{"id":261,"date":"2019-12-13T07:09:24","date_gmt":"2019-12-13T06:09:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=261"},"modified":"2019-12-13T07:09:24","modified_gmt":"2019-12-13T06:09:24","slug":"m-2-ssd-test-die-besten-ultraspeed-ssds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=261","title":{"rendered":"M.2 SSD Test: Die besten Ultraspeed-SSDs"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Minimaler Platzverbrauch, maximaler Speicher und bis zu f\u00fcnf mal so schnell: NVMe-SSDs f\u00fcr den M.2- oder PCIe-Slot sind zwar keine Newcomer unter den Flashspeicher, kommen aber immer mehr in Mode. Wir testen die wichtigsten Modelle und erkl\u00e4ren den Unterschied zwischen SATA- und PCIe-Modellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M.2 und PCIe SSDs als Nachfolger der SATA-Variante<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SSDs f\u00fcr den M.2- oder den PCIe-Slot&nbsp;sind stark im Kommen. Das hat handfeste Gr\u00fcnde, denn die Steckkarten werden nicht durch den veralteten SATA-6G-Port ausgebremst. Den SATA-Anschlu\u00df kennen alle, die schon mal eine Festplatte in einen Rechner verbaut oder diese ausgetauscht haben. Bew\u00e4hrtes Kennzeichen sind die meist schwarz oder rot gef\u00e4rbten Kabel mit dem gleichen schmalen Stecker an beiden Enden. SATA 6G ist in Sachen Bandbreite bei etwas mehr als 500 MByte pro Sekunde limitiert. Diesen Wert erreichen quasi alle modernen SATA-SSDs, die nicht zum Billigsegment geh\u00f6ren, locker, weshalb dies kaum mehr als Unterscheidungsmerkmal dient.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M.2-SSDs als w\u00fcrdiger Nachfolger<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chste Generation der SSDs gibt es in zwei Ausf\u00fchrungen: M.2-Modelle sind \u00e4u\u00dferst kompakt und erinnern eher an einen RAM-Speicherriegel und weniger an einen Massenspeicher. PCI-Express-Modelle sehen dagegen einer Sound- oder Grafikkarte ohne L\u00fcfter \u00e4hnlich. Beide Varianten nutzen PCI-Express-Lanes zum Datentransfer und in der Regel das NVM-Express-Protokoll zur Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PCIe 4.0 &#8211; das bringt die Zukunft<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit AMDs Ryzen-3000-Serie wurde als weitere Neuerung auch PCI-Express 4.0 eingef\u00fchrt. Dank dieser Technologie ergeben sich theoretische Transferraten von bis 8 GByte pro Sekunde. Allerdings wird dieser Wert bislang noch von keinem SSD-Modell in der Praxis erreicht. Zum Vergleich: Die Praxiswerte einer SSD, die via PCI-Express 3.0 mit einem Rechner verbunden ist, schafft ein Ergebnis von rund 3,5 bis 3,9 GByte pro Sekunde. Im Zuge von PCIe 4.0 k\u00f6nnen Sie also noch einen Tempozuwachs erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Testverfahren f\u00fcr SSDs<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In erster Linie wird die Leistung einer SSD durch den vom Hersteller verwendeten Flashspeicher bestimmt. Zurzeit werden daf\u00fcr vorrangig Speicherzellen mit MLC-Technik (Multi Level Cell) genutzt. Dabei speichert eine MLC-Zelle zwei Bit \u2013 allerdings ist diese Technik nicht darauf begrenzt. Kommen hingegen TLC-Speicherzellen zum Einsatz, TLC steht dabei f\u00fcr Triple Level Cell, werden folglich drei Bit je Zelle gespeichert. Die deutlich teureren SLC-Bausteine (Single Level Cell) werden in den Standard-SSDs \u00e4u\u00dferst selten verbaut. Sie finden vor allem in Server-SSDs Verwendung, da sie eine l\u00e4ngere Lebensdauer besitzen. Da SSDs Flashspeicherbausteine nutzen, ben\u00f6tigen Sie auch keine mechanischen Bauteile wie die Lesek\u00f6pfe oder rotierende Magnetplatten einer klassischen HDD.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den verwendeten Speicherbausteinen ist der verbaute Controller verantwortlich f\u00fcr Leistung einer SSD, da er sowohl f\u00fcr die Verarbeitung wie auch den Transfer der Daten verantwortlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Testergebnis setzt sich dabei aus zwei Werten zusammen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Transferrate Lesen: Diese macht 80 Prozent des Endergebnisses aus. Dabei unterscheiden wir zwischen komprimierbaren und nicht komprimierbaren Daten. So k\u00f6nnen wir bewerten, wie effizient die Kompressionsverfahren des Controllers arbeiten. Anhand der beiden Datentypen messen wir in unserem Testcenter die durchschnittliche Transferraten beim Lesen. Diese geben wir mit Megabyte pro Sekunde in unserer SSD-Bestenliste an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und zum anderen die Transferrate Schreiben, die die restlichen 20 Prozent unseres Testergebnisses ausmacht und nach dem gleichen Verfahren ermittelt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Testsieger: Gigabyte Aorus NVMe Gen4 mit 2 TByte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;Gigabyte Aorus NVMe Gen4 mit 2 TByte&nbsp;liefert sehr viel Speicherplatz zum fairen Preis. Dieser liegt zwar bei rund 400 Euro, was aber aufgrund ihrer Speicherkapazit\u00e4t vollkommen in Ordnung geht. Die Aorus NVMe Gen4 unterst\u00fctzt PCI-Express 4.0 und erreicht beim Lesen eine Transferrate von circa 4.400 MByte pro Sekunde sowie circa 4.300 MByte pro Sekunde beim Schreiben. Dank der hervorragenden Gesamtnote von 1,0 (Sehr gut) ist die SSD unsere aktuelle Kaufempfehlung f\u00fcr alle, die ein schnelles und gro\u00dfes Flash-Laufwerk suchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ADATA XPG Gammix S11 Pro 1 TByte: Viel Speicher zum fairen Preis<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wem 1 TByte Speicherplatz genug sind und wer gleichzeitig sein Portemonnaie schonen m\u00f6chte, der sollte sich die&nbsp;Adata XPG Gammix S11 Pro&nbsp;genauer anschauen. Sie kostet unter 200 Euro. Sie punktet in unserem Test mit einer Lesegeschwindigkeit von guten 3.044 MBytes pro Sekunde und auch bei der&nbsp;Schreibgeschwindigkeit kann die SSD mit 2.348 MBytes pro Sekunde voll \u00fcberzeugen. Aus diesem Grund erreicht die XPG Gammix S11 Pro eine Gesamtnote von 1,4 und damit ebenfalls ein &#8220;Sehr gut&#8221;. Auf die Unterst\u00fctzung von PCI-Express 4.0 m\u00fcssen Sie bei dieser SSD allerdings verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kingston A2000 500GB: F\u00fcr User, die wenig Speichrplatz ben\u00f6tigen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00f6ren Sie zu den Usern, denen eine kleine SSD vollkommen ausreicht und die Ihr Budget nicht \u00fcberreizen m\u00f6chten? Dann ist die&nbsp;Kingston A2000 mit ihren 500 GByte Speicherplatz&nbsp;eine ideale Wahl. Die SSD kostet Sie um die 65 Euro und ist gro\u00df genug, um auf Ihr ein Windowssystem und die wichtigsten Anwendungen zu installieren. Im Test erreichte sie eine beim Lesen eine mittlere Transferrate von rund 1.800 MByte pro Sekunde und auch beim Schreiben wusste sie mit circa 1.400 MByte pro Sekunde zu \u00fcberzeugen. Insgesamt reichte es f\u00fcr die Gesamtnote 1,9 und damit einem &#8220;Gut&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die besten Downloads f\u00fcr Ihren Massenspeicher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Formatieren, partitionieren und die Leistung messen: Wer sich eine neue SSD zulegt, der m\u00f6chte das gute St\u00fcck nat\u00fcrlich perfekt ins eigene PC-System integrieren und zudem wissen, welche Performance in ihren Tiefen schlummert. Wir haben f\u00fcr Sie starke Gratis-Downloads rundum HDD und SSD zusammengestellt, die Sie bei Ihren Vorhaben unterst\u00fctzen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Minimaler Platzverbrauch, maximaler Speicher und bis zu f\u00fcnf mal so schnell: NVMe-SSDs f\u00fcr den M.2- oder PCIe-Slot sind zwar keine Newcomer unter den Flashspeicher, kommen aber immer mehr in Mode. Wir testen die wichtigsten Modelle und erkl\u00e4ren den Unterschied zwischen SATA- und PCIe-Modellen. 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