{"id":2471,"date":"2022-11-01T07:39:36","date_gmt":"2022-11-01T06:39:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2471"},"modified":"2022-11-01T07:39:36","modified_gmt":"2022-11-01T06:39:36","slug":"apple-mit-plus-bei-umsatz-und-gewinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2471","title":{"rendered":"Apple mit Plus bei Umsatz und Gewinn"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in Zeiten hoher Inflation und Konjunktursorgen ist das iPhone f\u00fcr Apple bisher eine verl\u00e4ssliche Geldmaschine. Im wichtigen Weihnachtsgesch\u00e4ft stellt der Konzern die Anleger aber auf mehr Gegenwind durch den starken Dollar ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple trotzt vor allem dank der St\u00e4rke beim iPhone der Konsumzur\u00fcckhaltung. Im vergangenen Quartal steigerte der Konzern den Umsatz im Jahresvergleich um acht Prozent auf 90,1 Milliarden Dollar. Unterm Strich legte der Gewinn von 20,55 auf 20,72 Milliarden Dollar zu. Apple l\u00f6st sich damit von der Entwicklung bei anderen Tech-Riesen, die von sinkenden Werbeausgaben oder Konjunktursorgen getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugleich schr\u00e4nkte Finanzchef Luca Maestri ein, dass das Umsatzwachstum im laufenden Quartal unter den acht Prozent der vergangenen drei Monate liegen werde. Ausl\u00f6ser seien vor allem der starke Dollar, der die Einnahmen bei der Umrechnung in US-W\u00e4hrung um bis zu zehn Prozent dr\u00fccken werde. Das Weihnachtsquartal ist traditionell das wichtigste f\u00fcr Apple.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das iPhone war ein zentraler Treiber des Gesch\u00e4fts mit einem Umsatzplus von 38,9 auf 42,6 Milliarden Dollar. Apple brachte im September wie gewohnt die neue iPhone-Generation auf den Markt &#8211; diesmal eine Woche fr\u00fcher als 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Konzern selbst nennt keine St\u00fcckzahlen. Aber nach Berechnungen der Analysefirma Canalys war Apple der einzige gro\u00dfe Anbieter, der den Absatz steigern konnte &#8211; und zwar um acht Prozent auf 53 Millionen iPhones. Samsung behielt demnach die Spitzenposition im Markt, auch nach einem R\u00fcckgang von acht Prozent auf 64,1 Millionen Ger\u00e4te. Die chinesischen Anbieter Oppo und Vivo verkauften dagegen rund ein F\u00fcnftel weniger Ger\u00e4te. Beim Marktanteil kommt Samsung jetzt auf 22 Prozent und Apple auf 18 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gesch\u00e4ft mit Mac-Computern wuchs &#8211; mitten in einem rapiden Schrumpfen des PC-Marktes &#8211; von rund 9,2 Milliarden Dollar auf den Rekordwert von 11,5 Milliarden Dollar. Das lag laut Konzernchef Tim Cook unter anderem an einer hohen aufgestauten Nachfrage nach Produktionsausf\u00e4llen im Fr\u00fchjahr. F\u00fcr das laufende Vierteljahr stellte Finanzchef Maestri zugleich einen deutlich Umsatzr\u00fcckgang in Aussicht und f\u00fchrte dies vor allem darauf zur\u00fcck, dass im Jahresquartal der Start popul\u00e4rer neuer Modelle die Erl\u00f6se hochgetrieben habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim iPad gingen die Erl\u00f6se dagegen von 8,25 auf knapp 7,2 Milliarden Dollar zur\u00fcck. Auch hier verwies Apple auf Vergleichseffekte &#8211; im Vorjahresquartal habe es eine Sonderkonjunktur durch neue Modelle gegeben. Die Engp\u00e4sse bei Halbleitern, die in den vergangenen Jahren das Gesch\u00e4ft zum Teil gebremst hatten, spielen inzwischen keine signifikante Rolle mehr, sagte Cook.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple betonte besonders, dass die Ger\u00e4te weiterhin viele neue Kunden anlockten. So sei es f\u00fcr mehr als jeden zweiten Mac- und iPad-K\u00e4ufer das erste solche Ger\u00e4t gewesen. Bei der Computer-Uhr Apple Watch seien sogar mehr als zwei Drittel Erstk\u00e4ufer gewesen. Mit mehr neuen Kunden kann sich Apple Hoffnungen auf mehr Ersatzk\u00e4ufe sowie zus\u00e4tzliches Abo-Gesch\u00e4ft machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gesch\u00e4ft mit Dienstleistungen legten die Ums\u00e4tze um f\u00fcnf Prozent auf 19,2 Milliarden zu &#8211; und wuchsen damit langsamer als fr\u00fcher. Schw\u00e4che habe es unter anderem im Gesch\u00e4ft mit Werbung und Spielen im App Store gegeben, sagte Maestri.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quer \u00fcber seine Dienste wie Apple Music oder Angebote wie Online-Speicherplatz bekommt der Konzern inzwischen Geld f\u00fcr 900 Millionen Abos &#8211; 50 Millionen mehr als vor zw\u00f6lf Monaten. Der Konzern sitzt auf Reserven von 169 Milliarden Dollar, denen Schulden von 120 Milliarden Dollar gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Europa, wo Apple zuletzt die Preise f\u00fcr neue iPhone-Modelle mit Blick auf den schwachen Euro zum Teil deutlich anhob, wuchs der Umsatz im vergangenen Quartal von 20,8 auf 22,8 Milliarden Dollar. Das Quartal schloss Apples Gesch\u00e4ftsjahr ab, in dem die Erl\u00f6se insgesamt um acht Prozent auf 394,3 Milliarden Dollar wuchsen. Der Gewinn stieg um f\u00fcnf Prozent auf 99,8 Milliarden Dollar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in Zeiten hoher Inflation und Konjunktursorgen ist das iPhone f\u00fcr Apple bisher eine verl\u00e4ssliche Geldmaschine. Im wichtigen Weihnachtsgesch\u00e4ft stellt der Konzern die Anleger aber auf mehr Gegenwind durch den starken Dollar ein. Apple trotzt vor allem dank der St\u00e4rke beim iPhone der Konsumzur\u00fcckhaltung. 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