{"id":386,"date":"2020-03-18T05:06:57","date_gmt":"2020-03-18T04:06:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=386"},"modified":"2020-03-18T05:06:57","modified_gmt":"2020-03-18T04:06:57","slug":"ironwolf-510-seagate-bringt-schnelle-nvme-ssds-fur-nas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=386","title":{"rendered":"IronWolf 510: Seagate bringt schnelle NVMe-SSDs f\u00fcr NAS"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der IronWolf 110 hatte Seagate erstmals eine f\u00fcr den Einsatz in Netzwerkspeichern (NAS) bestimmte SSD-Serie herausgebracht. W\u00e4hrend diese noch ein 2,5-Zoll-Geh\u00e4use mit SATA-Schnittstelle nutzt, folgt nun die IronWolf 510 mit schnellerem PCIe Express und NVMe im kompakteren M.2-Formfaktor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit PCIe\/NVMe ist die IronWolf 510 schneller als die 110<br>\n  Mit bis zu 3.150 MB\/s beim sequenziellen Lesen und 345.000 IOPS beim wahlfreien Lesen ist die IronWolf 510 deutlich leistungsf\u00e4higer als die IronWolf 110 mit maximal 560 MB\/s. F\u00fcr die simple Ablage von Dateien ist die neue Serie nicht gedacht, sondern soll zum Beispiel als Zwischenspeicher (Cache) im NAS den Leistungsbedarf von \u201eKreativprofis\u201c und kleinen bis mittleren Unternehmen, \u201edie Speicher f\u00fcr Dauerbetrieb und mehrere Benutzer ben\u00f6tigen\u201c, befriedigen, so der Hersteller. Ein SSD-Cache kann Datenzugriffe auf einen HDD-Verbund im NAS durch kurze Zugriffszeiten und hohen Durchsatz wesentlich beschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im M.2-2280-Formfaktor werden Speicherkapazit\u00e4ten von 240 GB bis 1,92 TB geboten. Dabei setzt Seagate auf verbreiteten TLC-3D-NAND mit drei Bit pro Speicherzelle. Informationen zum Controller liegen zur Stunde nicht vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gro\u00dfe Leistungsunterschiede je nach Speicherkapazit\u00e4t<br>\n  Die im Datenblatt (PDF) angegebene Leistung variiert stark je nach Modell und dessen Speicherbest\u00fcckung. Das kleinste Modell mit 240 GB Nutzspeicher soll Daten sequenziell mit 2.450 MB\/s Lesen und wahlfrei mit 100.000 IOPS verarbeiten. Die 960-GB-Variante liefere hingegen weitaus h\u00f6here 3.150 MB\/s und 345.000 IOPS und ist damit noch ein St\u00fcck schneller als die 1,92-TB-Variante. Auf den ersten Blick ungew\u00f6hnlich niedrig fallen die sequenziellen Schreibraten mit 290 MB\/s bis 1.000 MB\/s aus, was aber daran liegt, dass nicht die kurzfristig m\u00f6gliche Spitzenleistung, sondern die dauerhaft m\u00f6gliche Leistung angegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">435 TB bis 3,5 PB Mindestschreibvolumen<br>\n  Die Massenspeicher sind mit 1 Drive Write Per Day (DWPD) spezifiziert. Seagate garantiert damit, dass sich die SSDs einmal am Tag \u00fcber die vollst\u00e4ndige Kapazit\u00e4t beschreiben lassen und zwar f\u00fcr den Garantiezeitraum von 5 Jahren. Beim 240-GB-Modell l\u00e4sst sich dies in ein Mindestschreibvolumen von 438 TB (435 TB laut Hersteller) umrechnen, beim Modell mit 1,92 TB sind es etwa 3.500 TB oder 3,5 Petabyte. Die Leistungsaufnahme beziffert Seagate mit durchschnittlich 1,75 Watt bis 2,0 Watt im Leerlauf und bis zu 5,3 Watt bis 6,0 Watt im aktiven Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seagate nennt eine sofortige Verf\u00fcgbarkeit der IronWolf 510 SSD zu Preisen (UVP) von 114 Euro (240 GB), 159 Euro (480 GB), 319 Euro (960 GB) und 519 Euro (1,92 TB).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Western Digital hat mit der WD Red SA500 ebenfalls eine eigene SSD-Serie f\u00fcr NAS im Programm, die aber noch auf langsames SATA setzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der IronWolf 110 hatte Seagate erstmals eine f\u00fcr den Einsatz in Netzwerkspeichern (NAS) bestimmte SSD-Serie herausgebracht. W\u00e4hrend diese noch ein 2,5-Zoll-Geh\u00e4use mit SATA-Schnittstelle nutzt, folgt nun die IronWolf 510 mit schnellerem PCIe Express und NVMe im kompakteren M.2-Formfaktor. 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