{"id":1585,"date":"2021-06-18T04:46:26","date_gmt":"2021-06-18T03:46:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1585"},"modified":"2021-06-18T04:46:26","modified_gmt":"2021-06-18T03:46:26","slug":"netzbetreiber-setzen-bei-5g-vorrangig-auf-ericsson","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1585","title":{"rendered":"Netzbetreiber setzen bei 5G vorrangig auf Ericsson"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedeutet Technik aus China ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr das deutsche 5G-Netz? Die Politik l\u00e4sst Huawei &amp; Co. ein T\u00fcrchen offen. Doch im Kernnetz soll nur europ\u00e4ische Technik zum Einsatz kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Beim Bau von 5G-Rechenzentren f\u00fcr die Daten\u00fcbertragung bleiben chinesische Zulieferer wie Huawei und ZTE in Deutschland au\u00dfen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vodafone hat heute einen Vertrag f\u00fcr das sogenannte Kernnetz mit dem schwedischen Konzern Ericsson bekannt gegeben, die Laufzeit betr\u00e4gt f\u00fcnf Jahre. Die anderen beiden deutschen Netzbetreiber Telef\u00f3nica und die Deutsche Telekom setzen ebenfalls nicht auf Huawei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausnahme beim Antennennetz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Antennennetz, das nur die Antennen umfasst und keine Datenverarbeitung beinhaltet, sieht das allerdings anders aus: Vodafone und die Deutsche Telekom arbeiten hier mit Ericsson und Huawei, Telef\u00f3nica hat hier Vertr\u00e4ge mit Nokia und Huawei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer langen politischen Debatte um Sicherheitsbedenken gegen Huawei und andere Technologiekonzerne aus China hatte der Bund im vergangenen Jahr strenge Zertifizierungsauflagen festgelegt. Danach k\u00f6nnen auch chinesische Anbieter wie Huawei und ZTE beim 5G-Ausbau mitmachen. Bei der Zertifizierung durch deutsche Beh\u00f6rden gibt es aber ein Art politisches Veto-Recht. Das wurde in der Telekommunikationsbranche als Unsicherheitsfaktor f\u00fcr die Firmenpl\u00e4ne wahrgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vodafone setzt auf Ericsson<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vodafone betont, dass die Entscheidung f\u00fcr Ericsson gefallen sei, weil der schwedische Anbieter die beste Leistung biete. Zudem wird darauf verwiesen, dass man schon lange mit Ericsson zusammen arbeite. Dem Vernehmen nach war neben weiteren Herstellern auch das finnische Unternehmen Nokia in der engeren Auswahl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim 5G-Antennennetz von Vodafone wird Technik von Huawei und von Ericsson verbaut. Dieser Teil des Netzes gilt als weniger kritisch, weil Daten hier nur weitergeleitet und nicht verarbeitet werden. Allerdings wird bei 5G die klare \u00f6rtliche Trennung zwischen Kernnetz und Antennennetz teilweise aufgehoben. Denn beim &#8220;Mobile Edge Computing&#8221; kommen Mini-Rechner zum Einsatz, die unweit der Antennen h\u00e4ngen, etwa in Fabrikhallen. Dadurch soll Echtzeit-Kommunikation erm\u00f6glicht werden: Daten werden nicht mehr in weit entfernte Rechenzentren geleitet, sondern zur Datenverarbeitung vor Ort. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist f\u00fcr &#8220;Campusnetze&#8221; der Industrie wichtig, die dadurch einen abgeschirmten 5G-Mobilfunk haben. Funktional geh\u00f6rten solche Minirechner zum Kernnetz, hei\u00dft es von Vodafone. Die Vereinbarung mit Ericsson betrifft aber nur das \u00f6ffentliche Kernnetz, also die Rechenzentren. Ob Vodafone beim &#8220;Mobile Edge Computing&#8221; ebenfalls auf Huawei verzichtet, ist noch nicht beschlossen: Bisher gebe es das Edge Computing nur auf Projektbasis, in den meisten F\u00e4llen werde dabei Technik von Ericsson genutzt, sagt ein Vodafone-Sprecher. In diesem Segment gebe es eine Vielzahl von Anbietern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wettbewerber haben einen \u00e4hnlichen Kurs eingeschlagen. Telef\u00f3nica mit seiner Marke O2 verbaut Technik von Ericsson im Kernnetz sowie Anlagen von Huawei und Nokia im Antennennetz. Die Deutsche Telekom setzt beim Kernnetz nach eigenen Angaben &#8220;auf europ\u00e4ische und amerikanische Hersteller&#8221; und beim Antennennetz auf Ericsson und Huawei. Die Wahl der Zulieferer beim Antennennetz begr\u00fcndet ein Telekom-Sprecher damit, dass bei der energiesparenden SRAN-Technologie 5G-Komponenten nur auf 4G-Komponenten desselben Herstellers aufgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als vierter Mobilfunk-Netzbetreiber ist United Internet mit seiner Tochter 1&amp;1 Drillisch in den Startl\u00f6chern. Der &#8220;Welt am Sonntag&#8221; hatte Konzernchef Ralph Dommermuth unl\u00e4ngst gesagt, dass man das neue Netz ohne chinesische Anbieter plane.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bedeutet Technik aus China ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr das deutsche 5G-Netz? Die Politik l\u00e4sst Huawei &amp; Co. ein T\u00fcrchen offen. Doch im Kernnetz soll nur europ\u00e4ische Technik zum Einsatz kommen. D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Beim Bau von 5G-Rechenzentren f\u00fcr die Daten\u00fcbertragung bleiben chinesische Zulieferer wie Huawei und ZTE in Deutschland au\u00dfen vor. Vodafone hat heute einen Vertrag [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1585","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1585"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1586,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1585\/revisions\/1586"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}