{"id":1983,"date":"2022-03-09T04:42:30","date_gmt":"2022-03-09T03:42:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1983"},"modified":"2022-03-09T04:42:30","modified_gmt":"2022-03-09T03:42:30","slug":"apple-lasst-muskeln-als-chip-entwickler-spielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1983","title":{"rendered":"Apple l\u00e4sst Muskeln als Chip-Entwickler spielen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mac-Computer von Apple erlebten in der Corona-Pandemie einen Aufschwung. Nun will der iPhone-Konzern den Lauf mit einem Super-Chip fortsetzen, der Intel-PCs in den Schatten stellen soll.<br>\nApple trumpft mit einem weiteren leistungsstarken Prozessor f\u00fcr seine Computer auf und verst\u00e4rkt damit den Druck auf den Chip-Riesen Intel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Konzern bezeichnet den neuen Chip M1 Ultra als den leistungsst\u00e4rksten, der je f\u00fcr Personal Computer entwickelt worden sei &#8211; &#8220;ein Monster von einem Chip&#8221;. Er kommt zun\u00e4chst in den neuen Rechner Mac Studio, der ebenfalls am Dienstag in einer Videopr\u00e4sentation vorgestellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den M1 Ultra werden zwei kleinere M1-Max-Chips zusammengeschaltet &#8211; mit einer ebenfalls bei Apple entwickelten Verbindungstechnologie. Auch das ist ein Schlag gegen Intel: Der Chip-Primus ist besonders stolz auf seine sogenannten Packaging-Techniken, mit denen Teile von Prozessoren verbunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mac-Studio-Computer deutlich schneller<br>\nDer kompakte Mac-Studio-Computer wurde bei dem Event in einer \u00e4hnlichen Wortwahl als &#8220;absolutes Monster&#8221; bezeichnet. Er sei 80 Prozent schneller als das bisherige Top-Modell Mac Pro in der Spitzen-Konfiguration. Der Mac Pro ist der einzige Apple-Computer, der noch in der Intel-Welt steckt. Auch er werde einen Apple-Chip bekommen, sagte Hardware-Chef John Ternus &#8211; &#8220;aber das ist f\u00fcr einen anderen Tag&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mac Studio hat seinen Preis: Schon mit dem einfacheren Max-Chip sind es mindestens 2299 Euro in Europa &#8211; mit dem Ultra-Prozessor klettert der Einstiegspreis auf 4599 Euro. Der Computer ist damit eher f\u00fcr Profi-Nutzung etwa f\u00fcr Video- oder Fotobearbeitung als f\u00fcr den Verbraucher-Alltag gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple stellt seine Mac-Computer nach und nach von Intel-Prozessoren auf Chips aus eigener Entwicklung um. Damit kann der Konzern von einer gemeinsamen technischen Basis bei seinen Ger\u00e4ten von iPhone \u00fcber iPad bis hin zum Mac profitieren. Alle Apple-Prozessoren laufen auf Architekturen des britischen Chip-Designers Arm und sind damit nicht direkt mit der Intel-Welt kompatibel. Der Chip-Konzern Qualcomm will inzwischen verst\u00e4rkt Arm-Prozessoren auch in Windows-Computer anderer Hersteller bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Mac Studio bietet Apple erstmals seit Jahren auch wieder einen etwas g\u00fcnstigeren eigenen Computermonitor an. Das Studio Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 27 Zoll wird in Deutschland ab 1749 Euro verkauft. Bisher hatte der Konzern nur ein auf professionelle Nutzer ausgerichtetes Display zu Preisen ab rund 5500 Euro im Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachfrage in Pandemie gestiegen<br>\nSeit der Corona-Pandemie verkaufen sich die Mac-Computer besser denn je. Weil verst\u00e4rkt von Zuhause aus gearbeitet und gelernt wird, schaffen mehr Unternehmen und Haushalte Notebooks an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenfalls vorgestellt wurden am Dienstag neue Versionen seines Einstiegs-Smartphones iPhone SE und des Tablets iPad Air. Sie werden wie gewohnt mit neuen Chips und Funktionen ausger\u00fcstet. So kann das iPhone SE nun auch Netze des superschnellen 5G-Datenfunks nutzen. Den Preis setzt Apple im Vergleich zu vielen Android-Konkurrenen weiter relativ hoch bei 519 Euro an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apple-Chef Tim Cook \u00e4u\u00dferte sich bei der aufgezeichneten Pr\u00e4sentation nicht zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Er trug aber dezent Farben der ukrainischen Nationalflagge: blauer Pullover, gelbes Armband f\u00fcr seine Apple Watch. Apple stellte bereits vergangene Woche Lieferungen seiner Produkte nach Russland und einige Dienste in dem Land ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Streaming-Wettbewerb mit Netflix und anderen Diensten setzt Apple erstmals auch auf Sport. Bei Apple TV+ werden freitags in mehreren L\u00e4ndern zwei Spiele der amerikanischen Baseball-Profiliga MLB zu sehen sein, wie Cook bekanntgab. Der Zeitpunkt der Ank\u00fcndigung ist nicht ganz gl\u00fccklich f\u00fcr Apple: Nach dem Scheitern von Tarifverhandlungen beginnt die Saison in der Major League Baseball nicht zum geplanten Termin am 31. M\u00e4rz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Apple TV+ soll &#8220;Friday Night Baseball&#8221; zun\u00e4chst in den USA, Kanada, Australien, Brasilien, Gro\u00dfbritannien, Japan, Mexiko, Puerto Rico und S\u00fcdkorea verf\u00fcgbar sein. Weitere L\u00e4nder sollen sp\u00e4ter folgen, hie\u00df es. Von den Streaming-Konkurrenten zeigt zum Beispiel Amazon in seinem Prime-Service Fu\u00dfball-Spiele der Champions League. Zu Apple TV+ sind keine Nutzerzahlen bekannt, aber Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Dienst deutlich hinter Rivalen wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video liegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mac-Computer von Apple erlebten in der Corona-Pandemie einen Aufschwung. Nun will der iPhone-Konzern den Lauf mit einem Super-Chip fortsetzen, der Intel-PCs in den Schatten stellen soll. Apple trumpft mit einem weiteren leistungsstarken Prozessor f\u00fcr seine Computer auf und verst\u00e4rkt damit den Druck auf den Chip-Riesen Intel. Der Konzern bezeichnet den neuen Chip M1 Ultra [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1983","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1983"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1983\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1984,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1983\/revisions\/1984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}