{"id":2826,"date":"2023-06-25T10:32:13","date_gmt":"2023-06-25T09:32:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2826"},"modified":"2023-06-25T10:32:13","modified_gmt":"2023-06-25T09:32:13","slug":"was-ios-in-5-jahren-bieten-konnte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2826","title":{"rendered":"Was iOS in 5 Jahren bieten k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wagen einen Blick in die Kristallkugel: Diese coolen Features k\u00f6nnten uns bei iOS in f\u00fcnf Jahren erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seitdem Apple den Stein mit seinem ersten iPhone ins Rollen brachte, \u00fcberschl\u00e4gt sich die Smartphone-Branche mit cleveren Lifestyle-Ideen und neuen Meilensteinen. Oft steht Apple dabei selbst federf\u00fchrend an der Innovations-Spitze: Mit dem iPhone k\u00f6nnen wir heute Satelliten-Features nutzen, Autos aufsperren oder Haustiere mit Apple Airtags wiederfinden, wenn die mal ausgeb\u00fcxt sind. iOS machts m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will man den Entwicklungs-Boom der vergangenen Jahre auf die Zukunft \u00fcbertragen, muss man etwas Wichtiges beachten: Die Fortschritte, die noch vor uns liegen, erfolgen immer viel schneller als jene, die wir schon hinter uns haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gilt besonders f\u00fcr die Welt von Computern und Smartphones, denn dort gilt das sogenannte Mooresche Gesetz. Es besagt (kurz gefasst), dass sich die Komplexit\u00e4t integrierter Schaltkreise innerhalb von ein bis zwei Jahren verdoppelt &#8211; die Rechenpower also exponentiell ansteigt. Die Entwicklung neuer Hardware hat damit quasi Siebenmeilenstiefel an: Wir d\u00fcrfen f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre deutlich gr\u00f6\u00dfere Entwicklungsspr\u00fcnge erwarten, als wir sie in den vergangenen f\u00fcnf Jahren gesehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil mit neuer Hardware auch Betriebssysteme wie iOS ganz neue M\u00f6glichkeiten bekommen, wollen wir uns jetzt mal als Orakel versuchen: Diese abgefahrenen und ziemlich coolen Features k\u00f6nnen wir uns bei Apples iOS in f\u00fcnf Jahren vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akku-Laden durch die Luft<br>\nKlar, in gewisser Weise gibt es das bereits: Induktives Laden funktioniert heute schon kabellos und ist ziemlich bequem. Wir legen Ger\u00e4te einfach auf eine entsprechende Ladestation und sparen uns das Gest\u00f6psel und den nervigen Kabelsalat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was der Technologie f\u00fcr die n\u00e4chste Lifestyle-Revolution aber noch fehlt, ist Reichweite. K\u00f6nnte man solche Induktionsfelder ausdehnen oder w\u00fcrde iOS zum Laden gleich Funkwellen anzapfen, m\u00fcsste man sich nie wieder mit leeren Akkus herum\u00e4rgern. Xiaomi hat bereits Anfang 2021 etwa eine revolution\u00e4re Lade-Technik per Luft vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Theoretisch k\u00f6nnte man sich den Akku auch ganz sparen, Energie w\u00e4re ja \u00fcberall vorhanden. So k\u00f6nnte man auch das Gewicht mobiler Endger\u00e4te auf einen Bruchteil reduzieren, Kosten sparen und die Umwelt entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6G-Standard: Downloads mit Hyperspeed<br>\nVerraten Sie es den Schwurblern nicht: Nach 5G erwartet uns mit 6G schon der n\u00e4chste Mobilfunk-Meilenstein. Einen exakten Termin f\u00fcr den Start des neuen Standards gibt es zwar noch nicht, in f\u00fcnf bis sechs Jahren d\u00fcrfte 6G aber bereits vor der T\u00fcr stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geplant sind dabei Transferraten von bis zu 400 Gbit\/s. Damit k\u00f6nnte man sich einen kompletten Bluray-Film (50 GB) in einer Sekunde aufs iPhone ziehen. Da kann man nur hoffen, dass der Ger\u00e4tespeicher \u00e4hnlich gro\u00dfe Fortschritte macht. Vielleicht werden lokale Datenchips damit auch mehr oder weniger \u00fcberfl\u00fcssig, schlie\u00dflich k\u00f6nnte man immense Datenvolumen in Sekundenbruchteilen aus der iCloud laden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; eines Tages vielleicht auch im iPhone<br>\nZugegeben, wenn Siri eines Tages den Standard aktueller KI-Systeme wie ChatGPT erreichen sollte, dann w\u00e4re das schon ein beachtlicher Fortschritt &#8211; heute ist die Sprachassistentin ja nicht gerade als hellste aller Leuchten bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema KI und ihre Integration ins menschliche Leben sind f\u00fcr iOS aber trotzdem nach wie vor wichtige Themen. Die vollkommene Vernetzung aller Alltagstechnologien vom Auto \u00fcber die Ern\u00e4hrungs-App bis hin zum Smart-Home sind heute, da sind sich Experten einig, nur noch eine Frage der Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders Apple und sein Walled Garden k\u00f6nnten von hochintelligenten KI-Systemen dabei besonders profitieren. Schlie\u00dflich m\u00fcssen im Apple-\u00d6kosystem immer mehr Applikationen geschmeidig zusammenarbeiten und zunehmend komplexe Aufgaben bew\u00e4ltigen &#8211; und das f\u00fcr immer anspruchsvollere Nutzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das iOS der Zukunft f\u00e4hrt uns vielleicht das Auto vor die Haust\u00fcre, liest den Kindern (wenn sie brav waren) eine Gutenacht-Geschichte vor oder bittet den Chef automatisch um Verzeihung, wenn wir zu sp\u00e4t zur Arbeit kommen &#8211; glaubw\u00fcrdige Ausrede inklusive.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gedankensteuerung<br>\nJa okay, das ist jetzt schon sehr gewagt &#8211; zumindest auf die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre bezogen. Generell ist die Idee aber alles andere als abwegig, die Gedankensteuerung technischer Ger\u00e4te funktioniert n\u00e4mlich schon heute, auch wenn sie noch niemand in ein mobiles Betriebssystem implementiert hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Glauben Sie nicht? Dann sollten Sie sich jetzt besser hinsetzen. Neuralink, eine Firma von Elon Musk, hat einem Affen (Name: Pager) vor nicht allzu langer Zeit genau zu diesem Zweck einen Gehirn-Chip implantiert. Der eingepflanzte Schaltkreis kann Hirnsignale des Primaten direkt an ein per Funk verbundenes Smartphone senden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis sehen Sie im Video oben. Dass der Affe so leidenschaftlich an seinem Metallrohr nuckelt, liegt daran, dass er daraus einen Bananen-Smoothie als Belohnung bekommt. Am Ende des Videos sind haptische Bedienungsger\u00e4te vollst\u00e4ndig getrennt, der Affe steuert das Pong-Spiel nur noch mit seinen Gedanken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis iOS dieses Feature an Bord nimmt, wird der Smoothie-Spender hoffentlich noch ersetzt und die Gehirn-OP w\u00fcrden wir uns auch gerne sparen. Ansonsten zeigt das Experiment aber in eine faszinierende, wenn auch etwas gruselige Richtung: Die Schnittstelle zwischen Mensch und Software k\u00f6nnte bald ganz anders aussehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Super-Apps f\u00fcr iOS<br>\nMan muss kein Orakel befragen, um diesen Trend kommen zu sehen: Zuk\u00fcnftig werden sogenannte Super-Apps eine immer wichtigere Rolle in unserem Alltag spielen. Auch ein futuristisches iOS wird daf\u00fcr eine Plattform bieten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Super-Apps verbinden eine breite Palette von Diensten, Funktionen und Services zentral unter einem Dach. Denn so praktisch und vielseitig Apps heute schon sind: Nervt es Sie nicht auch, dass man davon so viele braucht? Jeder Social-Media-Kanal will mit einer eigenen App besucht werden. Wer Twitter, Facebook, YouTube oder Instagram nutzt, st\u00fcrzt am Smartphone oft in den reinsten App-Salat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in vielen anderen Bereichen versprechen Super-Apps komfortable und vor allem zeitsparende L\u00f6sungen. Stichwort: Urlaub. Um den Flug oder das Hotel zu buchen, um Kalendereintr\u00e4ge vorzunehmen oder das Herzblatt einzuladen, um vor Ort gute Restaurants zu finden, einen Mietwagen zu organisieren oder um den Zimmerservice zu rufen, k\u00f6nnte in Zukunft vielleicht eine einzige App ausreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">iOS als reines AR-Betriebssystem?<br>\nAktuell erwarten wir ja alle mit Spannung das erste Augmented-Reality-Headset von Apple, das wird erst mal auch sein eigenes Betriebssystem bekommen. Name: xrOS.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte Apple damit die erhofften Erfolge feiern, d\u00fcrfte das AR-Segment im Konzern schnell eine noch wichtigere Rolle spielen und sich wom\u00f6glich auch in andere Bereiche ausdehnen &#8211; in die mobile Sparte zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter m\u00fcsste iOS dann auch VR- oder AR-Elemente beherrschen. Bei konsequenter Fortentwicklung k\u00f6nnten sich iOS-Ger\u00e4te damit sukzessiv selbst in AR-Applikationen verwandeln. Langfristig halten auch Insider das nicht f\u00fcr abwegig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob es aber schon in f\u00fcnf Jahren so weit ist, darf man wohl bezweifeln &#8211; wahrscheinlich muss man eher mit 10 Jahren rechnen. Vorausgesetzt, die Technologie kann bei Apple \u00fcberhaupt Fu\u00df fassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das iPhone komplett in der Cloud<br>\nZum Schluss lehnen wir uns mal weit aus dem Fenster. Alles, was guter Haptik am iPhone im Wege steht, kann man eigentlich auf eines zur\u00fcckf\u00fchren: Die Hardware. Wenn Sie jetzt sagen, dass von den Ger\u00e4ten ohne Hardware nicht viel \u00fcbrigbleibt, dann haben Sie nat\u00fcrlich recht. Aber genau darin besteht ja der Reiz. Denn wer sagt denn, dass schwere oder energiehungrige Komponenten wie der Akku, CPU-Strukturen oder sogar die Tasten unbedingt am Smartphone verbaut werden m\u00fcssen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Touch-Bedienung auf dem gleichen Display, in das man ja hineinsehen will, ist doch eigentlich kein allzu gro\u00dfer Geniestreich &#8211; schlie\u00dflich schaut man sich dabei st\u00e4ndig auf die Finger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anbetracht immer kleinerer Bauteile und immer besserer \u00dcbertragungstechnik lssen sich Hardware-Komponenten in ein paar Jahren vielleicht gro\u00dfz\u00fcgig auslagern. Wenn schon der Speicherplatz und das Benutzerkonto in der fernen iCloud liegen, wieso sollte man dort nicht auch gleich die Software ausf\u00fchren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CPU, GPU, RAM und Ger\u00e4tespeicher m\u00fcssten Nutzer dann nicht mehr mit sich herumschleppen. Das iPhone lie\u00dfe sich auf ein reines Displaymodul reduzieren, die Bedienung k\u00f6nnte man an einer parallelen Apple Watch erledigen (oder in Gedanken, Pager l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es dann noch mit der Stromversorgung im universellen Induktionsfeld klappt, k\u00f6nnten sich die Ger\u00e4te in papierd\u00fcnne und grammschwere Leichtgewichte verwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr iOS k\u00f6nnten solche SciFi-Features bedeuten, dass man es ebenfalls nicht mehr bei sich haben muss. Wom\u00f6glich k\u00f6nnte man das mobile Betriebssystem auf einem fernen Server also quasi wieder station\u00e4r machen. Dann m\u00fcsste man sich auch nicht mehr mit aufdringlichen und teils nervigen iOS-Updates herum\u00e4rgern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder klingt das jetzt zu utopisch? Denn Voraussetzung w\u00e4re nat\u00fcrlich fl\u00e4chendeckendes und superschnelles Internet. Und das in Deutschland?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wagen einen Blick in die Kristallkugel: Diese coolen Features k\u00f6nnten uns bei iOS in f\u00fcnf Jahren erwarten. Seitdem Apple den Stein mit seinem ersten iPhone ins Rollen brachte, \u00fcberschl\u00e4gt sich die Smartphone-Branche mit cleveren Lifestyle-Ideen und neuen Meilensteinen. 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