{"id":2138,"date":"2022-06-07T07:33:41","date_gmt":"2022-06-07T06:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2138"},"modified":"2022-06-07T07:33:41","modified_gmt":"2022-06-07T06:33:41","slug":"apple-will-konkurrenz-mit-neuem-m2-chip-auf-abstand-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2138","title":{"rendered":"Apple will Konkurrenz mit neuem M2-Chip auf Abstand halten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Apple-Entwicklerkonferenz dreht sich eigentlich alles um Software &#8211; aber nicht in diesem Jahr. So gibt es eine Chip-Premiere und neue Macbooks. Ein Produkt fehlt wider Erwarten jedoch.<br>\nSieben Jahre nach der Markteinf\u00fchrung der Apple Watch m\u00fcssen Kunden des iPhone-Konzerns weiterhin auf die Einf\u00fchrung einer gro\u00dfen neuen Produktkategorie warten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei ist es im kalifornischen Silicon Valley ein offenes Geheimnis, dass Apple an einem epochalen Projekt, n\u00e4mlich einer eigenen Brille f\u00fcr virtuelle und erweiterte Realit\u00e4t arbeitet. Trotzdem kamen Apple-Chef Tim Cook am Pfingstmontag die Worte &#8220;Virtual Reality&#8221; (VR) oder &#8220;Augmented Reality&#8221; (AR) in seiner Keynote-Ansprache der Entwicklerkonferenz WWDC kein einziges Mal \u00fcber die Lippen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stattdessen stellten Cook und sein Team zum WWDC-Auftakt eine ganze Reihe von Weiterentwicklungen und Detailverbesserungen vor, um die ohnehin schon sehr erfolgreichen Apple-Produkte noch ein kleines St\u00fcck weiter zu optimieren. Au\u00dferdem k\u00fcndigte der US-Konzern einen neuen Prozessor f\u00fcr seine neuen Mac-Computer an. Den ersten eigenen Computerchip, den M1, hatte Apple vor zwei Jahren auf den Markt gebracht und damit seinem damaligen Hauslieferanten Intel den R\u00fccken gekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weniger Strom, mehr Leistung<br>\nDie M1-Erfolgsgeschichte soll mit den neuen Generationen der Laptops Macbook Air und Macbook Pro mit dem M2-Prozessor fortgeschrieben werden. Das M2-Chipsystem soll bei gleichem Stromverbrauch mehr Leistung als Apples erster M1-Chip bieten. Unter anderem habe der M2 ein Viertel mehr Transistoren, betonte Apple-Technologiechef Johny Srouji.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem iPhone bringt das neue Betriebssystem iOS 16 unter anderem mehr M\u00f6glichkeiten zur Personalisierung des Sperrbildschirms mit sogenannten Widgets f\u00fcr Funktionen wie die Anzeige der Wettervorhersage. Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android k\u00f6nnen schon lange Widgets auf dem Sperrbildschirm anzeigen. Apple wird Entwicklern auch eine Live-Schnittstelle anbieten, \u00fcber die zum Beispiel die Ankunftszeit eines Fahrdienstes oder der Stand bei einem Spiel auf dem Sperrbildschirm in Echtzeit angezeigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Apples SMS-Alternative Messages wird man Nachrichten eine Zeit lang nachtr\u00e4glich korrigieren und zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen. In der Karten-App k\u00f6nnen k\u00fcnftig Routen mit bis zu 15 Stopps geplant werden. Apps k\u00f6nnen k\u00fcnftig Bilder aus Apples &#8220;Look Around&#8221;-Stra\u00dfenansichten integrieren &#8211; was zum Beispiel Immobilien-Anwendungen zugutekommt. Die Apple Watch wird auch Schlafphasen aufzeichnen und die Nutzer daran erinnern k\u00f6nnen, ihre Medikamente einzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der neuen App &#8220;Freeform&#8221; will Apple eine Art digitales Whiteboard bieten, auf dem mehrere Nutzer ger\u00e4te\u00fcbergreifend nicht nur Text, sondern auch Zeichnungen, Fotos und Videos teilen und bearbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Support f\u00fcr \u00e4ltere Modelle endet fr\u00fcher<br>\nVon den iOS-Innovationen profitieren auch Besitzer eines \u00e4lteren iPhone-Modells, denn iOS 16 l\u00e4uft auf allen Apple-Smartphones ab dem iPhone 8. Die \u00e4lteren Modelle iPhone 6s und iPhone 7 sind dann allerdings nicht mehr in der Lage, das ganz aktuelle Betriebssystem laufen zu lassen. Trotz der Verk\u00fcrzung des Software-Supports von sechs auf f\u00fcnf Jahre steht Apple im Vergleich zur Android-Konkurrenz ziemlich gut da. Smartphones mit dem Google-Betriebssystem fallen in der Regel nach drei oder vier Jahren aus der Versorgung mit der aktuellesten Android-System raus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple bem\u00fchte sich auf der WWDC aber auch, Erfolgsperspektiven jenseits des iPhones und der Macintosh-Computer aufzuzeigen. So steigt Apple st\u00e4rker ins Finanzgesch\u00e4ft ein und wird sein Zahlungssystem Apple Pay mit einem Raten-Modell erweitern. Mit &#8220;Apple Pay Later&#8221; k\u00f6nnen Nutzer &#8211; zun\u00e4chst nur in den USA &#8211; die Kosten f\u00fcr einen Einkauf in vier gleiche Zahlungen aufteilen, die \u00fcber sechs Wochen verteilt werden, ohne dass Zinsen oder Geb\u00fchren f\u00fcr die Verbraucher f\u00e4llig werden. Daf\u00fcr kassiert Apple von den beteiligten Kredit- und Debit-Kartenausstellern eine Geb\u00fchr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">St\u00e4rkere Ambitionen lie\u00df Apple auch im Automobil-Sektor erkennen. Obwohl auch hier das geheimnisumwitterte Apple-Car nicht in Sicht ist, hat der Konzern gro\u00dfe Pl\u00e4ne mit seiner Auto-Software CarPlay. Bisher war sie daf\u00fcr da, Inhalte von einem iPhone auf den Infotainment-Bildschirm zu bringen. Die kommende Version soll nun aber auch Zugriff auf Auto-Funktionen wie die Steuerung der Klimaanlage bieten &#8211; und auch das komplette Instrumenten-Cluster zum Beispiel mit der Geschwindigkeits-Anzeige betreiben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Schritt weg von Corona<br>\nErste Fahrzeuge, die darauf zur\u00fcckgreifen, sollen Ende kommenden Jahres vorgestellt werden, wie es hie\u00df. Unter den Herstellern, die laut Apple bei dem Projekt mitmachen, sind Mercedes, Audi und Porsche sowie unter anderem Ford, Renault, Nissan und Volvo. Google arbeitet bereits seit Jahren daran, neben seiner CarPlay-Konkurrenz Android Auto den Herstellern auch eine Android-Version f\u00fcr Fahrzeug-Funktionen anzubieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Apple war der Auftakt der WWDC 2022 nach zwei Corona-Jahren auch ein Schritt in die Normalit\u00e4t. Aber der Konzern traute sich noch nicht, wie im Jahr 2019 \u00fcber 5000 Entwickler im Silicon Valley zu empfangen. F\u00fcr den Besuch der futuristischen Firmenzentrale in Cupertino, dem Apple Park, wurden nur wenige hundert Developer und einige Journalisten nach einem Losverfahren zugelassen. Die Massen erreichte Apple mit einer \u00dcbertragung des aufgezeichneten Events im Internet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Datenbrille von Apple, \u00fcber die schon seit Jahren spekuliert wird, mussten alle WWDC-Teilnehmer warten, egal ob sie in der kalifornischen Sonne sa\u00dfen oder zu Hause vor dem Bildschirm. Zuletzt waren die Erwartungen durch Medieninformationen angeheizt worden, wonach der Konzern seinen Verwaltungsratsmitgliedern den Prototypen eines Headsets vorgef\u00fchrt habe, das f\u00fcr den Nutzer digitale Inhalte und Bilder aus der Umgebung kombinieren k\u00f6nne. Wer am Pfingstmontag aber genau zugeh\u00f6rt und hingeschaut hat, konnte allerdings weitere Software-Bausteine erkennen, die Apple bei einem solchen Ger\u00e4t helfen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren etwa eine verbesserte Sprachsteuerung und die Texterkennung nicht nur in Fotos, sondern k\u00fcnftig auch in Videos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Apple-Entwicklerkonferenz dreht sich eigentlich alles um Software &#8211; aber nicht in diesem Jahr. So gibt es eine Chip-Premiere und neue Macbooks. Ein Produkt fehlt wider Erwarten jedoch. Sieben Jahre nach der Markteinf\u00fchrung der Apple Watch m\u00fcssen Kunden des iPhone-Konzerns weiterhin auf die Einf\u00fchrung einer gro\u00dfen neuen Produktkategorie warten. Dabei ist es im kalifornischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2138","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2138"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2139,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2138\/revisions\/2139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}