{"id":2334,"date":"2022-08-08T02:46:39","date_gmt":"2022-08-08T01:46:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2334"},"modified":"2022-08-08T02:46:39","modified_gmt":"2022-08-08T01:46:39","slug":"das-volle-cloud-potenzial-ausschopfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2334","title":{"rendered":"Das volle Cloud-Potenzial aussch\u00f6pfen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer mehr IT-Entscheider setzen auf Cloud-Native-Technologien. Damit lassen sich Kosten sparen und Anwendungen viel schneller zum Einsatz bringen als mit On-Premise-Software.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kosteneinsparungen mithilfe der Cloud sind kein Automatismus. Entscheidend ist ein gutes Kostenmanagement. Folgende Punkte sollten ISVs (Independent Software Vendors, unabh\u00e4ngige Softwareh\u00e4user) und Software-Entwickler in den Unternehmen beachten.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Das Tagging<br>\nVon Anfang an sollten Entwickler dem Tagging hohen Wert beimessen. Tags bringen Ordnung in Umgebungen, die zu Beginn noch nicht sonderlich gut strukturiert sind. Hilfreich sind vor allem obligatorische, vordefinierte Tags oder Tags, die zur Kostenverfolgung dienen Mit ihnen lassen sich Ressourcen klassifizieren und in der Folge Such- und Massenaktionen mit ihnen durchf\u00fchren. Tags sind eine beliebige Textfolge, die Anwender einer Ressource zuweisen und die den Ressourcentyp, die Umgebung (Produktion, Staging, Tests), den Projektnamen, die Rollen, die Business Unit, die Abteilung, die Kostenstelle und so weiter n\u00e4her beschreibt. Auf der Suche nach Kostentreibern k\u00f6nnen diese Tags helfen, Ressourcen auf ihre jeweilige Relevanz f\u00fcr das Ergebnis zu bewerten.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mithilfe der entsprechenden Anwendung k\u00f6nnen Nutzer ihre Erfahrungen automatisiert an die betreffenden Stakeholder weitergeben sowie unmittelbare Aktionen f\u00fcr die entsprechenden Ressourcen ausf\u00fchren. Alle Ressourcen, die ein bestimmtes Tag verwenden, k\u00f6nnen zudem mit einer H\u00f6chstbudgetgrenze oder einem Alarm belegt werden, der meldet, wenn das Budget \u00fcberschritten wird. So k\u00f6nnen ungewollte Ausgaben kontrolliert und unterbunden werden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Bedachtes Sharing<br>\nZur Kostensenkung k\u00f6nnen zudem sogenannte isolierte Compartments innerhalb einer Tenancy beitragen. Dort k\u00f6nnen die Administratoren die Ressourcen nach einer Hierarchie einordnen. Ob Projekt, Team oder eine andere Ressourcen-Gruppe &#8211; die Compartments und Sub-Compartments k\u00f6nnen verschiedenen, notwendigen Gruppen zugeordnet werden. Um administrative Aufgaben in gr\u00f6\u00dferen Verwaltungsstrukturen zu vereinfachen, k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich Konzepte \u00fcbergeordneter und untergeordneter Tenancies implementiert werden.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der Einordnung der jeweiligen Ressourcen nach ihren Projekten oder Abteilungen ist es den Usern sogar m\u00f6glich, die Auslastung der Kosten zu verfolgen. Besonders essenziell ist jedoch, dass es m\u00f6glich ist, entsprechende Servicekontingente anzulegen. Auf diese Weise k\u00f6nnen diejenigen Ressourcen systematisch begrenzt werden, auf die in der Regel Beteiligte aus anderen Abteilungen Zugriff haben.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Flexibilit\u00e4t f\u00fcr alle User<br>\nSkalierbarkeit und nur f\u00fcr das zu zahlen, was tats\u00e4chlich verbraucht wurde, darin bestehen die prominentesten Vorteile der Cloud f\u00fcr Unternehmen. Nutzer bleiben hinsichtlich der Ressourcen stets flexibel. Virtuelle Maschinen (VMs) f\u00fcr Test- oder Entwicklungsumgebungen laufen etwa nur w\u00e4hrend der B\u00fcrozeiten statt nachts oder an Wochenenden w\u00e4hrend Produktionssysteme ohne Weiteres rund um die Uhr laufen sollen. Den Beteiligten bleibt das aufwendige und manuelle An- und Abschalten von Servern insofern erspart.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine besondere Funktion, die es so nur in der Cloud gibt, ist die individuelle Steuerung dieses Vorgangs durch den Anwender per Skript. W\u00e4hrend die Entwickler \u00fcber ein \u00fcbersichtliches Dashboard verf\u00fcgen, kann der Admin mehreren Anwendergruppen individuelle Zeitpl\u00e4ne zuordnen. Dieser Vorgang hindert den Entwickler auch nicht daran eine bestimmte Einheit neu zu starten, wenn er diese spontan abrufen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Im Prozess Kosten senken<br>\nOft existieren in Unternehmen Task-Forces f\u00fcr wichtige Cloud-Prozesse. Diese Teams \u00fcben gro\u00dfen Einfluss auf die allgemeine Cloud-Strategie aus. Ihre Aufgabe ist im Grunde das Controlling und die Senkung von Kosten, Sie bestimmen die Ausgestaltung neuer Ressourcen basierend auf Best Practices. Sie bilden eine k\u00fcnstlich gezogene Barriere, die nicht zwingend erforderlich ist. Es ist dagegen eher sinnvoll, f\u00fcr das Kostenmanagement verbindliche Regeln sowie rollenbasierte Richtlinien und Ma\u00dfnahmen im Unternehmen festzulegen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DevOps-Teams werden auf diesem Weg nicht ausgebremst, vielmehr wird mit Hilfe von Leitplanken vermieden, dass Projekte ausufern. Dem Team sollte dabei die M\u00f6glichkeit gegeben werden, sich innerhalb der gesetzten Vorgaben auszuprobieren. Und zugleich sollten Unternehmensentscheider darauf achten, dass eine offene Kommunikation gef\u00f6rdert wird. Erfahrungsgem\u00e4\u00df wird sich bei einem solch transparenten Ansatz die Beteiligung aller Stakeholder deutlich erh\u00f6hen. Auch versetzt es sie in die Lage, proaktiv Korrekturma\u00dfnahmen durchzuf\u00fchren, sollte ein Projekt den avisierten Pfad verlassen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Vorteile von Cloud-Native-Services nutzen<br>\nDa die M\u00f6glichkeiten der Cloud nahezu unersch\u00f6pflich sind, macht es keinen Sinn, allein dem Cloud-Anbieter alle Optimierungsaufgaben anzuvertrauen. M\u00f6chten Entwickler und Unternehmen mehr als nur die klassischen Computing- und Storage-Services verwenden und die volle Bandbreite der Cloud nutzen, sollten sie auf Cloud-Native-Services setzen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald sich f\u00fcr die Cloud entschieden wurde, sollte der zweite Schritt der Weg vom monolithischen Code hin zu den containerisierten Applikationen basierend auf Microservices sein. So lassen sich Cloud-Native-Services optimal nutzen. Das k\u00f6nnen beispielsweise serverlose Anwendungen sein, deren Ausf\u00fchrung bedarfsgerecht direkt in Containern m\u00f6glich ist und die nach Nutzung direkt wieder geschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Container-basierter Applikationen und serverlose Cloud-Nutzung bietet dabei handfeste Vorteile: Die Infrastrukturkosten sinken einerseits betr\u00e4chtlich, denn es m\u00fcssen keine Ressourcen dauerhaft vorgehalten bzw. gebucht werden. Andererseits bieten sie maximale Flexibilit\u00e4t und Skalierbarkeit. Die Bereitstellungsgeschwindigkeit f\u00fcr ad-hoc Ressourcen ist um ein Vielfaches h\u00f6her, was zugleich der Produktivit\u00e4t der Teams zugutekommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Forschungsstudien der Cloud Native Foundations (CNCF) befassten sich bereits mit dieser Thematik. Ein gutes Beispiel liefert das CERN: Im Rahmen eines gehosteten Testszenarios konnte in wenigen Minuten ein Test-Cluster mit \u00fcber 320.000 Computer-Kernen zugewiesen werden. Ohne Cloud-Native-Services werden \u00fcblicherweise mehrere Stunden Vorbereitung ben\u00f6tigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr IT-Entscheider setzen auf Cloud-Native-Technologien. Damit lassen sich Kosten sparen und Anwendungen viel schneller zum Einsatz bringen als mit On-Premise-Software. Kosteneinsparungen mithilfe der Cloud sind kein Automatismus. Entscheidend ist ein gutes Kostenmanagement. Folgende Punkte sollten ISVs (Independent Software Vendors, unabh\u00e4ngige Softwareh\u00e4user) und Software-Entwickler in den Unternehmen beachten. 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