{"id":2127,"date":"2022-06-02T03:50:56","date_gmt":"2022-06-02T02:50:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2127"},"modified":"2022-06-02T03:50:56","modified_gmt":"2022-06-02T02:50:56","slug":"sicherheitsexperte-warnt-vor-zwangsoffnung-des-app-stores","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=2127","title":{"rendered":"Sicherheitsexperte warnt vor Zwangs\u00f6ffnung des App Stores"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kritiker sehen in der App-Store-Politik von Apple monopolartige Strukturen. Doch den iPhone-Hersteller zur \u00d6ffnung zu zwingen, k\u00f6nnte eine Schleuse f\u00fcr Schadsoftware \u00f6ffnen, warnt ein Experte.<br>\nDie EU sollte nach Einsch\u00e4tzung eines f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Sicherheitsexperten den iPhone-Hersteller Apple nicht dazu zwingen, die Installation von Anwendungen au\u00dferhalb des App-Stores zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verbreitung von Software f\u00fcr Smartphones \u00fcber streng kontrollierte App-Stores bei Apple und mit Einschr\u00e4nkungen auch bei Google sei die gr\u00f6\u00dfte Sicherheitsverbesserung der vergangenen 15 Jahre, sagte Mikko Hypp\u00f6nen, Chef der finnischen Sicherheitsfirma WithSecure am Mittwoch in Helsinki. &#8220;Mir gef\u00e4llt nicht es nicht, was die EU hier plant.&#8221; Der Schritt werde die Verbreitung von Schadsoftware sp\u00fcrbar erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple l\u00e4sst bislang nur die Installation von Programmen auf dem iPhone und iPad durch den firmeneigenen App Store zu und kassiert daf\u00fcr bis zu 30 Prozent Kommission. Google bietet mit dem Play Store ein \u00e4hnliches Modell an, erlaubt bei Android aber auch eine Direktinstallation. Nach einer geplanten EU-Gesetzgebung, dem Digital Markets Act (DMA), w\u00e4re auch Apple gezwungen, den Nutzern die Installation von Software von au\u00dferhalb des App Store zu erlauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WithSecure-Chef: &#8220;M\u00fcssen uns entscheiden&#8221;<br>\nHypp\u00f6nen sagte, er k\u00f6nnte die Motive der EU-Gesetzgeber durchaus nachvollziehen. &#8220;Es handelt sich eindeutig um ein Monopol und Apple scheffelt mit dem App-Store-Modell das Geld mit beiden H\u00e4nden.&#8221; Er k\u00f6nne Monopole auch nicht ausstehen. &#8220;Ich mag aber auch keine Schadsoftware. Und wir m\u00fcssen uns hier entscheiden.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sicherheitsexperte sprach sich auf der Konferenz &#8220;TheSphere22&#8221; daf\u00fcr aus, die Hersteller von vernetzten Haushaltsger\u00e4ten daf\u00fcr haftbar zu machen, wenn eine mangelhafte Cybersicherheit ihrer Produkte gro\u00dfe Hackerangriffe m\u00f6glich mache. &#8220;Wenn eine miese Software der vernetzten Waschmaschine mein WLAN-Passwort jedem zug\u00e4nglich macht und dadurch alle Laptops im Haushalt unwiderruflich verschl\u00fcsselt werden, muss der Hersteller daf\u00fcr gerade stehen.&#8221; Diese Reglung sei viel wirksamer, als konkrete technische Methoden zur Absicherung des &#8220;Internets der Dinge&#8221; vorzuschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmen und Verbraucher sollten ohnehin viel bewusster entscheiden, ob ein Ger\u00e4t \u00fcberhaupt vernetzt sein soll. &#8220;In den 70er Jahren hat man auch geglaubt, dass Asbest ein gro\u00dfartiger Baustoff ist.&#8221; Erst viel sp\u00e4ter habe man den Schaden erkannt, der von Asbest ausgegangen sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kritiker sehen in der App-Store-Politik von Apple monopolartige Strukturen. 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