{"id":1370,"date":"2021-04-30T04:21:42","date_gmt":"2021-04-30T03:21:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1370"},"modified":"2021-04-30T04:21:42","modified_gmt":"2021-04-30T03:21:42","slug":"die-neuen-funktionen-von-android-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1370","title":{"rendered":"Die neuen Funktionen von Android 12"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist kein Geheimnis, dass Google flei\u00dfig am Smartphone-Betriebssystem Android 12 und dessen neuen Features arbeitet. Aber was d\u00fcrfen wir davon erwarten? Wir haben das Wichtigste zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Android 11 wurde zwar erst im September 2020 ausgerollt, dennoch steht die Version 12 &#8220;ante portas&#8221;. Die ersten Entwickler-Versionen wurden im Februar und M\u00e4rz dieses Jahres ver\u00f6ffentlicht. Das Endprodukt wird wahrscheinlich erst in einigen Monaten fertig sein, dennoch zeigen erste Leaks bereits, welche neuen Funktionen Sie erwarten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese neuen Funktionen bringt Android 12:<br>\nAnpassbare Farbgebung von System und Apps<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der &#8220;Dark Mode&#8221; kann seit Android 10 aktiviert werden. Das bedeutet, dass zahlreiche Teile des Systems nicht mehr in wei\u00dfer Farbe, sondern dunkel dargestellt werden. Das sieht cool aus und schont die Augen. Unter Android 12 soll es aber m\u00f6glich sein, f\u00fcr das Design eine Akzent- und eine Prim\u00e4rfarbe zu bestimmen, wie 9to5Google bekanntgab. Das w\u00e4re dann analog zur bereits bekannten Technologie bei den Google-Pixel-Ger\u00e4ten zu sehen. App-Entwickler k\u00f6nnen f\u00fcr Ihre Apps diese Farb\u00e4nderungen zulassen &#8211; dadurch w\u00fcrden die Tools in derselben Farbe wie das System dargestellt werden. Es ist davon auszugehen, dass verschiedene Smartphone-Produzenten herstellerabh\u00e4ngige Farbpaletten vorgeben werden. Eigene Farbumgebungen k\u00f6nnen &#8211; nach derzeitigem Wissensstand &#8211; nicht eingestellt werden.<br>\nApps im Winterschlaf, um Speicherplatz zu sparen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Problem mit der Speicherkapazit\u00e4t ist altbekannt &#8211; irgendwann ist jedes Handy &#8220;voll&#8221;. Der Nutzer kann dann nur noch ungenutzte Apps entfernen oder Daten l\u00f6schen. Das ist nicht w\u00fcnschenswert, da die Apps ja doch wieder einmal verwendet werden sollen. Das neue Feature, das von den XDA Developers im Code gefunden wurde, ist somit durchaus n\u00fctzlich: In Android 12 soll ein neuer Systemdienst, der Apps in den &#8220;Ruhestand&#8221; schicken kann, integriert werden. Das bedeutet, dass der Speicher f\u00fcr jene Apps, die nicht genutzt werden, optimiert wird, um so wertvollen Platz zu sparen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Code ist zu entnehmen, dass die Cache-Dateien der jeweiligen App gel\u00f6scht werden. Die Menge des Speichers, der so freigegeben wird, ist von der App abh\u00e4ngig, aber wenn wir an Streaming- oder Messengerdienste denken, die durchaus mehrere hundert Megabyte zwischenspeichern, ist klar, dass dieses Feature durchaus sinnvoll ist. D<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apps im Winterschlaf, um Speicherplatz zu sparen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Problem mit der Speicherkapazit\u00e4t ist altbekannt &#8211; irgendwann ist jedes Handy &#8220;voll&#8221;. Der Nutzer kann dann nur noch ungenutzte Apps entfernen oder Daten l\u00f6schen. Das ist nicht w\u00fcnschenswert, da die Apps ja doch wieder einmal verwendet werden sollen. Das neue Feature, das von den XDA Developers im Code gefunden wurde, ist somit durchaus n\u00fctzlich: In Android 12 soll ein neuer Systemdienst, der Apps in den &#8220;Ruhestand&#8221; schicken kann, integriert werden. Das bedeutet, dass der Speicher f\u00fcr jene Apps, die nicht genutzt werden, optimiert wird, um so wertvollen Platz zu sparen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Code ist zu entnehmen, dass die Cache-Dateien der jeweiligen App gel\u00f6scht werden. Die Menge des Speichers, der so freigegeben wird, ist von der App abh\u00e4ngig, aber wenn wir an Streaming- oder Messengerdienste denken, die durchaus mehrere hundert Megabyte zwischenspeichern, ist klar, dass dieses Feature durchaus sinnvoll ist. Die Cache-L\u00f6schung ist aber noch nicht alles: Das System greift auch auf Paketebene ein und komprimiert Apps, um deren Volumen zu reduzieren. Bisher ist aber nicht bekannt, ob dieser &#8220;Winterschlaf-Modus&#8221; automatisch oder nur auf Nutzerwunsch aktiviert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anpassbare Farbgebung von System und Apps<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der &#8220;Dark Mode&#8221; kann seit Android 10 aktiviert werden. Das bedeutet, dass zahlreiche Teile des Systems nicht mehr in wei\u00dfer Farbe, sondern dunkel dargestellt werden. Das sieht cool aus und schont die Augen. Unter Android 12 soll es aber m\u00f6glich sein, f\u00fcr das Design eine Akzent- und eine Prim\u00e4rfarbe zu bestimmen, wie 9to5Google bekanntgab. Das w\u00e4re dann analog zur bereits bekannten Technologie bei den Google-Pixel-Ger\u00e4ten zu sehen. App-Entwickler k\u00f6nnen f\u00fcr Ihre Apps diese Farb\u00e4nderungen zulassen &#8211; dadurch w\u00fcrden die Tools in derselben Farbe wie das System dargestellt werden. Es ist davon auszugehen, dass verschiedene Smartphone-Produzenten herstellerabh\u00e4ngige Farbpaletten vorgeben werden. Eigene Farbumgebungen k\u00f6nnen &#8211; nach derzeitigem Wissensstand &#8211; nicht eingestellt werden.<br>\nApps im Winterschlaf, um Speicherplatz zu sparen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Problem mit der Speicherkapazit\u00e4t ist altbekannt &#8211; irgendwann ist jedes Handy &#8220;voll&#8221;. Der Nutzer kann dann nur noch ungenutzte Apps entfernen oder Daten l\u00f6schen. Das ist nicht w\u00fcnschenswert, da die Apps ja doch wieder einmal verwendet werden sollen. Das neue Feature, das von den XDA Developers im Code gefunden wurde, ist somit durchaus n\u00fctzlich: In Android 12 soll ein neuer Systemdienst, der Apps in den &#8220;Ruhestand&#8221; schicken kann, integriert werden. Das bedeutet, dass der Speicher f\u00fcr jene Apps, die nicht genutzt werden, optimiert wird, um so wertvollen Platz zu sparen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Code ist zu entnehmen, dass die Cache-Dateien der jeweiligen App gel\u00f6scht werden. Die Menge des Speichers, der so freigegeben wird, ist von der App abh\u00e4ngig, aber wenn wir an Streaming- oder Messengerdienste denken, die durchaus mehrere hundert Megabyte zwischenspeichern, ist klar, dass dieses Feature durchaus sinnvoll ist. Die Cache-L\u00f6schung ist aber noch nicht alles: Das System greift auch auf Paketebene ein und komprimiert Apps, um deren Volumen zu reduzieren. Bisher ist aber nicht bekannt, ob dieser &#8220;Winterschlaf-Modus&#8221; automatisch oder nur auf Nutzerwunsch aktiviert werden kann.<br>\nWLAN-Passwort teilen mit &#8220;Nearby Share&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Android 10 ist es komfortabel geworden, das WLAN-Passwort mit anderen Nutzern zu teilen. Sie lassen sich am Display einen QR-Code ausgeben, der andere User scannt diesen &#8211; und schon steht die Verbindung. Das soll mit &#8220;Nearby Share&#8221; &#8211; dabei handelt es sich um eine Funktion, die es schon gibt &#8211; noch einfacher m\u00f6glich sein. XDA Developers haben &#8211; wie schon erw\u00e4hnt &#8211; den Code analysiert und dabei entdeckt, dass die Wi-Fi-Share-Ansicht den neuen &#8220;Nearby-Sharing-Button&#8221; enthalten soll. Damit kann der Zugang zum drahtlosen Netz mit jedem beliebigen Nutzer, der sich in der N\u00e4he befindet, geteilt werden. Das m\u00fchselige Kennwort abtippen oder QR-Code scannen entf\u00e4llt, und die beiden Nutzer k\u00f6nnen sich sogar im Abstand von mehreren Metern zueinander befinden. Die Verbindung kommt nur dann zustande, wenn beide Teilnehmer das auch wollen &#8211; daher gilt diese Variante als sicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Splitscreen mit App-Paaren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Funktion &#8220;App-Paare&#8221; &#8211; oder &#8220;App-Pairs&#8221; ist nicht neu, sie wird bereits von Samsung oder LG verwendet, die dieses Feature auf ihren Smartphones anbieten. Kurz gesagt ist es damit m\u00f6glich, zwei Apps zur gleichen Zeit zu \u00f6ffnen und nebeneinander zu betreiben. Das ist nat\u00fcrlich nur bei entsprechend gro\u00dfen Displays praktikabel, aber bei faltbaren Smartphones durchaus eine n\u00fctzliche Option. Unter Android 11 gibt es diese Funktion zwar schon, aber sie ist mehr als umst\u00e4ndlich. 9to5Google berichtet nun, dass dieses Feature verbessert werden soll. Der Nutzer kann dann zwei Apps definieren, die gemeinsam gestartet und angezeigt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Double Tap<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits in einer fr\u00fchen Betaversion von Android 11 wurde die &#8220;Double Tap&#8221;-Funktion entdeckt, die dann aber nicht umgesetzt wurde. Nun soll sie aber mit Android 12 Einzug auf den Pixel-Smartphones von Google halten. Wenn Sie dann auf die R\u00fcckseite des Ger\u00e4ts tippen, \u00f6ffnet sich eine vorab definiert Anwendung, beispielsweise der Google Assistant. Auch das L\u00e4uten des Handyweckers soll auf diese Art und Weise rasch beendet werden k\u00f6nnen. Das Feature wird &#8220;Columbus&#8221; genannt und soll vermutlich &#8220;Active Edge&#8221;, bei dem der Rahmen zusammengedr\u00fcckt wird, ersetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kein Geheimnis, dass Google flei\u00dfig am Smartphone-Betriebssystem Android 12 und dessen neuen Features arbeitet. Aber was d\u00fcrfen wir davon erwarten? Wir haben das Wichtigste zusammengefasst. Android 11 wurde zwar erst im September 2020 ausgerollt, dennoch steht die Version 12 &#8220;ante portas&#8221;. Die ersten Entwickler-Versionen wurden im Februar und M\u00e4rz dieses Jahres ver\u00f6ffentlicht. 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