{"id":1127,"date":"2021-04-02T06:40:16","date_gmt":"2021-04-02T05:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1127"},"modified":"2021-04-02T06:40:16","modified_gmt":"2021-04-02T05:40:16","slug":"microsoft-erhalt-milliardenschweren-auftrag-vom-us-militar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/?p=1127","title":{"rendered":"Microsoft erh\u00e4lt milliardenschweren Auftrag vom US-Milit\u00e4r"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Gro\u00dfauftrag vom US-Milit\u00e4r bringt Microsoft bis zu 21,9 Milliarden Dollar ein. Dass der Konzern seine Technologie an das Milit\u00e4r verkauft, sorgt unter einigen Mitarbeitern f\u00fcr Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seattle\/Washington (dpa) &#8211; Das Pentagon hat f\u00fcr bis zu 21,9 Milliarden Dollar (18,6 Mrd Euro) Headsets und Cloud-Dienste bei Microsoft bestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vertrag l\u00e4uft \u00fcber bis zu zehn Jahre und umfasst unter anderem die Produktion von rund 120.000 auf Microsofts Hololens-Hardware aufbauenden Augmented-Reality-Brillen, wie ein Unternehmenssprecher erkl\u00e4rte. Microsoft hatte 2018 zun\u00e4chst f\u00fcr rund 480 Millionen Dollar die Entwicklung von Prototypen vereinbart. Eine Hololens-Brille kostet im normalen Handel 3500 Dollar, doch der Deal mit dem Milit\u00e4r geht weit dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Integrated Visual Augmentation System (IVAS) genannte Programm basiert auf Microsofts Cloud-Diensten rund um die Plattform Azure. Soldaten sollen \u00fcber die Headsets nicht nur Zugriff auf g\u00e4ngige Services wie Nachtsicht- und W\u00e4rmebildfunktionen erhalten, sondern auch mit Hilfe von Augmented Reality wichtige Daten zur Erleichterung von taktischen und strategischen Entscheidungen. Augmented Reality, kurz AR, bedeutet erweiterte Realit\u00e4t, dabei werden k\u00fcnstliche Objekte in die reale Umgebung eingeblendet. Das US-Milit\u00e4r teilte am Mittwoch mit, gro\u00dfe Hoffnungen in diese Technologie zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Microsoft wird durch den Auftrag zu einem immer wichtigeren Partner des US-Verteidigungsministeriums. Der Software-Konzern hatte zuvor bereits einen zehn Milliarden Dollar schweren Cloud-Auftrag des Pentagons ergattert, was allerdings Beschwerden und Klagen des Mitbewerbers Amazon nach sich zog. Ob Microsoft bei dem jetzt vereinbarten Deal die volle Summe von fast 22 Milliarden Dollar erhalten wird, h\u00e4ngt unter anderem davon ab, ob die US-Regierung nach f\u00fcnf Jahren eine Option f\u00fcr weitere f\u00fcnf Jahre zieht. Anleger reagierten zun\u00e4chst verhalten, die Aktie machte keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass der Konzern seine Technologie an das Milit\u00e4r verkauft, sorgt unter einigen Mitarbeitern schon seit Jahren f\u00fcr Kritik. Die Initiative Microsoft Workers 4 Good erneuerte ihre Bedenken nun und forderte bei Twitter, dass sich der Konzern statt &#8220;Kriegswaffen zu bauen&#8221; lieber zum Beispiel f\u00fcr die Rechte von Transgendern einsetzen solle. Bereits als Microsoft vor rund zweieinhalb Jahren den Vertrag f\u00fcr Prototypen mit dem Verteidigungsministerium geschlossen hatte, hatte es eine Petition von fast 100 Mitarbeitern gegeben, den Deal und die Entwicklung jeglicher Waffen-Technologien zu stoppen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gro\u00dfauftrag vom US-Milit\u00e4r bringt Microsoft bis zu 21,9 Milliarden Dollar ein. Dass der Konzern seine Technologie an das Milit\u00e4r verkauft, sorgt unter einigen Mitarbeitern f\u00fcr Kritik. Seattle\/Washington (dpa) &#8211; Das Pentagon hat f\u00fcr bis zu 21,9 Milliarden Dollar (18,6 Mrd Euro) Headsets und Cloud-Dienste bei Microsoft bestellt. Der Vertrag l\u00e4uft \u00fcber bis zu zehn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1127"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1128,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1127\/revisions\/1128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.batteriewelt.com\/akkublog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}