unser Testger\u00e4t ist f\u00fcr knapp 1.300 Euro zu bekommen. Andere Ausstattungsvarianten sind verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prozessor<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der kleine Dell-Rechner hat einen&nbsp;Core-i5-10310U-Vierkernprozessor an Bord, der auf Intels Comet-Lake-Architektur basiert. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,7 GHz. Mittels Turbo ist eine Steigerung auf 4 GHz (vier Kerne) bis 4,4 GHz (ein Kern) m\u00f6glich. Hyperthreading (zwei Threads pro Kern) wird unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Multi-Thread-Tests der Cinebench-Benchmarks bearbeitet der Prozessor f\u00fcr kurze Zeit mit 3,4 bis 4 GHz. Dann sinkt der Takt schrittweise auf 3,2 bis 3,3 GHz. Die Single-Thread-Tests werden mit 4 bis 4,4 GHz durchlaufen. Im Akkubetrieb liegen die Taktraten bei 1,8 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bzw. 1,4 bis 1,8 GHz (Single-Thread).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb dauerhaft zum Einsatz kommt, \u00fcberpr\u00fcfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks f\u00fcr mindestens 30 Minuten in einer Schleife laufen lassen. Die Resultate verbleiben durchgehend auf relativ konstanter H\u00f6he. Der CPU-Turbo kommt auf mittlerem Niveau zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">System Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das System arbeitet flink und fl\u00fcssig. Der Prozessor stellt genug Leistung f\u00fcr Office- und Internetanwendungen bereit. Eine leichte Steigerung der Gesamtleistung w\u00e4re durch die Aktivierung des Dual-Channel-Modus zu erreichen. Dazu m\u00fcsste ein zweites Arbeitsspeichermodul in das Notebook eingebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DPC-Latenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem standardisierten Latency-Monitor-Test (Websurfen, 4k-Videowiedergabe, Prime95 High-Load) konnten wir Auff\u00e4lligkeiten bei den DPC-Latenzen beobachten. Das System scheint nicht f\u00fcr Video- und Audiobearbeitung in Echtzeit geeignet zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD (M.2-2280) der Firma SK Hynix, die insgesamt 512 GB Speicherplatz zur Verf\u00fcgung stellt. Die Transferraten fallen gut aus. Platz f\u00fcr weitere Massenspeicher bietet das Notebook nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grafikkarte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Grafikausgabe ist Intels&nbsp;UHD-Graphics-620-Grafikkern zust\u00e4ndig. Die GPU unterst\u00fctzt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten zwischen 300 und 1.150 MHz. Die 3D-Mark-Resultate bewegen sich auf einem normalen Niveau f\u00fcr die GPU. Eine Leistungssteigerung w\u00e4re durch die Aktivierung des Dual-Channel-Modus zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gaming Performance<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hardware kann einige der Spiele, die sich in unserer Datenbank befinden, fl\u00fcssig auf den Bildschirm bringen &#8211; mit niedrigen Aufl\u00f6sungen und geringen Qualit\u00e4tseinstellungen. Das umfasst Titel, die nur moderate Anforderungen an die Hardware stellen. Eine Steigerung der Bildwiederholraten w\u00e4re durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (= Dual-Channel-Modus aktiv) zu erreichen. Aber auch dann w\u00e4ren aktuelle, leistungshungrige Kracher wie Mafia Definitive Edition nicht spielbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Emissionen &#8211; L\u00e4rm- und W\u00e4rmeentwicklung auf akzeptablem Niveau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00e4uschemissionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Leerlauf und bei geringer Last steht der L\u00fcfter oftmals still und es herrscht Lautlosigkeit. Unter Last dreht er auf. So registrieren wir w\u00e4hrend des Stresstests einen maximalen Schalldruckpegel von 41,2 dB(A).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Temperatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen f\u00fcr mindestens eine Stunde) bearbeiten CPU bzw. GPU f\u00fcr einige Sekunden mit 1,8 bis 2,8 GHz bzw. 1.150 MHz. Dann sinken die Geschwindigkeiten auf 1,4 GHz (CPU) bzw. 1.050 MHz (GPU) und verbleiben auf diesem Niveau. Das gilt f\u00fcr den Netz- und den Akkubetrieb. Der Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir \u00fcberpr\u00fcfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil l\u00e4uft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberm\u00e4\u00dfig stark erw\u00e4rmt sich das Latitude nicht. W\u00e4hrend des Stresstests registrieren wir an einigen Messpunkten Temperaturen jenseits von 40 Grad Celsius. Im Alltagsbetrieb liegen die Werte durchweg im gr\u00fcnen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lautsprecher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stereolautsprecher haben ihren Platz im vorderen Bereich der Ger\u00e4teunterseite gefunden. Sie produzieren insgesamt einen ordentlichen Klang. Die Maximallautst\u00e4rke f\u00e4llt recht gering aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieverwaltung &#8211; Das Latitude bietet hervorragende Akkulaufzeiten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Energieaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auff\u00e4lligkeiten bez\u00fcglich des Energiebedarfs bestehen nicht. Im Leerlauf messen wir eine maximale Leistungsaufnahme von 6,9 Watt. W\u00e4hrend des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen f\u00fcr mindestens eine Stunde) steigt der Wert f\u00fcr wenige Sekunden auf bis zu 58 Watt. Die Nennleistung des Typ-C-USB-Netzteils betr\u00e4gt 65 Watt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akkulaufzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Akkulaufzeiten fallen hervorragend aus. Unseren WLAN- (Aufruf von Webseiten mittels eines Skripts) bzw. Videotest (Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, FHD) l\u00e4uft in einer Schleife) beendet der 13,3-Z\u00f6ller nach 12:40 h bzw. 17:06 h. Die ermittelte Maximallaufzeit liegt bei etwas \u00fcber 26 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Latitude stellt einen ausdauernder Begleiter f\u00fcr den Arbeitsalltag dar. Eine Akkuladung sollte das Ger\u00e4t durch den Tag bringen. Energie k\u00f6nnte durch das mitgelieferte Typ-C-USB-Netzteil oder ein propriet\u00e4res Dell-Netzteil nachgetankt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der verbaute Core-i5-Prozessor stellt mehr als genug Rechenleistung f\u00fcr Office- und Internetanwendungen bereit. W\u00e4rme- und L\u00e4rmentwicklung bewegen sich auf einem akzeptablen Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der CPU stehen 8 GB Arbeitsspeicher (1x 8 GB, Single-Channel-Modus, max. 32 GB) zur Seite. Hier bietet sich der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls an, um so den Dual-Channel-Modus zu aktivieren. Eine NVMe-SSD (512 GB) sorgt f\u00fcr ein flink und fl\u00fcssig werkelndes System. Ein Tausch der SSD gegen ein schnelleres und\/oder gro\u00dfkapazitiveres Modell w\u00e4re machbar. Aufr\u00fcst- und Wartungsma\u00dfnahmen erfordern eine Demontage der Unterschale.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bildschirm (FHD, IPS) punktet mit matter Oberfl\u00e4che, stabilen Blickwinkeln, akzeptabler Farbdarstellung und ordentlicher Farbraumabdeckung. Helligkeit und Kontrast gehen grunds\u00e4tzlich in Ordnung. Nichtsdestotrotz gebietet das Preisniveau des Notebooks mehr. Dell h\u00e4lt f\u00fcr das Latitude optional ein LTE-Modem bereit. Unser Testger\u00e4t kann kein Modem vorweisen. Es k\u00f6nnte aber nachger\u00fcstet werden. LTE-Antennen und SIM-Karten-Schlitz sind vorhanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Latitude-5000-Reihe steht f\u00fcr Business-Notebooks der Mittelklasse. 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