{"id":2575,"date":"2023-01-18T02:20:08","date_gmt":"2023-01-18T01:20:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2575"},"modified":"2023-01-18T02:20:08","modified_gmt":"2023-01-18T01:20:08","slug":"worauf-man-beim-kauf-einer-smartwatch-achten-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2575","title":{"rendered":"Worauf man beim Kauf einer Smartwatch achten sollte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Smartwatches werden immer beliebter, der Markt immer un\u00fcbersichtlicher. Wer sich eine Smartwatch anschaffen m\u00f6chte, sollte diese Kriterien beim Kauf ber\u00fccksichtigen.<br>\nWer sich eine Smartwatch anschaffen m\u00f6chte, steht vor einem schier un\u00fcberschaubaren Dickicht an Wearables. Die digitalen Armbanduhren sind in den letzten Jahren vielf\u00e4ltiger und leistungsst\u00e4rker geworden &#8211; und damit h\u00e4ufig auch teurer. Damit sich die Investition lohnt, orientiert man sich am besten an diesen Tipps.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was eine Smartwatch smart macht<br>\nWie bei jeder neuen Anschaffung stellt sich zun\u00e4chst die Frage, welches Produkt die individuellen Bed\u00fcrfnisse m\u00f6glichst breit bedient. Geht es in erster Linie darum, sich ein Ger\u00e4t anzuschaffen, das einen beim Training unterst\u00fctzt und Puls oder Sauerstoffs\u00e4ttigung misst, gen\u00fcgt h\u00e4ufig ein einfaches Fitnessarmband. Bei diesen sind smarte Funktionen eingeschr\u00e4nkt, in den meisten F\u00e4llen erh\u00e4lt man nicht einmal Benachrichtigungen und Statusupdates des Handys am Handgelenk. Dar\u00fcber hinaus gibt es hybride Uhren: Bei ihnen handelt es sich um klassische Uhren mit analogem Ziffernblatt, die um smarte Funktionen erweitert sind und sich etwa per Bluetooth mit anderen Ger\u00e4ten koppeln lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine vollwertige Smartwatch hebt sich insbesondere durch drei Aspekte von anderen Wearables ab: Erstens haben sie App-Support, es lassen sich also Anwendungen aus Apples Appstore oder Googles Playstore auf der Uhr installieren. Zweitens erlauben sie Sprachsteuerung und damit Funktionen wie das Diktieren von Nachrichten oder das Steuern weiterer verbundener smarter Ger\u00e4te. Au\u00dferdem steckt in Smartwatches in der Regel ein NFC-Chip (Near Field Communication), der bargeldloses Bezahlen mit der Uhr erm\u00f6glicht. Dar\u00fcber hinaus gibt es h\u00e4ufig eine Cellular-Variante der jeweiligen Watch, sprich: Wer m\u00f6chte, kann f\u00fcr seine Uhr einen eigenen Mobilfunkvertrag abschlie\u00dfen und sie so zum Telefonieren und Nachrichten verschicken auch eigenst\u00e4ndig und ohne an ein Handy gekoppelt zu sein nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Unterschied zwischen Fitnessarmb\u00e4ndern, hybriden und vollwertigen Smartwatches liegt in zwei Hauptaspekten: Akkuleistung und Preis. W\u00e4hrend die Batterie bei Fitnessarmb\u00e4ndern schon mal bis zu zwei Wochen halten kann, m\u00fcssen die Smartwatches von Apple, Google und Samsung nahezu t\u00e4glich geladen werden. Dieser Wert variiert zwar je nach individueller Nutzung, doch der gro\u00dfe Funktionsumfang fordert zuerst bei der Akkuleistung seinen Tribut. Dies macht sich auch beim Preis bemerkbar, denn selbst hochwertige Fitnesstracker kosten selten mehr als 150 Euro, w\u00e4hrend Smartwatches auch jenseits der 1.000 Euro zu Buche schlagen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Kompatibilit\u00e4t achten<br>\nWeil eine perfekt eingerichtete Smartwatch eine Erweiterung des Smartphones darstellt und sich mit diesem erg\u00e4nzt, kommt es besonders darauf an, das richtige Betriebssystem zu w\u00e4hlen. Wer beispielsweise schon Apple-Ger\u00e4te nutzt, kommt an einer Apple Watch (Watch OS) kaum vorbei. Wer hingegen ein Android-basiertes \u00d6kosystem nutzt, sollte sich eine Wear-OS-betriebene Uhr anschaffen. Dar\u00fcber hinaus gibt es Uhren mit Betriebssystemen wie dem linuxbasierten TizenOS, GarminOS oder LiteOS. Bei ihnen ist jedoch die Nutzung von Drittanbieter-Apps eingeschr\u00e4nkt. So verabschiedete sich etwa Samsung wieder von der Verwendung von TizenOS und setzte bei seinen beiden letzten Uhren wieder auf Googles WearOS.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Regel liefern Smartwatches \u00fcber das Betriebssystem hinaus dann den vollen Funktionsumfang, wenn man sie passend zu seinem Smartphone kauft. Die Apple Watch funktioniert am besten in Kombination mit iPhones; die Pixel Watch mit einem von Googles Pixel-Smartphones; und die Galaxy Watch mit Handys von Samsung. Bemerkbar macht sich das von der Inbetriebnahme bis zur tagt\u00e4glichen Nutzung der Uhr, denn schlie\u00dflich liegt den Herstellern daran, ihre Kunden an das jeweilige App- und OS-\u00d6kosystem zu binden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Robustheit und Design<br>\nNeben den inneren Werten der Smartwatch sollte man sich vor dem Kauf seiner neuen Uhr auch mit ihrem \u00c4u\u00dferen auseinandersetzen. Soll die Uhr rund oder eckig sein? Welche Gr\u00f6\u00dfe ist ideal? Soll sie physische Steuerelemente wie Tasten und Kronen besitzen oder per Touch- und Sprachsteuerung funktionieren? Lassen sich die Armb\u00e4nder austauschen? Jeder Hersteller verfolgt hierbei einen eigenen Ansatz, wobei sich in den letzten Jahren gezeigt hat, wie wichtig den Kunden ein hoher Grad an Individualit\u00e4t ist, sprich: Zumindest f\u00fcr den Tausch der Armb\u00e4nder gibt es f\u00fcr einige Ger\u00e4te ein gro\u00dfes Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht ver\u00e4ndern lassen sich hingegen die grunds\u00e4tzlichen Eigenschaften der Uhren, also etwa wie wasser- und staubdicht sie sind. Vor dem Kauf der Smartwatch lohnt sich deshalb ein Blick auf die IP- oder ATM-Zertifizierung, um zu wissen, wie wasserdicht die jeweilige Uhr ist. So kommt etwa die Galaxy Watch 5 mit einem IP68-Rating, was sie vollst\u00e4ndig vor eintretendem Wasser und Staub sch\u00fctzt. Googles Pixel Watch hingegen wird mit ATM 5 angegeben. Dieser Wert verweist auf den maximalen Druck, den die Uhr aush\u00e4lt &#8211; in diesem Fall bis zu 50 Meter unter Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliches gilt f\u00fcr das Display, das neben Kriterien wie Aufl\u00f6sung und Helligkeit auch m\u00f6glichst widerstandsf\u00e4hig sein sollte. Hierbei achten Kunden auf die gleichen Kriterien wie bei Smartphones: Je hochwertiger das verbaute Saphirglas (Galaxy Watch 5 Pro; Apple Watch Ultra) oder Gorilla Glass (Pixel Watch) ist, umso weniger anf\u00e4llig ist es f\u00fcr Kratzer und Gebrauchsspuren. Zus\u00e4tzliche Orientierung finden Kaufwillige bei der Stiftung Warentest, die alle rund 100 am deutschen Markt verf\u00fcgbaren Smartwatches und Fitnesstracker in einer Vergleichstabelle listet und unter die Lupe genommen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Smartwatches werden immer beliebter, der Markt immer un\u00fcbersichtlicher. 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