{"id":185,"date":"2019-11-29T08:23:22","date_gmt":"2019-11-29T07:23:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=185"},"modified":"2019-11-29T08:23:22","modified_gmt":"2019-11-29T07:23:22","slug":"smartwatch-samsung-galaxy-watch-active2-im-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=185","title":{"rendered":"Smartwatch Samsung Galaxy Watch Active2 im Test"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Samsung Galaxy Watch Active2 bringt nicht nur digitale Funktionen aufs Handgelenk: Samsung hat bei seiner schicken Uhr auch die L\u00fcnette digitalisiert. Das bringt neuen Schwung in die Bedienung der Smartwatch. Mit Pulsmesser und eigenem GPS an Bord ist das Wearable au\u00dferdem fit f\u00fcr den Einsatz beim Sport.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Samsung hat bereits einige Erfahrung in der Entwicklung smarter Uhren, das merkt man. Mit den Jahren bewegte man sich vom eckigen zum runden Design und \u00f6ffnete sich, anders als Apple, auch f\u00fcr das Smartphone der Konkurrenz. Anklang fand bereits bei der Gear S2 eine drehbare L\u00fcnette, die das Bl\u00e4ttern auf dem smarten Wearable erheblich erleichterte. Beim aktuellen Modell ersetzt Samsung die mechanische L\u00fcnette durch eine digitale und zeigt sich damit einmal mehr innovativ. Wir haben die Galaxy Watch Active2 unter die Lupe genommen und dabei nicht nur die Handhabung getestet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inbetriebnahme \u2013&nbsp;Verbindung auch mit dem iPhone m\u00f6glich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Laden der Watch Active 2 \u00fcber den beiliegenden&nbsp;magnetischen Adapter kann die Uhr wahlweise mit dem iPhone oder einem Smartphone mit Android 5 oder h\u00f6her gekoppelt werden. Hierf\u00fcr l\u00e4dt man die&nbsp;Samsung Galaxy Watch aus Apples App-Store respektive die&nbsp;Galaxy-Wearable-App aus dem Galaxy- oder Play-Store. Sie zieht&nbsp;wiederum die Installation des Watch Active2 Plugins und des Samsung Accessory Service nach sich,&nbsp;sofern nicht bereits installiert. Viele Einstellungen, darunter auch das Zifferblatt-Design und die Anordnung der Apps kann man anschlie\u00dfend wahlweise auf der Uhr selbst oder bequemer \u00fcber das Smartphone vornehmen.&nbsp;Die Anmeldung mit einer Samsung-ID wird nur ben\u00f6tigt, wenn man die Samsung Cloud nutzen, oder aus dem Galaxy-Store weitere Apps auf die Uhr herunterladen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solobetrieb \u2013 Es geht auch ohne Smartphone<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">App installieren, koppeln, Konto einrichten und anmelden \u2013 so geht es \u00fcblicherweise los mit einer Smartwatch, und nur so kommen Benachrichtigungen und Erinnerungen zum Handgelenk. Wer das nicht braucht und aus irgendeinem Grund nicht will, kann Samsungs h\u00fcbsche Fitness-Uhr auch solo betreiben. Hierf\u00fcr ignoriert man bei der Einrichtung den Verweis auf die Wearable-App und streicht stattdessen weiter bis zum Fragezeichen, hinter dem sich die entsprechende Option verbirgt. Was hat man dann alles? Neben grundlegenden Zeitfunktionen auch die Fitness- und Sportfunktionen der Health-App inklusive einem Anf\u00e4nger-Training f\u00fcr L\u00e4ufer. Die Workouts bleiben auf Wunsch erhalten, wenn man die Uhr sp\u00e4ter doch mit dem Smartphone verkn\u00fcpft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da man die Uhr selbstst\u00e4ndig mit dem WLAN verbinden kann, bezieht sie Wetterdaten und Updates eigenst\u00e4ndig und direkt aus dem Internet.&nbsp;Au\u00dferdem ist der Galaxy-Store zug\u00e4nglich, um weitere Zifferbl\u00e4tter und beispielsweise die Strava-App herunterzuladen. Viele Apps funktionieren allerdings erst nach Erkennung der zugeh\u00f6rigen Smartphone-App. Spotify beispielsweise fragt den Premiumstatus \u00fcber das Smartphone ab; erst dann kann man Playlisten herunterladen und offline h\u00f6ren. F\u00fcr den Store braucht man eine Samsung-ID, die auch die Samsung Cloud \u00f6ffnet. Ansonsten ist die Anmeldung optional.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh\u00e4use und Ausstattung \u2013 Mit Speicher f\u00fcr Musik und Fotos<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Galaxy Watch Active2 gibt es jeweils in zwei Gr\u00f6\u00dfen zu 40 oder 44 mm und wahlweise mit Aluminium- oder Edelstahlgeh\u00e4use. Nur die Variante in Edelstahl gibt es optional mit integrierter eSIM.&nbsp;Alle Modelle haben ein Super AMOLED-Display und besitzen 4 GB f\u00fcr maximal 200 Fotos und bis zu 1 GB Musik.&nbsp;Der Musik-Player steht im Stand-Alone-Modus noch nicht zur Verf\u00fcgung. Er wird erst nach der Kopplung mit einem Smartphone installiert, von dem aus die Musiktitel dann auf die Uhr \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Als Betriebssystem kommt das Samsung-eigene Tizen in Version 4 zum Einsatz. Dar\u00fcber liegt eine spezielle Uhrversion von Samsungs One-UI.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedienung und UI \u2013 Komfortabel dank digitaler L\u00fcnette<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bedienung&nbsp;\u00fcber Kn\u00f6pfe, Gesten und die digitale L\u00fcnette ist komfortabel.&nbsp;Die L\u00fcnette erleichtert das Bl\u00e4ttern durch Listen und Men\u00fcpunkte ungemein und bew\u00e4hrt sich auch bei der Lautst\u00e4rkeregulierung.&nbsp;Um sie zu drehen, f\u00e4hrt man mit dem Finger \u00fcber den Display-Rand wie \u00fcber ein Weinglas. Benachrichtigungen stehen &#8220;virtuell&#8221; links vom Display, rechts gelangt man zu den Widgets der verschiedenen Apps. Man kann sie individuell erg\u00e4nzen, anordnen und l\u00f6schen und&nbsp;zum Durchbl\u00e4ttern anstelle der Wischgeste auch hier die L\u00fcnette verwenden.&nbsp;Eine Geste von oben \u00f6ffnet ein Quick-Panel mit vergleichsweise vielen Einstellungen, wie die Screens unten zeigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Texte kann man \u00fcber eine virtuelle T9-Tastatur eingeben: 11 Eingabefeldern sind jeweils mehrere Zeichen zugeordnet, die man durch mehrfaches Dr\u00fccken oder Dr\u00fccken und Halten ausw\u00e4hlen kann. F\u00fcr das kleine Display der 40-mm-Uhr ist das keine schlechte L\u00f6sung, zumal&nbsp;die Tasten zumindest im Test mit mittelgro\u00dfen Fingern gut getroffen werden konnten. Alternativ kann man den Text diktieren. Mit&nbsp;Ausnahme einiger eingedeutschter englischer Begriffe funktionierte auch&nbsp;die Transkription gut. Eine dritte Option, bei der die Buchstaben nacheinander einzeln auf das Display gemalt werden, stand im Testzeitraum f\u00fcr die Sprache Deutsch nicht zur Verf\u00fcgung.&nbsp;Eingehende Nachrichten kann man in voller L\u00e4nge lesen, Bilder werden jedoch nicht angezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Telefonie \u2013&nbsp;Mit und ohne eSIM m\u00f6glich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Testger\u00e4t mit Aluminiumgeh\u00e4use besa\u00df keine eSIM. Dennoch sind Kurznachrichten und Telefonate&nbsp;\u00fcber Bluetooth&nbsp;m\u00f6glich, wenn das Smartphone in der N\u00e4he ist. Der integrierte Lautsprecher macht dabei einen guten Job, wenngleich er auch bereits bei mittlerer Lautst\u00e4rke leicht \u00fcbersteuert. F\u00fcr die Anwahl stehen der Zugriff auf die Anruf- oder Kontaktliste und eine Zifferntastatur zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fitness \u2013&nbsp;Vom Bewegungsmuffel zum aktiven Sportler<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Watch Active 2 ist Samsung Health installiert. Die kontinuierliche Aufzeichnung erfasst fortw\u00e4hrend den Puls, die erlaufenen Schritte und Etagen.&nbsp;Aktivit\u00e4ten wie Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen und das Training mit Ellipsentrainer und Rudermaschine werden automatisch erkannt und als Workout erfasst. Manuell k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich&nbsp;Wandern, Yoga und Pilates aufgezeichnet werden, sowie etliche Workouts im Fitnessstudio, darunter Bankdr\u00fccken, Beinpresse und Schulterdr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor dem Training lohnt ein Blick in die jeweiligen Einstellungen: F\u00fcr jede Sportart k\u00f6nnen die Zielvorgabe \u2013&nbsp;Dauer, Strecke, Kalorienverbrauch und&nbsp;beim Schwimmen die Anzahl der Bahnen \u2013 und die Infoanzeige f\u00fcr das Training individualisiert werden. Auch die Abst\u00e4nde der Ausgabe \u00fcber den integrierten Lautsprecher oder ein Headset ist variierbar. Zudem kann man f\u00fcr Outdoor-Sportarten die GPS-Genauigkeit erh\u00f6hen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bislang selten oder noch gar nicht gelaufen ist, findet unter Umst\u00e4nden Gefallen an Samsungs Lauf-Coach. Die Ziele der zugeh\u00f6rigen Workouts reichen von leichtem Joggen \u00fcber Ausdauerlauf bis Tempoerh\u00f6hung und k\u00f6nnen mit Hilfe der Smartphone-App erweitert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesundheitliche Ziele unterst\u00fctzt die Health-App auf dem Smartphone generell noch etwas besser. Sie&nbsp;ist auf vielen Samsung-Phones bereits installiert, ansonsten findet man sie im Play-Store.&nbsp;F\u00fcr ein Protokoll der&nbsp;Nahrungsmittelaufnahme greift sie&nbsp;beispielsweise auf eine umfangreiche Datenbank zur\u00fcck, w\u00e4hrend man \u00fcber die Uhr nur direkt Kalorien eingeben kann, die man demzufolge selbst sch\u00e4tzen k\u00f6nnen muss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zus\u00e4tzlichen Sportarten der App k\u00f6nnen nicht auf das Smartphone \u00fcbertragen werden, wohl aber mehrt\u00e4gige Trainingspl\u00e4ne aus unterschiedlichen Bereichen, die dann im Tagesrhythmus direkt auf der Uhr gestartet werden k\u00f6nnen.&nbsp;Tr\u00e4gt man die Uhr nachts, erstellt sie auch ein Schlafprotokoll. Im Test gab es allerdings f\u00fcr mehrere N\u00e4chte je zwei Protokolle. Als Grund wurde eine Unterbrechung der Pulsaufzeichnung durch ein vermeintlich zu locker sitzendes Band angegeben. Das war allerdings nicht der Fall.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vergleich zu anderen Uhren bietet die Watch Active2 viele Analysen direkt am Handgelenk und visualisiert sie auch gr\u00f6\u00dftenteils grafisch ansprechend. Auch im Rahmen der Aktivit\u00e4tsserinnerungen machen es, wenn man ihnen folgt, nette animierte Anleitungen leicht, etwas Bewegung in den B\u00fcroalltag zu bringen.&nbsp;Trainingsdaten lassen sich auch&nbsp;im Nachhinein noch direkt auf der Uhr anschauen. Das Zeitfenster orientiert sich dabei allerdings an der aktuellen Woche \u2013 an einem Dienstag liegen also die Aufzeichnungen von zwei Tagen vor, an einem Sonntag von sieben Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Akku und Laufzeit \u2013&nbsp;Von wochenlanger Laufzeit noch weit entfernt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Akku des 44-mm-Modells ist&nbsp;340 mAh gro\u00df. Die getestete Uhr mit 40-mm-Geh\u00e4use hat eine Akkukapazit\u00e4t von&nbsp;247 mAh. Im Stand-Alone-Betrieb&nbsp;mit aktiviertem Always-On-Display&nbsp;haben wir eine Laufzeit von 37 Stunden protokolliert, etwa 34 waren es nach der Kopplung und erweiterten Nutzung mit einem Smartphone. Verzichtet man auf das Always-On-Display und regelt auch sonst wenig \u00fcber die Uhr, kann man auf 48 Stunden kommen.&nbsp;Gravierend \u00e4ndert sich das Verhalten aber beim Sport:&nbsp;Ein einst\u00fcndiger Lauf mit aktivem Display, Musik\u00fcbertragung und hoher GPS-Genauigkeit kostete den voll geladenen Akku im Test bereits fast 50 Prozent seiner Ladung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Positiv: Beim Laden zeigt die Uhr auch die voraussichtliche Ladezeit an. Das sind bei v\u00f6llig entleertem Akku etwa 2:30 Stunden, was im Test auch recht genau zutraf. In einer halben Stunde holt sich der Akku etwa 20 % seiner Ladekapazit\u00e4t zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Galaxy Watch Active2 ist eine h\u00fcbsche Smartwatch, die sich intuitiv und komfortabel bedienen l\u00e4sst. Der Ersatz der ersten, damals noch mechanischen L\u00fcnette der Galaxy Watch durch eine digitale \u00e4ndert nat\u00fcrlich das Aussehen; die Optik ist jetzt graziler und weniger technisch. Funktional leistet sie in ihrer jetzigen Form aber sehr gute Dienste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Konzept der digitalen L\u00fcnette geht auf und gestaltet die Bedienung der Samsung Smartwatch elegant.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Telefonie, \u00fcber eSIM oder das per Bluetooth verbundene Handy, die Musikfunktion und die vielen Sport- und Fitnessaufzeichnungsm\u00f6glichkeiten bilden ein funktionales Grundger\u00fcst, das aus einem gut sortierten App-Store erg\u00e4nzt werden kann \u2013 wenngleich bei weitem nicht so umfangreich wie bei Apple.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Schwachstelle, die Samsung mit Apple und Herstellern von Smartwatches mit WearOS teilt, ist die Laufzeit. Hier punkten die Uhren von&nbsp;Huami&nbsp;oder&nbsp;Huawei, die in diesem Punkt richtungsweisend sind. Preislich liegt die Watch Active2 zwischen ihnen und der aktuellen Apple Watch: Die Preise lagen zum Testzeitpunkt&nbsp;je nach Modell&nbsp;zwischen 275 und 450 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Samsung Galaxy Watch Active2 bringt nicht nur digitale Funktionen aufs Handgelenk: Samsung hat bei seiner schicken Uhr auch die L\u00fcnette digitalisiert. Das bringt neuen Schwung in die Bedienung der Smartwatch. Mit Pulsmesser und eigenem GPS an Bord ist das Wearable au\u00dferdem fit f\u00fcr den Einsatz beim Sport. 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